Sunan Abu Dawud — Hadith #19571

Hadith #19571
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ الْقَعْنَبِيُّ، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، وَزَيْدِ بْنِ خَالِدٍ الْجُهَنِيِّ، أَنَّهُمَا أَخْبَرَاهُ أَنَّ رَجُلَيْنِ اخْتَصَمَا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ أَحَدُهُمَا يَا رَسُولَ اللَّهِ اقْضِ بَيْنَنَا بِكِتَابِ اللَّهِ ‏.‏ وَقَالَ الآخَرُ وَكَانَ أَفْقَهَهُمَا أَجَلْ يَا رَسُولَ اللَّهِ فَاقْضِ بَيْنَنَا بِكِتَابِ اللَّهِ وَائْذَنْ لِي أَنْ أَتَكَلَّمَ ‏.‏ قَالَ ‏"‏ تَكَلَّمْ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ إِنَّ ابْنِي كَانَ عَسِيفًا عَلَى هَذَا - وَالْعَسِيفُ الأَجِيرُ - فَزَنَى بِامْرَأَتِهِ فَأَخْبَرُونِي أَنَّمَا عَلَى ابْنِي الرَّجْمَ فَافْتَدَيْتُ مِنْهُ بِمِائَةِ شَاةٍ وَبِجَارِيَةٍ لِي ثُمَّ إِنِّي سَأَلْتُ أَهْلَ الْعِلْمِ فَأَخْبَرُونِي أَنَّمَا عَلَى ابْنِي جَلْدُ مِائَةٍ وَتَغْرِيبُ عَامٍ وَإِنَّمَا الرَّجْمُ عَلَى امْرَأَتِهِ ‏.‏ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ أَمَا وَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ لأَقْضِيَنَّ بَيْنَكُمَا بِكِتَابِ اللَّهِ أَمَّا غَنَمُكَ وَجَارِيَتُكَ فَرَدٌّ إِلَيْكَ ‏"‏ ‏.‏ وَجَلَدَ ابْنَهُ مِائَةً وَغَرَّبَهُ عَامًا وَأَمَرَ أُنَيْسًا الأَسْلَمِيَّ أَنْ يَأْتِيَ امْرَأَةَ الآخَرِ فَإِنِ اعْتَرَفَتْ رَجَمَهَا فَاعْتَرَفَتْ فَرَجَمَهَا ‏.‏
Abu Hurairah und Zaid ibn Khalid al-Juhani berichteten: Zwei Männer brachten einen Streit vor den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm). Der eine sagte: „Sprich ein Urteil zwischen uns gemäß Allahs Buch, Gesandter Allahs!“ Der andere, der mehr Verstand besaß, sagte: „Ja, Gesandter Allahs! Sprich ein Urteil zwischen uns gemäß Allahs Buch und erlaube mir zu sprechen.“ Er (der Prophet) sagte: „Sprich.“ Dann sagte er: „Mein Sohn, der als Tagelöhner bei diesem Mann arbeitete, beging Unzucht mit seiner Frau. Als man mir sagte, mein Sohn müsse gesteinigt werden, kaufte ich ihn mit hundert Schafen und einer meiner Sklavinnen frei. Doch als ich die Gelehrten fragte, sagten sie mir, mein Sohn solle hundert Peitschenhiebe erhalten und für ein Jahr verbannt werden, und die Steinigung gelte nur für die Frau eines Mannes.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, ich werde gewiss ein Urteil zwischen euch gemäß Allahs Buch fällen.“ Deine Schafe und deine Sklavin müssen dir zurückgegeben werden, und dein Sohn soll hundert Peitschenhiebe erhalten und für ein Jahr verbannt werden. Und er befahl Unias al-Aslami, zu der Frau dieses Mannes zu gehen, und wenn sie gestand, solle er sie steinigen. Sie gestand, und er steinigte sie.
Erzählt von
Abu Hurairah und Zaid bin Khalid al-Juhani (RA)
Quelle
Sunan Abu Dawud # 40/4445
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 40: Vorgeschriebene Strafen
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