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Sahih Al-Buchari : 61
Abdullah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ حَفْصِ بْنِ غِيَاثٍ، حَدَّثَنَا أَبِي، حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، قَالَ حَدَّثَنِي إِبْرَاهِيمُ، عَنْ عَلْقَمَةَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ بَيْنَا أَنَا مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي حَرْثٍ وَهْوَ مُتَّكِئٌ عَلَى عَسِيبٍ إِذْ مَرَّ الْيَهُودُ، فَقَالَ بَعْضُهُمْ لِبَعْضٍ سَلُوهُ عَنِ الرُّوحِ، فَقَالَ مَا رَابَكُمْ إِلَيْهِ، وَقَالَ بَعْضُهُمْ لاَ يَسْتَقْبِلُكُمْ بِشَىْءٍ تَكْرَهُونَهُ فَقَالُوا سَلُوهُ فَسَأَلُوهُ عَنِ الرُّوحِ فَأَمْسَكَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَلَمْ يَرُدَّ عَلَيْهِمْ شَيْئًا، فَعَلِمْتُ أَنَّهُ يُوحَى إِلَيْهِ، فَقُمْتُ مَقَامِي، فَلَمَّا نَزَلَ الْوَحْىُ قَالَ {وَيَسْأَلُونَكَ عَنِ الرُّوحِ قُلِ الرُّوحُ مِنْ أَمْرِ رَبِّي وَمَا أُوتِيتُمْ مِنَ الْعِلْمِ إِلاَّ قَلِيلاً}.
Während ich mich in der Gesellschaft des Propheten (ﷺ) auf einem Bauernhof befand und er auf einem Palmenblatt ruhte, kamen einige Juden vorbei. Einige von ihnen sagten zu den anderen: „Fragt ihn (den Propheten (ﷺ)) nach dem Geist.“ Einige von ihnen sagten: „Was veranlasst euch, ihn danach zu fragen?“ Andere sagten: „Tut es nicht, damit er euch keine Antwort gibt, die euch nicht gefällt.“ Aber sie sagten: „Fragt ihn.“ So fragten sie ihn nach dem Geist. Der Prophet (ﷺ) schwieg und gab ihnen keine Antwort. Ich wusste, dass er göttliche Inspiration empfing, also blieb ich an meinem Platz. Als die göttliche Inspiration offenbart worden war, sagte der Prophet (ﷺ): „Sie fragen dich (o Muhammad) nach dem Geist. Sprich: ‚Der Geist‘, sein Wissen ist bei meinem Herrn; und euch (der Menschheit) wurde nur wenig Wissen davon gegeben.“ (17.85)
Sahih Al-Buchari : 62
Sa'id bin Jubair (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، قَالَ حَدَّثَنِي سُفْيَانُ بْنُ عُيَيْنَةَ، عَنْ عَمْرِو بْنِ دِينَارٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، قَالَ قُلْتُ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا الْبَكَالِيَّ يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ لَيْسَ بِمُوسَى الْخَضِرِ. فَقَالَ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ حَدَّثَنَا أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " قَامَ مُوسَى خَطِيبًا فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ فَقِيلَ لَهُ أَىُّ النَّاسِ أَعْلَمُ قَالَ أَنَا، فَعَتَبَ اللَّهُ عَلَيْهِ، إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَيْهِ، وَأَوْحَى إِلَيْهِ بَلَى عَبْدٌ مِنْ عِبَادِي بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ، هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ أَىْ رَبِّ كَيْفَ السَّبِيلُ إِلَيْهِ قَالَ تَأْخُذُ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ فَحَيْثُمَا فَقَدْتَ الْحُوتَ فَاتَّبِعْهُ قَالَ فَخَرَجَ مُوسَى، وَمَعَهُ فَتَاهُ يُوشَعُ بْنُ نُونٍ، وَمَعَهُمَا الْحُوتُ حَتَّى انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ، فَنَزَلاَ عِنْدَهَا قَالَ فَوَضَعَ مُوسَى رَأْسَهُ فَنَامَ ـ قَالَ سُفْيَانُ وَفِي حَدِيثِ غَيْرِ عَمْرٍو قَالَ ـ وَفِي أَصْلِ الصَّخْرَةِ عَيْنٌ يُقَالُ لَهَا الْحَيَاةُ لاَ يُصِيبُ مِنْ مَائِهَا شَىْءٌ إِلاَّ حَيِيَ، فَأَصَابَ الْحُوتَ مِنْ مَاءِ تِلْكَ الْعَيْنِ، قَالَ فَتَحَرَّكَ، وَانْسَلَّ مِنَ الْمِكْتَلِ، فَدَخَلَ الْبَحْرَ فَلَمَّا اسْتَيْقَظَ مُوسَى {قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا} الآيَةَ قَالَ وَلَمْ يَجِدِ النَّصَبَ حَتَّى جَاوَزَ مَا أُمِرَ بِهِ، قَالَ لَهُ فَتَاهُ يُوشَعُ بْنُ نُونٍ {أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ} الآيَةَ قَالَ فَرَجَعَا يَقُصَّانِ فِي آثَارِهِمَا، فَوَجَدَا فِي الْبَحْرِ كَالطَّاقِ مَمَرَّ الْحُوتِ، فَكَانَ لِفَتَاهُ عَجَبًا، وَلِلْحُوتِ سَرَبًا قَالَ فَلَمَّا انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ، إِذْ هُمَا بِرَجُلٍ مُسَجًّى بِثَوْبٍ، فَسَلَّمَ عَلَيْهِ مُوسَى قَالَ وَأَنَّى بِأَرْضِكَ السَّلاَمُ فَقَالَ أَنَا مُوسَى. قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ هَلْ أَتَّبِعُكَ عَلَى أَنْ تُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رَشَدًا. قَالَ لَهُ الْخَضِرُ يَا مُوسَى إِنَّكَ عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَكَهُ اللَّهُ لاَ أَعْلَمُهُ، وَأَنَا عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَنِيهِ اللَّهُ لاَ تَعْلَمُهُ. قَالَ بَلْ أَتَّبِعُكَ. قَالَ فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا، فَانْطَلَقَا يَمْشِيَانِ عَلَى السَّاحِلِ فَمَرَّتْ بِهِمَا سَفِينَةٌ فَعُرِفَ الْخَضِرُ فَحَمَلُوهُمْ فِي سَفِينَتِهِمْ بِغَيْرِ نَوْلٍ ـ يَقُولُ بِغَيْرِ أَجْرٍ ـ فَرَكِبَا السَّفِينَةَ قَالَ وَوَقَعَ عُصْفُورٌ عَلَى حَرْفِ السَّفِينَةِ، فَغَمَسَ مِنْقَارَهُ الْبَحْرَ فَقَالَ الْخَضِرُ لِمُوسَى مَا عِلْمُكَ وَعِلْمِي وَعِلْمُ الْخَلاَئِقِ فِي عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ مِقْدَارُ مَا غَمَسَ هَذَا الْعُصْفُورُ مِنْقَارَهُ قَالَ فَلَمْ يَفْجَأْ مُوسَى، إِذْ عَمَدَ الْخَضِرُ إِلَى قَدُومٍ فَخَرَقَ السَّفِينَةَ، فَقَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ حَمَلُونَا بِغَيْرِ نَوْلٍ، عَمَدْتَ إِلَى سَفِينَتِهِمْ فَخَرَقْتَهَا {لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ} الآيَةَ فَانْطَلَقَا إِذَا هُمَا بِغُلاَمٍ يَلْعَبُ مَعَ الْغِلْمَانِ، فَأَخَذَ الْخَضِرُ بِرَأْسِهِ فَقَطَعَهُ. قَالَ لَهُ مُوسَى {أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَكِيَّةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا * قَالَ أَلَمْ أَقُلْ لَكَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا} إِلَى قَوْلِهِ {فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ} فَقَالَ بِيَدِهِ هَكَذَا فَأَقَامَهُ، فَقَالَ لَهُ مُوسَى إِنَّا دَخَلْنَا هَذِهِ الْقَرْيَةَ، فَلَمْ يُضَيِّفُونَا وَلَمْ يُطْعِمُونَا، لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا. قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ سَأُنَبِّئُكَ بِتَأْوِيلِ مَا لَمْ تَسْتَطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " وَدِدْنَا أَنَّ مُوسَى صَبَرَ حَتَّى يُقَصَّ عَلَيْنَا مِنْ أَمْرِهِمَا ". قَالَ وَكَانَ ابْنُ عَبَّاسٍ يَقْرَأُ وَكَانَ أَمَامَهُمْ مَلِكٌ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ صَالِحَةٍ غَصْبًا، وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَكَانَ كَافِرًا.
Ich sagte zu Ibn Abbas: „Nauf al-Bakali behauptet, dass Moses von den Bani Israel nicht Moses, der Gefährte von Al-Khadir, war.“ Ibn Abbas sagte: „Allahs Feind lügt! Ubai ibn Ka'b überlieferte uns, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: ‚Moses stand auf, um vor den Bani Israel eine Predigt zu halten, und er wurde gefragt: „Wer ist der Gelehrteste unter den Menschen?“ Moses antwortete: „Ich bin der Gelehrteste.“ Allah ermahnte Moses daraufhin, weil er nicht alles Wissen allein Allah zuschrieb. Dann kam die göttliche Eingebung: „Ja, einer Unserer Diener am Zusammenfluss der beiden Meere ist gelehrter als du.“ Moses sagte: „O mein Herr! Wie kann ich ihn treffen?“ Allah sagte: „Nimm einen Fisch in einen Korb, und wo immer der Fisch verloren geht, folge ihm (du wirst ihn dort finden).“ So machte sich Moses mit seinem Begleiter
Juscha ibn Noon auf den Weg, und sie trugen einen Fisch mit sich, bis sie einen Felsen erreichten und sich dort ausruhten. Moses
legte seinen Kopf nieder und schlief ein. (Sufyan, ein Untererzähler, berichtete, dass jemand anderes als ʿAmr sagte:) „An dem
Felsen befand sich eine Quelle namens ʿAl-Hayat, und niemand, der mit ihrem Wasser in Berührung kam, wurde
lebendig. So tropfte etwas Wasser dieser Quelle auf den Fisch, sodass er sich bewegte und aus dem Korb schlüpfte
und ins Meer fiel. Als Moses erwachte, bat er seinen Begleiter: ‚Bring uns unser frühes Mahl!‘ (18.62).“
Der Erzähler fügte hinzu: Moses verspürte keine Müdigkeit, außer nachdem er den Ort passiert hatte, den er
beobachten sollte. Sein Begleiter Juscha ibn Noon sagte zu ihm: ‚Erinnerst du dich, (was geschah), als wir uns zu dem Felsen begaben?‘“ Ich hatte den Fisch tatsächlich vergessen ... (18.63) Der Erzähler fügte hinzu: So kehrten sie zurück, gingen ihre Schritte zurück und fanden im Meer den Weg des Fisches, der wie ein Tunnel aussah. So geschah etwas Erstaunliches für seinen Begleiter, und es gab einen Tunnel für den Fisch. Als sie den Felsen erreichten, fanden sie einen Mann, der in ein Gewand gehüllt war. Moses begrüßte ihn. Der Mann sagte erstaunt: „Gibt es in eurem Land einen solchen Gruß?“ Moses sagte: „Ich bin Moses.“ Der Mann sagte: „Moses von den Bani Israel?“ Moses sagte: „Ja“, und fügte hinzu: „Darf ich dir folgen, damit du mich etwas von dem Wissen lehrst, das dir gelehrt wurde?“ (18.66). Al-Khadir sagte zu ihm: „O Moses! Du besitzt etwas von Allahs Wissen, das Allah dich gelehrt hat und das ich nicht kenne; Und ich besitze etwas von Allahs Wissen, das Allah mich gelehrt hat und das du nicht kennst.“ Moses sagte: „Aber ich werde dir folgen.“ Al-Khadir sagte: „Wenn du mir folgst, stelle mir keine Fragen, bis ich selbst mit dir darüber spreche.“ (18.70). Danach gingen beide am Meeresufer entlang. Ein Boot fuhr an ihnen vorbei, dessen Besatzung Al-Khadir erkannte und sie kostenlos an Bord nahm. So gingen beide an Bord. Ein Spatz kam und setzte sich an den Rand des Bootes und tauchte seinen Schnabel ins Meer. Al-Khadir sagte zu Moses: „Mein Wissen und dein Wissen und das gesamte Wissen der Schöpfung im Vergleich zu Allahs Wissen ist nicht mehr als das Wasser, das dieser Spatz mit seinem Schnabel aufnimmt.“ Da erschrak Moses, als Al-Khadir ein Beil nahm und das Boot damit versenkte. Moses sagte zu ihm: „Diese Leute haben uns kostenlos mitgenommen, aber du hast ihr Boot absichtlich versenkt, um sie zu ertränken. Wahrlich, du hast …“ (18.71) Dann gingen sie beide weiter und fanden einen Jungen, der mit anderen Jungen spielte. Al-Khadir packte ihn am Kopf und schlug ihn ab. Moses sagte zu ihm: „Hast du eine unschuldige Seele getötet, die niemandem etwas angetan hat? Wahrlich, du hast etwas Verbotenes getan!“ (18.74) Er sagte: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du bis … keine Geduld mit mir haben wirst?“ Doch sie weigerten sich, sie als Gäste aufzunehmen. Dort fanden sie eine Mauer, die kurz vor dem Einsturz stand. (18.75-77) Al-Khadir
bewegte seine Hand so und richtete sie auf (reparierte sie). Moses sagte zu ihm: »Als wir in diese Stadt kamen,
gewährten sie uns weder Gastfreundschaft noch gaben sie uns zu essen; wenn du gewollt hättest, hättest du dafür Lohn nehmen können.« Al- Khadir sagte: »Dies ist der Abschied zwischen dir und mir. Ich werde dir die Deutung dessen mitteilen,
worüber du keine Geduld aufbringen konntest.« … (18.78) Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: »Wir wünschten, Moses wäre geduldiger gewesen, damit Er (Allah)
uns mehr über ihre Geschichte hätte erzählen können.« Ibn ʿAbbas pflegte zu rezitieren: „Und vor ihnen
stand ein König, der jedes brauchbare Boot mit Gewalt an sich riss.“ (18.79) … und was den Jungen betrifft, so war er
ein Ungläubiger.«
Sahih Al-Buchari : 63
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ يُونُسَ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، وَسَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ، وَعَلْقَمَةُ بْنُ وَقَّاصٍ، وَعُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ، عَنْ حَدِيثِ، عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم حِينَ قَالَ لَهَا أَهْلُ الإِفْكِ مَا قَالُوا، فَبَرَّأَهَا اللَّهُ مِمَّا قَالُوا وَكُلٌّ حَدَّثَنِي طَائِفَةً مِنَ الْحَدِيثِ، وَبَعْضُ حَدِيثِهِمْ يُصَدِّقُ بَعْضًا، وَإِنْ كَانَ بَعْضُهُمْ أَوْعَى لَهُ مِنْ بَعْضٍ الَّذِي حَدَّثَنِي عُرْوَةُ عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِذَا أَرَادَ أَنْ يَخْرُجَ أَقْرَعَ بَيْنَ أَزْوَاجِهِ، فَأَيَّتُهُنَّ خَرَجَ سَهْمُهَا خَرَجَ بِهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَعَهُ، قَالَتْ عَائِشَةُ فَأَقْرَعَ بَيْنَنَا فِي غَزْوَةٍ غَزَاهَا، فَخَرَجَ سَهْمِي، فَخَرَجْتُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَعْدَ مَا نَزَلَ الْحِجَابُ، فَأَنَا أُحْمَلُ فِي هَوْدَجِي وَأُنْزَلُ فِيهِ فَسِرْنَا حَتَّى إِذَا فَرَغَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ غَزْوَتِهِ تِلْكَ وَقَفَلَ، وَدَنَوْنَا مِنَ الْمَدِينَةِ قَافِلِينَ آذَنَ لَيْلَةً بِالرَّحِيلِ، فَقُمْتُ حِينَ آذَنُوا بِالرَّحِيلِ، فَمَشَيْتُ حَتَّى جَاوَزْتُ الْجَيْشَ، فَلَمَّا قَضَيْتُ شَأْنِي أَقْبَلْتُ إِلَى رَحْلِي، فَإِذَا عِقْدٌ لِي مِنْ جَزْعِ ظَفَارِ قَدِ انْقَطَعَ فَالْتَمَسْتُ عِقْدِي وَحَبَسَنِي ابْتِغَاؤُهُ وَأَقْبَلَ الرَّهْطُ الَّذِينَ كَانُوا يَرْحَلُونَ لِي، فَاحْتَمَلُوا هَوْدَجِي، فَرَحَلُوهُ عَلَى بَعِيرِي الَّذِي كُنْتُ رَكِبْتُ، وَهُمْ يَحْسِبُونَ أَنِّي فِيهِ، وَكَانَ النِّسَاءُ إِذْ ذَاكَ خِفَافًا لَمْ يُثْقِلْهُنَّ اللَّحْمُ، إِنَّمَا تَأْكُلُ الْعُلْقَةَ مِنَ الطَّعَامِ فَلَمْ يَسْتَنْكِرِ الْقَوْمُ خِفَّةَ الْهَوْدَجِ حِينَ رَفَعُوهُ، وَكُنْتُ جَارِيَةً حَدِيثَةَ السِّنِّ، فَبَعَثُوا الْجَمَلَ وَسَارُوا، فَوَجَدْتُ عِقْدِي بَعْدَ مَا اسْتَمَرَّ الْجَيْشُ، فَجِئْتُ مَنَازِلَهُمْ، وَلَيْسَ بِهَا دَاعٍ وَلاَ مُجِيبٌ، فَأَمَمْتُ مَنْزِلِي الَّذِي كُنْتُ بِهِ وَظَنَنْتُ أَنَّهُمْ سَيَفْقِدُونِي فَيَرْجِعُونَ إِلَىَّ فَبَيْنَا أَنَا جَالِسَةٌ فِي مَنْزِلِي غَلَبَتْنِي عَيْنِي فَنِمْتُ، وَكَانَ صَفْوَانُ بْنُ الْمُعَطَّلِ السُّلَمِيُّ ثُمَّ الذَّكْوَانِيُّ مِنْ وَرَاءِ الْجَيْشِ، فَأَدْلَجَ فَأَصْبَحَ عِنْدَ مَنْزِلِي، فَرَأَى سَوَادَ إِنْسَانٍ نَائِمٍ، فَأَتَانِي فَعَرَفَنِي حِينَ رَآنِي، وَكَانَ يَرَانِي قَبْلَ الْحِجَابِ، فَاسْتَيْقَظْتُ بِاسْتِرْجَاعِهِ حِينَ عَرَفَنِي فَخَمَّرْتُ وَجْهِي بِجِلْبَابِي، وَاللَّهِ مَا كَلَّمَنِي كَلِمَةً وَلاَ سَمِعْتُ مِنْهُ كَلِمَةً غَيْرَ اسْتِرْجَاعِهِ، حَتَّى أَنَاخَ رَاحِلَتَهُ فَوَطِئَ عَلَى يَدَيْهَا فَرَكِبْتُهَا فَانْطَلَقَ يَقُودُ بِي الرَّاحِلَةَ حَتَّى أَتَيْنَا الْجَيْشَ، بَعْدَ مَا نَزَلُوا مُوغِرِينَ فِي نَحْرِ الظَّهِيرَةِ، فَهَلَكَ مَنْ هَلَكَ، وَكَانَ الَّذِي تَوَلَّى الإِفْكَ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ أُبَىٍّ ابْنَ سَلُولَ فَقَدِمْنَا الْمَدِينَةَ، فَاشْتَكَيْتُ حِينَ قَدِمْتُ شَهْرًا، وَالنَّاسُ يُفِيضُونَ فِي قَوْلِ أَصْحَابِ الإِفْكِ، لاَ أَشْعُرُ بِشَىْءٍ مِنْ ذَلِكَ، وَهْوَ يَرِيبُنِي فِي وَجَعِي أَنِّي لاَ أَعْرِفُ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم اللَّطَفَ الَّذِي كُنْتُ أَرَى مِنْهُ حِينَ أَشْتَكِي، إِنَّمَا يَدْخُلُ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَيُسَلِّمُ ثُمَّ يَقُولُ " كَيْفَ تِيكُمْ ". ثُمَّ يَنْصَرِفُ، فَذَاكَ الَّذِي يَرِيبُنِي، وَلاَ أَشْعُرُ حَتَّى خَرَجْتُ بَعْدَ مَا نَقَهْتُ، فَخَرَجَتْ مَعِي أُمُّ مِسْطَحٍ قِبَلَ الْمَنَاصِعِ، وَهْوَ مُتَبَرَّزُنَا، وَكُنَّا لاَ نَخْرُجُ إِلاَّ لَيْلاً إِلَى لَيْلٍ، وَذَلِكَ قَبْلَ أَنْ نَتَّخِذَ الْكُنُفَ قَرِيبًا مِنْ بُيُوتِنَا، وَأَمْرُنَا أَمْرُ الْعَرَبِ الأُوَلِ فِي التَّبَرُّزِ قِبَلَ الْغَائِطِ، فَكُنَّا نَتَأَذَّى بِالْكُنُفِ أَنْ نَتَّخِذَهَا عِنْدَ بُيُوتِنَا فَانْطَلَقْتُ أَنَا وَأُمُّ مِسْطَحٍ، وَهْىَ ابْنَةُ أَبِي رُهْمِ بْنِ عَبْدِ مَنَافٍ، وَأُمُّهَا بِنْتُ صَخْرِ بْنِ عَامِرٍ خَالَةُ أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ، وَابْنُهَا مِسْطَحُ بْنُ أُثَاثَةَ، فَأَقْبَلْتُ أَنَا وَأُمُّ مِسْطَحٍ قِبَلَ بَيْتِي، قَدْ فَرَغْنَا مِنْ شَأْنِنَا، فَعَثَرَتْ أُمُّ مِسْطَحٍ فِي مِرْطِهَا فَقَالَتْ تَعِسَ مِسْطَحٌ. فَقُلْتُ لَهَا بِئْسَ مَا قُلْتِ أَتَسُبِّينَ رَجُلاً شَهِدَ بَدْرًا قَالَتْ أَىْ هَنْتَاهُ، أَوَلَمْ تَسْمَعِي مَا قَالَ قَالَتْ قُلْتُ وَمَا قَالَ فَأَخْبَرَتْنِي بِقَوْلِ أَهْلِ الإِفْكِ فَازْدَدْتُ مَرَضًا عَلَى مَرَضِي، فَلَمَّا رَجَعْتُ إِلَى بَيْتِي وَدَخَلَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم تَعْنِي سَلَّمَ ثُمَّ قَالَ " كَيْفَ تِيكُمْ ". فَقُلْتُ أَتَأْذَنُ لِي أَنْ آتِيَ أَبَوَىَّ قَالَتْ وَأَنَا حِينَئِذٍ أُرِيدُ أَنْ أَسْتَيْقِنَ الْخَبَرَ مِنْ قِبَلِهِمَا، قَالَتْ فَأَذِنَ لِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَجِئْتُ أَبَوَىَّ فَقُلْتُ لأُمِّي يَا أُمَّتَاهْ، مَا يَتَحَدَّثُ النَّاسُ قَالَتْ يَا بُنَيَّةُ، هَوِّنِي عَلَيْكَ فَوَاللَّهِ، لَقَلَّمَا كَانَتِ امْرَأَةٌ قَطُّ وَضِيئَةً عِنْدَ رَجُلٍ يُحِبُّهَا وَلَهَا ضَرَائِرُ إِلاَّ كَثَّرْنَ عَلَيْهَا. قَالَتْ فَقُلْتُ سُبْحَانَ اللَّهِ وَلَقَدْ تَحَدَّثَ النَّاسُ بِهَذَا قَالَتْ فَبَكَيْتُ تِلْكَ اللَّيْلَةَ حَتَّى أَصْبَحْتُ لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ، وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ حَتَّى أَصْبَحْتُ أَبْكِي فَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلِيَّ بْنَ أَبِي طَالِبٍ، وَأُسَامَةَ بْنَ زَيْدٍ ـ رضى الله عنهما ـ حِينَ اسْتَلْبَثَ الْوَحْىُ، يَسْتَأْمِرُهُمَا فِي فِرَاقِ أَهْلِهِ، قَالَتْ فَأَمَّا أُسَامَةُ بْنُ زَيْدٍ فَأَشَارَ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِالَّذِي يَعْلَمُ مِنْ بَرَاءَةِ أَهْلِهِ، وَبِالَّذِي يَعْلَمُ لَهُمْ فِي نَفْسِهِ مِنَ الْوُدِّ، فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَهْلَكَ، وَمَا نَعْلَمُ إِلاَّ خَيْرًا، وَأَمَّا عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، لَمْ يُضَيِّقِ اللَّهُ عَلَيْكَ وَالنِّسَاءُ سِوَاهَا كَثِيرٌ، وَإِنْ تَسْأَلِ الْجَارِيَةَ تَصْدُقْكَ، قَالَتْ فَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَرِيرَةَ فَقَالَ " أَىْ بَرِيرَةُ، هَلْ رَأَيْتِ عَلَيْهَا مِنْ شَىْءٍ يَرِيبُكِ ". قَالَتْ بَرِيرَةُ لاَ وَالَّذِي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ، إِنْ رَأَيْتُ عَلَيْهَا أَمْرًا أَغْمِصُهُ عَلَيْهَا أَكْثَرَ مِنْ أَنَّهَا جَارِيَةٌ حَدِيثَةُ السِّنِّ، تَنَامُ عَنْ عَجِينِ أَهْلِهَا، فَتَأْتِي الدَّاجِنُ فَتَأْكُلُهُ فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَاسْتَعْذَرَ يَوْمَئِذٍ مِنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أُبَىٍّ ابْنِ سَلُولَ، قَالَتْ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهْوَ عَلَى الْمِنْبَرِ " يَا مَعْشَرَ الْمُسْلِمِينَ مَنْ يَعْذِرُنِي مِنْ رَجُلٍ، قَدْ بَلَغَنِي أَذَاهُ فِي أَهْلِ بَيْتِي، فَوَاللَّهِ مَا عَلِمْتُ عَلَى أَهْلِي إِلاَّ خَيْرًا، وَلَقَدْ ذَكَرُوا رَجُلاً، مَا عَلِمْتُ عَلَيْهِ إِلاَّ خَيْرًا، وَمَا كَانَ يَدْخُلُ عَلَى أَهْلِي إِلاَّ مَعِي ". فَقَامَ سَعْدُ بْنُ مُعَاذٍ الأَنْصَارِيُّ، فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَنَا أَعْذِرُكَ مِنْهُ، إِنْ كَانَ مِنَ الأَوْسِ، ضَرَبْتُ عُنُقَهُ، وَإِنْ كَانَ مِنْ إِخْوَانِنَا مِنَ الْخَزْرَجِ، أَمَرْتَنَا، فَفَعَلْنَا أَمْرَكَ، قَالَتْ فَقَامَ سَعْدُ بْنُ عُبَادَةَ وَهْوَ سَيِّدُ الْخَزْرَجِ، وَكَانَ قَبْلَ ذَلِكَ رَجُلاً صَالِحًا، وَلَكِنِ احْتَمَلَتْهُ الْحَمِيَّةُ فَقَالَ لِسَعْدٍ كَذَبْتَ، لَعَمْرُ اللَّهِ لاَ تَقْتُلُهُ، وَلاَ تَقْدِرُ عَلَى قَتْلِهِ، فَقَامَ أُسَيْدُ بْنُ حُضَيْرٍ وَهْوَ ابْنُ عَمِّ سَعْدٍ، فَقَالَ لِسَعْدِ بْنِ عُبَادَةَ كَذَبْتَ، لَعَمْرُ اللَّهِ لَنَقْتُلَنَّهُ، فَإِنَّكَ مُنَافِقٌ تُجَادِلُ عَنِ الْمُنَافِقِينَ، فَتَثَاوَرَ الْحَيَّانِ الأَوْسُ وَالْخَزْرَجُ حَتَّى هَمُّوا أَنْ يَقْتَتِلُوا، وَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَائِمٌ عَلَى الْمِنْبَرِ، فَلَمْ يَزَلْ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُخَفِّضُهُمْ حَتَّى سَكَتُوا وَسَكَتَ، قَالَتْ فَمَكُثْتُ يَوْمِي ذَلِكَ لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ، قَالَتْ فَأَصْبَحَ أَبَوَاىَ عِنْدِي ـ وَقَدْ بَكَيْتُ لَيْلَتَيْنِ وَيَوْمًا لاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ وَلاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ ـ يَظُنَّانِ أَنَّ الْبُكَاءَ فَالِقٌ كَبِدِي، قَالَتْ فَبَيْنَمَا هُمَا جَالِسَانِ عِنْدِي وَأَنَا أَبْكِي، فَاسْتَأْذَنَتْ عَلَىَّ امْرَأَةٌ مِنَ الأَنْصَارِ، فَأَذِنْتُ لَهَا، فَجَلَسَتْ تَبْكِي مَعِي، قَالَتْ فَبَيْنَا نَحْنُ عَلَى ذَلِكَ دَخَلَ عَلَيْنَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَسَلَّمَ ثُمَّ جَلَسَ قَالَتْ وَلَمْ يَجْلِسْ عِنْدِي مُنْذُ قِيلَ مَا قِيلَ قَبْلَهَا، وَقَدْ لَبِثَ شَهْرًا، لاَ يُوحَى إِلَيْهِ فِي شَأْنِي، قَالَتْ فَتَشَهَّدَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حِينَ جَلَسَ ثُمَّ قَالَ " أَمَّا بَعْدُ يَا عَائِشَةُ، فَإِنَّهُ قَدْ بَلَغَنِي عَنْكِ كَذَا وَكَذَا، فَإِنْ كُنْتِ بَرِيئَةً فَسَيُبَرِّئُكِ اللَّهُ، وَإِنْ كُنْتِ أَلْمَمْتِ بِذَنْبٍ فَاسْتَغْفِرِي اللَّهَ وَتُوبِي إِلَيْهِ، فَإِنَّ الْعَبْدَ إِذَا اعْتَرَفَ بِذَنْبِهِ ثُمَّ تَابَ إِلَى اللَّهِ تَابَ اللَّهُ عَلَيْهِ ". قَالَتْ فَلَمَّا قَضَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَقَالَتَهُ، قَلَصَ دَمْعِي حَتَّى مَا أُحِسُّ مِنْهُ قَطْرَةً، فَقُلْتُ لأَبِي أَجِبْ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِيمَا قَالَ. قَالَ وَاللَّهِ مَا أَدْرِي مَا أَقُولُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ لأُمِّي أَجِيبِي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. قَالَتْ مَا أَدْرِي مَا أَقُولُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ فَقُلْتُ وَأَنَا جَارِيَةٌ حَدِيثَةُ السِّنِّ لاَ أَقْرَأُ كَثِيرًا مِنَ الْقُرْآنِ، إِنِّي وَاللَّهِ لَقَدْ عَلِمْتُ لَقَدْ سَمِعْتُمْ هَذَا الْحَدِيثَ حَتَّى اسْتَقَرَّ فِي أَنْفُسِكُمْ، وَصَدَّقْتُمْ بِهِ فَلَئِنْ قُلْتُ لَكُمْ إِنِّي بَرِيئَةٌ وَاللَّهُ يَعْلَمُ أَنِّي بَرِيئَةٌ لاَ تُصَدِّقُونِي بِذَلِكَ، وَلَئِنِ اعْتَرَفْتُ لَكُمْ بِأَمْرٍ، وَاللَّهُ يَعْلَمُ أَنِّي مِنْهُ بَرِيئَةٌ لَتُصَدِّقُنِّي، وَاللَّهِ مَا أَجِدُ لَكُمْ مَثَلاً إِلاَّ قَوْلَ أَبِي يُوسُفَ قَالَ {فَصَبْرٌ جَمِيلٌ وَاللَّهُ الْمُسْتَعَانُ عَلَى مَا تَصِفُونَ} قَالَتْ ثُمَّ تَحَوَّلْتُ فَاضْطَجَعْتُ عَلَى فِرَاشِي، قَالَتْ وَأَنَا حِينَئِذٍ أَعْلَمُ أَنِّي بَرِيئَةٌ، وَأَنَّ اللَّهَ مُبَرِّئِي بِبَرَاءَتِي، وَلَكِنْ وَاللَّهِ مَا كُنْتُ أَظُنُّ أَنَّ اللَّهَ مُنْزِلٌ فِي شَأْنِي وَحْيًا يُتْلَى، وَلَشَأْنِي فِي نَفْسِي كَانَ أَحْقَرَ مِنْ أَنْ يَتَكَلَّمَ اللَّهُ فِيَّ بِأَمْرٍ يُتْلَى، وَلَكِنْ كُنْتُ أَرْجُو أَنْ يَرَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي النَّوْمِ رُؤْيَا يُبَرِّئُنِي اللَّهُ بِهَا، قَالَتْ فَوَاللَّهِ مَا رَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ خَرَجَ أَحَدٌ مِنْ أَهْلِ الْبَيْتِ حَتَّى أُنْزِلَ عَلَيْهِ، فَأَخَذَهُ مَا كَانَ يَأْخُذُهُ مِنَ الْبُرَحَاءِ حَتَّى إِنَّهُ لَيَتَحَدَّرُ مِنْهُ مِثْلُ الْجُمَانِ مِنَ الْعَرَقِ، وَهْوَ فِي يَوْمٍ شَاتٍ مِنْ ثِقَلِ الْقَوْلِ الَّذِي يُنْزَلُ عَلَيْهِ، قَالَتْ فَلَمَّا سُرِّيَ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم سُرِّيَ عَنْهُ وَهْوَ يَضْحَكُ، فَكَانَتْ أَوَّلُ كَلِمَةٍ تَكَلَّمَ بِهَا " يَا عَائِشَةُ، أَمَّا اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ فَقَدْ بَرَّأَكِ ". فَقَالَتْ أُمِّي قُومِي إِلَيْهِ. قَالَتْ فَقُلْتُ وَاللَّهِ، لاَ أَقُومُ إِلَيْهِ، وَلاَ أَحْمَدُ إِلاَّ اللَّهَ عَزَّ وَجَلَّ. وَأَنْزَلَ اللَّهُ {إِنَّ الَّذِينَ جَاءُوا بِالإِفْكِ عُصْبَةٌ مِنْكُمْ لاَ تَحْسِبُوهُ} الْعَشْرَ الآيَاتِ كُلَّهَا، فَلَمَّا أَنْزَلَ اللَّهُ هَذَا فِي بَرَاءَتِي قَالَ أَبُو بَكْرٍ الصِّدِّيقُ ـ رضى الله عنه ـ وَكَانَ يُنْفِقُ عَلَى مِسْطَحِ بْنِ أُثَاثَةَ لِقَرَابَتِهِ مِنْهُ، وَفَقْرِهِ وَاللَّهِ لاَ أُنْفِقُ عَلَى مِسْطَحٍ شَيْئًا أَبَدًا بَعْدَ الَّذِي قَالَ لِعَائِشَةَ مَا قَالَ، فَأَنْزَلَ اللَّهُ {وَلاَ يَأْتَلِ أُولُو الْفَضْلِ مِنْكُمْ وَالسَّعَةِ أَنْ يُؤْتُوا أُولِي الْقُرْبَى وَالْمَسَاكِينَ وَالْمُهَاجِرِينَ فِي سَبِيلِ اللَّهِ وَلْيَعْفُوا وَلْيَصْفَحُوا أَلاَ تُحِبُّونَ أَنْ يَغْفِرَ اللَّهُ لَكُمْ وَاللَّهُ غَفُورٌ رَحِيمٌ} قَالَ أَبُو بَكْرٍ بَلَى، وَاللَّهِ إِنِّي أُحِبُّ أَنْ يَغْفِرَ اللَّهُ لِي، فَرَجَعَ إِلَى مِسْطَحٍ النَّفَقَةَ الَّتِي كَانَ يُنْفِقُ عَلَيْهِ، وَقَالَ وَاللَّهِ لاَ أَنْزِعُهَا مِنْهُ أَبَدًا. قَالَتْ عَائِشَةُ وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَسْأَلُ زَيْنَبَ ابْنَةَ جَحْشٍ عَنْ أَمْرِي، فَقَالَ " يَا زَيْنَبُ مَاذَا عَلِمْتِ أَوْ رَأَيْتِ ". فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَحْمِي سَمْعِي وَبَصَرِي، مَا عَلِمْتُ إِلاَّ خَيْرًا. قَالَتْ وَهْىَ الَّتِي كَانَتْ تُسَامِينِي مِنْ أَزْوَاجِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَعَصَمَهَا اللَّهُ بِالْوَرَعِ، وَطَفِقَتْ أُخْتُهَا حَمْنَةُ تُحَارِبُ لَهَا فَهَلَكَتْ فِيمَنْ هَلَكَ مِنْ أَصْحَابِ الإِفْكِ.
(Die Frau des Propheten) Wann immer der Gesandte Allahs (ﷺ) eine Reise antreten wollte, loste er unter seinen Frauen aus, welche von ihnen ihn begleiten sollte. Einmal loste er erneut, als er eine Ghazwa durchführen wollte, und das Los fiel auf mich. So reiste ich mit dem Gesandten Allahs, nachdem Allahs Gebot der Verschleierung (der Frauen) offenbart worden war. Ich wurde in meiner Howdah (auf einem Kamel) getragen und stieg noch darin ab. Wir setzten unsere Reise fort, und als der Gesandte Allahs seine Ghazwa beendet hatte und zurückkehrte und wir uns Medina näherten, befahl der Gesandte Allahs (ﷺ), nachts weiterzuziehen. Als das Heer den Befehl erhielt, die Heimreise fortzusetzen, stand ich auf und ging weiter, bis ich das Heer (Lager) hinter mir gelassen hatte. Nachdem ich meine Notdurft verrichtet hatte, ging ich zu meiner Howdah, doch siehe da! Eine meiner Halsketten aus Jaz Azfar (einer Art schwarzer Perle) war zerbrochen, und ich suchte danach, was mich aufhielt. Die Gruppe, die mich sonst trug, kam und hob meine Sänfte auf den Rücken meines Kamels, auf dem ich ritt, da sie annahmen, ich säße darin. Damals waren Frauen leicht und nicht fleischig, da sie wenig aßen. Daher bemerkten die Leute das geringe Gewicht der Sänfte nicht, und ich war noch jung. Sie trieben das Kamel fort und zogen weiter. Nachdem das Heer abgezogen war, fand ich meine Halskette. Ich ging zu ihrem Lager, fand aber niemanden vor. Also ging ich zu meinem gewohnten Platz, in der Hoffnung, dass sie mich vermissen und auf der Suche nach mir zurückkehren würden. Dort angekommen, wurde ich müde und schlief ein. Safwan bin Al-Mu'attil As-Sulami Adh-Dhakw-ani befand sich hinter dem Heer. Er war in der letzten Nachthälfte aufgebrochen und hatte meinen Posten am Morgen erreicht und sah die Gestalt einer schlafenden Person. Er kam zu mir und erkannte mich, denn er kannte mich, bevor ich mich verschleierte. Ich stand auf, weil er sagte: „Inna l-lahi wa inna ilaihi rajiun“, was er beim Erkennen von mir aussprach. Ich bedeckte mein Gesicht mit meinem Gewand, und bei Allah, er sagte kein einziges Wort zu mir außer „Inna l-lahi wa inna ilaihi rajiun“, bis er seine Kamelstute niederknien ließ, woraufhin er auf ihre Vorderbeine trat und ich aufstieg. Dann machte sich Safwan auf den Weg und führte die Kamelstute, die mich trug, bis wir auf das Heer trafen, das sich in der heißen Mittagshitze ausruhte. Dann fielen alle, die dem Untergang geweiht waren, in den Untergang, und der Anführer der Ifk (gefälschte Aussagen) war Abdullah ibn Ubai ibn Salul. Danach kamen wir nach Medina, und ich erkrankte für einen Monat, während die Leute die gefälschten Aussagen der Ifk-Leute verbreiteten, ohne dass ich davon etwas mitbekam. Was mich jedoch während meiner Krankheit misstrauisch machte, war, dass ich vom Gesandten Allahs (ﷺ) nicht mehr dieselbe Freundlichkeit erfuhr wie zuvor, wenn ich krank war. Der Gesandte Allahs (ﷺ) kam zu mir, grüßte mich und fragte: „Wie geht es der Dame?“, und ging dann wieder. Das weckte meinen Verdacht, doch ich ahnte nichts von dem verbreiteten Übel, bis ich von meiner Krankheit genesen war. Ich ging mit Um Mistah hinaus, um unsere Notdurft in Richtung Al-Manasi zu verrichten, dem Ort, an dem wir uns üblicherweise erleichterten. Wir gingen nur nachts zu diesem Zweck hinaus, und das war, bevor wir Toiletten in der Nähe unserer Häuser hatten. Diese Gewohnheit ähnelte der der alten Araber (in der Wüste oder in den Zelten) hinsichtlich der Darmentleerung, denn wir hielten es für beschwerlich und schädlich, Toiletten in den Häusern zu benutzen. So ging ich mit Um Mistah hinaus, die die Tochter von Abi Ruhm bin 'Abd Manaf war, und deren Mutter die Tochter von Sakhr bin Amir war, die die Tante von Abi Bakr As-Siddiq war, und deren Sohn Mistah bin Uthatha war. Als wir fertig waren, kehrten Um Mistah und ich zu meinem Haus zurück. Um Mistah stolperte über ihr Gewand,
woraufhin sie sagte: „Möge Mistah ruiniert werden!“ Ich sagte zu ihr: „Was für ein böses Wort hast du gesagt! Beschimpfst du etwa einen Mann, der an der Schlacht von Badr teilgenommen hat?“ Sie sagte: „O du da! Hast du nicht gehört, was er gesagt hat?“ Ich sagte: „Und was hat er gesagt?“ Dann erzählte sie mir die Aussage der Leute von Ifk (eine gefälschte Aussage),
was mein Leiden noch verschlimmerte. Als ich nach Hause zurückkehrte, kam der Gesandte Allahs (ﷺ) zu mir,
und nach der Begrüßung sagte er: „Wie geht es der Dame?“ Ich sagte: „Darf ich zu meinen Eltern gehen?“
Ich wollte mich damals durch sie vergewissern, ob es Neuigkeiten gab. Der Gesandte Allahs (ﷺ) erlaubte es mir, und ich ging zu meinen Eltern und fragte meine Mutter: „O meine Mutter! Worüber reden die Leute?“ Meine Mutter sagte:
„O meine Tochter!“ „Nur keine Sorge, denn bei Allah, es gibt keine bezaubernde Frau, die von ihrem Mann geliebt wird, der noch andere Frauen hat, ohne dass diese Frauen etwas an ihr auszusetzen hätten.“ Ich sagte: „Subhan Allah! Haben die Leute wirklich darüber gesprochen?“ In jener Nacht weinte ich die ganze Nacht bis zum Morgen. Meine Tränen hörten nicht auf, und ich schlief nicht. Als der Morgen anbrach, während ich noch weinte, rief der Gesandte Allahs (ﷺ) Ali ibn Abi Talib und Usama ibn Zaid zu sich, als die göttliche Offenbarung sich verzögerte, um sie bezüglich der Scheidung von seiner Frau zu konsultieren. Usama ibn Zaid erzählte dem Gesandten Allahs (ﷺ), was er über die Unschuld seiner Frau und seine Zuneigung zu ihr wusste. Er sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Sie ist deine Frau, und wir wissen nichts über sie außer Gutes.“ Aber Ali ibn Abi Talib sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Allah legt euch keine Beschränkungen auf; und es gibt viele andere Frauen als sie. Wenn ihr jedoch ihre Sklavin fragt, wird sie euch die Wahrheit sagen.“ Aischa fügte hinzu: „Da rief der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) Barira zu sich und sagte: ‚O Barira! Hast du jemals etwas gesehen, das deinen Verdacht erregt haben könnte? (bezüglich Aischa).‘ Barira sagte: ‚Bei Allah, der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich habe nie etwas an Aischa gesehen, was ich ihr vorwerfen würde, außer dass sie ein junges Mädchen ist, das manchmal schläft und den Teig ihrer Familie unbeaufsichtigt lässt, sodass die Ziegen ihn fressen.‘“ Da stand der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) auf und fragte die Leute, wer Rache an Abdullah ibn Ubai ibn Salul nehmen würde. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte auf der Kanzel: „O Muslime! Wer wird mir gegen einen Mann helfen, der mich durch Verleumdung meiner Familie verletzt hat? Bei Allah, ich weiß nichts als Gutes über meine Familie, und die Leute haben einen Mann beschuldigt, von dem ich nichts als Gutes weiß, und er besuchte meine Familie nie außer in meiner Begleitung.“ Sa'd bin Mu'adh Al-Ansari erhob sich und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Bei Allah, ich werde dich von ihm befreien. Wenn er vom Stamm der Banu Al-Aus ist, dann werde ich ihm den Kopf abschlagen; und wenn er von unseren Brüdern, den Khazraj, ist, dann gib uns deinen Befehl, und wir werden ihn befolgen.“ Daraufhin erhob sich Sa'd bin 'Ubada, der Anführer der Khazraj, und war vor diesem Vorfall ein frommer Mann gewesen, doch sein Eifer für seinen Stamm hatte ihn dazu gebracht. Er sagte zu Sa'd (bin Mu'adh): „Bei Allah, dem Ewigen, du hast gelogen! Du wirst ihn nicht töten können!“ Daraufhin stand Usaid bin Hudair, der Cousin von Sa'd (bin Mu'adh), auf und sagte zu Sa'd bin 'Ubada: „Du bist ein Lügner! Bei Allah, dem Ewigen, wir werden ihn gewiss töten; und du bist ein Heuchler, der die Heuchler verteidigt!“ So gerieten die beiden Stämme von Al-Aus und Al-Khazraj in Aufruhr und waren kurz davor, miteinander zu kämpfen, während der Gesandte Allahs (ﷺ) auf der Kanzel stand. Der Gesandte Allahs (ﷺ) beruhigte sie immer wieder, bis sie schwiegen, woraufhin auch er schwieg. An diesem Tag weinte ich so sehr, dass meine Tränen nicht aufhörten und ich nicht schlafen konnte. Am Morgen waren meine Eltern bei mir, und ich hatte zwei Nächte und einen Tag lang ununterbrochen geweint, ohne zu schlafen, mit unaufhörlichen Tränen, bis sie dachten, meine Leber würde vor lauter Weinen platzen. Während sie bei mir waren und ich weinte, bat eine Ansari-Frau um Erlaubnis, mich zu sehen. Ich ließ sie herein, und sie setzte sich und weinte mit mir. Während ich in diesem Zustand war, kam Allahs Gesandter zu uns, grüßte und setzte sich. Er hatte sich seit dem Tag, an dem das gesagt worden war, nie mehr zu mir gesetzt. Er war einen Monat lang geblieben, ohne eine göttliche Offenbarung bezüglich meines Falles zu erhalten. Der Gesandte Allahs (ﷺ) rezitierte den Tashahhud, nachdem er sich hingesetzt hatte, und sagte dann: „O Aischa! Mir wurde dies und jenes über dich berichtet; und wenn du unschuldig bist, wird Allah deine Unschuld offenbaren, und wenn du eine Sünde begangen hast, dann bitte Allah um Vergebung und bereue zu Ihm, denn wenn ein Diener seine Sünde bekennt und dann zu Allah bereut, nimmt Allah seine Reue an.“ Als der Gesandte Allahs seine Rede beendet hatte, versiegten meine Tränen vollständig, sodass ich nicht einmal mehr einen Tropfen spürte. Dann sagte ich zu meinem Vater: „Antworte dem Gesandten Allahs (ﷺ) in meinem Namen, was er gesagt hat.“ Er sagte: „Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (ﷺ) sagen soll.“ Dann sagte ich zu meiner Mutter: „Antworte dem Gesandten Allahs.“ Sie sagte: „Ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (ﷺ) sagen soll.“ Noch ein junges Mädchen wie ich und obwohl ich wenig Korankenntnisse hatte, sagte ich: „Bei Allah, ich weiß, dass ihr diese Geschichte (von Ifk) so oft gehört habt, dass sie sich in eure Köpfe eingeprägt hat und ihr sie glaubt. Wenn ich euch nun sage, dass ich unschuldig bin, und Allah weiß, dass ich unschuldig bin, werdet ihr mir nicht glauben; und wenn ich etwas gestehe, und Allah weiß, dass ich unschuldig bin, werdet ihr mir glauben. Bei Allah, ich kenne kein anderes Beispiel von euch als das von Josefs Vater: ‚So ist Geduld (für mich) am angebrachtesten gegenüber dem, was ihr behauptet, und Allah allein ist es, dessen Hilfe man suchen kann.‘ Dann wandte ich mich ab und legte mich auf mein Bett, und in diesem Moment wusste ich, dass ich unschuldig war und dass Allah meine Unschuld offenbaren würde.“ Aber bei Allah, ich hätte nie gedacht, dass Allah mir in meiner Angelegenheit eine göttliche Offenbarung herabsenden würde, die für immer rezitiert werden sollte, denn ich hielt mich für zu unwürdig, dass Allah mit etwas über mich spräche, das rezitiert werden sollte. Ich hoffte jedoch, dass Allahs Gesandter (ﷺ) eine Vision haben würde, in der Allah meine Unschuld beweisen würde. Bei Allah, Allahs Gesandter (ﷺ) hatte seinen Platz nicht verlassen, und niemand hatte das Haus verlassen, als die göttliche Offenbarung zu ihm kam. So ereilte ihn derselbe schwere Zustand, der ihn sonst immer überkam, wenn er göttlich inspiriert war, sodass ihm der Schweiß wie Perlen über die Wangen lief, obwohl es ein kalter Wintertag war. Dies lag an der Schwere der Aussage, die ihm offenbart worden war. Als der Zustand des Gesandten Allahs (ﷺ) vorüber war und er erleichtert lächelte, waren seine ersten Worte: „Aischa, Allah hat deine Unschuld bewiesen.“ Meine Mutter sagte zu mir: „Steh auf und geh zu ihm.“ Ich sagte: „Bei Allah, ich werde nicht zu ihm gehen und niemandem außer Allah danken.“ Da offenbarte Allah: „Wahrlich, diejenigen, die die Verleumdung verbreiten, sind eine Bande unter euch. Glaubt es nicht …“ (24.11-20). Als Allah dies offenbarte, um meine Unschuld zu bestätigen, sagte Abu Bakr As-Siddiq, der Mistah bin Uthatha aufgrund seiner Verwandtschaft und seiner Armut unterstützt hatte: „Bei Allah, ich werde Mistah nach dem, was er über Aischa gesagt hat, nie wieder unterstützen.“ So offenbarte Allah:
(Fortsetzung...)
(Fortsetzung... 1): -6.274:... ...
„Diejenigen unter euch, die rechtschaffen und wohlhabend sind, sollen nicht schwören, ihren Verwandten,
den Bedürftigen und denen, die ihre Heimat für Allahs Sache verlassen haben, keine Hilfe zu leisten. Sie sollen ihnen vergeben und sie nicht bestrafen. Liebt ihr nicht denjenigen, der euch vergibt? Wahrlich, Allah ist allvergebend.
Der Barmherzigste.“ (24.22) Abu Bakr sagte: „Ja, bei Allah, ich wünsche mir, dass Allah mir vergibt.“ So nahm er die Hilfe für Mistah wieder auf, die er ihm zuvor gewährt hatte, und sagte: „Bei Allah, ich werde sie ihm niemals vorenthalten.“ Aischa
sagte weiter: Der Gesandte Allahs (ﷺ) fragte auch Zainab bint Jahsh nach meinem Fall. Er sagte: „O Zainab! Was
hast du gesehen?“ Sie antwortete: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich schütze mein Gehör und mein Augenlicht (indem ich mich des Lügens enthalten). Ich weiß nichts als Gutes (über Aischa).“ Von allen Frauen des Gesandten Allahs (ﷺ) war es Zainab, die sich dieselbe Gunst von ihm wünschte wie ich, doch Allah bewahrte sie (vor dem Lügen) aufgrund ihrer Frömmigkeit. Aber ihre Schwester Hamna kämpfte unermüdlich für sie, sodass sie vernichtet wurde, ebenso wie diejenigen, die die Verleumdung erfunden und verbreitet hatten.
Sahih Al-Buchari : 64
Masruq (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ كَثِيرٍ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا مَنْصُورٌ، وَالأَعْمَشُ، عَنْ أَبِي الضُّحَى، عَنْ مَسْرُوقٍ، قَالَ بَيْنَمَا رَجُلٌ يُحَدِّثُ فِي كِنْدَةَ فَقَالَ يَجِيءُ دُخَانٌ يَوْمَ الْقِيَامَةِ فَيَأْخُذُ بِأَسْمَاعِ الْمُنَافِقِينَ وَأَبْصَارِهِمْ، يَأْخُذُ الْمُؤْمِنَ كَهَيْئَةِ الزُّكَامِ. فَفَزِعْنَا، فَأَتَيْتُ ابْنَ مَسْعُودٍ، وَكَانَ مُتَّكِئًا، فَغَضِبَ فَجَلَسَ فَقَالَ مَنْ عَلِمَ فَلْيَقُلْ، وَمَنْ لَمْ يَعْلَمْ فَلْيَقُلِ اللَّهُ أَعْلَمُ. فَإِنَّ مِنَ الْعِلْمِ أَنْ يَقُولَ لِمَا لاَ يَعْلَمُ لاَ أَعْلَمُ. فَإِنَّ اللَّهَ قَالَ لِنَبِيِّهِ صلى الله عليه وسلم {قُلْ مَا أَسْأَلُكُمْ عَلَيْهِ مِنْ أَجْرٍ وَمَا أَنَا مِنَ الْمُتَكَلِّفِينَ} وَإِنَّ قُرَيْشًا أَبْطَئُوا عَنِ الإِسْلاَمِ فَدَعَا عَلَيْهِمِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ " اللَّهُمَّ أَعِنِّي عَلَيْهِمْ بِسَبْعٍ كَسَبْعِ يُوسُفَ، فَأَخَذَتْهُمْ سَنَةٌ حَتَّى هَلَكُوا فِيهَا، وَأَكَلُوا الْمَيْتَةَ وَالْعِظَامَ وَيَرَى الرَّجُلُ مَا بَيْنَ السَّمَاءِ وَالأَرْضِ كَهَيْئَةِ الدُّخَانِ "، فَجَاءَهُ أَبُو سُفْيَانَ فَقَالَ يَا مُحَمَّدُ جِئْتَ تَأْمُرُنَا بِصِلَةِ الرَّحِمِ، وَإِنَّ قَوْمَكَ قَدْ هَلَكُوا فَادْعُ اللَّهَ، فَقَرَأَ {فَارْتَقِبْ يَوْمَ تَأْتِي السَّمَاءُ بِدُخَانٍ مُبِينٍ} إِلَى قَوْلِهِ {عَائِدُونَ} أَفَيُكْشَفُ عَنْهُمْ عَذَابُ الآخِرَةِ إِذَا جَاءَ ثُمَّ عَادُوا إِلَى كُفْرِهِمْ فَذَلِكَ قَوْلُهُ تَعَالَى {يَوْمَ نَبْطِشُ الْبَطْشَةَ الْكُبْرَى} يَوْمَ بَدْرٍ وَلِزَامًا يَوْمَ بَدْرٍ {الم * غُلِبَتِ الرُّومُ} إِلَى {سَيَغْلِبُونَ} وَالرُّومُ قَدْ مَضَى.
Während ein Mann im Stamm der Kinda eine Rede hielt, sagte er: „Am Tag der Auferstehung wird Rauch herrschen und die Heuchler ihres Hör- und Sehvermögens berauben. Die Gläubigen werden von etwas wie einer Erkältung befallen werden, nur eben davon.“ Diese Nachricht erschreckte uns, deshalb ging ich zu (Abdullah) Ibn Mas'ud, während er lag (und erzählte ihm die Geschichte). Daraufhin wurde er zornig, setzte sich auf und sagte:
„Wer etwas weiß, kann es sagen, aber wer es nicht weiß, sollte sagen: ‚Allah weiß es am besten‘, denn es ist ein Aspekt des Wissens, zu sagen: ‚Ich weiß es nicht‘, wenn man etwas nicht weiß. Allah sagte zu Seinem Propheten: ‚Sprich (o Muhammad): Ich verlange von dir keinen Lohn für diesen (Koran), noch bin ich einer der Heuchler (jemand, der Dinge vorgibt, die nicht existieren).‘ (38:86) Die Qur'aish zögerten eine Zeitlang, den Islam anzunehmen, woraufhin der Prophet (ﷺ) Unheil über sie verhängte und sprach: ‚O Allah! Hilf mir gegen sie, indem du sieben Jahre (Hungersnot) sendest, wie sie Josef erlebte.‘“ So wurden sie von einer so schweren Hungersnot heimgesucht, dass sie darin vernichtet wurden und Aas und Knochen aßen. Sie begannen, etwas wie Rauch zwischen Himmel und Erde zu sehen (aufgrund ihres großen Hungers). Abu Sufyan kam daraufhin (zum Propheten) und sagte: „O Muhammad! Du kamst, um uns zu befehlen, gute Beziehungen zu unseren Verwandten zu pflegen, und nun sind deine Verwandten umgekommen. Bitte bitte Allah, ihnen zu helfen.“ Dann rezitierte Ibn Mas'ud: „Werdet euch auf den Tag einstellen, an dem der Himmel eine Art Rauch hervorbringen wird, der deutlich sichtbar ist … aber wahrlich, ihr werdet zurückkehren! (zum Unglauben)“ (44.10-15). Ibn Mas'ud fügte hinzu: „Dann wurde die Strafe aufgehoben, aber wahrlich, sie kehrten zum Heidentum (ihrem alten Weg) zurück.“ So drohte Allah ihnen: „An dem Tag, an dem Wir euch mit mächtiger Hand packen werden.“ (44.16) Und das war der Tag der Schlacht von Badr. Allahs Aussage „Lizama“ (die Strafe) bezieht sich auf den Tag von Badr. Allahs Aussage: „Alif-Lam-Mim, die Römer sind besiegt, und sie werden nach ihrer Niederlage siegreich sein“ (30.1-3). (Dieser Vers) zeigt an, dass die Niederlage der Byzantiner bereits stattgefunden hat.
Sahih Al-Buchari : 65
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ، عَنْ جَرِيرٍ، عَنْ أَبِي حَيَّانَ، عَنْ أَبِي زُرْعَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم كَانَ يَوْمًا بَارِزًا لِلنَّاسِ إِذْ أَتَاهُ رَجُلٌ يَمْشِي فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ مَا الإِيمَانُ قَالَ " الإِيمَانُ أَنْ تُؤْمِنَ بِاللَّهِ وَمَلاَئِكَتِهِ وَرُسُلِهِ وَلِقَائِهِ وَتُؤْمِنَ بِالْبَعْثِ الآخِرِ ". قَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ مَا الإِسْلاَمُ قَالَ " الإِسْلاَمُ أَنْ تَعْبُدَ اللَّهَ وَلاَ تُشْرِكَ بِهِ شَيْئًا، وَتُقِيمَ الصَّلاَةَ، وَتُؤْتِيَ الزَّكَاةَ الْمَفْرُوضَةَ، وَتَصُومَ رَمَضَانَ ". قَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، مَا الإِحْسَانُ قَالَ " الإِحْسَانُ أَنْ تَعْبُدَ اللَّهَ كَأَنَّكَ تَرَاهُ، فَإِنْ لَمْ تَكُنْ تَرَاهُ فَإِنَّهُ يَرَاكَ ". قَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ مَتَى السَّاعَةُ قَالَ " مَا الْمَسْئُولُ عَنْهَا بِأَعْلَمَ مِنَ السَّائِلِ، وَلَكِنْ سَأُحَدِّثُكَ عَنْ أَشْرَاطِهَا إِذَا وَلَدَتِ الْمَرْأَةُ رَبَّتَهَا، فَذَاكَ مِنْ أَشْرَاطِهَا، وَإِذَا كَانَ الْحُفَاةُ الْعُرَاةُ رُءُوسَ النَّاسِ فَذَاكَ مِنْ أَشْرَاطِهَا فِي خَمْسٍ لا يَعْلَمُهُنَّ إِلاَّ اللَّهُ {إِنَّ اللَّهَ عِنْدَهُ عِلْمُ السَّاعَةِ وَيُنَزِّلُ الْغَيْثَ وَيَعْلَمُ مَا فِي الأَرْحَامِ} ". ثُمَّ انْصَرَفَ الرَّجُلُ فَقَالَ " رُدُّوا عَلَىَّ ". فَأَخَذُوا لِيَرُدُّوا فَلَمْ يَرَوْا شَيْئًا. فَقَالَ " هَذَا جِبْرِيلُ جَاءَ لِيُعَلِّمَ النَّاسَ دِينَهُمْ ".
Eines Tages, als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) bei den Leuten saß, kam ein Mann auf ihn zu und fragte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm), was ist Glaube?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) antwortete: „Glaube bedeutet, an Allah, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und die Begegnung mit Ihm zu glauben und an die Auferstehung zu glauben.“ Der Mann fragte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm), was ist Islam?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) antwortete: „Islam bedeutet, Allah anzubeten und nichts anderes neben Ihm, das Gebet vollkommen zu verrichten, die (obligatorische) Almosensteuer (Zakat) zu entrichten und im Monat Ramadan zu fasten.“ Der Mann fragte erneut: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm), was ist Ihsan (d. h. Vollkommenheit oder Güte)?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Ihsan bedeutet, Allah so anzubeten, als sähe man Ihn. Und wenn ihr diesen Zustand der Hingabe nicht erreicht, dann (nehmt an, dass) Allah euch sieht.“ Der Mann fragte weiter:
„O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm), wann wird die Stunde anbrechen?“
Der Prophet (Friede sei mit ihm) antwortete: „Derjenige, der danach gefragt wird, weiß nicht mehr als der Fragende, aber ich werde dir ihre Vorzeichen beschreiben. Wenn die Sklavin ihre Herrin gebiert, wird dies eines ihrer Vorzeichen sein; wenn die barfüßigen, nackten Menschen die Anführer des Volkes werden, wird dies eines ihrer Vorzeichen sein. Die Stunde ist eines der fünf Dinge, die niemand außer Allah weiß. Wahrlich, das Wissen um die Stunde ist allein bei Allah. Er sendet den Regen herab und weiß, was in den Leibern ist.“
(31:34) Dann ging der Mann weg. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Ruft ihn zu mir zurück.“ Sie wollten ihn zurückrufen, konnten ihn aber nicht sehen. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Das war Gabriel, der gekommen ist, um den Menschen ihre Religion zu lehren.“
(Siehe Hadith Nr. 47, Band 1)
Sahih Al-Buchari : 66
Abdullah ibn Umar (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سُلَيْمَانَ، قَالَ حَدَّثَنِي ابْنُ وَهْبٍ، قَالَ حَدَّثَنِي عُمَرُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ زَيْدِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ، أَنَّ أَبَاهُ، حَدَّثَهُ أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ ـ صلى الله عليه وسلم ـ " مَفَاتِيحُ الْغَيْبِ خَمْسٌ " ثُمَّ قَرَأَ {إِنَّ اللَّهَ عِنْدَهُ عِلْمُ السَّاعَةِ}.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Es gibt fünf Schlüssel zum Verborgenen.“ Und dann rezitierte er: „Wahrlich, das Wissen um die Stunde ist allein bei Allah.“ (31:34)
Sahih Al-Buchari : 67
Masruq (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي الضُّحَى، عَنْ مَسْرُوقٍ، قَالَ دَخَلْنَا عَلَى عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مَسْعُودٍ، قَالَ يَا أَيُّهَا النَّاسُ مَنْ عَلِمَ شَيْئًا فَلْيَقُلْ بِهِ، وَمَنْ لَمْ يَعْلَمْ فَلْيَقُلِ اللَّهُ أَعْلَمُ، فَإِنَّ مِنَ الْعِلْمِ أَنْ يَقُولَ لِمَا لاَ يَعْلَمُ اللَّهُ أَعْلَمُ، قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ لِنَبِيِّهِ صلى الله عليه وسلم {قُلْ مَا أَسْأَلُكُمْ عَلَيْهِ مِنْ أَجْرٍ وَمَا أَنَا مِنَ الْمُتَكَلِّفِينَ} وَسَأُحَدِّثُكُمْ عَنِ الدُّخَانِ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم دَعَا قُرَيْشًا إِلَى الإِسْلاَمِ فَأَبْطَئُوا عَلَيْهِ فَقَالَ " اللَّهُمَّ أَعِنِّي عَلَيْهِمْ بِسَبْعٍ كَسَبْعِ يُوسُفَ "، فَأَخَذَتْهُمْ سَنَةٌ فَحَصَّتْ كُلَّ شَىْءٍ حَتَّى أَكَلُوا الْمَيْتَةَ وَالْجُلُودَ حَتَّى جَعَلَ الرَّجُلُ يَرَى بَيْنَهُ وَبَيْنَ السَّمَاءِ دُخَانًا مِنَ الْجُوعِ، قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ {فَارْتَقِبْ يَوْمَ تَأْتِي السَّمَاءُ بِدُخَانٍ مُبِينٍ * يَغْشَى النَّاسَ هَذَا عَذَابٌ أَلِيمٌ} قَالَ فَدَعَوْا {رَبَّنَا اكْشِفْ عَنَّا الْعَذَابَ إِنَّا مُؤْمِنُونَ * أَنَّى لَهُمُ الذِّكْرَى وَقَدْ جَاءَهُمْ رَسُولٌ مُبِينٌ * ثُمَّ تَوَلَّوْا عَنْهُ وَقَالُوا مُعَلَّمٌ مَجْنُونٌ * إِنَّا كَاشِفُو الْعَذَابِ قَلِيلاً إِنَّكُمْ عَائِدُونَ} أَفَيُكْشَفُ الْعَذَابُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ قَالَ فَكُشِفَ ثُمَّ عَادُوا فِي كُفْرِهِمْ، فَأَخَذَهُمُ اللَّهُ يَوْمَ بَدْرٍ قَالَ اللَّهُ تَعَالَى {يَوْمَ نَبْطِشُ الْبَطْشَةَ الْكُبْرَى إِنَّا مُنْتَقِمُونَ}.
Wir trafen auf Abdullah ibn Mas'ud, der sagte: „O ihr Menschen! Wenn jemand etwas weiß, kann er es sagen, aber wenn er es nicht weiß, sollte er sagen: ‚Allah weiß es besser‘, denn es ist ein Zeichen von Wissen, über etwas zu sagen, das man nicht weiß: ‚Allah weiß es besser.‘ Allah sagte zu Seinem Propheten: ‚Sprich (o Muhammad!): Ich verlange von Dir keinen Lohn für diesen (Koran), noch bin ich einer der Heuchler (jemand, der Dinge vorgibt, die nicht existieren).‘ (38:86) Nun werde ich euch von Ad-Dukhan (dem Rauch) erzählen. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) lud die Quraisch ein, den Islam anzunehmen, aber sie zögerten mit ihrer Antwort. Da sagte er: ‚O Allah! Hilf mir gegen sie, indem du sieben Jahre Hungersnot über sie sendest, ähnlich den sieben Jahren Hungersnot Josefs.‘“ So ereilte sie das Jahr der Hungersnot, und alles wurde zerstört, bis sie Aas und Felle aßen. Vor lauter Hunger begannen die Menschen zu glauben, sie sähen Rauch zwischen sich und dem Himmel. Allah sprach: „Werdet nun wachsam für den Tag, an dem der Himmel eine Art Rauch hervorbringen wird, der deutlich sichtbar ist und die Menschen bedeckt. Dies ist eine schmerzhafte Qual.“ (44:10-11) (Da riefen sie Allah an) „Unser Herr! Nimm die Strafe von uns, wir sind wahrlich Gläubige.“ Wie kann es eine (wirksame) Ermahnung für sie geben, wenn bereits ein Gesandter zu ihnen gekommen ist, der ihnen alles klar erklärt? Da wandten sie sich von ihm ab und sagten: „Ein Belehrter, ein Wahnsinniger?“ „Wir werden die Strafe für eine Weile aufheben, aber wahrlich, ihr werdet abfallen.“ (44.12-15) Wird die Strafe am Tag der Auferstehung aufgehoben? ʿAbdullah fügte hinzu: „Die Strafe war für eine Weile von ihnen aufgehoben, aber sie fielen wieder in den Unglauben zurück, woraufhin Allah sie am Tag von Badr vernichtete. Allah sprach: ‚An jenem Tag werden Wir euch mit mächtiger Hand ergreifen. Wir werden dann wahrlich Vergeltung üben.‘“ (44.16)
Sahih Al-Buchari : 68
Abdullah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى، حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي الضُّحَى، عَنْ مَسْرُوقٍ، قَالَ دَخَلْتُ عَلَى عَبْدِ اللَّهِ فَقَالَ إِنَّ مِنَ الْعِلْمِ أَنْ تَقُولَ لِمَا لاَ تَعْلَمُ اللَّهُ أَعْلَمُ، إِنَّ اللَّهَ قَالَ لِنَبِيِّهِ صلى الله عليه وسلم {قُلْ مَا أَسْأَلُكُمْ عَلَيْهِ مِنْ أَجْرٍ وَمَا أَنَا مِنَ الْمُتَكَلِّفِينَ}
إِنَّ قُرَيْشًا لَمَّا غَلَبُوا النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَاسْتَعْصَوْا عَلَيْهِ قَالَ اللَّهُمَّ أَعِنِّي عَلَيْهِمْ بِسَبْعٍ كَسَبْعِ يُوسُفَ فَأَخَذَتْهُمْ سَنَةٌ أَكَلُوا فِيهَا الْعِظَامَ وَالْمَيْتَةَ مِنْ الْجَهْدِ حَتَّى جَعَلَ أَحَدُهُمْ يَرَى مَا بَيْنَهُ وَبَيْنَ السَّمَاءِ كَهَيْئَةِ الدُّخَانِ مِنْ الْجُوعِ قَالُوا  رَبَّنَا اكْشِفْ عَنَّا الْعَذَابَ إِنَّا مُؤْمِنُونَ  فَقِيلَ لَهُ إِنْ كَشَفْنَا عَنْهُمْ عَادُوا فَدَعَا رَبَّهُ فَكَشَفَ عَنْهُمْ فَعَادُوا فَانْتَقَمَ اللَّهُ مِنْهُمْ يَوْمَ بَدْرٍ فَذَلِكَ قَوْلُهُ تَعَالَى  فَارْتَقِبْ يَوْمَ تَأْتِي السَّمَاءُ بِدُخَانٍ مُبِينٍ إِلَى قَوْلِهِ جَلَّ ذِكْرُهُ إِنَّا مُنْتَقِمُونَ.
Es ist ein Zeichen von Wissen, wenn man, wenn man etwas nicht weiß, sagt: „Allah weiß es besser.“
Allah sprach zu Seinem Propheten:
„Sprich: Ich verlange von euch keinen Lohn für diesen (Koran), noch gehöre ich zu den Heuchlern (jemandem, der Dinge vortäuscht, die nicht existieren).“ (38:86) Als die Quraisch den Propheten (ﷺ) bedrängten und sich gegen ihn stellten, sprach er:
„O Allah! Hilf mir gegen sie, indem du sie mit sieben Jahren Hungersnot heimsuchst, wie sie sieben Jahre Josefs dauerten.“ So wurden sie von einem Jahr Hungersnot heimgesucht, in dem sie Knochen und tote Tiere aßen,
aus unermesslichem Leid, und einer von ihnen sah vor Hunger etwas wie Rauch zwischen sich und dem Himmel. Da sprachen sie: „Unser Herr! Nimm die Qual von uns, wahrlich, wir sind Gläubige.“ (44.12) Und dann wurde dem Propheten (von Allah) gesagt: „Wenn Wir es ihnen nehmen, werden sie zu ihren Wegen (des Heidentums) zurückkehren.“ So rief der Prophet (ﷺ) seinen Herrn an, der die Strafe von ihnen nahm, doch später kehrten sie (zum Heidentum) zurück, woraufhin Allah sie am Tag der Schlacht von Badr bestrafte. Dies ist es, was Allahs Aussage besagt: „Dann wartet auf den Tag, an dem der Himmel eine Art Rauch hervorbringt, der deutlich sichtbar ist … Wir werden wahrlich Vergeltung üben.“ (44.10)
Sahih Al-Buchari : 69
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ بْنُ بِلاَلٍ، عَنْ يَحْيَى، عَنْ عُبَيْدِ بْنِ حُنَيْنٍ، أَنَّهُ سَمِعَ ابْنَ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ يُحَدِّثُ أَنَّهُ قَالَ مَكَثْتُ سَنَةً أُرِيدُ أَنْ أَسْأَلَ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ عَنْ آيَةٍ، فَمَا أَسْتَطِيعُ أَنْ أَسْأَلَهُ هَيْبَةً لَهُ، حَتَّى خَرَجَ حَاجًّا فَخَرَجْتُ مَعَهُ فَلَمَّا رَجَعْتُ وَكُنَّا بِبَعْضِ الطَّرِيقِ عَدَلَ إِلَى الأَرَاكِ لِحَاجَةٍ لَهُ ـ قَالَ ـ فَوَقَفْتُ لَهُ حَتَّى فَرَغَ سِرْتُ مَعَهُ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَنِ اللَّتَانِ تَظَاهَرَتَا عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم مِنْ أَزْوَاجِهِ فَقَالَ تِلْكَ حَفْصَةُ وَعَائِشَةُ. قَالَ فَقُلْتُ وَاللَّهِ إِنْ كُنْتُ لأُرِيدُ أَنْ أَسْأَلَكَ عَنْ هَذَا مُنْذُ سَنَةٍ، فَمَا أَسْتَطِيعُ هَيْبَةً لَكَ. قَالَ فَلاَ تَفْعَلْ مَا ظَنَنْتَ أَنَّ عِنْدِي مِنْ عِلْمٍ فَاسْأَلْنِي، فَإِنْ كَانَ لِي عِلْمٌ خَبَّرْتُكَ بِهِ ـ قَالَ ـ ثُمَّ قَالَ عُمَرُ وَاللَّهِ إِنْ كُنَّا فِي الْجَاهِلِيَّةِ مَا نَعُدُّ لِلنِّسَاءِ أَمْرًا، حَتَّى أَنْزَلَ اللَّهُ فِيهِنَّ مَا أَنْزَلَ وَقَسَمَ لَهُنَّ مَا قَسَمَ ـ قَالَ ـ فَبَيْنَا أَنَا فِي أَمْرٍ أَتَأَمَّرُهُ إِذْ قَالَتِ امْرَأَتِي لَوْ صَنَعْتَ كَذَا وَكَذَا ـ قَالَ ـ فَقُلْتُ لَهَا مَالَكِ وَلِمَا هَا هُنَا فِيمَا تَكَلُّفُكِ فِي أَمْرٍ أُرِيدُهُ. فَقَالَتْ لِي عَجَبًا لَكَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ مَا تُرِيدُ أَنْ تُرَاجَعَ أَنْتَ، وَإِنَّ ابْنَتَكَ لَتُرَاجِعُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حَتَّى يَظَلَّ يَوْمَهُ غَضْبَانَ. فَقَامَ عُمَرُ فَأَخَذَ رِدَاءَهُ مَكَانَهُ حَتَّى دَخَلَ عَلَى حَفْصَةَ فَقَالَ لَهَا يَا بُنَيَّةُ إِنَّكِ لَتُرَاجِعِينَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حَتَّى يَظَلَّ يَوْمَهُ غَضْبَانَ. فَقَالَتْ حَفْصَةُ وَاللَّهِ إِنَّا لَنُرَاجِعُهُ. فَقُلْتُ. تَعْلَمِينَ أَنِّي أُحَذِّرُكِ عُقُوبَةَ اللَّهِ وَغَضَبَ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم يَا بُنَيَّةُ لاَ يَغُرَّنَّكِ هَذِهِ الَّتِي أَعْجَبَهَا حُسْنُهَا حُبُّ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِيَّاهَا ـ يُرِيدُ عَائِشَةَ ـ قَالَ ثُمَّ خَرَجْتُ حَتَّى دَخَلْتُ عَلَى أُمِّ سَلَمَةَ لِقَرَابَتِي مِنْهَا فَكَلَّمْتُهَا. فَقَالَتْ أُمُّ سَلَمَةَ عَجَبًا لَكَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ دَخَلْتَ فِي كُلِّ شَىْءٍ، حَتَّى تَبْتَغِي أَنْ تَدْخُلَ بَيْنَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَأَزْوَاجِهِ. فَأَخَذَتْنِي وَاللَّهِ أَخْذًا كَسَرَتْنِي عَنْ بَعْضِ مَا كُنْتُ أَجِدُ، فَخَرَجْتُ مِنْ عِنْدِهَا، وَكَانَ لِي صَاحِبٌ مِنَ الأَنْصَارِ إِذَا غِبْتُ أَتَانِي بِالْخَبَرِ، وَإِذَا غَابَ كُنْتُ أَنَا آتِيهِ بِالْخَبَرِ، وَنَحْنُ نَتَخَوَّفُ مَلِكًا مِنْ مُلُوكِ غَسَّانَ، ذُكِرَ لَنَا أَنَّهُ يُرِيدُ أَنْ يَسِيرَ إِلَيْنَا، فَقَدِ امْتَلأَتْ صُدُورُنَا مِنْهُ، فَإِذَا صَاحِبِي الأَنْصَارِيُّ يَدُقُّ الْبَابَ فَقَالَ افْتَحِ افْتَحْ. فَقُلْتُ جَاءَ الْغَسَّانِيُّ فَقَالَ بَلْ أَشَدُّ مِنْ ذَلِكَ. اعْتَزَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَزْوَاجَهُ. فَقُلْتُ رَغَمَ أَنْفُ حَفْصَةَ وَعَائِشَةَ. فَأَخَذْتُ ثَوْبِيَ فَأَخْرُجُ حَتَّى جِئْتُ فَإِذَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي مَشْرُبَةٍ لَهُ يَرْقَى عَلَيْهَا بِعَجَلَةٍ، وَغُلاَمٌ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَسْوَدُ عَلَى رَأْسِ الدَّرَجَةِ فَقُلْتُ لَهُ قُلْ هَذَا عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ. فَأَذِنَ لِي ـ قَالَ عُمَرُ ـ فَقَصَصْتُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم هَذَا الْحَدِيثَ، فَلَمَّا بَلَغْتُ حَدِيثَ أُمِّ سَلَمَةَ تَبَسَّمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَإِنَّهُ لَعَلَى حَصِيرٍ مَا بَيْنَهُ وَبَيْنَهُ شَىْءٌ، وَتَحْتَ رَأْسِهِ وِسَادَةٌ مِنْ أَدَمٍ حَشْوُهَا لِيفٌ، وَإِنَّ عِنْدَ رِجْلَيْهِ قَرَظًا مَصْبُوبًا، وَعِنْدَ رَأْسِهِ أَهَبٌ مُعَلَّقَةٌ فَرَأَيْتُ أَثَرَ الْحَصِيرِ فِي جَنْبِهِ فَبَكَيْتُ فَقَالَ " مَا يُبْكِيكَ ". فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ كِسْرَى وَقَيْصَرَ فِيمَا هُمَا فِيهِ وَأَنْتَ رَسُولُ اللَّهِ. فَقَالَ " أَمَا تَرْضَى أَنْ تَكُونَ لَهُمُ الدُّنْيَا وَلَنَا الآخِرَةُ ".
Das ganze Jahr über hatte ich den Wunsch, Umar ibn al-Khattab nach der Erklärung eines Verses (in der Sure At-Tahrim) zu fragen, aber ich konnte es nicht, da ich ihn sehr respektierte. Als er zur Hadsch aufbrach, begleitete ich ihn. Auf unserer Rückreise, noch auf dem Heimweg, ging Umar beiseite, um sich unter den Arak-Bäumen zu erleichtern. Ich wartete, bis er fertig war, und fragte ihn dann: „O Oberhaupt der Gläubigen! Wer waren die beiden Frauen des Propheten (Friede sei mit ihm), die sich gegenseitig gegen ihn unterstützten?“ Er antwortete: „Es waren Hafsa und Aischa.“ Da sagte ich zu ihm: „Bei Allah, ich wollte dich schon vor einem Jahr danach fragen, aber ich konnte es aus Respekt vor dir nicht tun.“ Umar sagte: „Fragt mich ruhig. Wenn ihr meint, ich hätte Wissen (über eine bestimmte Sache), fragt mich; und wenn ich etwas darüber weiß, werde ich es euch sagen.“ Dann fügte Umar hinzu: „Bei Allah, in der vorislamischen Zeit der Unwissenheit beachteten wir die Frauen nicht, bis Allah über sie offenbarte, was Er über sie offenbarte und ihnen zuwies, was Er ihnen zuwies. Als ich einmal über eine bestimmte Sache nachdachte, sagte meine Frau: „Ich empfehle dir, dies und jenes zu tun.“ Ich sagte zu ihr:
„Was geht dich das an? Warum mischst du dich in eine Sache ein, deren Erfüllung ich mir wünsche?“ Sie sagte: „Wie seltsam du bist, o Sohn von Al-Khattab! Du willst nicht mit mir streiten, während deine Tochter Hafsa gewiss so viel mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) streitet, dass er einen ganzen Tag lang zornig bleibt!“
Umar berichtete dann: Wie er sogleich sein Obergewand anzog und zu Hafsa ging und zu ihr sagte: „O meine Tochter! Streitest du mit dem Gesandten Allahs (ﷺ), sodass er den ganzen Tag zornig ist?“ Hafsa sagte: „Bei Allah, wir streiten mit ihm.“ Umar sagte: „Wisse, dass ich dich vor Allahs Strafe und dem Zorn des Gesandten Allahs (ﷺ) warne … O meine Tochter! Lass dich nicht von derjenigen verraten, die stolz auf ihre Schönheit ist, weil der Gesandte Allahs (ﷺ) sie liebt (d. h. Aischa).“ Umar fuhr fort: „Dann ging ich zu Umm Salamas Haus, die eine meiner Verwandten war, und sprach mit ihr. Sie sagte: O Sohn von Al-Khattab! Es ist wirklich erstaunlich, dass du dich in alles einmischst; du willst dich sogar zwischen den Gesandten Allahs und seine Frauen einmischen!“ Bei Allah, durch ihre Worte beeinflusste sie mich so sehr, dass ich einen Teil meines Zorns verlor.
Ich verließ sie (und ging nach Hause).
Damals hatte ich einen Freund von den Ansar, der mir in meiner Abwesenheit Nachrichten (vom Propheten) brachte, und ich brachte ihm die Nachrichten, wenn er abwesend war. In jenen Tagen fürchteten wir einen der Könige des Stammes der Ghassan. Wir hörten, dass er vorhatte, uns anzugreifen, und so erfüllte uns die Furcht. (Eines Tages) klopfte mein Freund von den Ansar unerwartet an meine Tür und sagte: „Öffne! Öffne!“ Ich sagte: „Ist der König von Ghassan gekommen?“ Er sagte: „Nein, aber etwas Schlimmeres: Der Gesandte Allahs (ﷺ) hat sich von seinen Frauen zurückgezogen.“ Ich sagte: „Möge die Nase von Aischa und Hafsa im Staub versinken (d. h. gedemütigt werden)!“ Dann zog ich meine Kleider an und ging zum Wohnsitz des Gesandten Allahs (ﷺ). Und siehe da, er hielt sich in einem seiner oberen Räume auf, zu dem er über eine Leiter hinaufstieg. Ein schwarzer Sklave des Gesandten Allahs (ﷺ) saß auf der ersten Stufe. Ich sagte zu ihm: „Sag dem Propheten (ﷺ): ‚Umar ibn al-Khattab ist hier.‘“ Daraufhin ließ mich der Prophet (ﷺ) herein, und ich erzählte dem Gesandten Allahs (ﷺ) die Geschichte. Als ich die Geschichte von Umm Salama erzählte, lächelte der Gesandte Allahs (ﷺ), während er auf einer Matte aus Palmblättern lag, ohne dass etwas zwischen ihm und der Matte war. Unter seinem Kopf befand sich ein mit Palmfasern gefülltes Lederkissen, Blätter eines Sautbaums lagen zu seinen Füßen, und über seinem Kopf hingen einige Wasserschläuche. Als ich die Abdrücke der Matte an seiner Seite sah, weinte ich. Er fragte: „Warum weinst du?“ Ich antwortete: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Cäsar und Chosrau führen ein Leben im Luxus, während du, Gesandter Allahs (ﷺ), trotz allem, in Armut lebst.“ Der Prophet (ﷺ) erwiderte: „Willst du dich nicht damit zufriedengeben, dass sie diese Welt genießen und wir das Jenseits?“
Sahih Al-Buchari : 70
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ أَبِي بِشْرٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ كَانَ عُمَرُ يُدْخِلُنِي مَعَ أَشْيَاخِ بَدْرٍ، فَكَأَنَّ بَعْضَهُمْ وَجَدَ فِي نَفْسِهِ فَقَالَ لِمَ تُدْخِلُ هَذَا مَعَنَا وَلَنَا أَبْنَاءٌ مِثْلُهُ فَقَالَ عُمَرُ إِنَّهُ مِنْ حَيْثُ عَلِمْتُمْ. فَدَعَا ذَاتَ يَوْمٍ ـ فَأَدْخَلَهُ مَعَهُمْ ـ فَمَا رُئِيتُ أَنَّهُ دَعَانِي يَوْمَئِذٍ إِلاَّ لِيُرِيَهُمْ. قَالَ مَا تَقُولُونَ فِي قَوْلِ اللَّهِ تَعَالَى {إِذَا جَاءَ نَصْرُ اللَّهِ وَالْفَتْحُ} فَقَالَ بَعْضُهُمْ أُمِرْنَا نَحْمَدُ اللَّهَ وَنَسْتَغْفِرُهُ، إِذَا نُصِرْنَا وَفُتِحَ عَلَيْنَا. وَسَكَتَ بَعْضُهُمْ فَلَمْ يَقُلْ شَيْئًا فَقَالَ لِي أَكَذَاكَ تَقُولُ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ فَقُلْتُ لاَ. قَالَ فَمَا تَقُولُ قُلْتُ هُوَ أَجَلُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَعْلَمَهُ لَهُ، قَالَ {إِذَا جَاءَ نَصْرُ اللَّهِ وَالْفَتْحُ} وَذَلِكَ عَلاَمَةُ أَجَلِكَ {فَسَبِّحْ بِحَمْدِ رَبِّكَ وَاسْتَغْفِرْهُ إِنَّهُ كَانَ تَوَّابًا}. فَقَالَ عُمَرُ مَا أَعْلَمُ مِنْهَا إِلاَّ مَا تَقُولُ.
'Umar pflegte mich zu den älteren Männern zu setzen, die in der Schlacht von Badr gekämpft hatten. Einige von ihnen empfanden dies als Missfallen und fragten 'Umar: „Warum lässt du diesen Jungen bei uns sitzen, wo wir doch Söhne wie ihn haben?“ 'Umar antwortete: „Wegen deines Wissens über seine Stellung (d. h. sein religiöses Wissen).“ Eines Tages rief mich 'Umar zu sich und setzte mich in die Versammlung dieser Leute; und ich glaube, er rief mich nur, um ihnen mein religiöses Wissen zu demonstrieren. Dann fragte 'Umar sie (in meiner Gegenwart): „Was sagt ihr zur Auslegung der Aussage Allahs: ‚Wann kommt die Hilfe Allahs (dir, o Muhammad, gegen deine Feinde) und die Eroberung (Mekkas)?‘“ (110.1) Einige von ihnen sagten: „Uns ist geboten, Allah zu loben und Ihn um Vergebung zu bitten, wenn Allahs Hilfe und die Eroberung (Mekkas) zu uns kommen.“ Andere schwiegen und sagten nichts. Daraufhin fragte mich Umar: „Sagst du dasselbe, o Ibn Abbas?“ Ich antwortete: „Nein.“ Er sagte: „Was sagst du dann?“ Ich antwortete: „Das ist das Zeichen des Todes von Allahs Gesandtem (ﷺ), das Allah ihm mitgeteilt hat. Allah sagte: ‚(O Muhammad), wenn Allahs Hilfe (gegen deine Feinde) und die Eroberung (Mekkas) zu uns kommen (was das Zeichen deines Todes ist), sollst du deinen Herrn preisen und Ihn um Vergebung bitten. Er ist es, der die Reue annimmt und vergibt.‘“ (110.3) Daraufhin sagte Umar: „Ich weiß nichts darüber, außer dem, was du gesagt hast.“
Sahih Al-Buchari : 71
Abdullah ibn Umar (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ حَدَّثَنِي سَالِمُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ
" لاَ حَسَدَ إِلاَّ عَلَى اثْنَتَيْنِ، رَجُلٌ آتَاهُ اللَّهُ الْكِتَابَ وَقَامَ بِهِ آنَاءَ اللَّيْلِ، وَرَجُلٌ أَعْطَاهُ اللَّهُ مَالاً فَهْوَ يَتَصَدَّقُ بِهِ آنَاءَ اللَّيْلِ وَالنَّهَارِ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Es gibt nur zwei Arten von Menschen, denen man gleichen möchte: einen Mann, dem Allah das Wissen des Buches gegeben hat und der es nachts rezitiert, und einen Mann, dem Allah Reichtum gegeben hat und der ihn nachts und tagsüber für wohltätige Zwecke ausgibt.“
Sahih Al-Buchari : 72
Ibn Abbas (RA)
Sahih
وَقَالَ لِي طَلْقٌ حَدَّثَنَا زَائِدَةُ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ مُجَاهِدٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، {فِيمَا عَرَّضْتُمْ} يَقُولُ إِنِّي أُرِيدُ التَّزْوِيجَ، وَلَوَدِدْتُ أَنَّهُ تَيَسَّرَ لِي امْرَأَةٌ صَالِحَةٌ. وَقَالَ الْقَاسِمُ يَقُولُ إِنَّكِ عَلَىَّ كَرِيمَةٌ، وَإِنِّي فِيكِ لَرَاغِبٌ، وَإِنَّ اللَّهَ لَسَائِقٌ إِلَيْكِ خَيْرًا. أَوْ نَحْوَ هَذَا. وَقَالَ عَطَاءٌ يُعَرِّضُ وَلاَ يَبُوحُ يَقُولُ إِنَّ لِي حَاجَةً وَأَبْشِرِي، وَأَنْتِ بِحَمْدِ اللَّهِ نَافِقَةٌ. وَتَقُولُ هِيَ قَدْ أَسْمَعُ مَا تَقُولُ. وَلاَ تَعِدُ شَيْئًا وَلاَ يُوَاعِدُ وَلِيُّهَا بِغَيْرِ عِلْمِهَا، وَإِنْ وَاعَدَتْ رَجُلاً فِي عِدَّتِهَا ثُمَّ نَكَحَهَا بَعْدُ لَمْ يُفَرَّقْ بَيْنَهُمَا. وَقَالَ الْحَسَنُ {لاَ تُوَاعِدُوهُنَّ سِرًّا} الزِّنَا. وَيُذْكَرُ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ {الْكِتَابُ أَجَلَهُ} تَنْقَضِي الْعِدَّةُ.
„Man deutet seine Heiratsabsicht an, indem man beispielsweise zur Witwe sagt: ‚Ich möchte heiraten und wünsche mir, dass Allah mir eine rechtschaffene Frau zur Verfügung stellt.‘“ Al-Qasim sagte: „Man kann zur Witwe sagen: ‚Ich habe größten Respekt vor dir und bin an dir interessiert; Allah wird dir viel Gutes bringen‘, oder etwas Ähnliches.“ Ata sagte: „Man sollte seine Absicht andeuten und sie nicht offen aussprechen. Man kann sagen: ‚Ich habe ein Anliegen. Ich habe gute Neuigkeiten. Lob sei Allah; du bist würdig, wieder zu heiraten.‘“ Sie (die Witwe) mag erwidern: „Ich höre Ihnen zu“, aber sie sollte kein Versprechen abgeben. Ihr Vormund sollte ohne ihr Wissen kein Versprechen abgeben (jemandem, sie zu verheiraten). Wenn sie jedoch während der Wartezeit (Iddat) jemandem die Ehe verspricht und dieser sie schließlich heiratet, dürfen sie nicht durch Scheidung getrennt werden (d. h. die Ehe ist gültig).
Sahih Al-Buchari : 73
Jabir (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ أَبِي بَكْرٍ الْمُقَدَّمِيُّ، حَدَّثَنَا مُعْتَمِرٌ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ الْمُنْكَدِرِ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهما ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" دَخَلْتُ الْجَنَّةَ ـ أَوْ أَتَيْتُ الْجَنَّةَ ـ فَأَبْصَرْتُ قَصْرًا فَقُلْتُ لِمَنْ هَذَا قَالُوا لِعُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ. فَأَرَدْتُ أَنْ أَدْخُلَهُ فَلَمْ يَمْنَعْنِي إِلاَّ عِلْمِي بِغَيْرَتِكَ ". قَالَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ يَا رَسُولَ اللَّهِ بِأَبِي أَنْتَ وَأُمِّي يَا نَبِيَّ اللَّهِ أَوَعَلَيْكَ أَغَارُ.
Der Prophet sagte: „Ich betrat das Paradies und sah einen Palast und fragte: ‚Wem gehört dieser Palast?‘ Sie (die Engel) sagten: ‚Dieser Palast gehört ʿUmar ibn al-Khattab.‘ Ich wollte ihn betreten, und nichts hielt mich davon ab, außer meinem Wissen um dein Ehrgefühl (o ʿUmar).“ ʿUmar sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Mögen meine Eltern für dich geopfert werden! O Prophet Allahs! Wie könnte ich es wagen, zu denken, dass mein Ehrgefühl durch dich verletzt werden könnte?“
Sahih Al-Buchari : 74
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا حَفْصُ بْنُ عُمَرَ الْحَوْضِيُّ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ لأُحَدِّثَنَّكُمْ حَدِيثًا سَمِعْتُهُ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لاَ يُحَدِّثُكُمْ بِهِ أَحَدٌ غَيْرِي، سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ
" إِنَّ مِنْ أَشْرَاطِ السَّاعَةِ أَنْ يُرْفَعَ الْعِلْمُ، وَيَكْثُرَ الْجَهْلُ وَيَكْثُرَ الزِّنَا، وَيَكْثُرَ شُرْبُ الْخَمْرِ، وَيَقِلَّ الرِّجَالُ، وَيَكْثُرَ النِّسَاءُ حَتَّى يَكُونَ لِخَمْسِينَ امْرَأَةً الْقَيِّمُ الْوَاحِدُ ".
Ich werde euch eine Überlieferung berichten, die ich vom Gesandten Allahs (ﷺ) gehört habe, und niemand außer mir wird sie euch mitteilen. Ich hörte den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen: „Zu den Vorzeichen der Stunde gehören folgende: Religiöses Wissen wird verschwinden; allgemeine Unwissenheit (in religiösen Angelegenheiten) wird zunehmen; ungesetzlicher Geschlechtsverkehr wird überhandnehmen; Alkoholkonsum wird überhandnehmen. Die Zahl der Männer wird abnehmen, und die Zahl der Frauen wird so stark zunehmen, dass ein Mann für fünfzig Frauen sorgen wird.“
Sahih Al-Buchari : 75
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا يَحْيَى، عَنْ هِشَامٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبِي، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّ هِنْدَ بِنْتَ عُتْبَةَ، قَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ أَبَا سُفْيَانَ رَجُلٌ شَحِيحٌ، وَلَيْسَ يُعْطِينِي مَا يَكْفِينِي وَوَلَدِي، إِلاَّ مَا أَخَذْتُ مِنْهُ وَهْوَ لاَ يَعْلَمُ فَقَالَ
" خُذِي مَا يَكْفِيكِ وَوَلَدَكِ بِالْمَعْرُوفِ ".
Hind bint ʿUtba sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Abu Sufyan ist geizig und gibt mir nicht genug für mich und meine Kinder. Darf ich ohne sein Wissen etwas von seinem Besitz nehmen?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Nimm, was für dich und deine Kinder ausreichend ist, und der Betrag sollte gerecht und angemessen sein.“
Sahih Al-Buchari : 76
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا مُعَاذُ بْنُ هِشَامٍ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي، عَنْ يُونُسَ ـ قَالَ عَلِيٌّ هُوَ الإِسْكَافُ ـ عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، رضى الله عنه قَالَ مَا عَلِمْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أَكَلَ عَلَى سُكُرُّجَةٍ قَطُّ، وَلاَ خُبِزَ لَهُ مُرَقَّقٌ قَطُّ، وَلاَ أَكَلَ عَلَى خِوَانٍ. قِيلَ لِقَتَادَةَ فَعَلَى مَا كَانُوا يَأْكُلُونَ قَالَ عَلَى السُّفَرِ.
Soweit mir bekannt ist, nahm der Prophet (ﷺ) seine Mahlzeiten nie auf einem großen Tablett ein, noch aß er jemals dünn gebackenes Brot, noch aß er jemals an einem Esstisch.
Sahih Al-Buchari : 77
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسْلِمُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، حَدَّثَنَا قَتَادَةُ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ سَمِعْتُ مِنْ، رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حَدِيثًا لاَ يُحَدِّثُكُمْ بِهِ غَيْرِي قَالَ
" مِنْ أَشْرَاطِ السَّاعَةِ أَنْ يَظْهَرَ الْجَهْلُ، وَيَقِلَّ الْعِلْمُ، وَيَظْهَرَ الزِّنَا، وَتُشْرَبَ الْخَمْرُ، وَيَقِلَّ الرِّجَالُ، وَيَكْثُرَ النِّسَاءُ، حَتَّى يَكُونَ لِخَمْسِينَ امْرَأَةً قَيِّمُهُنَّ رَجُلٌ وَاحِدٌ ".
Ich hörte vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) eine Überlieferung, die niemand anderes als ich euch weitergeben werde. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte:
„Zu den Vorzeichen des kommenden Tages gehören folgende: Allgemeine Unwissenheit (in religiösen Angelegenheiten) wird herrschen, das (religiöse) Wissen wird abnehmen, unerlaubter Geschlechtsverkehr wird sich ausbreiten, alkoholische Getränke werden (in Hülle und Fülle) konsumiert werden, die Zahl der Männer wird abnehmen und die der Frauen so stark zunehmen, dass auf je 50 Frauen ein Mann kommen wird, der sich um sie kümmert.“
Sahih Al-Buchari : 78
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَبْدِ الْحَمِيدِ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ زَيْدِ بْنِ الْخَطَّابِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْحَارِثِ بْنِ نَوْفَلٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ ـ رضى الله عنه ـ خَرَجَ إِلَى الشَّأْمِ حَتَّى إِذَا كَانَ بِسَرْغَ لَقِيَهُ أُمَرَاءُ الأَجْنَادِ أَبُو عُبَيْدَةَ بْنُ الْجَرَّاحِ وَأَصْحَابُهُ، فَأَخْبَرُوهُ أَنَّ الْوَبَاءَ قَدْ وَقَعَ بِأَرْضِ الشَّأْمِ. قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ فَقَالَ عُمَرُ ادْعُ لِي الْمُهَاجِرِينَ الأَوَّلِينَ. فَدَعَاهُمْ فَاسْتَشَارَهُمْ وَأَخْبَرَهُمْ أَنَّ الْوَبَاءَ قَدْ وَقَعَ بِالشَّأْمِ فَاخْتَلَفُوا. فَقَالَ بَعْضُهُمْ قَدْ خَرَجْتَ لأَمْرٍ، وَلاَ نَرَى أَنْ تَرْجِعَ عَنْهُ. وَقَالَ بَعْضُهُمْ مَعَكَ بَقِيَّةُ النَّاسِ وَأَصْحَابُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ نَرَى أَنْ تُقْدِمَهُمْ عَلَى هَذَا الْوَبَاءِ. فَقَالَ ارْتَفِعُوا عَنِّي. ثُمَّ قَالَ ادْعُوا لِي الأَنْصَارَ. فَدَعَوْتُهُمْ فَاسْتَشَارَهُمْ، فَسَلَكُوا سَبِيلَ الْمُهَاجِرِينَ، وَاخْتَلَفُوا كَاخْتِلاَفِهِمْ، فَقَالَ ارْتَفِعُوا عَنِّي. ثُمَّ قَالَ ادْعُ لِي مَنْ كَانَ هَا هُنَا مِنْ مَشْيَخَةِ قُرَيْشٍ مِنْ مُهَاجِرَةِ الْفَتْحِ. فَدَعَوْتُهُمْ، فَلَمْ يَخْتَلِفْ مِنْهُمْ عَلَيْهِ رَجُلاَنِ، فَقَالُوا نَرَى أَنْ تَرْجِعَ بِالنَّاسِ، وَلاَ تُقْدِمَهُمْ عَلَى هَذَا الْوَبَاءِ، فَنَادَى عُمَرُ فِي النَّاسِ، إِنِّي مُصَبِّحٌ عَلَى ظَهْرٍ، فَأَصْبِحُوا عَلَيْهِ. قَالَ أَبُو عُبَيْدَةَ بْنُ الْجَرَّاحِ أَفِرَارًا مِنْ قَدَرِ اللَّهِ فَقَالَ عُمَرُ لَوْ غَيْرُكَ قَالَهَا يَا أَبَا عُبَيْدَةَ، نَعَمْ نَفِرُّ مِنْ قَدَرِ اللَّهِ إِلَى قَدَرِ اللَّهِ، أَرَأَيْتَ لَوْ كَانَ لَكَ إِبِلٌ هَبَطَتْ وَادِيًا لَهُ عُدْوَتَانِ، إِحْدَاهُمَا خَصِبَةٌ، وَالأُخْرَى جَدْبَةٌ، أَلَيْسَ إِنْ رَعَيْتَ الْخَصْبَةَ رَعَيْتَهَا بِقَدَرِ اللَّهِ، وَإِنْ رَعَيْتَ الْجَدْبَةَ رَعَيْتَهَا بِقَدَرِ اللَّهِ قَالَ فَجَاءَ عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ، وَكَانَ مُتَغَيِّبًا فِي بَعْضِ حَاجَتِهِ فَقَالَ إِنَّ عِنْدِي فِي هَذَا عِلْمًا سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ
" إِذَا سَمِعْتُمْ بِهِ بِأَرْضٍ فَلاَ تَقْدَمُوا عَلَيْهِ، وَإِذَا وَقَعَ بِأَرْضٍ وَأَنْتُمْ بِهَا فَلاَ تَخْرُجُوا فِرَارًا مِنْهُ ". قَالَ فَحَمِدَ اللَّهَ عُمَرُ ثُمَّ انْصَرَفَ.
ʿUmar ibn al-Khattab reiste nach Scham. Als er Sargh erreichte, trafen ihn die Befehlshaber der muslimischen Armee, Abu ʿUbaida ibn al-Jarrah und seine Gefährten, und berichteten ihm von einer Epidemie in Scham. ʿUmar sagte: „Ruft die frühen Auswanderer zu mir.“ So rief ʿUmar sie zusammen, beriet sich mit ihnen und informierte sie über den Ausbruch der Epidemie. Die Meinungen der Auswanderer gingen auseinander. Einige sagten: „Wir sind aus einem bestimmten Grund aufgebrochen und halten es nicht für richtig, diesen aufzugeben“, während andere (zu ʿUmar) sagten: „Du hast andere Leute und die Gefährten des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) bei dir. Ratt uns daher nicht, sie in diese Epidemie zu bringen.“ ʿUmar sagte zu ihnen: „Lasst mich jetzt in Ruhe.“ Dann sagte er: „Ruft die Ansar zu mir.“ Ich rief sie zusammen, und er beriet sich mit ihnen. Sie folgten dem Beispiel der Auswanderer, waren aber unterschiedlicher Meinung. Dann sagte er zu ihnen: „Geht jetzt weg!“, und fügte hinzu: „Ruft die Ältesten der Quraisch, die im Jahr der Eroberung Mekkas ausgewandert sind, zu mir.“ Ich rief sie zusammen, und sie waren sich einig: „Wir raten dir, mit den Leuten zurückzukehren und sie nicht an diesen Ort der Seuche zu bringen.“ So verkündete Umar: „Ich werde morgen früh nach Medina zurückreiten, also solltet ihr dasselbe tun.“ Abu Ubaida ibn al-Jarra sagte zu Umar: „Flieht ihr vor dem, was Allah geboten hat?“ Umar sagte: „Hätte doch jemand anderes so etwas gesagt, o Abu Ubaida! Ja, wir fliehen vor dem, was Allah geboten hat, hin zu dem, was Allah geboten hat.“ Stimmt ihr nicht zu, dass, wenn ihr Kamele durch ein Tal mit zwei Weidegründen führt,
ihr sie nur auf der grünen Weide weiden lassen würdet,
und auf der trockenen Weide,
wenn Allah es so geboten hat?
Zu dieser Zeit kam ʿAbdur-Rahman ibn ʿAuf, der wegen einer Arbeit abwesend gewesen war, und sagte: „Ich habe etwas Wissen darüber. Ich habe den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen hören: ‚Wenn ihr von einem Pestausbruch in einem Land hört, geht nicht dorthin; aber wenn die Pest in einem Land ausbricht, in dem ihr euch aufhaltet, flieht nicht davor.‘“ ʿUmar dankte Allah und kehrte nach Medina zurück.
Sahih Al-Buchari : 79
Aba 'Uthman al-Nahdi (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا قَتَادَةُ، قَالَ سَمِعْتُ أَبَا عُثْمَانَ النَّهْدِيَّ، أَتَانَا كِتَابُ عُمَرَ وَنَحْنُ مَعَ عُتْبَةَ بْنِ فَرْقَدٍ بِأَذْرَبِيجَانَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَنِ الْحَرِيرِ، إِلاَّ هَكَذَا، وَأَشَارَ بِإِصْبَعَيْهِ اللَّتَيْنِ تَلِيَانِ الإِبْهَامَ قَالَ فِيمَا عَلِمْنَا أَنَّهُ يَعْنِي الأَعْلاَمَ.
Während unseres Aufenthalts bei Utba ibn Farqad in Adharbijan erreichte uns ein Brief von Umar, in dem er mitteilte, dass der Gesandte Allahs die Verwendung von Seide verboten habe, außer in diesem Umfang. Dann deutete er mit Zeige- und Mittelfinger darauf. Soweit wir wissen, meinte er damit Stickereien.
Sahih Al-Buchari : 80
Abu Sulaiman (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، حَدَّثَنَا أَيُّوبُ، عَنْ أَبِي قِلاَبَةَ، عَنْ أَبِي سُلَيْمَانَ، مَالِكِ بْنِ الْحُوَيْرِثِ قَالَ أَتَيْنَا النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم وَنَحْنُ شَبَبَةٌ مُتَقَارِبُونَ، فَأَقَمْنَا عِنْدَهُ عِشْرِينَ لَيْلَةً، فَظَنَّ أَنَّا اشْتَقْنَا أَهْلَنَا، وَسَأَلَنَا عَمَّنْ تَرَكْنَا فِي أَهْلِنَا، فَأَخْبَرْنَاهُ، وَكَانَ رَفِيقًا رَحِيمًا فَقَالَ
" ارْجِعُوا إِلَى أَهْلِيكُمْ فَعَلِّمُوهُمْ وَمُرُوهُمْ، وَصَلُّوا كَمَا رَأَيْتُمُونِي أُصَلِّي، وَإِذَا حَضَرَتِ الصَّلاَةُ فَلْيُؤَذِّنْ لَكُمْ أَحَدُكُمْ، ثُمَّ لِيَؤُمَّكُمْ أَكْبَرُكُمْ ".
Wir kamen zum Propheten (ﷺ), eine Gruppe junger Männer von etwa gleichem Alter, und verbrachten zwanzig Nächte bei ihm. Da dachte er, wir sorgten uns um unsere Familien, und fragte uns, wen wir zurückgelassen hätten, um sich um unsere Familien zu kümmern. Wir nannten ihm die Namen. Er war gütig und barmherzig und sagte: „Kehrt zu euren Familien zurück, lehrt sie (das religiöse Wissen) und gebietet ihnen (gute Taten zu vollbringen). Verrichtet eure Gebete so, wie ihr mich beten gesehen habt. Wenn die Gebetszeit gekommen ist, soll einer von euch zum Gebet rufen (Adhan), und der Älteste von euch soll das Gebet leiten.“