Sahih Muslim — Hadith #10030

Hadith #10030
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الرُّزِّيُّ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَهَّابِ بْنُ عَطَاءٍ الْخَفَّافُ، عَنْ سَعِيدٍ، عَنْ قَتَادَةَ، حَدَّثَنَا أَنَسُ بْنُ مَالِكٍ، أَنَّ نَبِيَّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ وَجِنَازَتُهُ مَوْضُوعَةٌ - يَعْنِي سَعْدًا - ‏ "‏ اهْتَزَّ لَهَا عَرْشُ الرَّحْمَنِ ‏"‏ ‏.‏
Zaid ibn Wahb Juhani berichtete, dass er zu dem Geschwader unter dem Kommando von Ali (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) gehörte, das auszog, um die Aktivitäten der Kharijiten einzudämmen. Ali (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) sagte: „O ihr Menschen, ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: Es wird aus meiner Umma ein Volk hervorgehen, das den Koran rezitiert, und eure Rezitation wird im Vergleich zu ihrer unbedeutend erscheinen, euer Gebet im Vergleich zu ihrem Gebet und euer Fasten im Vergleich zu ihrem Fasten. Sie werden den Koran rezitieren, weil sie denken, er unterstütze sie, doch er ist ein Beweis gegen sie. Ihr Gebet reicht nicht über ihr Schlüsselbein hinaus; sie werden den Islam so leichtfertig umgehen, wie der Pfeil sein Ziel durchdringt.“ Wenn die Truppe, die ihnen begegnen soll, wüsste, welch große Wohltat ihnen ihr Gesandter (ﷺ) zugesichert hat, würden sie sich ganz auf diese Tat verlassen und aufhören, andere gute Taten zu vollbringen. Ihr Erkennungsmerkmal (das der Kharijiten) wäre, dass sich unter ihnen jemand befände, dessen Handgelenk ohne Arm wäre und dessen Handgelenksende fleischig wie eine Brustwarze mit weißen Haaren wäre. Ihr würdet gegen Muawiya und das syrische Volk marschieren und sie bei euren Kindern und eurem Besitz zurücklassen, um ihnen Schaden zuzufügen. Bei Allah, ich glaube, dass dies das Volk ist, gegen das ihr kämpfen und Belohnung erhalten sollt, denn sie haben verbotenes Blut vergossen und die Tiere des Volkes geplündert. So zieht aus im Namen Allahs (um gegen sie zu kämpfen). Salama ibn Kuhail berichtete, dass Zaid ibn Wahb mich an jeder Etappe absteigen ließ, bis wir eine Brücke überquerten. Abdullah ibn Wahb al-Rasibi führte die Kharijiten an, als wir ihnen begegneten. Er (ʿAbdullah) sagte zu seinem Heer: „Werft die Speere und zieht eure Schwerter, denn ich fürchte, sie werden euch angreifen, wie sie es am Tag von Harura getan haben.“ Sie zogen sich zurück, warfen ihre Speere und zogen ihre Schwerter, und die Leute kämpften mit Speeren gegen sie, und einer nach dem anderen wurde getötet. Nur zwei Personen aus dem Heer unter ʿAlīs Führung wurden an diesem Tag getötet. ʿAlī (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) sagte: „Findet unter ihnen (den Toten der Kharijiten) den Verstümmelten.“ Sie suchten, fanden ihn aber nicht. Da stand ʿAlī (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) selbst auf und ging, bis er zu den Toten kam, die einer nach dem anderen getötet worden waren. Er (ʿAlī) sagte: „Sucht sie bis zum Letzten ab.“ Und dann fanden ʿAlīs Gefährten ihn (den Leichnam des Verstümmelten) nahe der Erde. Er (ʿAli) rief dann „Allahu Akbar“ (Allah ist der Größte) und sagte anschließend: „Allah hat die Wahrheit gesagt, und Sein Gesandter (ﷺ) hat sie überbracht.“ Da stand ʿAbida Salmani vor ihm und fragte: „Befehlshaber der Gläubigen, bei Allah, außer Ihm gibt es keinen Gott, (sag mir), hast du diesen Hadith vom Gesandten Allahs (ﷺ) gehört?“ Er antwortete: „Ja, bei Allah, außer Ihm gibt es keinen Gott.“ Er forderte ihn auf, dreimal zu schwören, und er schwor.
Erzählt von
Anas ibn Malik (RA)
Quelle
Sahih Muslim # 12/2467
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 12: Begräbnis
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