Hadithe ueber Patience
116 authentische Hadithe gefunden
Sahih Al-Buchari : 21
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، سَمِعَ سَلاَّمَ بْنَ مِسْكِينٍ، قَالَ سَمِعْتُ ثَابِتًا، يَقُولُ حَدَّثَنَا أَنَسٌ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ خَدَمْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم عَشْرَ سِنِينَ، فَمَا قَالَ لِي أُفٍّ. وَلاَ لِمَ صَنَعْتَ وَلاَ أَلاَّ صَنَعْتَ.
Ich diente dem Propheten (ﷺ) zehn Jahre lang, und er sagte nie „Uf“ (ein leicht hartes Wort, das Ungeduld ausdrückt) zu mir und tadelte mich nie mit den Worten: „Warum hast du das getan oder warum hast du es nicht getan?“
Sahih Al-Buchari : 22
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ أَبِي عُبَيْدٍ، مَوْلَى ابْنِ أَزْهَرَ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" يُسْتَجَابُ لأَحَدِكُمْ مَا لَمْ يَعْجَلْ يَقُولُ دَعَوْتُ فَلَمْ يُسْتَجَبْ لِي ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Das Bittgebet eines jeden von euch wird (von Allah) erhört, wenn er nicht ungeduldig wird (indem er sagt: „Ich habe Allah angerufen, aber meine Bitte wurde nicht erhört.“)“
Sahih Al-Buchari : 23
Abu Said (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عَطَاءُ بْنُ يَزِيدَ، أَنَّ أَبَا سَعِيدٍ، أَخْبَرَهُ أَنَّ أُنَاسًا مِنَ الأَنْصَارِ سَأَلُوا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَلَمْ يَسْأَلْهُ أَحَدٌ مِنْهُمْ إِلاَّ أَعْطَاهُ حَتَّى نَفِدَ مَا عِنْدَهُ فَقَالَ لَهُمْ حِينَ نَفِدَ كُلُّ شَىْءٍ أَنْفَقَ بِيَدَيْهِ
" مَا يَكُنْ عِنْدِي مِنْ خَيْرٍ لاَ أَدَّخِرْهُ عَنْكُمْ، وَإِنَّهُ مَنْ يَسْتَعِفَّ يُعِفُّهُ اللَّهُ، وَمَنْ يَتَصَبَّرْ يُصَبِّرْهُ اللَّهُ، وَمَنْ يَسْتَغْنِ يُغْنِهِ اللَّهُ، وَلَنْ تُعْطَوْا عَطَاءً خَيْرًا وَأَوْسَعَ مِنَ الصَّبْرِ ".
Einige Leute von den Ansar baten den Gesandten Allahs (ﷺ) um etwas, und er gab jedem von ihnen, der ihn darum bat, bis alles, was er besaß, aufgebraucht war. Als alles aufgebraucht war und er alles ausgegeben hatte, was er bei sich hatte, sagte er zu ihnen: „Wisst, dass ich euch, wenn ich Reichtum besitze, nichts vorenthalten werde. Und wisst, dass Allah denjenigen, der nicht bettelt und keine verbotenen Taten begeht, zufriedenstellen und von anderen unabhängig machen wird; und denjenigen, der geduldig bleibt, dem wird Allah Geduld schenken; und denjenigen, der mit dem zufrieden ist, was er hat, wird Allah selbstgenügsam machen. Und es gibt kein besseres und größeres Geschenk als Geduld.“
Sahih Al-Buchari : 24
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، أَخْبَرَنَا النَّضْرُ، حَدَّثَنَا دَاوُدُ بْنُ أَبِي الْفُرَاتِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ بُرَيْدَةَ، عَنْ يَحْيَى بْنِ يَعْمَرَ، أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَخْبَرَتْهُ أَنَّهَا، سَأَلَتْ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الطَّاعُونِ فَقَالَ
" كَانَ عَذَابًا يَبْعَثُهُ اللَّهُ عَلَى مَنْ يَشَاءُ، فَجَعَلَهُ اللَّهُ رَحْمَةً لِلْمُؤْمِنِينَ، مَا مِنْ عَبْدٍ يَكُونُ فِي بَلَدٍ يَكُونُ فِيهِ، وَيَمْكُثُ فِيهِ، لاَ يَخْرُجُ مِنَ الْبَلَدِ، صَابِرًا مُحْتَسِبًا، يَعْلَمُ أَنَّهُ لاَ يُصِيبُهُ إِلاَّ مَا كَتَبَ اللَّهُ لَهُ، إِلاَّ كَانَ لَهُ مِثْلُ أَجْرِ شَهِيدٍ ".
Ich fragte den Gesandten Allahs (ﷺ) nach der Pest. Er sagte: „Das war ein Mittel der Folter, das Allah über wen auch immer Er wollte sandte. Doch Er machte sie zu einer Quelle der Barmherzigkeit für die Gläubigen. Wer in einer Stadt wohnt, in der diese Krankheit grassiert, dort bleibt und die Stadt nicht verlässt, sondern Geduld hat und auf Allahs Lohn hofft und weiß, dass ihm nichts anderes widerfahren wird als das, was Allah für ihn bestimmt hat, der wird den Lohn eines Märtyrers erhalten.“
Sahih Al-Buchari : 25
Thabit al-Bunani (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الصَّمَدِ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا ثَابِتٌ الْبُنَانِيُّ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ، يَقُولُ لاِمْرَأَةٍ مِنْ أَهْلِهِ تَعْرِفِينَ فُلاَنَةَ قَالَتْ نَعَمْ. قَالَ فَإِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم مَرَّ بِهَا وَهْىَ تَبْكِي عِنْدَ قَبْرٍ فَقَالَ " اتَّقِي اللَّهَ وَاصْبِرِي ". فَقَالَتْ إِلَيْكَ عَنِّي، فَإِنَّكَ خِلْوٌ مِنْ مُصِيبَتِي. قَالَ فَجَاوَزَهَا وَمَضَى فَمَرَّ بِهَا رَجُلٌ فَقَالَ مَا قَالَ لَكِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. قَالَتْ مَا عَرَفْتُهُ قَالَ إِنَّهُ لَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ فَجَاءَتْ إِلَى بَابِهِ فَلَمْ تَجِدْ عَلَيْهِ بَوَّابًا فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ وَاللَّهِ مَا عَرَفْتُكَ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " إِنَّ الصَّبْرَ عِنْدَ أَوَّلِ صَدْمَةٍ ".
Anas ibn Malik fragte eine Frau aus seiner Familie: „Kennst du die und die?“ Sie antwortete:
„Ja.“ Er erzählte: „Der Prophet (Friede sei mit ihm) ging an ihr vorbei, als sie an einem Grab weinte, und sagte zu ihr:
‚Fürchte Allah und sei geduldig.‘ Die Frau sagte (zum Propheten): ‚Geh weg von mir, denn du kennst mein Leid nicht.‘“ Anas fügte hinzu: „Der Prophet (Friede sei mit ihm) ließ sie stehen und ging weiter. Ein Mann kam an ihr vorbei und fragte sie: ‚Was hat der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) dir gesagt?‘ Sie antwortete: ‚Ich habe ihn nicht erkannt.‘ Der Mann sagte: ‚Er war der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm).‘“ Anas erzählte weiter: „So kam die Frau zum Tor des Propheten (Friede sei mit ihm) und fand dort keinen Torwächter. Da sagte sie: ‚O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Bei Allah! Ich habe dich nicht erkannt!‘“ Der Prophet sagte: „Zweifellos ist Geduld beim ersten Schlag eines Unglücks gefragt.“
Sahih Al-Buchari : 26
Al Hasan (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، حَدَّثَنَا جَرِيرُ بْنُ حَازِمٍ، عَنِ الْحَسَنِ، حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ تَغْلِبَ، قَالَ أَتَى النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم مَالٌ فَأَعْطَى قَوْمًا وَمَنَعَ آخَرِينَ فَبَلَغَهُ أَنَّهُمْ عَتَبُوا فَقَالَ
" إِنِّي أُعْطِي الرَّجُلَ وَأَدَعُ الرَّجُلَ، وَالَّذِي أَدَعُ أَحَبُّ إِلَىَّ مِنَ الَّذِي أُعْطِي، أُعْطِي أَقْوَامًا لِمَا فِي قُلُوبِهِمْ مِنَ الْجَزَعِ وَالْهَلَعِ، وَأَكِلُ أَقْوَامًا إِلَى مَا جَعَلَ اللَّهُ فِي قُلُوبِهِمْ مِنَ الْغِنَى وَالْخَيْرِ مِنْهُمْ عَمْرُو بْنُ تَغْلِبَ ". فَقَالَ عَمْرٌو مَا أُحِبُّ أَنَّ لِي بِكَلِمَةِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حُمْرَ النَّعَمِ.
Amr ibn Taghlib sagte: „Dem Propheten (Friede sei mit ihm) wurde Besitz gegeben, den er einigen Menschen gab und anderen vorenthielt. Dann erfuhr er, dass diese (die Letzteren) unzufrieden waren. Da sagte der Prophet: ‚Ich gebe einem Mann und lasse einen anderen gewähren, und derjenige, dem ich nichts gebe, ist mir lieber als derjenige, dem ich gebe. Ich gebe einigen Menschen wegen ihrer Ungeduld und Unzufriedenheit und lasse andere gewähren, weil Allah sie mit Zufriedenheit und Güte beschenkt hat. Einer von ihnen ist Amr ibn Taghlib.‘ Amr ibn Taghlib sagte: ‚Das Wort, das der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) zu meinen Gunsten sprach, ist mir lieber als der Besitz schöner roter Kamele.‘“
Sahih Muslim : 27
It His Been
Sahih
وَحَدَّثَنِي ابْنُ أَبِي خَلَفٍ، حَدَّثَنَا زَكَرِيَّاءُ بْنُ عَدِيٍّ، أَخْبَرَنَا ابْنُ الْمُبَارَكِ، عَنْ يُونُسَ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنِ الأَعْرَجِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" لاَ نُورَثُ مَا تَرَكْنَا صَدَقَةٌ " .
Anas ibn Sirin berichtete: Ich fragte Ibn Umar nach der Praxis des Propheten (Friede sei mit ihm) bezüglich der zwei Rakʿas vor dem Morgengebet: Sollte ich darin ausführlich rezitieren? Er sagte: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) pflegte das Nachtgebet paarweise zu verrichten und fügte dann eine weitere Rakʿa hinzu, um die Anzahl ungerade zu machen. Ich sagte: Das ist nicht meine Frage. Er sagte: Du bist ein kräftiger Mann, willst du mir nicht die Geduld aufbringen, dir den Hadith vollständig zu erzählen? Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) pflegte das Nachtgebet paarweise zu verrichten und fügte dann eine weitere Rakʿa hinzu, um die Anzahl ungerade zu machen. Anschließend verrichtete er zwei Rakʿas vor der Morgendämmerung, kurz bevor der Gebetsruf einsetzte. (Khalaf sagte: „Hast du den Propheten selbst die zwei Rakʿas vor der Morgendämmerung verrichten sehen?“) Er erwähnte das Gebet nicht.
Sahih Muslim : 28
It Has Been
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، عَنْ زَكَرِيَّاءَ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ،
عَنِ الْبَرَاءِ، قَالَ جَاءَ رَجُلٌ مِنْ بَنِي النَّبِيتِ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ح وَحَدَّثَنَا أَحْمَدُ
بْنُ جَنَابٍ الْمِصِّيصِيُّ حَدَّثَنَا عِيسَى - يَعْنِي ابْنَ يُونُسَ - عَنْ زَكَرِيَّاءَ عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ
عَنِ الْبَرَاءِ قَالَ جَاءَ رَجُلٌ مِنْ بَنِي النَّبِيتِ - قَبِيلٍ مِنَ الأَنْصَارِ - فَقَالَ أَشْهَدُ أَنْ لاَ إِلَهَ
إِلاَّ اللَّهُ وَأَنَّكَ عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ . ثُمَّ تَقَدَّمَ فَقَاتَلَ حَتَّى قُتِلَ فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم
" عَمِلَ هَذَا يَسِيرًا وَأُجِرَ كَثِيرًا " .
Dieser Hadith wurde von Umar ibn al-Khattab folgendermaßen überliefert (mit einer kleinen Wortänderung): „Ich hörte Hischam ibn Hakim zu Lebzeiten des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) die Sure al-Furqan rezitieren.“ Der Rest ist gleich, jedoch mit folgendem Zusatz: „Ich wollte ihn im Gebet ergreifen, aber ich übte Geduld, bis er den Gruß aussprach.“
Sahih Muslim : 29
Sahih
حَدَّثَنَا سُرَيْجُ بْنُ يُونُسَ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ عَمْرِو بْنِ يَحْيَى بْنِ عُمَارَةَ، عَنْ عَبَّادِ بْنِ تَمِيمٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ زَيْدٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لَمَّا فَتَحَ حُنَيْنًا قَسَمَ الْغَنَائِمَ فَأَعْطَى الْمُؤَلَّفَةَ قُلُوبُهُمْ فَبَلَغَهُ أَنَّ الأَنْصَارَ يُحِبُّونَ أَنْ يُصِيبُوا مَا أَصَابَ النَّاسُ فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَخَطَبَهُمْ فَحَمِدَ اللَّهَ وَأَثْنَى عَلَيْهِ ثُمَّ قَالَ " يَا مَعْشَرَ الأَنْصَارِ أَلَمْ أَجِدْكُمْ ضُلاَّلاً فَهَدَاكُمُ اللَّهُ بِي وَعَالَةً فَأَغْنَاكُمُ اللَّهُ بِي وَمُتَفَرِّقِينَ فَجَمَعَكُمُ اللَّهُ بِي " . وَيَقُولُونَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَمَنُّ . فَقَالَ " أَلاَ تُجِيبُونِي " . فَقَالُوا اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَمَنُّ . فَقَالَ " أَمَا إِنَّكُمْ لَوْ شِئْتُمْ أَنْ تَقُولُوا كَذَا وَكَذَا وَكَانَ مِنَ الأَمْرِ كَذَا وَكَذَا " . لأَشْيَاءَ عَدَّدَهَا . زَعَمَ عَمْرٌو أَنْ لاَ يَحْفَظُهَا فَقَالَ " أَلاَ تَرْضَوْنَ أَنْ يَذْهَبَ النَّاسُ بِالشَّاءِ وَالإِبِلِ وَتَذْهَبُونَ بِرَسُولِ اللَّهِ إِلَى رِحَالِكُمُ الأَنْصَارُ شِعَارٌ وَالنَّاسُ دِثَارٌ وَلَوْلاَ الْهِجْرَةُ لَكُنْتُ امْرَأً مِنَ الأَنْصَارِ وَلَوْ سَلَكَ النَّاسُ وَادِيًا وَشِعْبًا لَسَلَكْتُ وَادِيَ الأَنْصَارِ وَشِعْبَهُمْ إِنَّكُمْ سَتَلْقَوْنَ بَعْدِي أَثَرَةً فَاصْبِرُوا حَتَّى تَلْقَوْنِي عَلَى الْحَوْضِ " .
Abdullah ibn Zaid berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) nach dem Sieg über Hunain die Beute verteilte und jene beschenkte, deren Herzen er gewinnen wollte. Ihm wurde mitgeteilt, dass die Ansar den Wunsch hegten, denselben Anteil zu erhalten, den das Volk der Quraisch erhalten hatte. Daraufhin erhob sich der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) und sprach, nachdem er Allah gepriesen und gelobt hatte, zu ihnen: „O ihr Ansar, fand ich euch nicht irrend vor, und Allah hat euch durch mich rechtgeleitet? Und fand ich euch nicht mittellos, und Allah hat euch durch mich von der Not befreit? Und fand ich euch nicht uneins, und Allah hat euch durch mich vereint?“ Und sie (die Ansar) sagten: „Allah und Sein Gesandter sind der Allerbarmer.“ Er fragte (erneut): „Warum antwortet ihr mir nicht?“ Sie sagten: „Allah und Sein Gesandter sind der Allerbarmer.“ Er sagte: „Wenn ihr wollt, könnt ihr dies und das sagen, und die Ereignisse werden diesen und jenen Verlauf nehmen.“ (Und in diesem Zusammenhang erwähnte er viele Dinge.) Amr glaubt, sich nicht daran erinnern zu können. Er (der Heilige Prophet) sagte weiter: „Freut ihr euch nicht darüber, dass die Menschen mit Ziegen und Kamelen fortgehen und ihr mit dem Gesandten Allahs an eure Orte zurückkehrt? Die Ansar sind wie innere Gewänder (mir näher), die anderen wie äußere. Wäre die Auswanderung nicht gewesen, wäre ich ein Mann der Ansar gewesen. Würden die Menschen ein Tal oder einen schmalen Pfad beschreiten, würde ich das von den Ansar gewählte Tal oder den von ihnen begangenen schmalen Pfad beschreiten. Und ihr werdet bald nach mir Vorrang haben (beim Erhalt materieller Vorteile). So habt Geduld, bis ihr mich am Kauthar trefft.“
Sahih Muslim : 30
Sahih
حَدَّثَنَا زُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، وَعُثْمَانُ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، وَإِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، قَالَ إِسْحَاقُ أَخْبَرَنَا وَقَالَ الآخَرَانِ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ لَمَّا كَانَ يَوْمُ حُنَيْنٍ آثَرَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نَاسًا فِي الْقِسْمَةِ فَأَعْطَى الأَقْرَعَ بْنَ حَابِسٍ مِائَةً مِنَ الإِبِلِ وَأَعْطَى عُيَيْنَةَ مِثْلَ ذَلِكَ وَأَعْطَى أُنَاسًا مِنْ أَشْرَافِ الْعَرَبِ وَآثَرَهُمْ يَوْمَئِذٍ فِي الْقِسْمَةِ فَقَالَ رَجُلٌ وَاللَّهِ إِنَّ هَذِهِ لَقِسْمَةٌ مَا عُدِلَ فِيهَا وَمَا أُرِيدَ فِيهَا وَجْهُ اللَّهِ . قَالَ فَقُلْتُ وَاللَّهِ لأُخْبِرَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم - قَالَ - فَأَتَيْتُهُ فَأَخْبَرْتُهُ بِمَا قَالَ - قَالَ - فَتَغَيَّرَ وَجْهُهُ حَتَّى كَانَ كَالصِّرْفِ ثُمَّ قَالَ " فَمَنْ يَعْدِلُ إِنْ لَمْ يَعْدِلِ اللَّهُ وَرَسُولُهُ " . قَالَ ثُمَّ قَالَ " يَرْحَمُ اللَّهُ مُوسَى قَدْ أُوذِيَ بِأَكْثَرَ مِنْ هَذَا فَصَبَرَ " . قَالَ قُلْتُ لاَ جَرَمَ لاَ أَرْفَعُ إِلَيْهِ بَعْدَهَا حَدِيثًا .
Abdullah berichtete: Am Tag von Hunain bevorzugte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) bei der Verteilung der Beute einige Personen. Er gab Aqra' ibn Habis hundert Kamele, 'Uyaina die gleiche Anzahl und beschenkte Angehörige der Elite Arabiens. Diese bevorzugte er an diesem Tag bei der Verteilung. Daraufhin sagte jemand: „Bei Allah, diese Verteilung ist weder gerecht noch hat sie Allahs Wohlgefallen gefunden.“ Ich (der Überlieferer) sagte: „Bei Allah, ich werde den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) darüber informieren.“ Ich ging zu ihm und berichtete ihm, was er gesagt hatte. Sein Gesicht färbte sich blutrot, und er sagte: „Wer kann Gerechtigkeit üben, wenn Allah und Sein Gesandter nicht gerecht sind?“ Er fügte hinzu: „Möge Allah Moses gnädig sein; er wurde noch viel mehr gequält, doch er bewies Geduld.“ Ich sagte: Nie wieder würde ich ihn (den Heiligen Propheten) nach dieser (unangenehmen) Überlieferung überbringen.
Sahih Muslim : 31
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا حَفْصُ بْنُ غِيَاثٍ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ شَقِيقٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ قَسَمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَسْمًا فَقَالَ رَجُلٌ إِنَّهَا لَقِسْمَةٌ مَا أُرِيدَ بِهَا وَجْهُ اللَّهِ - قَالَ - فَأَتَيْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَسَارَرْتُهُ فَغَضِبَ مِنْ ذَلِكَ غَضَبًا شَدِيدًا وَاحْمَرَّ وَجْهُهُ حَتَّى تَمَنَّيْتُ أَنِّي لَمْ أَذْكُرْهُ لَهُ - قَالَ - ثُمَّ قَالَ " قَدْ أُوذِيَ مُوسَى بِأَكْثَرَ مِنْ هَذَا فَصَبَرَ " .
Abdullah berichtete: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) verteilte die Kriegsbeute. Daraufhin sagte jemand: „Diese Verteilung hat nicht Allahs Wohlgefallen angestrebt.“ Ich ging zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und teilte ihm dies leise mit. Er (der Heilige Prophet) war darüber sehr erzürnt, und sein Gesicht wurde rot, sodass ich mir wünschte, ich hätte es ihm nicht gesagt. Er (der Heilige Prophet) sagte dann: „Moses wurde noch viel schlimmer gequält, aber er bewies Geduld.“
Sahih Muslim : 32
Sahih
وَحَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ رَافِعٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا ابْنُ جُرَيْجٍ، أَخْبَرَنِي مُوسَى، بْنُ عُقْبَةَ عَنْ أَبِي النَّضْرِ، عَنْ كِتَابِ، رَجُلٍ مِنْ أَسْلَمَ مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم يُقَالُ لَهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ أَبِي أَوْفَى فَكَتَبَ إِلَى عُمَرَ بْنِ عُبَيْدِ اللَّهِ حِينَ سَارَ إِلَى الْحَرُورِيَّةِ يُخْبِرُهُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم كَانَ فِي بَعْضِ أَيَّامِهِ الَّتِي لَقِيَ فِيهَا الْعَدُوَّ يَنْتَظِرُ حَتَّى إِذَا مَالَتِ الشَّمْسُ قَامَ فِيهِمْ فَقَالَ " يَا أَيُّهَا النَّاسُ لاَ تَتَمَنَّوْا لِقَاءَ الْعَدُوِّ وَاسْأَلُوا اللَّهَ الْعَافِيَةَ فَإِذَا لَقِيتُمُوهُمْ فَاصْبِرُوا وَاعْلَمُوا أَنَّ الْجَنَّةَ تَحْتَ ظِلاَلِ السُّيُوفِ " . ثُمَّ قَامَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَقَالَ " اللَّهُمَّ مُنْزِلَ الْكِتَابِ وَمُجْرِيَ السَّحَابِ وَهَازِمَ الأَحْزَابِ اهْزِمْهُمْ وَانْصُرْنَا عَلَيْهِمْ " .
Abu Nadr berichtet, dass er aus einem Brief eines Mannes vom Stamm der Aslam, eines Gefährten des Propheten (Friede sei mit ihm) namens Abdullah ibn Abu Aufa, an Umar ibn Ubaidullah erfuhr, als dieser gegen Haruriyya (die Khawarij) zog. Der Brief berichtete Umar, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) an einem Tag, als er dem Feind gegenüberstand, bis zum Sonnenuntergang wartete. Dann erhob er sich und sprach: „O ihr Männer, wünscht euch keine Begegnung mit dem Feind. Betet zu Allah um Schutz; doch wenn ihr ihnen begegnen müsst, übt Geduld, und wisst, dass das Paradies im Schatten der Schwerter liegt.“ Dann erhob sich der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) erneut und sprach: „O Allah, Offenbarer des Buches, Zerstreuer der Wolken, Bezwinger der Horden, schlage unseren Feind in die Flucht und hilf uns gegen ihn.“
Sahih Muslim : 33
Sahih
حَدَّثَنَا حَسَنُ بْنُ الرَّبِيعِ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، عَنِ الْجَعْدِ أَبِي عُثْمَانَ، عَنْ أَبِي، رَجَاءٍ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، يَرْوِيهِ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " مَنْ رَأَى مِنْ أَمِيرِهِ شَيْئًا يَكْرَهُهُ فَلْيَصْبِرْ فَإِنَّهُ مَنْ فَارَقَ الْجَمَاعَةَ شِبْرًا فَمَاتَ فَمِيتَةٌ جَاهِلِيَّةٌ " .
Es wird von Ibn Abbas überliefert, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: Wer an seinem Anführer etwas findet, das ihm missfällt, soll Geduld üben, denn wer sich auch nur um eine Handbreit von der Hauptgruppe der Muslime trennt und dann stirbt, stirbt den Tod eines Menschen aus der Zeit der Unwissenheit (Jahiliyya).
Sahih Muslim : 34
Sahih
حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ مُحَمَّدٍ النَّاقِدُ، وَإِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، وَعُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ سَعِيدٍ، وَمُحَمَّدُ بْنُ أَبِي عُمَرَ الْمَكِّيُّ كُلُّهُمْ عَنِ ابْنِ عُيَيْنَةَ، - وَاللَّفْظُ لاِبْنِ أَبِي عُمَرَ - حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، بْنُ عُيَيْنَةَ حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ دِينَارٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، قَالَ قُلْتُ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا الْبِكَالِيَّ يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ صَاحِبَ بَنِي إِسْرَائِيلَ لَيْسَ هُوَ مُوسَى صَاحِبَ الْخَضِرِ عَلَيْهِ السَّلاَمُ . فَقَالَ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ سَمِعْتُ أُبَىَّ بْنَ كَعْبٍ يَقُولُ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " قَامَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ خَطِيبًا فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ فَسُئِلَ أَىُّ النَّاسِ أَعْلَمُ فَقَالَ أَنَا أَعْلَمُ . قَالَ فَعَتَبَ اللَّهُ عَلَيْهِ إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَيْهِ فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَيْهِ أَنَّ عَبْدًا مِنْ عِبَادِي بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ مُوسَى أَىْ رَبِّ كَيْفَ لِي بِهِ فَقِيلَ لَهُ احْمِلْ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ فَحَيْثُ تَفْقِدُ الْحُوتَ فَهُوَ ثَمَّ . فَانْطَلَقَ وَانْطَلَقَ مَعَهُ فَتَاهُ وَهُوَ يُوشَعُ بْنُ نُونٍ فَحَمَلَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ وَانْطَلَقَ هُوَ وَفَتَاهُ يَمْشِيَانِ حَتَّى أَتَيَا الصَّخْرَةَ فَرَقَدَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ وَفَتَاهُ فَاضْطَرَبَ الْحُوتُ فِي الْمِكْتَلِ حَتَّى خَرَجَ مِنَ الْمِكْتَلِ فَسَقَطَ فِي الْبَحْرِ - قَالَ - وَأَمْسَكَ اللَّهُ عَنْهُ جِرْيَةَ الْمَاءِ حَتَّى كَانَ مِثْلَ الطَّاقِ فَكَانَ لِلْحُوتِ سَرَبًا وَكَانَ لِمُوسَى وَفَتَاهُ عَجَبًا فَانْطَلَقَا بَقِيَّةَ يَوْمِهِمَا وَلَيْلَتِهِمَا وَنَسِيَ صَاحِبُ مُوسَى أَنْ يُخْبِرَهُ فَلَمَّا أَصْبَحَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا - قَالَ - وَلَمْ يَنْصَبْ حَتَّى جَاوَزَ الْمَكَانَ الَّذِي أُمِرَ بِهِ . قَالَ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ وَمَا أَنْسَانِيهُ إِلاَّ الشَّيْطَانُ أَنْ أَذْكُرَهُ وَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ عَجَبًا . قَالَ مُوسَى ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا . قَالَ يَقُصَّانِ آثَارَهُمَا حَتَّى أَتَيَا الصَّخْرَةَ فَرَأَى رَجُلاً مُسَجًّى عَلَيْهِ بِثَوْبٍ فَسَلَّمَ عَلَيْهِ مُوسَى . فَقَالَ لَهُ الْخَضِرُ أَنَّى بِأَرْضِكَ السَّلاَمُ قَالَ أَنَا مُوسَى . قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ . قَالَ إِنَّكَ عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَكَهُ اللَّهُ لاَ أَعْلَمُهُ وَأَنَا عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَنِيهِ لاَ تَعْلَمُهُ . قَالَ لَهُ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ هَلْ أَتَّبِعُكَ عَلَى أَنْ تُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رُشْدًا قَالَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا وَكَيْفَ تَصْبِرُ عَلَى مَا لَمْ تُحِطْ بِهِ خُبْرًا قَالَ سَتَجِدُنِي إِنْ شَاءَ اللَّهُ صَابِرًا وَلاَ أَعْصِي لَكَ أَمْرًا . قَالَ لَهُ الْخَضِرُ فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا . قَالَ نَعَمْ . فَانْطَلَقَ الْخَضِرُ وَمُوسَى يَمْشِيَانِ عَلَى سَاحِلِ الْبَحْرِ فَمَرَّتْ بِهِمَا سَفِينَةٌ فَكَلَّمَاهُمْ أَنْ يَحْمِلُوهُمَا فَعَرَفُوا الْخَضِرَ فَحَمَلُوهُمَا بِغَيْرِ نَوْلٍ فَعَمَدَ الْخَضِرُ إِلَى لَوْحٍ مِنْ أَلْوَاحِ السَّفِينَةِ فَنَزَعَهُ فَقَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ حَمَلُونَا بِغَيْرِ نَوْلٍ عَمَدْتَ إِلَى سَفِينَتِهِمْ فَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا إِمْرًا . قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ وَلاَ تُرْهِقْنِي مِنْ أَمْرِي عُسْرًا ثُمَّ خَرَجَا مِنَ السَّفِينَةِ فَبَيْنَمَا هُمَا يَمْشِيَانِ عَلَى السَّاحِلِ إِذَا غُلاَمٌ يَلْعَبُ مَعَ الْغِلْمَانِ فَأَخَذَ الْخَضِرُ بِرَأْسِهِ فَاقْتَلَعَهُ بِيَدِهِ فَقَتَلَهُ . فَقَالَ مُوسَى أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَاكِيَةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا . قَالَ أَلَمْ أَقُلْ لَكَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ وَهَذِهِ أَشَدُّ مِنَ الأُولَى . قَالَ إِنْ سَأَلْتُكَ عَنْ شَىْءٍ بَعْدَهَا فَلاَ تُصَاحِبْنِي قَدْ بَلَغْتَ مِنْ لَدُنِّي عُذْرًا . فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا أَتَيَا أَهْلَ قَرْيَةٍ اسْتَطْعَمَا أَهْلَهَا فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ فَأَقَامَهُ . يَقُولُ مَائِلٌ . قَالَ الْخَضِرُ بِيَدِهِ هَكَذَا فَأَقَامَهُ . قَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ أَتَيْنَاهُمْ فَلَمْ يُضَيِّفُونَا وَلَمْ يُطْعِمُونَا لَوْ شِئْتَ لَتَخِذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا . قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ سَأُنَبِّئُكَ بِتَأْوِيلِ مَا لَمْ تَسْتَطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا " . قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " يَرْحَمُ اللَّهُ مُوسَى لَوَدِدْتُ أَنَّهُ كَانَ صَبَرَ حَتَّى يُقَصَّ عَلَيْنَا مِنْ أَخْبَارِهِمَا " . قَالَ وَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " كَانَتِ الأُولَى مِنْ مُوسَى نِسْيَانًا " . قَالَ " وَجَاءَ عُصْفُورٌ حَتَّى وَقَعَ عَلَى حَرْفِ السَّفِينَةِ ثُمَّ نَقَرَ فِي الْبَحْرِ . فَقَالَ لَهُ الْخَضِرُ مَا نَقَصَ عِلْمِي وَعِلْمُكَ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ مِثْلَ مَا نَقَصَ هَذَا الْعُصْفُورُ مِنَ الْبَحْرِ " . قَالَ سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ وَكَانَ يَقْرَأُ وَكَانَ أَمَامَهُمْ مَلِكٌ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ صَالِحَةٍ غَصْبًا . وَكَانَ يَقْرَأُ وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَكَانَ كَافِرًا .
Sa'id ibn Jubair berichtete: Ich sagte zu Ibn Abbas, dass Nauf al-Bikali der Ansicht war, Moses (Friede sei mit ihm), der Gesandte der Kinder Israels, sei nicht derselbe, der Khadir begleitete. Daraufhin sagte er: „Der Feind Allahs lügt.“ Ich hörte Ubayy ibn Ka'b sagen: Moses (Friede sei mit ihm) stand auf, um dem Volk Israel eine Predigt zu halten. Er wurde gefragt, wer unter ihnen das größte Wissen besitze, woraufhin er sagte: „Ich besitze das größte Wissen.“ Daraufhin war Allah erzürnt, dass er es nicht Ihm zuschrieb. Er offenbarte ihm: „Ein Diener unter Meinen Dienern befindet sich am Zusammenfluss zweier Flüsse, der mehr Wissen besitzt als du.“ Moses fragte: „Wie kann ich ihn treffen?“ Man sagte ihm: „Nimm einen Fisch in den großen Korb, und dort, wo du ihn vermisst, wirst du ihn finden.“ Daraufhin machte sich Moses mit einem jungen Mann (Juscha) auf den Weg. Josua ibn Nun und Moses (Friede sei mit ihm) legten den Fisch in den Korb, und der junge Mann (Juscha) begleitete sie, bis sie zu einem Felsen kamen. Dort legten sich Moses und sein Begleiter schlafen, und der Fisch regte sich im Korb und fiel ins Meer. Allah hielt die Strömung des Wassers wie ein Gewölbe an, bis der Weg für den Fisch frei war. Moses und sein junger Begleiter waren erstaunt und gingen den Rest des Tages und der Nacht weiter. Moses' Freund vergaß, ihm von diesem Vorfall zu berichten. Als es Morgen wurde, sagte Moses (Friede sei mit ihm) zu dem jungen Mann: „Bring uns das Frühstück, denn wir sind todmüde von dieser Reise.“ Und sie fühlten sich erst erschöpft, als sie den Ort passiert hatten, an dem sie verweilen sollten. Der junge Mann sagte: „Weißt du nicht, dass ich, als wir den Felsen erreichten, den Fisch vergessen hatte? Nur der Satan konnte mich daran erinnern. Wie seltsam ist es, dass der Fisch einen Weg durch den Fluss gefunden hat!“ Moses antwortete: „Genau das hatten wir beabsichtigt.“ Dann kehrten beide um, bis sie Sakhra erreichten. Dort sahen sie einen Mann, der in ein Tuch gehüllt war. Moses grüßte ihn. Khadir fragte ihn: „Wo ist as-Salam in unserem Land?“ Er antwortete: „Ich bin Moses.“ Daraufhin fragte Khadir: „Meinst du den Moses der Bani Isra'il?“ Er bejahte. Khadir sagte: „Du besitzt Wissen, das aus dem Wissen Allahs stammt, das Allah dir offenbart hat, wovon ich nichts weiß. Und ich besitze Wissen, das aus Allahs Wissen stammt, das Er mir offenbart hat, wovon du nichts weißt.“ Moses (Friede sei mit ihm) bat ihn: „Darf ich dir folgen, damit du mich lehrst, wovon du in Rechtschaffenheit unterwiesen wurdest?“ Er erwiderte: „Du wirst es nicht ertragen können mit mir; wie willst du etwas ertragen, von dem du nichts weißt?“ Moses sagte: „Du wirst mich geduldig finden, und ich werde dir in nichts ungehorsam sein.“ Chadir sagte zu ihm: „Wenn du mir folgst, frag mich nichts, bis ich selbst mit dir darüber spreche.“ Er sagte: „Ja.“ So machten sich Chadir und Moses auf den Weg zum Ufer des Flusses. Da kam ihnen ein Boot entgegen. Beide sprachen mit den Besitzern des Bootes, damit diese sie mitnahmen. Sie erkannten Chadir und nahmen sie kostenlos mit. Chadir ergriff daraufhin eine Planke im Boot und brach sie ab. Moses sagte: „Diese Leute haben uns kostenlos mitgenommen, und du versuchst, ihr Boot zu zerstören, damit die Leute darin ertrinken? Das ist eine schwere Tat!“ Er sagte: „Habe ich nicht gesagt, dass du es nicht ertragen würdest?“ Er sagte: „Mach mir nicht Vorwürfe wegen dem, was ich vergessen habe, und sei nicht hart zu mir wegen dem, was ich getan habe.“ Dann stiegen beide vom Boot und gingen am Ufer entlang. Da sahen sie einen Jungen, der mit anderen Jungen gespielt hatte. Chadir riss ihm den Kopf hoch und erschlug ihn. Moses sagte: Hast du einen Unschuldigen getötet, der an keinem anderen Mord schuldig war? Du hast etwas Schreckliches getan. Daraufhin sagte er: Habe ich dir nicht gesagt, dass du mich nicht ertragen kannst? Er (Moses) sagte: Dies ist noch schlimmer als die erste Tat. Er (Moses) fuhr fort: Wenn ich dich danach um etwas bitte, dann geh mir aus dem Weg, denn du wirst zweifellos eine plausible Ausrede finden. Dann gingen sie weiter, bis sie zu den Bewohnern eines Dorfes kamen. Sie baten die Bewohner um Essen, aber diese weigerten sich, sie zu bewirten. Sie fanden eine Mauer, die schief stand und einzustürzen drohte. Chadir richtete sie eigenhändig wieder auf. Moses sagte zu ihm: Das sind die Leute, zu denen wir gekommen sind, aber sie haben uns keine Gastfreundschaft erwiesen und uns nichts zu essen gegeben. Wenn du willst, kannst du dafür Lohn verlangen. Er (Chadir) sagte: Hier trennen sich unsere Wege. Nun möchte ich euch die Bedeutung dessen offenbaren, was ihr mir nicht verziehen habt. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Allah sei Moses gnädig! Ich wünschte, Moses hätte Geduld gezeigt, dann hätte man eine ausführlichere Geschichte über beide erzählen können.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte, dass Moses das Erste aus Vergesslichkeit sagte. Dann kam ein Spatz, setzte sich auf die Bordwand des Bootes und trank Wasser aus dem Ozean. Daraufhin sagte Khadir: „Mein Wissen und euer Wissen sind im Vergleich zum Wissen Allahs geringer als das Wasser, das der Spatz in seinem Schnabel aufnimmt, im Vergleich zum Wasser des Ozeans.“ Und Sa'id ibn Jubair pflegte die Verse 79 und 80 der Sure Kahf folgendermaßen zu rezitieren: „Vor ihnen gab es einen König, der jedes Boot mit Gewalt an sich riss, was rechtmäßig war. Der Junge war ein Ungläubiger.“
Sahih Muslim : 35
Sahih
حَدَّثَنَا أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ، قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " إِنَّهُ بَيْنَمَا مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ فِي قَوْمِهِ يُذَكِّرُهُمْ بِأَيَّامِ اللَّهِ وَأَيَّامُ اللَّهِ نَعْمَاؤُهُ وَبَلاَؤُهُ إِذْ قَالَ مَا أَعْلَمُ فِي الأَرْضِ رَجُلاً خَيْرًا أَوْ أَعْلَمَ مِنِّي . قَالَ فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَيْهِ إِنِّي أَعْلَمُ بِالْخَيْرِ مِنْهُ أَوْ عِنْدَ مَنْ هُوَ إِنَّ فِي الأَرْضِ رَجُلاً هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ . قَالَ يَا رَبِّ فَدُلَّنِي عَلَيْهِ . قَالَ فَقِيلَ لَهُ تَزَوَّدْ حُوتًا مَالِحًا فَإِنَّهُ حَيْثُ تَفْقِدُ الْحُوتَ . قَالَ فَانْطَلَقَ هُوَ وَفَتَاهُ حَتَّى انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَعُمِّيَ عَلَيْهِ فَانْطَلَقَ وَتَرَكَ فَتَاهُ فَاضْطَرَبَ الْحُوتُ فِي الْمَاءِ فَجَعَلَ لاَ يَلْتَئِمُ عَلَيْهِ صَارَ مِثْلَ الْكُوَّةِ قَالَ فَقَالَ فَتَاهُ أَلاَ أَلْحَقُ نَبِيَّ اللَّهِ فَأُخْبِرَهُ قَالَ فَنُسِّيَ . فَلَمَّا تَجَاوَزَا قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا . قَالَ وَلَمْ يُصِبْهُمْ نَصَبٌ حَتَّى تَجَاوَزَا . قَالَ فَتَذَكَّرَ قَالَ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ وَمَا أَنْسَانِيهُ إِلاَّ الشَّيْطَانُ أَنْ أَذْكُرَهُ وَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ عَجَبًا . قَالَ ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي . فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا فَأَرَاهُ مَكَانَ الْحُوتِ قَالَ هَا هُنَا وُصِفَ لِي . قَالَ فَذَهَبَ يَلْتَمِسُ فَإِذَا هُوَ بِالْخَضِرِ مُسَجًّى ثَوْبًا مُسْتَلْقِيًا عَلَى الْقَفَا أَوْ قَالَ عَلَى حَلاَوَةِ الْقَفَا قَالَ السَّلاَمُ عَلَيْكُمْ . فَكَشَفَ الثَّوْبَ عَنْ وَجْهِهِ قَالَ وَعَلَيْكُمُ السَّلاَمُ مَنْ أَنْتَ قَالَ أَنَا مُوسَى . قَالَ وَمَنْ مُوسَى قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ . قَالَ مَجِيءٌ مَا جَاءَ بِكَ قَالَ جِئْتُ لِتُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رُشْدًا . قَالَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا وَكَيْفَ تَصْبِرُ عَلَى مَا لَمْ تُحِطْ بِهِ خُبْرًا . شَىْءٌ أُمِرْتُ بِهِ أَنْ أَفْعَلَهُ إِذَا رَأَيْتَهُ لَمْ تَصْبِرْ . قَالَ سَتَجِدُنِي إِنْ شَاءَ اللَّهُ صَابِرًا وَلاَ أَعْصِي لَكَ أَمْرًا . قَالَ فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا . فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا رَكِبَا فِي السَّفِينَةِ خَرَقَهَا . قَالَ انْتَحَى عَلَيْهَا . قَالَ لَهُ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ أَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا إِمْرًا . قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ وَلاَ تُرْهِقْنِي مِنْ أَمْرِي عُسْرًا . فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا لَقِيَا غِلْمَانًا يَلْعَبُونَ . قَالَ فَانْطَلَقَ إِلَى أَحَدِهِمْ بَادِيَ الرَّأْىِ فَقَتَلَهُ فَذُعِرَ عِنْدَهَا مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ ذَعْرَةً مُنْكَرَةً . قَالَ أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَاكِيَةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا . فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عِنْدَ هَذَا الْمَكَانِ " رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْنَا وَعَلَى مُوسَى لَوْلاَ أَنَّهُ عَجَّلَ لَرَأَى الْعَجَبَ وَلَكِنَّهُ أَخَذَتْهُ مِنْ صَاحِبِهِ ذَمَامَةٌ . قَالَ إِنْ سَأَلْتُكَ عَنْ شَىْءٍ بَعْدَهَا فَلاَ تُصَاحِبْنِي قَدْ بَلَغْتَ مِنْ لَدُنِّي عُذْرًا . وَلَوْ صَبَرَ لَرَأَى الْعَجَبَ - قَالَ وَكَانَ إِذَا ذَكَرَ أَحَدًا مِنَ الأَنْبِيَاءِ بَدَأَ بِنَفْسِهِ " رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْنَا وََلَى أَخِي كَذَا رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْنَا - " فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا أَتَيَا أَهْلَ قَرْيَةٍ لِئَامًا فَطَافَا فِي الْمَجَالِسِ فَاسْتَطْعَمَا أَهْلَهَا فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ فَأَقَامَهُ . قَالَ لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا . قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ وَأَخَذَ بِثَوْبِهِ . قَالَ سَأُنَبِّئُكَ بِتَأْوِيلِ مَا لَمْ تَسْتَطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا أَمَّا السَّفِينَةُ فَكَانَتْ لِمَسَاكِينَ يَعْمَلُونَ فِي الْبَحْرِ إِلَى آخِرِ الآيَةِ . فَإِذَا جَاءَ الَّذِي يُسَخِّرُهَا وَجَدَهَا مُنْخَرِقَةً فَتَجَاوَزَهَا فَأَصْلَحُوهَا بِخَشَبَةٍ وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَطُبِعَ يَوْمَ طُبِعَ كَافِرًا وَكَانَ أَبَوَاهُ قَدْ عَطَفَا عَلَيْهِ فَلَوْ أَنَّهُ أَدْرَكَ أَرْهَقَهُمَا طُغْيَانًا وَكُفْرًا فَأَرَدْنَا أَنْ يُبَدِّلَهُمَا رَبُّهُمَا خَيْرًا مِنْهُ زَكَاةً وَأَقْرَبَ رُحْمًا . وَأَمَّا الْجِدَارُ فَكَانَ لِغُلاَمَيْنِ يَتِيمَيْنِ فِي الْمَدِينَةِ وَكَانَ تَحْتَهُ " . إِلَى آخِرِ الآيَةِ .
Ubayy ibn Ka'b berichtete uns, dass er den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen hörte: Moses predigte seinem Volk und sagte: „Niemand auf Erden besitzt mehr Wissen als ich.“ Daraufhin offenbarte ihm Allah: „Ich kenne jemanden, der mehr Wissen besitzt als du.“ Er sagte: „Mein Herr, weise mir den Weg zu ihm.“ Man sagte zu ihm: „Nimm einen gesalzenen Fisch als Proviant für die Reise mit. Dort, wo der Fisch verloren geht, wirst du den Mann finden.“ So machte er sich auf den Weg, begleitet von einem jungen Sklaven, bis sie nach Sakhra kamen. Dort fand er jedoch keine Spur. Er ging weiter und ließ den jungen Mann zurück. Der Fisch begann sich im Wasser zu regen, und das Wasser nahm über ihm die Form einer Arche an. Der junge Mann sagte: „Ich sollte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) treffen und ihm berichten.“ Doch er hatte es vergessen. Als sie den Ort hinter sich gelassen hatten, sagte Mose zu dem jungen Mann: „Bring Frühstück. Wir sind von der Reise erschöpft.“ Mose hingegen war erst erschöpft, als er den Ort erreicht hatte, wo er Khadir treffen sollte. Da erinnerte sich der junge Mann und sagte: „Hast du nicht gesehen, dass ich, als wir Sakhra erreichten, den Fisch vergessen habe? Nur der Satan hat mich daran erinnert.“ Es ist seltsam, dass er auch im Ozean den Weg gefunden hat. Er sagte: „Das ist es, was wir für uns gesucht haben.“ Sie kehrten auf dem gleichen Weg zurück, und Mose zeigte ihm die Stelle, wo der Fisch verloren gegangen war. Mose suchte ihn dort. Plötzlich sah er Khadir, in ein Tuch gewickelt und auf dem Rücken liegend. Er sagte zu ihm: „As-Salamu-'Alaikum.“ Er nahm das Tuch von seinem Gesicht und sagte: „Wa 'Alaikum-us-Salam! Wer bist du?“ Er sagte: „Ich bin Moses.“ Er fragte: „Wer ist Moses?“ Er sagte: „Moses von den Bani Isra'il.“ Er fragte: „Was führt dich hierher?“ Er sagte: „Ich bin gekommen, damit du mich lehrst, was dir über Rechtschaffenheit gelehrt wurde.“ Er sagte: „Du musst Geduld mit mir haben, und wie kannst du Geduld haben bei etwas, von dem du kein umfassendes Wissen hast? Du wirst keine Geduld haben, wenn du mich etwas tun siehst, was mir befohlen wurde.“ Er sagte: „So Allah will, wirst du mich geduldig finden, und ich werde dir in nichts ungehorsam sein.“ Khadir sagte: „Wenn du mir folgst, frage mich nichts, bis ich es dir erklärt habe.“ So gingen sie weiter, bis sie ein Boot bestiegen. Er (Khadir) schlug ein Loch hinein. Daraufhin sagte er (Moses): „Das hast du getan, damit die Personen im Boot ertränkt werden. Du hast etwas Schändliches getan.“ Daraufhin sagte er: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du mich nicht ertragen kannst?“ Daraufhin sagte Moses: „Mach mir nicht Vorwürfe wegen dem, was ich vergessen habe, und sei nicht hart zu mir wegen dem, was ich getan habe.“ (Khadir gab ihm eine weitere Chance.) So gingen sie weiter, bis sie zu einem Ort kamen, wo Jungen spielten. Er ging zu einem von ihnen, packte ihn (scheinbar) wahllos und tötete ihn. Moses (Friede sei mit ihm) war erschüttert und sagte: „Du hast einen Unschuldigen getötet, der keinen anderen getötet hat. Du hast etwas Abscheuliches getan.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm): „Möge Allah uns und Moses gnädig sein.“ Hätte er Geduld gezeigt, hätte er Wunderbares gesehen, doch die Furcht vor Tadel gegenüber seinem Gefährten ergriff ihn, und er sagte: „Wenn ich danach noch etwas von dir verlange, dann geh nicht mehr mit mir. Dann hättest du eine gültige Entschuldigung für mich.“ Und hätte er (Moses) Geduld gezeigt, hätte er viele Wunderbares gesehen. Er (der Erzähler) sagte: Wann immer er (der Heilige Prophet) einen Propheten erwähnte, sagte er stets: „Möge Allah uns und meinem Bruder so und so gnädig sein.“ Sie zogen jedoch weiter, bis sie zu den Bewohnern eines Dorfes kamen, die sehr geizig waren. Sie gingen zu den Treffpunkten und baten um Gastfreundschaft, doch diese wurde ihnen verweigert. Sie fanden in dem Dorf eine Mauer, die einzustürzen drohte. Er (Khadir) richtete sie wieder auf. Daraufhin sagte er (Moses): „Wenn ihr wolltet, könntet ihr dafür Lohn verlangen.“ Dann sagte er: „Dies ist die Kluft zwischen mir und euch.“ Und er ergriff sein Tuch und sagte: „Nun werde ich euch die wahre Bedeutung all dieser Taten erklären, für die ihr keine Geduld aufbringen konntet. Was das Boot betrifft, so gehörte es den armen Leuten, die auf dem Fluss arbeiteten, und ich hatte vor, es zu beschädigen, denn vor ihnen kam ein König, der Boote mit Gewalt beschlagnahmte.“ Als er kam, um es zu ergreifen, fand er es als beschädigtes Boot vor, also verschonte er es (und später) wurde es mit Holz repariert. Was den Jungen betrifft, so war er von Natur aus ein Ungläubiger, obwohl seine Eltern ihn sehr liebten. Wäre er erwachsen geworden, hätte er sie in Unrecht und Unglauben verstrickt, deshalb wünschten wir, dass ihr Herr ihnen stattdessen einen reineren und barmherzigeren Jungen schenken möge. Und die Mauer gehörte zwei Waisenjungen in der Stadt, und darunter befand sich ein Schatz, der ihnen gehörte… bis zum letzten Vers
Sahih Muslim : 36
Sahih
حبان ب. حدثنا موسى. (قال): عبد الله ب. أخبرنا مبارك. (قال): يونس ب. أخبرنا يزيد العيلي. إسحاق ب. إبراهيم الحنظلي، محمد ب. رافع، وعبد بن. وروى حميد أيضاً. (استخدم ابن رافع "حدسناً" وقال الآخرون: أخبرنا عبد الرزاق. قال): أخبرنا معمر. السياق حديث معمر من رواية عبد وابن رافع. وقال يونس ومعمر عن الزهري. (قال الزهري): سعيد بن. المسيب، عروة ب. الزبير، علقمة ب. وقاص، وعبيد الله ب. عبد الله ب. عتبة ب. روى مسعود عن عائشة رضي الله عنها، زوجة النبي صلى الله عليه وسلم، أنه لما قال لها المفترون ما قالوه، وبرأها الله من تهمهم، جاءني جميع الرواة بجزء من حديثها. وكان بعضهم أحفظ حديثها من بعض، فكانت روايته أصح. فحفظت الحديث الذي روته لي عن كل واحد منهم. وتؤيد الأحاديث بعضها بعضًا. وبحسب ما قالته عائشة رضي الله عنها، زوجة النبي صلى الله عليه وسلم، قالت: كان رسول الله صلى الله عليه وسلم إذا أراد أن يخرج في غزوة، كان يقرع بين نسائه، فمن وقعت عليها القرعة خرج معها رسول الله صلى الله عليه وسلم. وقالت: لقد قرعت بيننا في غزوة كانت ستخوضها، فوقعت عليّ القرعة، فخرجت مع رسول الله صلى الله عليه وسلم. وكان ذلك بعد نزول آية الحجاب. كنتُ راكبةً على الجمل داخل هودجي، ونزلتُ منه عند وصولنا. ولما انتهى رسول الله صلى الله عليه وسلم من حملته وعاد، وكنا نقترب من المدينة، أعلن عن مسيرة ليلية. فلما أعلن المسيرة، نهضتُ على الفور وسرتُ، حتى أنني سبقتُ الجيش. ولما قضيتُ حاجتي، ذهبتُ إلى أغراضي. لمستُ صدري فرأيتُ أن قلادتي المصنوعة من حبات الزعفران قد انقطعت. فالتفتُّ على الفور وبحثتُ عنها. وقد منعني البحث عنها من المضيّ. أما المجموعة التي حمّلت سرجي فقد حمّلت هودجي وانصرفت. وحمّلته على الجمل الذي كنتُ راكبةً عليه. ظنّوا أنني بداخله أيضًا. قال: في ذلك الوقت، كانت النساء ذوات بشرة فاتحة. لم يكنّ قد سمنّ، ولم تكن أجسادهنّ مغطاة باللحم. كنّ يأكلن القليل من الطعام. حمّل الجمع الهودج على الجمل ورفعوها دون أن يسألوا عن وزنها. كنتُ فتاةً صغيرةً رقيقة. طار الجمل بعيدًا. وجدتُ قلادتي بعد رحيل الجيش. ثم وصلتُ إلى المكان الذي كانوا فيه، فلم أجد أحدًا يناديني أو يجيبني. عدتُ إلى مكاني، ظنًا مني أن الجماعة ستبحث عني وتعود. وبينما كنتُ جالسة، شعرتُ بالنعاس وغفوت. استراح صفوان بن معطل السلام لاحقًا خلف جيش زكوان. وفي نهاية الليل، انطلق في الطريق، وقضى الليلة حيث كنتُ، فرأى خيال شخص نائم. فأتى إليّ على الفور وعرفني؛ بل إنه رآني قبل أن يُفرض عليّ ارتداء الحجاب. ولما عرفني، استيقظتُ على استرجائه. وغطيتُ وجهي على الفور بحجابي. والله، لم ينطق بكلمة. لم أسمع منه شيئًا سوى استرجائه. ثم أنزل جمله، وداس على رجله الأمامية، فركبتُ الجمل. وقادني على جملي وانطلقنا. وأخيرًا، لحقنا بالجيش بعد أن خيّموا حين اشتدّ حرّ الظهيرة. حينها، كان ما قُدّر لي قد تمّ. تولّى عبد الله بن أبيّ بن سلول معظم هذه المهمة. بعد ذلك، وصلنا إلى المدينة المنورة. ولما وصلنا، كنت مريضًا لمدة شهر. كان الناس ينشرون كلام المُفترين. لم أشعر بشيء من ذلك. لكن خلال مرضي، أثار شكوكي عدم رؤيتي نفس اللطف من رسول الله صلى الله عليه وسلم الذي رأيته من قبل حين كنت مريضًا. كان رسول الله صلى الله عليه وسلم يدخل، يُسلّم، ثم يقول: [يقول شيئًا]. وهذا أيضًا أثار شكوكي. لكنني لم أشعر بأي ضغينة. أخيرًا، بعد أن شفيت، خرجت. وذهبت معي أم مسته إلى مناسي. كان هذا المكان مرحاضنا. كنا نخرج فقط في الليل. حدث هذا قبل أن نبني المراحيض قرب بيوتنا. كانت عادتنا في المراحيض عادة العرب الأوائل، وكنا نجد صعوبة في بنائها بجوار بيوتنا. مشينا أنا وأم مسته، وهي ابنة أبي رم بن مطلب بن عبدي مناف، وأمها ابنة سحر بن عامر، عمة أبي بكر الصديق. وابن أم مسته هو مسته بن أساسة بن عباد بن مطلفة. وبعد أن قضينا أنا وبنت أبي رم حاجتنا، توجهنا نحو بيتي. فدست أم مسته على نقابها وقالت: "لعنة مسته!" فقلت لها: "يا لكِ من امرأة عظيمة! أتلعنين رجلاً كان في بدر؟" فقالت: "يا امرأة، ألم تسمعي ما قاله؟" فسألتها: "ماذا قال؟" فأخبرتني بما قاله المفترون، فازداد مرضي سوءًا. عندما عدتُ إلى المنزل، دخل رسول الله صلى الله عليه وسلم وسلم عليّ، ثم سألني: "أتأذنين لي بالذهاب إلى والديّ؟" فقلت: "أردتُ في تلك اللحظة أن أفهم الخبر منهما جيدًا". فأذن لي رسول الله صلى الله عليه وسلم، فذهبتُ إلى والديّ وقلتُ لأمي: "يا أمي! ما يقول الناس؟" فقالت أمي: "يا ابنتي، اهدئي! والله، ما أقلّ امرأة جميلة متزوجة من رجل يحبها، وإن كان لها أزواج، إلا وتكلمت عليهم بسوء". فقلت: "سبحان الله! هل يقول الناس هذا حقًا؟" ثم بكيتُ تلك الليلة، وقضيتُها أبكي بلا انقطاع، ولم أنم. ثم قضيتُها أبكي مرة أخرى. ولما انقطع الوحي، دعا رسول الله صلى الله عليه وسلم علي بن أبي طالب وأسامة بن زيد ليستشيراه في أمر فراق أهله. قال أسامة بن زيد، مُظهِرًا معرفته ببراءة أهله ومحبته لهم، لرسول الله صلى الله عليه وسلم: «يا رسول الله، هؤلاء أهلك، لا نعلم إلا الخير». أما علي بن أبي طالب فقال: «لن يُصيبك الله بضيق، فهناك نساء كثيرات غيرها، ولو سألت الجارية لصدقتك». عندئذٍ دعا رسول الله صلى الله عليه وسلم بريرة وسأله: «بريرة، هل رأيت في عائشة ما يُثير الشك فيك؟» فقال له بريرة: «والله الذي بعثك بالحق، ما رأيت فيه ما أُعيبه، ولكنه شاب يافع، ينام على عجينه الذي يعجنه لأهله، وتأتي الغنم فتأكله». عندئذٍ، قام رسول الله صلى الله عليه وسلم وصعد المنبر، طالباً الاعتذار من عبد الله بن أبي بن سلول. قالت عائشة رضي الله عنها: "بينما كان رسول الله صلى الله عليه وسلم على المنبر، قال: يا أيها المسلمون! من يقبل اعتذاري من رجل ألحق بأهلي أشد الأذى؟ والله، ما أعلم بأهلي إلا خيراً، إنما دخل عليهم معي." فقام سعد بن معاذ الأنصاري وقال: "أنا أقبل اعتذارك منه يا رسول الله!" فإن كان من قبيلة الأوس، قطعنا عنقه. قال: "إن كان من إخواننا الخزرج، فأصدر الأمر وسنطيعه". ثم قام سعد بن عبادة، وكان شيخ الخزرج ورجلاً صالحاً، إلا أن حماسته أضلته. فقال لسعد بن معاذ: "لقد أخطأت! والله لا تستطيع قتله، ولا أنت قادر على قتله!". ثم قام أسيد بن حضير، وكان ابن عم سعد بن معاذ. فقال لسعد بن عبادة: "لقد أخطأت! والله لا بد أن نقتله. إنك منافق حقاً". «أنتم تقاتلون في سبيل المنافقين». فثارت القبيلتان (الأوس والخزرج)، بل وعزمتا على القتال. وكان رسول الله صلى الله عليه وسلم واقفًا على المنبر، يُهدئهما حتى سكتتا، فسكت هو أيضًا. قالت عائشة: «بكيتُ ذلك اليوم، ولم تتوقف دموعي، ولم أستطع النوم. ثم بكيتُ في الليلة التالية، ولم تتوقف دموعي، ولم أستطع النوم. ظنّ والداي أن بكائي سيُفطر قلبي. وبينما كانا جالسين بجانبي وأنا أبكي، استأذنت امرأة من الأنصار بالدخول، فأذنتُ لها. فجلست المرأة وبدأت تبكي. وبينما كنا على هذه الحال، دخل رسول الله صلى الله عليه وسلم وسلم علينا، ثم جلس. لم يكن قد جلس بجانبي منذ أن قيل ما قيل عني، فقد انتظر شهرًا ولم يُوحَ إليه شيء عني». لما جلس رسول الله صلى الله عليه وسلم، تشهد. ثم قال: يا عائشة، إن الأمر هو أنكِ قد أتيتني بتهم كذا وكذا. فإن كنتِ بريئة، برأكِ الله. وإن كنتِ قد ارتكبتِ ذنبًا، فاستغفري الله! توبي إليه! فإن العبد إذا اعترف بذنبه ثم تاب، قبل الله توبته. قالت عائشة: لما فرغ رسول الله صلى الله عليه وسلم من الكلام، انقطعت دموعي، ولم أشعر بقطرة واحدة. فقلت لأبي: أجب عني فيما قال رسول الله صلى الله عليه وسلم! فقال أبي: والله، ما أدري ما أقول لرسول الله صلى الله عليه وسلم. ثم قلت لأمي: «أجيبيني عما قاله رسول الله صلى الله عليه وسلم!» فقلت: «والله ما أدري ما أقول لرسول الله صلى الله عليه وسلم». فقلت، مع أنني كنت صغيرًا لا أعرف الكثير من القرآن: «والله أعلم أنكِ سمعتِ ما قيل، بل ترسخ في حصونكِ وآمنتِ به. ولو قلت لكِ إني بريء - والله يعلم براءتي - لما صدقتني. ولو اعترفت لكِ بشيء - والله يعلم براءتي - لأثبتِ لي. والله ما أجد لكِ مثلاً أضربه لكِ. ولكن كما قال أبو يوسف، فإن أمري من صبر جميل. والله هو الذي يُستعان به فيما قلت». فقال: «ثم انقلبتُ على فراشي». والله، علمتُ في تلك اللحظة أنني بريئة وأن الله سيبرئني. ولكن والله، لم يخطر ببالي أن ينزل الوحي (القرآن) في شأني. لم تكن حالتي النفسية وتوقعاتي توحي بأن الله (جل جلاله وعظمته) سينزل آية عني. بل كنتُ أتوقع أن يرى رسول الله (صلى الله عليه وسلم) رؤيا في منامه، وأن الله سيبرئني من خلالها. والله، لم يكن رسول الله (صلى الله عليه وسلم) قد غادر مجلسه، ولم يخرج أحد من أهل البيت حين أنزل الله (جل جلاله وعظمته) الوحي على نبيه (صلى الله عليه وسلم). فعادت إليه تلك الشدة التي غمرته لحظة الوحي. ومن ثقل الكلمات التي أُنزلت عليه، انهمرت حبات العرق من جبينه في ذلك اليوم البارد. ولما انقضى الوحي، ابتسم رسول الله (صلى الله عليه وسلم). وكانت أولى كلماته: "يا عائشة! قال لي الله: «لقد برأك». فقالت لي أمي: «قم واذهب إليه». فقلت: «والله لا أستطيع الذهاب إليه، ولا أستطيع أن أمدح أحدًا غير الله! فهو الذي أنزل براءتي». فأنزل الله تعالى عشر آيات، بدءًا من سورة النور، الآية 11. هذه الآيات أنزلها الله تعالى بشأن براءتي. فقال أبو بكر، الذي كان ينفق على مستة لقرابتهما وفقرهما: «والله، بعد ما قاله عن عائشة، لن أعطيه شيئًا بعد الآن!». فأنزل الله تعالى الآية: «ولا يحلف أهل البيت والمال على أن لا ينصروا أهل القربى...» حتى الآية الكريمة: «ألا تحبون أن يغفر الله لكم؟». قال ابن موسى: «عبد الله بن...» قال مبارك: "هذه أكثر الآيات رجاءً في كتاب الله". قال بكر: "والله، ليغفر لي الله"، ثم عاد يُطعم مسته كما كان يُطعمه سابقًا، قائلاً: "لن أتوقف عن إطعامه أبدًا". قال: "سأل رسول الله صلى الله عليه وسلم زوجته زينب بنت جحش عن أمري، فقال: هل كنتِ تعلمين أم ماذا رأيتِ؟ فأجابت: يا رسول الله، إني أحفظ أذني وعيني، والله ما أعلم إلا خيرًا". قال: "ومع ذلك، كانت هي التي تحدتني من زوجات النبي صلى الله عليه وسلم، فحفظها الله بالتقوى والصلاح. فبدأت أختها حنينة بنت جحش تُخاصمها، فماتت مع الذين هلكوا". قال: "هذا ما جاءنا من أمر هذه الأمة!". وفي الحديث، استخدم التعبير التالي: "أغضبه حماسه..."
Hibban b. Musa erzählte es uns. (Er sagte): Abdullah b. Mubarak hat uns informiert. (Er sagte): Yunus b. Yazid al-Ayli hat uns informiert. Ishaq b. Ibrahim al-Hanzali, Muhammad geb. Rafi' und Abd b. Humayd erzählte auch. (Ibn Rafi' benutzte den Ausdruck „haddesena“; die anderen sagten: „Abd al-Razzaq hat uns informiert. Er sagte):“ Ma'mar hat uns informiert. Der Kontext ist der Hadith von Ma'mar aus der Erzählung von Abd und Ibn Rafi'. Yunus und Ma'mar sagten beide aus Zuhri. (Zuhri sagte): Sa'id b. Musayyib, Urwa geb. Zubayr, Alkama geb. Waqqas und Ubaydullah b. Abdillah geb. Utba b. Mas'ud überlieferte von Aischa, der Frau des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm), dass, nachdem die Verleumder sie verleumdet und Allah sie von ihren Anschuldigungen freigesprochen hatte, alle Überlieferer mir einen Teil ihres Hadith berichteten. Einige von ihnen hatten ihren Hadith besser auswendig gelernt als andere, und ihre Überlieferung war zuverlässiger. Ich merkte mir den Hadith, den sie mir von jedem einzelnen überliefert hatte. Die Hadithe bestätigen sich gegenseitig. Aischa, die Frau des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm), sagte: Wenn der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) auf einen Feldzug gehen wollte, loste er unter seinen Frauen. Wem das Los fiel, den begleitete der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) auf dem Feldzug. Sie sagte: Sie loste unter uns für eine Schlacht, die sie führen wollte, und das Los fiel auf mich. Ich reiste auch mit dem Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm). Dies geschah, nachdem der Vers über die Verschleierung offenbart worden war. Ich saß in meiner Sänfte auf dem Kamel und stieg an unserem Ziel ab. Als der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) seinen Feldzug beendet hatte und zurückkehrte und wir uns Medina näherten, rief er zum Nachtmarsch auf. Als er den Marsch ausrief, stand ich sofort auf und ging los, wobei ich sogar die Armee überholte. Nachdem ich meine Notdurft verrichtet hatte, ging ich zu meinen Sachen. Ich berührte meine Brust und sah, dass meine Halskette aus Safranperlen gerissen war. Ich drehte mich sofort um und suchte nach meiner Kette. Die Suche hielt mich am Weitergehen. Die Gruppe, die meinen Sattel beladen hatte, hatte meine Sänfte beladen und war fortgegangen. Sie hatten sie auf das Kamel geladen, auf dem ich ritt. Sie dachten, ich wäre auch darin. Er sagte: Damals hatten die Frauen helle Haut. Sie waren nicht dick geworden, ihre Körper waren nicht von Fleisch bedeckt. Sie aßen nur sehr wenig. Die Gemeinde lud die Sänften auf das Kamel und hob sie hoch, ohne nach dem Gewicht zu fragen. Ich war ein junges, zartes Mädchen. Sie trieben das Kamel fort. Ich fand meine Halskette, nachdem das Heer abgezogen war. Dann kam ich zu dem Ort, wo sie gewesen waren, nur um festzustellen, dass niemand nach mir rief oder antwortete. Ich ging zurück zu meinem Platz, in der Hoffnung, die Gemeinde würde nach mir suchen und zurückkehren. Während ich dort saß, wurde ich schläfrig und schlief ein. Safwan ibn Mu'attal al-Sulam rastete später hinter dem Heer von Zakwan. Am Ende der Nacht machte er sich auf den Weg, verbrachte die Nacht dort, wo ich gewesen war, und sah den Schatten einer schlafenden Person. Er kam sofort zu mir und erkannte mich; tatsächlich hatte er mich schon gesehen, bevor mir die Pflicht auferlegt wurde, einen Schleier zu tragen. Als er mich erkannte, erwachte ich durch sein Istirja (Schutzgebet). Und ich bedeckte sofort mein Gesicht mit meinem Schleier. Bei Allah, er sprach kein Wort zu mir. Ich hörte nichts von ihm außer seinem Istirja. Er ließ sein Kamel niederknien, trat auf dessen Vorderbein, und ich bestieg es. Dann führte er mich auf meinem Kamel, und wir ritten los. Schließlich erreichten wir das Heer, nachdem es sein Lager aufgeschlagen hatte, als die Mittagshitze unerträglich wurde. Zu diesem Zeitpunkt war mein Schicksal bereits vollbracht. Abdullah ibn Ubayy ibn Salul hatte den Großteil dieser Aufgabe übernommen. Anschließend erreichten wir Medina. Dort angekommen, war ich einen Monat lang krank. Die Leute verbreiteten die Verleumdungen. Ich kümmerte mich nicht darum. Doch während meiner Krankheit machte mich die Tatsache, dass ich nicht dieselbe Freundlichkeit vom Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) erfuhr wie zuvor, misstrauisch. Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) kam nur herein, grüßte und sagte dann etwas. Auch das machte mich misstrauisch. Doch ich hegte keinen Groll. Schließlich, nach meiner Genesung, ging ich wieder hinaus. Umm Mistah begleitete mich nach Manasi. Dieser Ort war unsere Latrine. Wir gingen nur nachts hinaus. Dieser Vorfall ereignete sich, bevor wir Toiletten in der Nähe unserer Häuser bauten. Unser Brauch bezüglich der Latrinen entsprach dem der frühen Araber. Wir empfanden es als umständlich, Toiletten neben unseren Häusern zu errichten. Umm Mistah und ich gingen. Diese Frau ist die Tochter von Abu Ruhm ibn Muttalib ibn Abdi Menaf. Ihre Mutter ist die Tochter von Sahr ibn Amir, der Tante von Abu Bakr al-Siddiq. Umm Mistahs Sohn ist Mistah ibn Usasa ibn Abbad ibn Muttalifa. Nachdem Bint Abu Ruhm und ich uns erleichtert hatten, gingen wir zu meinem Haus. Da trat Umm Mistah auf ihren Schleier und sagte: „Verflucht sei Mistah!“ Ich sagte zu ihr: „Was für eine schreckliche Sache du gesagt hast! Verfluchst du einen Mann, der in Badr war?“ Sie sagte: „Frau, hast du nicht gehört, was er gesagt hat?“ Ich fragte: „Was hat er gesagt?“ Daraufhin berichtete er mir, was die Verleumder gesagt hatten. Und meine Krankheit verschlimmerte sich um ein Vielfaches. Als ich nach Hause zurückkehrte, kam der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) herein und begrüßte mich. Dann fragte er: „Darf ich zu meinen Eltern gehen?“ Ich sagte: „Ich wollte in diesem Moment erst einmal die Neuigkeiten von ihnen erfahren.“ Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) erlaubte es mir. So ging ich zu meinen Eltern und fragte meine Mutter: „Oh meine Mutter! Was sagen die Leute?“ Meine Mutter sagte: „Oh meine Tochter, sei ruhig! Bei Allah, es gibt nur sehr wenige schöne Frauen, die mit einem Mann verheiratet sind, der sie liebt, selbst wenn sie Partner haben, und über die niemand schlecht redet.“ Ich sagte: „Subhanallah! Haben die Leute das wirklich gesagt?“ Dann weinte ich die ganze Nacht. Ich verbrachte die Nacht weinend und ohne Schlaf. Dann verbrachte ich die Nacht wieder weinend. Als die Offenbarung aufhörte, rief der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) Ali ibn Abi Talib und Usama ibn Zayd zu sich, um mit ihnen über die Trennung von seiner Familie zu beraten. Usama ibn Zayd, der um die Unschuld seiner Familie wusste und seine Zuneigung zu ihr zum Ausdruck brachte, sagte zum Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm): „O Gesandter Allahs! Sie sind deine Familie. Wir wissen nichts Gutes über sie.“ Ali ibn Abi Talib sagte: „Allah wird dich nicht in Bedrängnis bringen; es gibt viele andere Frauen neben ihr. Wenn du die Sklavin fragst, wird sie dir die Wahrheit sagen.“ Daraufhin rief der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) Barira zu sich und fragte: „Barira! Hast du etwas über Aischa gesehen, das Zweifel in dir wecken könnte?“ Berira sagte zu ihm: „Ich schwöre bei Allah, der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich habe nichts an ihm gefunden, was ich ihm vorwerfen könnte. Doch er ist noch jung, ein Jüngling. Er schläft auf dem Teig, den er für seine Familie knetet, und Schafe kommen und fressen ihn.“ Daraufhin erhob sich der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) und bestieg die Kanzel, um Abdullah ibn Ubayy ibn Salul um Verzeihung zu bitten. Aischa berichtete: „Während der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) auf der Kanzel stand, sagte er: ‚O ihr muslimische Gemeinschaft! Wer wird meine Verzeihung von einem Mann annehmen, der meiner Familie größten Schaden zugefügt hat? Bei Allah, ich weiß nichts als Gutes über meine Familie. Er ist nur mit mir in ihre Gegenwart gekommen.‘“ Daraufhin stand Sa'd ibn Mu'adh al-Ansari auf und sagte: „Ich werde deine Verzeihung von ihm annehmen, o Gesandter Allahs!“ „Wenn er vom Stamm der Aws ist, werden wir ihm den Hals abschneiden. Wenn er von unseren Brüdern, den Chazraj, ist, gib den Befehl, und wir werden ihn befolgen“, sagte er. Da erhob sich Sa'd ibn Ubadah. Dieser Mann war der Anführer des Chazraj-Stammes und ein rechtschaffener Mann. Doch sein Eifer hatte ihn verblendet. Er sagte zu Sa'd ibn Mu'adh: „Du irrst dich! Ich schwöre bei Allah, dass du ihn nicht töten kannst, noch bist du dazu fähig!“ Dann erhob sich Usayd ibn Hudayr. Dieser Mann war Sa'd ibn Mu'adhs Cousin. Er sagte zu Sa'd ibn Ubadah: „Du irrst dich! Ich schwöre bei Allah, dass wir ihn gewiss töten werden. Du bist wahrlich ein Heuchler.“ „Ihr kämpft für die Heuchler.“ Und die beiden Stämme (Aus und Chasraj) erhoben sich. Sie wollten sogar kämpfen. Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) stand auf der Kanzel. Er beruhigte sie so lange, bis sie verstummten. Auch er verstummte. Aischa sagte: „Ich weinte den ganzen Tag. Meine Tränen hörten nicht auf, und ich konnte nicht schlafen. Dann weinte ich in der nächsten Nacht wieder. Meine Tränen hörten nicht auf, und ich konnte nicht schlafen. Meine Eltern dachten, mein Weinen würde mir das Herz zerreißen. Während sie neben mir saßen und ich weinte, bat eine Frau von den Ansar um Erlaubnis, einzutreten. Ich erlaubte es ihr. Die Frau setzte sich und begann zu weinen. Während wir so dastanden, kam der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) herein und begrüßte uns. Dann setzte er sich. Er hatte sich nicht mehr neben mich gesetzt, seitdem das über mich gesagt worden war. Er hatte einen Monat gewartet, und ihm war nichts über mich offenbart worden.“ Als der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) sich setzte, rezitierte er den Tashahhud. Dann sagte er: „O Aischa, mir wurden diese und jene Anschuldigungen von dir zugetragen. Wenn du unschuldig bist, wird Allah dich freisprechen. Wenn du eine Sünde begangen hast, bitte Allah um Vergebung! Kehre zu Ihm zurück! Denn wenn ein Diener eine Sünde bekennt und dann bereut, nimmt Allah seine Reue an.“ Aischa sagte: „Als der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) geendet hatte, versiegten meine Tränen. Ich spürte nicht einmal mehr einen einzigen Tropfen. Ich sagte zu meinem Vater: ‚Antworte mir bitte, was der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) gesagt hat!‘ Mein Vater sagte: ‚Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) sagen soll.‘“ Dann sagte ich zu meiner Mutter: „Beantworte mir bitte, was der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) gesagt hat!“ Sie erwiderte: „Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) sagen soll.“ Daraufhin sagte ich, obwohl ich jung war und den Koran noch nicht gut kannte: „Bei Allah, ich weiß sehr wohl, dass ihr gehört habt, was gesagt wurde. Es hat sich sogar in euren Festungen eingebürgert, und ihr glaubt daran. Wenn ich euch sagen würde, dass ich unschuldig bin – und Allah weiß, dass ich unschuldig bin –, würdet ihr mir nicht glauben. Wenn ich euch etwas beichten würde – und Allah weiß, dass ich unschuldig bin –, würdet ihr mich bestätigen. Bei Allah, ich kann euch kein Beispiel nennen. Doch wie Josefs Vater sagte, ist meine Angelegenheit eine Frage der Geduld. Allah ist derjenige, an den man sich bezüglich dessen, was du gesagt hast, wenden kann.“ Er sagte: „Dann drehte ich mich um und legte mich auf mein Bett.“ Und bei Allah, ich wusste in diesem Moment, dass ich unschuldig war und dass Allah mich freisprechen würde. Aber bei Allah, ich hätte nicht gedacht, dass die Offenbarung (des Korans) über mich herabgesandt würde.“ Meine Gedanken und Erwartungen waren nicht so, dass Allah (gepriesen und erhaben sei er) einen Vers über mich herabsenden würde. Vielmehr erwartete ich, dass der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) im Schlaf einen Traum haben würde und dass Allah mich durch diesen Traum entlasten würde. Bei Allah, der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) hatte seine Versammlung nicht verlassen; niemand aus dem Haus war hinausgegangen, als Allah (gepriesen und erhaben sei er) Seinem Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) die Offenbarung herabgesandt hatte. Die Intensität, die ihn im Moment der Offenbarung überwältigt hatte, kehrte zurück. Von der Schwere der ihm offenbarten Worte rannen ihm an diesem kalten Tag Schweißperlen über die Stirn. Als der Zustand der Offenbarung vorüber war, lächelte der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm). Seine ersten Worte waren: „O Aischa! „Allah hat dich freigesprochen.“ Daraufhin sagte meine Mutter zu mir: „Steh auf und geh zu ihm.“ Ich sagte: „Bei Allah, ich kann nicht zu ihm gehen. Ich kann niemanden außer Allah loben! Er ist es, der meine Unschuld herabgesandt hat.“ Dann offenbarte Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zehn Verse, beginnend mit Sure An-Nur, Vers 11. Diese Verse wurden von Allah (gepriesen und erhaben sei Er) bezüglich meiner Unschuld offenbart. Abu Bakr – der Mistah aufgrund ihrer Verwandtschaft und Armut zu unterstützen pflegte – sagte: „Bei Allah, nach dem, was er über Aischa gesagt hat, werde ich ihm nie wieder etwas geben!“ Daraufhin offenbarte Allah (gepriesen und erhaben sei Er) den Vers: „Diejenigen, die von hohem Stand und Reichtum sind, sollen nicht schwören, dass sie ihren Verwandten nicht helfen werden …“ bis hin zu dem edlen Vers: „Wünschst du dir nicht, dass Allah dir vergibt?“ Ibn Musa sagte: „Abdullah b. Mubarak sagte: „Dies ist der hoffnungsvollste Vers im Buch Allahs.“ Bakr sagte: „Bei Allah, ich wünschte, Allah möge mir vergeben“, und er setzte die Versorgung Mistahs fort, die er ihm zuvor gegeben hatte, mit den Worten: „Ich werde ihm niemals damit aufhören.“ Er sagte: „Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) fragte seine Frau Zaynab bint Jahsh nach meiner Angelegenheit und sagte: ‚Wusstest du (oder) was hast du gesehen?‘ Sie antwortete: ‚O Gesandter Allahs! Ich schütze meine Ohren und meine Augen. Bei Allah, ich kenne nichts als Gutes.‘ Er sagte: ‚Dennoch war sie es unter den Frauen des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm), die mich herausforderte. Allah beschützte sie mit Frömmigkeit und Rechtschaffenheit.‘ Ihre Schwester Hanina bint Jahsh begann mit ihr zu streiten, und sie kam unter denen um, die umkamen.“ Er sagte: „Dies ist, was uns von dieser Gemeinde überliefert wurde!“ Und im Hadith verwendete er den Ausdruck: „Sein Eifer erzürnte ihn…“
Sahih Muslim : 37
Sahih
حَدَّثَنَا حَبَّانُ بْنُ مُوسَى، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الْمُبَارَكِ، أَخْبَرَنَا يُونُسُ بْنُ يَزِيدَ، الأَيْلِيُّ ح وَحَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، وَمُحَمَّدُ بْنُ رَافِعٍ، وَعَبْدُ بْنُ حُمَيْدٍ، قَالَ ابْنُ رَافِعٍ حَدَّثَنَا وَقَالَ الآخَرَانِ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، وَالسِّيَاقُ، حَدِيثُ مَعْمَرٍ مِنْ رِوَايَةِ عَبْدٍ وَابْنِ رَافِعٍ قَالَ يُونُسُ وَمَعْمَرٌ جَمِيعًا عَنِ الزُّهْرِيِّ أَخْبَرَنِي سَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ وَعُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ وَعَلْقَمَةُ بْنِ وَقَّاصٍ وَعُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ عَنْ حَدِيثِ عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم حِينَ قَالَ لَهَا أَهْلُ الإِفْكِ مَا قَالُوا فَبَرَّأَهَا اللَّهُ مِمَّا قَالُوا وَكُلُّهُمْ حَدَّثَنِي طَائِفَةً مِنْ حَدِيثِهَا وَبَعْضُهُمْ كَانَ أَوْعَى لِحَدِيثِهَا مِنْ بَعْضٍ وَأَثْبَتَ اقْتِصَاصًا وَقَدْ وَعَيْتُ عَنْ كُلِّ وَاحِدٍ مِنْهُمُ الْحَدِيثَ الَّذِي حَدَّثَنِي وَبَعْضُ حَدِيثِهِمْ يُصَدِّقُ بَعْضًا ذَكَرُوا أَنَّ عَائِشَةَ زَوْجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِذَا أَرَادَ أَنْ يَخْرُجَ سَفَرًا أَقْرَعَ بَيْنَ نِسَائِهِ فَأَيَّتُهُنَّ خَرَجَ سَهْمُهَا خَرَجَ بِهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَعَهُ - قَالَتْ عَائِشَةُ - فَأَقْرَعَ بَيْنَنَا فِي غَزْوَةٍ غَزَاهَا فَخَرَجَ فِيهَا سَهْمِي فَخَرَجْتُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَذَلِكَ بَعْدَ مَا أُنْزِلَ الْحِجَابُ فَأَنَا أُحْمَلُ فِي هَوْدَجِي وَأُنْزَلُ فِيهِ مَسِيرَنَا حَتَّى إِذَا فَرَغَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ غَزْوِهِ وَقَفَلَ وَدَنَوْنَا مِنَ الْمَدِينَةِ آذَنَ لَيْلَةً بِالرَّحِيلِ فَقُمْتُ حِينَ آذَنُوا بِالرَّحِيلِ فَمَشَيْتُ حَتَّى جَاوَزْتُ الْجَيْشَ فَلَمَّا قَضَيْتُ مِنْ شَأْنِي أَقْبَلْتُ إِلَى الرَّحْلِ فَلَمَسْتُ صَدْرِي فَإِذَا عِقْدِي مِنْ جَزْعِ ظَفَارِ قَدِ انْقَطَعَ فَرَجَعْتُ فَالْتَمَسْتُ عِقْدِي فَحَبَسَنِي ابْتِغَاؤُهُ وَأَقْبَلَ الرَّهْطُ الَّذِينَ كَانُوا يَرْحَلُونَ لِي فَحَمَلُوا هَوْدَجِي فَرَحَلُوهُ عَلَى بَعِيرِيَ الَّذِي كُنْتُ أَرْكَبُ وَهُمْ يَحْسَبُونَ أَنِّي فِيهِ - قَالَتْ - وَكَانَتِ النِّسَاءُ إِذْ ذَاكَ خِفَافًا لَمْ يُهَبَّلْنَ وَلَمْ يَغْشَهُنَّ اللَّحْمُ إِنَّمَا يَأْكُلْنَ الْعُلْقَةَ مِنَ الطَّعَامِ فَلَمْ يَسْتَنْكِرِ الْقَوْمُ ثِقَلَ الْهَوْدَجِ حِينَ رَحَلُوهُ وَرَفَعُوهُ وَكُنْتُ جَارِيَةً حَدِيثَةَ السِّنِّ فَبَعَثُوا الْجَمَلَ وَسَارُوا وَوَجَدْتُ عِقْدِي بَعْدَ مَا اسْتَمَرَّ الْجَيْشُ فَجِئْتُ مَنَازِلَهُمْ وَلَيْسَ بِهَا دَاعٍ وَلاَ مُجِيبٌ فَتَيَمَّمْتُ مَنْزِلِي الَّذِي كُنْتُ فِيهِ وَظَنَنْتُ أَنَّ الْقَوْمَ سَيَفْقِدُونِي فَيَرْجِعُونَ إِلَىَّ فَبَيْنَا أَنَا جَالِسَةٌ فِي مَنْزِلِي غَلَبَتْنِي عَيْنِي فَنِمْتُ وَكَانَ صَفْوَانُ بْنُ الْمُعَطَّلِ السُّلَمِيُّ ثُمَّ الذَّكْوَانِيُّ قَدْ عَرَّسَ مِنْ وَرَاءِ الْجَيْشِ فَادَّلَجَ فَأَصْبَحَ عِنْدَ مَنْزِلِي فَرَأَى سَوَادَ إِنْسَانٍ نَائِمٍ فَأَتَانِي فَعَرَفَنِي حِينَ رَآنِي وَقَدْ كَانَ يَرَانِي قَبْلَ أَنْ يُضْرَبَ الْحِجَابُ عَلَىَّ فَاسْتَيْقَظْتُ بِاسْتِرْجَاعِهِ حِينَ عَرَفَنِي فَخَمَّرْتُ وَجْهِي بِجِلْبَابِي وَوَاللَّهِ مَا يُكَلِّمُنِي كَلِمَةً وَلاَ سَمِعْتُ مِنْهُ كَلِمَةً غَيْرَ اسْتِرْجَاعِهِ حَتَّى أَنَاخَ رَاحِلَتَهُ فَوَطِئَ عَلَى يَدِهَا فَرَكِبْتُهَا فَانْطَلَقَ يَقُودُ بِي الرَّاحِلَةَ حَتَّى أَتَيْنَا الْجَيْشَ بَعْدَ مَا نَزَلُوا مُوغِرِينَ فِي نَحْرِ الظَّهِيرَةِ فَهَلَكَ مَنْ هَلَكَ فِي شَأْنِي وَكَانَ الَّذِي تَوَلَّى كِبْرَهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ أُبَىٍّ ابْنُ سَلُولَ فَقَدِمْنَا الْمَدِينَةَ فَاشْتَكَيْتُ حِينَ قَدِمْنَا الْمَدِينَةَ شَهْرًا وَالنَّاسُ يُفِيضُونَ فِي قَوْلِ أَهْلِ الإِفْكِ وَلاَ أَشْعُرُ بِشَىْءٍ مِنْ ذَلِكَ وَهُوَ يَرِيبُنِي فِي وَجَعِي أَنِّي لاَ أَعْرِفُ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم اللُّطْفَ الَّذِي كُنْتُ أَرَى مِنْهُ حِينَ أَشْتَكِي إِنَّمَا يَدْخُلُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَيُسَلِّمُ ثُمَّ يَقُولُ " كَيْفَ تِيكُمْ " . فَذَاكَ يَرِيبُنِي وَلاَ أَشْعُرُ بِالشَّرِّ حَتَّى خَرَجْتُ بَعْدَ مَا نَقِهْتُ وَخَرَجَتْ مَعِي أُمُّ مِسْطَحٍ قِبَلَ الْمَنَاصِعِ وَهُوَ مُتَبَرَّزُنَا وَلاَ نَخْرُجُ إِلاَّ لَيْلاً إِلَى لَيْلٍ وَذَلِكَ قَبْلَ أَنَّ نَتَّخِذَ الْكُنُفَ قَرِيبًا مِنْ بُيُوتِنَا وَأَمْرُنَا أَمْرُ الْعَرَبِ الأُوَلِ فِي التَّنَزُّهِ وَكُنَّا نَتَأَذَّى بِالْكُنُفِ أَنْ نَتَّخِذَهَا عِنْدَ بُيُوتِنَا فَانْطَلَقْتُ أَنَا وَأُمُّ مِسْطَحٍ وَهِيَ بِنْتُ أَبِي رُهْمِ بْنِ الْمُطَّلِبِ بْنِ عَبْدِ مَنَافٍ وَأُمُّهَا ابْنَةُ صَخْرِ بْنِ عَامِرٍ خَالَةُ أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ وَابْنُهَا مِسْطَحُ بْنُ أُثَاثَةَ بْنِ عَبَّادِ بْنِ الْمُطَّلِبِ فَأَقْبَلْتُ أَنَا وَبِنْتُ أَبِي رُهْمٍ قِبَلَ بَيْتِي حِينَ فَرَغْنَا مِنْ شَأْنِنَا فَعَثَرَتْ أُمُّ مِسْطَحٍ فِي مِرْطِهَا فَقَالَتْ تَعِسَ مِسْطَحٌ . فَقُلْتُ لَهَا بِئْسَ مَا قُلْتِ أَتَسُبِّينَ رَجُلاً قَدْ شَهِدَ بَدْرًا . قَالَتْ أَىْ هَنْتَاهُ أَوَلَمْ تَسْمَعِي مَا قَالَ قُلْتُ وَمَاذَا قَالَ قَالَتْ فَأَخْبَرَتْنِي بِقَوْلِ أَهْلِ الإِفْكِ فَازْدَدْتُ مَرَضًا إِلَى مَرَضِي فَلَمَّا رَجَعْتُ إِلَى بَيْتِي فَدَخَلَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَسَلَّمَ ثُمَّ قَالَ " كَيْفَ تِيكُمْ " . قُلْتُ أَتَأْذَنُ لِي أَنْ آتِيَ أَبَوَىَّ قَالَتْ وَأَنَا حِينَئِذٍ أُرِيدُ أَنْ أَتَيَقَّنَ الْخَبَرَ مِنْ قِبَلِهِمَا . فَأَذِنَ لِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَجِئْتُ أَبَوَىَّ فَقُلْتُ لأُمِّي يَا أُمَّتَاهْ مَا يَتَحَدَّثُ النَّاسُ فَقَالَتْ يَا بُنَيَّةُ هَوِّنِي عَلَيْكِ فَوَاللَّهِ لَقَلَّمَا كَانَتِ امْرَأَةٌ قَطُّ وَضِيئَةٌ عِنْدَ رَجُلٍ يُحِبُّهَا وَلَهَا ضَرَائِرُ إِلاَّ كَثَّرْنَ عَلَيْهَا - قَالَتْ - قُلْتُ سُبْحَانَ اللَّهِ وَقَدْ تَحَدَّثَ النَّاسُ بِهَذَا قَالَتْ فَبَكَيْتُ تِلْكَ اللَّيْلَةَ حَتَّى أَصْبَحْتُ لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ ثُمَّ أَصَبَحْتُ أَبْكِي وَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلِيَّ بْنَ أَبِي طَالِبٍ وَأُسَامَةَ بْنَ زَيْدٍ حِينَ اسْتَلْبَثَ الْوَحْىُ يَسْتَشِيرُهُمَا فِي فِرَاقِ أَهْلِهِ - قَالَتْ - فَأَمَّا أُسَامَةُ بْنُ زَيْدٍ فَأَشَارَ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِالَّذِي يَعْلَمُ مِنْ بَرَاءَةِ أَهْلِهِ وَبِالَّذِي يَعْلَمُ فِي نَفْسِهِ لَهُمْ مِنَ الْوُدِّ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ هُمْ أَهْلُكَ وَلاَ نَعْلَمُ إِلاَّ خَيْرًا . وَأَمَّا عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ فَقَالَ لَمْ يُضَيِّقِ اللَّهُ عَلَيْكَ وَالنِّسَاءُ سِوَاهَا كَثِيرٌ وَإِنْ تَسْأَلِ الْجَارِيَةَ تَصْدُقْكَ - قَالَتْ - فَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَرِيرَةَ فَقَالَ " أَىْ بَرِيرَةُ هَلْ رَأَيْتِ مِنْ شَىْءٍ يَرِيبُكِ مِنْ عَائِشَةَ " . قَالَتْ لَهُ بَرِيرَةُ وَالَّذِي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ إِنْ رَأَيْتُ عَلَيْهَا أَمْرًا قَطُّ أَغْمِصُهُ عَلَيْهَا أَكْثَرَ مِنْ أَنَّهَا جَارِيَةٌ حَدِيثَةُ السِّنِّ تَنَامُ عَنْ عَجِينِ أَهْلِهَا فَتَأْتِي الدَّاجِنُ فَتَأْكُلُهُ - قَالَتْ - فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى الْمِنْبَرِ فَاسْتَعْذَرَ مِنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أُبَىٍّ ابْنِ سَلُولَ - قَالَتْ - فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهُوَ عَلَى الْمِنْبَرِ " يَا مَعْشَرَ الْمُسْلِمِينَ مَنْ يَعْذِرُنِي مِنْ رَجُلٍ قَدْ بَلَغَ أَذَاهُ فِي أَهْلِ بَيْتِي فَوَاللَّهِ مَا عَلِمْتُ عَلَى أَهْلِي إِلاَّ خَيْرًا وَلَقَدْ ذَكَرُوا رَجُلاً مَا عَلِمْتُ عَلَيْهِ إِلاَّ خَيْرًا وَمَا كَانَ يَدْخُلُ عَلَى أَهْلِي إِلاَّ مَعِي " . فَقَامَ سَعْدُ بْنُ مُعَاذٍ الأَنْصَارِيُّ فَقَالَ أَنَا أَعْذِرُكَ مِنْهُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنْ كَانَ مِنَ الأَوْسِ ضَرَبْنَا عُنُقَهُ وَإِنْ كَانَ مِنْ إِخْوَانِنَا الْخَزْرَجِ أَمَرْتَنَا فَفَعَلْنَا أَمْرَكَ - قَالَتْ - فَقَامَ سَعْدُ بْنُ عُبَادَةَ وَهُوَ سَيِّدُ الْخَزْرَجِ وَكَانَ رَجُلاً صَالِحًا وَلَكِنِ اجْتَهَلَتْهُ الْحَمِيَّةُ فَقَالَ لِسَعْدِ بْنِ مُعَاذٍ كَذَبْتَ لَعَمْرُ اللَّهِ لاَ تَقْتُلُهُ وَلاَ تَقْدِرُ عَلَى قَتْلِهِ . فَقَامَ أُسَيْدُ بْنُ حُضَيْرٍ وَهُوَ ابْنُ عَمِّ سَعْدِ بْنِ مُعَاذٍ فَقَالَ لِسَعْدِ بْنِ عُبَادَةَ كَذَبْتَ لَعَمْرُ اللَّهِ لَنَقْتُلَنَّهُ فَإِنَّكَ مُنَافِقٌ تُجَادِلُ عَنِ الْمُنَافِقِينَ فَثَارَ الْحَيَّانِ الأَوْسُ وَالْخَزْرَجُ حَتَّى هَمُّوا أَنْ يَقْتَتِلُوا وَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَائِمٌ عَلَى الْمِنْبَرِ فَلَمْ يَزَلْ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُخَفِّضُهُمْ حَتَّى سَكَتُوا وَسَكَتَ - قَالَتْ - وَبَكَيْتُ يَوْمِي ذَلِكَ لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ ثُمَّ بَكَيْتُ لَيْلَتِي الْمُقْبِلَةَ لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ وَأَبَوَاىَ يَظُنَّانِ أَنَّ الْبُكَاءَ فَالِقٌ كَبِدِي فَبَيْنَمَا هُمَا جَالِسَانِ عِنْدِي وَأَنَا أَبْكِي اسْتَأْذَنَتْ عَلَىَّ امْرَأَةٌ مِنَ الأَنْصَارِ فَأَذِنْتُ لَهَا فَجَلَسَتْ تَبْكِي - قَالَتْ - فَبَيْنَا نَحْنُ عَلَى ذَلِكَ دَخَلَ عَلَيْنَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَسَلَّمَ ثُمَّ جَلَسَ - قَالَتْ - وَلَمْ يَجْلِسْ عِنْدِي مُنْذُ قِيلَ لِي مَا قِيلَ وَقَدْ لَبِثَ شَهْرًا لاَ يُوحَى إِلَيْهِ فِي شَأْنِي بِشَىْءٍ - قَالَتْ - فَتَشَهَّدَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَ جَلَسَ ثُمَّ قَالَ " أَمَّا بَعْدُ يَا عَائِشَةُ فَإِنَّهُ قَدْ بَلَغَنِي عَنْكِ كَذَا وَكَذَا فَإِنْ كُنْتِ بَرِيئَةً فَسَيُبَرِّئُكِ اللَّهُ وَإِنْ كُنْتِ أَلْمَمْتِ بِذَنْبٍ فَاسْتَغْفِرِي اللَّهَ وَتُوبِي إِلَيْهِ فَإِنَّ الْعَبْدَ إِذَا اعْتَرَفَ بِذَنْبٍ ثُمَّ تَابَ تَابَ اللَّهُ عَلَيْهِ " . قَالَتْ فَلَمَّا قَضَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَقَالَتَهُ قَلَصَ دَمْعِي حَتَّى مَا أُحِسُّ مِنْهُ قَطْرَةً فَقُلْتُ لأَبِي أَجِبْ عَنِّي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِيمَا قَالَ . فَقَالَ وَاللَّهِ مَا أَدْرِي مَا أَقُولُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ لأُمِيِّ أَجِيبِي عَنِّي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ وَاللَّهِ مَا أَدْرِي مَا أَقُولُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ وَأَنَا جَارِيَةٌ حَدِيثَةُ السِّنِّ لاَ أَقْرَأُ كَثِيرًا مِنَ الْقُرْآنِ إِنِّي وَاللَّهِ لَقَدْ عَرَفْتُ أَنَّكُمْ قَدْ سَمِعْتُمْ بِهَذَا حَتَّى اسْتَقَرَّ فِي نُفُوسِكُمْ وَصَدَّقْتُمْ بِهِ فَإِنْ قُلْتُ لَكُمْ إِنِّي بَرِيئَةٌ وَاللَّهُ يَعْلَمُ أَنِّي بَرِيئَةٌ لاَ تُصَدِّقُونِي بِذَلِكَ وَلَئِنِ اعْتَرَفْتُ لَكُمْ بِأَمْرٍ وَاللَّهُ يَعْلَمُ أَنِّي بَرِيئَةٌ لَتُصَدِّقُونَنِي وَإِنِّي وَاللَّهِ مَا أَجِدُ لِي وَلَكُمْ مَثَلاً إِلاَّ كَمَا قَالَ أَبُو يُوسُفَ فَصَبْرٌ جَمِيلٌ وَاللَّهُ الْمُسْتَعَانُ عَلَى مَا تَصِفُونَ . قَالَتْ ثُمَّ تَحَوَّلْتُ فَاضْطَجَعْتُ عَلَى فِرَاشِي - قَالَتْ - وَأَنَا وَاللَّهِ حِينَئِذٍ أَعْلَمُ أَنِّي بَرِيئَةٌ وَأَنَّ اللَّهَ مُبَرِّئِي بِبَرَاءَتِي وَلَكِنْ وَاللَّهِ مَا كُنْتُ أَظُنُّ أَنْ يُنْزَلَ فِي شَأْنِي وَحْىٌ يُتْلَى وَلَشَأْنِي كَانَ أَحْقَرَ فِي نَفْسِي مِنْ أَنْ يَتَكَلَّمَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ فِيَّ بِأَمْرٍ يُتْلَى وَلَكِنِّي كُنْتُ أَرْجُو أَنْ يَرَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي النَّوْمِ رُؤْيَا يُبَرِّئُنِي اللَّهُ بِهَا قَالَتْ فَوَاللَّهِ مَا رَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَجْلِسَهُ وَلاَ خَرَجَ مِنْ أَهْلِ الْبَيْتِ أَحَدٌ حَتَّى أَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ عَلَى نَبِيِّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَخَذَهُ مَا كَانَ يَأْخُذُهُ مِنَ الْبُرَحَاءِ عِنْدَ الْوَحْىِ حَتَّى إِنَّهُ لَيَتَحَدَّرُ مِنْهُ مِثْلُ الْجُمَانِ مِنَ الْعَرَقِ فِي الْيَوْمِ الشَّاتِ مِنْ ثِقَلِ الْقَوْلِ الَّذِي أُنْزِلَ عَلَيْهِ - قَالَتْ - فَلَمَّا سُرِّيَ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهُوَ يَضْحَكُ فَكَانَ أَوَّلَ كَلِمَةٍ تَكَلَّمَ بِهَا أَنْ قَالَ " أَبْشِرِي يَا عَائِشَةُ أَمَّا اللَّهُ فَقَدْ بَرَّأَكِ " . فَقَالَتْ لِي أُمِّي قُومِي إِلَيْهِ فَقُلْتُ وَاللَّهِ لاَ أَقُومُ إِلَيْهِ وَلاَ أَحْمَدُ إِلاَّ اللَّهَ هُوَ الَّذِي أَنْزَلَ بَرَاءَتِي - قَالَتْ - فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ { إِنَّ الَّذِينَ جَاءُوا بِالإِفْكِ عُصْبَةٌ مِنْكُمْ} عَشْرَ آيَاتٍ فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ هَؤُلاَءِ الآيَاتِ بَرَاءَتِي - قَالَتْ - فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ وَكَانَ يُنْفِقُ عَلَى مِسْطَحٍ لِقَرَابَتِهِ مِنْهُ وَفَقْرِهِ وَاللَّهِ لاَ أُنْفِقُ عَلَيْهِ شَيْئًا أَبَدًا بَعْدَ الَّذِي قَالَ لِعَائِشَةَ . فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ { وَلاَ يَأْتَلِ أُولُو الْفَضْلِ مِنْكُمْ وَالسَّعَةِ أَنْ يُؤْتُوا أُولِي الْقُرْبَى} إِلَى قَوْلِهِ { أَلاَ تُحِبُّونَ أَنْ يَغْفِرَ اللَّهُ لَكُمْ} قَالَ حِبَّانُ بْنُ مُوسَى قَالَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الْمُبَارَكِ هَذِهِ أَرْجَى آيَةٍ فِي كِتَابِ اللَّهِ . فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ وَاللَّهِ إِنِّي لأُحِبُّ أَنْ يَغْفِرَ اللَّهُ لِي . فَرَجَعَ إِلَى مِسْطَحٍ النَّفَقَةَ الَّتِي كَانَ يُنْفِقُ عَلَيْهِ وَقَالَ لاَ أَنْزِعُهَا مِنْهُ أَبَدًا . قَالَتْ عَائِشَةُ وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم سَأَلَ زَيْنَبَ بِنْتَ جَحْشٍ زَوْجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم عَنْ أَمْرِي " مَا عَلِمْتِ أَوْ مَا رَأَيْتِ " . فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَحْمِي سَمْعِي وَبَصَرِي وَاللَّهِ مَا عَلِمْتُ إِلاَّ خَيْرًا . قَالَتْ عَائِشَةُ وَهِيَ الَّتِي كَانَتْ تُسَامِينِي مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَعَصَمَهَا اللَّهُ بِالْوَرَعِ وَطَفِقَتْ أُخْتُهَا حَمْنَةُ بِنْتُ جَحْشٍ تُحَارِبُ لَهَا فَهَلَكَتْ فِيمَنْ هَلَكَ . قَالَ الزُّهْرِيُّ فَهَذَا مَا انْتَهَى إِلَيْنَا مِنْ أَمْرِ هَؤُلاَءِ الرَّهْطِ . وَقَالَ فِي حَدِيثِ يُونُسَ احْتَمَلَتْهُ الْحَمِيَّةُ .
Sa'id ibn Musayyib, 'Urwa ibn Zubair, 'Alqama ibn Waqqas und 'Ubaidullah ibn Abdullah ibn 'Utba ibn Mas'ud – sie alle berichteten die Geschichte der falschen Anschuldigung gegen 'A'ischa, die Frau des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm). Und sie (die Verleumder) sagten, was sie zu sagen hatten, doch Allah sprach sie von diesem Vorwurf frei. Alle berichteten einen Teil des Hadith, und einige von ihnen, die ein besseres Gedächtnis hatten, berichteten mehr und genauer. Ich versuchte, diesen Hadith von jedem einzelnen, den sie mir berichteten, zu behalten, und einige von ihnen bestätigten den anderen. (Die Kernaussage der falschen Anschuldigung ist folgende:) 'A'ischa sagte: Wann immer der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) eine Reise antreten wollte, warf er das Los unter seinen Frauen und nahm diejenige mit, zu deren Gunsten das Los fiel. Es begab sich, dass er vor dem Aufbruch in die Schlacht unter uns das Los warf, und es fiel zu meinen Gunsten. So zog ich mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) los. Dies geschah zu der Zeit, als die Offenbarung bezüglich der Verschleierungspflicht erfolgte. Ich wurde in einem Haudaj getragen und zu unserem Lagerplatz gebracht. Kurz gesagt, als wir uns auf den Rückweg vom Feldzug machten und unsere Karawane sich Medina näherte, befahl der Gesandte Allahs (ﷺ) eines Nachts, vorwärts zu marschieren. Auch ich stand auf, als der Marschbefehl erging, und marschierte, bis ich das Lager des Heeres verließ. Nachdem ich meine Notdurft verrichtet hatte, erreichte ich meinen Platz. Ich berührte meine Brust und stellte fest, dass meine Halskette aus Zafar-Steinen zerbrochen war. Ich ging zurück und suchte nach meiner Halskette, was mich jedoch aufhielt. Die Gruppe, die mein Reittier gesattelt und den Haudaj mit mir auf die Kamele geladen hatte, marschierte weiter. Sie glaubten, ich säße darin. Die Frauen jener Zeit waren zierlich und trugen wenig Fleisch, da sie weniger aßen. Deshalb bemerkten sie das Gewicht meiner Haudaj nicht, als sie sie auf das Kamel legten, da ich damals noch ein junges Mädchen war. Sie trieben das Kamel und Eet hinaus, und ich fand meine Halskette erst, nachdem das Heer abgezogen war. Ich kehrte zu meinem Platz zurück, doch niemand war da, den ich rufen konnte, und niemand antwortete. Ich wartete dort in der Annahme, dass die Leute zurückkommen würden, sobald sie mich fänden. So blieb ich sitzen. Ich überkam ein tiefer Schlaf und schlief ein. Safwan b. Mu'attal Sulami Dhakwini, der wegen seiner Rast hinter dem Heer zurückgeblieben war, kam in der späten Nacht zu mir und sah mich schlafen. Er kam zu mir und erkannte mich, da er mich vor der Einführung des Purda gesehen hatte. Ich wurde von seiner Stimme ergriffen, als er „Inna lillahi wa inna ilaihi raji'un“ [Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück] rezitierte, und ich bedeckte meinen Kopf mit meinem Kopftuch. Bei Allah, er sprach kein Wort zu mir, und ich hörte kein Wort von ihm außer „Inna lillahi“. Er ließ sein Kamel niederknien, und ich bestieg es, während er das Vorderbein des Kamels drückte. Er ritt weiter, indem er das Kamel am Nasenriemen, auf dem ich saß, stützte, bis wir zum Heer kamen, das dort wegen der großen Hitze lagerte. Wehe denen, die Zweifel an mir hegten, und der berüchtigtste unter ihnen war Abdullah ibn Ubayy, der große Heuchler. Wir kamen nach Medina, und ich wurde einen Monat lang krank. Die Leute hatten über die Aussagen derer beraten, die diese Verleumdungen gegen mich erhoben hatten. Ich wusste davon absolut nichts. Dies ließ mich jedoch zweifeln, da ich den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) nicht mit der gleichen Güte zu mir hatte kommen sehen wie zuvor, als ich krank war. Der Prophet (Friede sei mit ihm) kam und grüßte mich mit „Assalam-o-'Alaikum“ und fragte mich nur nach meinem Befinden. Dies weckte Zweifel in mir, doch ich ahnte nichts von dem Übel. Trotz meines schlechten Gesundheitszustandes weinte ich draußen, und Umm Mistah begleitete mich. Sie sagte, sie sei die Tochter von Abu Rham ibn Muttalib ibn 'Abd Manaf, und seine Mutter sei die Tochter von Sakhr ibn 'Amir, der Schwester der Mutter von Abu Bakr Sidiq, und sein Sohn sei Mistah ibn Uthatha ibn 'Abbad ibn Muttalib. Ich und die Tochter von Abu Rham machten uns auf den Weg zu meinem Haus. Plötzlich geriet etwas in den Kopfschmuck von Umm Mistah, und sie sagte: „Wehe Mistah!“ Und ich sagte: „Wehe dem, was du sagst! Verfluchst du etwa die Teilnehmer der Schlacht von Badr?“ Sie sagte: „Unschuldige Frau, hast du nicht gehört, was er gesagt hat?“ Ich fragte: „Was hat er gesagt?“ Sie überbrachte mir die Aussage derer, die falsche Anschuldigungen gegen mich erhoben hatten. Daraufhin verschlimmerte sich mein Zustand. Ich ging nach Hause, und der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) kam zu mir, begrüßte mich und fragte: „Wie geht es dieser Frau?“ Ich fragte: „Darf ich zu meinen Eltern gehen?“ Sie sagte weiter: „Ich hatte mir damals vorgenommen, diese Nachricht von ihnen zu erhalten. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) erlaubte es mir.“ So ging ich zu meinen Eltern und fragte meine Mutter: „Mutter, weißt du, worüber die Leute reden?“ Sie sagte: „Meine Tochter, mach dir keine Sorgen. Bei Allah, wenn es eine schöne Frau gibt, die von ihrem Mann geliebt wird und er noch andere Frauen hat, wird viel über sie geredet.“ Ich fragte: „Gepriesen sei Allah, worüber reden die Leute?“ Ich weinte die ganze Nacht bis zum Morgen und habe kein Auge zugetan; selbst am Morgen weinte ich noch. Da die Offenbarung (in dieser Angelegenheit) auf sich warten ließ, rief der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) 'Ali ibn Abi 'Talib und Usama ibn Zaid zu sich, um ihren Rat bezüglich der Trennung von seiner Frau einzuholen. Usama ibn Zaid berichtete dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) von der Unschuld seiner Frauen und seiner Liebe zu ihnen. Er sagte: „Gesandter Allahs, es sind deine Frauen, und wir wissen nichts anderes über sie als Gutes.“ Und 'Ali ibn Abi 'Talib sagte: „Allah hat dir keine unnötige Last auferlegt (bezüglich deiner Frauen). Es gibt noch andere Frauen neben ihr, und wenn du die Magd (Barira) fragst, wird sie dir die Wahrheit sagen.“ So rief der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) Baira zu sich und fragte: „Baira, hast du an Aischa etwas gesehen, das Zweifel an ihr aufkommen lassen könnte?“ Baira antwortete: „Bei Dem, Der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich habe nichts Anstößiges an ihr gefunden, außer dass sie ein junges Mädchen ist und beim Kneten des Teigs einschläft, den dann das Lamm frisst.“ Daraufhin bestieg der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) die Kanzel und verteidigte Abdullah ibn Ubayy ibn Salul. Er sagte weiter: „Wer kann mich von den Anschuldigungen desjenigen freisprechen, der mich in Bezug auf meine Familie beunruhigt hat? Bei Allah, ich finde nichts als Güte an meiner Frau, und derjenige, den die Leute in diesem Zusammenhang erwähnt haben, ist meines Wissens ein durch und durch frommer Mensch, und er betrat mein Haus nie ohne mich.“ Sa'd ibn Mu'adh stand auf und sagte: „Gesandter Allahs, ich verteidige deine Ehre gegen ihn.“ Wenn er dem Stamm der Aus angehört, würden wir ihm den Hals durchschlagen, und wenn er dem Stamm unseres Bruders Khazraj angehört und du uns den Befehl gibst, würden wir ihn befolgen. Da stand Sa'd ibn 'Ubada auf. Er war der Anführer des Khazraj-Stammes. Ansonsten war er ein frommer Mann, doch er hegte eine gewisse Stammeszugehörigkeit und sagte zu Sa'd ibn Mu'adh: „Bei Allahs ewigem Dasein! Du sprichst nicht die Wahrheit. Du wirst ihn nicht töten können und du wirst auch nicht die Macht dazu haben.“ Daraufhin stand Usaid ibn Hudair auf, der Cousin ersten Grades von Sa'd ibn Mu'adh, und sagte zu Sa'd ibn 'Ubada: „Bei Allahs ewigem Dasein! Du sprichst nicht die Wahrheit. Wir würden ihn töten.“ Du bist ein Heuchler und verteidigst deshalb die Heuchler. Daraufhin gerieten die Stämme der Aus und der Khazraj in Aufruhr, bis sie beinahe aufeinander losgingen. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) blieb auf der Kanzel stehen und versuchte, ihren Zorn zu besänftigen, bis sie verstummten. So kehrte Stille ein. Aischa berichtete weiter: Ich verbrachte den ganzen Tag und auch die Nacht weinend und konnte auch in der folgenden Nacht kein Auge zutun. Meine Eltern dachten, mein ständiges Weinen würde mir das Herz brechen. Ich weinte, und sie saßen neben mir. Inzwischen kam eine Frau der Ansar zu mir. Ich erlaubte ihr, mich zu sehen, und auch sie begann zu weinen. In diesem Zustand kam der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm), begrüßte mich und setzte sich. Er hatte sich seit einem Monat, seit dieses Gerücht die Runde machte, nicht mehr zu mir gesetzt, und es gab keine Offenbarung, die meinen Fall aufklärte. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) rezitierte den Taschahhud (Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist Sein Gesandter) und sagte dann: „Nun zum Punkt, Aischa. Folgendes ist mir über dich zu Ohren gekommen: Wenn du unschuldig bist, wird Allah dich selbst ehren. Solltest du versehentlich einen Fehler begangen haben, bitte Allah um Vergebung; Er wird dir vergeben. Denn wenn ein Diener seine Schuld bekennt und sich Ihm reumütig zuwendet, wendet sich Allah ihm ebenfalls zu und nimmt seine Reue an.“ Während der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sprach, versiegten meine Tränen, und ich bemerkte nicht einmal einen einzigen Tropfen. Ich sagte zu meinem Vater: „Antworte du dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in meinem Namen.“ Er sagte: „Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen soll.“ Ich sagte dann zu meiner Mutter: „Antworte dem Gesandten Allahs (ﷺ) in meinem Namen.“ Doch sie sagte: „Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (ﷺ) sagen soll.“ Ich war damals noch ein kleines Mädchen und hatte noch nicht viel im Koran gelesen. Ich sagte: „Bei Allah, ich sehe, dass du davon gehört hast und es sich in deinem Herzen festgesetzt hat und du es für wahr hältst. Wenn ich dir also sage, dass ich völlig unschuldig bin, und Allah weiß, dass ich unschuldig bin, würdest du mir niemals glauben. Und wenn ich vor dir den angeblichen Fehler gestehe, obwohl Allah weiß, dass ich völlig unschuldig bin (und diese Sünde überhaupt nicht begangen habe), dann wirst du mir glauben. Bei Allah, ich sehe daher keinen anderen Ausweg für mich und für dich, als das, was der Vater von Yusuf sagte: ‚Mein Weg ist tugendhafte Geduld.‘“ Und Allah ist es, dessen Hilfe in dieser (Notlage), die ihr beschreibt, zu suchen ist“ (Sure 11, Vers 18). Danach wandte ich mein Gesicht ab und legte mich auf mein Bett. Bei Allah, ich war mir meiner Unschuld vollkommen bewusst, doch ich erwartete nicht, dass Allah in meinem Fall eine Offenbarung (Wahy Matlu) herabsenden würde, da ich mich nicht für so wichtig hielt, dass Allah, der Erhabene und Gepriesene, in dieser Angelegenheit mit Worten sprechen würde, die rezitiert werden müssten. Ich hoffte lediglich, dass Allah dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) im Schlaf in einer Vision einen Hinweis auf meine Unschuld geben würde. Und bei Allah, der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) hatte sich keinen Zentimeter von seinem Platz gerührt, und auch niemand aus meiner Familie war gegangen, als Allah, der Erhabene und Gepriesene, dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in diesem Augenblick eine Offenbarung herabließ, und er spürte die Last, die er sonst immer beim Empfang einer Offenbarung empfand. Er begann vor lauter Last zu schwitzen. Die Worte Allahs empfingen ihn selbst im Winter, und seine Schweißtropfen glänzten wie silberne Perlen. Als dieser Zustand des Empfangens von Offenbarungen vorüber war, lächelte der Gesandte Allahs (ﷺ) und sprach als Erstes zu mir: „Aischa, es gibt frohe Botschaft für dich. Wahrlich, Allah hat deine Ehre wiederhergestellt.“ Meine Mutter, die neben mir stand, sagte: „Steh auf (und danke ihm, d. h. dem Heiligen Propheten).“ Ich sagte: „Bei Allah, ich werde nicht ihm danken und ihn loben, sondern Allah, der die Offenbarung herabgesandt hat, die meine Ehre wiederherstellt.“ Sie (Aischa) sagte: „Allah, der Erhabene und Gepriesene, hat offenbart: ‚Wahrlich, diejenigen, die die Verleumdung verbreiten, sind eine Bande unter euch‘ (und) zehn (folgende) Verse bezüglich meiner Unschuld.“ Sie sagte weiter: „Abu Bakr pflegte Mistah (einen Zuschuss) als Zeichen der Verwandtschaft und für seine Armut zu geben, und er …“ Abu Bakr sagte: „Bei Allah, ich werde ihm nun nichts mehr geben.“ Aischa sagte: „Darum offenbarte Allah, der Erhabene und Gepriesene, diesen Vers: ‚Und diejenigen unter euch, die Würde und Wohlstand besitzen, sollen nicht schwören, den Verwandten etwas zu geben‘ – bis hin zu: ‚Wünscht ihr euch nicht, dass Allah euch vergibt?‘“ Hibban ibn Musa sagte, dass Abdullah ibn Mubarak zu sagen pflegte: „Es ist ein Vers aus dem Koran, der die Hoffnung am meisten stärkt.“ Abu Bakr sagte: „Bei Allah, ich wünsche mir, dass Allah mir vergibt. Ich werde diese Zuwendung niemals einstellen.“ So setzte er die Zuwendung, die er zuvor eingestellt hatte, fort. Aischa sagte, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) Zainab, die Tochter von Dschasch, die Frau des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm), über mich fragte, was sie wisse oder was sie an mir gesehen habe, und sie sagte: „Gesandter Allahs, ich werde nichts sagen, ohne es gehört zu haben.“ Und ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Bei Allah, ich finde nichts als Güte in ihr. (Und das sagte sie trotz der Tatsache,) dass sie die einzige Frau unter den Frauen des Gesandten Allahs (ﷺ) war, die mit mir stritt, doch Allah bewahrte sie aufgrund ihrer Gottesfurcht davor, falsche Anschuldigungen gegen mich zu erheben. Ihre Schwester Hamna bint Jahsh jedoch widersetzte sich ihr, und sie wurde zusammen mit anderen vernichtet.
Sahih Muslim : 38
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ، وَأَبُو أُسَامَةَ عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنْ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ السُّلَمِيِّ، عَنْ أَبِي مُوسَى، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " لاَ أَحَدَ أَصْبَرُ عَلَى أَذًى يَسْمَعُهُ مِنَ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ إِنَّهُ يُشْرَكُ بِهِ وَيُجْعَلُ لَهُ الْوَلَدُ ثُمَّ هُوَ يُعَافِيهِمْ وَيَرْزُقُهُمْ " . حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ نُمَيْرٍ، وَأَبُو سَعِيدٍ الأَشَجُّ قَالاَ حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ، عَنْ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ السُّلَمِيِّ، عَنْ أَبِي مُوسَى، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم . بِمِثْلِهِ إِلاَّ قَوْلَهُ " وَيُجْعَلُ لَهُ الْوَلَدُ " . فَإِنَّهُ لَمْ يَذْكُرْهُ .
Abu Musa berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Niemand ist geduldiger im Anhören der ärgerlichsten Dinge als Allah, der Erhabene und Gepriesene. Ihm wird der Götzendienst (Polytheismus) beigesellt und die Vaterschaft eines Kindes wird Ihm zugeschrieben, doch trotz alledem beschützt Er die Menschen und versorgt sie.“ Dieser Hadith wurde von Abu Musa mit einer leichten Abweichung im Wortlaut überliefert.
Sahih Muslim : 39
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ، وَأَبُو أُسَامَةَ عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنْ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ السُّلَمِيِّ، عَنْ أَبِي مُوسَى، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " لاَ أَحَدَ أَصْبَرُ عَلَى أَذًى يَسْمَعُهُ مِنَ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ إِنَّهُ يُشْرَكُ بِهِ وَيُجْعَلُ لَهُ الْوَلَدُ ثُمَّ هُوَ يُعَافِيهِمْ وَيَرْزُقُهُمْ " . حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ نُمَيْرٍ، وَأَبُو سَعِيدٍ الأَشَجُّ قَالاَ حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ، عَنْ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ السُّلَمِيِّ، عَنْ أَبِي مُوسَى، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم . بِمِثْلِهِ إِلاَّ قَوْلَهُ " وَيُجْعَلُ لَهُ الْوَلَدُ " . فَإِنَّهُ لَمْ يَذْكُرْهُ .
Abu Musa berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Niemand ist geduldiger im Anhören der ärgerlichsten Dinge als Allah, der Erhabene und Gepriesene. Ihm wird der Götzendienst (Polytheismus) beigesellt und die Vaterschaft eines Kindes wird Ihm zugeschrieben, doch trotz alledem beschützt Er die Menschen und versorgt sie.“ Dieser Hadith wurde von Abu Musa mit einer leichten Abweichung im Wortlaut überliefert.
Sahih Muslim : 40
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْمَلِكِ بْنُ شُعَيْبِ بْنِ اللَّيْثِ، حَدَّثَنِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي اللَّيْثُ، بْنُ سَعْدٍ حَدَّثَنِي مُوسَى بْنُ عُلَىٍّ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ قَالَ الْمُسْتَوْرِدُ الْقُرَشِيُّ عِنْدَ عَمْرِو بْنِ الْعَاصِ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " تَقُومُ السَّاعَةُ وَالرُّومُ أَكْثَرُ النَّاسِ " . فَقَالَ لَهُ عَمْرٌو أَبْصِرْ مَا تَقُولُ . قَالَ أَقُولُ مَا سَمِعْتُ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ لَئِنْ قُلْتَ ذَلِكَ إِنَّ فِيهِمْ لَخِصَالاً أَرْبَعًا إِنَّهُمْ لأَحْلَمُ النَّاسِ عِنْدَ فِتْنَةٍ وَأَسْرَعُهُمْ إِفَاقَةً بَعْدَ مُصِيبَةٍ وَأَوْشَكُهُمْ كَرَّةً بَعْدَ فَرَّةٍ وَخَيْرُهُمْ لِمِسْكِينٍ وَيَتِيمٍ وَضَعِيفٍ وَخَامِسَةٌ حَسَنَةٌ جَمِيلَةٌ وَأَمْنَعُهُمْ مِنْ ظُلْمِ الْمُلُوكِ .
Mustaurid al-Qurashi berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen: „Die Jüngste Stunde wird kommen, und dann werden die Römer die Mehrheit unter den Menschen bilden.“ 'Amr fragte ihn (Mustaurid al-Qurashi): „Siehst du, was du sagst?“ Er antwortete: „Ich sage, was ich vom Gesandten Allahs (ﷺ) gehört habe.“ Daraufhin sagte er: „Wenn du das sagst, so ist es wahr, denn sie besitzen vier Eigenschaften. Sie haben die Geduld, Prüfungen zu bestehen und sich nach Schwierigkeiten sofort wieder zu erholen und nach der Flucht erneut anzugreifen. Sie sind gütig zu den Bedürftigen und Waisen, zu den Schwachen, und fünftens leisten sie Widerstand gegen die Unterdrückung durch Könige.“