Hadithe über Nachbar
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Sahih Al-Buchari : 21
Urwa bin al-Zubair (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، أَنَّ الزُّبَيْرَ، كَانَ يُحَدِّثُ أَنَّهُ خَاصَمَ رَجُلاً مِنَ الأَنْصَارِ قَدْ شَهِدَ بَدْرًا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي شِرَاجٍ مِنَ الْحَرَّةِ كَانَا يَسْقِيَانِ بِهِ كِلاَهُمَا فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِلزُّبَيْرِ " اسْقِ يَا زُبَيْرُ ثُمَّ أَرْسِلْ إِلَى جَارِكَ ". فَغَضِبَ الأَنْصَارِيُّ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ آنْ كَانَ ابْنَ عَمَّتِكَ فَتَلَوَّنَ وَجْهُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ قَالَ " اسْقِ ثُمَّ احْبِسْ حَتَّى يَبْلُغَ الْجَدْرَ ". فَاسْتَوْعَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَئِذٍ حَقَّهُ لِلزُّبَيْرِ، وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَبْلَ ذَلِكَ أَشَارَ عَلَى الزُّبَيْرِ بِرَأْىٍ سَعَةٍ لَهُ وَلِلأَنْصَارِيِّ، فَلَمَّا أَحْفَظَ الأَنْصَارِيُّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم اسْتَوْعَى لِلزُّبَيْرِ حَقَّهُ فِي صَرِيحِ الْحُكْمِ. قَالَ عُرْوَةُ قَالَ الزُّبَيْرُ وَاللَّهِ مَا أَحْسِبُ هَذِهِ الآيَةَ نَزَلَتْ إِلاَّ فِي ذَلِكَ {فَلاَ وَرَبِّكَ لاَ يُؤْمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بَيْنَهُمْ} الآيَةَ.
Az-Zubair erzählte mir, dass er sich vor dem Gesandten Allahs (ﷺ) mit einem Ansari-Mann, der an der Schlacht von Badr teilgenommen hatte, über einen Wasserlauf stritt, den beide zur Bewässerung nutzten. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu Az-Zubair: „O Zubair! Bewässere zuerst deinen Garten und lass das Wasser dann zu deinem Nachbarn fließen.“ Der Ansari wurde zornig und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Liegt es daran, dass er dein Cousin ist?“ Daraufhin verfinsterte sich der Gesichtsausdruck des Gesandten Allahs (ﷺ) und er sagte zu Az-Zubair: „Ich bewässere deinen Garten und halte das Wasser dann zurück, bis es die Mauern (um die Palmen herum) erreicht.“ So gab der Gesandte Allahs (ﷺ) Az-Zubair sein volles Recht. Zuvor hatte der Gesandte Allahs (ﷺ) ein großzügiges Urteil gefällt, das Az-Zubair und den Ansari zugutekam. Als die Ansari den Gesandten Allahs (ﷺ) jedoch verärgerten, gab er Az-Zubair gemäß dem offenkundigen Gesetz sein volles Recht. Az-Zubair sagte: „Bei Allah! Ich glaube, folgender Vers wurde in Bezug auf diesen Fall offenbart: ‚Aber nein, bei deinem Herrn, sie können nicht glauben, bis sie dich zum Richter in allen Streitigkeiten zwischen ihnen machen.‘ (4.65)“
Sahih Al-Buchari : 22
Hudhaifa bin Al-Yaman (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي عَدِيٍّ، عَنْ شُعْبَةَ،. حَدَّثَنِي بِشْرُ بْنُ خَالِدٍ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ، عَنْ شُعْبَةَ، عَنْ سُلَيْمَانَ، سَمِعْتُ أَبَا وَائِلٍ، يُحَدِّثُ عَنْ حُذَيْفَةَ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ أَيُّكُمْ يَحْفَظُ قَوْلَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي الْفِتْنَةِ فَقَالَ حُذَيْفَةُ أَنَا أَحْفَظُ كَمَا قَالَ. قَالَ هَاتِ إِنَّكَ لَجَرِيءٌ. قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" فِتْنَةُ الرَّجُلِ فِي أَهْلِهِ وَمَالِهِ وَجَارِهِ تُكَفِّرُهَا الصَّلاَةُ وَالصَّدَقَةُ وَالأَمْرُ بِالْمَعْرُوفِ وَالنَّهْىُ عَنِ الْمُنْكَرِ ". قَالَ لَيْسَتْ هَذِهِ، وَلَكِنِ الَّتِي تَمُوجُ كَمَوْجِ الْبَحْرِ. قَالَ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ لاَ بَأْسَ عَلَيْكَ مِنْهَا، إِنَّ بَيْنَكَ وَبَيْنَهَا بَابًا مُغْلَقًا. قَالَ يُفْتَحُ الْبَابُ أَوْ يُكْسَرُ قَالَ لاَ بَلْ يُكْسَرُ. قَالَ ذَاكَ أَحْرَى أَنْ لاَ يُغْلَقَ. قُلْنَا عَلِمَ الْبَابَ قَالَ نَعَمْ، كَمَا أَنَّ دُونَ غَدٍ اللَّيْلَةَ، إِنِّي حَدَّثْتُهُ حَدِيثًا لَيْسَ بِالأَغَالِيطِ. فَهِبْنَا أَنْ نَسْأَلَهُ، وَأَمَرْنَا مَسْرُوقًا، فَسَأَلَهُ فَقَالَ مَنِ الْبَابُ قَالَ عُمَرُ.
Einst sagte Umar ibn al-Khattab: „Wer von euch erinnert sich an die Aussage des Gesandten Allahs über die Prüfungen?“ Hudhaifa antwortete: „Ich erinnere mich genau daran.“ Umar sagte:
„Sag es uns, du bist wirklich ein mutiger Mann!“ Hudhaifa sagte: „Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: ‚Die Prüfungen eines Menschen (d. h. seine Verfehlungen) in Bezug auf seine Familie, seinen Besitz und seine Nachbarn werden durch seine Gebete, das Geben von Almosen und das Gebot des Guten und das Verbot des Bösen gesühnt.‘“ Umar sagte: „Ich meine nicht diese Prüfungen, sondern die Prüfungen, die wie die Wellen des Meeres auf und ab wogen werden.“ Hudhaifa antwortete: „O Anführer der Gläubigen!“ Du brauchst diese (Leiden) nicht zu fürchten, denn es gibt eine verschlossene Tür zwischen dir und ihnen.“ ʿUmar fragte: „Wird diese Tür geöffnet oder zerbrochen werden?“ Hudhaifa antwortete: „Nein, sie wird zerbrochen werden.“ ʿUmar sagte: „Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Tür nicht wieder geschlossen wird.“ Später fragten die Leute Hudhaifa: „Wusste ʿUmar, was diese Tür bedeutete?“ Er sagte: „Ja, ʿUmar wusste es, denn jeder weiß, dass es eine Nacht vor dem nächsten Morgen geben wird. Ich habe ʿUmar eine authentische Überlieferung erzählt, keine Lüge.“ Wir wagten es nicht, Hudhaifa zu fragen; deshalb baten wir Masruq, ʿUmar, der ihn fragte: „Wofür steht die Tür?“ Er sagte: „ʿUmar.“
Sahih Al-Buchari : 23
Abdullah (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي عُثْمَانُ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ عَمْرِو بْنِ شُرَحْبِيلَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ سَأَلْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أَىُّ الذَّنْبِ أَعْظَمُ عِنْدَ اللَّهِ قَالَ " أَنْ تَجْعَلَ لِلَّهِ نِدًّا وَهْوَ خَلَقَكَ ". قُلْتُ إِنَّ ذَلِكَ لَعَظِيمٌ، قُلْتُ ثُمَّ أَىُّ قَالَ " وَأَنْ تَقْتُلَ وَلَدَكَ تَخَافُ أَنْ يَطْعَمَ مَعَكَ ". قُلْتُ ثُمَّ أَىُّ قَالَ " أَنْ تُزَانِيَ حَلِيلَةَ جَارِكَ ".
Ich fragte den Propheten: „Was ist die größte Sünde in den Augen Allahs?“ Er sagte: „Dass du Allah einen Rivalen stellst,
obwohl Er allein dich erschaffen hat.“ Ich sagte: „Das ist wahrlich eine große Sünde.“ Dann fragte ich: „Was kommt als Nächstes?“ Er sagte: „Deinen Sohn zu töten, damit er dein Essen nicht mit dir teilt.“ Ich fragte: „Was kommt als Nächstes?“
Er sagte: „Unzucht mit der Frau deines Nachbarn zu treiben.“
Sahih Al-Buchari : 24
Urwa (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ جَعْفَرٍ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُرْوَةَ، قَالَ خَاصَمَ الزُّبَيْرُ رَجُلاً مِنَ الأَنْصَارِ فِي شَرِيجٍ مِنَ الْحَرَّةِ، فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " اسْقِ يَا زُبَيْرُ ثُمَّ أَرْسِلِ الْمَاءَ إِلَى جَارِكَ ". فَقَالَ الأَنْصَارِيُّ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَنْ كَانَ ابْنَ عَمَّتِكَ فَتَلَوَّنَ وَجْهُهُ ثُمَّ قَالَ " اسْقِ يَا زُبَيْرُ ثُمَّ احْبِسِ الْمَاءَ حَتَّى يَرْجِعَ إِلَى الْجَدْرِ، ثُمَّ أَرْسِلِ الْمَاءَ إِلَى جَارِكَ ". وَاسْتَوْعَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم لِلزُّبَيْرِ حَقَّهُ فِي صَرِيحِ الْحُكْمِ حِينَ أَحْفَظَهُ الأَنْصَارِيُّ، كَانَ أَشَارَ عَلَيْهِمَا بِأَمْرٍ لَهُمَا فِيهِ سَعَةٌ. قَالَ الزُّبَيْرُ فَمَا أَحْسِبُ هَذِهِ الآيَاتِ إِلاَّ نَزَلَتْ فِي ذَلِكَ {فَلاَ وَرَبِّكَ لاَ يُؤْمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بَيْنَهُمْ}
Az-Zubair geriet mit einem Mann der Ansar wegen eines natürlichen Gebirgsbachs bei Al-Harra in Streit.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „O Zubair! Bewässere dein Land und lass das Wasser zu deinem Nachbarn fließen.“ Die Ansar sagten: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm), (liegt das daran,) dass er (Zubair) dein Cousin ist?“ Daraufhin wurde das Gesicht des Propheten rot (vor Zorn), und er sagte: „O Zubair! Bewässere dein Land und halte dann das Wasser zurück, bis es das Land bis zu den Mauern füllt, und lass es dann zu deinem Nachbarn fließen.“ So ermöglichte der Prophet (Friede sei mit ihm) Az-Zubair, sein volles Recht einzunehmen, nachdem die Ansar seinen Zorn hervorgerufen hatten. Der Prophet (Friede sei mit ihm) hatte zuvor einen Befehl erteilt, der beiden zugutekam. Az-Zubair sagte: „Ich glaube nicht, dass der Vers in diesem Zusammenhang offenbart wurde: ‚Aber nein, bei deinem Herrn, sie können nicht glauben, bis sie dich zum Richter in allen Streitigkeiten zwischen ihnen machen.‘“ (4,65)
Sahih Al-Buchari : 25
Abdullah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا يَحْيَى، عَنْ سُفْيَانَ، قَالَ حَدَّثَنِي مَنْصُورٌ، وَسُلَيْمَانُ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ أَبِي مَيْسَرَةَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ،. قَالَ وَحَدَّثَنِي وَاصِلٌ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ سَأَلْتُ ـ أَوْ سُئِلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ـ أَىُّ الذَّنْبِ عِنْدَ اللَّهِ أَكْبَرُ قَالَ " أَنْ تَجْعَلَ لِلَّهِ نِدًّا وَهْوَ خَلَقَكَ ". قُلْتُ ثُمَّ أَىٌّ قَالَ " ثُمَّ أَنْ تَقْتُلَ وَلَدَكَ خَشْيَةَ أَنْ يَطْعَمَ مَعَكَ". قُلْتُ ثُمَّ أَىٌّ قَالَ " أَنْ تُزَانِيَ بِحَلِيلَةِ جَارِكَ ". قَالَ وَنَزَلَتْ هَذِهِ الآيَةُ تَصْدِيقًا لِقَوْلِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم {وَالَّذِينَ لاَ يَدْعُونَ مَعَ اللَّهِ إِلَهًا آخَرَ وَلاَ يَقْتُلُونَ النَّفْسَ الَّتِي حَرَّمَ اللَّهُ إِلاَّ بِالْحَقِّ وَلَا يَزْنُونَ}
Ich oder jemand anderes fragte den Gesandten Allahs (ﷺ): „Welche Sünde ist die größte in den Augen Allahs?“ Er sagte: „Dass du Allah einen anderen Gott (in der Anbetung) hinzufügst, obwohl Er allein dich erschaffen hat.“ Ich fragte: „Und was kommt als Nächstes?“ Er sagte: „Dann, dass du deinen Sohn tötest, aus Angst, er könnte mit dir essen.“ Ich fragte: „Und was kommt als Nächstes?“ Er sagte: „Dass du mit der Frau deines Nachbarn Unzucht treibst.“
Dann wurde folgender Vers offenbart, um die Aussage des Gesandten Allahs (ﷺ) zu bestätigen:
„Diejenigen, die neben Allah keinen anderen Gott anrufen, kein Leben töten, wie Allah es verboten hat, außer aus gerechtem Grund, und keinen Unzucht treiben.“ (25:68)
Sahih Al-Buchari : 26
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا رَوْحٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ سُلَيْمَانَ، سَمِعْتُ ذَكْوَانَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" لاَ حَسَدَ إِلاَّ فِي اثْنَتَيْنِ رَجُلٌ عَلَّمَهُ اللَّهُ الْقُرْآنَ فَهُوَ يَتْلُوهُ آنَاءَ اللَّيْلِ وَآنَاءَ النَّهَارِ فَسَمِعَهُ جَارٌ لَهُ فَقَالَ لَيْتَنِي أُوتِيتُ مِثْلَ مَا أُوتِيَ فُلاَنٌ فَعَمِلْتُ مِثْلَ مَا يَعْمَلُ، وَرَجُلٌ آتَاهُ اللَّهُ مَالاً فَهْوَ يُهْلِكُهُ فِي الْحَقِّ فَقَالَ رَجُلٌ لَيْتَنِي أُوتِيتُ مِثْلَ مَا أُوتِيَ فُلاَنٌ فَعَمِلْتُ مِثْلَ مَا يَعْمَلُ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Man soll nur zwei Männern gleichen: Einem Mann, dem Allah den Koran gelehrt hat und der ihn Tag und Nacht rezitiert, und sein Nachbar hört ihm zu und sagt: ‚Ich wünschte, ich hätte das erhalten, was dem und dem gegeben wurde, damit ich das tun könnte, was er tut‘; und einem Mann, dem Allah Reichtum gegeben hat und der ihn für das Gerechte und Rechte ausgibt, woraufhin ein anderer Mann sagen mag: ‚Ich wünschte, ich hätte das erhalten, was dem und dem gegeben wurde, denn dann würde ich das tun, was er tut.‘“
Sahih Al-Buchari : 27
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ نَصْرٍ، حَدَّثَنَا حُسَيْنٌ الْجُعْفِيُّ، عَنْ زَائِدَةَ، عَنْ مَيْسَرَةَ، عَنْ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ " مَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلاَ يُؤْذِي جَارَهُ ". وَاسْتَوْصُوا بِالنِّسَاءِ خَيْرًا فَإِنَّهُنَّ خُلِقْنَ مِنْ ضِلَعٍ وَإِنَّ أَعْوَجَ شَيْءٍ فِي الضِّلَعِ أَعْلَاهُ فَإِنْ ذَهَبْتَ تُقِيمُهُ كَسَرْتَهُ وَإِنْ تَرَكْتَهُ لَمْ يَزَلْ أَعْوَجَ فَاسْتَوْصُوا بِالنِّسَاءِ خَيْرًا
Abu Huraira berichtete: Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinem Nächsten kein Leid zufügen. Und ich rate euch, euch um die Frauen zu kümmern, denn sie wurden aus einer Rippe erschaffen, und der krummste Teil der Rippe ist ihr oberer Teil. Versucht ihr, ihn zu begradigen, bricht er, und lasst ihr ihn in Ruhe, bleibt er krumm. Deshalb bitte ich euch eindringlich, euch um die Frauen zu kümmern.“
Sahih Al-Buchari : 28
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ نَصْرٍ، حَدَّثَنَا حُسَيْنٌ الْجُعْفِيُّ، عَنْ زَائِدَةَ، عَنْ مَيْسَرَةَ، عَنْ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" مَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلاَ يُؤْذِي جَارَهُ ".
وَاسْتَوْصُوا بِالنِّسَاءِ خَيْرًا فَإِنَّهُنَّ خُلِقْنَ مِنْ ضِلَعٍ وَإِنَّ أَعْوَجَ شَيْءٍ فِي الضِّلَعِ أَعْلَاهُ فَإِنْ ذَهَبْتَ تُقِيمُهُ كَسَرْتَهُ وَإِنْ تَرَكْتَهُ لَمْ يَزَلْ أَعْوَجَ فَاسْتَوْصُوا بِالنِّسَاءِ خَيْرًا
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinem Nächsten kein Leid zufügen. Und ich rate euch, euch um die Frauen zu kümmern, denn sie sind aus einer Rippe erschaffen, und der krummste Teil der Rippe ist ihr oberer Teil. Versucht ihr, ihn zu begradigen, bricht er, und lasst ihr ihn in Ruhe, bleibt er krumm. Deshalb bitte ich euch eindringlich, euch um die Frauen zu kümmern.“
Sahih Al-Buchari : 29
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي ثَوْرٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ لَمْ أَزَلْ حَرِيصًا أَنْ أَسْأَلَ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ عَنِ الْمَرْأَتَيْنِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَيْنِ قَالَ اللَّهُ تَعَالَى {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} حَتَّى حَجَّ وَحَجَجْتُ مَعَهُ، وَعَدَلَ وَعَدَلْتُ مَعَهُ بِإِدَاوَةٍ، فَتَبَرَّزَ، ثُمَّ جَاءَ فَسَكَبْتُ عَلَى يَدَيْهِ مِنْهَا فَتَوَضَّأَ فَقُلْتُ لَهُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَنِ الْمَرْأَتَانِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَانِ قَالَ اللَّهُ تَعَالَى {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} قَالَ وَاعَجَبًا لَكَ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ، هُمَا عَائِشَةُ وَحَفْصَةُ. ثُمَّ اسْتَقْبَلَ عُمَرُ الْحَدِيثَ يَسُوقُهُ قَالَ كُنْتُ أَنَا وَجَارٌ لِي مِنَ الأَنْصَارِ فِي بَنِي أُمَيَّةَ بْنِ زَيْدٍ، وَهُمْ مِنْ عَوَالِي الْمَدِينَةِ، وَكُنَّا نَتَنَاوَبُ النُّزُولَ عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَيَنْزِلُ يَوْمًا وَأَنْزِلُ يَوْمًا، فَإِذَا نَزَلْتُ جِئْتُهُ بِمَا حَدَثَ مِنْ خَبَرِ ذَلِكَ الْيَوْمِ مِنَ الْوَحْىِ أَوْ غَيْرِهِ، وَإِذَا نَزَلَ فَعَلَ مِثْلَ ذَلِكَ، وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ نَغْلِبُ النِّسَاءَ، فَلَمَّا قَدِمْنَا عَلَى الأَنْصَارِ إِذَا قَوْمٌ تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ، فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَأْخُذْنَ مِنْ أَدَبِ نِسَاءِ الأَنْصَارِ، فَصَخِبْتُ عَلَى امْرَأَتِي فَرَاجَعَتْنِي فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي قَالَتْ وَلِمَ تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ، وَإِنَّ إِحْدَاهُنَّ لَتَهْجُرُهُ الْيَوْمَ حَتَّى اللَّيْلِ. فَأَفْزَعَنِي ذَلِكَ وَقُلْتُ لَهَا وَقَدْ خَابَ مَنْ فَعَلَ ذَلِكَ مِنْهُنَّ. ثُمَّ جَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي فَنَزَلْتُ فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ لَهَا أَىْ حَفْصَةُ أَتُغَاضِبُ إِحْدَاكُنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم الْيَوْمَ حَتَّى اللَّيْلِ قَالَتْ نَعَمْ. فَقُلْتُ قَدْ خِبْتِ وَخَسِرْتِ، أَفَتَأْمَنِينَ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَتَهْلِكِي لاَ تَسْتَكْثِرِي النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم وَلاَ تُرَاجِعِيهِ فِي شَىْءٍ، وَلاَ تَهْجُرِيهِ، وَسَلِينِي مَا بَدَا لَكِ، وَلاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ أَوْضَأَ مِنْكِ، وَأَحَبَّ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ـ يُرِيدُ عَائِشَةَ ـ قَالَ عُمَرُ وَكُنَّا قَدْ تَحَدَّثْنَا أَنَّ غَسَّانَ تُنْعِلُ الْخَيْلَ لِغَزْوِنَا، فَنَزَلَ صَاحِبِي الأَنْصَارِيُّ يَوْمَ نَوْبَتِهِ، فَرَجَعَ إِلَيْنَا عِشَاءً فَضَرَبَ بَابِي ضَرْبًا شَدِيدًا وَقَالَ أَثَمَّ هُوَ فَفَزِعْتُ فَخَرَجْتُ إِلَيْهِ، فَقَالَ قَدْ حَدَثَ الْيَوْمَ أَمْرٌ عَظِيمٌ. قُلْتُ مَا هُوَ، أَجَاءَ غَسَّانُ قَالَ لاَ بَلْ أَعْظَمُ مِنْ ذَلِكَ وَأَهْوَلُ، طَلَّقَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم نِسَاءَهُ. فَقُلْتُ خَابَتْ حَفْصَةُ وَخَسِرَتْ، قَدْ كُنْتُ أَظُنُّ هَذَا يُوشِكُ أَنْ يَكُونَ، فَجَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي فَصَلَّيْتُ صَلاَةَ الْفَجْرِ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَدَخَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم مَشْرُبَةً لَهُ، فَاعْتَزَلَ فِيهَا، وَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَإِذَا هِيَ تَبْكِي فَقُلْتُ مَا يُبْكِيكِ أَلَمْ أَكُنْ حَذَّرْتُكِ هَذَا أَطَلَّقَكُنَّ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ لاَ أَدْرِي هَا هُوَ ذَا مُعْتَزِلٌ فِي الْمَشْرُبَةِ. فَخَرَجْتُ فَجِئْتُ إِلَى الْمِنْبَرِ فَإِذَا حَوْلَهُ رَهْطٌ يَبْكِي بَعْضُهُمْ، فَجَلَسْتُ مَعَهُمْ قَلِيلاً ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ، فَجِئْتُ الْمَشْرُبَةَ الَّتِي فِيهَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ لِغُلاَمٍ لَهُ أَسْوَدَ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَدَخَلَ الْغُلاَمُ فَكَلَّمَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ رَجَعَ فَقَالَ كَلَّمْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم وَذَكَرْتُكَ لَهُ، فَصَمَتَ. فَانْصَرَفْتُ حَتَّى جَلَسْتُ مَعَ الرَّهْطِ الَّذِينَ عِنْدَ الْمِنْبَرِ، ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ فَجِئْتُ فَقُلْتُ لِلْغُلاَمِ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَدَخَلَ ثُمَّ رَجَعَ فَقَالَ قَدْ ذَكَرْتُكَ لَهُ فَصَمَتَ. فَرَجَعْتُ فَجَلَسْتُ مَعَ الرَّهْطِ الَّذِينَ عِنْدَ الْمِنْبَرِ، ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ فَجِئْتُ الْغُلاَمَ فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَدَخَلَ ثُمَّ رَجَعَ إِلَىَّ فَقَالَ قَدْ ذَكَرْتُكَ لَهُ فَصَمَتَ. فَلَمَّا وَلَّيْتُ مُنْصَرِفًا ـ قَالَ ـ إِذَا الْغُلاَمُ يَدْعُونِي فَقَالَ قَدْ أَذِنَ لَكَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَدَخَلْتُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هُوَ مُضْطَجِعٌ عَلَى رِمَالِ حَصِيرٍ، لَيْسَ بَيْنَهُ وَبَيْنَهُ فِرَاشٌ، قَدْ أَثَّرَ الرِّمَالُ بِجَنْبِهِ مُتَّكِئًا عَلَى وِسَادَةٍ مِنْ أَدَمٍ حَشْوُهَا لِيفٌ، فَسَلَّمْتُ عَلَيْهِ ثُمَّ قُلْتُ وَأَنَا قَائِمٌ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَطَلَّقْتَ نِسَاءَكَ. فَرَفَعَ إِلَىَّ بَصَرَهُ فَقَالَ " لاَ ". فَقُلْتُ اللَّهُ أَكْبَرُ. ثُمَّ قُلْتُ وَأَنَا قَائِمٌ أَسْتَأْنِسُ يَا رَسُولَ اللَّهِ لَوْ رَأَيْتَنِي، وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ نَغْلِبُ النِّسَاءَ فَلَمَّا قَدِمْنَا الْمَدِينَةَ إِذَا قَوْمٌ تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ، فَتَبَسَّمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ لَوْ رَأَيْتَنِي وَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ لَهَا لاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ أَوْضَأَ مِنْكِ وَأَحَبَّ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم يُرِيدُ عَائِشَةَ فَتَبَسَّمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم تَبَسُّمَةً أُخْرَى، فَجَلَسْتُ حِينَ رَأَيْتُهُ تَبَسَّمَ، فَرَفَعْتُ بَصَرِي فِي بَيْتِهِ، فَوَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ فِي بَيْتِهِ شَيْئًا يَرُدُّ الْبَصَرَ غَيْرَ أَهَبَةٍ ثَلاَثَةٍ، فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ ادْعُ اللَّهَ فَلْيُوَسِّعْ عَلَى أُمَّتِكَ، فَإِنَّ فَارِسًا وَالرُّومَ قَدْ وُسِّعَ عَلَيْهِمْ، وَأُعْطُوا الدُّنْيَا وَهُمْ لاَ يَعْبُدُونَ اللَّهَ. فَجَلَسَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَكَانَ مُتَّكِئًا. فَقَالَ " أَوَفِي هَذَا أَنْتَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ، إِنَّ أُولَئِكَ قَوْمٌ عُجِّلُوا طَيِّبَاتِهِمْ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا ". فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ اسْتَغْفِرْ لِي. فَاعْتَزَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم نِسَاءَهُ مِنْ أَجْلِ ذَلِكَ الْحَدِيثِ حِينَ أَفْشَتْهُ حَفْصَةُ إِلَى عَائِشَةَ تِسْعًا وَعِشْرِينَ لَيْلَةً وَكَانَ قَالَ " مَا أَنَا بِدَاخِلٍ عَلَيْهِنَّ شَهْرًا ". مِنْ شِدَّةِ مَوْجِدَتِهِ عَلَيْهِنَّ حِينَ عَاتَبَهُ اللَّهُ، فَلَمَّا مَضَتْ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ لَيْلَةً دَخَلَ عَلَى عَائِشَةَ فَبَدَأَ بِهَا فَقَالَتْ لَهُ عَائِشَةُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّكَ كُنْتَ قَدْ أَقْسَمْتَ أَنْ لاَ تَدْخُلَ عَلَيْنَا شَهْرًا، وَإِنَّمَا أَصْبَحْتَ مِنْ تِسْعٍ وَعِشْرِينَ لَيْلَةً أَعُدُّهَا عَدًّا. فَقَالَ " الشَّهْرُ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ ". فَكَانَ ذَلِكَ الشَّهْرُ تِسْعًا وَعِشْرِينَ لَيْلَةً. قَالَتْ عَائِشَةُ ثُمَّ أَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى آيَةَ التَّخَيُّرِ فَبَدَأَ بِي أَوَّلَ امْرَأَةٍ مِنْ نِسَائِهِ فَاخْتَرْتُهُ، ثُمَّ خَيَّرَ نِسَاءَهُ كُلَّهُنَّ فَقُلْنَ مِثْلَ مَا قَالَتْ عَائِشَةُ.
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, Umar ibn al-Khattab nach den beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten zu fragen, über die Allah sagte: „Wenn ihr zwei (die Gemahlinnen des Propheten (ﷺ), nämlich Aischa und Hafsa) euch Allah in Reue zuwendet, so sind eure Herzen wahrlich geneigt (dem zu widerstehen, was dem Propheten (ﷺ) gefällt).“ (66:4) Bis Umar die Pilgerfahrt (Hajj) vollzog und ich sie mit ihm zusammen vollzog. (Unterwegs) ging Umar beiseite, um seine Notdurft zu verrichten, und ich ging mit ihm beiseite und trug einen Becher Wasser. Als Umar seine Notdurft verrichtet hatte, goss ich ihm Wasser über die Hände, und er vollzog die rituelle Waschung (Wudu). Dann fragte ich ihn: „O Oberhaupt der Gläubigen! Wer waren die beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten (ﷺ), über die Allah sagte: ‚Wenn ihr zwei (Gemahlinnen des Propheten)
sich in Reue Allah zuwendet, sind eure Herzen tatsächlich so geneigt (dem zu widerstehen, was dem Propheten (ﷺ) gefällt)?‘“
(66.4)
Er antwortete: „Ich bin erstaunt über deine Frage, o Ibn Abbas. Es waren Aischa und Hafsa.“ Dann erzählte Umar den Hadith weiter und sagte: „Ich und ein Nachbar von mir aus dem Stamm der Ansar, genauer gesagt aus dem Stamm der Bani Umaiyya bin Zaid, der in Awali-al-Medina lebte, besuchten abwechselnd den Propheten (ﷺ). Er ging an einem Tag, ich am nächsten. Wenn ich ging, berichtete ich ihm von den Ereignissen des Tages, insbesondere von der göttlichen Offenbarung und anderen Dingen, und wenn er ging, tat er dasselbe für mich. Wir, die Quraisch, hatten unsere Frauen stets im Griff, doch als wir zu den Ansar kamen, stellten wir fest, dass ihre Frauen die Männer beherrschten. So begannen auch unsere Frauen, sich die Sitten der Ansar-Frauen anzueignen. Ich schrie meine Frau an, und sie widersprach mir, was mir missfiel. Sie sagte zu mir: ‚Warum bist du so überrascht, dass ich dir widerspreche? Bei Allah, die Frauen der Der Prophet soll ihm antworten, und manche von ihnen werden ihn den ganzen Tag bis zur Nacht meiden. Das (Gerede) erschreckte mich, und ich sagte zu ihr: „Wer das tut, ist verloren!“ Dann zog ich mich an, ging zu Hafsa und fragte sie: „Hält jemand von euch den Propheten (ﷺ) bis zum Abend zum Zorn?“ Sie sagte: „Ja.“ Ich sagte: „Du bist verloren! Fürchtest du nicht, dass Allah wegen des Zorns des Gesandten Allahs (ﷺ) zornig wird und du dadurch zugrunde gehst? Frag den Propheten (ﷺ) nicht mehr, antworte ihm nicht und höre nicht auf, mit ihm zu sprechen. Frag mich, was immer du brauchst, und lass dich nicht dazu verleiten, deine Nachbarin (Aischa) in ihren Manieren nachzuahmen, denn sie ist reizender als du und dem Propheten (ﷺ) lieber.“ Umar fügte hinzu: „Damals kursierte unter uns das Gerücht, dass die Ghassan ihre Pferde für einen Angriff auf uns rüsteten. Mein Gefährte aus dem Stamm der Ansari ging an seinem Tag in die Stadt und kehrte nachts zurück. Er klopfte heftig an meine Tür und fragte, ob ich da sei. Ich erschrak und trat zu ihm hinaus. Er sagte: ‚Heute ist etwas Schreckliches geschehen.‘ Ich fragte: ‚Was ist es? Sind die Ghassan gekommen?‘ Er sagte: ‚Nein, aber es ist noch viel schlimmer und schrecklicher: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) hat sich von seinen Frauen getrennt.‘“ Umar fügte hinzu: „Der Prophet (Friede sei mit ihm) hielt sich von seinen Frauen fern, und ich sagte: ‚Hafsa ist eine verlorene Verliererin.‘“ Ich hatte bereits damit gerechnet, dass dies (die Scheidung) wohl bald geschehen würde. Also kleidete ich mich an und verrichtete das Morgengebet mit dem Propheten (ﷺ). Danach zog sich der Prophet in einen oberen Raum zurück und blieb dort in Abgeschiedenheit. Ich ging zu Hafsa und sah sie weinen. Ich fragte: „Was lässt dich weinen? Habe ich dich nicht davor gewarnt? Hat der Prophet (ﷺ) euch alle geschieden?“ Sie sagte: „Ich weiß es nicht. Er ist allein im oberen Raum.“ Ich ging hinaus und setzte mich in die Nähe der Kanzel. Dort saß eine Gruppe von Menschen, einige von ihnen weinten. Ich saß eine Weile bei ihnen, konnte die Situation aber nicht mehr ertragen. Deshalb ging ich in den oberen Raum, wo der Prophet war, und sagte zu einem seiner schwarzen Sklaven: „Kannst du Umar die Erlaubnis geben, einzutreten?“ Der Sklave ging hinein, sprach mit dem Propheten (ﷺ) darüber und kam zurück mit den Worten: „Ich habe mit dem Propheten (ﷺ) gesprochen und dich erwähnt, aber er schwieg.“ Dann kehrte ich zurück und setzte mich zu den Leuten in der Nähe der Kanzel. Ich konnte die Situation aber nicht mehr ertragen und fragte den Sklaven erneut: „Wirst du die Erlaubnis für Umar einholen?“ Er ging hinein und kam zurück mit den Worten: „Ich habe dich ihm erwähnt, aber er schwieg.“ Also kehrte ich wieder zurück und setzte mich zu den Leuten in der Nähe der Kanzel. Ich konnte die Situation aber nicht mehr ertragen und ging deshalb zu dem Sklaven und fragte: „Wirst du die Erlaubnis für Umar einholen?“ Er ging hinein und kam zu mir zurück mit den Worten: „Ich habe dich ihm erwähnt, aber er schwieg.“ Als ich gehen wollte, siehe da! Der Sklave rief mich und sagte: „Der Prophet (ﷺ) hat dir die Erlaubnis gegeben.“ Dann betrat ich den Raum des Gesandten Allahs (ﷺ) und sah ihn auf einem Bett aus Dattelpalmenblättern liegen.
Es gab keine Decke zwischen ihm und dem Bett. Die Blätter hatten Abdrücke an seiner Seite hinterlassen, und er lehnte sich an ein mit Dattelpalmenblättern gefülltes Lederkissen. Ich grüßte ihn und sagte, noch stehend: „O Gesandter Allahs! Hast du dich von deinen Frauen scheiden lassen?“ Er sah mich an und sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Allahu Akbar!“ Und dann sagte ich, immer noch stehend, im Gespräch: „Wirst du auf meine Worte hören, o Gesandter Allahs (ﷺ)? Wir, das Volk der Quraisch, hatten einst Macht über unsere Frauen, aber als wir nach Medina kamen, stellten wir fest, dass die Männer hier von ihren Frauen unterdrückt wurden.“ Der Prophet (ﷺ) lächelte, und ich sagte zu ihm: „Willst du auf meine Worte hören, o Gesandter Allahs (ﷺ)?“ Ich ging zu Hafsa und sagte zu ihr: „Lass dich nicht dazu verleiten, deine Gefährtin (Aischa) nachzuahmen, denn sie ist bezaubernder als du und dem Propheten lieber.“ Der Prophet (ﷺ) lächelte ein zweites Mal. Als ich ihn lächeln sah, setzte ich mich. Dann sah ich mich in seinem Haus um, und bei Allah, ich konnte nichts Wichtiges darin finden außer drei Tierhäuten. Da sagte ich: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Bitte Allah, deine Anhänger reich zu machen, denn die Perser und die Römer wurden reich gemacht und ihnen wurden die Freuden der Welt gewährt, obwohl sie Allah nicht anbeten.“ Daraufhin richtete sich der Prophet (ﷺ) auf, während er lag, und sagte: „Glaubst du das wirklich, o Sohn von Al-Khattab? Das sind die Leute, die für ihre guten Taten in dieser Welt belohnt wurden.“ Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Bitte Allah um Vergebung.“ Dann hielt sich der Prophet (ﷺ) 29 Tage lang von seinen Frauen fern, aufgrund der Geschichte, die Hafsa Aischa erzählt hatte. Der Prophet (ﷺ) hatte gesagt: „Ich werde einen Monat lang nicht zu ihnen (meinen Frauen) gehen“, weil er zornig auf sie war, nachdem Allah ihn ermahnt hatte. Als 29 Tage vergangen waren, ging der Prophet (ﷺ) als Erste zu Aischa. Aischa sagte zu ihm: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Du hast geschworen, dass du einen Monat lang nicht zu uns gehen würdest, aber jetzt sind erst 29 Tage vergangen, denn ich habe sie einzeln gezählt.“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Der (heutige) Monat hat 29 Tage.“ Aischa fügte hinzu: „Dann offenbarte Allah die Verse der Wahl. (2) Und von all seinen Frauen fragte er mich zuerst, und ich wählte ihn.“ Dann gab er seinen anderen Frauen die Wahl, und sie sagten dasselbe wie Aischa. (1) Der Prophet (Friede sei mit ihm) hatte beschlossen, aufgrund eines bestimmten Ereignisses auf bestimmte Speisen zu verzichten, woraufhin Allah ihn dafür tadelte. Einige seiner Frauen waren der Grund für seinen Entschluss, weshalb er sie einen Monat lang verließ. Siehe Koran: (66:4)
Sahih Al-Buchari : 30
Asma' bint Abubakr (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مَحْمُودٌ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبِي، عَنْ أَسْمَاءَ بِنْتِ أَبِي بَكْرٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَتْ تَزَوَّجَنِي الزُّبَيْرُ، وَمَا لَهُ فِي الأَرْضِ مِنْ مَالٍ، وَلاَ مَمْلُوكٍ، وَلاَ شَىْءٍ غَيْرَ نَاضِحٍ، وَغَيْرَ فَرَسِهِ، فَكُنْتُ أَعْلِفُ فَرَسَهُ، وَأَسْتَقِي الْمَاءَ، وَأَخْرِزُ غَرْبَهُ وَأَعْجِنُ، وَلَمْ أَكُنْ أُحْسِنُ أَخْبِزُ، وَكَانَ يَخْبِزُ جَارَاتٌ لِي مِنَ الأَنْصَارِ وَكُنَّ نِسْوَةَ صِدْقٍ، وَكُنْتُ أَنْقُلُ النَّوَى مِنْ أَرْضِ الزُّبَيْرِ الَّتِي أَقْطَعَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى رَأْسِي، وَهْىَ مِنِّي عَلَى ثُلُثَىْ فَرْسَخٍ، فَجِئْتُ يَوْمًا وَالنَّوَى عَلَى رَأْسِي فَلَقِيتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَمَعَهُ نَفَرٌ مِنَ الأَنْصَارِ فَدَعَانِي ثُمَّ قَالَ
" إِخْ إِخْ ". لِيَحْمِلَنِي خَلْفَهُ، فَاسْتَحْيَيْتُ أَنْ أَسِيرَ مَعَ الرِّجَالِ، وَذَكَرْتُ الزُّبَيْرَ وَغَيْرَتَهُ، وَكَانَ أَغْيَرَ النَّاسِ، فَعَرَفَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنِّي قَدِ اسْتَحْيَيْتُ فَمَضَى، فَجِئْتُ الزُّبَيْرَ فَقُلْتُ لَقِيَنِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَعَلَى رَأْسِي النَّوَى، وَمَعَهُ نَفَرٌ مِنْ أَصْحَابِهِ، فَأَنَاخَ لأَرْكَبَ، فَاسْتَحْيَيْتُ مِنْهُ وَعَرَفْتُ غَيْرَتَكَ. فَقَالَ وَاللَّهِ لَحَمْلُكِ النَّوَى كَانَ أَشَدَّ عَلَىَّ مِنْ رُكُوبِكِ مَعَهُ. قَالَتْ حَتَّى أَرْسَلَ إِلَىَّ أَبُو بَكْرٍ بَعْدَ ذَلِكَ بِخَادِمٍ يَكْفِينِي سِيَاسَةَ الْفَرَسِ، فَكَأَنَّمَا أَعْتَقَنِي.
Als Az-Zubair mich heiratete, besaß er außer einem Kamel, das Wasser aus dem Brunnen holte, und seinem Pferd keinen Grundbesitz, keine Sklaven und nichts weiter. Ich fütterte sein Pferd, holte Wasser, nähte den Eimer zum Wasserholen und bereitete den Teig zu. Brot backen konnte ich jedoch nicht. Deshalb backten unsere Ansari-Nachbarinnen, angesehene Frauen, Brot für mich. Ich trug die Dattelkerne auf meinem Kopf von Zubairs Land, das ihm der Gesandte Allahs (ﷺ) geschenkt hatte. Dieses Land lag etwa zwei Drittel Farsakh (etwa zwei Meilen) von meinem Haus entfernt. Eines Tages, als ich mit den Dattelkernen auf dem Kopf zurückkam, begegnete ich dem Gesandten Allahs (ﷺ) und einigen Ansari. Er rief mich und sagte dann (und befahl seinem Kamel, sich hinzuknien): „Ikh! Ikh!“, damit ich hinter ihm herritt. Ich fühlte mich schüchtern, mit den Männern zu reisen, und erinnerte mich an Az-Zubair und sein Gefühl für Ghira, denn er war einer jener Menschen, die ein besonders ausgeprägtes Gefühl für Ghira besaßen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) bemerkte meine Schüchternheit und fuhr fort. Ich ging zu Az-Zubair und sagte: „Ich begegnete dem Gesandten Allahs (ﷺ), als ich Dattelkerne auf dem Kopf trug, und er hatte einige Begleiter bei sich. Er ließ sein Kamel niederknien, damit ich reiten konnte, doch ich schämte mich in seiner Gegenwart und erinnerte mich an dein Gefühl der Scham (siehe Glossar). Daraufhin sagte Az-Zubair: „Bei Allah, dass du die Dattelkerne trugst (und dass dich der Prophet (ﷺ) in diesem Zustand sah), ist mir schänderlicher als dein Reiten mit ihm.“ (Ich diente weiterhin auf diese Weise), bis Abu Bakr mir einen Diener schickte, der sich um das Pferd kümmern sollte. Daraufhin fühlte ich mich, als hätte er mich befreit.
Sahih Al-Buchari : 31
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا صَدَقَةُ، أَخْبَرَنَا ابْنُ عُلَيَّةَ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنِ ابْنِ سِيرِينَ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ، قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يَوْمَ النَّحْرِ
" مَنْ كَانَ ذَبَحَ قَبْلَ الصَّلاَةِ فَلْيُعِدْ ". فَقَامَ رَجُلٌ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ هَذَا يَوْمٌ يُشْتَهَى فِيهِ اللَّحْمُ ـ وَذَكَرَ جِيرَانَهُ ـ وَعِنْدِي جَذَعَةٌ خَيْرٌ مِنْ شَاتَىْ لَحْمٍ. فَرَخَّصَ لَهُ فِي ذَلِكَ، فَلاَ أَدْرِي أَبَلَغَتِ الرُّخْصَةُ مَنْ سِوَاهُ أَمْ لاَ، ثُمَّ انْكَفَأَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم إِلَى كَبْشَيْنِ فَذَبَحَهُمَا، وَقَامَ النَّاسُ إِلَى غُنَيْمَةٍ فَتَوَزَّعُوهَا أَوْ قَالَ فَتَجَزَّعُوهَا.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte am Tag von Nahr: „Wer sein Opfertier vor dem Gebet geschlachtet hat, soll es wiederholen.“ Ein Mann stand auf und sagte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Dies ist ein Tag, an dem Fleisch begehrt wird.“ Er erwähnte dann seine Nachbarn, die sagten: „Ich habe einen sechs Monate alten Widder, der mir besser ist als das Fleisch von zwei Schafen.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) erlaubte ihm, ihn als Opfertier zu schlachten, aber ich weiß nicht, ob diese Erlaubnis auch für andere galt. Der Prophet (Friede sei mit ihm) ging dann zu zwei Widdern und schlachtete sie, und dann gingen die Leute zu einigen Schafen und verteilten sie unter sich.
Sahih Al-Buchari : 32
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنْ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَنَسٍ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" مَنْ ذَبَحَ قَبْلَ الصَّلاَةِ فَلْيُعِدْ ". فَقَالَ رَجُلٌ هَذَا يَوْمٌ يُشْتَهَى فِيهِ اللَّحْمُ ـ وَذَكَرَ مِنْ جِيرَانِهِ فَكَأَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم عَذَرَهُ ـ وَعِنْدِي جَذَعَةٌ خَيْرٌ مِنْ شَاتَيْنِ فَرَخَّصَ لَهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَلاَ أَدْرِي بَلَغَتِ الرُّخْصَةُ أَمْ لاَ، ثُمَّ انْكَفَأَ إِلَى كَبْشَيْنِ ـ يَعْنِي فَذَبَحَهُمَا ـ ثُمَّ انْكَفَأَ النَّاسُ إِلَى غُنَيْمَةٍ فَذَبَحُوهَا.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Wer vor dem Eid-Gebet ein Opfertier geschlachtet hat, soll es wiederholen (ein weiteres schlachten).“ Ein Mann sagte: „Heute ist der Tag, an dem Fleisch begehrt wird.“ Dann erwähnte er den Bedarf seiner Nachbarn (an Fleisch), und der Prophet (Friede sei mit ihm) schien seine Entschuldigung zu akzeptieren. Der Mann sagte: „Ich habe ein Jadha'a, das mir besser ist als zwei Schafe.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) erlaubte ihm (es als Opfertier zu schlachten). Ich weiß jedoch nicht, ob diese Erlaubnis allgemein für alle Muslime galt. Der Prophet (Friede sei mit ihm) ging dann zu zwei Widdern und schlachtete sie, und die Leute gingen zu ihren Schafen und schlachteten sie.
Sahih Al-Buchari : 33
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا أَيُّوبُ، قَالَ لَنَا عِكْرِمَةُ أَلاَ أُخْبِرُكُمْ بِأَشْيَاءَ، قِصَارٍ حَدَّثَنَا بِهَا أَبُو هُرَيْرَةَ، نَهَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الشُّرْبِ مِنْ فَمِ الْقِرْبَةِ أَوِ السِّقَاءِ، وَأَنْ يَمْنَعَ جَارَهُ أَنْ يَغْرِزَ خَشَبَهُ فِي دَارِهِ.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) verbot, direkt aus der Öffnung eines Wasserschlauchs oder eines anderen Lederbehälters zu trinken.
Er verbot auch, den Nachbarn daran zu hindern, einen Pflock in die Hauswand zu schlagen.
Sahih Al-Buchari : 34
Abdullah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ كَثِيرٍ، أَخْبَرَنَا سُفْيَانُ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ عَمْرِو بْنِ شُرَحْبِيلَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَىُّ الذَّنْبِ أَعْظَمُ قَالَ " أَنْ تَجْعَلَ لِلَّهِ نِدًّا وَهْوَ خَلَقَكَ ". ثُمَّ قَالَ أَىُّ قَالَ " أَنْ تَقْتُلَ وَلَدَكَ خَشْيَةَ أَنْ يَأْكُلَ مَعَكَ ". قَالَ ثُمَّ أَىُّ قَالَ " أَنْ تُزَانِيَ حَلِيلَةَ جَارِكَ ". وَأَنْزَلَ اللَّهُ تَصْدِيقَ قَوْلِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم {وَالَّذِينَ لاَ يَدْعُونَ مَعَ اللَّهِ إِلَهًا آخَرَ}.
Ich fragte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Welche Sünde ist die größte?“ Er antwortete: „Allah einen anderen Gott beizugesellen, obwohl Er allein euch erschaffen hat.“ Ich fragte: „Und welche?“ Er antwortete: „Deinen Sohn zu töten, damit er dein Essen nicht mit dir teilt.“ Ich fragte weiter: „Und welche?“ Er antwortete: „Unzucht mit der Frau deines Nachbarn zu treiben.“ Und dann offenbarte Allah als Beweis für die Aussage des Propheten: „Diejenigen, die neben Allah keinen anderen Gott anrufen …“ (25:68)
Sahih Al-Buchari : 35
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ أَبِي أُوَيْسٍ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبُو بَكْرِ بْنُ مُحَمَّدٍ، عَنْ عَمْرَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" مَا زَالَ يُوصِينِي جِبْرِيلُ بِالْجَارِ حَتَّى ظَنَنْتُ أَنَّهُ سَيُوَرِّثُهُ ".
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Gabriel empfahl mir immer wieder, die Nachbarn freundlich und höflich zu behandeln, so sehr, dass ich dachte, er würde mir befehlen, sie zu meinen Erben zu machen.“
Sahih Al-Buchari : 36
Abdullah ibn Umar (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مِنْهَالٍ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ زُرَيْعٍ، حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" مَا زَالَ جِبْرِيلُ يُوصِينِي بِالْجَارِ حَتَّى ظَنَنْتُ أَنَّهُ سَيُوَرِّثُهُ ".
Der Gesandte Allahs sagte: „Gabriel empfahl mir immer wieder, die Nachbarn freundlich und höflich zu behandeln, so sehr, dass ich dachte, er würde mir befehlen, sie zu meinen Erben zu machen.“
Sahih Al-Buchari : 37
Abu Shurayh (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَاصِمُ بْنُ عَلِيٍّ، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي ذِئْبٍ، عَنْ سَعِيدٍ، عَنْ أَبِي شُرَيْحٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ " وَاللَّهِ لاَ يُؤْمِنُ، وَاللَّهِ لاَ يُؤْمِنُ، وَاللَّهِ لاَ يُؤْمِنُ ". قِيلَ وَمَنْ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَالَ " الَّذِي لاَ يَأْمَنُ جَارُهُ بَوَايِقَهُ ". تَابَعَهُ شَبَابَةُ وَأَسَدُ بْنُ مُوسَى. وَقَالَ حُمَيْدُ بْنُ الأَسْوَدِ وَعُثْمَانُ بْنُ عُمَرَ وَأَبُو بَكْرِ بْنُ عَيَّاشٍ وَشُعَيْبُ بْنُ إِسْحَاقَ عَنِ ابْنِ أَبِي ذِئْبٍ، عَنِ الْمَقْبُرِيِّ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ،.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Bei Allah, er glaubt nicht! Bei Allah, er glaubt nicht! Bei Allah, er glaubt nicht!“ Man fragte: „Wer ist das, o Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)?“ Er antwortete: „Derjenige, dessen Nachbar sich vor seinem Übel nicht sicher fühlt.“
Sahih Al-Buchari : 38
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا أَبُو الأَحْوَصِ، عَنْ أَبِي حَصِينٍ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" مَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلاَ يُؤْذِ جَارَهُ، وَمَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلْيُكْرِمْ ضَيْفَهُ، وَمَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلْيَقُلْ خَيْرًا أَوْ لِيَصْمُتْ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinem Nachbarn keinen Schaden zufügen,
und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seine Gäste großzügig bewirten und
wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll Gutes reden oder schweigen. (d. h. sich jeglicher Art von bösem und schmutzigem Gerede enthalten).“
Sahih Al-Buchari : 39
Abu Shurayh al-Adawi (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، قَالَ حَدَّثَنِي سَعِيدٌ الْمَقْبُرِيُّ، عَنْ أَبِي شُرَيْحٍ الْعَدَوِيِّ، قَالَ سَمِعَتْ أُذُنَاىَ، وَأَبْصَرَتْ، عَيْنَاىَ حِينَ تَكَلَّمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ " مَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلْيُكْرِمْ جَارَهُ، وَمَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلْيُكْرِمْ ضَيْفَهُ جَائِزَتَهُ ". قَالَ وَمَا جَائِزَتُهُ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَالَ " يَوْمٌ وَلَيْلَةٌ وَالضِّيَافَةُ ثَلاَثَةُ أَيَّامٍ، فَمَا كَانَ وَرَاءَ ذَلِكَ فَهْوَ صَدَقَةٌ عَلَيْهِ، وَمَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ فَلْيَقُلْ خَيْرًا أَوْ لِيَصْمُتْ ".
Meine Ohren hörten und meine Augen sahen den Propheten (ﷺ), als er sprach: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinem Nachbarn großzügig dienen, und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll seinem Gast großzügig dienen, indem er ihm seinen Lohn gewährt.“ Es wurde gefragt: „Was ist sein Lohn, o Gesandter Allahs (ﷺ)?“ Er sagte: „(Großzügige Bewirtung) für einen Tag und eine Nacht mit hochwertiger Speise. Der Gast hat das Recht, drei Tage lang (mit einfacher Speise) bewirtet zu werden, und wenn er länger bleibt, gilt das, was ihm gewährt wird, als Sadaqa (eine wohltätige Spende). Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll Gutes reden oder schweigen (d. h. sich von allen Arten von schmutzigen und bösen Reden fernhalten).“
Sahih Al-Buchari : 40
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا حَجَّاجُ بْنُ مِنْهَالٍ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبُو عِمْرَانَ، قَالَ سَمِعْتُ طَلْحَةَ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ لِي جَارَيْنِ فَإِلَى أَيِّهِمَا أُهْدِي قَالَ
" إِلَى أَقْرَبِهِمَا مِنْكِ بَابًا ".
Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich habe zwei Nachbarn! Wem soll ich meine Geschenke schicken?“ Er sagte: „Demjenigen, dessen Tor näher an deinem liegt.“