Sahih Muslim — Hadith #14571

Hadith #14571
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، وَمُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، - وَاللَّفْظُ لاِبْنِ الْمُثَنَّى - قَالَ حَدَّثَنَا مُعَاذُ بْنُ هِشَامٍ، حَدَّثَنِي أَبِي، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَبِي الصِّدِّيقِ، عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ، أَنَّ نَبِيَّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ كَانَ فِيمَنْ كَانَ قَبْلَكُمْ رَجُلٌ قَتَلَ تِسْعَةً وَتِسْعِينَ نَفْسًا فَسَأَلَ عَنْ أَعْلَمِ أَهْلِ الأَرْضِ فَدُلَّ عَلَى رَاهِبٍ فَأَتَاهُ فَقَالَ إِنَّهُ قَتَلَ تِسْعَةً وَتِسْعِينَ نَفْسًا فَهَلْ لَهُ مِنَ تَوْبَةٍ فَقَالَ لاَ ‏.‏ فَقَتَلَهُ فَكَمَّلَ بِهِ مِائَةً ثُمَّ سَأَلَ عَنْ أَعْلَمِ أَهْلِ الأَرْضِ فَدُلَّ عَلَى رَجُلٍ عَالِمٍ فَقَالَ إِنَّهُ قَتَلَ مِائَةَ نَفْسٍ فَهَلْ لَهُ مِنْ تَوْبَةٍ فَقَالَ نَعَمْ وَمَنْ يَحُولُ بَيْنَهُ وَبَيْنَ التَّوْبَةِ انْطَلِقْ إِلَى أَرْضِ كَذَا وَكَذَا فَإِنَّ بِهَا أُنَاسًا يَعْبُدُونَ اللَّهَ فَاعْبُدِ اللَّهَ مَعَهُمْ وَلاَ تَرْجِعْ إِلَى أَرْضِكَ فَإِنَّهَا أَرْضُ سَوْءٍ ‏.‏ فَانْطَلَقَ حَتَّى إِذَا نَصَفَ الطَّرِيقَ أَتَاهُ الْمَوْتُ فَاخْتَصَمَتْ فِيهِ مَلاَئِكَةُ الرَّحْمَةِ وَمَلاَئِكَةُ الْعَذَابِ فَقَالَتْ مَلاَئِكَةُ الرَّحْمَةِ جَاءَ تَائِبًا مُقْبِلاً بِقَلْبِهِ إِلَى اللَّهِ ‏.‏ وَقَالَتْ مَلاَئِكَةُ الْعَذَابِ إِنَّهُ لَمْ يَعْمَلْ خَيْرًا قَطُّ ‏.‏ فَأَتَاهُمْ مَلَكٌ فِي صُورَةِ آدَمِيٍّ فَجَعَلُوهُ بَيْنَهُمْ فَقَالَ قِيسُوا مَا بَيْنَ الأَرْضَيْنِ فَإِلَى أَيَّتِهِمَا كَانَ أَدْنَى فَهُوَ لَهُ ‏.‏ فَقَاسُوهُ فَوَجَدُوهُ أَدْنَى إِلَى الأَرْضِ الَّتِي أَرَادَ فَقَبَضَتْهُ مَلاَئِكَةُ الرَّحْمَةِ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ قَتَادَةُ فَقَالَ الْحَسَنُ ذُكِرَ لَنَا أَنَّهُ لَمَّا أَتَاهُ الْمَوْتُ نَأَى بِصَدْرِهِ ‏.‏
Abu Sa'id al-Khudri berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Vor euch lebte ein Mann, der neunundneunzig Menschen getötet hatte und sich dann nach den Gelehrten der Welt erkundigte (die ihm den Weg zur Erlösung weisen könnten). Er wurde an einen Mönch verwiesen. Er ging zu ihm und erzählte ihm, dass er neunundneunzig Menschen getötet habe, und fragte ihn, ob es noch eine Möglichkeit gäbe, dass seine Reue angenommen werde. Der Mönch sagte: ‚Nein.‘ Er tötete auch ihn und hatte somit hundert Menschen getötet. Dann fragte er nach den Gelehrten der Erde und wurde an einen Gelehrten verwiesen. Er erzählte ihm, dass er hundert Menschen getötet habe, und fragte ihn, ob es noch eine Möglichkeit gäbe, dass seine Reue angenommen werde. Der Gelehrte sagte: ‚Ja; was steht zwischen dir und deiner Reue? Geh lieber in dieses und jenes Land; dort gibt es Menschen, die dem Gebet und der Anbetung ergeben sind, und bete mit ihnen. Kehre nicht in dein Land zurück, denn es war ein verfluchtes Land (für dich).‘“ So machte er sich auf den Weg und hatte kaum die Hälfte der Strecke zurückgelegt, als der Tod ihn ereilte. Es entbrannte ein Streit zwischen den Engeln der Barmherzigkeit und den Engeln der Strafe. Die Engel der Barmherzigkeit sagten: „Dieser Mann ist als Bußfertiger und voller Reue zu Allah gekommen.“ Die Engel der Strafe aber sagten: „Er hat nichts Gutes getan.“ Da erschien ein weiterer Engel in Menschengestalt, um zwischen ihnen zu entscheiden. Er sagte: „Messt das Land, dem er sich genähert hat.“ Sie maßen es und fanden ihn näher an dem Land, in das er gehen wollte (das Land der Frömmigkeit). So nahmen die Engel der Barmherzigkeit es in Besitz. Qatada berichtete, Hasan habe ihm erzählt, man habe ihnen gesagt, als der Tod nahte, sei er auf dem Rücken gekrochen und habe es geschafft, ins Land der Barmherzigkeit zu gelangen.
Quelle
Sahih Muslim # 50/7008
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 50: Reue
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