Sahih Muslim — Hadith #12133

Hadith #12133
وَحَدَّثَنِي أَبُو الطَّاهِرِ، أَحْمَدُ بْنُ عَمْرِو بْنِ سَرْحٍ أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي مُعَاوِيَةُ بْنُ صَالِحٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَوْفِ بْنِ مَالِكٍ، قَالَ قَتَلَ رَجُلٌ مِنْ حِمْيَرَ رَجُلاً مِنَ الْعَدُوِّ فَأَرَادَ سَلَبَهُ فَمَنَعَهُ خَالِدُ بْنُ الْوَلِيدِ وَكَانَ وَالِيًا عَلَيْهِمْ فَأَتَى رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَوْفُ بْنُ مَالِكٍ فَأَخْبَرَهُ فَقَالَ لِخَالِدٍ ‏"‏ مَا مَنَعَكَ أَنْ تُعْطِيَهُ سَلَبَهُ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ اسْتَكْثَرْتُهُ يَا رَسُولَ اللَّهِ ‏.‏ قَالَ ‏"‏ ادْفَعْهُ إِلَيْهِ ‏"‏ ‏.‏ فَمَرَّ خَالِدٌ بِعَوْفٍ فَجَرَّ بِرِدَائِهِ ثُمَّ قَالَ هَلْ أَنْجَزْتُ لَكَ مَا ذَكَرْتُ لَكَ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَسَمِعَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَاسْتُغْضِبَ فَقَالَ ‏"‏ لاَ تُعْطِهِ يَا خَالِدُ لاَ تُعْطِهِ يَا خَالِدُ هَلْ أَنْتُمْ تَارِكُونَ لِي أُمَرَائِي إِنَّمَا مَثَلُكُمْ وَمَثَلُهُمْ كَمَثَلِ رَجُلٍ اسْتُرْعِيَ إِبِلاً أَوْ غَنَمًا فَرَعَاهَا ثُمَّ تَحَيَّنَ سَقْيَهَا فَأَوْرَدَهَا حَوْضًا فَشَرَعَتْ فِيهِ فَشَرِبَتْ صَفْوَهُ وَتَرَكَتْ كَدَرَهُ فَصَفْوُهُ لَكُمْ وَكَدَرُهُ عَلَيْهِمْ ‏"‏ ‏.‏
Auf ibn Malik berichtete, dass ein Mann vom Stamm der Himyar einen Feind getötet und die Beute an sich nehmen wollte. Khalid ibn Walid, ihr Befehlshaber, verbot es ihm. Auf ibn Malik (der Überlieferer) ging zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und berichtete ihm davon. Dieser fragte Khalid: „Was hat dich davon abgehalten, ihm die Beute zu geben?“ Khalid antwortete: „Ich dachte, es sei zu viel.“ Der Heilige Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Gib sie ihm.“ Als Khalid nun zu Auf ging, packte ihn dieser am Mantel und sagte spöttisch: „Ist nicht dasselbe geschehen, was ich dir vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) berichtet habe?“ Als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) dies hörte, wurde er zornig und sagte: „Khalid, gib sie ihm nicht! Khalid, gib sie ihm nicht! Willst du etwa die von Auf eingesetzten Befehlshaber im Stich lassen?“ Eure und ihre Ähnlichkeit gleicht der eines Mannes, der Kamele und Schafe zum Weiden brachte. Er ließ sie grasen, und als es Zeit zum Trinken war, führte er sie zu einem Teich. Dort tranken sie, tranken das klare Wasser aus und ließen das trübe Wasser darunter zurück. Das klare Wasser (d. h. die beste Belohnung) ist für dich, das trübe Wasser (d. h. die Schuld) für sie.
Quelle
Sahih Muslim # 32/4570
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 32: Fundsachen
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Themen: #Charity #Mother

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