7 Hadithe
01
Sahih Al-Buchari # 1/1
Umar ibn al-Chattab (RA)
حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الزُّبَيْرِ ، قَالَ : حَدَّثَنَا سُفْيَانُ ، قَالَ : حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سَعِيدٍ الْأَنْصَارِيُّ ، قَالَ : أَخْبَرَنِي مُحَمَّدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيُّ ، أَنَّهُ سَمِعَ عَلْقَمَةَ بْنَ وَقَّاصٍ اللَّيْثِيَّ ، يَقُولُ : سَمِعْتُ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ عَلَى الْمِنْبَرِ، قَالَ : سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ، يَقُولُ : "
إِنَّمَا الْأَعْمَالُ بِالنِّيَّاتِ، وَإِنَّمَا لِكُلِّ امْرِئٍ مَا نَوَى، فَمَنْ كَانَتْ هِجْرَتُهُ إِلَى دُنْيَا يُصِيبُهَا أَوْ إِلَى امْرَأَةٍ يَنْكِحُهَا، فَهِجْرَتُهُ إِلَى مَا هَاجَرَ إِلَيْهِ "
'Umar bin Al-Khattab berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: „Der Lohn für Taten hängt von den Absichten ab, und jeder Mensch erhält den Lohn entsprechend seiner Absicht. Wer also auswanderte, um weltliche Vorteile zu erlangen oder eine Frau zu heiraten, dessen Auswanderung galt dem, wofür er auswanderte.“
02
Sahih Al-Buchari # 1/2
Aisha (RA)
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، قَالَ أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ أُمِّ الْمُؤْمِنِينَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّ الْحَارِثَ بْنَ هِشَامٍ ـ رضى الله عنه ـ سَأَلَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ كَيْفَ يَأْتِيكَ الْوَحْىُ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏
"‏ أَحْيَانًا يَأْتِينِي مِثْلَ صَلْصَلَةِ الْجَرَسِ ـ وَهُوَ أَشَدُّهُ عَلَىَّ ـ فَيُفْصَمُ عَنِّي وَقَدْ وَعَيْتُ عَنْهُ مَا قَالَ، وَأَحْيَانًا يَتَمَثَّلُ لِيَ الْمَلَكُ رَجُلاً فَيُكَلِّمُنِي فَأَعِي مَا يَقُولُ ‏"‏‏.‏ قَالَتْ عَائِشَةُ رضى الله عنها وَلَقَدْ رَأَيْتُهُ يَنْزِلُ عَلَيْهِ الْوَحْىُ فِي الْيَوْمِ الشَّدِيدِ الْبَرْدِ، فَيَفْصِمُ عَنْهُ وَإِنَّ جَبِينَهُ لَيَتَفَصَّدُ عَرَقًا‏.‏
Aischa (die Mutter der Gläubigen) berichtete: Al-Harith ibn Hischam fragte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm): „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Wie wird dir die göttliche Offenbarung zuteil?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Manchmal ist es wie das Läuten einer Glocke. Diese Form der Offenbarung ist die schwierigste von allen, und dieser Zustand vergeht, sobald ich das Inspirierte erfasst habe. Manchmal erscheint der Engel in Gestalt eines Mannes und spricht zu mir, und ich erfasse alles, was er sagt.“ Aischa fügte hinzu: „Wahrlich, ich sah den Propheten (Friede sei mit ihm) an einem sehr kalten Tag göttlich inspiriert werden und bemerkte, wie ihm der Schweiß von der Stirn tropfte (als die Offenbarung vorüber war).“
03
Sahih Al-Buchari # 1/3
Aisha (RA)
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، قَالَ حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ أُمِّ الْمُؤْمِنِينَ، أَنَّهَا قَالَتْ أَوَّلُ مَا بُدِئَ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنَ الْوَحْىِ الرُّؤْيَا الصَّالِحَةُ فِي النَّوْمِ، فَكَانَ لاَ يَرَى رُؤْيَا إِلاَّ جَاءَتْ مِثْلَ فَلَقِ الصُّبْحِ، ثُمَّ حُبِّبَ إِلَيْهِ الْخَلاَءُ، وَكَانَ يَخْلُو بِغَارِ حِرَاءٍ فَيَتَحَنَّثُ فِيهِ ـ وَهُوَ التَّعَبُّدُ ـ اللَّيَالِيَ ذَوَاتِ الْعَدَدِ قَبْلَ أَنْ يَنْزِعَ إِلَى أَهْلِهِ، وَيَتَزَوَّدُ لِذَلِكَ، ثُمَّ يَرْجِعُ إِلَى خَدِيجَةَ، فَيَتَزَوَّدُ لِمِثْلِهَا، حَتَّى جَاءَهُ الْحَقُّ وَهُوَ فِي غَارِ حِرَاءٍ، فَجَاءَهُ الْمَلَكُ فَقَالَ اقْرَأْ‏.‏ قَالَ ‏"‏ مَا أَنَا بِقَارِئٍ ‏"‏‏.‏ قَالَ ‏"‏ فَأَخَذَنِي فَغَطَّنِي حَتَّى بَلَغَ مِنِّي الْجَهْدَ، ثُمَّ أَرْسَلَنِي فَقَالَ اقْرَأْ‏.‏ قُلْتُ مَا أَنَا بِقَارِئٍ‏.‏ فَأَخَذَنِي فَغَطَّنِي الثَّانِيَةَ حَتَّى بَلَغَ مِنِّي الْجَهْدَ، ثُمَّ أَرْسَلَنِي فَقَالَ اقْرَأْ‏.‏ فَقُلْتُ مَا أَنَا بِقَارِئٍ‏.‏ فَأَخَذَنِي فَغَطَّنِي الثَّالِثَةَ، ثُمَّ أَرْسَلَنِي فَقَالَ ‏{‏اقْرَأْ بِاسْمِ رَبِّكَ الَّذِي خَلَقَ * خَلَقَ الإِنْسَانَ مِنْ عَلَقٍ * اقْرَأْ وَرَبُّكَ الأَكْرَمُ‏}‏ ‏"‏‏.‏ فَرَجَعَ بِهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَرْجُفُ فُؤَادُهُ، فَدَخَلَ عَلَى خَدِيجَةَ بِنْتِ خُوَيْلِدٍ رضى الله عنها فَقَالَ ‏"‏ زَمِّلُونِي زَمِّلُونِي ‏"‏‏.‏ فَزَمَّلُوهُ حَتَّى ذَهَبَ عَنْهُ الرَّوْعُ، فَقَالَ لِخَدِيجَةَ وَأَخْبَرَهَا الْخَبَرَ ‏"‏ لَقَدْ خَشِيتُ عَلَى نَفْسِي ‏"‏‏.‏ فَقَالَتْ خَدِيجَةُ كَلاَّ وَاللَّهِ مَا يُخْزِيكَ اللَّهُ أَبَدًا، إِنَّكَ لَتَصِلُ الرَّحِمَ، وَتَحْمِلُ الْكَلَّ، وَتَكْسِبُ الْمَعْدُومَ، وَتَقْرِي الضَّيْفَ، وَتُعِينُ عَلَى نَوَائِبِ الْحَقِّ‏.‏ فَانْطَلَقَتْ بِهِ خَدِيجَةُ حَتَّى أَتَتْ بِهِ وَرَقَةَ بْنَ نَوْفَلِ بْنِ أَسَدِ بْنِ عَبْدِ الْعُزَّى ابْنَ عَمِّ خَدِيجَةَ ـ وَكَانَ امْرَأً تَنَصَّرَ فِي الْجَاهِلِيَّةِ، وَكَانَ يَكْتُبُ الْكِتَابَ الْعِبْرَانِيَّ، فَيَكْتُبُ مِنَ الإِنْجِيلِ بِالْعِبْرَانِيَّةِ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ يَكْتُبَ، وَكَانَ شَيْخًا كَبِيرًا قَدْ عَمِيَ ـ فَقَالَتْ لَهُ خَدِيجَةُ يَا ابْنَ عَمِّ اسْمَعْ مِنَ ابْنِ أَخِيكَ‏.‏ فَقَالَ لَهُ وَرَقَةُ يَا ابْنَ أَخِي مَاذَا تَرَى فَأَخْبَرَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خَبَرَ مَا رَأَى‏.‏ فَقَالَ لَهُ وَرَقَةُ هَذَا النَّامُوسُ الَّذِي نَزَّلَ اللَّهُ عَلَى مُوسَى صلى الله عليه وسلم يَا لَيْتَنِي فِيهَا جَذَعًا، لَيْتَنِي أَكُونُ حَيًّا إِذْ يُخْرِجُكَ قَوْمُكَ‏.‏ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ أَوَمُخْرِجِيَّ هُمْ ‏"‏‏.‏ قَالَ نَعَمْ، لَمْ يَأْتِ رَجُلٌ قَطُّ بِمِثْلِ مَا جِئْتَ بِهِ إِلاَّ عُودِيَ، وَإِنْ يُدْرِكْنِي يَوْمُكَ أَنْصُرْكَ نَصْرًا مُؤَزَّرًا‏.‏ ثُمَّ لَمْ يَنْشَبْ وَرَقَةُ أَنْ تُوُفِّيَ وَفَتَرَ الْوَحْىُ‏.‏
Aischa (die Mutter der Gläubigen) berichtete: Die göttliche Offenbarung an den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) begann in Form schöner Träume, die sich wie helles Tageslicht erfüllten. Daraufhin wurde ihm die Liebe zur Abgeschiedenheit zuteil. Er pflegte sich in die Höhle Hira zurückzuziehen und dort viele Tage lang ununterbrochen Allah allein anzubeten, bevor er seine Familie wiedersehen wollte. Er pflegte Proviant für die Reise mitzunehmen und dann zu seiner Frau Chadidscha zurückzukehren, um sich zu ernähren, bis ihm plötzlich in der Höhle Hira die Wahrheit zuteilwurde. Der Engel erschien ihm und forderte ihn auf zu lesen. Der Prophet (Friede sei mit ihm) antwortete: „Ich kann nicht lesen.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) fügte hinzu: „Der Engel packte mich und drückte mich so fest, dass ich es nicht mehr aushalten konnte. Dann ließ er mich los und forderte mich erneut auf zu lesen, und ich antwortete: ‚Ich kann nicht lesen.‘“ Daraufhin packte er mich erneut und drückte mich ein zweites Mal, bis ich es nicht mehr aushielt. Dann ließ er mich los und forderte mich abermals auf zu lesen, doch wieder antwortete ich: „Ich weiß nicht, wie man liest (oder was soll ich lesen)?“ Daraufhin packte er mich zum dritten Mal, drückte mich und ließ mich dann los. Er sagte: „Lies im Namen deines Herrn, der alles erschaffen hat, der den Menschen aus einem Blutklumpen erschaffen hat. Lies! Und dein Herr ist der Allerbarmer.“ (96.1, 96.2, 96.3) Dann kehrte der Gesandte Allahs (ﷺ) mit der Offenbarung und heftig pochendem Herzen zurück. Er ging zu Khadija bint Khuwailid und sagte: „Deckt mich zu! Deckt mich zu!“ Sie deckten ihn zu, bis seine Angst vorüber war. Danach erzählte er ihr alles, was geschehen war, und sagte: „Ich fürchte, dass mir etwas zustoßen könnte.“ Khadija erwiderte: „Niemals! Bei Allah, Allah wird dich niemals in Verlegenheit bringen. Du pflegst gute Beziehungen zu deinen Verwandten, hilfst den Armen und Bedürftigen, bewirtest deine Gäste großzügig und stehst den Bedürftigen bei, die von Katastrophen betroffen sind.“ Khadija begleitete ihn daraufhin zu ihrem Cousin Waraqa ibn Naufal ibn Asad ibn Abdul Uzza, der in vorislamischer Zeit Christ geworden war und in hebräischen Buchstaben schrieb. Er verfasste so viel aus dem Evangelium auf Hebräisch, wie Allah es ihm eingab. Er war ein alter Mann und hatte sein Augenlicht verloren. Khadija sagte zu Waraqa: „Höre die Geschichte deines Neffen, o mein Cousin!“ Waraqa fragte: „O mein Neffe! Was hast du gesehen?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) beschrieb, was er gesehen hatte. Waraqa sagte: „Dies ist derselbe, der die Geheimnisse bewahrt (der Engel Gabriel), den Allah zu Moses gesandt hat. Ich wünschte, ich wäre jung und könnte die Zeit erleben, in der euer Volk euch vertreiben wird.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) fragte: „Werden sie mich vertreiben?“ Waraqa bejahte und sagte: „Jeder, der mit etwas Ähnlichem wie dem, was ihr gebracht habt, kam, wurde feindselig behandelt; und wenn ich bis zu dem Tag, an dem ihr vertrieben werdet, am Leben bliebe, würde ich euch nachdrücklich unterstützen.“ Doch nach wenigen Tagen starb Waraqa, und die göttliche Offenbarung setzte für eine Weile aus.
04
Sahih Al-Buchari # 1/4
Jabir Bin Abdullah Al-Ansari berichtet über die Rede des Propheten
قَالَ ابْنُ شِهَابٍ وَأَخْبَرَنِي أَبُو سَلَمَةَ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، أَنَّ جَابِرَ بْنَ عَبْدِ اللَّهِ الأَنْصَارِيَّ، قَالَ ـ وَهُوَ يُحَدِّثُ عَنْ فَتْرَةِ الْوَحْىِ، فَقَالَ ـ فِي حَدِيثِهِ ‏"‏ بَيْنَا أَنَا أَمْشِي، إِذْ سَمِعْتُ صَوْتًا، مِنَ السَّمَاءِ، فَرَفَعْتُ بَصَرِي فَإِذَا الْمَلَكُ الَّذِي جَاءَنِي بِحِرَاءٍ جَالِسٌ عَلَى كُرْسِيٍّ بَيْنَ السَّمَاءِ وَالأَرْضِ، فَرُعِبْتُ مِنْهُ، فَرَجَعْتُ فَقُلْتُ زَمِّلُونِي‏.‏ فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى ‏{‏يَا أَيُّهَا الْمُدَّثِّرُ * قُمْ فَأَنْذِرْ‏}‏ إِلَى قَوْلِهِ ‏{‏وَالرُّجْزَ فَاهْجُرْ‏}‏ فَحَمِيَ الْوَحْىُ وَتَتَابَعَ ‏"‏‏.‏ تَابَعَهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ وَأَبُو صَالِحٍ‏.‏ وَتَابَعَهُ هِلاَلُ بْنُ رَدَّادٍ عَنِ الزُّهْرِيِّ‏.‏ وَقَالَ يُونُسُ وَمَعْمَرٌ ‏"‏ بَوَادِرُهُ ‏"‏‏.‏
Jabir bin 'Abdullah Al-Ansari berichtete (im Zusammenhang mit der Zeit der Offenbarungspause) die Rede des Propheten: „Während ich ging, hörte ich plötzlich eine Stimme vom Himmel. Ich blickte auf und sah denselben Engel, der mich in der Höhle Hira besucht hatte, auf einem Stuhl zwischen Himmel und Erde sitzen. Ich fürchtete mich vor ihm, kehrte nach Hause zurück und sagte: ‚Hüllt mich ein!‘ Daraufhin offenbarte Allah die folgenden heiligen Verse (des Korans): ‚O du! In Gewänder gehüllt! Steh auf und warne (die Menschen vor Allahs Strafe)... bis hin zu ‚und wendet euch von den Götzen ab!‘ (74:1-5). Danach begannen die Offenbarungen wieder stark, häufig und regelmäßig zu kommen.“
05
Sahih Al-Buchari # 1/5
Sa'id bin Jubair (RA)
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، قَالَ حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ أَبِي عَائِشَةَ، قَالَ حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، فِي قَوْلِهِ تَعَالَى ‏{‏لاَ تُحَرِّكْ بِهِ لِسَانَكَ لِتَعْجَلَ بِهِ‏}‏ قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُعَالِجُ مِنَ التَّنْزِيلِ شِدَّةً، وَكَانَ مِمَّا يُحَرِّكُ شَفَتَيْهِ ـ فَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ فَأَنَا أُحَرِّكُهُمَا لَكُمْ كَمَا كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُحَرِّكُهُمَا‏.‏ وَقَالَ سَعِيدٌ أَنَا أُحَرِّكُهُمَا كَمَا رَأَيْتُ ابْنَ عَبَّاسٍ يُحَرِّكُهُمَا‏.‏ فَحَرَّكَ شَفَتَيْهِ ـ فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى ‏{‏لاَ تُحَرِّكْ بِهِ لِسَانَكَ لِتَعْجَلَ بِهِ* إِنَّ عَلَيْنَا جَمْعَهُ وَقُرْآنَهُ‏}‏ قَالَ جَمْعُهُ لَهُ فِي صَدْرِكَ، وَتَقْرَأَهُ ‏{‏فَإِذَا قَرَأْنَاهُ فَاتَّبِعْ قُرْآنَهُ‏}‏ قَالَ فَاسْتَمِعْ لَهُ وَأَنْصِتْ ‏{‏ثُمَّ إِنَّ عَلَيْنَا بَيَانَهُ‏}‏ ثُمَّ إِنَّ عَلَيْنَا أَنْ تَقْرَأَهُ‏.‏ فَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَعْدَ ذَلِكَ إِذَا أَتَاهُ جِبْرِيلُ اسْتَمَعَ، فَإِذَا انْطَلَقَ جِبْرِيلُ قَرَأَهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم كَمَا قَرَأَهُ‏.‏
Said bin Jubair berichtete: Ibn Abbas sagte in seiner Erklärung zu Allahs Aussage „Bewegt eure Zunge nicht in Bezug auf (den Koran), um es zu überstürzen.“ (75:16): „Der Gesandte Allahs (ﷺ) ertrug die Offenbarung mit großer Mühe und bewegte seine Lippen (schnell) bei der Inspiration.“ Ibn Abbas bewegte seine Lippen und sagte: „Ich bewege meine Lippen vor euch, wie der Gesandte Allahs (ﷺ) seine bewegte.“ Said bewegte seine Lippen und sagte: „Ich bewege meine Lippen, wie ich Ibn Abbas seine bewegen sah.“ Ibn Abbas fügte hinzu: „Allah offenbarte: ‚Beweg deine Zunge nicht in Bezug auf (den Koran), um es zu überstürzen. Es ist Unsere Sache, ihn zu sammeln und dir (o Muhammad) die Fähigkeit zu geben, ihn (den Koran) zu rezitieren.‘ (75:16-17) Dies bedeutet, dass Allah ihn (den Propheten) den Teil des Korans, der zu jener Zeit offenbart wurde, auswendig lernen und rezitieren lassen wird. Die Aussage Allahs: ‚Und wenn Wir ihn dir (o Muhammad durch Gabriel) rezitiert haben, dann folge seiner Rezitation‘ (75:18) bedeutet: ‚Höre ihm zu und sei still.‘ Dann ist es Unsere Sache (Allahs), es dir zu verdeutlichen“ (75:19) bedeutet: ‚Dann ist es (Allahs Sache), dich ihn rezitieren zu lassen (und seine Bedeutung wird sich von selbst durch deine Zunge erschließen).‘ Danach pflegte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) Gabriel zuzuhören, wann immer er kam, und nach seinem Weggang pflegte er den Koran so zu rezitieren, wie Gabriel ihn rezitiert hatte.“
06
Sahih Al-Buchari # 1/6
Ibn Abbas (RA)
حَدَّثَنَا عَبْدَانُ، قَالَ أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، قَالَ أَخْبَرَنَا يُونُسُ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، ح وَحَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ مُحَمَّدٍ، قَالَ أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، قَالَ أَخْبَرَنَا يُونُسُ، وَمَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، نَحْوَهُ قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَجْوَدَ النَّاسِ، وَكَانَ أَجْوَدُ مَا يَكُونُ فِي رَمَضَانَ حِينَ يَلْقَاهُ جِبْرِيلُ، وَكَانَ يَلْقَاهُ فِي كُلِّ لَيْلَةٍ مِنْ رَمَضَانَ فَيُدَارِسُهُ الْقُرْآنَ، فَلَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَجْوَدُ بِالْخَيْرِ مِنَ الرِّيحِ الْمُرْسَلَةِ‏.‏
Ibn Abbas berichtete: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) war der großzügigste aller Menschen. Besonders im Monat Ramadan, wenn ihm Gabriel begegnete, erreichte seine Großzügigkeit ihren Höhepunkt. Gabriel besuchte ihn jede Nacht im Ramadan, um ihm den Koran zu lehren. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) war überaus großzügig, ja sogar großzügiger als der starke, unbändige Wind (in seiner Bereitschaft und Eile, wohltätige Taten zu vollbringen).
07
Sahih Al-Buchari # 1/7
Ibn Abbas (RA)
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ الْحَكَمُ بْنُ نَافِعٍ، قَالَ أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَبَّاسٍ، أَخْبَرَهُ أَنَّ أَبَا سُفْيَانَ بْنَ حَرْبٍ أَخْبَرَهُ أَنَّ هِرَقْلَ أَرْسَلَ إِلَيْهِ فِي رَكْبٍ مِنْ قُرَيْشٍ ـ وَكَانُوا تُجَّارًا بِالشَّأْمِ ـ فِي الْمُدَّةِ الَّتِي كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَادَّ فِيهَا أَبَا سُفْيَانَ وَكُفَّارَ قُرَيْشٍ، فَأَتَوْهُ وَهُمْ بِإِيلِيَاءَ فَدَعَاهُمْ فِي مَجْلِسِهِ، وَحَوْلَهُ عُظَمَاءُ الرُّومِ ثُمَّ دَعَاهُمْ وَدَعَا بِتَرْجُمَانِهِ فَقَالَ أَيُّكُمْ أَقْرَبُ نَسَبًا بِهَذَا الرَّجُلِ الَّذِي يَزْعُمُ أَنَّهُ نَبِيٌّ فَقَالَ أَبُو سُفْيَانَ فَقُلْتُ أَنَا أَقْرَبُهُمْ نَسَبًا‏.‏ فَقَالَ أَدْنُوهُ مِنِّي، وَقَرِّبُوا أَصْحَابَهُ، فَاجْعَلُوهُمْ عِنْدَ ظَهْرِهِ‏.‏ ثُمَّ قَالَ لِتَرْجُمَانِهِ قُلْ لَهُمْ إِنِّي سَائِلٌ هَذَا عَنْ هَذَا الرَّجُلِ، فَإِنْ كَذَبَنِي فَكَذِّبُوهُ‏.‏ فَوَاللَّهِ لَوْلاَ الْحَيَاءُ مِنْ أَنْ يَأْثِرُوا عَلَىَّ كَذِبًا لَكَذَبْتُ عَنْهُ، ثُمَّ كَانَ أَوَّلَ مَا سَأَلَنِي عَنْهُ أَنْ قَالَ كَيْفَ نَسَبُهُ فِيكُمْ قُلْتُ هُوَ فِينَا ذُو نَسَبٍ‏.‏ قَالَ فَهَلْ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ مِنْكُمْ أَحَدٌ قَطُّ قَبْلَهُ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مِنْ مَلِكٍ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَأَشْرَافُ النَّاسِ يَتَّبِعُونَهُ أَمْ ضُعَفَاؤُهُمْ فَقُلْتُ بَلْ ضُعَفَاؤُهُمْ‏.‏ قَالَ أَيَزِيدُونَ أَمْ يَنْقُصُونَ قُلْتُ بَلْ يَزِيدُونَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ يَرْتَدُّ أَحَدٌ مِنْهُمْ سَخْطَةً لِدِينِهِ بَعْدَ أَنْ يَدْخُلَ فِيهِ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ كُنْتُمْ تَتَّهِمُونَهُ بِالْكَذِبِ قَبْلَ أَنْ يَقُولَ مَا قَالَ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ يَغْدِرُ قُلْتُ لاَ، وَنَحْنُ مِنْهُ فِي مُدَّةٍ لاَ نَدْرِي مَا هُوَ فَاعِلٌ فِيهَا‏.‏ قَالَ وَلَمْ تُمْكِنِّي كَلِمَةٌ أُدْخِلُ فِيهَا شَيْئًا غَيْرُ هَذِهِ الْكَلِمَةِ‏.‏ قَالَ فَهَلْ قَاتَلْتُمُوهُ قُلْتُ نَعَمْ‏.‏ قَالَ فَكَيْفَ كَانَ قِتَالُكُمْ إِيَّاهُ قُلْتُ الْحَرْبُ بَيْنَنَا وَبَيْنَهُ سِجَالٌ، يَنَالُ مِنَّا وَنَنَالُ مِنْهُ‏.‏ قَالَ مَاذَا يَأْمُرُكُمْ قُلْتُ يَقُولُ اعْبُدُوا اللَّهَ وَحْدَهُ، وَلاَ تُشْرِكُوا بِهِ شَيْئًا، وَاتْرُكُوا مَا يَقُولُ آبَاؤُكُمْ، وَيَأْمُرُنَا بِالصَّلاَةِ وَالصِّدْقِ وَالْعَفَافِ وَالصِّلَةِ‏.‏ فَقَالَ لِلتَّرْجُمَانِ قُلْ لَهُ سَأَلْتُكَ عَنْ نَسَبِهِ، فَذَكَرْتَ أَنَّهُ فِيكُمْ ذُو نَسَبٍ، فَكَذَلِكَ الرُّسُلُ تُبْعَثُ فِي نَسَبِ قَوْمِهَا، وَسَأَلْتُكَ هَلْ قَالَ أَحَدٌ مِنْكُمْ هَذَا الْقَوْلَ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، فَقُلْتُ لَوْ كَانَ أَحَدٌ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ قَبْلَهُ لَقُلْتُ رَجُلٌ يَأْتَسِي بِقَوْلٍ قِيلَ قَبْلَهُ، وَسَأَلْتُكَ هَلْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مِنْ مَلِكٍ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، قُلْتُ فَلَوْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مِنْ مَلِكٍ قُلْتُ رَجُلٌ يَطْلُبُ مُلْكَ أَبِيهِ، وَسَأَلْتُكَ هَلْ كُنْتُمْ تَتَّهِمُونَهُ بِالْكَذِبِ قَبْلَ أَنْ يَقُولَ مَا قَالَ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، فَقَدْ أَعْرِفُ أَنَّهُ لَمْ يَكُنْ لِيَذَرَ الْكَذِبَ عَلَى النَّاسِ وَيَكْذِبَ عَلَى اللَّهِ، وَسَأَلْتُكَ أَشْرَافُ النَّاسِ اتَّبَعُوهُ أَمْ ضُعَفَاؤُهُمْ فَذَكَرْتَ أَنَّ ضُعَفَاءَهُمُ اتَّبَعُوهُ، وَهُمْ أَتْبَاعُ الرُّسُلِ، وَسَأَلْتُكَ أَيَزِيدُونَ أَمْ يَنْقُصُونَ فَذَكَرْتَ أَنَّهُمْ يَزِيدُونَ، وَكَذَلِكَ أَمْرُ الإِيمَانِ حَتَّى يَتِمَّ، وَسَأَلْتُكَ أَيَرْتَدُّ أَحَدٌ سَخْطَةً لِدِينِهِ بَعْدَ أَنْ يَدْخُلَ فِيهِ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، وَكَذَلِكَ الإِيمَانُ حِينَ تُخَالِطُ بَشَاشَتُهُ الْقُلُوبَ، وَسَأَلْتُكَ هَلْ يَغْدِرُ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، وَكَذَلِكَ الرُّسُلُ لاَ تَغْدِرُ، وَسَأَلْتُكَ بِمَا يَأْمُرُكُمْ، فَذَكَرْتَ أَنَّهُ يَأْمُرُكُمْ أَنْ تَعْبُدُوا اللَّهَ، وَلاَ تُشْرِكُوا بِهِ شَيْئًا، وَيَنْهَاكُمْ عَنْ عِبَادَةِ الأَوْثَانِ، وَيَأْمُرُكُمْ بِالصَّلاَةِ وَالصِّدْقِ وَالْعَفَافِ‏.‏ فَإِنْ كَانَ مَا تَقُولُ حَقًّا فَسَيَمْلِكُ مَوْضِعَ قَدَمَىَّ هَاتَيْنِ، وَقَدْ كُنْتُ أَعْلَمُ أَنَّهُ خَارِجٌ، لَمْ أَكُنْ أَظُنُّ أَنَّهُ مِنْكُمْ، فَلَوْ أَنِّي أَعْلَمُ أَنِّي أَخْلُصُ إِلَيْهِ لَتَجَشَّمْتُ لِقَاءَهُ، وَلَوْ كُنْتُ عِنْدَهُ لَغَسَلْتُ عَنْ قَدَمِهِ‏.‏ ثُمَّ دَعَا بِكِتَابِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الَّذِي بَعَثَ بِهِ دِحْيَةُ إِلَى عَظِيمِ بُصْرَى، فَدَفَعَهُ إِلَى هِرَقْلَ فَقَرَأَهُ فَإِذَا فِيهِ بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ‏.‏ مِنْ مُحَمَّدٍ عَبْدِ اللَّهِ وَرَسُولِهِ إِلَى هِرَقْلَ عَظِيمِ الرُّومِ‏.‏ سَلاَمٌ عَلَى مَنِ اتَّبَعَ الْهُدَى، أَمَّا بَعْدُ فَإِنِّي أَدْعُوكَ بِدِعَايَةِ الإِسْلاَمِ، أَسْلِمْ تَسْلَمْ، يُؤْتِكَ اللَّهُ أَجْرَكَ مَرَّتَيْنِ، فَإِنْ تَوَلَّيْتَ فَإِنَّ عَلَيْكَ إِثْمَ الأَرِيسِيِّينَ وَ‏{‏يَا أَهْلَ الْكِتَابِ تَعَالَوْا إِلَى كَلِمَةٍ سَوَاءٍ بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمْ أَنْ لاَ نَعْبُدَ إِلاَّ اللَّهَ وَلاَ نُشْرِكَ بِهِ شَيْئًا وَلاَ يَتَّخِذَ بَعْضُنَا بَعْضًا أَرْبَابًا مِنْ دُونِ اللَّهِ فَإِنْ تَوَلَّوْا فَقُولُوا اشْهَدُوا بِأَنَّا مُسْلِمُونَ‏}‏ قَالَ أَبُو سُفْيَانَ فَلَمَّا قَالَ مَا قَالَ، وَفَرَغَ مِنْ قِرَاءَةِ الْكِتَابِ كَثُرَ عِنْدَهُ الصَّخَبُ، وَارْتَفَعَتِ الأَصْوَاتُ وَأُخْرِجْنَا، فَقُلْتُ لأَصْحَابِي حِينَ أُخْرِجْنَا لَقَدْ أَمِرَ أَمْرُ ابْنِ أَبِي كَبْشَةَ، إِنَّهُ يَخَافُهُ مَلِكُ بَنِي الأَصْفَرِ‏.‏ فَمَا زِلْتُ مُوقِنًا أَنَّهُ سَيَظْهَرُ حَتَّى أَدْخَلَ اللَّهُ عَلَىَّ الإِسْلاَمَ‏.‏ وَكَانَ ابْنُ النَّاظُورِ صَاحِبُ إِيلِيَاءَ وَهِرَقْلَ سُقُفًّا عَلَى نَصَارَى الشَّأْمِ، يُحَدِّثُ أَنَّ هِرَقْلَ حِينَ قَدِمَ إِيلِيَاءَ أَصْبَحَ يَوْمًا خَبِيثَ النَّفْسِ، فَقَالَ بَعْضُ بَطَارِقَتِهِ قَدِ اسْتَنْكَرْنَا هَيْئَتَكَ‏.‏ قَالَ ابْنُ النَّاظُورِ وَكَانَ هِرَقْلُ حَزَّاءً يَنْظُرُ فِي النُّجُومِ، فَقَالَ لَهُمْ حِينَ سَأَلُوهُ إِنِّي رَأَيْتُ اللَّيْلَةَ حِينَ نَظَرْتُ فِي النُّجُومِ مَلِكَ الْخِتَانِ قَدْ ظَهَرَ، فَمَنْ يَخْتَتِنُ مِنْ هَذِهِ الأُمَّةِ قَالُوا لَيْسَ يَخْتَتِنُ إِلاَّ الْيَهُودُ فَلاَ يُهِمَّنَّكَ شَأْنُهُمْ وَاكْتُبْ إِلَى مَدَايِنِ مُلْكِكَ، فَيَقْتُلُوا مَنْ فِيهِمْ مِنَ الْيَهُودِ‏.‏ فَبَيْنَمَا هُمْ عَلَى أَمْرِهِمْ أُتِيَ هِرَقْلُ بِرَجُلٍ أَرْسَلَ بِهِ مَلِكُ غَسَّانَ، يُخْبِرُ عَنْ خَبَرِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَلَمَّا اسْتَخْبَرَهُ هِرَقْلُ قَالَ اذْهَبُوا فَانْظُرُوا أَمُخْتَتِنٌ هُوَ أَمْ لاَ‏.‏ فَنَظَرُوا إِلَيْهِ، فَحَدَّثُوهُ أَنَّهُ مُخْتَتِنٌ، وَسَأَلَهُ عَنِ الْعَرَبِ فَقَالَ هُمْ يَخْتَتِنُونَ‏.‏ فَقَالَ هِرَقْلُ هَذَا مَلِكُ هَذِهِ الأُمَّةِ قَدْ ظَهَرَ‏.‏ ثُمَّ كَتَبَ هِرَقْلُ إِلَى صَاحِبٍ لَهُ بِرُومِيَةَ، وَكَانَ نَظِيرَهُ فِي الْعِلْمِ، وَسَارَ هِرَقْلُ إِلَى حِمْصَ، فَلَمْ يَرِمْ حِمْصَ حَتَّى أَتَاهُ كِتَابٌ مِنْ صَاحِبِهِ يُوَافِقُ رَأْىَ هِرَقْلَ عَلَى خُرُوجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَأَنَّهُ نَبِيٌّ، فَأَذِنَ هِرَقْلُ لِعُظَمَاءِ الرُّومِ فِي دَسْكَرَةٍ لَهُ بِحِمْصَ ثُمَّ أَمَرَ بِأَبْوَابِهَا فَغُلِّقَتْ، ثُمَّ اطَّلَعَ فَقَالَ يَا مَعْشَرَ الرُّومِ، هَلْ لَكُمْ فِي الْفَلاَحِ وَالرُّشْدِ وَأَنْ يَثْبُتَ مُلْكُكُمْ فَتُبَايِعُوا هَذَا النَّبِيَّ، فَحَاصُوا حَيْصَةَ حُمُرِ الْوَحْشِ إِلَى الأَبْوَابِ، فَوَجَدُوهَا قَدْ غُلِّقَتْ، فَلَمَّا رَأَى هِرَقْلُ نَفْرَتَهُمْ، وَأَيِسَ مِنَ الإِيمَانِ قَالَ رُدُّوهُمْ عَلَىَّ‏.‏ وَقَالَ إِنِّي قُلْتُ مَقَالَتِي آنِفًا أَخْتَبِرُ بِهَا شِدَّتَكُمْ عَلَى دِينِكُمْ، فَقَدْ رَأَيْتُ‏.‏ فَسَجَدُوا لَهُ وَرَضُوا عَنْهُ، فَكَانَ ذَلِكَ آخِرَ شَأْنِ هِرَقْلَ‏.‏ رَوَاهُ صَالِحُ بْنُ كَيْسَانَ وَيُونُسُ وَمَعْمَرٌ عَنِ الزُّهْرِيِّ‏.‏
Abdullah ibn Abbas berichtete: Abu Sufyan ibn Harb teilte mir mit, dass Herakleios ihm einen Boten geschickt hatte, während er eine Karawane der Quraisch begleitete. Sie waren Kaufleute und trieben Handel in Scham (Syrien, Palästina, Libanon und Jordanien), zu einer Zeit, als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) einen Waffenstillstand mit Abu Sufyan und den ungläubigen Quraisch geschlossen hatte. So begaben sich Abu Sufyan und seine Gefährten zu Herakleios nach Ilya (Jerusalem). Herakleios rief sie vor Gericht, und alle hohen römischen Würdenträger waren um ihn versammelt. Er rief seinen Dolmetscher, der Herakleios’ Frage übersetzte und ihnen sagte: „Wer von euch ist eng mit dem Mann verwandt, der behauptet, ein Prophet zu sein?“ Abu Sufyan antwortete: „Ich bin sein nächster Verwandter (in der Gruppe).“ Herakleios sagte: „Bringt ihn (Abu Sufyan) zu mir und lasst seine Gefährten hinter ihm stehen.“ Abu Sufyan fügte hinzu: „Heraklius wies seinen Dolmetscher an, meinen Gefährten auszurichten, er wolle mir einige Fragen über diesen Mann (den Propheten) stellen, und falls ich lügen sollte, sollten sie mich widerlegen.“ Abu Sufyan fuhr fort: „Bei Allah! Hätte ich nicht befürchtet, von meinen Gefährten einen Lügner genannt zu werden, hätte ich nicht die Wahrheit über den Propheten gesagt. Seine erste Frage an mich lautete: ‚Welchen Stand hat er unter euch?‘ Ich antwortete: ‚Er stammt aus einer angesehenen Familie.‘ Heraklius fragte weiter: ‚Hat vor ihm jemals jemand von euch behauptet, Prophet zu sein?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Er fragte: ‚War unter seinen Vorfahren ein König?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Heraklius fragte: ‚Folgen ihm die Adligen oder die Armen?‘ Ich antwortete: ‚Es sind die Armen.‘ Er fragte: ‚Nehmen seine Anhänger zu oder ab?‘ Ich antwortete: ‚Sie nehmen zu.‘“ Dann fragte er: „Gibt es unter denen, die seine Religion annehmen, jemanden, der später unzufrieden wird und ihr abschwört?“ Ich antwortete: „Nein.“ Herakleios fragte: „Hast du ihn jemals beschuldigt, vor seiner Behauptung, ein Prophet zu sein, gelogen zu haben?“ Ich antwortete: „Nein.“ Herakleios fragte: „Bricht er seine Versprechen?“ Ich antwortete: „Nein. Wir haben einen Waffenstillstand mit ihm, aber wir wissen nicht, was er daraus machen wird.“ Ich fand keine Gelegenheit, etwas anderes gegen ihn zu sagen. Herakleios fragte: „Hattest du jemals Krieg gegen ihn?“ Ich antwortete: „Ja.“ Dann fragte er: „Wie gingen die Schlachten aus?“ Ich antwortete: „Manchmal war er siegreich, manchmal wir.“ Herakleios fragte: „Was befiehlt er euch zu tun?“ Ich sagte: „Er befiehlt uns, Allah und nur Allah anzubeten und nichts neben Ihm anzubeten und alles abzulehnen, was unsere Vorfahren gesagt haben.“ Er gebietet uns zu beten, die Wahrheit zu sprechen, keusch zu sein und gute Beziehungen zu unseren Verwandten zu pflegen.“ Heraklius bat den Übersetzer, mir Folgendes zu übermitteln: „Ich fragte dich nach seiner Familie, und du antwortetest, er stamme aus einer sehr vornehmen Familie. Tatsächlich stammen alle Apostel aus vornehmen Familien ihrer jeweiligen Völker. Ich fragte dich, ob sonst noch jemand unter euch so etwas behaupte, und du verneintest. Wäre die Antwort bejahend gewesen, hätte ich gedacht, dieser Mann folge der Aussage seines Vorgängers. Dann fragte ich dich, ob einer seiner Vorfahren König gewesen sei. Deine Antwort verneinte, und wäre sie bejahend gewesen, hätte ich gedacht, dieser Mann wolle sein angestammtes Königreich zurückerobern. Weiterhin fragte ich, ob er jemals der Lüge bezichtigt worden sei, bevor er das sagte, was er sagte, und du verneintest. So wunderte ich mich, wie jemand, der nicht über andere lügt, jemals über Allah lügen könnte. Schließlich fragte ich dich, ob ihm die Reichen oder die Armen folgten.“ Du antwortetest, dass es die Armen waren, die ihm folgten. Und tatsächlich folgten alle Apostel eben dieser Bevölkerungsgruppe. Dann fragte ich dich, ob seine Anhängerschaft zunehme oder abnehme. Du antwortetest, dass sie zunehme, und dies sei der Weg des wahren Glaubens, bis er in jeder Hinsicht vollkommen sei. Ich fragte dich weiter, ob es jemanden gäbe, der, nachdem er seine Religion angenommen hatte, unzufrieden wurde und sie wieder verwarf. Deine Antwort war verneinend, und dies ist in der Tat ein Zeichen des wahren Glaubens, wenn seine Freude die Herzen erfüllt und sie vollständig durchdringt. Ich fragte dich, ob er jemals verraten habe. Du antwortetest verneinend, und ebenso verraten die Apostel niemals. Dann fragte ich dich, was er euch geboten habe. Du antwortetest, er habe euch geboten, Allah und Allah allein anzubeten und nichts neben Ihm anzubeten, und er habe euch verboten, Götzen anzubeten, und er habe euch geboten zu beten, die Wahrheit zu sprechen und keusch zu sein. Wenn das, was du gesagt hast, wahr ist, wird er sehr bald diesen Platz unter meinen Füßen einnehmen. Ich wusste es (aus den Schriften), dass er erscheinen würde, aber ich wusste nicht, dass er von dir sein würde. Wenn ich ihn sicher erreichen könnte, würde ich ihm unverzüglich entgegengehen, und wenn ich bei ihm wäre, würde ich ihm gewiss die Füße waschen.“ Herakleios bat daraufhin um den Brief des Gesandten Allahs, den Dihya dem Statthalter von Busra überbracht hatte, welcher ihn Herakleios zum Lesen weiterleitete. Der Inhalt des Briefes lautete wie folgt: „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Dieser Brief stammt von Muhammad, dem Diener Allahs und Seinem Gesandten, an Herakleios, den Herrscher von Byzanz. Friede sei mit dem, der dem rechten Weg folgt. Ich lade euch zum Islam ein. Wenn ihr Muslime werdet, werdet ihr in Sicherheit sein, und Allah wird euren Lohn verdoppeln. Wenn ihr diese Einladung zum Islam ablehnt, begeht ihr eine Sünde der Arisiyin (Ackerbauern, Bauern, d. h. eures Volkes). Und (Allahs Aussage:) ‚O ihr Leute der Schrift! Kommt zu einem gemeinsamen Wort, dass wir niemanden außer Allah anbeten und Ihm nichts beigesellen und dass keiner von uns andere zu Herren neben Allah nimmt. Wenn sie sich dann abwenden, sprecht: Bezeugt, dass wir Muslime sind (diejenigen, die sich Allah ergeben haben).‘“ (3:64). Abu Sufyan fügte hinzu: „Als Herakleios seine Rede beendet und den Brief verlesen hatte, brach im Königshof ein großes Getöse aus. Wir wurden daraufhin aus dem Hof hinausgeführt. Ich sagte meinen Gefährten, dass die Frage nach Ibn Abi Kabsha (dem Propheten Muhammad (ﷺ)) so viel Bedeutung erlangt habe, dass selbst der König der Bani al-Asfar (Byzantiner) ihn fürchte. Da begann ich mir sicher zu werden, dass er (der Prophet) in naher Zukunft der Sieger sein würde, bis ich den Islam annahm (d. h. Allah mich dazu leitete).“ Der Untererzähler fügt hinzu: „Ibn an-Natur war der Statthalter von Ilya (Jerusalem), und Herakleios war das Oberhaupt der Christen von Scham. Ibn an-Natur berichtet, dass Herakleios einmal, als er Ilya (Jerusalem) besuchte, morgens in trauriger Stimmung aufwachte. Einige seiner Priester fragten ihn, warum er so bedrückt sei.“ Heraklius war Wahrsager und Astrologe. Er antwortete: „Nachts, als ich die Sterne betrachtete, sah ich, dass der Anführer derer, die die Beschneidung praktizieren, erschienen ist (zum Eroberer geworden ist). Wer sind diese Beschneider?“ Die Leute antworteten: „Außer den Juden praktiziert niemand die Beschneidung, also brauchst du dich nicht vor ihnen (den Juden) zu fürchten. Gib einfach den Befehl, jeden Juden im Land zu töten.“ Während sie darüber diskutierten, wurde ein Bote des Königs von Ghassan hereingebracht, der Heraklius die Nachricht vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) überbringen sollte. Nachdem Heraklius die Nachricht gehört hatte, befahl er den Leuten, nachzusehen, ob der Bote von Ghassan beschnitten war. Die Leute berichteten Heraklius, dass er beschnitten war. Heraklius fragte ihn dann nach den Arabern. Der Bote antwortete: „Auch die Araber praktizieren die Beschneidung.“ (Nachdem Heraklius dies gehört hatte) bemerkte er, dass die Herrschaft der Araber erschienen war. Herakleios schrieb daraufhin einen Brief an seinen Freund in Rom, der ihm an Wissen ebenbürtig war. Anschließend reiste Herakleios nach Homs. Herakleios lebte in einer Stadt in Syrien und blieb dort, bis er die Antwort seines Freundes auf seinen Brief erhielt, der seine Ansicht über das Erscheinen des Propheten (ﷺ) und dessen Prophetentum bestätigte. Daraufhin lud Herakleios alle byzantinischen Oberhäupter in seinen Palast in Homs ein. Als sie sich versammelt hatten, befahl er, alle Palasttore zu schließen. Dann trat er hinaus und sprach: „O Byzantiner! Wenn ihr Erfolg wollt, die rechte Rechtleitung sucht und euer Reich erhalten möchtet, dann leistet diesem Propheten den Treueeid (d. h. nehmt den Islam an).“ (Nachdem sie Herakleios’ Worte gehört hatten) stürmten die Menschen wie Onager zu den Palasttoren, fanden diese aber verschlossen vor. Herakleios erkannte ihren Hass auf den Islam, und als er die Hoffnung auf ihre Annahme des Islam aufgab, befahl er, sie zurückzubringen. (Als sie zurückkehrten) sagte er: „Was ich bereits gesagt habe, diente nur dazu, die Stärke eurer Überzeugung zu prüfen, und ich habe sie gesehen.“ Die Menschen warfen sich vor ihm nieder und waren ihm wohlgesinnt. Und damit endete die Geschichte des Heraklius (im Zusammenhang mit seinem Glauben).