Sahih Muslim — Hadith #7695

Hadith #7695
وَحَدَّثَنِي حَرْمَلَةُ بْنُ يَحْيَى التُّجِيبِيُّ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ لَمَّا حَضَرَتْ أَبَا طَالِبٍ الْوَفَاةُ جَاءَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَوَجَدَ عِنْدَهُ أَبَا جَهْلٍ وَعَبْدَ اللَّهِ بْنَ أَبِي أُمَيَّةَ بْنِ الْمُغِيرَةِ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ يَا عَمِّ قُلْ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ ‏.‏ كَلِمَةً أَشْهَدُ لَكَ بِهَا عِنْدَ اللَّهِ ‏"‏ ‏.‏ فَقَالَ أَبُو جَهْلٍ وَعَبْدُ اللَّهِ بْنُ أَبِي أُمَيَّةَ يَا أَبَا طَالِبٍ أَتَرْغَبُ عَنْ مِلَّةِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ ‏.‏ فَلَمْ يَزَلْ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَعْرِضُهَا عَلَيْهِ وَيُعِيدُ لَهُ تِلْكَ الْمَقَالَةَ حَتَّى قَالَ أَبُو طَالِبٍ آخِرَ مَا كَلَّمَهُمْ هُوَ عَلَى مِلَّةِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ ‏.‏ وَأَبَى أَنْ يَقُولَ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ ‏.‏ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ أَمَا وَاللَّهِ لأَسْتَغْفِرَنَّ لَكَ مَا لَمْ أُنْهَ عَنْكَ ‏"‏ ‏.‏ فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ ‏{‏ مَا كَانَ لِلنَّبِيِّ وَالَّذِينَ آمَنُوا أَنْ يَسْتَغْفِرُوا لِلْمُشْرِكِينَ وَلَوْ كَانُوا أُولِي قُرْبَى مِنْ بَعْدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُمْ أَنَّهُمْ أَصْحَابُ الْجَحِيمِ‏}‏ ‏.‏ وَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى فِي أَبِي طَالِبٍ فَقَالَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏{‏ إِنَّكَ لاَ تَهْدِي مَنْ أَحْبَبْتَ وَلَكِنَّ اللَّهَ يَهْدِي مَنْ يَشَاءُ وَهُوَ أَعْلَمُ بِالْمُهْتَدِينَ‏}‏‏.‏
Sa'id ibn Musayyib berichtete von seinem Vater (Musayyib ibn Hazm), dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) zu Abu Talib kam, als dieser im Sterben lag. Bei ihm befanden sich Abu Jahl ('Amr ibn Hisham) und 'Abdullah ibn Abi Umayya ibn al-Mughirah. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Mein Onkel, bekenne einfach, dass es keinen Gott außer Allah gibt, und ich werde vor Allah bezeugen, dass du ein Gläubiger bist.“ Abu Jahl und 'Abdullah ibn Abi Umayya wandten sich an ihn und fragten: „Abu Talib, willst du den Glauben von 'Abdul-Muttalib aufgeben?“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) bat ihn ständig, sein Angebot anzunehmen, und (andererseits) wurde dieselbe Aussage (von Abu Jahl und 'Abdullah b. Abi Umayya) wiederholt, bis Abu Talib seine endgültige Entscheidung traf und an der Religion von 'Abdul-Muttalib festhielt und sich weigerte zu bekennen, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Daraufhin sagte der Gesandte Allahs: „Bei Allah, ich werde beharrlich für euch um Vergebung bitten, bis es mir (von Gott) verboten wird.“ Dann offenbarte Allah, der Erhabene und Glorreiche, folgenden Vers: „Es ziemt sich nicht für den Propheten und die Gläubigen, für die Götzendiener um Vergebung zu bitten, selbst wenn sie ihre Verwandten wären, nachdem ihnen bekannt geworden ist, dass sie Bewohner der Hölle sind.“ (9.113) Und es wurde zum Gesandten Allahs (ﷺ) gesagt: „Wahrlich, du kannst nicht denjenigen, den du liebst, auf den rechten Weg leiten. Und Allah ist es, der leitet, wen Er will, und Er weiß am besten, wer die Rechtgeleiteten sind.“ (28.)
Quelle
Sahih Muslim # 1/132
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 1: Glaube
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