25 Hadithe
01
Sahih Al-Buchari # 47/2483
Jabir ibn Abdullah (RA)
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ وَهْبِ بْنِ كَيْسَانَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّهُ قَالَ بَعَثَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَعْثًا قِبَلَ السَّاحِلِ، فَأَمَّرَ عَلَيْهِمْ أَبَا عُبَيْدَةَ بْنَ الْجَرَّاحِ وَهُمْ ثَلاَثُمِائَةٍ وَأَنَا فِيهِمْ، فَخَرَجْنَا حَتَّى إِذَا كُنَّا بِبَعْضِ الطَّرِيقِ فَنِيَ الزَّادُ، فَأَمَرَ أَبُو عُبَيْدَةَ بِأَزْوَادِ ذَلِكَ الْجَيْشِ فَجُمِعَ ذَلِكَ كُلُّهُ فَكَانَ مِزْوَدَىْ تَمْرٍ، فَكَانَ يُقَوِّتُنَا كُلَّ يَوْمٍ قَلِيلاً قَلِيلاً، حَتَّى فَنِيَ فَلَمْ يَكُنْ يُصِيبُنَا إِلاَّ تَمْرَةٌ تَمْرَةٌ‏.‏ فَقُلْتُ وَمَا تُغْنِي تَمْرَةٌ فَقَالَ لَقَدْ وَجَدْنَا فَقْدَهَا حِينَ فَنِيَتْ‏.‏ قَالَ ثُمَّ انْتَهَيْنَا إِلَى الْبَحْرِ فَإِذَا حُوتٌ مِثْلُ الظَّرِبِ، فَأَكَلَ مِنْهُ ذَلِكَ الْجَيْشُ ثَمَانِيَ عَشْرَةَ لَيْلَةً، ثُمَّ أَمَرَ أَبُو عُبَيْدَةَ بِضِلَعَيْنِ مِنْ أَضْلاَعِهِ فَنُصِبَا، ثُمَّ أَمَرَ بِرَاحِلَةٍ فَرُحِلَتْ ثُمَّ مَرَّتْ تَحْتَهُمَا فَلَمْ تُصِبْهُمَا‏.‏
„Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte ein Heer zur Ostküste und ernannte Abu 'Ubaida bin Al-Jarrah zu ihrem Anführer. Das Heer bestand aus dreihundert Mann, mich eingeschlossen. Wir marschierten, bis wir einen Ort erreichten, an dem unsere Vorräte fast zur Neige gingen. Abu 'Ubaida befahl uns, alle Reisevorräte einzusammeln, und sie wurden eingesammelt. Unsere Reisevorräte bestanden aus Datteln. Abu 'Ubaida gab uns unsere tägliche Ration in kleinen Mengen davon, bis sie aufgebraucht war. Jeder von uns bekam nur eine Dattel.“ Ich fragte: „Was sollte dir eine einzige Dattel nützen?“ Jabir antwortete: „Wir erkannten ihren Wert erst, als auch diese aufgebraucht war.“ Jabir fügte hinzu: „Als wir das Meeresufer erreichten, sahen wir einen riesigen Fisch, der wie ein kleiner Berg war. Die Armee aß achtzehn Tage lang von ihm. Dann befahl Abu 'Ubaida, zwei seiner Rippen zu befestigen, und sie wurden im Boden verankert. Dann befahl er, dass eine Kamelstute darauf geritten werden sollte, und sie ging unter den beiden Rippen hindurch (und bildete dabei einen Bogen), ohne sie zu berühren.“
02
Sahih Al-Buchari # 47/2484
Salama (RA)
حَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ مَرْحُومٍ، حَدَّثَنَا حَاتِمُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي عُبَيْدٍ، عَنْ سَلَمَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ خَفَّتْ أَزْوَادُ الْقَوْمِ وَأَمْلَقُوا، فَأَتَوُا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فِي نَحْرِ إِبِلِهِمْ فَأَذِنَ لَهُمْ، فَلَقِيَهُمْ عُمَرُ فَأَخْبَرُوهُ فَقَالَ مَا بَقَاؤُكُمْ بَعْدَ إِبِلِكُمْ، فَدَخَلَ عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ مَا بَقَاؤُهُمْ بَعْدَ إِبِلِهِمْ‏.‏ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ نَادِ فِي النَّاسِ فَيَأْتُونَ بِفَضْلِ أَزْوَادِهِمْ ‏"‏‏.‏ فَبُسِطَ لِذَلِكَ نِطَعٌ، وَجَعَلُوهُ عَلَى النِّطَعِ‏.‏ فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَدَعَا وَبَرَّكَ عَلَيْهِ ثُمَّ دَعَاهُمْ بِأَوْعِيَتِهِمْ فَاحْتَثَى النَّاسُ حَتَّى فَرَغُوا، ثُمَّ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ أَشْهَدُ أَنْ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ وَأَنِّي رَسُولُ اللَّهِ ‏"‏‏.‏
Einst (auf einer Reise) gingen unsere Vorräte zur Neige, und die Menschen verarmten. Sie gingen zum Propheten (ﷺ) und baten ihn um Erlaubnis, ihre Kamele zu schlachten. Er willigte ein. Umar traf sie, und sie erzählten ihm davon. Er fragte: „Wie wollt ihr überleben, nachdem ihr eure Kamele geschlachtet habt?“ Dann ging er zum Propheten und fragte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Wie sollen sie überleben, nachdem sie ihre Kamele geschlachtet haben?“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) befahl Umar: „Ruf die Leute auf, das zu bringen, was von ihren Lebensmitteln übrig geblieben ist.“ Ein Ledertuch wurde ausgebreitet, und alle Lebensmittel wurden darauf gesammelt und aufgehäuft. Der Gesandte Allahs (ﷺ) stand auf, bat Allah um seinen Segen und forderte dann alle Leute auf, mit ihren Utensilien zu kommen. Sie begannen, sich zu bedienen, bis jeder genug zum Leben hatte. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte daraufhin: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt und dass ich Sein Gesandter bin.“
03
Sahih Al-Buchari # 47/2485
Rafi Bin Khadij
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا الأَوْزَاعِيُّ، حَدَّثَنَا أَبُو النَّجَاشِيِّ، قَالَ سَمِعْتُ رَافِعَ بْنَ خَدِيجٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كُنَّا نُصَلِّي مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم الْعَصْرَ فَنَنْحَرُ جَزُورًا، فَتُقْسَمُ عَشْرَ قِسَمٍ، فَنَأْكُلُ لَحْمًا نَضِيجًا قَبْلَ أَنْ تَغْرُبَ الشَّمْسُ‏.‏
Wir pflegten das Nachmittagsgebet (Asr) mit dem Propheten (ﷺ) zu verrichten und ein Kamel zu schlachten, dessen Fleisch in zehn Teile geteilt wurde. Wir aßen das gekochte Fleisch vor Sonnenuntergang.
04
Sahih Al-Buchari # 47/2486
Abu Musa Al-Aschari (RA)
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْعَلاَءِ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ أُسَامَةَ، عَنْ بُرَيْدٍ، عَنْ أَبِي بُرْدَةَ، عَنْ أَبِي مُوسَى، قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم ‏
"‏ إِنَّ الأَشْعَرِيِّينَ إِذَا أَرْمَلُوا فِي الْغَزْوِ، أَوْ قَلَّ طَعَامُ عِيَالِهِمْ بِالْمَدِينَةِ جَمَعُوا مَا كَانَ عِنْدَهُمْ فِي ثَوْبٍ وَاحِدٍ، ثُمَّ اقْتَسَمُوهُ بَيْنَهُمْ فِي إِنَاءٍ وَاحِدٍ بِالسَّوِيَّةِ، فَهُمْ مِنِّي وَأَنَا مِنْهُمْ ‏"‏‏.‏
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wenn den Angehörigen des Stammes der Aschʿariten während der heiligen Schlachten die Nahrungsmittel ausgingen oder wenn die Vorräte ihrer Familien in Medina zur Neige gingen, sammelten sie all ihre verbliebenen Lebensmittel auf einem Tuch und verteilten sie dann gerecht unter sich, indem sie sie mit einer Schüssel abmaßen. So stammen diese Menschen von mir ab, und ich stamme von ihnen ab.“
05
Sahih Al-Buchari # 47/2487
Anas ibn Malik (RA)
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْمُثَنَّى، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي قَالَ، حَدَّثَنِي ثُمَامَةُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَنَسٍ، أَنَّ أَنَسًا، حَدَّثَهُ أَنَّ أَبَا بَكْرٍ ـ رضى الله عنه ـ كَتَبَ لَهُ فَرِيضَةَ الصَّدَقَةِ الَّتِي فَرَضَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏
"‏ وَمَا كَانَ مِنْ خَلِيطَيْنِ فَإِنَّهُمَا يَتَرَاجَعَانِ بَيْنَهُمَا بِالسَّوِيَّةِ ‏"‏‏.‏
Abu Bakr As-Siddiq schrieb ihm das Gesetz der Zakat, das vom Gesandten Allahs zur Pflicht gemacht wurde. Er schrieb: „Partner, die gemeinsames Eigentum (Schafe) besitzen, müssen die Zakat zu gleichen Teilen entrichten.“
06
Sahih Al-Buchari # 47/2488
Abaya bin Rifa'a bin Rafi' bin Khadij (RA)
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ الْحَكَمِ الأَنْصَارِيُّ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَبَايَةَ بْنِ رِفَاعَةَ بْنِ رَافِعِ بْنِ خَدِيجٍ، عَنْ جَدِّهِ، قَالَ كُنَّا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم بِذِي الْحُلَيْفَةِ فَأَصَابَ النَّاسَ جُوعٌ فَأَصَابُوا إِبِلاً وَغَنَمًا‏.‏ قَالَ وَكَانَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فِي أُخْرَيَاتِ الْقَوْمِ فَعَجِلُوا وَذَبَحُوا وَنَصَبُوا الْقُدُورَ، فَأَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِالْقُدُورِ فَأُكْفِئَتْ، ثُمَّ قَسَمَ فَعَدَلَ عَشْرَةً مِنَ الْغَنَمِ بِبَعِيرٍ فَنَدَّ مِنْهَا بَعِيرٌ، فَطَلَبُوهُ فَأَعْيَاهُمْ، وَكَانَ فِي الْقَوْمِ خَيْلٌ يَسِيرَةٌ فَأَهْوَى رَجُلٌ مِنْهُمْ بِسَهْمٍ فَحَبَسَهُ اللَّهُ ثُمَّ قَالَ ‏"‏ إِنَّ لِهَذِهِ الْبَهَائِمِ أَوَابِدَ كَأَوَابِدِ الْوَحْشِ فَمَا غَلَبَكُمْ مِنْهَا فَاصْنَعُوا بِهِ هَكَذَا ‏"‏‏.‏ فَقَالَ جَدِّي إِنَّا نَرْجُو ـ أَوْ نَخَافُ ـ الْعَدُوَّ غَدًا، وَلَيْسَتْ مَعَنَا مُدًى أَفَنَذْبَحُ بِالْقَصَبِ‏.‏ قَالَ ‏"‏ مَا أَنْهَرَ الدَّمَ وَذُكِرَ اسْمُ اللَّهِ عَلَيْهِ، فَكُلُوهُ، لَيْسَ السِّنَّ وَالظُّفُرَ، وَسَأُحَدِّثُكُمْ عَنْ ذَلِكَ، أَمَّا السِّنُّ فَعَظْمٌ وَأَمَّا الظُّفُرُ فَمُدَى الْحَبَشَةِ ‏"‏‏.‏
Mein Großvater erzählte: „Wir befanden uns in der Gesellschaft des Propheten (ﷺ) im Monat Dhul-Hulaifa. Die Leute waren hungrig und erbeuteten Kamele und Schafe. Der Prophet (ﷺ) folgte ihnen. Sie schlachteten eilig die Tiere, legten das Fleisch in Töpfe und begannen zu kochen. Als der Prophet kam, befahl er, die Töpfe umzuwerfen, und verteilte die Tiere (der Beute), wobei er zehn Schafe einem Kamel gleichsetzte. Eines der Kamele floh, und die Leute rannten hinterher, bis sie erschöpft waren. Zu dieser Zeit gab es nur wenige Pferde. Ein Mann schoss einen Pfeil auf das Kamel, und Allah hielt es damit auf. Der Prophet (ﷺ) sagte: „Manche dieser Tiere sind wie wilde Tiere. Wenn ihr also die Kontrolle über eines dieser Tiere verliert, behandelt es so (d. h. erschießt es mit einem Pfeil).“ Bevor er sie unter den Soldaten verteilte, sagte mein Großvater: „Wir könnten in Zukunft auf Feinde treffen und keine Messer haben; können wir die Tiere dann mit Schilf schlachten?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Benutzt alles, was Blut fließen lässt, und esst die Tiere, wenn der Name Allahs beim Schlachten genannt wurde. Schlachtet nicht mit Zähnen oder Fingernägeln, und ich werde euch den Grund dafür nennen: Zähne sind Knochen (d. h. sie können nicht richtig schneiden), und Fingernägel sind die Werkzeuge der Äthiopier (die wir nicht nachahmen sollten, denn sie sind Ungläubige).“
07
Sahih Al-Buchari # 47/2489
Abdullah ibn Umar (RA)
حَدَّثَنَا خَلاَّدُ بْنُ يَحْيَى، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا جَبَلَةُ بْنُ سُحَيْمٍ، قَالَ سَمِعْتُ ابْنَ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ يَقُولُ نَهَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ يَقْرُنَ الرَّجُلُ بَيْنَ التَّمْرَتَيْنِ جَمِيعًا، حَتَّى يَسْتَأْذِنَ أَصْحَابَهُ‏.‏
Der Prophet (ﷺ) verfügte, dass man nicht zwei Datteln gleichzeitig essen solle, es sei denn, man erhalte die Erlaubnis von seinen Gefährten (die mit einem die Mahlzeit teilen).
08
Sahih Al-Buchari # 47/2490
Jabala (RA)
حَدَّثَنَا أَبُو الْوَلِيدِ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ جَبَلَةَ، قَالَ كُنَّا بِالْمَدِينَةِ فَأَصَابَتْنَا سَنَةٌ، فَكَانَ ابْنُ الزُّبَيْرِ يَرْزُقُنَا التَّمْرَ، وَكَانَ ابْنُ عُمَرَ يَمُرُّ بِنَا فَيَقُولُ لاَ تَقْرُنُوا فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَنِ الإِقْرَانِ، إِلاَّ أَنْ يَسْتَأْذِنَ الرَّجُلُ مِنْكُمْ أَخَاهُ‏.‏
„Während unseres Aufenthalts in Medina wurden wir von einer Hungersnot heimgesucht. Ibn Az-Zubair versorgte uns mit Datteln als Nahrung. Ibn Umar pflegte an uns vorbeizugehen und zu sagen: ‚Esst nicht zwei Datteln gleichzeitig, denn der Prophet (ﷺ) hat es verboten, zwei Datteln gleichzeitig (in Gesellschaft) zu essen, es sei denn, man hat die Erlaubnis seines Bruders eingeholt.‘“
09
Sahih Al-Buchari # 47/2491
Nafi' bin Umar (RA)
حَدَّثَنَا عِمْرَانُ بْنُ مَيْسَرَةَ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَارِثِ، حَدَّثَنَا أَيُّوبُ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏
"‏ مَنْ أَعْتَقَ شِقْصًا لَهُ مِنْ عَبْدٍ ـ أَوْ شِرْكًا أَوْ قَالَ نَصِيبًا ـ وَكَانَ لَهُ مَا يَبْلُغُ ثَمَنَهُ بِقِيمَةِ الْعَدْلِ، فَهْوَ عَتِيقٌ، وَإِلاَّ فَقَدْ عَتَقَ مِنْهُ مَا عَتَقَ ‏"‏‏.‏ قَالَ لاَ أَدْرِي قَوْلُهُ عَتَقَ مِنْهُ مَا عَتَقَ‏.‏ قَوْلٌ مِنْ نَافِعٍ أَوْ فِي الْحَدِيثِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم‏.‏
Ibn Umar sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Wenn jemand seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freigibt und sich den Preis der anderen Anteile entsprechend dem angemessenen Wert des Sklaven leisten kann, wird der Sklave vollständig freigelassen; andernfalls wird er teilweise freigelassen.‘“ (Aiyub, ein Unterüberlieferer, ist sich nicht sicher, ob die Aussage „… andernfalls wird er teilweise freigelassen“ von Nafi‘ oder dem Propheten stammt.)
10
Sahih Al-Buchari # 47/2492
Abu Hurairah (RA)
حَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ مُحَمَّدٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ، أَخْبَرَنَا سَعِيدُ بْنُ أَبِي عَرُوبَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنِ النَّضْرِ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ بَشِيرِ بْنِ نَهِيكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏
"‏ مَنْ أَعْتَقَ شَقِيصًا مِنْ مَمْلُوكِهِ فَعَلَيْهِ خَلاَصُهُ فِي مَالِهِ، فَإِنْ لَمْ يَكُنْ لَهُ مَالٌ قُوِّمَ الْمَمْلُوكُ، قِيمَةَ عَدْلٍ ثُمَّ اسْتُسْعِيَ غَيْرَ مَشْقُوقٍ عَلَيْهِ ‏"‏‏.‏
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer seinen Anteil an einem gemeinschaftlich besessenen Sklaven freilässt, ist verpflichtet, diesen Sklaven vollständig freizulassen, indem er den Restbetrag bezahlt. Wenn er nicht über genügend Geld verfügt, um ihn freizulassen, sollte der Wert des Sklaven gerecht geschätzt werden, und es soll ihm erlaubt sein, zu arbeiten und den Betrag zu verdienen, der ihn freilässt (ohne ihn zu überfordern).“
11
Sahih Al-Buchari # 47/2493
An-Nu'man ibn Bashir (RA)
حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا زَكَرِيَّاءُ، قَالَ سَمِعْتُ عَامِرًا، يَقُولُ سَمِعْتُ النُّعْمَانَ بْنَ بَشِيرٍ ـ رضى الله عنهما ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏
"‏ مَثَلُ الْقَائِمِ عَلَى حُدُودِ اللَّهِ وَالْوَاقِعِ فِيهَا كَمَثَلِ قَوْمٍ اسْتَهَمُوا عَلَى سَفِينَةٍ، فَأَصَابَ بَعْضُهُمْ أَعْلاَهَا وَبَعْضُهُمْ أَسْفَلَهَا، فَكَانَ الَّذِينَ فِي أَسْفَلِهَا إِذَا اسْتَقَوْا مِنَ الْمَاءِ مَرُّوا عَلَى مَنْ فَوْقَهُمْ فَقَالُوا لَوْ أَنَّا خَرَقْنَا فِي نَصِيبِنَا خَرْقًا، وَلَمْ نُؤْذِ مَنْ فَوْقَنَا‏.‏ فَإِنْ يَتْرُكُوهُمْ وَمَا أَرَادُوا هَلَكُوا جَمِيعًا، وَإِنْ أَخَذُوا عَلَى أَيْدِيهِمْ نَجَوْا وَنَجَوْا جَمِيعًا ‏"‏‏.‏
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gleichnis desjenigen, der sich an Allahs Gebote und Verbote hält, im Vergleich zu denen, die sie übertreten, ist wie das Gleichnis derer, die die Plätze in einem Boot auslosten. Einige von ihnen erhielten Plätze im oberen Teil, die anderen im unteren. Als die Letzteren Wasser brauchten, mussten sie hinaufgehen, um Wasser zu holen (was die anderen belästigte). Da sagten sie: ‚Lasst uns ein Loch in unseren Teil des Bootes machen (und Wasser holen), damit die, die über uns sind, nicht belästigt werden.‘ Wenn die Leute im oberen Teil die anderen also ihrem Vorschlag folgen ließen, wären alle auf dem Boot umgekommen. Hätten sie sie aber daran gehindert, wären beide Gruppen in Sicherheit gewesen.“
12
Sahih Al-Buchari # 47/2494
Urwa bin al-Zubair (RA)
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الْعَامِرِيُّ الأُوَيْسِيُّ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ صَالِحٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ، أَنَّهُ سَأَلَ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ وَقَالَ اللَّيْثُ حَدَّثَنِي يُونُسُ عَنِ ابْنِ شِهَابٍ قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ أَنَّهُ سَأَلَ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ عَنْ قَوْلِ اللَّهِ تَعَالَى ‏{‏وَإِنْ خِفْتُمْ‏}‏ إِلَى ‏{‏وَرُبَاعَ‏}‏‏.‏ فَقَالَتْ يَا ابْنَ أُخْتِي هِيَ الْيَتِيمَةُ تَكُونُ فِي حَجْرِ وَلِيِّهَا تُشَارِكُهُ فِي مَالِهِ، فَيُعْجِبُهُ مَالُهَا وَجَمَالُهَا، فَيُرِيدُ وَلِيُّهَا أَنْ يَتَزَوَّجَهَا بِغَيْرِ أَنْ يُقْسِطَ فِي صَدَاقِهَا، فَيُعْطِيهَا مِثْلَ مَا يُعْطِيهَا غَيْرُهُ، فَنُهُوا أَنْ يَنْكِحُوهُنَّ إِلاَّ أَنْ يُقْسِطُوا لَهُنَّ وَيَبْلُغُوا بِهِنَّ أَعْلَى سُنَّتِهِنَّ مِنَ الصَّدَاقِ، وَأُمِرُوا أَنْ يَنْكِحُوا مَا طَابَ لَهُمْ مِنَ النِّسَاءِ سِوَاهُنَّ‏.‏ قَالَ عُرْوَةُ قَالَتْ عَائِشَةُ ثُمَّ إِنَّ النَّاسَ اسْتَفْتَوْا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَعْدَ هَذِهِ الآيَةِ فَأَنْزَلَ اللَّهُ ‏{‏وَيَسْتَفْتُونَكَ فِي النِّسَاءِ‏}‏ إِلَى قَوْلِهِ ‏{‏وَتَرْغَبُونَ أَنْ تَنْكِحُوهُنَّ‏}‏ وَالَّذِي ذَكَرَ اللَّهُ أَنَّهُ يُتْلَى عَلَيْكُمْ فِي الْكِتَابِ الآيَةُ الأُولَى الَّتِي قَالَ فِيهَا ‏{‏وَإِنْ خِفْتُمْ أَنْ لاَ تُقْسِطُوا فِي الْيَتَامَى فَانْكِحُوا مَا طَابَ لَكُمْ مِنَ النِّسَاءِ‏}‏ قَالَتْ عَائِشَةُ وَقَوْلُ اللَّهِ فِي الآيَةِ الأُخْرَى ‏{‏وَتَرْغَبُونَ أَنْ تَنْكِحُوهُنَّ‏}‏ يَعْنِي هِيَ رَغْبَةُ أَحَدِكُمْ لِيَتِيمَتِهِ الَّتِي تَكُونُ فِي حَجْرِهِ، حِينَ تَكُونُ قَلِيلَةَ الْمَالِ وَالْجَمَالِ، فَنُهُوا أَنْ يَنْكِحُوا مَا رَغِبُوا فِي مَالِهَا وَجَمَالِهَا مِنْ يَتَامَى النِّسَاءِ إِلاَّ بِالْقِسْطِ مِنْ، أَجْلِ رَغْبَتِهِمْ عَنْهُنَّ‏.‏
Er hatte Aischa nach der Bedeutung der Aussage Allahs gefragt: „Wenn ihr fürchtet, dass ihr mit den Waisenmädchen nicht gerecht umgehen könnt, dann heiratet (andere) Frauen eurer Wahl, zwei, drei oder vier.“ (4:3) Sie sagte: „O mein Neffe! Dies bezieht sich auf das Waisenmädchen, das bei seinem Vormund lebt und an seinem Besitz teilhat. Ihr Reichtum und ihre Schönheit könnten ihn dazu verleiten, sie zu heiraten, ohne ihr eine angemessene Morgengabe zu geben, die ein anderer Freier möglicherweise gegeben hätte. Daher war es solchen Vormündern verboten, solche Waisenmädchen zu heiraten, es sei denn, sie behandelten sie gerecht und gaben ihnen die angemessenste Morgengabe; andernfalls wurde ihnen befohlen, eine andere Frau zu heiraten.“ Aischa sagte weiter: „Nach diesem Vers fragten die Leute den Propheten erneut (nach der Heirat mit Waisenmädchen), woraufhin Allah die folgenden Verse offenbarte: ‚Sie fragen dich nach deiner Weisung bezüglich der Frauen. Sprich: Allah unterweist dich über sie und über das, was dir im Buch über die Waisenmädchen vorgetragen wurde, denen Du die vorgeschriebenen Anteile nicht gibst und die du dennoch heiraten willst…‘ (4:127) Was ist mit Allahs Aussage gemeint: ‚Und über das, was dir vorgetragen wurde‘?‘, ist der vorherige Vers, der lautet: ‚Wenn ihr fürchtet, dass ihr mit den Waisenmädchen nicht gerecht umgehen könnt, dann heiratet (andere) Frauen eurer Wahl.‘“ (4.3) Aischa sagte: „Allahs Aussage im anderen Vers: ‚Doch wen ihr heiraten ...
13
Sahih Al-Buchari # 47/2495
Jabir ibn Abdullah (RA)
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ إِنَّمَا جَعَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم الشُّفْعَةَ فِي كُلِّ مَا لَمْ يُقْسَمْ، فَإِذَا وَقَعَتِ الْحُدُودُ وَصُرِّفَتِ الطُّرُقُ فَلاَ شُفْعَةَ‏.‏
Der Prophet (ﷺ) begründete das Vorkaufsrecht (Shu'fa) bei gemeinschaftlichem Eigentum; wird das Land jedoch geteilt und die Wege markiert, so besteht kein Vorkaufsrecht.
14
Sahih Al-Buchari # 47/2496
Jabir ibn Abdullah (RA)
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، حَدَّثَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَضَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِالشُّفْعَةِ فِي كُلِّ مَا لَمْ يُقْسَمْ، فَإِذَا وَقَعَتِ الْحُدُودُ وَصُرِّفَتِ الطُّرُقُ فَلاَ شُفْعَةَ‏.‏
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Das Vorkaufsrecht gilt bei jedem gemeinschaftlichen Eigentum, aber wenn das Land geteilt und der Weg abgesteckt wird, dann gibt es kein Vorkaufsrecht.“
15
Sahih Al-Buchari # 47/2497
Sulaiman bin Abu Muslim (RA)
حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ عَلِيٍّ، حَدَّثَنَا أَبُو عَاصِمٍ، عَنْ عُثْمَانَ يَعْنِي ابْنَ الأَسْوَدِ، قَالَ أَخْبَرَنِي سُلَيْمَانُ بْنُ أَبِي مُسْلِمٍ، قَالَ سَأَلْتُ أَبَا الْمِنْهَالِ عَنِ الصَّرْفِ، يَدًا بِيَدٍ فَقَالَ اشْتَرَيْتُ أَنَا وَشَرِيكٌ، لِي شَيْئًا يَدًا بِيَدٍ وَنَسِيئَةً، فَجَاءَنَا الْبَرَاءُ بْنُ عَازِبٍ فَسَأَلْنَاهُ، فَقَالَ فَعَلْتُ أَنَا وَشَرِيكِي زَيْدُ بْنُ أَرْقَمَ، وَسَأَلْنَا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم عَنْ ذَلِكَ فَقَالَ ‏ "‏ مَا كَانَ يَدًا بِيَدٍ فَخُذُوهُ، وَمَا كَانَ نَسِيئَةً فَذَرُوهُ ‏"‏‏.‏
Sulaiman bin Abu Muslim berichtete: Ich fragte Abu Minhal nach dem Geldwechsel von Hand zu Hand. Er sagte: „Ich und ein Geschäftspartner kauften etwas teils bar, teils auf Kredit.“ Al-Bara' bin 'Azib kam an uns vorbei, und wir fragten ihn danach. Er antwortete: „Ich und mein Geschäftspartner Zaid bin Al-Arqam taten dasselbe und gingen dann zum Propheten (ﷺ) und fragten ihn danach. Er sagte: ‚Nehmt das, was bar bezahlt wurde, und lasst das, was auf Kredit war.‘“
16
Sahih Al-Buchari # 47/2498
Sulaiman bin Abu Muslim (RA)
حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ عَلِيٍّ، حَدَّثَنَا أَبُو عَاصِمٍ، عَنْ عُثْمَانَ يَعْنِي ابْنَ الأَسْوَدِ، قَالَ أَخْبَرَنِي سُلَيْمَانُ بْنُ أَبِي مُسْلِمٍ، قَالَ سَأَلْتُ أَبَا الْمِنْهَالِ عَنِ الصَّرْفِ، يَدًا بِيَدٍ فَقَالَ اشْتَرَيْتُ أَنَا وَشَرِيكٌ، لِي شَيْئًا يَدًا بِيَدٍ وَنَسِيئَةً، فَجَاءَنَا الْبَرَاءُ بْنُ عَازِبٍ فَسَأَلْنَاهُ، فَقَالَ فَعَلْتُ أَنَا وَشَرِيكِي زَيْدُ بْنُ أَرْقَمَ، وَسَأَلْنَا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم عَنْ ذَلِكَ فَقَالَ ‏
"‏ مَا كَانَ يَدًا بِيَدٍ فَخُذُوهُ، وَمَا كَانَ نَسِيئَةً فَذَرُوهُ ‏"‏‏.‏
Ich fragte Abu Minhal nach dem Geldwechsel von Hand zu Hand. Er sagte: „Ich und ein Geschäftspartner von mir kauften etwas teils bar, teils auf Kredit.“ Al-Bara' bin 'Azib kam an uns vorbei, und wir fragten ihn danach. Er antwortete: „Ich und mein Geschäftspartner Zaid bin Al-Arqam taten dasselbe und gingen dann zum Propheten (ﷺ) und fragten ihn danach. Er sagte: ‚Nehmt das, was bar bezahlt wurde, und lasst das, was auf Kredit war.‘“
17
Sahih Al-Buchari # 47/2499
Abdullah (RA)
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا جُوَيْرِيَةُ بْنُ أَسْمَاءَ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ أَعْطَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خَيْبَرَ الْيَهُودَ أَنْ يَعْمَلُوهَا وَيَزْرَعُوهَا وَلَهُمْ شَطْرُ مَا يَخْرُجُ مِنْهَا‏.‏
Der Gesandte Allahs (ﷺ) verpachtete das Land von Chaibar an die Juden unter der Bedingung, dass sie es bearbeiten und bebauen und die Hälfte des Ertrags erhalten würden.
18
Sahih Al-Buchari # 47/2500
Uqba bin Amir (RA)
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي حَبِيبٍ، عَنْ أَبِي الْخَيْرِ، عَنْ عُقْبَةَ بْنِ عَامِرٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَعْطَاهُ غَنَمًا يَقْسِمُهَا عَلَى صَحَابَتِهِ ضَحَايَا، فَبَقِيَ عَتُودٌ فَذَكَرَهُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ ‏
"‏ ضَحِّ بِهِ أَنْتَ ‏"‏‏.‏
Der Gesandte Allahs (ﷺ) gab ihm einige Schafe, die er unter seinen Gefährten verteilen sollte, um sie zu opfern. Ein Zicklein blieb übrig. Er erzählte dem Propheten (ﷺ) davon, und der Prophet (ﷺ) sagte zu ihm: „Opfere es in deinem Namen.“
19
Sahih Al-Buchari # 47/2501
Abdullah bin Hisham (RA)
حَدَّثَنَا أَصْبَغُ بْنُ الْفَرَجِ، قَالَ أَخْبَرَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدٌ، عَنْ زُهْرَةَ بْنِ مَعْبَدٍ، عَنْ جَدِّهِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ هِشَامٍ ـ وَكَانَ قَدْ أَدْرَكَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ـ وَذَهَبَتْ بِهِ أُمُّهُ زَيْنَبُ بِنْتُ حُمَيْدٍ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ بَايِعْهُ‏.‏ فَقَالَ ‏ "‏ هُوَ صَغِيرٌ ‏"‏‏.‏ فَمَسَحَ رَأْسَهُ وَدَعَا لَهُ‏.‏ وَعَنْ زُهْرَةَ بْنِ مَعْبَدٍ، أَنَّهُ كَانَ يَخْرُجُ بِهِ جَدُّهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ هِشَامٍ إِلَى السُّوقِ فَيَشْتَرِي الطَّعَامَ فَيَلْقَاهُ ابْنُ عُمَرَ وَابْنُ الزُّبَيْرِ ـ رضى الله عنهم ـ فَيَقُولاَنِ لَهُ أَشْرِكْنَا، فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَدْ دَعَا لَكَ بِالْبَرَكَةِ فَيَشْرَكُهُمْ، فَرُبَّمَا أَصَابَ الرَّاحِلَةَ كَمَا هِيَ، فَيَبْعَثُ بِهَا إِلَى الْمَنْزِلِ‏.‏
Abdullah ibn Hischam berichtete, dass seine Mutter Zainab bint Humaid ihn zum Propheten (Friede sei mit ihm) brachte und sagte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Nimm ihm den Treueeid ab.“ Doch der Prophet erwiderte: „Er ist noch zu jung für den Treueeid“, legte seine Hand auf Abdullahs Kopf und bat Allah um seinen Segen. Zuhra ibn Ma'bad berichtete, dass er oft mit seinem Großvater Abdullah ibn Hischam zum Markt ging, um Lebensmittel einzukaufen. Ibn Umar und Ibn az-Zubair trafen ihn dann und sagten zu ihm: „Werde unser Partner, denn der Prophet (Friede sei mit ihm) hat Allah um deinen Segen gebeten.“ So wurde er ihr Partner und gewann oft eine Kamelladung, die er nach Hause schickte.
20
Sahih Al-Buchari # 47/2502
Abdullah bin Hisham (RA)
حَدَّثَنَا أَصْبَغُ بْنُ الْفَرَجِ، قَالَ أَخْبَرَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدٌ، عَنْ زُهْرَةَ بْنِ مَعْبَدٍ، عَنْ جَدِّهِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ هِشَامٍ ـ وَكَانَ قَدْ أَدْرَكَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ـ وَذَهَبَتْ بِهِ أُمُّهُ زَيْنَبُ بِنْتُ حُمَيْدٍ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ بَايِعْهُ‏.‏ فَقَالَ ‏
"‏ هُوَ صَغِيرٌ ‏"‏‏.‏ فَمَسَحَ رَأْسَهُ وَدَعَا لَهُ‏.‏ وَعَنْ زُهْرَةَ بْنِ مَعْبَدٍ، أَنَّهُ كَانَ يَخْرُجُ بِهِ جَدُّهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ هِشَامٍ إِلَى السُّوقِ فَيَشْتَرِي الطَّعَامَ فَيَلْقَاهُ ابْنُ عُمَرَ وَابْنُ الزُّبَيْرِ ـ رضى الله عنهم ـ فَيَقُولاَنِ لَهُ أَشْرِكْنَا، فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَدْ دَعَا لَكَ بِالْبَرَكَةِ فَيَشْرَكُهُمْ، فَرُبَّمَا أَصَابَ الرَّاحِلَةَ كَمَا هِيَ، فَيَبْعَثُ بِهَا إِلَى الْمَنْزِلِ‏.‏
Seine Mutter Zainab bint Humaid brachte ihn zum Propheten (ﷺ) und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Nimm ihm den Treueeid ab.“ Doch der Prophet erwiderte: „Er ist noch zu jung für den Treueeid“, legte seine Hand auf Abdullahs Kopf und bat Allah um seinen Segen. Zuhra bin Ma'bad berichtete, dass er oft mit seinem Großvater Abdullah bin Hisham zum Markt ging, um Lebensmittel einzukaufen. Ibn Umar und Ibn Az-Zubair trafen ihn dann und sagten zu ihm: „Werde unser Partner, denn der Prophet (ﷺ) hat Allah um deinen Segen gebeten.“ So wurde er ihr Partner und gewann oft eine Kamelladung, die er nach Hause schickte.
21
Sahih Al-Buchari # 47/2503
Abdullah ibn Umar (RA)
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا جُوَيْرِيَةُ بْنُ أَسْمَاءَ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏
"‏ مَنْ أَعْتَقَ شِرْكًا لَهُ فِي مَمْلُوكٍ وَجَبَ عَلَيْهِ أَنْ يُعْتِقَ كُلَّهُ، إِنْ كَانَ لَهُ مَالٌ قَدْرَ ثَمَنِهِ يُقَامُ قِيمَةَ عَدْلٍ وَيُعْطَى شُرَكَاؤُهُ حِصَّتَهُمْ وَيُخَلَّى سَبِيلُ الْمُعْتَقِ ‏"‏‏.‏
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freigibt, ist verpflichtet, den Sklaven vollständig freizugeben, wenn er über genügend Geld verfügt, um den Restbetrag zu bezahlen, der gerecht zu bemessen ist. Er soll seinen Partnern ihre Anteile auszahlen und den Freigelassenen freilassen.“
22
Sahih Al-Buchari # 47/2504
Abu Hurairah (RA)
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا جَرِيرُ بْنُ حَازِمٍ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنِ النَّضْرِ بْنِ أَنَسٍ، عَنْ بَشِيرِ بْنِ نَهِيكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏
"‏ مَنْ أَعْتَقَ شِقْصًا لَهُ فِي عَبْدٍ، أُعْتِقَ كُلُّهُ إِنْ كَانَ لَهُ مَالٌ، وَإِلاَّ يُسْتَسْعَ غَيْرَ مَشْقُوقٍ عَلَيْهِ ‏"‏‏.‏
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer seinen Anteil an einem gemeinsam besessenen Sklaven freigibt, muss den Sklaven vollständig freigeben, wenn er über genügend Geld verfügt. Andernfalls sollte er für den Sklaven eine Arbeit suchen (damit dieser genug verdienen kann, um sich selbst freizugeben), ohne ihn mit Arbeit zu überlasten.“
23
Sahih Al-Buchari # 47/2505
Ibn Abbas (RA)
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الْمَلِكِ بْنُ جُرَيْجٍ، عَنْ عَطَاءٍ، عَنْ جَابِرٍ‏.‏وَعَنْ طَاوُسٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهم ـ قَالَ قَدِمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم صُبْحَ رَابِعَةٍ مِنْ ذِي الْحَجَّةِ مُهِلِّينَ بِالْحَجِّ، لاَ يَخْلِطُهُمْ شَىْءٌ، فَلَمَّا قَدِمْنَا أَمَرَنَا فَجَعَلْنَاهَا عُمْرَةً، وَأَنْ نَحِلَّ إِلَى نِسَائِنَا، فَفَشَتْ فِي ذَلِكَ الْقَالَةُ‏.‏ قَالَ عَطَاءٌ فَقَالَ جَابِرٌ فَيَرُوحُ أَحَدُنَا إِلَى مِنًى وَذَكَرُهُ يَقْطُرُ مَنِيًّا‏.‏ فَقَالَ جَابِرٌ بِكَفِّهِ، فَبَلَغَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَقَامَ خَطِيبًا فَقَالَ ‏"‏ بَلَغَنِي أَنَّ أَقْوَامًا يَقُولُونَ كَذَا وَكَذَا، وَاللَّهِ لأَنَا أَبَرُّ وَأَتْقَى لِلَّهِ مِنْهُمْ، وَلَوْ أَنِّي اسْتَقْبَلْتُ مِنْ أَمْرِي مَا اسْتَدْبَرْتُ مَا أَهْدَيْتُ، وَلَوْلاَ أَنَّ مَعِي الْهَدْىَ لأَحْلَلْتُ ‏"‏‏.‏ فَقَامَ سُرَاقَةُ بْنُ مَالِكِ بْنِ جُعْشُمٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ هِيَ لَنَا أَوْ لِلأَبَدِ فَقَالَ ‏"‏ لاَ بَلْ لِلأَبَدِ ‏"‏‏.‏ قَالَ وَجَاءَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ـ فَقَالَ أَحَدُهُمَا يَقُولُ لَبَّيْكَ بِمَا أَهَلَّ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم‏.‏ وَقَالَ وَقَالَ الآخَرُ لَبَّيْكَ بِحَجَّةِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ـ فَأَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ يُقِيمَ عَلَى إِحْرَامِهِ، وَأَشْرَكَهُ فِي الْهَدْىِ‏.‏
Ibn Abbas berichtete: Der Prophet (Friede sei mit ihm) erreichte am Morgen des vierten Dhul-Hijja Mekka und legte den Ihram nur für die Hadsch an. Als wir in Mekka ankamen, befahl uns der Prophet (Friede sei mit ihm), unsere Absicht, den Ihram für die Umra anzulegen, zu ändern. Wir könnten den Ihram nach der Umra beenden und zu unseren Frauen gehen (zum Geschlechtsverkehr). Die Leute begannen darüber zu reden. Jabir sagte erstaunt: „Sollen wir nach Mina gehen, während uns der Samen aus den Gliedern tropft?“ Jabir gestikulierte dabei. Als der Prophet (Friede sei mit ihm) dies erfuhr, hielt er eine Predigt und sagte: „Mir wurde berichtet, dass einige Leute dies und jenes sagten. Bei Allah, ich fürchte Allah mehr als ihr und bin Ihm gehorsamer als ihr. Wenn ich gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich das Hadi (Opferopfer) nicht mitgebracht, und wenn ich das Hadi nicht bei mir gehabt hätte, hätte ich den Ihram beendet.“ Daraufhin stand Suraqa bin Malik auf und fragte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Gilt diese Erlaubnis nur für uns oder für immer?“ Der Prophet (ﷺ) antwortete: „Sie gilt für immer.“ Inzwischen kam ʿAlī ibn ābu Talib aus dem Jemen und sprach den Labbaik-Zustand, wie ihn der Prophet (ﷺ) vorgesehen hatte. (Einem anderen Bericht zufolge sprach ʿAlī den Labbaik-Zustand für die Hajj, ähnlich wie der Gesandte Allahs (ﷺ)). Der Prophet (ﷺ) forderte ihn auf, den Ihram-Zustand beizubehalten und die Hadi mit ihm zu teilen.
24
Sahih Al-Buchari # 47/2506
Ibn Abbas (RA)
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الْمَلِكِ بْنُ جُرَيْجٍ، عَنْ عَطَاءٍ، عَنْ جَابِرٍ‏.‏وَعَنْ طَاوُسٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهم ـ قَالَ قَدِمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم صُبْحَ رَابِعَةٍ مِنْ ذِي الْحَجَّةِ مُهِلِّينَ بِالْحَجِّ، لاَ يَخْلِطُهُمْ شَىْءٌ، فَلَمَّا قَدِمْنَا أَمَرَنَا فَجَعَلْنَاهَا عُمْرَةً، وَأَنْ نَحِلَّ إِلَى نِسَائِنَا، فَفَشَتْ فِي ذَلِكَ الْقَالَةُ‏.‏ قَالَ عَطَاءٌ فَقَالَ جَابِرٌ فَيَرُوحُ أَحَدُنَا إِلَى مِنًى وَذَكَرُهُ يَقْطُرُ مَنِيًّا‏.‏ فَقَالَ جَابِرٌ بِكَفِّهِ، فَبَلَغَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَقَامَ خَطِيبًا فَقَالَ ‏"‏ بَلَغَنِي أَنَّ أَقْوَامًا يَقُولُونَ كَذَا وَكَذَا، وَاللَّهِ لأَنَا أَبَرُّ وَأَتْقَى لِلَّهِ مِنْهُمْ، وَلَوْ أَنِّي اسْتَقْبَلْتُ مِنْ أَمْرِي مَا اسْتَدْبَرْتُ مَا أَهْدَيْتُ، وَلَوْلاَ أَنَّ مَعِي الْهَدْىَ لأَحْلَلْتُ ‏"‏‏.‏ فَقَامَ سُرَاقَةُ بْنُ مَالِكِ بْنِ جُعْشُمٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ هِيَ لَنَا أَوْ لِلأَبَدِ فَقَالَ ‏"‏ لاَ بَلْ لِلأَبَدِ ‏"‏‏.‏ قَالَ وَجَاءَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ـ فَقَالَ أَحَدُهُمَا يَقُولُ لَبَّيْكَ بِمَا أَهَلَّ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم‏.‏ وَقَالَ وَقَالَ الآخَرُ لَبَّيْكَ بِحَجَّةِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ـ فَأَمَرَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم أَنْ يُقِيمَ عَلَى إِحْرَامِهِ، وَأَشْرَكَهُ فِي الْهَدْىِ‏.‏
Der Prophet (zusammen mit seinen Gefährten) erreichte Mekka am Morgen des vierten Dhul-Hijja. Sie legten den Ihram nur für den Hadsch an. Als wir in Mekka ankamen, befahl uns der Prophet (ﷺ), unsere Absicht, den Ihram für die Umra anzulegen, zu ändern. Wir könnten den Ihram nach der Umra beenden und zu unseren Frauen gehen (zum Geschlechtsverkehr). Die Leute begannen darüber zu reden. Jabir sagte überrascht: „Sollen wir nach Mina gehen, während uns der Samen aus den Gliedern tropft?“ Jabir bewegte dabei seine Hand. Als diese Nachricht den Propheten (ﷺ) erreichte, hielt er eine Predigt und sagte: „Mir wurde berichtet, dass einige Leute dies und jenes behaupteten. Bei Allah, ich fürchte Allah mehr als ihr und bin Ihm gehorsamer als ihr. Hätte ich gewusst, was ich heute weiß, hätte ich das Hadi (Opfer) nicht mitgebracht, und wäre das Hadi nicht bei mir gewesen, hätte ich den Ihram vollendet.“ Daraufhin stand Suraqa ibn Malik auf und fragte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Gilt diese Erlaubnis nur für uns oder für immer?“ Der Prophet (ﷺ) antwortete: „Sie gilt für immer.“ In der Zwischenzeit kam ʿAlī ibn Abī Talib aus dem Jemen und sprach Labbaik für das, was der Prophet (ﷺ) beabsichtigt hatte. (Einem anderen Mann zufolge sprach ʿAlī Labbaik für den Hajj, ähnlich wie der Gesandte Allahs (ﷺ).) Der Prophet (ﷺ) sagte ihm, er solle den Ihram beibehalten und ihn am Hadi teilhaben lassen.
25
Sahih Al-Buchari # 47/2507
Abaya bin Rifaa (RA)
حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، أَخْبَرَنَا وَكِيعٌ، عَنْ سُفْيَانَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَبَايَةَ بْنِ رِفَاعَةَ، عَنْ جَدِّهِ، رَافِعِ بْنِ خَدِيجٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كُنَّا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم بِذِي الْحُلَيْفَةِ مِنْ تِهَامَةَ، فَأَصَبْنَا غَنَمًا وَإِبِلاً، فَعَجِلَ الْقَوْمُ، فَأَغْلَوْا بِهَا الْقُدُورَ، فَجَاءَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَمَرَ بِهَا فَأُكْفِئَتْ، ثُمَّ عَدَلَ عَشْرًا مِنَ الْغَنَمِ بِجَزُورٍ، ثُمَّ إِنَّ بَعِيرًا نَدَّ وَلَيْسَ فِي الْقَوْمِ إِلاَّ خَيْلٌ يَسِيرَةٌ فَرَمَاهُ رَجُلٌ فَحَبَسَهُ بِسَهْمٍ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ إِنَّ لِهَذِهِ الْبَهَائِمِ أَوَابِدَ كَأَوَابِدِ الْوَحْشِ، فَمَا غَلَبَكُمْ مِنْهَا فَاصْنَعُوا بِهِ هَكَذَا ‏"‏‏.‏ قَالَ قَالَ جَدِّي يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّا نَرْجُو ـ أَوْ نَخَافُ ـ أَنْ نَلْقَى الْعَدُوَّ غَدًا وَلَيْسَ مَعَنَا مُدًى، فَنَذْبَحُ بِالْقَصَبِ فَقَالَ ‏"‏ اعْجَلْ أَوْ أَرْنِي، مَا أَنْهَرَ الدَّمَ وَذُكِرَ اسْمُ اللَّهِ عَلَيْهِ فَكُلُوا، لَيْسَ السِّنَّ وَالظُّفُرَ، وَسَأُحَدِّثُكُمْ عَنْ ذَلِكَ، أَمَّا السِّنُّ فَعَظْمٌ، وَأَمَّا الظُّفُرُ فَمُدَى الْحَبَشَةِ ‏"‏‏.‏
Mein Großvater, Rafi' bin Khadij, berichtete: „Wir befanden uns im Tal von Dhul-Hulaifa in Tuhama in der Gesellschaft des Propheten (ﷺ) und hatten einige Kamele und Schafe (als Beute). Die Leute beeilten sich, die Tiere zu schlachten, gaben das Fleisch in Töpfe und begannen zu kochen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) kam und befahl ihnen, die Töpfe umzuwerfen. Er verteilte die Beute und rechnete ein Kamel zehn Schafen gleich. Eines der Kamele flüchtete, und da die Leute nur wenige Pferde besaßen, gerieten sie in Sorge. Ein Mann verfolgte das Kamel und traf es mit einem Pfeil. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Manche dieser Tiere sind ungezähmt wie wilde Tiere. Wenn also eines von ihnen außer Kontrolle gerät, sollt ihr es so behandeln, wie ihr es jetzt getan habt.‘“ Mein Großvater sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Wir fürchten, morgen unserem Feind zu begegnen, und wir haben keine Messer. Können wir die Tiere mit Schilf schlachten?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Ja, oder ihr könnt etwas verwenden, das Blut fließen lässt (Schlachten), und ihr könnt das Geschlachtete essen, und der Name Allahs wird beim Schlachten erwähnt. Aber verwendet keine Zähne oder Fingernägel (zum Schlachten). Ich werde euch sagen, warum: Zähne sind Knochen, und Fingernägel werden von den Äthiopiern zum Schlachten verwendet.“ (Siehe Hadith 668)