Hadithe ueber Neighbor
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Sahih Al-Buchari : 1
Umar ibn al-Chattab (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، ح قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ وَقَالَ ابْنُ وَهْبٍ أَخْبَرَنَا يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي ثَوْرٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ، عَنْ عُمَرَ، قَالَ كُنْتُ أَنَا وَجَارٌ، لِي مِنَ الأَنْصَارِ فِي بَنِي أُمَيَّةَ بْنِ زَيْدٍ، وَهْىَ مِنْ عَوَالِي الْمَدِينَةِ، وَكُنَّا نَتَنَاوَبُ النُّزُولَ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَنْزِلُ يَوْمًا وَأَنْزِلُ يَوْمًا، فَإِذَا نَزَلْتُ جِئْتُهُ بِخَبَرِ ذَلِكَ الْيَوْمِ مِنَ الْوَحْىِ وَغَيْرِهِ، وَإِذَا نَزَلَ فَعَلَ مِثْلَ ذَلِكَ، فَنَزَلَ صَاحِبِي الأَنْصَارِيُّ يَوْمَ نَوْبَتِهِ، فَضَرَبَ بَابِي ضَرْبًا شَدِيدًا. فَقَالَ أَثَمَّ هُوَ فَفَزِعْتُ فَخَرَجْتُ إِلَيْهِ فَقَالَ قَدْ حَدَثَ أَمْرٌ عَظِيمٌ. قَالَ فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَإِذَا هِيَ تَبْكِي فَقُلْتُ طَلَّقَكُنَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ لاَ أَدْرِي. ثُمَّ دَخَلْتُ عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ وَأَنَا قَائِمٌ أَطَلَّقْتَ نِسَاءَكَ قَالَ
" لاَ ". فَقُلْتُ اللَّهُ أَكْبَرُ.
Umar berichtete: Mein Nachbar aus dem Stamm der Ansari (Bani Umaiya bin Zaid), der in Awali al-Medina lebte, und ich pflegten den Propheten (ﷺ) abwechselnd zu besuchen. Er ging an einem Tag, ich am nächsten. Wenn ich ging, berichtete ich ihm von den Neuigkeiten des Tages, insbesondere von der göttlichen Offenbarung und anderen Ereignissen, und wenn er ging, tat er dasselbe für mich. Als mein Ansari-Freund (nach seiner Rückkehr vom Propheten) heftig an meine Tür klopfte und fragte, ob ich da sei, erschrak ich und ging hinaus. Er sagte: „Heute ist etwas Großartiges geschehen.“ Ich ging dann zu Hafsa und sah sie weinen. Ich fragte sie: „Hat der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) euch alle geschieden?“ Sie antwortete: „Ich weiß es nicht.“ Dann ging ich zum Propheten (Friede sei mit ihm) und fragte ihn im Stehen: „Hast du dich von deinen Frauen scheiden lassen?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) verneinte. Daraufhin sagte ich: „Allahu Akbar (Allah ist der Größte).“ (Siehe Hadith Nr. 119, Band 3 für weitere Details.)
Sahih Al-Buchari : 2
Shaqiq (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، قَالَ حَدَّثَنَا يَحْيَى، عَنِ الأَعْمَشِ، قَالَ حَدَّثَنِي شَقِيقٌ، قَالَ سَمِعْتُ حُذَيْفَةَ، قَالَ كُنَّا جُلُوسًا عِنْدَ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ فَقَالَ أَيُّكُمْ يَحْفَظُ قَوْلَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي الْفِتْنَةِ قُلْتُ أَنَا، كَمَا قَالَهُ. قَالَ إِنَّكَ عَلَيْهِ ـ أَوْ عَلَيْهَا ـ لَجَرِيءٌ. قُلْتُ
" فِتْنَةُ الرَّجُلِ فِي أَهْلِهِ وَمَالِهِ وَوَلَدِهِ وَجَارِهِ تُكَفِّرُهَا الصَّلاَةُ وَالصَّوْمُ وَالصَّدَقَةُ وَالأَمْرُ وَالنَّهْىُ ". قَالَ لَيْسَ هَذَا أُرِيدُ، وَلَكِنِ الْفِتْنَةُ الَّتِي تَمُوجُ كَمَا يَمُوجُ الْبَحْرُ. قَالَ لَيْسَ عَلَيْكَ مِنْهَا بَأْسٌ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ، إِنَّ بَيْنَكَ وَبَيْنَهَا بَابًا مُغْلَقًا. قَالَ أَيُكْسَرُ أَمْ يُفْتَحُ قَالَ يُكْسَرُ. قَالَ إِذًا لاَ يُغْلَقَ أَبَدًا. قُلْنَا أَكَانَ عُمَرُ يَعْلَمُ الْبَابَ قَالَ نَعَمْ، كَمَا أَنَّ دُونَ الْغَدِ اللَّيْلَةَ، إِنِّي حَدَّثْتُهُ بِحَدِيثٍ لَيْسَ بِالأَغَالِيطِ. فَهِبْنَا أَنْ نَسْأَلَ حُذَيْفَةَ، فَأَمَرْنَا مَسْرُوقًا فَسَأَلَهُ فَقَالَ الْبَابُ عُمَرُ.
Er habe Hudhaifa sagen hören: „Ich saß einmal mit Umar zusammen, und er fragte: ‚Wer von euch erinnert sich an die Aussage des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) über die Plagen?‘ Ich sagte: ‚Ich weiß es, denn der Prophet (Friede sei mit ihm) hat es gesagt.‘ Umar sagte: ‚Du bist zweifellos kühn.‘ Ich sagte: ‚Die Plagen, die einem Mann durch seine Frau, sein Geld, seine Kinder und seinen Nachbarn zugefügt werden, werden durch sein Gebet, sein Fasten, seine Almosen und durch das Gebot des Guten und das Verbot des Bösen gesühnt.‘ Umar sagte: ‚Das meinte ich nicht, sondern ich fragte nach jener Plage, die sich wie die Wellen des Meeres ausbreiten wird.‘ Ich (Hudhaifa) sagte: ‚O Anführer der Gläubigen! Du brauchst dich nicht davor zu fürchten, denn es ist eine verschlossene Tür zwischen dir und ihr.‘ Umar fragte: ‚Wird die Tür zerbrochen oder geöffnet werden?‘“ Ich antwortete: „Sie wird zerbrochen sein.“ Umar sagte: „Dann wird sie nie wieder geschlossen werden.“ Ich wurde gefragt, ob Umar diese Tür kannte. Ich antwortete, dass er sie kannte, so wie man weiß, dass es eine Nacht vor dem nächsten Morgen gibt. Ich erzählte einen Hadith, der frei von jeglicher Falschdarstellung war. Der Untererzähler fügte hinzu, dass sie Masruq beauftragten, Hudhaifa (nach der Tür) zu fragen. Hudhaifa sagte: „Die Tür war Umar selbst.“
Sahih Al-Buchari : 3
Qurra bin Khalid (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الصَّبَّاحِ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو عَلِيٍّ الْحَنَفِيُّ، حَدَّثَنَا قُرَّةُ بْنُ خَالِدٍ، قَالَ انْتَظَرْنَا الْحَسَنَ وَرَاثَ عَلَيْنَا حَتَّى قَرُبْنَا مِنْ وَقْتِ قِيَامِهِ، فَجَاءَ فَقَالَ دَعَانَا جِيرَانُنَا هَؤُلاَءِ. ثُمَّ قَالَ قَالَ أَنَسٌ نَظَرْنَا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ذَاتَ لَيْلَةٍ حَتَّى كَانَ شَطْرُ اللَّيْلِ يَبْلُغُهُ، فَجَاءَ فَصَلَّى لَنَا، ثُمَّ خَطَبَنَا فَقَالَ
" أَلاَ إِنَّ النَّاسَ قَدْ صَلَّوْا ثُمَّ رَقَدُوا، وَإِنَّكُمْ لَمْ تَزَالُوا فِي صَلاَةٍ مَا انْتَظَرْتُمُ الصَّلاَةَ ". قَالَ الْحَسَنُ وَإِنَّ الْقَوْمَ لاَ يَزَالُونَ بِخَيْرٍ مَا انْتَظَرُوا الْخَيْرَ. قَالَ قُرَّةُ هُوَ مِنْ حَدِيثِ أَنَسٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Er wartete einmal auf Al-Hasan, der erst kurz vor dessen üblicher Redezeit erschien. Dann kam er und entschuldigte sich mit den Worten: „Unsere Nachbarn haben uns eingeladen.“ Dann fügte er hinzu:
Anas berichtete: „Einmal warteten wir bis Mitternacht oder kurz vor Mitternacht auf den Propheten (ﷺ). Er kam und leitete das Gebet. Nachdem er es beendet hatte, sprach er zu uns und sagte: ‚Alle Leute haben gebetet und sind dann schlafen gegangen. Ihr aber habt so lange gebetet, wie ihr darauf gewartet habt.‘ Al-Hasan sagte: ‚Die Leute gelten als gute Taten vollbringend, solange sie darauf warten, Gutes zu tun.‘“ Al-Hasans Aussage ist ein Teil des Hadith von Anas über den Propheten (ﷺ).
Sahih Al-Buchari : 4
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، قَالَ حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنْ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَنَسٍ، قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم
" مَنْ ذَبَحَ قَبْلَ الصَّلاَةِ فَلْيُعِدْ ". فَقَامَ رَجُلٌ فَقَالَ هَذَا يَوْمٌ يُشْتَهَى فِيهِ اللَّحْمُ. وَذَكَرَ مِنْ جِيرَانِهِ فَكَأَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم صَدَّقَهُ، قَالَ وَعِنْدِي جَذَعَةٌ أَحَبُّ إِلَىَّ مِنْ شَاتَىْ لَحْمٍ، فَرَخَّصَ لَهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَلاَ أَدْرِي أَبَلَغَتِ الرُّخْصَةُ مَنْ سِوَاهُ أَمْ لاَ.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Wer vor dem Eid-Gebet geschlachtet hat, soll erneut schlachten.“
Ein Mann stand auf und sagte: „Heute ist der Tag, an dem man Lust auf Fleisch hat“, und er erwähnte etwas über seine Nachbarn. Es schien, als ob der Prophet (Friede sei mit ihm) ihm glaubte. Dann fügte derselbe Mann hinzu:
„Ich habe eine junge Ziege, die mir lieber ist als das Fleisch von zwei Schafen.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) erlaubte ihm, sie als Opfertier zu schlachten. Ich weiß nicht, ob diese Erlaubnis nur für ihn oder auch für andere galt.
Sahih Al-Buchari : 5
al-Bara' bin Azib (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو الأَحْوَصِ، قَالَ حَدَّثَنَا مَنْصُورُ بْنُ الْمُعْتَمِرِ، عَنِ الشَّعْبِيِّ، عَنِ الْبَرَاءِ بْنِ عَازِبٍ، قَالَ خَطَبَنَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمَ النَّحْرِ بَعْدَ الصَّلاَةِ فَقَالَ " مَنْ صَلَّى صَلاَتَنَا وَنَسَكَ نُسْكَنَا فَقَدْ أَصَابَ النُّسُكَ، وَمَنْ نَسَكَ قَبْلَ الصَّلاَةِ فَتِلْكَ شَاةُ لَحْمٍ ". فَقَامَ أَبُو بُرْدَةَ بْنُ نِيَارٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ وَاللَّهِ لَقَدْ نَسَكْتُ قَبْلَ أَنْ أَخْرُجَ إِلَى الصَّلاَةِ، وَعَرَفْتُ أَنَّ الْيَوْمَ يَوْمُ أَكْلٍ وَشُرْبٍ فَتَعَجَّلْتُ وَأَكَلْتُ وَأَطْعَمْتُ أَهْلِي وَجِيرَانِي. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " تِلْكَ شَاةُ لَحْمٍ ". قَالَ فَإِنَّ عِنْدِي عَنَاقَ جَذَعَةٍ، هِيَ خَيْرٌ مِنْ شَاتَىْ لَحْمٍ، فَهَلْ تَجْزِي عَنِّي قَالَ " نَعَمْ، وَلَنْ تَجْزِيَ عَنْ أَحَدٍ بَعْدَكَ ".
Am Tag von Nahr hielt der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) nach dem Eid-Gebet die Khutba und sagte: „Wer wie wir betet und das Opfertier wie wir schlachtet, der handelt gemäß unserer (Nusuk) Opfertradition. Wer aber das Opfertier vor dem Gebet schlachtet, für den war es nur Hammelfleisch (d. h. kein Opfertier).“ Abu Burda bin Naiyar stand auf und sagte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Bei Allah, ich habe mein Opfertier vor dem Eid-Gebet geschlachtet und dachte, heute sei der Tag des Essens und Trinkens (alkoholfreier Getränke). Deshalb habe ich mich beeilt (mit dem Schlachten) und gegessen und auch meine Familie und meine Nachbarn bewirtet.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Das war nur Hammelfleisch (kein Opfertier).“ Dann sagte Abu Burda: „Ich habe eine junge Ziege, und sie ist zweifellos besser als zwei Schafe. Genügt sie mir als Opfergabe?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) antwortete: „Ja. Aber nach dir wird sie für niemanden mehr genügen.“
Sahih Al-Buchari : 6
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا حَامِدُ بْنُ عُمَرَ، عَنْ حَمَّادِ بْنِ زَيْدٍ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنْ مُحَمَّدٍ، أَنَّ أَنَسَ بْنَ مَالِكٍ، قَالَ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم صَلَّى يَوْمَ النَّحْرِ، ثُمَّ خَطَبَ فَأَمَرَ مَنْ ذَبَحَ قَبْلَ الصَّلاَةِ أَنْ يُعِيدَ ذَبْحَهُ فَقَامَ رَجُلٌ مِنَ الأَنْصَارِ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، جِيرَانٌ لِي ـ إِمَّا قَالَ بِهِمْ خَصَاصَةٌ، وَإِمَّا قَالَ بِهِمْ فَقْرٌ ـ وَإِنِّي ذَبَحْتُ قَبْلَ الصَّلاَةِ وَعِنْدِي عَنَاقٌ لِي أَحَبُّ إِلَىَّ مِنْ شَاتَىْ لَحْمٍ. فَرَخَّصَ لَهُ فِيهَا.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) verrichtete am Tag von Nahr das Gebet und hielt anschließend die Predigt (Khutba). Er ordnete an, dass jeder, der vor dem Gebet ein Opfertier geschlachtet hatte, dies wiederholen, also ein weiteres Opfertier schlachten sollte. Da stand ein Mann von den Ansar auf und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Wegen meiner Nachbarn (er beschrieb sie als sehr bedürftig oder arm) habe ich vor dem Gebet geschlachtet. Ich habe eine junge Ziege, die meiner Meinung nach besser ist als zwei Schafe.“ Der Prophet (ﷺ) erlaubte ihm, sie als Opfertier zu schlachten.
Sahih Al-Buchari : 7
Mahmud bin al-Rabi' al-Ansari (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ، حَدَّثَنَا يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا أَبِي، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي مَحْمُودُ بْنُ الرَّبِيعِ الأَنْصَارِيُّ، أَنَّهُ عَقَلَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم، وَعَقَلَ مَجَّةً مَجَّهَا فِي وَجْهِهِ مِنْ بِئْرٍ كَانَتْ فِي دَارِهِمْ. فَزَعَمَ مَحْمُودٌ أَنَّهُ سَمِعَ عِتْبَانَ بْنَ مَالِكٍ الأَنْصَارِيّ َ ـ رضى الله عنه ـ وَكَانَ مِمَّنْ شَهِدَ بَدْرًا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ كُنْتُ أُصَلِّي لِقَوْمِي بِبَنِي سَالِمٍ، وَكَانَ يَحُولُ بَيْنِي وَبَيْنَهُمْ وَادٍ إِذَا جَاءَتِ الأَمْطَارُ فَيَشُقُّ عَلَىَّ اجْتِيَازُهُ قِبَلَ مَسْجِدِهِمْ، فَجِئْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ لَهُ إِنِّي أَنْكَرْتُ بَصَرِي، وَإِنَّ الْوَادِيَ الَّذِي بَيْنِي وَبَيْنَ قَوْمِي يَسِيلُ إِذَا جَاءَتِ الأَمْطَارُ فَيَشُقُّ عَلَىَّ اجْتِيَازُهُ، فَوَدِدْتُ أَنَّكَ تَأْتِي فَتُصَلِّي مِنْ بَيْتِي مَكَانًا أَتَّخِذُهُ مُصَلًّى. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " سَأَفْعَلُ ". فَغَدَا عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَأَبُو بَكْرٍ ـ رضى الله عنه ـ بَعْدَ مَا اشْتَدَّ النَّهَارُ فَاسْتَأْذَنَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَذِنْتُ لَهُ فَلَمْ يَجْلِسْ حَتَّى قَالَ " أَيْنَ تُحِبُّ أَنْ أُصَلِّيَ مِنْ بَيْتِكَ ". فَأَشَرْتُ لَهُ إِلَى الْمَكَانِ الَّذِي أُحِبُّ أَنْ أُصَلِّيَ فِيهِ، فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَكَبَّرَ وَصَفَفْنَا وَرَاءَهُ، فَصَلَّى رَكْعَتَيْنِ، ثُمَّ سَلَّمَ وَسَلَّمْنَا حِينَ سَلَّمَ، فَحَبَسْتُهُ عَلَى خَزِيرٍ يُصْنَعُ لَهُ فَسَمِعَ أَهْلُ الدَّارِ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي بَيْتِي فَثَابَ رِجَالٌ مِنْهُمْ حَتَّى كَثُرَ الرِّجَالُ فِي الْبَيْتِ. فَقَالَ رَجُلٌ مِنْهُمْ مَا فَعَلَ مَالِكٌ لاَ أَرَاهُ. فَقَالَ رَجُلٌ مِنْهُمْ ذَاكَ مُنَافِقٌ لاَ يُحِبُّ اللَّهَ وَرَسُولَهُ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " لاَ تَقُلْ ذَاكَ أَلاَ تَرَاهُ قَالَ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. يَبْتَغِي بِذَلِكَ وَجْهَ اللَّهِ ". فَقَالَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَعْلَمُ. أَمَّا نَحْنُ فَوَاللَّهِ لاَ نَرَى وُدَّهُ وَلاَ حَدِيثَهُ إِلاَّ إِلَى الْمُنَافِقِينَ. قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " فَإِنَّ اللَّهَ قَدْ حَرَّمَ عَلَى النَّارِ مَنْ قَالَ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. يَبْتَغِي بِذَلِكَ وَجْهَ اللَّهِ ". قَالَ مَحْمُودٌ فَحَدَّثْتُهَا قَوْمًا فِيهِمْ أَبُو أَيُّوبَ صَاحِبُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي غَزْوَتِهِ الَّتِي تُوُفِّيَ فِيهَا وَيَزِيدُ بْنُ مُعَاوِيَةَ عَلَيْهِمْ بِأَرْضِ الرُّومِ، فَأَنْكَرَهَا عَلَىَّ أَبُو أَيُّوبَ قَالَ وَاللَّهِ مَا أَظُنُّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ مَا قُلْتَ قَطُّ. فَكَبُرَ ذَلِكَ عَلَىَّ فَجَعَلْتُ لِلَّهِ عَلَىَّ إِنْ سَلَّمَنِي حَتَّى أَقْفُلَ مِنْ غَزْوَتِي أَنْ أَسْأَلَ عَنْهَا عِتْبَانَ بْنَ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ إِنْ وَجَدْتُهُ حَيًّا فِي مَسْجِدِ قَوْمِهِ، فَقَفَلْتُ فَأَهْلَلْتُ بِحَجَّةٍ أَوْ بِعُمْرَةٍ، ثُمَّ سِرْتُ حَتَّى قَدِمْتُ الْمَدِينَةَ فَأَتَيْتُ بَنِي سَالِمٍ، فَإِذَا عِتْبَانُ شَيْخٌ أَعْمَى يُصَلِّي لِقَوْمِهِ فَلَمَّا سَلَّمَ مِنَ الصَّلاَةِ سَلَّمْتُ عَلَيْهِ وَأَخْبَرْتُهُ مَنْ أَنَا، ثُمَّ سَأَلْتُهُ عَنْ ذَلِكَ الْحَدِيثِ فَحَدَّثَنِيهِ كَمَا حَدَّثَنِيهِ أَوَّلَ مَرَّةٍ.
Mahmud bin Ar-Rabi' Al-Ansari berichtete, dass er sich an den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) erinnerte und auch an einen Schluck Wasser, den dieser sich ins Gesicht geschüttet hatte, nachdem er es aus einem Brunnen in ihrem Haus geschöpft hatte. Mahmud sagte, er habe 'Itban bin Malik, der mit dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in der Schlacht von Badr anwesend war, sagen hören: „Ich pflegte mein Volk in Bani Salim im Gebet zu leiten, und zwischen mir und ihnen lag ein Tal. Wann immer es regnete, war es für mich beschwerlich, es zu durchqueren, um zu ihrer Moschee zu gelangen. So ging ich zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und sagte: ‚Ich sehe schlecht, und das Tal zwischen mir und meinem Volk führt während der Regenzeit Wasser, sodass es mir schwerfällt, es zu durchqueren. Ich wünsche mir, dass du zu mir nach Hause kommst und an einem Ort betest, damit ich diesen Ort als Gebetsstätte nutzen kann.‘ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: ‚Das werde ich tun.‘“ So kamen der Gesandte Allahs (ﷺ) und Abu Bakr am nächsten Morgen, nachdem die Sonne hoch aufgegangen war, zu meinem Haus. Der Gesandte Allahs (ﷺ) bat mich um Erlaubnis, ihn hereinzulassen, und ich ließ ihn herein. Er setzte sich nicht, sondern fragte: „Wo sollen wir in deinem Haus das Gebet verrichten?“ Ich zeigte ihm den Platz, wo er beten sollte. Der Gesandte Allahs (ﷺ) erhob sich zum Gebet und begann es mit dem Takbir. Wir stellten uns in Reihen hinter ihm auf. Er verrichtete zwei Rakʿat und beendete sie mit dem Taslim, den auch wir mit ihm verrichteten. Ich hielt ihn auf, um ihm ein Gericht namens „Khazir“ zu servieren, das ich für ihn zubereitet hatte. – („Khazir“ ist ein besonderes Gericht aus Gerstenmehl und Fleischbrühe.) – Als die Nachbarn hörten, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) in meinem Haus war, strömten sie herein, bis sich eine große Anzahl von Männern im Haus befand. Einer von ihnen fragte: „Was ist mit Malik los? Ich sehe ihn nicht.“ Ein anderer antwortete: „Er ist ein Heuchler und liebt Allah und Seinen Gesandten nicht.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs: „Sag das nicht! Hast du nicht gesehen, dass er sagte: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah, und zwar allein um Allahs willen.‘“ Der Mann erwiderte: „Allah und Sein Gesandter wissen es besser; aber bei Allah, wir haben ihn nie anders gesehen, als den Heuchlern zu helfen und mit ihnen zu reden.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Zweifellos wird Allah jeden, der sagt: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘, und damit Allahs Wohlgefallen erlangen will, vor der Hölle bewahren.“ Mahmud fügte hinzu: „Ich erzählte diese Überlieferung einigen Leuten, darunter Abu Aiyub, dem Gefährten des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in der Schlacht, in der er fiel und Yazid ibn Mu'awiya ihr Anführer im römischen Gebiet war. Abu Aiyub wies die Überlieferung zurück und sagte: ‚Ich bezweifle, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) jemals das gesagt hat, was du gesagt hast.‘“ Ich spürte dies sehr stark und gelobte Allah, dass ich, sollte ich diese heilige Schlacht überleben, nach Medina reisen und ʿItban ibn Malik fragen würde, ob er noch in der Moschee seines Volkes lebte. Als er zurückkehrte, nahm ich den Ihram für die Hadsch oder Umra an und reiste weiter bis nach Medina. Dort ging ich zu den Bani Salim, wo ʿItban ibn Malik, der inzwischen ein alter, blinder Mann war, das Gebet leitete. Nach dem Gebet begrüßte ich ihn, stellte mich vor und fragte ihn nach der Überlieferung. Er erzählte sie mir erneut, genau wie beim ersten Mal.
Sahih Al-Buchari : 8
Mahmud bin al-Rabi' al-Ansari (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ، حَدَّثَنَا يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا أَبِي، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي مَحْمُودُ بْنُ الرَّبِيعِ الأَنْصَارِيُّ، أَنَّهُ عَقَلَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم، وَعَقَلَ مَجَّةً مَجَّهَا فِي وَجْهِهِ مِنْ بِئْرٍ كَانَتْ فِي دَارِهِمْ. فَزَعَمَ مَحْمُودٌ أَنَّهُ سَمِعَ عِتْبَانَ بْنَ مَالِكٍ الأَنْصَارِيّ َ ـ رضى الله عنه ـ وَكَانَ مِمَّنْ شَهِدَ بَدْرًا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ كُنْتُ أُصَلِّي لِقَوْمِي بِبَنِي سَالِمٍ، وَكَانَ يَحُولُ بَيْنِي وَبَيْنَهُمْ وَادٍ إِذَا جَاءَتِ الأَمْطَارُ فَيَشُقُّ عَلَىَّ اجْتِيَازُهُ قِبَلَ مَسْجِدِهِمْ، فَجِئْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ لَهُ إِنِّي أَنْكَرْتُ بَصَرِي، وَإِنَّ الْوَادِيَ الَّذِي بَيْنِي وَبَيْنَ قَوْمِي يَسِيلُ إِذَا جَاءَتِ الأَمْطَارُ فَيَشُقُّ عَلَىَّ اجْتِيَازُهُ، فَوَدِدْتُ أَنَّكَ تَأْتِي فَتُصَلِّي مِنْ بَيْتِي مَكَانًا أَتَّخِذُهُ مُصَلًّى. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " سَأَفْعَلُ ". فَغَدَا عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَأَبُو بَكْرٍ ـ رضى الله عنه ـ بَعْدَ مَا اشْتَدَّ النَّهَارُ فَاسْتَأْذَنَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَذِنْتُ لَهُ فَلَمْ يَجْلِسْ حَتَّى قَالَ " أَيْنَ تُحِبُّ أَنْ أُصَلِّيَ مِنْ بَيْتِكَ ". فَأَشَرْتُ لَهُ إِلَى الْمَكَانِ الَّذِي أُحِبُّ أَنْ أُصَلِّيَ فِيهِ، فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَكَبَّرَ وَصَفَفْنَا وَرَاءَهُ، فَصَلَّى رَكْعَتَيْنِ، ثُمَّ سَلَّمَ وَسَلَّمْنَا حِينَ سَلَّمَ، فَحَبَسْتُهُ عَلَى خَزِيرٍ يُصْنَعُ لَهُ فَسَمِعَ أَهْلُ الدَّارِ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي بَيْتِي فَثَابَ رِجَالٌ مِنْهُمْ حَتَّى كَثُرَ الرِّجَالُ فِي الْبَيْتِ. فَقَالَ رَجُلٌ مِنْهُمْ مَا فَعَلَ مَالِكٌ لاَ أَرَاهُ. فَقَالَ رَجُلٌ مِنْهُمْ ذَاكَ مُنَافِقٌ لاَ يُحِبُّ اللَّهَ وَرَسُولَهُ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " لاَ تَقُلْ ذَاكَ أَلاَ تَرَاهُ قَالَ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. يَبْتَغِي بِذَلِكَ وَجْهَ اللَّهِ ". فَقَالَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَعْلَمُ. أَمَّا نَحْنُ فَوَاللَّهِ لاَ نَرَى وُدَّهُ وَلاَ حَدِيثَهُ إِلاَّ إِلَى الْمُنَافِقِينَ. قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " فَإِنَّ اللَّهَ قَدْ حَرَّمَ عَلَى النَّارِ مَنْ قَالَ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. يَبْتَغِي بِذَلِكَ وَجْهَ اللَّهِ ". قَالَ مَحْمُودٌ فَحَدَّثْتُهَا قَوْمًا فِيهِمْ أَبُو أَيُّوبَ صَاحِبُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي غَزْوَتِهِ الَّتِي تُوُفِّيَ فِيهَا وَيَزِيدُ بْنُ مُعَاوِيَةَ عَلَيْهِمْ بِأَرْضِ الرُّومِ، فَأَنْكَرَهَا عَلَىَّ أَبُو أَيُّوبَ قَالَ وَاللَّهِ مَا أَظُنُّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ مَا قُلْتَ قَطُّ. فَكَبُرَ ذَلِكَ عَلَىَّ فَجَعَلْتُ لِلَّهِ عَلَىَّ إِنْ سَلَّمَنِي حَتَّى أَقْفُلَ مِنْ غَزْوَتِي أَنْ أَسْأَلَ عَنْهَا عِتْبَانَ بْنَ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ إِنْ وَجَدْتُهُ حَيًّا فِي مَسْجِدِ قَوْمِهِ، فَقَفَلْتُ فَأَهْلَلْتُ بِحَجَّةٍ أَوْ بِعُمْرَةٍ، ثُمَّ سِرْتُ حَتَّى قَدِمْتُ الْمَدِينَةَ فَأَتَيْتُ بَنِي سَالِمٍ، فَإِذَا عِتْبَانُ شَيْخٌ أَعْمَى يُصَلِّي لِقَوْمِهِ فَلَمَّا سَلَّمَ مِنَ الصَّلاَةِ سَلَّمْتُ عَلَيْهِ وَأَخْبَرْتُهُ مَنْ أَنَا، ثُمَّ سَأَلْتُهُ عَنْ ذَلِكَ الْحَدِيثِ فَحَدَّثَنِيهِ كَمَا حَدَّثَنِيهِ أَوَّلَ مَرَّةٍ.
Er erinnerte sich an den Gesandten Allahs (ﷺ) und auch an einen Schluck Wasser, den er sich ins Gesicht geschüttet hatte, nachdem er es aus einem Brunnen in ihrem Haus geschöpft hatte. Mahmud berichtete, er habe Itban ibn Malik, der mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) in der Schlacht von Badr anwesend war, sagen hören: „Ich pflegte mein Volk in Bani Salim im Gebet zu leiten, und zwischen mir und ihnen lag ein Tal. Wann immer es regnete, war es für mich beschwerlich, es zu durchqueren, um zu ihrer Moschee zu gelangen. So ging ich zum Gesandten Allahs (ﷺ) und sagte: ‚Ich sehe schlecht, und das Tal zwischen mir und meinem Volk führt während der Regenzeit Wasser, sodass es mir schwerfällt, es zu durchqueren. Ich wünsche mir, dass du zu mir nach Hause kommst und an einem Ort betest, damit ich diesen Ort als Gebetsstätte nutzen kann.‘ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Das werde ich tun.‘“ So kamen der Gesandte Allahs (ﷺ) und Abu Bakr am nächsten Morgen, nachdem die Sonne hoch am Himmel stand, zu mir nach Hause. Der Gesandte Allahs (ﷺ) bat mich um Erlaubnis, ihn hereinzulassen, und ich ließ ihn herein. Er setzte sich nicht, sondern fragte: „Wo sollen wir in deinem Haus beten?“ Ich zeigte ihm den Platz, an dem er beten sollte. So stand der Gesandte Allahs (ﷺ) zum Gebet auf und begann es mit dem Takbir. Wir stellten uns in Reihen hinter ihm auf. Er verrichtete zwei Rakʿat und beendete sie mit dem Taslim. Auch wir verrichteten den Taslim mit ihm. Ich hielt ihn auf, um ihm ein Gericht namens Khazir zu servieren, das ich für ihn zubereitet hatte. (Khazir ist ein besonderes Gericht aus Gerstenmehl und Fleischbrühe.) Als die Nachbarn hörten, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) in meinem Haus war, schütteten sie so viel Wasser hinein, dass sich eine große Anzahl von Männern im Haus befand. Einer von ihnen sagte: „Was ist mit Malik los? Ich sehe ihn nicht.“ Ein anderer antwortete: „Er ist ein Heuchler und liebt Allah und Seinen Gesandten nicht.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs: „Sag das nicht! Hast du nicht gesehen, dass er sagte: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah, und zwar allein um Allahs willen.‘“ Der Mann erwiderte: „Allah und Sein Gesandter wissen es besser; aber bei Allah, wir haben ihn nie anders gesehen, als den Heuchlern zu helfen und mit ihnen zu reden.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Zweifellos wird Allah jeden, der sagt: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘, und damit Allahs Wohlgefallen erlangen will, vor der Hölle bewahren.“ Mahmud fügte hinzu: „Ich erzählte die obige Geschichte einigen Leuten, darunter Abu Aiyub, dem Gefährten des Gesandten Allahs (ﷺ) in der Schlacht, in der er (Abu Aiyub) fiel und Yazid ibn Mu'awiya ihr Anführer im römischen Gebiet war. Abu Aiyub wies die Geschichte zurück und sagte: ‚Ich bezweifle, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) jemals das gesagt hat, was du gesagt hast.‘“ Ich spürte das sehr stark und gelobte Allah, dass ich, sollte ich diese heilige Schlacht überleben, nach Medina gehen und ʿItban ibn ʿMalik fragen würde, ob er noch in der Moschee seines Volkes lebte. Als er zurückkehrte, nahm ich den Ihram für die Hadsch oder Umra an und reiste weiter bis nach Medina. Dort ging ich zu den Bani Salim, wo ʿItban ibn ʿMalik, der inzwischen ein alter, blinder Mann war, das Gebet leitete. Als er das Gebet beendet hatte, begrüßte ich ihn, stellte mich vor und fragte ihn nach der Überlieferung. Er erzählte sie mir erneut, genau wie beim ersten Mal.
Sahih Al-Buchari : 9
Abu Wa'il (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ حُذَيْفَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ عُمَرُ ـ رضى الله عنه ـ أَيُّكُمْ يَحْفَظُ حَدِيثَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الْفِتْنَةِ قَالَ قُلْتُ أَنَا أَحْفَظُهُ كَمَا قَالَ. قَالَ إِنَّكَ عَلَيْهِ لَجَرِيءٌ فَكَيْفَ قَالَ قُلْتُ فِتْنَةُ الرَّجُلِ فِي أَهْلِهِ وَوَلَدِهِ وَجَارِهِ تُكَفِّرُهَا الصَّلاَةُ وَالصَّدَقَةُ وَالْمَعْرُوفُ. قَالَ سُلَيْمَانُ قَدْ كَانَ يَقُولُ
" الصَّلاَةُ وَالصَّدَقَةُ، وَالأَمْرُ بِالْمَعْرُوفِ وَالنَّهْىُ عَنِ الْمُنْكَرِ ". قَالَ لَيْسَ هَذِهِ أُرِيدُ، وَلَكِنِّي أُرِيدُ الَّتِي تَمُوجُ كَمَوْجِ الْبَحْرِ. قَالَ قُلْتُ لَيْسَ عَلَيْكَ بِهَا يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ بَأْسٌ، بَيْنَكَ وَبَيْنَهَا باب مُغْلَقٌ. قَالَ فَيُكْسَرُ الْبَابُ أَوْ يُفْتَحُ. قَالَ قُلْتُ لاَ. بَلْ يُكْسَرُ. قَالَ فَإِنَّهُ إِذَا كُسِرَ لَمْ يُغْلَقْ أَبَدًا. قَالَ قُلْتُ أَجَلْ. فَهِبْنَا أَنْ نَسْأَلَهُ مَنِ الْبَابُ فَقُلْنَا لِمَسْرُوقٍ سَلْهُ. قَالَ فَسَأَلَهُ. فَقَالَ عُمَرُ ـ رضى الله عنه ـ. قَالَ قُلْنَا فَعَلِمَ عُمَرُ مَنْ تَعْنِي قَالَ نَعَمْ، كَمَا أَنَّ دُونَ غَدٍ لَيْلَةً، وَذَلِكَ أَنِّي حَدَّثْتُهُ حَدِيثًا لَيْسَ بِالأَغَالِيطِ.
Hudhaifa berichtete: „Umar fragte: ‚Wer von euch erinnert sich an die Aussage des Gesandten Allahs (ﷺ) (Friede sei mit ihm) über die Leiden?‘ Ich antwortete: ‚Ich weiß es, da der Prophet (ﷺ) es gesagt hat.‘ Umar sagte: ‚Zweifellos bist du kühn. Wie hat er es gesagt?‘ Ich sagte: ‚Die Leiden (falschen Taten) eines Mannes gegenüber seiner Frau, seinen Kindern und seinen Nachbarn werden durch sein Gebet, seine Almosen und das Gebot des Guten gesühnt.‘ (Der Unterberichterstatter Sulaiman fügte hinzu, er habe gesagt: ‚Das Gebet, die Almosen, das Gebot des Guten und das Verbot des Bösen.‘) Umar sagte: ‚Das meinte ich nicht, sondern ich frage nach jenem Leiden, das sich wie die Wellen des Meeres ausbreiten wird.‘“ Ich sagte: „O Anführer der Gläubigen! Du brauchst dich nicht davor zu fürchten, denn zwischen dir und ihr ist eine verschlossene Tür.“ Er fragte: „Wird die Tür zerbrochen oder geöffnet?“ Ich antwortete: „Nein, sie wird zerbrochen werden.“ Er sagte: „Und wenn sie zerbrochen ist, wird sie nie wieder verschlossen werden?“ Ich antwortete: „Ja.“ Dann trauten wir uns nicht zu fragen, was diese Tür war, also baten wir Masruq, nachzuforschen, und er fragte Hudhaifa danach. Hudhaifa sagte: „Die Tür war Umar.“
Wir fragten Hudhaifa weiter, ob Umar wusste, was diese Tür bedeutete. Hudhaifa bejahte und fügte hinzu: „Er wusste es, wie man weiß, dass es eine Nacht vor dem nächsten Morgen gibt.“
Sahih Al-Buchari : 10
Abu Wail aus Hudhaifa (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا جَامِعٌ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ حُذَيْفَةَ، قَالَ قَالَ عُمَرُ ـ رضى الله عنه ـ مَنْ يَحْفَظُ حَدِيثًا عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي الْفِتْنَةِ قَالَ حُذَيْفَةُ أَنَا سَمِعْتُهُ يَقُولُ
" فِتْنَةُ الرَّجُلِ فِي أَهْلِهِ وَمَالِهِ وَجَارِهِ تُكَفِّرُهَا الصَّلاَةُ وَالصِّيَامُ وَالصَّدَقَةُ ". قَالَ لَيْسَ أَسْأَلُ عَنْ ذِهِ، إِنَّمَا أَسْأَلُ عَنِ الَّتِي تَمُوجُ كَمَا يَمُوجُ الْبَحْرُ. قَالَ وَإِنَّ دُونَ ذَلِكَ بَابًا مُغْلَقًا. قَالَ فَيُفْتَحُ أَوْ يُكْسَرُ قَالَ يُكْسَرُ. قَالَ ذَاكَ أَجْدَرُ أَنْ لاَ يُغْلَقَ إِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ. فَقُلْنَا لِمَسْرُوقٍ سَلْهُ أَكَانَ عُمَرُ يَعْلَمُ مَنِ الْبَابُ فَسَأَلَهُ فَقَالَ نَعَمْ، كَمَا يَعْلَمُ أَنَّ دُونَ غَدٍ اللَّيْلَةَ.
Umar fragte die Anwesenden: „Wer erinnert sich an die Überlieferung des Propheten (ﷺ) über das Leid?“ Hudhaifa sagte: „Ich hörte den Propheten (ﷺ) sagen: ‚Das Leid eines Menschen in seinem Besitz, seiner Familie und seinen Nachbarn wird durch seine Gebete, sein Fasten und seine Almosen gesühnt.‘“ Umar sagte: „Ich frage nicht danach, sondern nach jenen Leiden, die sich wie die Wellen des Meeres ausbreiten werden.“ Hudhaifa erwiderte: „Vor diesen Leiden befindet sich ein verschlossenes Tor.“ Umar fragte: „Wird dieses Tor geöffnet oder zerbrochen werden?“ Er antwortete: „Es wird zerbrochen werden.“ Umar sagte: „Dann wird das Tor bis zum Tag der Auferstehung nicht wieder geschlossen werden.“ Wir sagten zu Masruq: „Würdest du Hudhaifa fragen, ob Umar wusste, was dieses Tor symbolisierte?“ Er fragte ihn, und er antwortete: „Er (ʿUmar) wusste es, wie man weiß, dass es eine Nacht geben wird, bevor morgen der Morgen kommt.“
Sahih Al-Buchari : 11
Amr bin al-Sharid (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا الْمَكِّيُّ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، أَخْبَرَنَا ابْنُ جُرَيْجٍ، أَخْبَرَنِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ مَيْسَرَةَ، عَنْ عَمْرِو بْنِ الشَّرِيدِ، قَالَ وَقَفْتُ عَلَى سَعْدِ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ، فَجَاءَ الْمِسْوَرُ بْنُ مَخْرَمَةَ فَوَضَعَ يَدَهُ عَلَى إِحْدَى مَنْكِبَىَّ إِذْ جَاءَ أَبُو رَافِعٍ مَوْلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا سَعْدُ ابْتَعْ مِنِّي بَيْتَىَّ فِي دَارِكَ. فَقَالَ سَعْدٌ وَاللَّهِ مَا أَبْتَاعُهُمَا. فَقَالَ الْمِسْوَرُ وَاللَّهِ لَتَبْتَاعَنَّهُمَا. فَقَالَ سَعْدٌ وَاللَّهِ لاَ أَزِيدُكَ عَلَى أَرْبَعَةِ آلاَفٍ، مُنَجَّمَةٍ أَوْ مُقَطَّعَةٍ. قَالَ أَبُو رَافِعٍ لَقَدْ أُعْطِيتُ بِهَا خَمْسَمِائَةِ دِينَارٍ، وَلَوْلاَ أَنِّي سَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ
" الْجَارُ أَحَقُّ بِسَقَبِهِ ". مَا أَعْطَيْتُكَهَا بِأَرْبَعَةِ آلاَفٍ، وَأَنَا أُعْطَى بِهَا خَمْسَمِائَةِ دِينَارٍ. فَأَعْطَاهَا إِيَّاهُ.
Während ich bei Sa'd ibn Abi Waqqas stand, kam al-Miswar ibn Makhrama und legte mir die Hand auf die Schulter. Inzwischen kam Abu Rafi', der Freigelassene des Propheten (Friede sei mit ihm), und bat Sa'd, ihm die beiden Wohnungen in seinem Haus abzukaufen. Sa'd sagte: „Bei Allah, ich werde sie nicht kaufen.“ al-Miswar sagte: „Bei Allah, du sollst sie kaufen.“ Sa'd erwiderte: „Bei Allah, ich werde nicht mehr als viertausend Dirham in Raten zahlen.“ Abu Rafi' sagte: „Mir wurden fünfhundert Dinar dafür angeboten, und hätte ich den Propheten (Friede sei mit ihm) nicht sagen hören: ‚Der Nachbar hat aufgrund seiner Nähe mehr Recht als jeder andere‘, würde ich sie dir nicht für viertausend Dirham geben, während mir fünfhundert Dinar (ein Dinar entspricht zehn Dirham) dafür angeboten werden.“ Also verkaufte er es an Sa'd.
Sahih Al-Buchari : 12
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا حَجَّاجٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، ح وَحَدَّثَنِي عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا شَبَابَةُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا أَبُو عِمْرَانَ، قَالَ سَمِعْتُ طَلْحَةَ بْنَ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، إِنَّ لِي جَارَيْنِ، فَإِلَى أَيِّهِمَا أُهْدِي قَالَ
" إِلَى أَقْرَبِهِمَا مِنْكِ بَابًا ".
Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich habe zwei Nachbarn und möchte wissen, wem ich Geschenke machen soll.“ Er antwortete: „Demjenigen, dessen Tür näher an deiner Tür ist.“
Sahih Al-Buchari : 13
Abdullah ibn Az-Zubayr (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، قَالَ حَدَّثَنِي ابْنُ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الزُّبَيْرِ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّهُ حَدَّثَهُ أَنَّ رَجُلاً مِنَ الأَنْصَارِ خَاصَمَ الزُّبَيْرَ عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي شِرَاجِ الْحَرَّةِ الَّتِي يَسْقُونَ بِهَا النَّخْلَ فَقَالَ الأَنْصَارِيُّ سَرِّحِ الْمَاءَ يَمُرُّ فَأَبَى عَلَيْهِ، فَاخْتَصَمَا عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِلزُّبَيْرِ " اسْقِ يَا زُبَيْرُ، ثُمَّ أَرْسِلِ الْمَاء إِلَى جَارِكَ ". فَغَضِبَ الأَنْصَارِيُّ، فَقَالَ أَنْ كَانَ ابْنَ عَمَّتِكَ. فَتَلَوَّنَ وَجْهُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ قَالَ " اسْقِ يَا زُبَيْرُ، ثُمَّ احْبِسِ الْمَاءَ، حَتَّى يَرْجِعَ إِلَى الْجَدْرِ ". فَقَالَ الزُّبَيْرُ وَاللَّهِ إِنِّي لأَحْسِبُ هَذِهِ الآيَةَ نَزَلَتْ فِي ذَلِكَ {فَلاَ وَرَبِّكَ لاَ يُؤْمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بَيْنَهُمْ}.
Abdullah ibn al-Zubair berichtete: Ein Mann aus dem Stamm der Ansari stritt sich in Gegenwart des Propheten (Friede sei mit ihm) mit al-Zubair über die Harra-Kanäle, die zur Bewässerung der Dattelpalmen dienten. Der Mann aus dem Stamm der Ansari sagte zu al-Zubair: „Lass das Wasser fließen!“, doch al-Zubair weigerte sich. Daraufhin wurde der Fall dem Propheten (Friede sei mit ihm) vorgelegt, der zu al-Zubair sagte: „O Zubair! Bewässere dein Land und lass das Wasser dann zu deinem Nachbarn fließen.“ Daraufhin wurde der Mann aus dem Stamm der Ansari wütend und fragte den Propheten: „Liegt es daran, dass er (Zubair) der Sohn deiner Tante ist?“ Da verfinsterte sich das Gesicht des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) vor Zorn, und er sagte: „O Zubair! Bewässere (dein Land) und halte dann das Wasser zurück, bis es die Wände zwischen den Gruben um die Bäume erreicht.“ Zubair sagte: „Bei Allah, ich glaube, dass bei dieser Gelegenheit folgender Vers offenbart wurde: ‚Aber nein, bei deinem Herrn, sie können nicht glauben, bis sie dich zum Richter in allen Streitigkeiten zwischen ihnen machen.‘“
Sahih Al-Buchari : 14
Abdullah ibn Az-Zubayr (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، قَالَ حَدَّثَنِي ابْنُ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الزُّبَيْرِ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّهُ حَدَّثَهُ أَنَّ رَجُلاً مِنَ الأَنْصَارِ خَاصَمَ الزُّبَيْرَ عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي شِرَاجِ الْحَرَّةِ الَّتِي يَسْقُونَ بِهَا النَّخْلَ فَقَالَ الأَنْصَارِيُّ سَرِّحِ الْمَاءَ يَمُرُّ فَأَبَى عَلَيْهِ، فَاخْتَصَمَا عِنْدَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِلزُّبَيْرِ " اسْقِ يَا زُبَيْرُ، ثُمَّ أَرْسِلِ الْمَاء إِلَى جَارِكَ ". فَغَضِبَ الأَنْصَارِيُّ، فَقَالَ أَنْ كَانَ ابْنَ عَمَّتِكَ. فَتَلَوَّنَ وَجْهُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ قَالَ " اسْقِ يَا زُبَيْرُ، ثُمَّ احْبِسِ الْمَاءَ، حَتَّى يَرْجِعَ إِلَى الْجَدْرِ ". فَقَالَ الزُّبَيْرُ وَاللَّهِ إِنِّي لأَحْسِبُ هَذِهِ الآيَةَ نَزَلَتْ فِي ذَلِكَ {فَلاَ وَرَبِّكَ لاَ يُؤْمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بَيْنَهُمْ}.
Ein Mann aus dem Stamm der Ansari stritt sich in Gegenwart des Propheten (ﷺ) mit Az-Zubair über die Harra-Kanäle, die zur Bewässerung der Dattelpalmen dienten. Der Ansari sagte zu Az-Zubair: „Lass das Wasser fließen!“, doch Az-Zubair weigerte sich. Daraufhin wurde der Fall dem Propheten (ﷺ) vorgelegt, der zu Az-Zubair sagte: „O Zubair! Bewässere dein Land und lass das Wasser dann zu deinem Nachbarn fließen.“ Daraufhin wurde der Ansari zornig und fragte den Propheten: „Ist es etwa, weil er (Zubair) der Sohn deiner Tante ist?“ Da verfinsterte sich das Gesicht des Gesandten Allahs (ﷺ) vor Zorn, und er sagte: „O Zubair! Bewässere (dein Land) und dann
halte das Wasser zurück, bis es die Wände zwischen den Gruben um die Bäume erreicht." Zubair sagte: „Bei Allah, ich glaube, dass bei dieser Gelegenheit folgender Vers offenbart wurde: „Aber nein, bei deinem Herrn, sie können keinen Glauben haben, bis sie dich zum Richter in allen Streitigkeiten zwischen ihnen machen.“ (4.65)
Sahih Al-Buchari : 15
Urwa bin al-Zubair (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، أَخْبَرَنَا مَخْلَدٌ، قَالَ أَخْبَرَنِي ابْنُ جُرَيْجٍ، قَالَ حَدَّثَنِي ابْنُ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، أَنَّهُ حَدَّثَهُ أَنَّ رَجُلاً مِنَ الأَنْصَارِ خَاصَمَ الزُّبَيْرَ فِي شِرَاجٍ مِنَ الْحَرَّةِ يَسْقِي بِهَا النَّخْلَ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " اسْقِ يَا زُبَيْرُ ـ فَأَمَرَهُ بِالْمَعْرُوفِ ـ ثُمَّ أَرْسِلْ إِلَى جَارِكَ ". فَقَالَ الأَنْصَارِيُّ أَنْ كَانَ ابْنَ عَمَّتِكَ. فَتَلَوَّنَ وَجْهُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ قَالَ " اسْقِ ثُمَّ احْبِسْ حَتَّى يَرْجِعَ الْمَاءُ إِلَى الْجَدْرِ ". وَاسْتَوْعَى لَهُ حَقَّهُ. فَقَالَ الزُّبَيْرُ وَاللَّهِ إِنَّ هَذِهِ الآيَةَ أُنْزِلَتْ فِي ذَلِكَ {َلاَ وَرَبِّكِ لاَ يُؤْمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بَيْنَهُمْ}. قَالَ لِي ابْنُ شِهَابٍ فَقَدَّرَتِ الأَنْصَارُ وَالنَّاسُ قَوْلَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم " اسْقِ ثُمَّ احْبِسْ حَتَّى يَرْجِعَ إِلَى الْجَدْرِ ". وَكَانَ ذَلِكَ إِلَى الْكَعْبَيْنِ.
Ein Ansari-Mann stritt sich mit Az-Zubair über einen Kanal in Harra, der zur Bewässerung von Dattelpalmen diente. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) ermahnte Zubair zur Mäßigung und sagte: „O Zubair! Bewässere zuerst dein Land und lass dann das Wasser für deinen Nachbarn übrig.“ Der Ansari fragte: „Ist es, weil er der Sohn deiner Tante ist?“ Daraufhin veränderte sich die Gesichtsfarbe des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm), und er sagte: „O Zubair! Bewässere dein Land und halte das Wasser zurück, bis es die Mauern zwischen den Gruben um die Bäume erreicht.“ So gab der Gesandte Allahs Zubair sein volles Recht. Zubair sagte: „Bei Allah, in diesem Zusammenhang wurde folgender Vers offenbart: ‚Nein, bei deinem Herrn, sie können nicht glauben, bis sie dich zum Richter in allen Streitigkeiten zwischen ihnen machen.‘“ (4.65)
(Der Unterberichterstatter,) Ibn Shihab sagte zu Juraij (einem anderen Unterberichterstatter): „Die Ansar und die anderen Leute interpretierten die Aussage des Propheten: ‚Bewässert (euer Land) und haltet das Wasser zurück, bis es die Wände zwischen den Gruben um die Bäume erreicht‘, als ob es bis zu den Knöcheln reichen sollte.“
Sahih Al-Buchari : 16
Al-Araj
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنِ الأَعْرَجِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، رضى الله عنه أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" لاَ يَمْنَعُ جَارٌ جَارَهُ أَنْ يَغْرِزَ خَشَبَهُ فِي جِدَارِهِ ". ثُمَّ يَقُولُ أَبُو هُرَيْرَةَ مَا لِي أَرَاكُمْ عَنْهَا مُعْرِضِينَ وَاللَّهِ لأَرْمِيَنَّ بِهَا بَيْنَ أَكْتَافِكُمْ.
Abu Huraira sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Niemand sollte seinen Nachbarn daran hindern, einen Holzpflock in seine Wand zu schlagen.‘“ Abu Huraira sagte (zu seinen Gefährten): „Warum seid ihr dagegen? Bei Allah, ich werde es euch gewiss erzählen.“
Sahih Al-Buchari : 17
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي ثَوْرٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ لَمْ أَزَلْ حَرِيصًا عَلَى أَنْ أَسْأَلَ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ الْمَرْأَتَيْنِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَيْنِ قَالَ اللَّهُ لَهُمَا {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} فَحَجَجْتُ مَعَهُ فَعَدَلَ وَعَدَلْتُ مَعَهُ بِالإِدَاوَةِ، فَتَبَرَّزَ حَتَّى جَاءَ، فَسَكَبْتُ عَلَى يَدَيْهِ مِنَ الإِدَاوَةِ، فَتَوَضَّأَ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَنِ الْمَرْأَتَانِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَانِ قَالَ لَهُمَا {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ} فَقَالَ وَاعَجَبِي لَكَ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ عَائِشَةُ وَحَفْصَةُ، ثُمَّ اسْتَقْبَلَ عُمَرُ الْحَدِيثَ يَسُوقُهُ، فَقَالَ إِنِّي كُنْتُ وَجَارٌ لِي مِنَ الأَنْصَارِ فِي بَنِي أُمَيَّةَ بْنِ زَيْدٍ، وَهْىَ مِنْ عَوَالِي الْمَدِينَةِ، وَكُنَّا نَتَنَاوَبُ النُّزُولَ عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَيَنْزِلُ يَوْمًا وَأَنْزِلُ يَوْمًا، فَإِذَا نَزَلْتُ جِئْتُهُ مِنْ خَبَرِ ذَلِكَ الْيَوْمِ مِنَ الأَمْرِ وَغَيْرِهِ، وَإِذَا نَزَلَ فَعَلَ مِثْلَهُ، وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ نَغْلِبُ النِّسَاءَ، فَلَمَّا قَدِمْنَا عَلَى الأَنْصَارِ إِذَا هُمْ قَوْمٌ تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ، فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَأْخُذْنَ مِنْ أَدَبِ نِسَاءِ الأَنْصَارِ، فَصِحْتُ عَلَى امْرَأَتِي، فَرَاجَعَتْنِي، فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي، فَقَالَتْ وَلِمَ تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ، وَإِنَّ إِحْدَاهُنَّ لَتَهْجُرُهُ الْيَوْمَ حَتَّى اللَّيْلِ. فَأَفْزَعَنِي، فَقُلْتُ خَابَتْ مَنْ فَعَلَ مِنْهُنَّ بِعَظِيمٍ. ثُمَّ جَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي، فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ أَىْ حَفْصَةُ، أَتُغَاضِبُ إِحْدَاكُنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْيَوْمَ حَتَّى اللَّيْلِ فَقَالَتْ نَعَمْ. فَقُلْتُ خَابَتْ وَخَسِرَتْ، أَفَتَأْمَنُ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَتَهْلِكِينَ لاَ تَسْتَكْثِرِي عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ تُرَاجِعِيهِ فِي شَىْءٍ وَلاَ تَهْجُرِيهِ، وَاسْأَلِينِي مَا بَدَا لَكِ، وَلاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْضَأَ مِنْكِ وَأَحَبَّ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ـ يُرِيدُ عَائِشَةَ ـ وَكُنَّا تَحَدَّثْنَا أَنَّ غَسَّانَ تُنْعِلُ النِّعَالَ لِغَزْوِنَا، فَنَزَلَ صَاحِبِي يَوْمَ نَوْبَتِهِ فَرَجَعَ عِشَاءً، فَضَرَبَ بَابِي ضَرْبًا شَدِيدًا، وَقَالَ أَنَائِمٌ هُوَ فَفَزِعْتُ فَخَرَجْتُ إِلَيْهِ. وَقَالَ حَدَثَ أَمْرٌ عَظِيمٌ. قُلْتُ مَا هُوَ أَجَاءَتْ غَسَّانُ قَالَ لاَ، بَلْ أَعْظَمُ مِنْهُ وَأَطْوَلُ، طَلَّقَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نِسَاءَهُ. قَالَ قَدْ خَابَتْ حَفْصَةُ وَخَسِرَتْ، كُنْتُ أَظُنُّ أَنَّ هَذَا يُوشِكُ أَنْ يَكُونَ، فَجَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي، فَصَلَّيْتُ صَلاَةَ الْفَجْرِ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَدَخَلَ مَشْرُبَةً لَهُ فَاعْتَزَلَ فِيهَا، فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ، فَإِذَا هِيَ تَبْكِي. قُلْتُ مَا يُبْكِيكِ أَوَلَمْ أَكُنْ حَذَّرْتُكِ أَطَلَّقَكُنَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ لاَ أَدْرِي هُوَ ذَا فِي الْمَشْرُبَةِ. فَخَرَجْتُ، فَجِئْتُ الْمِنْبَرَ، فَإِذَا حَوْلَهُ رَهْطٌ يَبْكِي بَعْضُهُمْ، فَجَلَسْتُ مَعَهُمْ قَلِيلاً ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ، فَجِئْتُ الْمَشْرُبَةَ الَّتِي هُوَ فِيهَا فَقُلْتُ لِغُلاَمٍ لَهُ أَسْوَدَ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَدَخَلَ، فَكَلَّمَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ خَرَجَ، فَقَالَ ذَكَرْتُكَ لَهُ، فَصَمَتَ، فَانْصَرَفْتُ حَتَّى جَلَسْتُ مَعَ الرَّهْطِ الَّذِينَ عِنْدَ الْمِنْبَرِ، ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ فَجِئْتُ، فَذَكَرَ مِثْلَهُ، فَجَلَسْتُ مَعَ الرَّهْطِ الَّذِينَ عِنْدَ الْمِنْبَرِ، ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ فَجِئْتُ الْغُلاَمَ. فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَذَكَرَ مِثْلَهُ، فَلَمَّا وَلَّيْتُ مُنْصَرِفًا، فَإِذَا الْغُلاَمُ يَدْعُونِي قَالَ أَذِنَ لَكَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَدَخَلْتُ عَلَيْهِ، فَإِذَا هُوَ مُضْطَجِعٌ عَلَى رِمَالِ حَصِيرٍ لَيْسَ بَيْنَهُ وَبَيْنَهُ فِرَاشٌ، قَدْ أَثَّرَ الرِّمَالُ بِجَنْبِهِ، مُتَّكِئٌ عَلَى وِسَادَةٍ مِنْ أَدَمٍ حَشْوُهَا لِيفٌ، فَسَلَّمْتُ عَلَيْهِ، ثُمَّ قُلْتُ وَأَنَا قَائِمٌ طَلَّقْتَ نِسَاءَكَ فَرَفَعَ بَصَرَهُ إِلَىَّ، فَقَالَ " لاَ ". ثُمَّ قُلْتُ ـ وَأَنَا قَائِمٌ أَسْتَأْنِسُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، لَوْ رَأَيْتَنِي، وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ نَغْلِبُ النِّسَاءَ، فَلَمَّا قَدِمْنَا عَلَى قَوْمٍ تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ، فَذَكَرَهُ، فَتَبَسَّمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم، ثُمَّ قُلْتُ لَوْ رَأَيْتَنِي، وَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ، فَقُلْتُ لاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْضَأَ مِنْكِ وَأَحَبَّ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ـ يُرِيدُ عَائِشَةَ ـ فَتَبَسَّمَ أُخْرَى، فَجَلَسْتُ حِينَ رَأَيْتُهُ تَبَسَّمَ، ثُمَّ رَفَعْتُ بَصَرِي فِي بَيْتِهِ، فَوَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ فِيهِ شَيْئًا يَرُدُّ الْبَصَرَ غَيْرَ أَهَبَةٍ ثَلاَثَةٍ. فَقُلْتُ ادْعُ اللَّهَ فَلْيُوَسِّعْ عَلَى أُمَّتِكَ، فَإِنَّ فَارِسَ وَالرُّومَ وُسِّعَ عَلَيْهِمْ وَأُعْطُوا الدُّنْيَا، وَهُمْ لاَ يَعْبُدُونَ اللَّهَ، وَكَانَ مُتَّكِئًا. فَقَالَ " أَوَفِي شَكٍّ أَنْتَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ أُولَئِكَ قَوْمٌ عُجِّلَتْ لَهُمْ طَيِّبَاتُهُمْ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا ". فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ اسْتَغْفِرْ لِي. فَاعْتَزَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم مِنْ أَجْلِ ذَلِكَ الْحَدِيثِ حِينَ أَفْشَتْهُ حَفْصَةُ إِلَى عَائِشَةَ، وَكَانَ قَدْ قَالَ " مَا أَنَا بِدَاخِلٍ عَلَيْهِنَّ شَهْرًا ". مِنْ شِدَّةِ مَوْجَدَتِهِ عَلَيْهِنَّ حِينَ عَاتَبَهُ اللَّهُ. فَلَمَّا مَضَتْ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ دَخَلَ عَلَى عَائِشَةَ فَبَدَأَ بِهَا، فَقَالَتْ لَهُ عَائِشَةُ إِنَّكَ أَقْسَمْتَ أَنْ لاَ تَدْخُلَ عَلَيْنَا شَهْرًا، وَإِنَّا أَصْبَحْنَا لِتِسْعٍ وَعِشْرِينَ لَيْلَةً، أَعُدُّهَا عَدًّا. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " الشَّهْرُ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ ". وَكَانَ ذَلِكَ الشَّهْرُ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ. قَالَتْ عَائِشَةُ فَأُنْزِلَتْ آيَةُ التَّخْيِيرِ فَبَدَأَ بِي أَوَّلَ امْرَأَةٍ، فَقَالَ " إِنِّي ذَاكِرٌ لَكِ أَمْرًا، وَلاَ عَلَيْكِ أَنْ لاَ تَعْجَلِي حَتَّى تَسْتَأْمِرِي أَبَوَيْكِ ". قَالَتْ قَدْ أَعْلَمُ أَنَّ أَبَوَىَّ لَمْ يَكُونَا يَأْمُرَانِي بِفِرَاقِكَ. ثُمَّ قَالَ " إِنَّ اللَّهَ قَالَ {يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ قُلْ لأَزْوَاجِكَ} إِلَى قَوْلِهِ { عَظِيمًا} ". قُلْتُ أَفِي هَذَا أَسْتَأْمِرُ أَبَوَىَّ فَإِنِّي أُرِيدُ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَالدَّارَ الآخِرَةَ. ثُمَّ خَيَّرَ نِسَاءَهُ، فَقُلْنَ مِثْلَ مَا قَالَتْ عَائِشَةُ.
Ich hatte Umar unbedingt nach den beiden Frauen unter den Frauen des Propheten (ﷺ) fragen wollen, über die Allah (im Koran) sagte: „Wenn ihr zwei (die Frauen des Propheten (ﷺ), nämlich Aischa und Hafsa) sich in Reue Allah zuwendet, so sind eure Herzen doch geneigt (dem zu widerstehen, was dem Propheten (ﷺ) gefällt)“ (66:4). Ich vollzog die Pilgerfahrt zusammen mit Umar, und auf dem Rückweg ging er beiseite, um seine Notdurft zu verrichten. Ich folgte ihm mit einem Wasserkrug. Als er seine Notdurft verrichtet hatte und zurückkam, goss ich ihm Wasser aus dem Krug über die Hände, und er vollzog die rituelle Waschung. Ich fragte: „O Oberhaupt der Gläubigen! Wer waren die beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten (ﷺ), zu denen Allah sagte: ‚Wenn ihr beide in Reue zurückkehrt (66:4)?‘“ Er antwortete: „Ich bin erstaunt über deine Frage, o Ibn Abbas. Es waren Aischa und Hafsa.“ Dann fuhr Umar mit der Erzählung fort und sagte: „Ich und ein Nachbar von mir aus dem Stamm der Ansari, Umaiya ibn Zaid, der in Awali al-Medina lebte, besuchten den Propheten (ﷺ) abwechselnd. Er ging einen Tag, ich den anderen. Wenn ich ging, berichtete ich ihm von den Ereignissen des Tages bezüglich der Anweisungen und Gebote, und wenn er ging, tat er dasselbe für mich.“ Wir, das Volk der Quraisch, hatten einst Autorität über die Frauen, doch als wir zu den Ansar kamen, bemerkten wir, dass die Ansar-Frauen die Oberhand über ihre Männer hatten. So begannen unsere Frauen, die Gewohnheiten der Ansar-Frauen anzunehmen. Einmal schrie ich meine Frau an, und sie gab mir mit meiner eigenen Münze zurück. Ich missbilligte ihre Widerrede. Sie sagte: „Warum nimmst du es mir übel, dass ich dir widerspreche? Bei Allah, die Frauen des Propheten (ﷺ) widersprechen ihm, und manche von ihnen sprechen den ganzen Tag bis in die Nacht kein Wort mit ihm.“ Was sie sagte, erschreckte mich, und ich sagte zu ihr: „Wer von ihnen das tut, wird ein großer Verlierer sein.“ Dann zog ich mich an, ging zu Hafsa und fragte sie: „Hält eine von euch den Gesandten Allahs (ﷺ) den ganzen Tag bis in die Nacht zum Zorn?“ Sie bejahte. Ich sagte: „Sie ist eine verlorene Person (und wird niemals Erfolg haben)! Fürchtet sie nicht, dass Allah wegen des Zorns des Gesandten Allahs (ﷺ) zürnen und sie dadurch zugrunde gehen könnte? Frag den Gesandten Allahs (ﷺ) nicht zu viel, widersprich ihm auf keinen Fall und verlass ihn nicht. Fordere von mir, was immer du willst, und lass dich nicht dazu verleiten, deine Nachbarin (d. h. Aischa) in ihrem Verhalten gegenüber dem Propheten nachzuahmen, denn sie (d. h. Aischa) ist schöner als du und dem Gesandten Allahs (ﷺ) lieber.“ Damals ging das Gerücht um, dass die Ghassan (ein Stamm aus Scham) ihre Pferde für einen Angriff auf uns rüsteten. Mein Begleiter ging am Tag seiner Ankunft zum Propheten (ﷺ) und kehrte nachts zu uns zurück. Er klopfte heftig an meine Tür und fragte, ob ich schliefe. Ich erschrak (durch das laute Klopfen) und ging hinaus. Er sagte, etwas Schlimmes sei geschehen. Ich fragte ihn: Was ist los? Ist Ghassan gekommen? Er antwortete, es sei schlimmer und ernster, und fügte hinzu, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sich von all seinen Frauen scheiden ließ. Ich sagte: Hafsa ist eine verlorene Verliererin! Ich hatte erwartet, dass das eines Tages passieren würde. Also kleidete ich mich an und verrichtete das Fajr-Gebet mit dem Propheten. Dann ging der Prophet (ﷺ) in einen oberen Raum und blieb dort allein. Ich ging zu Hafsa und fand sie weinend vor. Ich fragte sie: Warum weinst du? Habe ich dich nicht gewarnt? Hat der Gesandte Allahs (ﷺ) euch alle scheiden lassen? Sie antwortete: Ich weiß es nicht. Er ist „Dort im oberen Raum.“ Dann ging ich hinaus und kam zur Kanzel. Dort fand ich eine Gruppe von Menschen, einige von ihnen weinten. Ich saß eine Weile bei ihnen, konnte die Situation aber nicht ertragen. So ging ich in den oberen Raum, wo der Prophet (ﷺ) war, und fragte einen seiner schwarzen Sklaven: „Kannst du die Erlaubnis des Gesandten Allahs für Umar einholen?“ Der Sklave ging hinein, sprach mit dem Propheten (ﷺ) darüber und kam heraus mit den Worten: „Ich habe dich ihm erwähnt, aber er hat nicht geantwortet.“ So ging ich zurück und setzte mich zu den Leuten, die an der Kanzel saßen, aber ich konnte die Situation nicht ertragen. Deshalb ging ich wieder zu dem Sklaven und sagte: „Kannst du die Erlaubnis für Umar einholen?“ Er ging hinein und brachte dieselbe Antwort wie zuvor. Als ich gehen wollte, rief mich der Sklave: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) hat dir die Erlaubnis erteilt.“ So betrat ich den Ort des Propheten und sah ihn auf einer Matte liegen, die keine Hochzeitskleidung trug. Die Matte hatte ihre Spuren auf dem Körper des Propheten hinterlassen. Er lehnte sich an ein mit Palmwedeln gefülltes Lederkissen. Ich grüßte ihn und fragte ihn, während ich noch stand: „Habt ihr euch von euren Frauen scheiden lassen?“ Er hob den Blick zu mir und verneinte. Dann sagte ich, immer noch stehend, beiläufig: „Willst du mir zuhören, o Gesandter Allahs (ﷺ)! Wir, das Volk der Quraisch, hatten einst die Oberhand über unsere Frauen, und als wir zu dem Volk kamen, dessen Frauen die Oberhand über sie hatten …“ Umar erzählte die ganze Geschichte (über seine Frau). Daraufhin lächelte der Prophet (ﷺ). Umar fuhr fort: „Ich sagte dann zu Hafsa: ‚Lass dich nicht dazu verleiten, deine Gefährtin (Aischa) nachzuahmen, denn sie ist …‘“ „Schöner als du und dem Propheten lieber.“ Der Prophet (ﷺ) lächelte erneut. Als ich ihn lächeln sah, setzte ich mich und warf einen Blick in den Raum. Bei Allah, ich konnte nichts Wichtiges erkennen außer drei Tierhäuten. Ich sagte (zum Gesandten Allahs (ﷺ)): „Bitte Allah, deine Anhänger wohlhabend zu machen, denn die Perser und die Byzantiner wurden wohlhabend gemacht und mit weltlichem Luxus beschenkt, obwohl sie Allah nicht anbeten.“ Der Prophet (ﷺ) lehnte sich gerade vor (und richtete sich auf, als er meine Worte hörte) und sagte: „O Ibn Al-Khattab! Zweifelst du daran, dass das Jenseits besser ist als diese Welt? Diese Leute wurden nur in dieser Welt für ihre guten Taten belohnt.“ Ich bat den Propheten (ﷺ): „Bitte bitte Allah um Vergebung für mich.“ Der Prophet (ﷺ) ging nicht zu seinen Frauen, weil von dem Geheimnis, das Hafsa Aischa anvertraut hatte, und er sagte, er würde einen Monat lang nicht zu seinen Frauen gehen, da er zornig auf sie war, als Allah ihn ermahnte (wegen seines Eides, sich Maria nicht zu nähern). Als neunundzwanzig Tage vergangen waren, ging der Prophet (Friede sei mit ihm) zuerst zu Aischa. Sie sagte zu ihm: „Du hast geschworen, einen Monat lang nicht zu uns zu kommen, und heute sind erst neunundzwanzig Tage vergangen, da ich sie Tag für Tag gezählt habe.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Der Monat hat auch neunundzwanzig Tage.“ Dieser Monat bestand aus neunundzwanzig Tagen. Aischa sagte: „Als die göttliche Offenbarung der Wahl offenbart wurde, begann der Prophet (Friede sei mit ihm) mit mir und sagte: ‚Ich sage dir etwas, aber du brauchst dich mit der Antwort nicht zu beeilen, bis du deine Eltern konsultieren kannst.‘“ Aischa wusste, dass ihre Eltern ihr nicht raten würden, sich vom Propheten zu trennen. (ﷺ) .
Der Prophet (ﷺ) berichtete, dass Allah gesagt hatte: „O Prophet! Sprich zu deinen Frauen: Wenn ihr das Leben dieser Welt und ihren Glanz begehrt, dann kommt! Ich werde euch versorgen und euch auf schöne Weise freilassen. Doch wenn ihr Allah und Seinen Gesandten und die Wohnstätte des Jenseits sucht, dann hat Allah wahrlich für die Rechtschaffenen unter euch einen großen Lohn bereitet.“ (33:28) Aischa sagte: „Soll ich meine Eltern darüber befragen? Ich ziehe Allah, Seinen Gesandten und die Wohnstätte des Jenseits vor.“ Danach überließ der Prophet (ﷺ) seinen anderen Frauen die Wahl, und auch sie gaben dieselbe Antwort wie Aischa.
Sahih Al-Buchari : 18
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَاصِمُ بْنُ عَلِيٍّ، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي ذِئْبٍ، عَنِ الْمَقْبُرِيِّ، {عَنْ أَبِيهِ،} عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" يَا نِسَاءَ الْمُسْلِمَاتِ لاَ تَحْقِرَنَّ جَارَةٌ لِجَارَتِهَا، وَلَوْ فِرْسِنَ شَاةٍ ".
Der Prophet (ﷺ) sagte: „O ihr muslimischen Frauen! Keine von euch sollte das Geschenk ihrer Nachbarin verachten, selbst wenn es sich nur um Schafsfüße (den fleischlosen Teil der Beine) handelt.“
Sahih Al-Buchari : 19
Urwa (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الأُوَيْسِيُّ، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ رُومَانَ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّهَا قَالَتْ لِعُرْوَةَ ابْنَ أُخْتِي، إِنْ كُنَّا لَنَنْظُرُ إِلَى الْهِلاَلِ ثُمَّ الْهِلاَلِ، ثَلاَثَةَ أَهِلَّةٍ فِي شَهْرَيْنِ، وَمَا أُوقِدَتْ فِي أَبْيَاتِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نَارٌ. فَقُلْتُ يَا خَالَةُ مَا كَانَ يُعِيشُكُمْ قَالَتِ الأَسْوَدَانِ التَّمْرُ وَالْمَاءُ، إِلاَّ أَنَّهُ قَدْ كَانَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم جِيرَانٌ مِنَ الأَنْصَارِ كَانَتْ لَهُمْ مَنَائِحُ، وَكَانُوا يَمْنَحُونَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ أَلْبَانِهِمْ، فَيَسْقِينَا.
Aischa sagte zu mir: „O mein Neffe! Wir sahen immer wieder die Mondsichel, so dass wir in zwei Monaten drei Mondsicheln sahen. In den Häusern des Gesandten Allahs (ﷺ) wurde kein Feuer zum Kochen entzündet.“ Ich fragte: „O meine Tante! Wovon habt ihr euch dann ernährt?“ Aischa antwortete: „Von den zwei schwarzen Dingen: Datteln und Wasser. Unsere Nachbarn von den Ansar hatten etwas Manarh und gaben dem Gesandten Allahs (ﷺ) etwas von ihrer Milch, und er ließ uns davon trinken.“
Sahih Al-Buchari : 20
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ جَعْفَرٍ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ أَبِي عِمْرَانَ الْجَوْنِيِّ، عَنْ طَلْحَةَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رَجُلٍ مِنْ بَنِي تَيْمِ بْنِ مُرَّةَ ـ عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، إِنَّ لِي جَارَيْنِ فَإِلَى أَيِّهِمَا أُهْدِي قَالَ
" إِلَى أَقْرَبِهِمَا مِنْكِ بَابًا ".
Ich fragte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich habe zwei Nachbarn; wem von ihnen soll ich ein Geschenk machen?“ Der Prophet (ﷺ) antwortete: „Demjenigen, dessen Tür näher an deiner ist.“