Hadithe ueber Death
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Sahih Al-Buchari : 121
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ قَزَعَةَ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ دَعَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَاطِمَةَ ابْنَتَهُ فِي شَكْوَاهُ الَّذِي قُبِضَ فِيهَا، فَسَارَّهَا بِشَىْءٍ فَبَكَتْ، ثُمَّ دَعَاهَا فَسَارَّهَا فَضَحِكَتْ، قَالَتْ فَسَأَلْتُهَا عَنْ ذَلِكَ. فَقَالَتْ سَارَّنِي النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرَنِي أَنَّهُ يُقْبَضُ فِي وَجَعِهِ الَّذِي تُوُفِّيَ فِيهِ فَبَكَيْتُ، ثُمَّ سَارَّنِي فَأَخْبَرَنِي أَنِّي أَوَّلُ أَهْلِ بَيْتِهِ أَتْبَعُهُ فَضَحِكْتُ.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) rief seine Tochter Fatima während seiner Krankheit, an der er starb, und vertraute ihr ein Geheimnis an, woraufhin sie weinte. Dann rief er sie erneut und vertraute ihr ein weiteres Geheimnis an, woraufhin sie lachte. Als ich sie danach fragte, antwortete sie: „Der Prophet (Friede sei mit ihm) sprach im Geheimen zu mir und teilte mir mit, dass er während seiner Krankheit sterben würde, woraufhin ich weinte. Er sprach erneut im Geheimen zu mir und teilte mir mit, dass ich die Erste seiner Familie sein würde, die ihm nach seinem Tod folgen würde, und darüber lachte ich.“
Sahih Al-Buchari : 122
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ وَاقِدٍ، حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ زَيْدٍ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنْ حُمَيْدِ بْنِ هِلاَلٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَعَى زَيْدًا وَجَعْفَرًا وَابْنَ رَوَاحَةَ لِلنَّاسِ قَبْلَ أَنْ يَأْتِيَهُمْ خَبَرُهُمْ، فَقَالَ
" أَخَذَ الرَّايَةَ زَيْدٌ فَأُصِيبَ، ثُمَّ أَخَذَ جَعْفَرٌ فَأُصِيبَ، ثُمَّ أَخَذَ ابْنُ رَوَاحَةَ فَأُصِيبَ ـ وَعَيْنَاهُ تَذْرِفَانِ ـ حَتَّى أَخَذَ سَيْفٌ مِنْ سُيُوفِ اللَّهِ حَتَّى فَتَحَ اللَّهُ عَلَيْهِمْ ".
Der Prophet (Friede sei mit ihm) hatte die Menschen über den Tod von Zaid, Ja'far und Ibn Rawaha informiert, bevor die Nachricht von ihrem Tod sie erreichte. Mit Tränen in den Augen sagte er: „Zaid nahm die Fahne und wurde im Märtyrertod; dann nahm Ja'far die Fahne und wurde im Märtyrertod, und dann nahm Ibn Rawaha die Fahne und wurde im Märtyrertod. Schließlich wurde die Fahne von einem der Schwerter Allahs (d. h. Khalid ibn al-Walid) ergriffen, und Allah schenkte ihnen (d. h. den Muslimen) den Sieg.“
Sahih Al-Buchari : 123
Jabir (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا فَضْلُ بْنُ مُسَاوِرٍ، خَتَنُ أَبِي عَوَانَةَ حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي سُفْيَانَ، عَنْ جَابِرٍ ـ رضى الله عنه ـ سَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " اهْتَزَّ الْعَرْشُ لِمَوْتِ سَعْدِ بْنِ مُعَاذٍ ". وَعَنِ الأَعْمَشِ حَدَّثَنَا أَبُو صَالِحٍ عَنْ جَابِرٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم مِثْلَهُ. فَقَالَ رَجُلٌ لِجَابِرٍ فَإِنَّ الْبَرَاءَ يَقُولُ اهْتَزَّ السَّرِيرُ. فَقَالَ إِنَّهُ كَانَ بَيْنَ هَذَيْنِ الْحَيَّيْنِ ضَغَائِنُ، سَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " اهْتَزَّ عَرْشُ الرَّحْمَنِ لِمَوْتِ سَعْدِ بْنِ مُعَاذٍ ".
Ich hörte den Propheten (ﷺ) sagen: „Der Thron (Allahs) erbebte beim Tod von Sa'd ibn Mu'adh.“ Durch eine andere Gruppe von Überlieferern fügte Jabir hinzu: „Ich hörte den Propheten (ﷺ) sagen: ‚Der Thron des Allerbarmers erbebte wegen des Todes von Sa'd ibn Mu'adh.‘“
Sahih Al-Buchari : 124
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا حُمَيْدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ مَا غِرْتُ عَلَى امْرَأَةٍ مَا غِرْتُ عَلَى خَدِيجَةَ، مِنْ كَثْرَةِ ذِكْرِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِيَّاهَا. قَالَتْ وَتَزَوَّجَنِي بَعْدَهَا بِثَلاَثِ سِنِينَ، وَأَمَرَهُ رَبُّهُ عَزَّ وَجَلَّ أَوْ جِبْرِيلُ ـ عَلَيْهِ السَّلاَمُ ـ أَنْ يُبَشِّرَهَا بِبَيْتٍ فِي الْجَنَّةِ مِنْ قَصَبٍ.
Ich war auf keine andere Frau so eifersüchtig wie auf Khadija, denn der Gesandte Allahs (ﷺ) erwähnte sie sehr oft. Drei Jahre nach ihrem Tod heiratete er mich, und sein Herr (oder Gabriel) befahl ihm, ihr die frohe Botschaft vom Palast Qasab im Paradies zu überbringen.
Sahih Al-Buchari : 125
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو مَعْمَرٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَارِثِ، حَدَّثَنَا قَطَنٌ أَبُو الْهَيْثَمِ، حَدَّثَنَا أَبُو يَزِيدَ الْمَدَنِيُّ، عَنْ عِكْرِمَةَ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ إِنَّ أَوَّلَ قَسَامَةٍ كَانَتْ فِي الْجَاهِلِيَّةِ لَفِينَا بَنِي هَاشِمٍ، كَانَ رَجُلٌ مِنْ بَنِي هَاشِمٍ اسْتَأْجَرَهُ رَجُلٌ مِنْ قُرَيْشٍ مِنْ فَخِذٍ أُخْرَى، فَانْطَلَقَ مَعَهُ فِي إِبِلِهِ، فَمَرَّ رَجُلٌ بِهِ مِنْ بَنِي هَاشِمٍ قَدِ انْقَطَعَتْ عُرْوَةُ جُوَالِقِهِ فَقَالَ أَغِثْنِي بِعِقَالٍ أَشُدُّ بِهِ عُرْوَةَ جُوَالِقِي، لاَ تَنْفِرُ الإِبِلُ. فَأَعْطَاهُ عِقَالاً، فَشَدَّ بِهِ عُرْوَةَ جُوَالِقِهِ، فَلَمَّا نَزَلُوا عُقِلَتِ الإِبِلُ إِلاَّ بَعِيرًا وَاحِدًا، فَقَالَ الَّذِي اسْتَأْجَرَهُ مَا شَأْنُ هَذَا الْبَعِيرِ لَمْ يُعْقَلْ مِنْ بَيْنِ الإِبِلِ قَالَ لَيْسَ لَهُ عِقَالٌ. قَالَ فَأَيْنَ عِقَالُهُ قَالَ فَحَذَفَهُ بِعَصًا كَانَ فِيهَا أَجَلُهُ، فَمَرَّ بِهِ رَجُلٌ مِنْ أَهْلِ الْيَمَنِ، فَقَالَ أَتَشْهَدُ الْمَوْسِمَ قَالَ مَا أَشْهَدُ، وَرُبَّمَا شَهِدْتُهُ. قَالَ هَلْ أَنْتَ مُبْلِغٌ عَنِّي رِسَالَةً مَرَّةً مِنَ الدَّهْرِ قَالَ نَعَمْ. قَالَ فَكُنْتَ إِذَا أَنْتَ شَهِدْتَ الْمَوْسِمَ فَنَادِ يَا آلَ قُرَيْشٍ. فَإِذَا أَجَابُوكَ، فَنَادِ يَا آلَ بَنِي هَاشِمٍ. فَإِنْ أَجَابُوكَ فَسَلْ عَنْ أَبِي طَالِبٍ، فَأَخْبِرْهُ أَنَّ فُلاَنًا قَتَلَنِي فِي عِقَالٍ، وَمَاتَ الْمُسْتَأْجَرُ، فَلَمَّا قَدِمَ الَّذِي اسْتَأْجَرَهُ أَتَاهُ أَبُو طَالِبٍ فَقَالَ مَا فَعَلَ صَاحِبُنَا قَالَ مَرِضَ، فَأَحْسَنْتُ الْقِيَامَ عَلَيْهِ، فَوَلِيتُ دَفْنَهُ. قَالَ قَدْ كَانَ أَهْلَ ذَاكَ مِنْكَ. فَمَكُثَ حِينًا، ثُمَّ إِنَّ الرَّجُلَ الَّذِي أَوْصَى إِلَيْهِ أَنْ يُبْلِغَ عَنْهُ وَافَى الْمَوْسِمَ فَقَالَ يَا آلَ قُرَيْشٍ. قَالُوا هَذِهِ قُرَيْشٌ. قَالَ يَا آلَ بَنِي هَاشِمٍ. قَالُوا هَذِهِ بَنُو هَاشِمٍ. قَالَ أَيْنَ أَبُو طَالِبٍ قَالُوا هَذَا أَبُو طَالِبٍ. قَالَ أَمَرَنِي فُلاَنٌ أَنْ أُبْلِغَكَ رِسَالَةً أَنَّ فُلاَنًا قَتَلَهُ فِي عِقَالٍ. فَأَتَاهُ أَبُو طَالِبٍ فَقَالَ لَهُ اخْتَرْ مِنَّا إِحْدَى ثَلاَثٍ، إِنْ شِئْتَ أَنْ تُؤَدِّيَ مِائَةً مِنَ الإِبِلِ، فَإِنَّكَ قَتَلْتَ صَاحِبَنَا، وَإِنْ شِئْتَ حَلَفَ خَمْسُونَ مِنْ قَوْمِكَ أَنَّكَ لَمْ تَقْتُلْهُ، فَإِنْ أَبَيْتَ قَتَلْنَاكَ بِهِ فَأَتَى قَوْمَهُ، فَقَالُوا نَحْلِفُ. فَأَتَتْهُ امْرَأَةٌ مِنْ بَنِي هَاشِمٍ كَانَتْ تَحْتَ رَجُلٍ مِنْهُمْ قَدْ وَلَدَتْ لَهُ. فَقَالَتْ يَا أَبَا طَالِبٍ أُحِبُّ أَنْ تُجِيزَ ابْنِي هَذَا بِرَجُلٍ مِنَ الْخَمْسِينَ وَلاَ تَصْبُرْ يَمِينَهُ حَيْثُ تُصْبَرُ الأَيْمَانُ. فَفَعَلَ فَأَتَاهُ رَجُلٌ مِنْهُمْ فَقَالَ يَا أَبَا طَالِبٍ، أَرَدْتَ خَمْسِينَ رَجُلاً أَنْ يَحْلِفُوا مَكَانَ مِائَةٍ مِنَ الإِبِلِ، يُصِيبُ كُلَّ رَجُلٍ بَعِيرَانِ، هَذَانِ بَعِيرَانِ فَاقْبَلْهُمَا عَنِّي وَلاَ تَصْبُرْ يَمِينِي حَيْثُ تُصْبِرُ الأَيْمَانُ. فَقَبِلَهُمَا، وَجَاءَ ثَمَانِيةٌ وَأَرْبَعُونَ فَحَلَفُوا. قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ فَوَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ، مَا حَالَ الْحَوْلُ وَمِنَ الثَّمَانِيَةِ وَأَرْبَعِينَ عَيْنٌ تَطْرِفُ.
Die erste Qasama-Praxis in der vorislamischen Zeit der Unwissenheit wurde von uns (d. h. den Banu Haschim) durchgeführt. Ein Mann von den Banu Haschim war bei einem Mann der Quraischi aus einem anderen Zweig der Familie angestellt. Der (Haschim-)Arbeiter zog mit dem Quraischi und dessen Kamelen los. Dabei kam ein anderer Mann von den Banu Haschim vorbei. Das Lederseil an dessen Tasche war gerissen, und so fragte er den Arbeiter: „Würdest du mir helfen und mir ein Seil geben, damit ich den Henkel meiner Tasche festbinden kann und die Kamele nicht weglaufen?“ Der Arbeiter gab ihm ein Seil, und der Mann band seine Tasche damit fest. Als die Karawane anhielt, waren alle Kamele bis auf eines angebunden. Der Arbeitgeber fragte den Arbeiter: „Warum ist dieses Kamel nicht angebunden?“ Er antwortete: „Es gibt keine Fessel für es.“ Der Quraischi fragte: „Wo ist seine Fessel?“ und schlug den Arbeiter mit einem Stock, was zu dessen Tod führte. (Später)
Kurz vor seinem Tod kam ein Mann aus dem Jemen an ihm vorbei. Der Arbeiter fragte ihn: „Wirst du die Pilgerfahrt unternehmen?“ Er antwortete: „Ich glaube nicht, dass ich daran teilnehmen werde, aber vielleicht werde ich es tun.“ Der (Haschimi) Arbeiter sagte: „Würdest du mir bitte einmal in deinem Leben eine Nachricht überbringen?“ Der andere Mann sagte: „Ja.“ Der Arbeiter schrieb: „Wenn du zur Pilgerfahrt gehst, rufe die Familie der Quraisch an, und wenn sie dir antworten,
rufe die Familie der Banu Haschim an, und wenn sie dir antworten, frage nach Abu Talib und sage ihm, dass
jemand mich wegen einer Fessel getötet hat.“ Dann starb der Arbeiter. Als der Arbeitgeber (Mekka) erreichte,
besuchte ihn Abu Talib und fragte: „Was ist mit unserem Gefährten geschehen?“ Er sagte: „Er wurde krank,
und ich pflegte ihn gut (aber er starb), und ich begrub ihn.“ Daraufhin sagte Abu Talib: „Der Verstorbene
hat es von dir verdient.“ Nach einiger Zeit traf der Bote, den der Arbeiter mit der Überbringung der
Botschaft beauftragt hatte, während der Pilgerzeit ein. Er rief: „O Familie der Quraisch!“ Die Leute
antworteten: „Hier sind die Quraisch.“ Dann rief er: „O Familie der Banu Haschim!“ Wieder antworteten die Leute:
„Hier sind die Banu Haschim.“ Er fragte: „Wer ist Abu Talib?“ „Talib?“ Die Leute antworteten: „Das ist Abu Talib.“ Er sagte: „So und so hat mich gebeten, euch auszurichten, dass So und so ihn wegen einer Fessel (eines Kamels) getötet hat.“ Dann ging Abu Talib zu dem (Quraischi-)Mörder und sagte zu ihm: „Wähle eine von drei Möglichkeiten: (i) Wenn du willst, gib uns hundert Kamele, weil du unseren Gefährten ermordet hast, (ii) oder wenn du willst, sollen fünfzig deiner Männer schwören, dass du unseren Gefährten nicht ermordet hast, und wenn du dies nicht akzeptierst, (iii) werden wir dich in Qisas töten.“ Der Mörder ging zu seinen Leuten und sie sagten: „Wir werden schwören.“ Dann kam eine Frau vom Stamm der Banu Haschim, die mit einem von ihnen (d. h. den Quraischiten) verheiratet war und ein Kind von ihm geboren hatte, zu Abu Talib und sagte: „O Abu Talib! Ich wünschte, dass mein Sohn unter den fünfzig Männern von diesem Eid befreit würde und dass er den Eid nicht dort ablegen müsste, wo die Eidesleistung erbracht wird.“ Abu Talib entließ ihn. Dann kam ein anderer Mann von ihnen (zu Abu Talib) und sagte: „O Abu Talib! Du willst, dass fünfzig Personen einen Eid leisten, anstatt hundert Kamele zu geben, und das bedeutet, dass jeder Mann zwei Kamele geben muss (falls er keinen Eid leistet). Daher möchte ich, dass du zwei Kamele von mir annimmst und mich von der Eidesleistung dort befreist, wo die Eide geleistet werden.“ Abu Talib nahm sie von ihm an. Dann kamen 48 Männer und leisteten den Eid. Ibn Abbas sagte weiter: „Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, vor dem Ende jenes Jahres war keiner dieser 48 Personen mehr am Leben.“
Sahih Al-Buchari : 126
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا زُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، حَدَّثَنَا يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا أَبِي، عَنْ صَالِحٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبُو سَلَمَةَ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، وَابْنُ الْمُسَيَّبِ، أَنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَخْبَرَهُمَا أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نَعَى لَهُمُ النَّجَاشِيَّ صَاحِبَ الْحَبَشَةِ فِي الْيَوْمِ الَّذِي مَاتَ فِيهِ، وَقَالَ
" اسْتَغْفِرُوا لأَخِيكُمْ ".
dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sie (d. h. seine Gefährten) über den Tod des Negus, des Königs von Äthiopien, informierte,
genau an dem Tag, an dem dieser starb, und sagte: „Bittet Allah um Vergebung für euren Bruder.“
Sahih Al-Buchari : 127
al-Musaiyab (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مَحْمُودٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنِ ابْنِ الْمُسَيَّبِ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّ أَبَا طَالِبٍ، لَمَّا حَضَرَتْهُ الْوَفَاةُ دَخَلَ عَلَيْهِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَعِنْدَهُ أَبُو جَهْلٍ فَقَالَ " أَىْ عَمِّ، قُلْ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. كَلِمَةً أُحَاجُّ لَكَ بِهَا عِنْدَ اللَّهِ ". فَقَالَ أَبُو جَهْلٍ وَعَبْدُ اللَّهِ بْنُ أَبِي أُمَيَّةَ يَا أَبَا طَالِبٍ، تَرْغَبُ عَنْ مِلَّةِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ فَلَمْ يَزَالاَ يُكَلِّمَانِهِ حَتَّى قَالَ آخِرَ شَىْءٍ كَلَّمَهُمْ بِهِ عَلَى مِلَّةِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " لأَسْتَغْفِرَنَّ لَكَ مَا لَمْ أُنْهَ عَنْهُ ". فَنَزَلَتْ {مَا كَانَ لِلنَّبِيِّ وَالَّذِينَ آمَنُوا أَنْ يَسْتَغْفِرُوا لِلْمُشْرِكِينَ وَلَوْ كَانُوا أُولِي قُرْبَى مِنْ بَعْدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُمْ أَنَّهُمْ أَصْحَابُ الْجَحِيمِ} وَنَزَلَتْ {إِنَّكَ لاَ تَهْدِي مَنْ أَحْبَبْتَ}
Als Abu Talib im Sterben lag, ging der Prophet (Friede sei mit ihm) zu ihm, während Abu Jahl neben ihm saß.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „O mein Onkel! Sprich: Es gibt keinen Gott außer Allah. Ich werde dich vor Allah verteidigen.“ Abu Jahl und Abdullah ibn Umaiya fragten: „O Abu Talib! Willst du die Religion von Abdul Muttalib verlassen?“ Sie wiederholten dies immer wieder, sodass seine letzten Worte an sie (vor seinem Tod) lauteten: „Ich folge der Religion von Abdul Muttalib.“ Daraufhin sagte der Prophet: „Ich werde Allah weiterhin um Vergebung für euch bitten, solange es mir nicht verboten ist.“ Dann wurde folgender Vers offenbart:
„Es ziemt sich nicht für den Propheten (ﷺ) und die Gläubigen, Allah um Vergebung für die Götzendiener zu bitten, selbst wenn es sich um ihre nahen Verwandten handelt, nachdem ihnen klar geworden ist, dass sie die Bewohner des Höllenfeuers sind.“ (9:113)
Auch der andere Vers wurde offenbart: „(O Prophet!) Wahrlich, du leitest nicht, wen du willst, sondern Allah leitet, wen Er will …“ (28:56)
Sahih Al-Buchari : 128
Abu Burda bin Abi Musa al-Ash'ari (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بِشْرٍ، حَدَّثَنَا رَوْحٌ، حَدَّثَنَا عَوْفٌ، عَنْ مُعَاوِيَةَ بْنِ قُرَّةَ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبُو بُرْدَةَ بْنُ أَبِي مُوسَى الأَشْعَرِيُّ، قَالَ قَالَ لِي عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عُمَرَ هَلْ تَدْرِي مَا قَالَ أَبِي لأَبِيكَ قَالَ قُلْتُ لاَ. قَالَ فَإِنَّ أَبِي قَالَ لأَبِيكَ يَا أَبَا مُوسَى، هَلْ يَسُرُّكَ إِسْلاَمُنَا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهِجْرَتُنَا مَعَهُ، وَجِهَادُنَا مَعَهُ، وَعَمَلُنَا كُلُّهُ مَعَهُ، بَرَدَ لَنَا، وَأَنَّ كُلَّ عَمَلٍ عَمِلْنَاهُ بَعْدَهُ نَجَوْنَا مِنْهُ كَفَافًا رَأْسًا بِرَأْسٍ فَقَالَ أَبِي لاَ وَاللَّهِ، قَدْ جَاهَدْنَا بَعْدَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَصَلَّيْنَا، وَصُمْنَا، وَعَمِلْنَا خَيْرًا كَثِيرًا، وَأَسْلَمَ عَلَى أَيْدِينَا بَشَرٌ كَثِيرٌ، وَإِنَّا لَنَرْجُو ذَلِكَ. فَقَالَ أَبِي لَكِنِّي أَنَا وَالَّذِي نَفْسُ عُمَرَ بِيَدِهِ لَوَدِدْتُ أَنَّ ذَلِكَ بَرَدَ لَنَا، وَأَنَّ كُلَّ شَىْءٍ عَمِلْنَاهُ بَعْدُ نَجَوْنَا مِنْهُ كَفَافًا رَأْسًا بِرَأْسٍ. فَقُلْتُ إِنَّ أَبَاكَ وَاللَّهِ خَيْرٌ مِنْ أَبِي.
Abdullah ibn Umar sagte zu mir: „Weißt du, was mein Vater einst zu deinem Vater sagte?“ Ich sagte:
„Nein.“ Er sagte: „Mein Vater sagte zu deinem Vater: ‚O Abu Musa, würde es dir gefallen, dass wir für unsere Konversion zum Islam mit dem Gesandten Allahs (ﷺ), unsere Auswanderung mit ihm, unseren Dschihad mit ihm und all unsere guten Taten, die wir mit ihm vollbrachten, belohnt werden, und dass all die Taten, die wir nach seinem Tod vollbrachten, ob gut oder schlecht, nicht gewertet werden?‘ Dein Vater (d. h. Abu Musa) sagte: ‚Nein, bei Allah, wir nahmen nach dem Gesandten Allahs (ﷺ) am Dschihad teil, beteten und vollbrachten viele gute Taten, und viele Menschen haben durch uns den Islam angenommen, und zweifellos erwarten wir von Allah Belohnung für diese guten Taten.‘“ Daraufhin sagte mein Vater (d. h. Umar): „Bei Dem, in Dessen Hand Umars Seele ist, wünsche ich, dass die Taten, die wir zur Zeit des Propheten (ﷺ) vollbracht haben, belohnt werden und dass alles, was wir nach dem Tod des Propheten (ﷺ) getan haben, uns vor der Strafe bewahrt, indem die guten Taten die schlechten aufwiegen.“ Daraufhin sagte ich (zu Ibn Umar): „Bei Allah, dein Vater war besser als mein Vater!“
Sahih Al-Buchari : 129
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّهَا قَالَتْ لَمَّا قَدِمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْمَدِينَةَ وُعِكَ أَبُو بَكْرٍ وَبِلاَلٌ ـ قَالَتْ ـ فَدَخَلْتُ عَلَيْهِمَا فَقُلْتُ يَا أَبَتِ كَيْفَ تَجِدُكَ وَيَا بِلاَلُ، كَيْفَ تَجِدُكَ قَالَتْ فَكَانَ أَبُو بَكْرٍ إِذَا أَخَذَتْهُ الْحُمَّى يَقُولُ كُلُّ امْرِئٍ مُصَبَّحٌ فِي أَهْلِهِ وَالْمَوْتُ أَدْنَى مِنْ شِرَاكِ نَعْلِهِ وَكَانَ بِلاَلٌ إِذَا أَقْلَعَ عَنْهُ الْحُمَّى يَرْفَعُ عَقِيرَتَهُ وَيَقُولُ أَلاَ لَيْتَ شِعْرِي هَلْ أَبِيتَنَّ لَيْلَةً بِوَادٍ وَحَوْلِي إِذْخِرٌ وَجَلِيلُ وَهَلْ أَرِدَنْ يَوْمًا مِيَاهَ مَجَنَّةٍ وَهَلْ يَبْدُوَنْ لِي شَامَةٌ وَطَفِيلُ قَالَتْ عَائِشَةُ فَجِئْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرْتُهُ فَقَالَ
" اللَّهُمَّ حَبِّبْ إِلَيْنَا الْمَدِينَةَ كَحُبِّنَا مَكَّةَ أَوْ أَشَدَّ، وَصَحِّحْهَا وَبَارِكْ لَنَا فِي صَاعِهَا وَمُدِّهَا، وَانْقُلْ حُمَّاهَا فَاجْعَلْهَا بِالْجُحْفَةِ ".
Als der Gesandte Allahs (ﷺ) nach Medina kam, erkrankten Abu Bakr und Bilal an Fieber. Ich ging zu ihnen beiden und fragte: „O mein Vater, wie geht es dir? O Bilal, wie geht es dir?“ Immer wenn Abu Bakrs Fieber schlimmer wurde, sagte er: „Jeder Mensch stirbt einmal an einem Morgen im Kreise seiner Familie, denn der Tod ist ihm näher als seine Lederriemen.“ Und immer wenn Bilal das Fieber verließ, sagte er laut: „Würde ich doch wissen, ob ich eine Nacht im Tal von Mekka verbringen werde, umgeben von Idhkhir und Jalil (Grasarten), ob ich eines Tages das Wasser des Paradieses trinken werde und ob ich die Hügel von Schamah und Tafil wiedersehen werde?“ Dann ging ich zum Gesandten Allahs (ﷺ) und berichtete ihm davon. Er sagte: „O Allah, lass uns Medina genauso sehr oder noch mehr lieben, wie wir Mekka zu lieben pflegten, o Allah, mache es gesund und segne seine Sa' und Mud (d.h. Maße) und nimm sein Fieber nach Al-Juhfa weg.“
Sahih Al-Buchari : 130
Um al-Ala (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعْدٍ، أَخْبَرَنَا ابْنُ شِهَابٍ، عَنْ خَارِجَةَ بْنِ زَيْدِ بْنِ ثَابِتٍ، أَنَّ أُمَّ الْعَلاَءِ ـ امْرَأَةً مِنْ نِسَائِهِمْ بَايَعَتِ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ـ أَخْبَرَتْهُ أَنَّ عُثْمَانَ بْنَ مَظْعُونٍ طَارَ لَهُمْ فِي السُّكْنَى حِينَ اقْتَرَعَتِ الأَنْصَارُ عَلَى سُكْنَى الْمُهَاجِرِينَ، قَالَتْ أُمُّ الْعَلاَءِ فَاشْتَكَى عُثْمَانُ عِنْدَنَا، فَمَرَّضْتُهُ حَتَّى تُوُفِّيَ، وَجَعَلْنَاهُ فِي أَثْوَابِهِ، فَدَخَلَ عَلَيْنَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْكَ أَبَا السَّائِبِ، شَهَادَتِي عَلَيْكَ لَقَدْ أَكْرَمَكَ اللَّهُ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " وَمَا يُدْرِيكِ أَنَّ اللَّهَ أَكْرَمَهُ ". قَالَتْ قُلْتُ لاَ أَدْرِي بِأَبِي أَنْتَ وَأُمِّي يَا رَسُولَ اللَّهِ فَمَنْ قَالَ " أَمَّا هُوَ فَقَدْ جَاءَهُ وَاللَّهِ الْيَقِينُ، وَاللَّهِ إِنِّي لأَرْجُو لَهُ الْخَيْرَ، وَمَا أَدْرِي وَاللَّهِ وَأَنَا رَسُولُ اللَّهِ مَا يُفْعَلُ بِي ". قَالَتْ فَوَاللَّهِ لاَ أُزَكِّي أَحَدًا بَعْدَهُ قَالَتْ فَأَحْزَنَنِي ذَلِكَ فَنِمْتُ فَأُرِيتُ لِعُثْمَانَ بْنِ مَظْعُونٍ عَيْنًا تَجْرِي، فَجِئْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرْتُهُ. فَقَالَ " ذَلِكَ عَمَلُهُ ".
Eine Ansari-Frau, die dem Propheten (ﷺ) den Treueeid leistete, erzählte, dass die Ansar das Los über die Wohnorte der Auswanderer geworfen hatten. ʿUthman ibn Mazʿun sollte bei ihnen wohnen (d. h. bei der Familie von Umm al-ʿAlā). ʿUthman erkrankte, und ich pflegte ihn bis zu seinem Tod. Wir bedeckten ihn mit seinen Kleidern. Dann kam der Prophet (ﷺ) zu uns, und ich sprach (zu dem Leichnam gewandt): „O Abu as-Saʿib, möge Allahs Barmherzigkeit mit dir sein! Ich bezeuge, dass Allah dich geehrt hat.“ Daraufhin fragte der Prophet (ﷺ): „Woher weißt du, dass Allah ihn geehrt hat?“ Ich antwortete: „Ich weiß es nicht. Mögen mein Vater und meine Mutter für dich geopfert werden, o Gesandter Allahs (ﷺ)! Aber wer sonst wäre dessen würdig (wenn nicht ʿUthman)?“ Er sagte: „Was ihn betrifft, bei Allah, der Tod hat ihn ereilt, und ich wünsche ihm alles Gute. Bei Allah, obwohl ich der Gesandte Allahs bin, weiß ich nicht, was Allah mit mir tun wird.“ Bei Allah, ich werde nach ihm niemals die Frömmigkeit eines anderen preisen. Das betrübte mich, und im Traum sah ich einen fließenden Bach für ʿUthman ibn Mazʿun. Ich ging zum Gesandten Allahs (ﷺ) und erzählte ihm davon. Er sagte: „Das symbolisiert seine guten Taten.“
Sahih Al-Buchari : 131
Sahl bin Sa'd (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ سَهْلِ بْنِ سَعْدٍ، قَالَ مَا عَدُّوا مِنْ مَبْعَثِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَلاَ مِنْ وَفَاتِهِ، مَا عَدُّوا إِلاَّ مِنْ مَقْدَمِهِ الْمَدِينَةَ.
Die Gefährten des Propheten legten als Startdatum für den islamischen Kalender nicht den Tag fest, an dem der Prophet (ﷺ) als Gesandter
gesandt wurde, oder den Tag seines Todes, sondern den Tag seiner Ankunft in Medina.
Sahih Al-Buchari : 132
Sa'd bin Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ قَزَعَةَ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عَامِرِ بْنِ سَعْدِ بْنِ مَالِكٍ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ عَادَنِي النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم عَامَ حَجَّةِ الْوَدَاعِ مِنْ مَرَضٍ أَشْفَيْتُ مِنْهُ عَلَى الْمَوْتِ، فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، بَلَغَ بِي مِنَ الْوَجَعِ مَا تَرَى، وَأَنَا ذُو مَالٍ وَلاَ يَرِثُنِي إِلاَّ ابْنَةٌ لِي وَاحِدَةٌ، أَفَأَتَصَدَّقُ بِثُلُثَىْ مَالِي قَالَ " لاَ ". قَالَ فَأَتَصَدَّقُ بِشَطْرِهِ قَالَ " الثُّلُثُ يَا سَعْدُ، وَالثُّلُثُ كَثِيرٌ، إِنَّكَ أَنْ تَذَرَ ذُرِّيَّتَكَ أَغْنِيَاءَ خَيْرٌ مِنْ أَنْ تَذَرَهُمْ عَالَةً يَتَكَفَّفُونَ النَّاسَ ". قَالَ أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ عَنْ إِبْرَاهِيمَ " أَنْ تَذَرَ ذُرِّيَّتَكَ، وَلَسْتَ بِنَافِقٍ نَفَقَةً تَبْتَغِي بِهَا وَجْهَ اللَّهِ إِلاَّ آجَرَكَ اللَّهُ بِهَا، حَتَّى اللُّقْمَةَ تَجْعَلُهَا فِي فِي امْرَأَتِكَ ". قُلْتَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أُخَلَّفُ بَعْدَ أَصْحَابِي قَالَ " إِنَّكَ لَنْ تُخَلَّفَ فَتَعْمَلَ عَمَلاً تَبْتَغِي بِهِ وَجْهَ اللَّهِ إِلاَّ ازْدَدْتَ بِهِ دَرَجَةً وَرِفْعَةً، وَلَعَلَّكَ تُخَلَّفُ حَتَّى يَنْتَفِعَ بِكَ أَقْوَامٌ، وَيُضَرَّ بِكَ آخَرُونَ، اللَّهُمَّ أَمْضِ لأَصْحَابِي هِجْرَتَهُمْ، وَلاَ تَرُدَّهُمْ عَلَى أَعْقَابِهِمْ، لَكِنِ الْبَائِسُ سَعْدُ ابْنُ خَوْلَةَ يَرْثِي لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنْ تُوُفِّيَ بِمَكَّةَ ". وَقَالَ أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ وَمُوسَى عَنْ إِبْرَاهِيمَ " أَنْ تَذَرَ وَرَثَتَكَ ".
Im Jahr der Hajjat-ul-Wada besuchte mich der Prophet (Friede sei mit ihm), als ich schwer erkrankte und im Sterben lag. Ich sagte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Wie du siehst, bin ich sehr krank, und ich bin ein reicher Mann und habe keinen Erben außer meiner einzigen Tochter. Soll ich zwei Drittel meines Vermögens spenden?“ Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Soll ich dann die Hälfte spenden?“ Er sagte: „O Sa'd! Spende ein Drittel, und selbst ein Drittel ist zu viel. Es ist zweifellos besser, seine Kinder reich zu hinterlassen, als sie arm und bettelnd zurückzulassen. Und Allah wird dich für alles belohnen, was du in der Absicht ausgibst, Allahs Wohlgefallen zu erlangen, selbst wenn es nur ein Bissen Essen ist, den du deiner Frau gibst.“ Ich sagte: „O Gesandter Allahs! Soll ich nach dem Weggang meiner Gefährten in Mekka zurückbleiben?“ Er sagte: „Solltest du zurückbleiben, wirst du für jede Tat, die du im Bestreben nach Allahs Wohlgefallen vollbringst, erhöht und gepriesen werden. Ich hoffe, dass du lange lebst, damit manche Menschen von dir profitieren, während andere Schaden erleiden. O Allah! Erfülle die Auswanderung meiner Gefährten und lass sie nicht umkehren. Doch (wir bedauern) den unglücklichen Sa'd ibn Khaula.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) beklagte seinen Tod in Mekka.
Sahih Al-Buchari : 133
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا عَمْرٌو، عَنْ عَطَاءٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما {الَّذِينَ بَدَّلُوا نِعْمَةَ اللَّهِ كُفْرًا} قَالَ هُمْ وَاللَّهِ كُفَّارُ قُرَيْشٍ. قَالَ عَمْرٌو هُمْ قُرَيْشٌ وَمُحَمَّدٌ صلى الله عليه وسلم نِعْمَةُ اللَّهِ {وَأَحَلُّوا قَوْمَهُمْ دَارَ الْبَوَارِ } قَالَ النَّارَ يَوْمَ بَدْرٍ.
Bezüglich der Aussage Allahs: „Diejenigen, die Allahs Segen gegen Unglauben eingetauscht haben …“ (14:28) sind die Ungläubigen der Quraisch gemeint. (ʿAmr, ein Unterüberlieferer, sagte: „Das sind die Quraisch, und Mohammed ist Allahs Segen. Bezüglich Allahs Aussage: „… und haben ihr Volk ins Haus des Verderbens geführt?“ (14:29)) sagte Ibn ʿAbbas: „Es bedeutet das Feuer, das sie (nach ihrem Tod) am Tag von Badr erleiden werden.“
Sahih Al-Buchari : 134
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ، أَخْبَرَنَا ابْنُ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُمَرُ بْنُ أَسِيدِ بْنِ جَارِيَةَ الثَّقَفِيُّ، حَلِيفُ بَنِي زُهْرَةَ ـ وَكَانَ مِنْ أَصْحَابِ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ بَعَثَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَشَرَةً عَيْنًا، وَأَمَّرَ عَلَيْهِمْ عَاصِمَ بْنَ ثَابِتٍ الأَنْصَارِيَّ، جَدَّ عَاصِمِ بْنِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ، حَتَّى إِذَا كَانُوا بِالْهَدَةِ بَيْنَ عُسْفَانَ وَمَكَّةَ ذُكِرُوا لِحَىٍّ مِنْ هُذَيْلٍ يُقَالُ لَهُمْ بَنُو لِحْيَانَ، فَنَفَرُوا لَهُمْ بِقَرِيبٍ مِنْ مِائَةِ رَجُلٍ رَامٍ، فَاقْتَصُّوا آثَارَهُمْ حَتَّى وَجَدُوا مَأْكَلَهُمُ التَّمْرَ فِي مَنْزِلٍ نَزَلُوهُ فَقَالُوا تَمْرُ يَثْرِبَ. فَاتَّبَعُوا آثَارَهُمْ، فَلَمَّا حَسَّ بِهِمْ عَاصِمٌ وَأَصْحَابُهُ لَجَئُوا إِلَى مَوْضِعٍ، فَأَحَاطَ بِهِمُ الْقَوْمُ، فَقَالُوا لَهُمْ انْزِلُوا فَأَعْطُوا بِأَيْدِيكُمْ وَلَكُمُ الْعَهْدُ وَالْمِيثَاقُ أَنْ لاَ نَقْتُلَ مِنْكُمْ أَحَدًا. فَقَالَ عَاصِمُ بْنُ ثَابِتٍ أَيُّهَا الْقَوْمُ، أَمَّا أَنَا فَلاَ أَنْزِلُ فِي ذِمَّةِ كَافِرٍ. ثُمَّ قَالَ اللَّهُمَّ أَخْبِرْ عَنَّا نَبِيَّكَ صلى الله عليه وسلم. فَرَمَوْهُمْ بِالنَّبْلِ، فَقَتَلُوا عَاصِمًا، وَنَزَلَ إِلَيْهِمْ ثَلاَثَةُ نَفَرٍ عَلَى الْعَهْدِ وَالْمِيثَاقِ، مِنْهُمْ خُبَيْبٌ وَزَيْدُ بْنُ الدَّثِنَةِ، وَرَجُلٌ آخَرُ، فَلَمَّا اسْتَمْكَنُوا مِنْهُمْ أَطْلَقُوا أَوْتَارَ قِسِيِّهِمْ فَرَبَطُوهُمْ بِهَا. قَالَ الرَّجُلُ الثَّالِثُ هَذَا أَوَّلُ الْغَدْرِ، وَاللَّهِ لاَ أَصْحَبُكُمْ، إِنَّ لِي بِهَؤُلاَءِ أُسْوَةً. يُرِيدُ الْقَتْلَى، فَجَرَّرُوهُ وَعَالَجُوهُ، فَأَبَى أَنْ يَصْحَبَهُمْ، فَانْطُلِقَ بِخُبَيْبٍ وَزَيْدِ بْنِ الدَّثِنَةِ حَتَّى بَاعُوهُمَا بَعْدَ وَقْعَةِ بَدْرٍ، فَابْتَاعَ بَنُو الْحَارِثِ بْنِ عَامِرِ بْنِ نَوْفَلٍ خُبَيْبًا، وَكَانَ خُبَيْبٌ هُوَ قَتَلَ الْحَارِثَ بْنَ عَامِرٍ يَوْمَ بَدْرٍ، فَلَبِثَ خُبَيْبٌ عِنْدَهُمْ أَسِيرًا حَتَّى أَجْمَعُوا قَتْلَهُ، فَاسْتَعَارَ مِنْ بَعْضِ بَنَاتِ الْحَارِثِ مُوسَى يَسْتَحِدُّ بِهَا فَأَعَارَتْهُ، فَدَرَجَ بُنَىٌّ لَهَا وَهْىَ غَافِلَةٌ حَتَّى أَتَاهُ، فَوَجَدَتْهُ مُجْلِسَهُ عَلَى فَخِذِهِ وَالْمُوسَى بِيَدِهِ قَالَتْ فَفَزِعْتُ فَزْعَةً عَرَفَهَا خُبَيْبٌ فَقَالَ أَتَخْشَيْنَ أَنْ أَقْتُلَهُ مَا كُنْتُ لأَفْعَلَ ذَلِكَ قَالَتْ وَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ أَسِيرًا قَطُّ خَيْرًا مِنْ خُبَيْبٍ، وَاللَّهِ لَقَدْ وَجَدْتُهُ يَوْمًا يَأْكُلُ قِطْفًا مِنْ عِنَبٍ فِي يَدِهِ، وَإِنَّهُ لَمُوثَقٌ بِالْحَدِيدِ، وَمَا بِمَكَّةَ مِنْ ثَمَرَةٍ وَكَانَتْ تَقُولُ إِنَّهُ لَرِزْقٌ رَزَقَهُ اللَّهُ خُبَيْبًا، فَلَمَّا خَرَجُوا بِهِ مِنَ الْحَرَمِ لِيَقْتُلُوهُ فِي الْحِلِّ قَالَ لَهُمْ خُبَيْبٌ دَعُونِي أُصَلِّي رَكْعَتَيْنِ. فَتَرَكُوهُ فَرَكَعَ رَكْعَتَيْنِ، فَقَالَ وَاللَّهِ لَوْلاَ أَنْ تَحْسِبُوا أَنَّ مَا بِي جَزَعٌ لَزِدْتُ، ثُمَّ قَالَ اللَّهُمَّ أَحْصِهِمْ عَدَدًا، وَاقْتُلْهُمْ بَدَدًا، وَلاَ تُبْقِ مِنْهُمْ أَحَدًا. ثُمَّ أَنْشَأَ يَقُولُ فَلَسْتُ أُبَالِي حِينَ أُقْتَلُ مُسْلِمًا عَلَى أَىِّ جَنْبٍ كَانَ لِلَّهِ مَصْرَعِي وَذَلِكَ فِي ذَاتِ الإِلَهِ وَإِنْ يَشَأْ يُبَارِكْ عَلَى أَوْصَالِ شِلْوٍ مُمَزَّعِ ثُمَّ قَامَ إِلَيْهِ أَبُو سِرْوَعَةَ عُقْبَةُ بْنُ الْحَارِثِ، فَقَتَلَهُ وَكَانَ خُبَيْبٌ هُوَ سَنَّ لِكُلِّ مُسْلِمٍ قُتِلَ صَبْرًا الصَّلاَةَ، وَأَخْبَرَ أَصْحَابَهُ يَوْمَ أُصِيبُوا خَبَرَهُمْ، وَبَعَثَ نَاسٌ مِنْ قُرَيْشٍ إِلَى عَاصِمِ بْنِ ثَابِتٍ حِينَ حُدِّثُوا أَنَّهُ قُتِلَ أَنْ يُؤْتَوْا بِشَىْءٍ مِنْهُ يُعْرَفُ، وَكَانَ قَتَلَ رَجُلاً عَظِيمًا مِنْ عُظَمَائِهِمْ، فَبَعَثَ اللَّهُ لِعَاصِمٍ مِثْلَ الظُّلَّةِ مِنَ الدَّبْرِ، فَحَمَتْهُ مِنْ رُسُلِهِمْ، فَلَمْ يَقْدِرُوا أَنْ يَقْطَعُوا مِنْهُ شَيْئًا. وَقَالَ كَعْبُ بْنُ مَالِكٍ ذَكَرُوا مُرَارَةَ بْنَ الرَّبِيعِ الْعَمْرِيَّ وَهِلاَلَ بْنَ أُمَيَّةَ الْوَاقِفِيَّ، رَجُلَيْنِ صَالِحَيْنِ قَدْ شَهِدَا بَدْرًا.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte zehn Kundschafter unter dem Kommando von Asim ibn Thabit al-Ansari, dem Großvater von Asim ibn Umar al-Chattab, aus. Als sie Al-Hada zwischen Usfan und Mekka erreichten, wurde ihre Anwesenheit einem Unterstamm der Hudhail namens Banu Lihyan bekannt. Daraufhin schickten diese etwa hundert Bogenschützen hinter ihnen her. Die Bogenschützen folgten den Spuren der Muslime, bis sie die Spuren von Datteln fanden, die diese an einem ihrer Lagerplätze gegessen hatten. Die Bogenschützen sagten: „Diese Datteln stammen aus Yathrib (d. h. Medina)“ und verfolgten die Spuren der Muslime weiter. Als Asim und seine Gefährten sie bemerkten, suchten sie Zuflucht an einem höher gelegenen Ort. Doch der Feind umzingelte sie
und sagte: „Kommt herunter und ergibt euch! Wir geben euch ein feierliches Versprechen und einen Bund, dass wir keinen von euch töten werden.“ ʿAsim ibn Thabit sagte: „O ihr Menschen! Ich selbst werde mich niemals unter den Schutz eines Ungläubigen begeben. O Allah! Informiere deinen Propheten über uns.“ Da warfen die Bogenschützen ihre Pfeile auf sie und töteten ʿAsim. Drei von ihnen kamen herunter und ergaben sich ihnen, indem sie ihr Versprechen und ihren Bund annahmen: Khubaib, Zaid ibn ad-Dathina und ein weiterer Mann. Als die Bogenschützen sie ergriffen hatten, lösten sie die Sehnen ihrer Bögen und fesselten ihre Gefangenen damit. Der dritte Mann sagte: „Dies ist der erste Beweis für Verrat! Bei Allah, ich werde nicht mit euch gehen, denn ich folge dem Beispiel dieser.“ Er meinte die getöteten Gefährten. Die Bogenschützen zerrten ihn und rangen mit ihm (bis sie ihn töteten). Dann wurden Khubaib und Zaid bin Ad-Dathina von ihnen verschleppt und später nach der Schlacht von Badr in Mekka als Sklaven verkauft. Die Söhne von Al-Harit bin 'Amr bin Naufal kauften Khubaib, weil er ihren Vater Al-Hari bin 'Amr am Tag der Schlacht von Badr getötet hatte. Khubaib blieb in ihrer Gefangenschaft, bis sie einstimmig beschlossen, ihn zu töten. Eines Tages lieh sich Khubaib von einer Tochter Al-Hariths ein Rasiermesser, um sich die Schamhaare zu rasieren. Zufällig, während sie unaufmerksam war, ging ihr kleiner Sohn zu ihm (d. h. Khubaib), und sie sah, dass Khubaib ihn auf ihren Schoß gesetzt hatte, während er das Rasiermesser in der Hand hielt. Sie war so verängstigt, dass Khubaib ihre Angst bemerkte und sagte: „Hast du etwa Angst, dass ich ihn töte? Niemals würde ich so etwas tun.“ Später (als sie die Geschichte erzählte) sagte sie: „Bei Allah, ich habe nie einen besseren Gefangenen als Khubaib gesehen. Bei Allah, eines Tages sah ich ihn, wie er, gefesselt mit Eisenketten, von einer Traube in seiner Hand aß, und es gab damals in Mekka kein Obst.“ Sie pflegte zu sagen: „Es war Nahrung, die Allah Khubaib gegeben hatte.“ Als sie ihn aus dem Heiligtum von Mekka nach Al-Hil brachten, um ihn zu Märtyrern, bat Khubaib sie:
„Erlaubt mir, zwei Rakʿat zu beten.“ Sie erlaubten es ihm, und er betete zwei Rakʿat und sagte dann:
„Bei Allah! Hätte ich nicht Angst gehabt, dass ihr mich für besorgt haltet, hätte ich mehr gebetet.“ Dann verfluchte er sie und sprach: „O Allah! Zähle sie und töte sie einen nach dem anderen und lass keinen von ihnen am Leben.“ Dann rezitierte er: „Da ich als Muslim den Märtyrertod erleide, ist es mir gleichgültig, wie ich um Allahs willen sterbe, denn dies geschieht für Allahs Sache. Wenn Er will, wird Er die abgetrennten Glieder meines Körpers segnen.“ Daraufhin traten Abu Sarva und Ubqa ibn al-Harith vor ihn und töteten ihn. Es war Khubaib, der die Tradition einführte, für jeden Muslim zu beten, der in Gefangenschaft den Märtyrertod erleidet, bevor er hingerichtet wird. Der Prophet (Friede sei mit ihm) berichtete seinen Gefährten am selben Tag, an dem sie den Märtyrertod erlitten, was mit den zehn Spionen geschehen war. Als einige Quraisch vom Tod Asim ibn Thabits erfuhren, sandten sie Boten, um einen Teil seines Leichnams zu bringen und so seinen Tod endgültig zu bestätigen, denn er hatte zuvor einen ihrer Anführer (in der Schlacht von Badr) getötet. Doch Allah sandte einen Schwarm Wespen, um den Leichnam Asims zu beschützen. Sie bewahrten ihn vor den Boten, die nichts von seinem Körper abtrennen konnten.
Sahih Al-Buchari : 135
Subaia bint al-Harith (RA)
Sahih
وَقَالَ اللَّيْثُ حَدَّثَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ حَدَّثَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ، أَنَّ أَبَاهُ، كَتَبَ إِلَى عُمَرَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الأَرْقَمِ الزُّهْرِيِّ، يَأْمُرُهُ أَنْ يَدْخُلَ، عَلَى سُبَيْعَةَ بِنْتِ الْحَارِثِ الأَسْلَمِيَّةِ، فَيَسْأَلَهَا عَنْ حَدِيثِهَا وَعَنْ مَا قَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَ اسْتَفْتَتْهُ، فَكَتَبَ عُمَرُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الأَرْقَمِ إِلَى عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ يُخْبِرُهُ أَنَّ سُبَيْعَةَ بِنْتَ الْحَارِثِ أَخْبَرَتْهُ أَنَّهَا كَانَتْ تَحْتَ سَعْدِ ابْنِ خَوْلَةَ، وَهْوَ مِنْ بَنِي عَامِرِ بْنِ لُؤَىٍّ، وَكَانَ مِمَّنْ شَهِدَ بَدْرًا، فَتُوُفِّيَ عَنْهَا فِي حَجَّةِ الْوَدَاعِ وَهْىَ حَامِلٌ، فَلَمْ تَنْشَبْ أَنْ وَضَعَتْ حَمْلَهَا بَعْدَ وَفَاتِهِ، فَلَمَّا تَعَلَّتْ مِنْ نِفَاسِهَا تَجَمَّلَتْ لِلْخُطَّابِ، فَدَخَلَ عَلَيْهَا أَبُو السَّنَابِلِ بْنُ بَعْكَكٍ ـ رَجُلٌ مِنْ بَنِي عَبْدِ الدَّارِ ـ فَقَالَ لَهَا مَا لِي أَرَاكِ تَجَمَّلْتِ لِلْخُطَّابِ تُرَجِّينَ النِّكَاحَ فَإِنَّكِ وَاللَّهِ مَا أَنْتِ بِنَاكِحٍ حَتَّى تَمُرَّ عَلَيْكِ أَرْبَعَةُ أَشْهُرٍ وَعَشْرٌ. قَالَتْ سُبَيْعَةُ فَلَمَّا قَالَ لِي ذَلِكَ جَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي حِينَ أَمْسَيْتُ، وَأَتَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَسَأَلْتُهُ عَنْ ذَلِكَ، فَأَفْتَانِي بِأَنِّي قَدْ حَلَلْتُ حِينَ وَضَعْتُ حَمْلِي، وَأَمَرَنِي بِالتَّزَوُّجِ إِنْ بَدَا لِي. تَابَعَهُ أَصْبَغُ عَنِ ابْنِ وَهْبٍ عَنْ يُونُسَ. وَقَالَ اللَّيْثُ حَدَّثَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، وَسَأَلْنَاهُ، فَقَالَ أَخْبَرَنِي مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ ثَوْبَانَ، مَوْلَى بَنِي عَامِرِ بْنِ لُؤَىٍّ أَنَّ مُحَمَّدَ بْنَ إِيَاسِ بْنِ الْبُكَيْرِ، وَكَانَ، أَبُوهُ شَهِدَ بَدْرًا أَخْبَرَهُ.
Sie war mit Sad bin Khaula verheiratet,
der vom Stamm der Bani 'Amr bin Luai stammte und einer derjenigen war,
die in der Schlacht von Badr kämpften. Er starb, als sie während der
Pilgerfahrt Hajjat-ul-Wada schwanger war. Kurz nach seinem Tod gebar sie ein Kind. Als
sie die Geburt abgeschlossen hatte (d. h. rein war), bereitete sie sich
auf die Heirat vor. Abu As-Sanabil bin Bu'kak, ein Mann vom Stamm der
Bani Abd-ud-Dal, besuchte sie und sagte zu ihr: „Was! Ich sehe dich
herausgeputzt, damit die Leute dich heiraten wollen. Willst du heiraten?
Bei Allah, du darfst erst wieder heiraten, nachdem vier Monate und zehn Tage
nach dem Tod deines Mannes vergangen sind.“ Subai'a berichtete: „Als er (d. h. Abu As-Sanabil) mir dies sagte, zog ich abends mein Kleid an und ging zum Gesandten Allahs (ﷺ) und fragte ihn nach diesem Problem. Er entschied, dass ich heiraten dürfe, da ich bereits ein Kind geboren hatte, und befahl mir, zu heiraten, wenn ich es wünschte.“
Sahih Al-Buchari : 136
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا ابْنُ عُلَيَّةَ، حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ التَّيْمِيُّ، حَدَّثَنَا أَنَسٌ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمَ بَدْرٍ
" مَنْ يَنْظُرُ مَا صَنَعَ أَبُو جَهْلٍ ". فَانْطَلَقَ ابْنُ مَسْعُودٍ، فَوَجَدَهُ قَدْ ضَرَبَهُ ابْنَا عَفْرَاءَ حَتَّى بَرَدَ، فَقَالَ آنْتَ أَبَا جَهْلٍ قَالَ ابْنُ عُلَيَّةَ قَالَ سُلَيْمَانُ هَكَذَا قَالَهَا أَنَسٌ. قَالَ أَنْتَ أَبَا جَهْلٍ قَالَ وَهَلْ فَوْقَ رَجُلٍ قَتَلْتُمُوهُ قَالَ سُلَيْمَانُ أَوْ قَالَ قَتَلَهُ قَوْمُهُ. قَالَ وَقَالَ أَبُو مِجْلَزٍ قَالَ أَبُو جَهْلٍ فَلَوْ غَيْرُ أَكَّارٍ قَتَلَنِي.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte am Tag von Badr: „Wer wird nachsehen, was mit Abu Jahl geschehen ist?“ Ibn Mas'ud ging hin und sah ihn von den beiden Söhnen Afras getroffen und im Sterben liegend. Ibn Mas'ud fragte: „Bist du Abu Jahl?“ Abu Jahl antwortete: „Gibt es einen Mann, der dem überlegener ist als dem, den du getötet hast (oder, wie Sulaiman sagte, den seine eigenen Leute getötet haben)?“ Abu Jahl fügte hinzu: „Wäre ich doch von jemand anderem als einem einfachen Bauern getötet worden.“
Sahih Al-Buchari : 137
Al Bara bin Azib (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يُوسُفُ بْنُ مُوسَى، حَدَّثَنَا عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ مُوسَى، عَنْ إِسْرَائِيلَ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ، عَنِ الْبَرَاءِ، قَالَ بَعَثَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِلَى أَبِي رَافِعٍ الْيَهُودِيِّ رِجَالاً مِنَ الأَنْصَارِ، فَأَمَّرَ عَلَيْهِمْ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَتِيكٍ، وَكَانَ أَبُو رَافِعٍ يُؤْذِي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَيُعِينُ عَلَيْهِ، وَكَانَ فِي حِصْنٍ لَهُ بِأَرْضِ الْحِجَازِ، فَلَمَّا دَنَوْا مِنْهُ، وَقَدْ غَرَبَتِ الشَّمْسُ، وَرَاحَ النَّاسُ بِسَرْحِهِمْ فَقَالَ عَبْدُ اللَّهِ لأَصْحَابِهِ اجْلِسُوا مَكَانَكُمْ، فَإِنِّي مُنْطَلِقٌ، وَمُتَلَطِّفٌ لِلْبَوَّابِ، لَعَلِّي أَنْ أَدْخُلَ. فَأَقْبَلَ حَتَّى دَنَا مِنَ الْبَابِ ثُمَّ تَقَنَّعَ بِثَوْبِهِ كَأَنَّهُ يَقْضِي حَاجَةً، وَقَدْ دَخَلَ النَّاسُ، فَهَتَفَ بِهِ الْبَوَّابُ يَا عَبْدَ اللَّهِ إِنْ كُنْتَ تُرِيدُ أَنْ تَدْخُلَ فَادْخُلْ، فَإِنِّي أُرِيدُ أَنْ أُغْلِقَ الْبَابَ. فَدَخَلْتُ فَكَمَنْتُ، فَلَمَّا دَخَلَ النَّاسُ أَغْلَقَ الْبَابَ، ثُمَّ عَلَّقَ الأَغَالِيقَ عَلَى وَتَدٍ قَالَ فَقُمْتُ إِلَى الأَقَالِيدِ، فَأَخَذْتُهَا فَفَتَحْتُ الْبَابَ، وَكَانَ أَبُو رَافِعٍ يُسْمَرُ عِنْدَهُ، وَكَانَ فِي عَلاَلِيَّ لَهُ، فَلَمَّا ذَهَبَ عَنْهُ أَهْلُ سَمَرِهِ صَعِدْتُ إِلَيْهِ، فَجَعَلْتُ كُلَّمَا فَتَحْتُ بَابًا أَغْلَقْتُ عَلَىَّ مِنْ دَاخِلٍ، قُلْتُ إِنِ الْقَوْمُ نَذِرُوا بِي لَمْ يَخْلُصُوا إِلَىَّ حَتَّى أَقْتُلَهُ. فَانْتَهَيْتُ إِلَيْهِ، فَإِذَا هُوَ فِي بَيْتٍ مُظْلِمٍ وَسْطَ عِيَالِهِ، لاَ أَدْرِي أَيْنَ هُوَ مِنَ الْبَيْتِ فَقُلْتُ يَا أَبَا رَافِعٍ. قَالَ مَنْ هَذَا فَأَهْوَيْتُ نَحْوَ الصَّوْتِ، فَأَضْرِبُهُ ضَرْبَةً بِالسَّيْفِ، وَأَنَا دَهِشٌ فَمَا أَغْنَيْتُ شَيْئًا، وَصَاحَ فَخَرَجْتُ مِنَ الْبَيْتِ، فَأَمْكُثُ غَيْرَ بَعِيدٍ ثُمَّ دَخَلْتُ إِلَيْهِ فَقُلْتُ مَا هَذَا الصَّوْتُ يَا أَبَا رَافِعٍ. فَقَالَ لأُمِّكَ الْوَيْلُ، إِنَّ رَجُلاً فِي الْبَيْتِ ضَرَبَنِي قَبْلُ بِالسَّيْفِ، قَالَ فَأَضْرِبُهُ ضَرْبَةً أَثْخَنَتْهُ وَلَمْ أَقْتُلْهُ، ثُمَّ وَضَعْتُ ظُبَةَ السَّيْفِ فِي بَطْنِهِ حَتَّى أَخَذَ فِي ظَهْرِهِ، فَعَرَفْتُ أَنِّي قَتَلْتُهُ، فَجَعَلْتُ أَفْتَحُ الأَبْوَابَ بَابًا بَابًا حَتَّى انْتَهَيْتُ إِلَى دَرَجَةٍ لَهُ، فَوَضَعْتُ رِجْلِي وَأَنَا أُرَى أَنِّي قَدِ انْتَهَيْتُ إِلَى الأَرْضِ فَوَقَعْتُ فِي لَيْلَةٍ مُقْمِرَةٍ، فَانْكَسَرَتْ سَاقِي، فَعَصَبْتُهَا بِعِمَامَةٍ، ثُمَّ انْطَلَقْتُ حَتَّى جَلَسْتُ عَلَى الْبَابِ فَقُلْتُ لاَ أَخْرُجُ اللَّيْلَةَ حَتَّى أَعْلَمَ أَقَتَلْتُهُ فَلَمَّا صَاحَ الدِّيكُ قَامَ النَّاعِي عَلَى السُّورِ فَقَالَ أَنْعَى أَبَا رَافِعٍ تَاجِرَ أَهْلِ الْحِجَازِ. فَانْطَلَقْتُ إِلَى أَصْحَابِي فَقُلْتُ النَّجَاءَ، فَقَدْ قَتَلَ اللَّهُ أَبَا رَافِعٍ. فَانْتَهَيْتُ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَحَدَّثْتُهُ فَقَالَ
" ابْسُطْ رِجْلَكَ ". فَبَسَطْتُ رِجْلِي، فَمَسَحَهَا، فَكَأَنَّهَا لَمْ أَشْتَكِهَا قَطُّ.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte einige Männer der Ansar aus, um Abu Rafi, den Juden, zu töten, und ernannte ʿAbdullah ibn Atik zu ihrem Anführer. Abu Rafi pflegte den Gesandten Allahs (ﷺ) zu verletzen und seinen Feinden gegen ihn beizustehen. Er lebte in seiner Burg im Land Hidschas. Als die Männer sich nach Sonnenuntergang der Burg näherten und die Leute ihr Vieh nach Hause gebracht hatten, sagte ʿAbdullah ibn Atik zu seinen Gefährten: „Setzt euch hin. Ich gehe und werde versuchen, den Torwächter auszutricksen, damit ich in die Burg gelangen kann.“ So ging ʿAbdullah zur Burg, und als er sich dem Tor näherte, bedeckte er sich mit seinen Kleidern und gab vor, sich erleichtern zu müssen. Die Leute waren bereits hineingegangen, und der Torwächter (der ʿAbdullah für einen der Diener der Burg hielt) sprach ihn an und sagte: „O Diener Allahs! Tritt ein, wenn du willst, denn ich möchte das Tor schließen.“ Abdullah fügte in seiner Geschichte hinzu: „So ging ich hinein (in die Burg) und versteckte mich. Als die Leute drinnen waren, schloss der Torwächter das Tor und hängte die Schlüssel an einen festen Holzpflock. Ich stand auf, nahm die Schlüssel und öffnete das Tor. Einige Leute blieben bis spät in die Nacht bei Abu Rafi, um sich in einem seiner Zimmer zu unterhalten. Als seine nächtlichen Gesellschaftsgefährten gegangen waren, schlich ich mich zu ihm hinauf, und immer wenn ich eine Tür öffnete, schloss ich sie von innen. Ich sagte mir: ‚Sollten diese Leute meine Anwesenheit entdecken, werden sie mich nicht fassen können, bis ich ihn getötet habe.‘ So erreichte ich ihn und fand ihn schlafend in einem dunklen Haus inmitten seiner Familie. Ich konnte seinen genauen Standort im Haus nicht erkennen. Da rief ich: ‚O Abu Rafi!‘ Abu Rafi fragte: ‚Wer ist da?‘ Ich fuhr fort …“ in Richtung der
Quelle der Stimme und schlug ihn mit dem Schwert, doch vor lauter Verwirrung konnte ich ihn nicht töten. Er schrie laut auf, und ich ging aus dem Haus, wartete eine Weile und ging dann wieder zu ihm und fragte:
„Was ist das für eine Stimme, o Abu Rafi?“ Er sagte: „Wehe deiner Mutter! Ein Mann in meinem Haus hat mich mit einem Schwert geschlagen!“ Ich schlug ihn erneut heftig, aber ich tötete ihn nicht. Dann stieß ich ihm die Schwertspitze in den Bauch, bis sie seinen Rücken berührte, und da erkannte ich, dass ich ihn getötet hatte. Ich öffnete dann die Türen nacheinander, bis ich die Treppe erreichte, und in dem Glauben, unten angekommen zu sein, trat ich hinaus, stürzte und brach mir in der mondhellen Nacht das Bein. Ich band mein Bein mit einem Turban zusammen und ging weiter, bis ich am Tor saß und sagte: „Ich werde heute Nacht nicht hinausgehen, bis ich weiß, dass ich ihn getötet habe.“ Als (früh in der Am Morgen krähte der Hahn, und der Verkündiger des Unglücks stand auf der Mauer und sagte: „Ich verkünde den Tod von Abu Rafi, dem Kaufmann aus dem Hedschas.“ Daraufhin ging ich zu meinen Gefährten und sagte: „Lasst uns uns retten, denn Allah hat Abu Rafi getötet.“ So gingen wir (gemeinsam mit meinen Gefährten) zum Propheten (Friede sei mit ihm) und erzählten ihm die ganze Geschichte. Er sagte: „Streck dein (gebrochenes) Bein aus.“ Ich streckte es aus, er rieb es, und es war wieder ganz gesund, als hätte ich nie etwas gelitten.
Sahih Al-Buchari : 138
Bara (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عُثْمَانَ، حَدَّثَنَا شُرَيْحٌ ـ هُوَ ابْنُ مَسْلَمَةَ ـ حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ يُوسُفَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ، قَالَ سَمِعْتُ الْبَرَاءَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ بَعَثَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِلَى أَبِي رَافِعٍ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَتِيكٍ وَعَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُتْبَةَ فِي نَاسٍ مَعَهُمْ، فَانْطَلَقُوا حَتَّى دَنَوْا مِنَ الْحِصْنِ، فَقَالَ لَهُمْ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَتِيكٍ امْكُثُوا أَنْتُمْ حَتَّى أَنْطَلِقَ أَنَا فَأَنْظُرَ. قَالَ فَتَلَطَّفْتُ أَنْ أَدْخُلَ الْحِصْنَ، فَفَقَدُوا حِمَارًا لَهُمْ ـ قَالَ ـ فَخَرَجُوا بِقَبَسٍ يَطْلُبُونَهُ ـ قَالَ ـ فَخَشِيتُ أَنْ أُعْرَفَ ـ قَالَ ـ فَغَطَّيْتُ رَأْسِي كَأَنِّي أَقْضِي حَاجَةً، ثُمَّ نَادَى صَاحِبُ الْبَابِ مَنْ أَرَادَ أَنْ يَدْخُلَ فَلْيَدْخُلْ قَبْلَ أَنْ أُغْلِقَهُ. فَدَخَلْتُ ثُمَّ اخْتَبَأْتُ فِي مَرْبِطِ حِمَارٍ عِنْدَ باب الْحِصْنِ، فَتَعَشَّوْا عِنْدَ أَبِي رَافِعٍ وَتَحَدَّثُوا حَتَّى ذَهَبَتْ سَاعَةٌ مِنَ اللَّيْلِ، ثُمَّ رَجَعُوا إِلَى بُيُوتِهِمْ، فَلَمَّا هَدَأَتِ الأَصْوَاتُ وَلاَ أَسْمَعُ حَرَكَةً خَرَجْتُ ـ قَالَ ـ وَرَأَيْتُ صَاحِبَ الْبَابِ حَيْثُ وَضَعَ مِفْتَاحَ الْحِصْنِ، فِي كَوَّةٍ فَأَخَذْتُهُ فَفَتَحْتُ بِهِ باب الْحِصْنِ. قَالَ قُلْتُ إِنْ نَذِرَ بِي الْقَوْمُ انْطَلَقْتُ عَلَى مَهَلٍ، ثُمَّ عَمَدْتُ إِلَى أَبْوَابِ بُيُوتِهِمْ، فَغَلَّقْتُهَا عَلَيْهِمْ مِنْ ظَاهِرٍ، ثُمَّ صَعِدْتُ إِلَى أَبِي رَافِعٍ فِي سُلَّمٍ، فَإِذَا الْبَيْتُ مُظْلِمٌ قَدْ طَفِئَ سِرَاجُهُ، فَلَمْ أَدْرِ أَيْنَ الرَّجُلُ، فَقُلْتُ يَا أَبَا رَافِعٍ. قَالَ مَنْ هَذَا قَالَ فَعَمَدْتُ نَحْوَ الصَّوْتِ فَأَضْرِبُهُ، وَصَاحَ فَلَمْ تُغْنِ شَيْئًا ـ قَالَ ـ ثُمَّ جِئْتُ كَأَنِّي أُغِيثُهُ فَقُلْتُ مَا لَكَ يَا أَبَا رَافِعٍ وَغَيَّرْتُ صَوْتِي. فَقَالَ أَلاَ أُعْجِبُكَ لأُمِّكَ الْوَيْلُ، دَخَلَ عَلَىَّ رَجُلٌ فَضَرَبَنِي بِالسَّيْفِ. قَالَ فَعَمَدْتُ لَهُ أَيْضًا فَأَضْرِبُهُ أُخْرَى فَلَمْ تُغْنِ شَيْئًا، فَصَاحَ وَقَامَ أَهْلُهُ، قَالَ ثُمَّ جِئْتُ وَغَيَّرْتُ صَوْتِي كَهَيْئَةِ الْمُغِيثِ، فَإِذَا هُوَ مُسْتَلْقٍ عَلَى ظَهْرِهِ، فَأَضَعُ السَّيْفَ فِي بَطْنِهِ ثُمَّ أَنْكَفِئُ عَلَيْهِ حَتَّى سَمِعْتُ صَوْتَ الْعَظْمِ، ثُمَّ خَرَجْتُ دَهِشًا حَتَّى أَتَيْتُ السُّلَّمَ أُرِيدُ أَنْ أَنْزِلَ، فَأَسْقُطُ مِنْهُ فَانْخَلَعَتْ رِجْلِي فَعَصَبْتُهَا، ثُمَّ أَتَيْتُ أَصْحَابِي أَحْجُلُ فَقُلْتُ انْطَلِقُوا فَبَشِّرُوا رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَإِنِّي لاَ أَبْرَحُ حَتَّى أَسْمَعَ النَّاعِيَةَ، فَلَمَّا كَانَ فِي وَجْهِ الصُّبْحِ صَعِدَ النَّاعِيَةُ فَقَالَ أَنْعَى أَبَا رَافِعٍ. قَالَ فَقُمْتُ أَمْشِي مَا بِي قَلَبَةٌ، فَأَدْرَكْتُ أَصْحَابِي قَبْلَ أَنْ يَأْتُوا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَبَشَّرْتُهُ.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte ʿAbdullah ibn ʿAtik und ʿAbdullah ibn ʿUtba mit einer Gruppe Männer zu Abu Rafiʿ (um ihn zu töten).
Sie zogen weiter, bis sie sich seiner Burg näherten. Da sagte ʿAbdullah ibn ʿAtik zu ihnen: „Wartet hier, ich gehe derweil nachsehen.“ Später berichtete ʿAbdullah: „Ich wandte einen Trick an, um in die Burg zu gelangen. Zufällig hatten sie einen ihrer Esel verloren und kamen mit einer brennenden Fackel heraus, um ihn zu suchen. Ich fürchtete, sie würden mich erkennen, also bedeckte ich Kopf und Beine und tat so, als müsse ich mich erleichtern. Der Torwächter rief: ‚Wer hinein will, soll eintreten, bevor ich das Tor schließe.‘“ So ging ich hinein und versteckte mich in einem Eselstall nahe dem Tor der Burg. Sie aßen mit Abu Rafi zu Abend und unterhielten sich bis spät in die Nacht. Dann kehrten sie in ihre Häuser zurück. Als die Stimmen verstummten und ich keine Bewegung mehr wahrnahm, kam ich heraus. Ich hatte gesehen, wo der Torwächter den Schlüssel der Burg in einem Loch in der Mauer versteckt hatte. Ich nahm ihn und schloss das Tor der Burg auf und dachte: „Wenn diese Leute mich bemerken, kann ich leicht fliehen.“ Dann verriegelte ich alle Türen ihrer Häuser von außen, während sie drinnen waren, und stieg eine Treppe hinauf zu Abu Rafi. Ich sah das Haus in völliger Dunkelheit, das Licht war aus, und ich konnte nicht erkennen, wo der Mann war. Da rief ich: „O Abu Rafi!“ Er antwortete: „Wer ist da?“ Ich ging auf die Stimme zu und schlug ihn. Er schrie laut auf, doch mein Schlag wirkungslos. Dann ging ich zu ihm, gab vor, ihm helfen zu wollen, und fragte mit anderer Stimme: „Was ist los mit dir, Abu Rafi?“ Er sagte: „Bist du nicht überrascht? Wehe deiner Mutter! Ein Mann ist zu mir gekommen und hat mich mit einem Schwert geschlagen!“ So zielte ich erneut auf ihn und traf ihn, doch der Schlag blieb wieder wirkungslos. Daraufhin schrie Abu Rafi laut auf, und seine Frau stand auf. Ich kam zurück und verstellte meine Stimme, als wäre ich ein Helfer. Ich fand Abu Rafi gerade auf dem Rücken liegend vor und stieß ihm das Schwert in den Bauch. Ich beugte mich so weit darüber, bis ich das Geräusch eines Knochenbruchs hörte. Dann trat ich voller Erstaunen hinaus und ging zur Treppe hinunter, stürzte aber und kugelte mir das Bein aus. Ich verband es und ging humpelnd zu meinen Gefährten. Ich sagte zu ihnen: „Geht und verkündet dem Gesandten Allahs (ﷺ) diese frohe Botschaft. Ich werde diesen Ort nicht verlassen, bis ich die Nachricht von seinem Tod erhalte.“ Als der Morgen graute, stieg ein Todesbote über die Mauer und verkündete: „Ich überbringe euch die Nachricht von Abu Rafis Tod.“ Ich stand auf und ging schmerzfrei weiter, bis ich meine Gefährten eingeholt hatte, bevor sie den Propheten (ﷺ) erreichten, dem ich die frohe Botschaft überbrachte.
Sahih Al-Buchari : 139
Uqba bin Amir (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحِيمِ، أَخْبَرَنَا زَكَرِيَّاءُ بْنُ عَدِيٍّ، أَخْبَرَنَا ابْنُ الْمُبَارَكِ، عَنْ حَيْوَةَ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي حَبِيبٍ، عَنْ أَبِي الْخَيْرِ، عَنْ عُقْبَةَ بْنِ عَامِرٍ، قَالَ صَلَّى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى قَتْلَى أُحُدٍ بَعْدَ ثَمَانِي سِنِينَ، كَالْمُوَدِّعِ لِلأَحْيَاءِ وَالأَمْوَاتِ، ثُمَّ طَلَعَ الْمِنْبَرَ فَقَالَ
" إِنِّي بَيْنَ أَيْدِيكُمْ فَرَطٌ، وَأَنَا عَلَيْكُمْ شَهِيدٌ، وَإِنَّ مَوْعِدَكُمُ الْحَوْضُ، وَإِنِّي لأَنْظُرُ إِلَيْهِ مِنْ مَقَامِي هَذَا، وَإِنِّي لَسْتُ أَخْشَى عَلَيْكُمْ أَنْ تُشْرِكُوا، وَلَكِنِّي أَخْشَى عَلَيْكُمُ الدُّنْيَا أَنْ تَنَافَسُوهَا ". قَالَ فَكَانَتْ آخِرَ نَظْرَةٍ نَظَرْتُهَا إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) verrichtete acht Jahre nach dem Tod der Märtyrer von Uhud das Totengebet, als ob er sich von den Lebenden und den Toten verabschiedete. Dann bestieg er die Kanzel und sprach: „Ich bin euer Vorgänger und Zeuge für euch. Euer verheißener Ort, an dem ihr mir begegnen werdet, ist Al-Haud (der Teich) am Tag der Auferstehung, und ich blicke von meinem Platz aus darauf. Ich fürchte nicht, dass ihr neben Allah andere Götter anbeten werdet, sondern dass euch das weltliche Leben in Versuchung führen und euch dazu verleiten wird, miteinander um Besitz zu wetteifern.“ Das war der letzte Blick, den ich auf den Gesandten Allahs (ﷺ) warf.
Sahih Al-Buchari : 140
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ مُوسَى، أَخْبَرَنَا هِشَامُ بْنُ يُوسُفَ، عَنْ مَعْمَرٍ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عَمْرِو بْنِ أَبِي سُفْيَانَ الثَّقَفِيِّ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ بَعَثَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم سَرِيَّةً عَيْنًا، وَأَمَّرَ عَلَيْهِمْ عَاصِمَ بْنَ ثَابِتٍ ـ وَهْوَ جَدُّ عَاصِمِ بْنِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ ـ فَانْطَلَقُوا حَتَّى إِذَا كَانَ بَيْنَ عُسْفَانَ وَمَكَّةَ ذُكِرُوا لَحِيٍّ مِنْ هُذَيْلٍ، يُقَالُ لَهُمْ بَنُو لَحْيَانَ، فَتَبِعُوهُمْ بِقَرِيبٍ مِنْ مِائَةِ رَامٍ، فَاقْتَصُّوا آثَارَهُمْ حَتَّى أَتَوْا مَنْزِلاً نَزَلُوهُ فَوَجَدُوا فِيهِ نَوَى تَمْرٍ تَزَوَّدُوهُ مِنَ الْمَدِينَةِ فَقَالُوا هَذَا تَمْرُ يَثْرِبَ. فَتَبِعُوا آثَارَهُمْ حَتَّى لَحِقُوهُمْ، فَلَمَّا انْتَهَى عَاصِمٌ وَأَصْحَابُهُ لَجَئُوا إِلَى فَدْفَدٍ، وَجَاءَ الْقَوْمُ فَأَحَاطُوا بِهِمْ، فَقَالُوا لَكُمُ الْعَهْدُ وَالْمِيثَاقُ إِنْ نَزَلْتُمْ إِلَيْنَا أَنْ لاَ نَقْتُلَ مِنْكُمْ رَجُلاً. فَقَالَ عَاصِمٌ أَمَّا أَنَا فَلاَ أَنْزِلُ فِي ذِمَّةِ كَافِرٍ، اللَّهُمَّ أَخْبِرْ عَنَّا نَبِيَّكَ. فَقَاتَلُوهُمْ حَتَّى قَتَلُوا عَاصِمًا فِي سَبْعَةِ نَفَرٍ بِالنَّبْلِ، وَبَقِيَ خُبَيْبٌ، وَزَيْدٌ وَرَجُلٌ آخَرُ، فَأَعْطَوْهُمُ الْعَهْدَ وَالْمِيثَاقَ، فَلَمَّا أَعْطَوْهُمُ الْعَهْدَ وَالْمِيثَاقَ نَزَلُوا إِلَيْهِمْ، فَلَمَّا اسْتَمْكَنُوا مِنْهُمْ حَلُّوا أَوْتَارَ قِسِيِّهِمْ فَرَبَطُوهُمْ بِهَا. فَقَالَ الرَّجُلُ الثَّالِثُ الَّذِي مَعَهُمَا هَذَا أَوَّلُ الْغَدْرِ. فَأَبَى أَنْ يَصْحَبَهُمْ فَجَرَّرُوهُ وَعَالَجُوهُ عَلَى أَنْ يَصْحَبَهُمْ، فَلَمْ يَفْعَلْ، فَقَتَلُوهُ، وَانْطَلَقُوا بِخُبَيْبٍ وَزَيْدٍ حَتَّى بَاعُوهُمَا بِمَكَّةَ، فَاشْتَرَى خُبَيْبًا بَنُو الْحَارِثِ بْنِ عَامِرِ بْنِ نَوْفَلٍ، وَكَانَ خُبَيْبٌ هُوَ قَتَلَ الْحَارِثَ يَوْمَ بَدْرٍ، فَمَكَثَ عِنْدَهُمْ أَسِيرًا حَتَّى إِذَا أَجْمَعُوا قَتْلَهُ اسْتَعَارَ مُوسَى مِنْ بَعْضِ بَنَاتِ الْحَارِثِ أَسْتَحِدَّ بِهَا فَأَعَارَتْهُ، قَالَتْ فَغَفَلْتُ عَنْ صَبِيٍّ لِي فَدَرَجَ إِلَيْهِ حَتَّى أَتَاهُ، فَوَضَعَهُ عَلَى فَخِذِهِ، فَلَمَّا رَأَيْتُهُ فَزِعْتُ فَزْعَةً عَرَفَ ذَاكَ مِنِّي، وَفِي يَدِهِ الْمُوسَى فَقَالَ أَتَخْشَيْنَ أَنْ أَقْتُلَهُ مَا كُنْتُ لأَفْعَلَ ذَاكِ إِنْ شَاءَ اللَّهُ. وَكَانَتْ تَقُولُ مَا رَأَيْتُ أَسِيرًا قَطُّ خَيْرًا مِنْ خُبَيْبٍ، لَقَدْ رَأَيْتُهُ يَأْكُلُ مِنْ قِطْفِ عِنَبٍ، وَمَا بِمَكَّةَ يَوْمَئِذٍ ثَمَرَةٌ، وَإِنَّهُ لَمُوثَقٌ فِي الْحَدِيدِ، وَمَا كَانَ إِلاَّ رِزْقٌ رَزَقَهُ اللَّهُ، فَخَرَجُوا بِهِ مِنَ الْحَرَمِ، لِيَقْتُلُوهُ فَقَالَ دَعُونِي أُصَلِّي رَكْعَتَيْنِ. ثُمَّ انْصَرَفَ إِلَيْهِمْ فَقَالَ لَوْلاَ أَنْ تَرَوْا أَنَّ مَا بِي جَزَعٌ مِنَ الْمَوْتِ، لَزِدْتُ. فَكَانَ أَوَّلَ مَنْ سَنَّ الرَّكْعَتَيْنِ عِنْدَ الْقَتْلِ هُوَ، ثُمَّ قَالَ اللَّهُمَّ أَحْصِهِمْ عَدَدًا ثُمَّ قَالَ مَا أُبَالِي حِينَ أُقْتَلُ مُسْلِمًا عَلَى أَىِّ شِقٍّ كَانَ لِلَّهِ مَصْرَعِي وَذَلِكَ فِي ذَاتِ الإِلَهِ وَإِنْ يَشَأْ يُبَارِكْ عَلَى أَوْصَالِ شِلْوٍ مُمَزَّعِ ثُمَّ قَامَ إِلَيْهِ عُقْبَةُ بْنُ الْحَارِثِ فَقَتَلَهُ، وَبَعَثَ قُرَيْشٌ إِلَى عَاصِمٍ لِيُؤْتَوْا بِشَىْءٍ مِنْ جَسَدِهِ يَعْرِفُونَهُ، وَكَانَ عَاصِمٌ قَتَلَ عَظِيمًا مِنْ عُظَمَائِهِمْ يَوْمَ بَدْرٍ، فَبَعَثَ اللَّهُ عَلَيْهِ مِثْلَ الظُّلَّةِ مِنَ الدَّبْرِ، فَحَمَتْهُ مِنْ رُسُلِهِمْ، فَلَمْ يَقْدِرُوا مِنْهُ عَلَى شَىْءٍ.
Der Prophet (ﷺ) sandte eine Sariya von Spionen aus und ernannte ʿAsim ibn Thabit, den Großvater von ʿAsim ibn ʿUmar ibn al-Khattab, zu ihrem Anführer. So brachen sie auf, und als sie einen Ort zwischen ʿUsfan und Mekka erreichten, wurden sie einem der Zweigstämme der Bani Hudhail, den Lihyan, gemeldet. Daraufhin folgten etwa hundert Bogenschützen ihren Spuren, bis sie zu einem Rastplatz kamen, wo ʿAsim und seine Gefährten ihr Lager aufgeschlagen hatten. Dort fanden sie Dattelkerne, die sie als Reiseverpflegung aus Medina mitgebracht hatten. Die Bogenschützen sagten: „Das sind die Datteln aus Medina“ und folgten ihren Spuren, bis sie die Datteln in Besitz nahmen. Als Asim und seine Gefährten nicht weitergehen konnten, stiegen sie auf einen Hügel. Ihre Verfolger umzingelten sie und sagten: „Ihr habt einen Bund und ein Versprechen: Wenn ihr zu uns herabkommt, werden wir keinen von euch töten.“ Asim erwiderte: „Ich für meinen Teil werde niemals unter dem Schutz eines Ungläubigen herabsteigen. O Allah! Informiere Deinen Propheten über uns.“ So kämpften sie gegen sie, bis sie Asim und sieben seiner Gefährten mit Pfeilen töteten. Khubaib, Zaid und ein weiterer Mann blieben übrig, denen sie ein Versprechen und einen Bund gegeben hatten. Nachdem die Ungläubigen ihnen Bund und Versprechen gegeben hatten, stiegen sie herab. Als sie sie gefangen nahmen, spannten sie die Sehnen ihrer Bögen und fesselten sie damit. Der dritte Mann, der bei ihnen war, sagte: „Dies ist der erste Bruch des Bundes“ und weigerte sich, sie zu begleiten. Sie zerrten ihn mit sich und versuchten, ihn zum Mitkommen zu zwingen, doch er weigerte sich, und
sie töteten ihn. Dann nahmen sie Khubaib und Zaid gefangen und verkauften sie in Mekka. Die
Söhne von Al-Harith bin ʿAmr bin Naufal kauften Khubaib. Es war Khubaib, der Al-Harith bin ʿAmr am Tag von Badr getötet hatte. Khubaib blieb eine Zeitlang als Gefangener bei ihnen, bis sie
einstimmig beschlossen, ihn zu töten. (Damals) lieh sich Khubaib von einer der Töchter von Al-Harith ein Rasiermesser, um sich die Schamhaare zu rasieren. Sie gab es ihm. Später sagte sie: „Ich hatte mein kleines Baby nicht im Blick, das sich Khubaib näherte. Als es ihn erreichte, legte er es auf seinen Schoß. Als ich es sah, erschrak ich so sehr, dass Khubaib meine Angst bemerkte, während er das Rasiermesser in der Hand hielt. Er sagte: ‚Hast du Angst, dass ich es töte? So Allah will, werde ich das niemals tun.‘“ Später sagte sie: „Ich habe nie einen besseren Gefangenen als Khubaib gesehen. Einmal sah ich ihn von einer Traube essen, obwohl es zu jener Zeit in Mekka keine Früchte gab. Er war mit eisernen Ketten gefesselt, und tatsächlich war es nichts anderes als Nahrung, die ihm Allah geschenkt hatte.“ So führten sie ihn aus dem Heiligtum (von Mekka), um ihn zu töten. Er sagte: „Erlaubt mir, zwei Rakʿat zu beten.“ Dann ging er zu ihnen und sagte: „Hätte ich nicht befürchtet, ihr würdet denken, ich hätte Angst vor dem Tod, hätte ich länger gebetet.“ So war es Khubaib, der als Erster die Tradition einführte, zwei Rakʿat vor der Hinrichtung zu beten. Dann sagte er: „O Allah! Zähle sie einzeln“, und fügte hinzu: „Wenn ich als Muslim den Märtyrertod erleide, ist es mir gleichgültig, wie ich um Allahs willen sterbe, denn dieser Tod geschieht für Allahs Sache.“ Wenn Er will, wird Er die abgetrennten Gliedmaßen segnen.“ Dann stand Uqba ibn al-Harith auf und tötete ihn. Der Überlieferer fügte hinzu: Die Quraisch (Ungläubigen) schickten einige Leute zu Asim, um einen Teil seines Leichnams zu holen, damit sein Tod gewiss feststand, denn Asim hatte am Tag von Badr einen ihrer Anführer getötet. Doch Allah sandte einen Schwarm Wespen, der seinen Leichnam vor ihren Boten schützte, die ihm daher nichts anhaben konnten.