Sahih Muslim — Hadith #12170

Hadith #12170
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، وَابْنُ أَبِي عُمَرَ، وَمُحَمَّدُ بْنُ رَافِعٍ، وَعَبْدُ بْنُ، حُمَيْدٍ - وَاللَّفْظُ لاِبْنِ رَافِعٍ - قَالَ ابْنُ رَافِعٍ وَابْنُ أَبِي عُمَرَ حَدَّثَنَا وَقَالَ الآخَرَانِ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، أَنَّ أَبَا سُفْيَانَ، أَخْبَرَهُ مِنْ، فِيهِ إِلَى فِيهِ قَالَ انْطَلَقْتُ فِي الْمُدَّةِ الَّتِي كَانَتْ بَيْنِي وَبَيْنَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ فَبَيْنَا أَنَا بِالشَّأْمِ إِذْ جِيءَ بِكِتَابٍ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِلَى هِرَقْلَ يَعْنِي عَظِيمَ الرُّومِ - قَالَ - وَكَانَ دِحْيَةُ الْكَلْبِيُّ جَاءَ بِهِ فَدَفَعَهُ إِلَى عَظِيمِ بُصْرَى فَدَفَعَهُ عَظِيمُ بُصْرَى إِلَى هِرَقْلَ فَقَالَ هِرَقْلُ هَلْ هَا هُنَا أَحَدٌ مِنْ قَوْمِ هَذَا الرَّجُلِ الَّذِي يَزْعُمُ أَنَّهُ نَبِيٌّ قَالُوا نَعَمْ - قَالَ - فَدُعِيتُ فِي نَفَرٍ مِنْ قُرَيْشٍ فَدَخَلْنَا عَلَى هِرَقْلَ فَأَجْلَسَنَا بَيْنَ يَدَيْهِ فَقَالَ أَيُّكُمْ أَقْرَبُ نَسَبًا مِنْ هَذَا الرَّجُلِ الَّذِي يَزْعُمُ أَنَّهُ نَبِيٌّ فَقَالَ أَبُو سُفْيَانَ فَقُلْتُ أَنَا ‏.‏ فَأَجْلَسُونِي بَيْنَ يَدَيْهِ وَأَجْلَسُوا أَصْحَابِي خَلْفِي ثُمَّ دَعَا بِتَرْجُمَانِهِ فَقَالَ لَهُ قُلْ لَهُمْ إِنِّي سَائِلٌ هَذَا عَنِ الرَّجُلِ الَّذِي يَزْعُمُ أَنَّهُ نَبِيٌّ فَإِنْ كَذَبَنِي فَكَذِّبُوهُ ‏.‏ قَالَ فَقَالَ أَبُو سُفْيَانَ وَايْمُ اللَّهِ لَوْلاَ مَخَافَةَ أَنْ يُؤْثَرَ عَلَىَّ الْكَذِبُ لَكَذَبْتُ ‏.‏ ثُمَّ قَالَ لِتَرْجُمَانِهِ سَلْهُ كَيْفَ حَسَبُهُ فِيكُمْ قَالَ قُلْتُ هُوَ فِينَا ذُو حَسَبٍ قَالَ فَهَلْ كَانَ مِن آبَائِهِ مَلِكٌ قُلْتُ لاَ ‏.‏ قَالَ فَهَلْ كُنْتُمْ تَتَّهِمُونَهُ بِالْكَذِبِ قَبْلَ أَنْ يَقُولَ مَا قَالَ قُلْتُ لاَ ‏.‏ قَالَ وَمَنْ يَتَّبِعُهُ أَشْرَافُ النَّاسِ أَمْ ضُعَفَاؤُهُمْ قَالَ قُلْتُ بَلْ ضُعَفَاؤُهُمْ ‏.‏ قَالَ أَيَزِيدُونَ أَمْ يَنْقُصُونَ قَالَ قُلْتُ لاَ بَلْ يَزِيدُونَ ‏.‏ قَالَ هَلْ يَرْتَدُّ أَحَدٌ مِنْهُمْ عَنْ دِينِهِ بَعْدَ أَنْ يَدْخُلَ فِيهِ سَخْطَةً لَهُ قَالَ قُلْتُ لاَ ‏.‏ قَالَ فَهَلْ قَاتَلْتُمُوهُ قُلْتُ نَعَمْ ‏.‏ قَالَ فَكَيْفَ كَانَ قِتَالُكُمْ إِيَّاهُ قَالَ قُلْتُ تَكُونُ الْحَرْبُ بَيْنَنَا وَبَيْنَهُ سِجَالاً يُصِيبُ مِنَّا وَنُصِيبُ مِنْهُ ‏.‏ قَالَ فَهَلْ يَغْدِرُ قُلْتُ لاَ ‏.‏ وَنَحْنُ مِنْهُ فِي مُدَّةٍ لاَ نَدْرِي مَا هُوَ صَانِعٌ فِيهَا ‏.‏ قَالَ فَوَاللَّهِ مَا أَمْكَنَنِي مِنْ كَلِمَةٍ أُدْخِلُ فِيهَا شَيْئًا غَيْرَ هَذِهِ ‏.‏ قَالَ فَهَلْ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ أَحَدٌ قَبْلَهُ قَالَ قُلْتُ لاَ ‏.‏ قَالَ لِتَرْجُمَانِهِ قُلْ لَهُ إِنِّي سَأَلْتُكَ عَنْ حَسَبِهِ فَزَعَمْتَ أَنَّهُ فِيكُمْ ذُو حَسَبٍ وَكَذَلِكَ الرُّسُلُ تُبْعَثُ فِي أَحْسَابِ قَوْمِهَا ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ هَلْ كَانَ فِي آبَائِهِ مَلِكٌ فَزَعَمْتَ أَنْ لاَ ‏.‏ فَقُلْتُ لَوْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مَلِكٌ قُلْتُ رَجُلٌ يَطْلُبُ مُلْكَ آبَائِهِ ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ عَنْ أَتْبَاعِهِ أَضُعَفَاؤُهُمْ أَمْ أَشْرَافُهُمْ فَقُلْتَ بَلْ ضُعَفَاؤُهُمْ وَهُمْ أَتْبَاعُ الرُّسُلِ ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ هَلْ كُنْتُمْ تَتَّهِمُونَهُ بِالْكَذِبِ قَبْلَ أَنْ يَقُولَ مَا قَالَ فَزَعَمْتَ أَنْ لاَ ‏.‏ فَقَدْ عَرَفْتُ أَنَّهُ لَمْ يَكُنْ لِيَدَعَ الْكَذِبَ عَلَى النَّاسِ ثُمَّ يَذْهَبَ فَيَكْذِبَ عَلَى اللَّهِ ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ هَلْ يَرْتَدُّ أَحَدٌ مِنْهُمْ عَنْ دِينِهِ بَعْدَ أَنْ يَدْخُلَهُ سَخْطَةً لَهُ فَزَعَمْتَ أَنْ لاَ ‏.‏ وَكَذَلِكَ الإِيمَانُ إِذَا خَالَطَ بَشَاشَةَ الْقُلُوبِ ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ هَلْ يَزِيدُونَ أَوْ يَنْقُصُونَ فَزَعَمْتَ أَنَّهُمْ يَزِيدُونَ وَكَذَلِكَ الإِيمَانُ حَتَّى يَتِمَّ ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ هَلْ قَاتَلْتُمُوهُ فَزَعَمْتَ أَنَّكُمْ قَدْ قَاتَلْتُمُوهُ فَتَكُونُ الْحَرْبُ بَيْنَكُمْ وَبَيْنَهُ سِجَالاً يَنَالُ مِنْكُمْ وَتَنَالُونَ مِنْهُ ‏.‏ وَكَذَلِكَ الرُّسُلُ تُبْتَلَى ثُمَّ تَكُونُ لَهُمُ الْعَاقِبَةُ وَسَأَلْتُكَ هَلْ يَغْدِرُ فَزَعَمْتَ أَنَّهُ لاَ يَغْدِرُ ‏.‏ وَكَذَلِكَ الرُّسُلُ لاَ تَغْدِرُ ‏.‏ وَسَأَلْتُكَ هَلْ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ أَحَدٌ قَبْلَهُ فَزَعَمْتَ أَنْ لاَ ‏.‏ فَقُلْتُ لَوْ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ أَحَدٌ قَبْلَهُ قُلْتُ رَجُلٌ ائْتَمَّ بِقَوْلٍ قِيلَ قَبْلَهُ ‏.‏ قَالَ ثُمَّ قَالَ بِمَ يَأْمُرُ كُمْ قُلْتُ يَأْمُرُنَا بِالصَّلاَةِ وَالزَّكَاةِ وَالصِّلَةِ وَالْعَفَافِ قَالَ إِنْ يَكُنْ مَا تَقُولُ فِيهِ حَقًّا فَإِنَّهُ نَبِيٌّ وَقَدْ كُنْتُ أَعْلَمُ أَنَّهُ خَارِجٌ وَلَمْ أَكُنْ أَظُنُّهُ مِنْكُمْ وَلَوْ أَنِّي أَعْلَمُ أَنِّي أَخْلُصُ إِلَيْهِ لأَحْبَبْتُ لِقَاءَهُ وَلَوْ كُنْتُ عِنْدَهُ لَغَسَلْتُ عَنْ قَدَمَيْهِ وَلَيَبْلُغَنَّ مُلْكُهُ مَا تَحْتَ قَدَمَىَّ ‏.‏ قَالَ ثُمَّ دَعَا بِكِتَابِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَرَأَهُ فَإِذَا فِيهِ ‏"‏ بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ مِنْ مُحَمَّدٍ رَسُولِ اللَّهِ إِلَى هِرَقْلَ عَظِيمِ الرُّومِ سَلاَمٌ عَلَى مَنِ اتَّبَعَ الْهُدَى أَمَّا بَعْدُ فَإِنِّي أَدْعُوكَ بِدِعَايَةِ الإِسْلاَمِ أَسْلِمْ تَسْلَمْ وَأَسْلِمْ يُؤْتِكَ اللَّهُ أَجْرَكَ مَرَّتَيْنِ وَإِنْ تَوَلَّيْتَ فَإِنَّ عَلَيْكَ إِثْمَ الأَرِيسِيِّينَ وَ ‏{‏ يَا أَهْلَ الْكِتَابِ تَعَالَوْا إِلَى كَلِمَةٍ سَوَاءٍ بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمْ أَنْ لاَ نَعْبُدَ إِلاَّ اللَّهَ وَلاَ نُشْرِكَ بِهِ شَيْئًا وَلاَ يَتَّخِذَ بَعْضُنَا بَعْضًا أَرْبَابًا مِنْ دُونِ اللَّهِ فَإِنْ تَوَلَّوْا فَقُولُوا اشْهَدُوا بِأَنَّا مُسْلِمُونَ‏}‏ فَلَمَّا فَرَغَ مِنْ قِرَاءَةِ الْكِتَابِ ارْتَفَعَتِ الأَصْوَاتُ عِنْدَهُ وَكَثُرَ اللَّغْطُ وَأَمَرَ بِنَا فَأُخْرِجْنَا ‏.‏ قَالَ فَقُلْتُ لأَصْحَابِي حِينَ خَرَجْنَا لَقَدْ أَمِرَ أَمْرُ ابْنِ أَبِي كَبْشَةَ إِنَّهُ لَيَخَافُهُ مَلِكُ بَنِي الأَصْفَرِ - قَالَ - فَمَا زِلْتُ مُوقِنًا بِأَمْرِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ سَيَظْهَرُ حَتَّى أَدْخَلَ اللَّهُ عَلَىَّ الإِسْلاَمَ ‏.‏
Es wurde von Ibn Abbas überliefert, der die Tradition persönlich von Abu Safyan erhielt. Dieser sagte: „Ich begab mich während der Waffenruhe zwischen mir und dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) auf eine Handelsreise. Während meines Aufenthalts in Syrien wurde der Brief des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) Hiraql (dem Kaiser von Rom) übergeben, der sich zu dieser Zeit in Jerusalem aufhielt. Dihya Kalbi brachte den Brief und übergab ihn dem Statthalter von Busra. Dieser gab ihn an Hiraql weiter und fragte: ‚Gibt es unter den Leuten dieses Mannes jemanden, der ihn für einen Propheten hält?‘ Die Leute bejahten. Daraufhin wurde ich zusammen mit einigen anderen aus dem Stamm der Quraisch gerufen. Wir wurden zu Hiraql geführt, und er bat uns, vor ihm Platz zu nehmen. Er fragte: ‚Wer von euch ist enger mit dem Mann verwandt, der sich für einen Propheten hält?‘“ Abu Sufyan sagte: „Man setzte mich also vor ihn und meine Gefährten hinter mich. Dann rief er seinen Dolmetscher und sagte zu ihm: ‚Sag ihnen, ich werde diesen Kerl (d. h. Abu Sufyan) nach dem Mann fragen, der sich für einen Propheten hält. Wenn er mich anlügt, widerlege ihn.‘ Abu Sufyan sagte (dem Überlieferer): ‚Bei Gott, wenn ich nicht die Furcht hätte, der Lüge bezichtigt zu werden, hätte ich gelogen.‘ (Dann) sagte Hiraqi zu seinem Dolmetscher: ‚Frage ihn nach seiner Abstammung.‘ Ich sagte: ‚Er stammt aus einer angesehenen Familie.‘ Er fragte: ‚War ein König unter seinen Vorfahren?‘ Ich sagte: ‚Nein.‘ Er fragte: ‚Hast du ihn der Lüge bezichtigt, bevor er sich zum Propheten erklärte?‘ Ich sagte: ‚Nein.‘ Er fragte: ‚Wer sind seine Anhänger? Menschen von hohem oder niedrigem Stand?‘ Ich sagte: ‚Sie sind von niedrigem Stand.‘ Er fragte: ‚Nehmen sie zu oder ab?‘ Ich sagte …“ Nein, sie nehmen eher zu. Er fragte: Gibt jemand seine Religion auf, weil er unzufrieden damit ist, nachdem er sie angenommen hat? Ich sagte: Nein. Er fragte: Wart ihr im Krieg mit ihm? Ich sagte: Ja. Er fragte: Wie ist es euch in diesem Krieg ergangen? Ich sagte: Der Krieg zwischen uns und ihm war wie ein Auf und Ab (d. h. wir haben den Sieg abwechselnd geteilt). Manchmal erlitt er Verluste durch uns, und manchmal erlitten wir Verluste durch ihn. Er fragte: Hat er jemals seinen Bund gebrochen? Ich sagte: Nein, aber wir haben kürzlich einen Friedensvertrag mit ihm für eine bestimmte Zeit geschlossen, und wir wissen nicht, was er nun tun wird. (Abu Sufyin sagte unter Eid, dass er diesem Dialog nichts anderes als diese Worte hinzufügen könne.) Er fragte: Hat jemand vor ihm die Verkündigung (des Prophetentums) ausgesprochen? Ich sagte: Nein. Er sagte (nun) zu seinem Dolmetscher: Sag ihm, ich fragte ihn nach seiner Abstammung, und er antwortete, er stamme von der besten Abstammung. So ist es mit Propheten; sie sind die Nachkommen der Edelsten ihres Volkes. (An Abu Sufyan gewandt) Er fuhr fort: Ich fragte dich, ob es unter seinen Vorfahren einen König gegeben habe. Du sagtest, es habe keinen gegeben. Wenn es einen König unter seinen Vorfahren gegeben hätte, hätte ich gesagt, er sei ein Mann, der sein angestammtes Königreich einfordert. Ich fragte dich nach seinen Anhängern, ob sie von hohem oder niedrigem Stand seien, und du sagtest, sie seien von eher niedrigem Stand. So sind die Anhänger der Propheten. Ich fragte dich, ob du ihn der Lüge bezichtigt hättest, bevor er sein Prophetentum verkündete, und du sagtest, du hättest es nicht getan. So habe ich verstanden, dass er, wenn er sich nicht erlaubte, über das Volk zu lügen, niemals so weit gehen würde, eine Lüge über Allah zu erfinden. Ich fragte dich, ob jemals jemand seiner Religion abgeschworen habe, weil er unzufrieden damit war, nachdem er sie angenommen hatte, und du verneintest. So ist es mit dem Glauben, wenn er tief ins Herz dringt (er erhält es). Ich fragte dich, ob seine Anhängerschaft wachse oder abnehme. Du sagtest, sie wachse. So ist es mit dem Glauben, bis er seine Vollendung erreicht. Ich fragte dich, ob du mit ihm im Krieg gewesen seist, und du antwortetest, ja, und dass der Sieg zwischen euch abwechselnd errungen worden sei, mal er durch deine Hand, mal du durch seine. So werden die Propheten geprüft, bevor ihnen der endgültige Sieg zuteilwird. Ich fragte dich, ob er jemals seinen Bund gebrochen habe, und du sagtest, nein. So verhalten sich die Propheten. Sie brechen niemals ihre Bündnisse. Ich fragte dich, ob vor ihm jemand dasselbe verkündet habe, und du verneintest. Ich sagte: Hätte jemand zuvor dieselbe Verkündigung gemacht, hätte ich ihn für einen Mann gehalten, der einer früheren Verkündigung folgt. Dann fragte er: Was gebietet er euch? Ich sagte: Er ermahnt uns, das Gebet zu verrichten, die Zakat zu entrichten, die Verwandtschaft zu achten und Keuschheit zu üben. Er sagte: Wenn das, was du über ihn erzählt hast, wahr ist, dann ist er gewiss ein Prophet. Ich wusste, dass er erscheinen würde, aber ich hätte nicht gedacht, dass er aus eurer Mitte sein würde. Hätte ich gewusst, dass ich ihn erreichen könnte, hätte ich ihn sehr gerne getroffen; und wäre ich bei ihm gewesen, hätte ich ihm aus Ehrfurcht die Füße gewaschen. Seine Herrschaft würde sich gewiss bis zu diesem Ort unter meinen Füßen erstrecken. Dann verlangte er den Brief des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und las ihn vor. Der Brief lautete wie folgt: „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Von Muhammad, dem Gesandten Allahs, an Hiraql, den Kaiser der Römer. Friede sei mit demjenigen, der der Rechtleitung folgt. Danach lade ich euch ein, den Islam anzunehmen. Nehmt den Islam an, und ihr werdet in Sicherheit sein. Nehmt den Islam an, Gott wird euch doppelt belohnen. Und wenn ihr euch abwendet, wird die Sünde eurer Untertanen auf euch lasten.“ O Leute der Schrift, kommt zu dem Wort, das uns alle verbindet, dass wir niemanden außer Allah anbeten, Ihm keinen Partner beigesellen und keiner von uns andere Herren neben Allah nehmen soll. Wenn sie sich abwenden, sollt ihr sagen: „Wir bezeugen, dass wir Muslime sind.“ [iii.] 64] Als er das Lesen des Briefes beendet hatte, entstand um ihn herum Lärm und ein verwirrtes Durcheinander, und er befahl uns zu gehen. Daraufhin gingen wir. (Zu meinen Gefährten gewandt) sagte ich, als wir hinausgingen: „Ibn Abu Kabsha (in Anspielung auf den Heiligen Propheten) ist gekommen, um große Macht auszuüben. Siehe! Sogar der König der Römer fürchtet ihn.“ Ich glaubte weiterhin, dass die Autorität des Gesandten Allahs (ﷺ) triumphieren würde, bis Gott mich mit dem Geist des Islam erfüllte.
Quelle
Sahih Muslim # 32/4607
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 32: Fundsachen
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