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Sahih Muslim : 141
Sahih
حَدَّثَنَا ​يَحْيَى ‌بْنُ ​أَيُّوبَ، ‌وَقُتَيْبَةُ، - يَعْنِي ابْنَ سَعِيدٍ - وَابْنُ حُجْرٍ قَالُوا حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، - هُوَ ابْنُ جَعْفَرٍ - عَنِ الْعَلاَءِ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ إِذَا مَاتَ الإِنْسَانُ انْقَطَعَ عَنْهُ عَمَلُهُ إِلاَّ مِنْ ثَلاَثَةٍ إِلاَّ مِنْ صَدَقَةٍ جَارِيَةٍ أَوْ عِلْمٍ يُنْتَفَعُ بِهِ أَوْ وَلَدٍ صَالِحٍ يَدْعُو لَهُ ‏"‏ ‏.‏
Abu ​Huraira ‌(Allahs ​Wohlgefallen ‌sei mit ihm) berichtete, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: Wenn ein Mensch stirbt, enden seine Taten, außer dreien: wiederkehrender Wohltätigkeit, Wissen, von dem die Menschen profitieren, oder einem frommen Sohn, der für ihn (für den Verstorbenen) betet.
Sahih Muslim #4223 Sahih
Sahih Muslim : 142
Sahih
حَدَّثَنِي ​عَلِيُّ ‌بْنُ ‌حُجْرٍ ‌السَّعْدِيُّ، حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ مُسْهِرٍ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ دَخَلَتْ هِنْدٌ بِنْتُ عُتْبَةَ امْرَأَةُ أَبِي سُفْيَانَ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ أَبَا سُفْيَانَ رَجُلٌ شَحِيحٌ لاَ يُعْطِينِي مِنَ النَّفَقَةِ مَا يَكْفِينِي وَيَكْفِي بَنِيَّ إِلاَّ مَا أَخَذْتُ مِنْ مَالِهِ بِغَيْرِ عِلْمِهِ ‏.‏ فَهَلْ عَلَىَّ فِي ذَلِكَ مِنْ جُنَاحٍ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏ "‏ خُذِي مِنْ مَالِهِ بِالْمَعْرُوفِ مَا يَكْفِيكِ وَيَكْفِي بَنِيكِ ‏"‏ ‏.‏
Aischa ​berichtete: ‌Hind., ‌die ‌Tochter von Utba, der Frau von Abu Sufyan, kam zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und sagte: „Abu Sufyan ist ein Geizhals. Er sorgt nicht ausreichend für meinen und den Unterhalt meiner Kinder, und ich sehe mich gezwungen, heimlich etwas von seinem Vermögen zu nehmen. Ist das eine Sünde für mich?“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm): „Nimm von seinem Besitz, was üblich ist und für dich und deine Kinder ausreicht.“
Sahih Muslim #4477 Sahih
Sahih Muslim : 143
Sahih
حَدَّثَنَا ‌عَبْدُ ​اللَّهِ ​بْنُ ​مَسْلَمَةَ بْنِ قَعْنَبٍ، حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ، - يَعْنِي ابْنَ بِلاَلٍ - عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ هُرْمُزَ، أَنَّ نَجْدَةَ، كَتَبَ إِلَى ابْنِ عَبَّاسٍ يَسْأَلُهُ عَنْ خَمْسِ، خِلاَلٍ ‏.‏ فَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ لَوْلاَ أَنْ أَكْتُمَ، عِلْمًا مَا كَتَبْتُ إِلَيْهِ ‏.‏ كَتَبَ إِلَيْهِ نَجْدَةُ أَمَّا بَعْدُ فَأَخْبِرْنِي هَلْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَغْزُو بِالنِّسَاءِ وَهَلْ كَانَ يَضْرِبُ لَهُنَّ بِسَهْمٍ وَهَلْ كَانَ يَقْتُلُ الصِّبْيَانَ وَمَتَى يَنْقَضِي يُتْمُ الْيَتِيمِ وَعَنِ الْخُمْسِ لِمَنْ هُوَ فَكَتَبَ إِلَيْهِ ابْنُ عَبَّاسٍ كَتَبْتَ تَسْأَلُنِي هَلْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَغْزُو بِالنِّسَاءِ وَقَدْ كَانَ يَغْزُو بِهِنَّ فَيُدَاوِينَ الْجَرْحَى وَيُحْذَيْنَ مِنَ الْغَنِيمَةِ وَأَمَّا بِسَهْمٍ فَلَمْ يَضْرِبْ لَهُنَّ وَإِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لَمْ يَكُنْ يَقْتُلُ الصِّبْيَانَ فَلاَ تَقْتُلِ الصِّبْيَانَ وَكَتَبْتَ تَسْأَلُنِي مَتَى يَنْقَضِي يُتْمُ الْيَتِيمِ فَلَعَمْرِي إِنَّ الرَّجُلَ لَتَنْبُتُ لِحْيَتُهُ وَإِنَّهُ لَضَعِيفُ الأَخْذِ لِنَفْسِهِ ضَعِيفُ الْعَطَاءِ مِنْهَا فَإِذَا أَخَذَ لِنَفْسِهِ مِنْ صَالِحِ مَا يَأْخُذُ النَّاسُ فَقَدْ ذَهَبَ عَنْهُ الْيُتْمُ وَكَتَبْتَ تَسْأَلُنِي عَنِ الْخُمْسِ لِمَنْ هُوَ وَإِنَّا كُنَّا نَقُولُ هُوَ لَنَا ‏.‏ فَأَبَى عَلَيْنَا قَوْمُنَا ذَاكَ ‏.‏
Es ‌wird ​von ​Yazid ​ibn Hurmuz überliefert, dass Najda Ibn Abbas fünf Fragen stellte. Ibn Abbas erwiderte: „Hätte ich nicht die Furcht, durch das Verschweigen dieses Wissens eine Sünde zu begehen, hätte ich ihm nicht geschrieben.“ Najda schrieb ihm (nachdem er den Allmächtigen gepriesen und den Propheten gesegnet hatte): „Sag mir, ob der Gesandte Allahs (ﷺ) Frauen mit in den Dschihad nahm; (falls ja), ob er ihnen einen festen Anteil der Beute zuwies; ob er die Kinder (des Feindes) im Krieg tötete; wie lange ein Waisenkind als solches galt; und für wen der Khums (ein Fünftel der Beute) als Beute galt.“ Ibn Abbas antwortete ihm: „Du fragst mich, ob der Gesandte Allahs (ﷺ) Frauen mit in den Dschihad nahm. Er nahm sie mit in die Schlacht und kämpfte manchmal an ihrer Seite.“ Sie pflegten die Verwundeten und erhielten dafür einen Teil der Beute, doch er wies ihnen keinen festen Anteil zu. Der Gesandte Allahs (ﷺ) tötete nicht die Kinder des Feindes, so sollt auch ihr die Kinder nicht töten. Ihr habt mich außerdem gefragt, wann die Waisenrolle eines Waisen endet. Bei meinem Leben, wenn ein Mann einen Bart trägt, aber noch nicht in der Lage ist, seinen Anspruch gegenüber anderen geltend zu machen oder seine Pflichten ihnen gegenüber zu erfüllen, ist er weiterhin ein Waisenkind und muss als solches behandelt werden. Sobald er jedoch wie ein Erwachsener für seine Angelegenheiten sorgen kann, ist er kein Waisenkind mehr. Ihr habt mich auch nach dem Khums gefragt und wem es zusteht. Wir (die Verwandten des Gesandten Allahs) pflegten zu sagen: „Es steht uns zu“, doch jene Leute (d. h. die Banu Umayya) haben es uns verweigert.
Sahih Muslim #4684 Sahih
Sahih Muslim : 144
Sahih
حَدَّثَنَا ‌يَحْيَى ​بْنُ ​حَبِيبٍ ‌الْحَارِثِيُّ، حَدَّثَنَا خَالِدُ بْنُ الْحَارِثِ، حَدَّثَنَا ابْنُ جُرَيْجٍ، حَدَّثَنِي يُونُسُ بْنُ يُوسُفَ، عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، قَالَ تَفَرَّقَ النَّاسُ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، فَقَالَ لَهُ نَاتِلُ أَهْلِ الشَّامِ أَيُّهَا الشَّيْخُ حَدِّثْنَا حَدِيثًا سَمِعْتَهُ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ نَعَمْ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ "‏ إِنَّ أَوَّلَ النَّاسِ يُقْضَى يَوْمَ الْقِيَامَةِ عَلَيْهِ رَجُلٌ اسْتُشْهِدَ فَأُتِيَ بِهِ فَعَرَّفَهُ نِعَمَهُ فَعَرَفَهَا قَالَ فَمَا عَمِلْتَ فِيهَا قَالَ قَاتَلْتُ فِيكَ حَتَّى اسْتُشْهِدْتُ ‏.‏ قَالَ كَذَبْتَ وَلَكِنَّكَ قَاتَلْتَ لأَنْ يُقَالَ جَرِيءٌ ‏.‏ فَقَدْ قِيلَ ‏.‏ ثُمَّ أُمِرَ بِهِ فَسُحِبَ عَلَى وَجْهِهِ حَتَّى أُلْقِيَ فِي النَّارِ وَرَجُلٌ تَعَلَّمَ الْعِلْمَ وَعَلَّمَهُ وَقَرَأَ الْقُرْآنَ فَأُتِيَ بِهِ فَعَرَّفَهُ نِعَمَهُ فَعَرَفَهَا قَالَ فَمَا عَمِلْتَ فِيهَا قَالَ تَعَلَّمْتُ الْعِلْمَ وَعَلَّمْتُهُ وَقَرَأْتُ فِيكَ الْقُرْآنَ ‏.‏ قَالَ كَذَبْتَ وَلَكِنَّكَ تَعَلَّمْتَ الْعِلْمَ لِيُقَالَ عَالِمٌ ‏.‏ وَقَرَأْتَ الْقُرْآنَ لِيُقَالَ هُوَ قَارِئٌ ‏.‏ فَقَدْ قِيلَ ثُمَّ أُمِرَ بِهِ فَسُحِبَ عَلَى وَجْهِهِ حَتَّى أُلْقِيَ فِي النَّارِ ‏.‏ وَرَجُلٌ وَسَّعَ اللَّهُ عَلَيْهِ وَأَعْطَاهُ مِنْ أَصْنَافِ الْمَالِ كُلِّهِ فَأُتِيَ بِهِ فَعَرَّفَهُ نِعَمَهُ فَعَرَفَهَا قَالَ فَمَا عَمِلْتَ فِيهَا قَالَ مَا تَرَكْتُ مِنْ سَبِيلٍ تُحِبُّ أَنْ يُنْفَقَ فِيهَا إِلاَّ أَنْفَقْتُ فِيهَا لَكَ قَالَ كَذَبْتَ وَلَكِنَّكَ فَعَلْتَ لِيُقَالَ هُوَ جَوَادٌ ‏.‏ فَقَدْ قِيلَ ثُمَّ أُمِرَ بِهِ فَسُحِبَ عَلَى وَجْهِهِ ثُمَّ أُلْقِيَ فِي النَّارِ ‏"‏ ‏.‏
Es ‌wurde ​von ​Sulaiman ‌ibn Yasar überliefert, der sagte: Leute aus der Gegend um Abu Huraira und Natil, der aus dem syrischen Volk stammte, sagten zu ihm: „O Scheich, erzähle uns eine Überlieferung, die du vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) gehört hast.“ Er sagte: „Ja. Ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: Der erste Mensch, über den am Tag des Gerichts entschieden wird, ist ein Märtyrer. Er wird vor den Richterstuhl gebracht werden. Allah wird ihn Seine Segnungen aufzählen lassen, und er wird sie aufzählen und zugeben, sie zu Lebzeiten genossen zu haben. Dann wird Allah fragen: ‚Was hast du getan, um diese Segnungen zu erwidern?‘ Er wird antworten: ‚Ich habe für Dich gekämpft, bis ich als Märtyrer starb.‘ Allah wird sagen: ‚Du hast gelogen.‘“ Du hast gekämpft, um als „tapferer Krieger“ bezeichnet zu werden. Und so wurdest du auch genannt. Dann wird der Befehl gegen ihn ergehen, und er wird mit dem Gesicht nach unten in die Hölle geschleift und geworfen. Dann wird ein Mann herbeigeführt, der Wissen erworben und weitergegeben und den Koran rezitiert hat. Er wird herbeigeführt, und Allah wird ihn Seine Segnungen aufzählen lassen, und er wird sie aufzählen (und zugeben, sie zu Lebzeiten genossen zu haben). Dann wird Allah fragen: Was hast du getan (um diese Segnungen zu erwidern)? Er wird sagen: Ich habe Wissen erworben und verbreitet und den Koran rezitiert, um Dein Wohlgefallen zu erlangen. Allah wird sagen: Du hast gelogen. Du hast Wissen erworben, um als „Gelehrter“ bezeichnet zu werden, und du hast den Koran rezitiert, damit man sagt: „Er ist ein Qari“, und so wurde es gesagt. Dann wird der Befehl gegen ihn ergehen, und er wird mit dem Gesicht nach unten ins Feuer geschleift und geworfen. Dann wird ein Mann herbeigeführt, den Allah überaus reich gemacht und mit jedem erdenklichen Reichtum beschenkt hat. Er wird herbeigeführt werden, und Allah wird ihn Seine Segnungen aufzählen lassen. Er wird sie aufzählen und zugeben, sie zu Lebzeiten genossen zu haben. Allah wird ihn dann fragen: Was hast du getan, um diese Segnungen zu erwidern? Er wird sagen: Ich habe Geld für alles ausgegeben, wofür Du es wolltest. Allah wird sagen: Du lügst. Du hast es getan, damit man über dich sagen kann: „Er ist ein großzügiger Mensch“, und so wurde es gesagt. Dann wird Allah den Befehl geben, und er wird mit dem Gesicht nach unten in die Hölle geschleift und geworfen werden.
Sahih Muslim #4923 Sahih
Sahih Muslim : 145
Sahih
حَدَّثَنَا ‌أَبُو ‌بَكْرِ ​بْنُ ‌أَبِي شَيْبَةَ، حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، ح وَحَدَّثَنِي أَبُو سَعِيدٍ، الأَشَجُّ حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، عَنْ سَالِمِ بْنِ أَبِي الْجَعْدِ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ تَسَمَّوْا بِاسْمِي وَلاَ تَكَنَّوْا بِكُنْيَتِي فَإِنِّي أَنَا أَبُو الْقَاسِمِ أَقْسِمُ بَيْنَكُمْ ‏"‏ ‏.‏ وَفِي رِوَايَةِ أَبِي بَكْرٍ ‏"‏ وَلاَ تَكْتَنُوا ‏"‏ ‏.‏
Jabir ‌ibn ‌Abdullah ​berichtete, ‌dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Nennt meinen Namen, aber nennt nicht den Beinamen Abu'l-Qasim, denn ich bin Abu'l-Qasim, der unter euch die Kriegsbeute verteilt und das Wissen (der Offenbarung) verbreitet.“ Dieser Hadith wurde von Abu Bakr überliefert, jedoch mit einer leichten Abweichung im Wortlaut.
Sahih Muslim #5591 Sahih
Sahih Muslim : 146
Sahih
حَدَّثَنَا ‌يَحْيَى ‌بْنُ ​يَحْيَى ​التَّمِيمِيُّ، قَالَ قَرَأْتُ عَلَى مَالِكٍ عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَبْدِ، الْحَمِيدِ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ زَيْدِ بْنِ الْخَطَّابِ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْحَارِثِ بْنِ نَوْفَلٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، خَرَجَ إِلَى الشَّامِ حَتَّى إِذَا كَانَ بِسَرْغَ لَقِيَهُ أَهْلُ الأَجْنَادِ أَبُو عُبَيْدَةَ بْنُ الْجَرَّاحِ وَأَصْحَابُهُ فَأَخْبَرُوهُ أَنَّ الْوَبَاءَ قَدْ وَقَعَ بِالشَّامِ ‏.‏ قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ فَقَالَ عُمَرُ ادْعُ لِيَ الْمُهَاجِرِينَ الأَوَّلِينَ ‏.‏ فَدَعَوْتُهُمْ فَاسْتَشَارَهُمْ وَأَخْبَرَهُمْ أَنَّ الْوَبَاءَ قَدْ وَقَعَ بِالشَّامِ فَاخْتَلَفُوا فَقَالَ بَعْضُهُمْ قَدْ خَرَجْتَ لأَمْرٍ وَلاَ نَرَى أَنْ تَرْجِعَ عَنْهُ ‏.‏ وَقَالَ بَعْضُهُمْ مَعَكَ بَقِيَّةُ النَّاسِ وَأَصْحَابُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ نَرَى أَنْ تُقْدِمَهُمْ عَلَى هَذَا الْوَبَاءِ ‏.‏ فَقَالَ ارْتَفِعُوا عَنِّي ‏.‏ ثُمَّ قَالَ ادْعُ لِيَ الأَنْصَارَ فَدَعَوْتُهُمْ لَهُ فَاسْتَشَارَهُمْ فَسَلَكُوا سَبِيلَ الْمُهَاجِرِينَ وَاخْتَلَفُوا كَاخْتِلاَفِهِمْ ‏.‏ فَقَالَ ارْتَفِعُوا عَنِّي ‏.‏ ثُمَّ قَالَ ادْعُ لِي مَنْ كَانَ هَا هُنَا مِنْ مَشْيَخَةِ قُرَيْشٍ مِنْ مُهَاجِرَةِ الْفَتْحِ ‏.‏ فَدَعَوْتُهُمْ فَلَمْ يَخْتَلِفْ عَلَيْهِ رَجُلاَنِ فَقَالُوا نَرَى أَنْ تَرْجِعَ بِالنَّاسِ وَلاَ تُقْدِمْهُمْ عَلَى هَذَا الْوَبَاءِ ‏.‏ فَنَادَى عُمَرُ فِي النَّاسِ إِنِّي مُصْبِحٌ عَلَى ظَهْرٍ فَأَصْبِحُوا عَلَيْهِ ‏.‏ فَقَالَ أَبُو عُبَيْدَةَ بْنُ الْجَرَّاحِ أَفِرَارًا مِنْ قَدَرِ اللَّهِ فَقَالَ عُمَرُ لَوْ غَيْرُكَ قَالَهَا يَا أَبَا عُبَيْدَةَ - وَكَانَ عُمَرُ يَكْرَهُ خِلاَفَهُ - نَعَمْ نَفِرُّ مِنْ قَدَرِ اللَّهِ إِلَى قَدَرِ اللَّهِ أَرَأَيْتَ لَوْ كَانَتْ لَكَ إِبِلٌ فَهَبَطْتَ وَادِيًا لَهُ عِدْوَتَانِ إِحْدَاهُمَا خَصْبَةٌ وَالأُخْرَى جَدْبَةٌ أَلَيْسَ إِنْ رَعَيْتَ الْخَصْبَةَ رَعَيْتَهَا بِقَدَرِ اللَّهِ وَإِنْ رَعَيْتَ الْجَدْبَةَ رَعَيْتَهَا بِقَدَرِ اللَّهِ قَالَ فَجَاءَ عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ وَكَانَ مُتَغَيِّبًا فِي بَعْضِ حَاجَتِهِ فَقَالَ إِنَّ عِنْدِي مِنْ هَذَا عِلْمًا سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ "‏ إِذَا سَمِعْتُمْ بِهِ بِأَرْضٍ فَلاَ تَقْدَمُوا عَلَيْهِ وَإِذَا وَقَعَ بِأَرْضٍ وَأَنْتُمْ بِهَا فَلاَ تَخْرُجُوا فِرَارًا مِنْهُ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ فَحَمِدَ اللَّهَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ ثُمَّ انْصَرَفَ ‏.‏
Abdullah ‌ibn ‌Abbas ​berichtete: ​Umar ibn al-Chattab brach nach Syrien auf. Als er Sargh (eine Stadt am Rande des Hedschas auf dem Weg nach Syrien) erreichte, traf er dort den Befehlshaber der Streitkräfte, Abu Ubaida ibn Jandb, und seine Gefährten. Sie berichteten ihm, dass in Syrien eine Seuche ausgebrochen sei. Ibn Abbas berichtete weiter, dass Umar sagte: „Ruft die ersten Auswanderer zu mir.“ So rief ich sie. Er (Hadrat Umar) suchte ihren Rat, und sie sagten ihm, dass die Seuche in Syrien ausgebrochen sei. Es gab unterschiedliche Meinungen (ob sie unter diesen Umständen weiterziehen oder in ihre Heimat zurückkehren sollten). Einige von ihnen sagten: „Du (Umar) bist aufgebrochen, um eine Aufgabe zu erfüllen, und deshalb raten wir dir nicht zur Umkehr.“ Andere wiederum sagten: „Du führst die letzten Menschen (der heiligen Galaxie) und die Gefährten des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) mit dir, deshalb raten wir dir nicht, dich mit solch angesehenen Persönlichkeiten diesem Unglück zu nähern und sie so absichtlich einer Gefahr auszusetzen.“ Er (Hadrat Umar) sagte: „Ihr könnt nun gehen.“ Er sagte: „Ruft die Ansar zu mir.“ So rief ich sie zu ihm, und er beriet sich mit ihnen. Sie folgten demselben Weg wie die Muhajirin und waren sich in ihren Meinungen uneinig, wie zuvor. Er sagte: „Nun könnt ihr gehen.“ Er sagte erneut: „Ruft die Ältesten der Quraisch zu mir, die vor dem Sieg (dem Sieg von Mekka) ausgewandert waren.“ Ich rief sie also (und Hadrat Umar befragte sie), und nicht ein einziger wich von der Meinung der vorherigen Gesandten ab. Sie sagten: „Wir sind der Meinung, dass du besser mit dem Volk zurückkehren und es nicht in diese Plage führen solltest.“ So verkündete Umar dem Volk: „Morgen werde ich auf dem Rücken des Volkes sein.“ So brachen sie am Morgen auf, woraufhin Abu Ubaida ibn Jarrah fragte: „Wollt ihr vor dem göttlichen Erlass fliehen?“ Umar erwiderte: „Hätte das jemand anderes als du gesagt!“ Umar missbilligte dessen Widerspruch und sagte: „Ja, wir fliehen vor dem göttlichen Erlass – und zwar vor dem göttlichen Erlass.“ Stell dir vor, du hättest Kamele und befändest dich in einem Tal mit zwei Seiten, von denen eine grün und die andere karg ist. Würdest du nicht im Einklang mit dem göttlichen Gebot handeln, wenn du sie auf der grünen Weide weiden ließest? Und selbst wenn du sie auf der kargen Weide weiden ließest, würdest du im Einklang mit dem göttlichen Gebot handeln. Zufällig kam 'Abd ar-Rahman ibn 'Auf, der wegen einiger Angelegenheiten abwesend gewesen war. Er sagte: „Ich weiß, dass ich den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen hörte: ‚Wenn ihr von der Anwesenheit einer Seuche in einem Land hört, betretet es nicht. Doch wenn sie sich in dem Land ausbreitet, in dem ihr seid, flieht nicht davor.‘“ Daraufhin lobte 'Umar ibn al-Khattab Allah und kehrte zurück.
Sahih Muslim #5784 Sahih
Sahih Muslim : 147
Sahih
وَحَدَّثَنِي ​أَبُو ‌الطَّاهِرِ، ​وَحَرْمَلَةُ، ‌- وَتَقَارَبَا فِي اللَّفْظِ - قَالاَ أَخْبَرَنَا ابْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَنَّ أَبَا سَلَمَةَ بْنَ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ عَوْفٍ، حَدَّثَهُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ لاَ عَدْوَى ‏"‏ ‏.‏ وَيُحَدِّثُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ لاَ يُورِدُ مُمْرِضٌ عَلَى مُصِحٍّ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ أَبُو سَلَمَةَ كَانَ أَبُو هُرَيْرَةَ يُحَدِّثُهُمَا كِلْتَيْهِمَا عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ صَمَتَ أَبُو هُرَيْرَةَ بَعْدَ ذَلِكَ عَنْ قَوْلِهِ ‏"‏ لاَ عَدْوَى ‏"‏ ‏.‏ وَأَقَامَ عَلَى ‏"‏ أَنْ لاَ يُورِدُ مُمْرِضٌ عَلَى مُصِحٍّ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ فَقَالَ الْحَارِثُ بْنُ أَبِي ذُبَابٍ - وَهُوَ ابْنُ عَمِّ أَبِي هُرَيْرَةَ - قَدْ كُنْتُ أَسْمَعُكَ يَا أَبَا هُرَيْرَةَ تُحَدِّثَنَا مَعَ هَذَا الْحَدِيثِ حَدِيثًا آخَرَ قَدْ سَكَتَّ عَنْهُ كُنْتَ تَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ لاَ عَدْوَى ‏"‏ ‏.‏ فَأَبَى أَبُو هُرَيْرَةَ أَنْ يَعْرِفَ ذَلِكَ وَقَالَ ‏"‏ لاَ يُورِدُ مُمْرِضٌ عَلَى مُصِحٍّ ‏"‏ ‏.‏ فَمَا رَآهُ الْحَارِثُ فِي ذَلِكَ حَتَّى غَضِبَ أَبُو هُرَيْرَةَ فَرَطَنَ بِالْحَبَشِيَّةِ فَقَالَ لِلْحَارِثِ أَتَدْرِي مَاذَا قُلْتُ قَالَ لاَ ‏.‏ قَالَ أَبُو هُرَيْرَةَ ‏.‏ قُلْتُ أَبَيْتُ ‏.‏ قَالَ أَبُو سَلَمَةَ وَلَعَمْرِي لَقَدْ كَانَ أَبُو هُرَيْرَةَ يُحَدِّثُنَا أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ لاَ عَدْوَى ‏"‏ ‏.‏ فَلاَ أَدْرِي أَنَسِيَ أَبُو هُرَيْرَةَ أَوْ نَسَخَ أَحَدُ الْقَوْلَيْنِ الآخَرَ
Abu ​Salama ‌h. ​'Abd ‌al-Rahman b. 'Auf berichtete, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Es gibt keine ansteckende Krankheit.“ Es wird aber auch berichtet, dass er sagte: „Ein Kranker sollte nicht zu einem Gesunden gebracht werden.“ Abu Salama sagte, dass Abu Huraira diese beiden (unterschiedlichen Ahadith) vom Gesandten Allahs (ﷺ) zu überliefern pflegte, später aber zu den Worten „Es gibt keine ansteckende Krankheit“ schwieg, sondern weiterhin darauf beharrte, dass ein Kranker nicht zu einem Gesunden gebracht werden sollte. Harith b. Abu Dhubab (ein Cousin ersten Grades von Abu Huraira) sagte: „Abu Huraira, ich hörte von dir, dass du uns diesen Hadith und den anderen (es gibt keine ansteckende Krankheit) überliefert hast, aber jetzt schweigst du dazu. Du pflegtest zu sagen, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Es gibt keine ansteckende Krankheit.‘“ Abu Huraira stritt ab, davon gewusst zu haben, sagte aber, dass das kranke Kamel nicht zum gesunden gebracht werden dürfe. Harith widersprach ihm jedoch, was Abu Huraira verärgerte. Daraufhin sprach er in abessinischer Sprache zu ihm: „Weißt du, was ich dir gesagt habe?“ Harith antwortete: „Nein.“ Abu Huraira sagte: „Ich habe lediglich bestritten, es gesagt zu haben.“ Abu Salama berichtete: „Bei meinem Leben, Abu Huraira pflegte tatsächlich zu berichten, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) gesagt habe: ‚Es gibt keine ansteckende Krankheit.‘ Ich weiß nicht, ob Abu Huraira dies vergessen hat oder ob er es angesichts der anderen Aussage als aufgehoben betrachtete.“
Sahih Muslim #5791 Sahih
Sahih Muslim : 148
Sahih
حَدَّثَنَا ​أَبُو ​بَكْرِ ‌بْنُ ‌أَبِي شَيْبَةَ، وَأَبُو عَامِرٍ الأَشْعَرِيُّ وَمُحَمَّدُ بْنُ الْعَلاَءِ - وَاللَّفْظُ لأَبِي عَامِرٍ - قَالُوا حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، عَنْ بُرَيْدٍ، عَنْ أَبِي بُرْدَةَ، عَنْ أَبِي مُوسَى، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ إِنَّ مَثَلَ مَا بَعَثَنِي اللَّهُ بِهِ عَزَّ وَجَلَّ مِنَ الْهُدَى وَالْعِلْمِ كَمَثَلِ غَيْثٍ أَصَابَ أَرْضًا فَكَانَتْ مِنْهَا طَائِفَةٌ طَيِّبَةٌ قَبِلَتِ الْمَاءَ فَأَنْبَتَتِ الْكَلأَ وَالْعُشْبَ الْكَثِيرَ وَكَانَ مِنْهَا أَجَادِبُ أَمْسَكَتِ الْمَاءَ فَنَفَعَ اللَّهُ بِهَا النَّاسَ فَشَرِبُوا مِنْهَا وَسَقَوْا وَرَعَوْا وَأَصَابَ طَائِفَةً مِنْهَا أُخْرَى إِنَّمَا هِيَ قِيعَانٌ لاَ تُمْسِكُ مَاءً وَلاَ تُنْبِتُ كَلأً فَذَلِكَ مَثَلُ مَنْ فَقُهَ فِي دِينِ اللَّهِ وَنَفَعَهُ بِمَا بَعَثَنِي اللَّهُ بِهِ فَعَلِمَ وَعَلَّمَ وَمَثَلُ مَنْ لَمْ يَرْفَعْ بِذَلِكَ رَأْسًا وَلَمْ يَقْبَلْ هُدَى اللَّهِ الَّذِي أُرْسِلْتُ بِهِ ‏"‏ ‏.‏
Abu ​Musa ​berichtete, ‌dass ‌der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gleichnis der Rechtleitung und des Wissens, mit dem Allah, der Erhabene und Gepriesene, mich gesandt hat, ist das des Regens, der auf die Erde fällt. Es gibt fruchtbares Land, das den Regen reichlich aufnimmt, und dadurch wächst dort reichlich Gras und Kräuter. Dann gibt es ein hartes und unfruchtbares Land, das Wasser speichert, und die Menschen nutzen es, indem sie es trinken und auch die Tiere damit tränken. Und dann gibt es noch ein anderes Land, das unfruchtbar ist. Weder speichert es Wasser, noch wächst darauf Gras. Und das ist das Gleichnis desjenigen, der das Verständnis der Religion Allahs entwickelt und es zu einer Quelle des Nutzens für ihn wird, mit der Allah mich gesandt hat. (Der zweite ist derjenige,) der das Wissen der Religion erlangt und es anderen weitergibt. (Und der dritte ist) derjenige, der (dem offenbarten Wissen) keine Beachtung schenkt und daher die Rechtleitung Allahs, mit der ich gesandt wurde, nicht annimmt.“
Sahih Muslim #5953 Sahih
Sahih Muslim : 149
Sahih
حَدَّثَنَا ​زُهَيْرُ ‌بْنُ ‌حَرْبٍ، ‌حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي الضُّحَى، عَنْ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ صَنَعَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَمْرًا فَتَرَخَّصَ فِيهِ فَبَلَغَ ذَلِكَ نَاسًا مِنْ أَصْحَابِهِ فَكَأَنَّهُمْ كَرِهُوهُ وَتَنَزَّهُوا عَنْهُ فَبَلَغَهُ ذَلِكَ فَقَامَ خَطِيبًا فَقَالَ ‏ "‏ مَا بَالُ رِجَالٍ بَلَغَهُمْ عَنِّي أَمْرٌ تَرَخَّصْتُ فِيهِ فَكَرِهُوهُ وَتَنَزَّهُوا عَنْهُ فَوَاللَّهِ لأَنَا أَعْلَمُهُمْ بِاللَّهِ وَأَشَدُّهُمْ لَهُ خَشْيَةً ‏"‏ ‏.‏
Aischa ​berichtete, ‌dass ‌der ‌Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) eine Handlung vollbrachte und sie für gültig erklärte. Diese Nachricht erreichte einige seiner Gefährten, und man hatte den Eindruck, dass sie diese Handlung missbilligten und mieden. Diese Reaktion wurde ihm mitgeteilt. Er hielt eine Ansprache und sagte: „Was ist mit denen geschehen, denen in meinem Namen eine Angelegenheit mitgeteilt wurde, für die ich meine Erlaubnis erteilt hatte, die sie aber missbilligten und mieden? Bei Allah, ich besitze das beste Wissen über Allah unter ihnen und fürchte Ihn am meisten.“
Sahih Muslim #6109 Sahih
Sahih Muslim : 150
Sahih
وَحَدَّثَنَا ​أَبُو ‌كُرَيْبٍ، ​حَدَّثَنَا ‌أَبُو مُعَاوِيَةَ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ مُسْلِمٍ، عَنْ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ رَخَّصَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي أَمْرٍ فَتَنَزَّهَ عَنْهُ نَاسٌ مِنَ النَّاسِ فَبَلَغَ ذَلِكَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَغَضِبَ حَتَّى بَانَ الْغَضَبُ فِي وَجْهِهِ ثُمَّ قَالَ ‏ "‏ مَا بَالُ أَقْوَامٍ يَرْغَبُونَ عَمَّا رُخِّصَ لِي فِيهِ فَوَاللَّهِ لأَنَا أَعْلَمُهُمْ بِاللَّهِ وَأَشَدُّهُمْ لَهُ خَشْيَةً ‏"‏ ‏.‏
Aischa ​berichtete, ‌dass ​der ‌Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) die Erlaubnis zu einer Handlung erteilt hatte, einige Leute diese jedoch mieden. Dies wurde dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) mitgeteilt, und er war so verärgert, dass man ihm seinen Zorn ansah. Er sagte dann: „Was ist nur mit den Leuten los, dass sie das meiden, wozu ich die Erlaubnis erhalten habe? Bei Allah, ich besitze das beste Wissen über Allah unter ihnen und fürchte Ihn am meisten.“
Sahih Muslim #6111 Sahih
Sahih Muslim : 151
Sahih
حَدَّثَنَا ​أَبُو ‌بَكْرِ ​بْنُ ​أَبِي شَيْبَةَ، وَعَمْرٌو النَّاقِدُ، كِلاَهُمَا عَنِ الأَسْوَدِ بْنِ عَامِرٍ، - قَالَ أَبُو بَكْرٍ حَدَّثَنَا أَسْوَدُ بْنُ عَامِرٍ، - حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ سَلَمَةَ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، وَعَنْ ثَابِتٍ، عَنْ أَنَسٍ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم مَرَّ بِقَوْمٍ يُلَقِّحُونَ فَقَالَ ‏"‏ لَوْ لَمْ تَفْعَلُوا لَصَلُحَ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ فَخَرَجَ شِيصًا فَمَرَّ بِهِمْ فَقَالَ ‏"‏ مَا لِنَخْلِكُمْ ‏"‏ ‏.‏ قَالُوا قُلْتَ كَذَا وَكَذَا قَالَ ‏"‏ أَنْتُمْ أَعْلَمُ بِأَمْرِ دُنْيَاكُمْ ‏"‏ ‏.‏
Anas ​berichtete, ‌dass ​der ​Gesandte Allahs (ﷺ) zufällig an Leuten vorbeikam, die gerade mit dem Veredeln von Bäumen beschäftigt waren. Daraufhin sagte er: „Wenn ihr es nicht täten, wäre es vielleicht besser für euch.“ (So gaben sie diese Praxis auf.) Und der Ertrag ging zurück. Er (der Heilige Prophet) kam zufällig wieder an ihnen vorbei und fragte: „Was ist mit euren Bäumen geschehen?“ Sie antworteten: „Du hast dies und das gesagt.“ Daraufhin sagte er: „Ihr habt ein besseres Wissen (in einer technischen Fertigkeit) in den Angelegenheiten der Welt.“
Sahih Muslim #6128 Sahih
Sahih Muslim : 152
Sahih
حَدَّثَنَا ​عَمْرُو ​بْنُ ​مُحَمَّدٍ ‌النَّاقِدُ، وَإِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، وَعُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ سَعِيدٍ، وَمُحَمَّدُ بْنُ أَبِي عُمَرَ الْمَكِّيُّ كُلُّهُمْ عَنِ ابْنِ عُيَيْنَةَ، - وَاللَّفْظُ لاِبْنِ أَبِي عُمَرَ - حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، بْنُ عُيَيْنَةَ حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ دِينَارٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، قَالَ قُلْتُ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا الْبِكَالِيَّ يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ صَاحِبَ بَنِي إِسْرَائِيلَ لَيْسَ هُوَ مُوسَى صَاحِبَ الْخَضِرِ عَلَيْهِ السَّلاَمُ ‏.‏ فَقَالَ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ سَمِعْتُ أُبَىَّ بْنَ كَعْبٍ يَقُولُ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏"‏ قَامَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ خَطِيبًا فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ فَسُئِلَ أَىُّ النَّاسِ أَعْلَمُ فَقَالَ أَنَا أَعْلَمُ ‏.‏ قَالَ فَعَتَبَ اللَّهُ عَلَيْهِ إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَيْهِ فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَيْهِ أَنَّ عَبْدًا مِنْ عِبَادِي بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ مُوسَى أَىْ رَبِّ كَيْفَ لِي بِهِ فَقِيلَ لَهُ احْمِلْ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ فَحَيْثُ تَفْقِدُ الْحُوتَ فَهُوَ ثَمَّ ‏.‏ فَانْطَلَقَ وَانْطَلَقَ مَعَهُ فَتَاهُ وَهُوَ يُوشَعُ بْنُ نُونٍ فَحَمَلَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ وَانْطَلَقَ هُوَ وَفَتَاهُ يَمْشِيَانِ حَتَّى أَتَيَا الصَّخْرَةَ فَرَقَدَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ وَفَتَاهُ فَاضْطَرَبَ الْحُوتُ فِي الْمِكْتَلِ حَتَّى خَرَجَ مِنَ الْمِكْتَلِ فَسَقَطَ فِي الْبَحْرِ - قَالَ - وَأَمْسَكَ اللَّهُ عَنْهُ جِرْيَةَ الْمَاءِ حَتَّى كَانَ مِثْلَ الطَّاقِ فَكَانَ لِلْحُوتِ سَرَبًا وَكَانَ لِمُوسَى وَفَتَاهُ عَجَبًا فَانْطَلَقَا بَقِيَّةَ يَوْمِهِمَا وَلَيْلَتِهِمَا وَنَسِيَ صَاحِبُ مُوسَى أَنْ يُخْبِرَهُ فَلَمَّا أَصْبَحَ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا - قَالَ - وَلَمْ يَنْصَبْ حَتَّى جَاوَزَ الْمَكَانَ الَّذِي أُمِرَ بِهِ ‏.‏ قَالَ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ وَمَا أَنْسَانِيهُ إِلاَّ الشَّيْطَانُ أَنْ أَذْكُرَهُ وَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ عَجَبًا ‏.‏ قَالَ مُوسَى ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا ‏.‏ قَالَ يَقُصَّانِ آثَارَهُمَا حَتَّى أَتَيَا الصَّخْرَةَ فَرَأَى رَجُلاً مُسَجًّى عَلَيْهِ بِثَوْبٍ فَسَلَّمَ عَلَيْهِ مُوسَى ‏.‏ فَقَالَ لَهُ الْخَضِرُ أَنَّى بِأَرْضِكَ السَّلاَمُ قَالَ أَنَا مُوسَى ‏.‏ قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ ‏.‏ قَالَ إِنَّكَ عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَكَهُ اللَّهُ لاَ أَعْلَمُهُ وَأَنَا عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَنِيهِ لاَ تَعْلَمُهُ ‏.‏ قَالَ لَهُ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ هَلْ أَتَّبِعُكَ عَلَى أَنْ تُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رُشْدًا قَالَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا وَكَيْفَ تَصْبِرُ عَلَى مَا لَمْ تُحِطْ بِهِ خُبْرًا قَالَ سَتَجِدُنِي إِنْ شَاءَ اللَّهُ صَابِرًا وَلاَ أَعْصِي لَكَ أَمْرًا ‏.‏ قَالَ لَهُ الْخَضِرُ فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا ‏.‏ قَالَ نَعَمْ ‏.‏ فَانْطَلَقَ الْخَضِرُ وَمُوسَى يَمْشِيَانِ عَلَى سَاحِلِ الْبَحْرِ فَمَرَّتْ بِهِمَا سَفِينَةٌ فَكَلَّمَاهُمْ أَنْ يَحْمِلُوهُمَا فَعَرَفُوا الْخَضِرَ فَحَمَلُوهُمَا بِغَيْرِ نَوْلٍ فَعَمَدَ الْخَضِرُ إِلَى لَوْحٍ مِنْ أَلْوَاحِ السَّفِينَةِ فَنَزَعَهُ فَقَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ حَمَلُونَا بِغَيْرِ نَوْلٍ عَمَدْتَ إِلَى سَفِينَتِهِمْ فَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا إِمْرًا ‏.‏ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ وَلاَ تُرْهِقْنِي مِنْ أَمْرِي عُسْرًا ثُمَّ خَرَجَا مِنَ السَّفِينَةِ فَبَيْنَمَا هُمَا يَمْشِيَانِ عَلَى السَّاحِلِ إِذَا غُلاَمٌ يَلْعَبُ مَعَ الْغِلْمَانِ فَأَخَذَ الْخَضِرُ بِرَأْسِهِ فَاقْتَلَعَهُ بِيَدِهِ فَقَتَلَهُ ‏.‏ فَقَالَ مُوسَى أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَاكِيَةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا ‏.‏ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ لَكَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ وَهَذِهِ أَشَدُّ مِنَ الأُولَى ‏.‏ قَالَ إِنْ سَأَلْتُكَ عَنْ شَىْءٍ بَعْدَهَا فَلاَ تُصَاحِبْنِي قَدْ بَلَغْتَ مِنْ لَدُنِّي عُذْرًا ‏.‏ فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا أَتَيَا أَهْلَ قَرْيَةٍ اسْتَطْعَمَا أَهْلَهَا فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ فَأَقَامَهُ ‏.‏ يَقُولُ مَائِلٌ ‏.‏ قَالَ الْخَضِرُ بِيَدِهِ هَكَذَا فَأَقَامَهُ ‏.‏ قَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ أَتَيْنَاهُمْ فَلَمْ يُضَيِّفُونَا وَلَمْ يُطْعِمُونَا لَوْ شِئْتَ لَتَخِذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا ‏.‏ قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ سَأُنَبِّئُكَ بِتَأْوِيلِ مَا لَمْ تَسْتَطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا ‏"‏ ‏.‏ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ يَرْحَمُ اللَّهُ مُوسَى لَوَدِدْتُ أَنَّهُ كَانَ صَبَرَ حَتَّى يُقَصَّ عَلَيْنَا مِنْ أَخْبَارِهِمَا ‏"‏ ‏.‏ قَالَ وَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ كَانَتِ الأُولَى مِنْ مُوسَى نِسْيَانًا ‏"‏ ‏.‏ قَالَ ‏"‏ وَجَاءَ عُصْفُورٌ حَتَّى وَقَعَ عَلَى حَرْفِ السَّفِينَةِ ثُمَّ نَقَرَ فِي الْبَحْرِ ‏.‏ فَقَالَ لَهُ الْخَضِرُ مَا نَقَصَ عِلْمِي وَعِلْمُكَ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ مِثْلَ مَا نَقَصَ هَذَا الْعُصْفُورُ مِنَ الْبَحْرِ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ وَكَانَ يَقْرَأُ وَكَانَ أَمَامَهُمْ مَلِكٌ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ صَالِحَةٍ غَصْبًا ‏.‏ وَكَانَ يَقْرَأُ وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَكَانَ كَافِرًا ‏.‏
Sa'id ​ibn ​Jubair ​berichtete: ‌Ich sagte zu Ibn Abbas, dass Nauf al-Bikali der Ansicht war, Moses (Friede sei mit ihm), der Gesandte der Kinder Israels, sei nicht derselbe, der Khadir begleitete. Daraufhin sagte er: „Der Feind Allahs lügt.“ Ich hörte Ubayy ibn Ka'b sagen: Moses (Friede sei mit ihm) stand auf, um dem Volk Israel eine Predigt zu halten. Er wurde gefragt, wer unter ihnen das größte Wissen besitze, woraufhin er sagte: „Ich besitze das größte Wissen.“ Daraufhin war Allah erzürnt, dass er es nicht Ihm zuschrieb. Er offenbarte ihm: „Ein Diener unter Meinen Dienern befindet sich am Zusammenfluss zweier Flüsse, der mehr Wissen besitzt als du.“ Moses fragte: „Wie kann ich ihn treffen?“ Man sagte ihm: „Nimm einen Fisch in den großen Korb, und dort, wo du ihn vermisst, wirst du ihn finden.“ Daraufhin machte sich Moses mit einem jungen Mann (Juscha) auf den Weg. Josua ibn Nun und Moses (Friede sei mit ihm) legten den Fisch in den Korb, und der junge Mann (Juscha) begleitete sie, bis sie zu einem Felsen kamen. Dort legten sich Moses und sein Begleiter schlafen, und der Fisch regte sich im Korb und fiel ins Meer. Allah hielt die Strömung des Wassers wie ein Gewölbe an, bis der Weg für den Fisch frei war. Moses und sein junger Begleiter waren erstaunt und gingen den Rest des Tages und der Nacht weiter. Moses' Freund vergaß, ihm von diesem Vorfall zu berichten. Als es Morgen wurde, sagte Moses (Friede sei mit ihm) zu dem jungen Mann: „Bring uns das Frühstück, denn wir sind todmüde von dieser Reise.“ Und sie fühlten sich erst erschöpft, als sie den Ort passiert hatten, an dem sie verweilen sollten. Der junge Mann sagte: „Weißt du nicht, dass ich, als wir den Felsen erreichten, den Fisch vergessen hatte? Nur der Satan konnte mich daran erinnern. Wie seltsam ist es, dass der Fisch einen Weg durch den Fluss gefunden hat!“ Moses antwortete: „Genau das hatten wir beabsichtigt.“ Dann kehrten beide um, bis sie Sakhra erreichten. Dort sahen sie einen Mann, der in ein Tuch gehüllt war. Moses grüßte ihn. Khadir fragte ihn: „Wo ist as-Salam in unserem Land?“ Er antwortete: „Ich bin Moses.“ Daraufhin fragte Khadir: „Meinst du den Moses der Bani Isra'il?“ Er bejahte. Khadir sagte: „Du besitzt Wissen, das aus dem Wissen Allahs stammt, das Allah dir offenbart hat, wovon ich nichts weiß. Und ich besitze Wissen, das aus Allahs Wissen stammt, das Er mir offenbart hat, wovon du nichts weißt.“ Moses (Friede sei mit ihm) bat ihn: „Darf ich dir folgen, damit du mich lehrst, wovon du in Rechtschaffenheit unterwiesen wurdest?“ Er erwiderte: „Du wirst es nicht ertragen können mit mir; wie willst du etwas ertragen, von dem du nichts weißt?“ Moses sagte: „Du wirst mich geduldig finden, und ich werde dir in nichts ungehorsam sein.“ Chadir sagte zu ihm: „Wenn du mir folgst, frag mich nichts, bis ich selbst mit dir darüber spreche.“ Er sagte: „Ja.“ So machten sich Chadir und Moses auf den Weg zum Ufer des Flusses. Da kam ihnen ein Boot entgegen. Beide sprachen mit den Besitzern des Bootes, damit diese sie mitnahmen. Sie erkannten Chadir und nahmen sie kostenlos mit. Chadir ergriff daraufhin eine Planke im Boot und brach sie ab. Moses sagte: „Diese Leute haben uns kostenlos mitgenommen, und du versuchst, ihr Boot zu zerstören, damit die Leute darin ertrinken? Das ist eine schwere Tat!“ Er sagte: „Habe ich nicht gesagt, dass du es nicht ertragen würdest?“ Er sagte: „Mach mir nicht Vorwürfe wegen dem, was ich vergessen habe, und sei nicht hart zu mir wegen dem, was ich getan habe.“ Dann stiegen beide vom Boot und gingen am Ufer entlang. Da sahen sie einen Jungen, der mit anderen Jungen gespielt hatte. Chadir riss ihm den Kopf hoch und erschlug ihn. Moses sagte: Hast du einen Unschuldigen getötet, der an keinem anderen Mord schuldig war? Du hast etwas Schreckliches getan. Daraufhin sagte er: Habe ich dir nicht gesagt, dass du mich nicht ertragen kannst? Er (Moses) sagte: Dies ist noch schlimmer als die erste Tat. Er (Moses) fuhr fort: Wenn ich dich danach um etwas bitte, dann geh mir aus dem Weg, denn du wirst zweifellos eine plausible Ausrede finden. Dann gingen sie weiter, bis sie zu den Bewohnern eines Dorfes kamen. Sie baten die Bewohner um Essen, aber diese weigerten sich, sie zu bewirten. Sie fanden eine Mauer, die schief stand und einzustürzen drohte. Chadir richtete sie eigenhändig wieder auf. Moses sagte zu ihm: Das sind die Leute, zu denen wir gekommen sind, aber sie haben uns keine Gastfreundschaft erwiesen und uns nichts zu essen gegeben. Wenn du willst, kannst du dafür Lohn verlangen. Er (Chadir) sagte: Hier trennen sich unsere Wege. Nun möchte ich euch die Bedeutung dessen offenbaren, was ihr mir nicht verziehen habt. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Allah sei Moses gnädig! Ich wünschte, Moses hätte Geduld gezeigt, dann hätte man eine ausführlichere Geschichte über beide erzählen können.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte, dass Moses das Erste aus Vergesslichkeit sagte. Dann kam ein Spatz, setzte sich auf die Bordwand des Bootes und trank Wasser aus dem Ozean. Daraufhin sagte Khadir: „Mein Wissen und euer Wissen sind im Vergleich zum Wissen Allahs geringer als das Wasser, das der Spatz in seinem Schnabel aufnimmt, im Vergleich zum Wasser des Ozeans.“ Und Sa'id ibn Jubair pflegte die Verse 79 und 80 der Sure Kahf folgendermaßen zu rezitieren: „Vor ihnen gab es einen König, der jedes Boot mit Gewalt an sich riss, was rechtmäßig war. Der Junge war ein Ungläubiger.“
Sahih Muslim #6163 Sahih
Sahih Muslim : 153
Sahih
حَدَّثَنِي ​مُحَمَّدُ ​بْنُ ​عَبْدِ ​الأَعْلَى الْقَيْسِيُّ، حَدَّثَنَا الْمُعْتَمِرُ بْنُ سُلَيْمَانَ التَّيْمِيُّ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ رَقَبَةَ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، قَالَ قِيلَ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى الَّذِي ذَهَبَ يَلْتَمِسُ الْعِلْمَ لَيْسَ بِمُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ ‏.‏ قَالَ أَسَمِعْتَهُ يَا سَعِيدُ قُلْتُ نَعَمْ ‏.‏ قَالَ كَذَبَ نَوْفٌ ‏.‏
Sa'id ​b. ​Jubair ​berichtete, ​dass Ibn Abbas gesagt wurde, Nauf al-Bikali sei der Ansicht gewesen, dass der Moses, der sich auf die Suche nach Wissen begab, nicht der Moses der Bani Isra'il gewesen sei. Er fragte: „Sa'id, hast du das von ihm gehört?“ Ich antwortete: „Ja.“ Daraufhin sagte er, Nauf habe diese Tatsache nicht erwähnt.
Sahih Muslim #6164 Sahih
Sahih Muslim : 154
Sahih
حَدَّثَنَا ‌أُبَىُّ ‌بْنُ ‌كَعْبٍ، ‌قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏"‏ إِنَّهُ بَيْنَمَا مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ فِي قَوْمِهِ يُذَكِّرُهُمْ بِأَيَّامِ اللَّهِ وَأَيَّامُ اللَّهِ نَعْمَاؤُهُ وَبَلاَؤُهُ إِذْ قَالَ مَا أَعْلَمُ فِي الأَرْضِ رَجُلاً خَيْرًا أَوْ أَعْلَمَ مِنِّي ‏.‏ قَالَ فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَيْهِ إِنِّي أَعْلَمُ بِالْخَيْرِ مِنْهُ أَوْ عِنْدَ مَنْ هُوَ إِنَّ فِي الأَرْضِ رَجُلاً هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ ‏.‏ قَالَ يَا رَبِّ فَدُلَّنِي عَلَيْهِ ‏.‏ قَالَ فَقِيلَ لَهُ تَزَوَّدْ حُوتًا مَالِحًا فَإِنَّهُ حَيْثُ تَفْقِدُ الْحُوتَ ‏.‏ قَالَ فَانْطَلَقَ هُوَ وَفَتَاهُ حَتَّى انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَعُمِّيَ عَلَيْهِ فَانْطَلَقَ وَتَرَكَ فَتَاهُ فَاضْطَرَبَ الْحُوتُ فِي الْمَاءِ فَجَعَلَ لاَ يَلْتَئِمُ عَلَيْهِ صَارَ مِثْلَ الْكُوَّةِ قَالَ فَقَالَ فَتَاهُ أَلاَ أَلْحَقُ نَبِيَّ اللَّهِ فَأُخْبِرَهُ قَالَ فَنُسِّيَ ‏.‏ فَلَمَّا تَجَاوَزَا قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا ‏.‏ قَالَ وَلَمْ يُصِبْهُمْ نَصَبٌ حَتَّى تَجَاوَزَا ‏.‏ قَالَ فَتَذَكَّرَ قَالَ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ وَمَا أَنْسَانِيهُ إِلاَّ الشَّيْطَانُ أَنْ أَذْكُرَهُ وَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ عَجَبًا ‏.‏ قَالَ ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي ‏.‏ فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا فَأَرَاهُ مَكَانَ الْحُوتِ قَالَ هَا هُنَا وُصِفَ لِي ‏.‏ قَالَ فَذَهَبَ يَلْتَمِسُ فَإِذَا هُوَ بِالْخَضِرِ مُسَجًّى ثَوْبًا مُسْتَلْقِيًا عَلَى الْقَفَا أَوْ قَالَ عَلَى حَلاَوَةِ الْقَفَا قَالَ السَّلاَمُ عَلَيْكُمْ ‏.‏ فَكَشَفَ الثَّوْبَ عَنْ وَجْهِهِ قَالَ وَعَلَيْكُمُ السَّلاَمُ مَنْ أَنْتَ قَالَ أَنَا مُوسَى ‏.‏ قَالَ وَمَنْ مُوسَى قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ ‏.‏ قَالَ مَجِيءٌ مَا جَاءَ بِكَ قَالَ جِئْتُ لِتُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رُشْدًا ‏.‏ قَالَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا وَكَيْفَ تَصْبِرُ عَلَى مَا لَمْ تُحِطْ بِهِ خُبْرًا ‏.‏ شَىْءٌ أُمِرْتُ بِهِ أَنْ أَفْعَلَهُ إِذَا رَأَيْتَهُ لَمْ تَصْبِرْ ‏.‏ قَالَ سَتَجِدُنِي إِنْ شَاءَ اللَّهُ صَابِرًا وَلاَ أَعْصِي لَكَ أَمْرًا ‏.‏ قَالَ فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا ‏.‏ فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا رَكِبَا فِي السَّفِينَةِ خَرَقَهَا ‏.‏ قَالَ انْتَحَى عَلَيْهَا ‏.‏ قَالَ لَهُ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ أَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا إِمْرًا ‏.‏ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ وَلاَ تُرْهِقْنِي مِنْ أَمْرِي عُسْرًا ‏.‏ فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا لَقِيَا غِلْمَانًا يَلْعَبُونَ ‏.‏ قَالَ فَانْطَلَقَ إِلَى أَحَدِهِمْ بَادِيَ الرَّأْىِ فَقَتَلَهُ فَذُعِرَ عِنْدَهَا مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ ذَعْرَةً مُنْكَرَةً ‏.‏ قَالَ أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَاكِيَةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا ‏.‏ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عِنْدَ هَذَا الْمَكَانِ ‏"‏ رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْنَا وَعَلَى مُوسَى لَوْلاَ أَنَّهُ عَجَّلَ لَرَأَى الْعَجَبَ وَلَكِنَّهُ أَخَذَتْهُ مِنْ صَاحِبِهِ ذَمَامَةٌ ‏.‏ قَالَ إِنْ سَأَلْتُكَ عَنْ شَىْءٍ بَعْدَهَا فَلاَ تُصَاحِبْنِي قَدْ بَلَغْتَ مِنْ لَدُنِّي عُذْرًا ‏.‏ وَلَوْ صَبَرَ لَرَأَى الْعَجَبَ - قَالَ وَكَانَ إِذَا ذَكَرَ أَحَدًا مِنَ الأَنْبِيَاءِ بَدَأَ بِنَفْسِهِ ‏"‏ رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْنَا وََلَى أَخِي كَذَا رَحْمَةُ اللَّهِ عَلَيْنَا - ‏"‏ فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا أَتَيَا أَهْلَ قَرْيَةٍ لِئَامًا فَطَافَا فِي الْمَجَالِسِ فَاسْتَطْعَمَا أَهْلَهَا فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ فَأَقَامَهُ ‏.‏ قَالَ لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا ‏.‏ قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ وَأَخَذَ بِثَوْبِهِ ‏.‏ قَالَ سَأُنَبِّئُكَ بِتَأْوِيلِ مَا لَمْ تَسْتَطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا أَمَّا السَّفِينَةُ فَكَانَتْ لِمَسَاكِينَ يَعْمَلُونَ فِي الْبَحْرِ إِلَى آخِرِ الآيَةِ ‏.‏ فَإِذَا جَاءَ الَّذِي يُسَخِّرُهَا وَجَدَهَا مُنْخَرِقَةً فَتَجَاوَزَهَا فَأَصْلَحُوهَا بِخَشَبَةٍ وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَطُبِعَ يَوْمَ طُبِعَ كَافِرًا وَكَانَ أَبَوَاهُ قَدْ عَطَفَا عَلَيْهِ فَلَوْ أَنَّهُ أَدْرَكَ أَرْهَقَهُمَا طُغْيَانًا وَكُفْرًا فَأَرَدْنَا أَنْ يُبَدِّلَهُمَا رَبُّهُمَا خَيْرًا مِنْهُ زَكَاةً وَأَقْرَبَ رُحْمًا ‏.‏ وَأَمَّا الْجِدَارُ فَكَانَ لِغُلاَمَيْنِ يَتِيمَيْنِ فِي الْمَدِينَةِ وَكَانَ تَحْتَهُ ‏"‏ ‏.‏ إِلَى آخِرِ الآيَةِ ‏.‏
Ubayy ‌ibn ‌Ka'b ‌berichtete ‌uns, dass er den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen hörte: Moses predigte seinem Volk und sagte: „Niemand auf Erden besitzt mehr Wissen als ich.“ Daraufhin offenbarte ihm Allah: „Ich kenne jemanden, der mehr Wissen besitzt als du.“ Er sagte: „Mein Herr, weise mir den Weg zu ihm.“ Man sagte zu ihm: „Nimm einen gesalzenen Fisch als Proviant für die Reise mit. Dort, wo der Fisch verloren geht, wirst du den Mann finden.“ So machte er sich auf den Weg, begleitet von einem jungen Sklaven, bis sie nach Sakhra kamen. Dort fand er jedoch keine Spur. Er ging weiter und ließ den jungen Mann zurück. Der Fisch begann sich im Wasser zu regen, und das Wasser nahm über ihm die Form einer Arche an. Der junge Mann sagte: „Ich sollte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) treffen und ihm berichten.“ Doch er hatte es vergessen. Als sie den Ort hinter sich gelassen hatten, sagte Mose zu dem jungen Mann: „Bring Frühstück. Wir sind von der Reise erschöpft.“ Mose hingegen war erst erschöpft, als er den Ort erreicht hatte, wo er Khadir treffen sollte. Da erinnerte sich der junge Mann und sagte: „Hast du nicht gesehen, dass ich, als wir Sakhra erreichten, den Fisch vergessen habe? Nur der Satan hat mich daran erinnert.“ Es ist seltsam, dass er auch im Ozean den Weg gefunden hat. Er sagte: „Das ist es, was wir für uns gesucht haben.“ Sie kehrten auf dem gleichen Weg zurück, und Mose zeigte ihm die Stelle, wo der Fisch verloren gegangen war. Mose suchte ihn dort. Plötzlich sah er Khadir, in ein Tuch gewickelt und auf dem Rücken liegend. Er sagte zu ihm: „As-Salamu-'Alaikum.“ Er nahm das Tuch von seinem Gesicht und sagte: „Wa 'Alaikum-us-Salam! Wer bist du?“ Er sagte: „Ich bin Moses.“ Er fragte: „Wer ist Moses?“ Er sagte: „Moses von den Bani Isra'il.“ Er fragte: „Was führt dich hierher?“ Er sagte: „Ich bin gekommen, damit du mich lehrst, was dir über Rechtschaffenheit gelehrt wurde.“ Er sagte: „Du musst Geduld mit mir haben, und wie kannst du Geduld haben bei etwas, von dem du kein umfassendes Wissen hast? Du wirst keine Geduld haben, wenn du mich etwas tun siehst, was mir befohlen wurde.“ Er sagte: „So Allah will, wirst du mich geduldig finden, und ich werde dir in nichts ungehorsam sein.“ Khadir sagte: „Wenn du mir folgst, frage mich nichts, bis ich es dir erklärt habe.“ So gingen sie weiter, bis sie ein Boot bestiegen. Er (Khadir) schlug ein Loch hinein. Daraufhin sagte er (Moses): „Das hast du getan, damit die Personen im Boot ertränkt werden. Du hast etwas Schändliches getan.“ Daraufhin sagte er: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du mich nicht ertragen kannst?“ Daraufhin sagte Moses: „Mach mir nicht Vorwürfe wegen dem, was ich vergessen habe, und sei nicht hart zu mir wegen dem, was ich getan habe.“ (Khadir gab ihm eine weitere Chance.) So gingen sie weiter, bis sie zu einem Ort kamen, wo Jungen spielten. Er ging zu einem von ihnen, packte ihn (scheinbar) wahllos und tötete ihn. Moses (Friede sei mit ihm) war erschüttert und sagte: „Du hast einen Unschuldigen getötet, der keinen anderen getötet hat. Du hast etwas Abscheuliches getan.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm): „Möge Allah uns und Moses gnädig sein.“ Hätte er Geduld gezeigt, hätte er Wunderbares gesehen, doch die Furcht vor Tadel gegenüber seinem Gefährten ergriff ihn, und er sagte: „Wenn ich danach noch etwas von dir verlange, dann geh nicht mehr mit mir. Dann hättest du eine gültige Entschuldigung für mich.“ Und hätte er (Moses) Geduld gezeigt, hätte er viele Wunderbares gesehen. Er (der Erzähler) sagte: Wann immer er (der Heilige Prophet) einen Propheten erwähnte, sagte er stets: „Möge Allah uns und meinem Bruder so und so gnädig sein.“ Sie zogen jedoch weiter, bis sie zu den Bewohnern eines Dorfes kamen, die sehr geizig waren. Sie gingen zu den Treffpunkten und baten um Gastfreundschaft, doch diese wurde ihnen verweigert. Sie fanden in dem Dorf eine Mauer, die einzustürzen drohte. Er (Khadir) richtete sie wieder auf. Daraufhin sagte er (Moses): „Wenn ihr wolltet, könntet ihr dafür Lohn verlangen.“ Dann sagte er: „Dies ist die Kluft zwischen mir und euch.“ Und er ergriff sein Tuch und sagte: „Nun werde ich euch die wahre Bedeutung all dieser Taten erklären, für die ihr keine Geduld aufbringen konntet. Was das Boot betrifft, so gehörte es den armen Leuten, die auf dem Fluss arbeiteten, und ich hatte vor, es zu beschädigen, denn vor ihnen kam ein König, der Boote mit Gewalt beschlagnahmte.“ Als er kam, um es zu ergreifen, fand er es als beschädigtes Boot vor, also verschonte er es (und später) wurde es mit Holz repariert. Was den Jungen betrifft, so war er von Natur aus ein Ungläubiger, obwohl seine Eltern ihn sehr liebten. Wäre er erwachsen geworden, hätte er sie in Unrecht und Unglauben verstrickt, deshalb wünschten wir, dass ihr Herr ihnen stattdessen einen reineren und barmherzigeren Jungen schenken möge. Und die Mauer gehörte zwei Waisenjungen in der Stadt, und darunter befand sich ein Schatz, der ihnen gehörte… bis zum letzten Vers
Sahih Muslim #6165 Sahih
Sahih Muslim : 155
Sahih
حَدَّثَنِي ‌حَرْمَلَةُ ‌بْنُ ​يَحْيَى، ​أَخْبَرَنَا ابْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ، أَنَّهُ تَمَارَى هُوَ وَالْحُرُّ بْنُ قَيْسِ بْنِ حِصْنٍ الْفَزَارِيُّ فِي صَاحِبِ مُوسَى عَلَيْهِ السَّلاَمُ فَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ هُوَ الْخَضِرُ ‏.‏ فَمَرَّ بِهِمَا أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ الأَنْصَارِيُّ فَدَعَاهُ ابْنُ عَبَّاسٍ فَقَالَ يَا أَبَا الطُّفَيْلِ هَلُمَّ إِلَيْنَا فَإِنِّي قَدْ تَمَارَيْتُ أَنَا وَصَاحِبِي هَذَا فِي صَاحِبِ مُوسَى الَّذِي سَأَلَ السَّبِيلَ إِلَى لُقِيِّهِ فَهَلْ سَمِعْتَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَذْكُرُ شَأْنَهُ فَقَالَ أُبَىٌّ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ "‏ بَيْنَمَا مُوسَى فِي مَلإٍ مِنْ بَنِي إِسْرَائِيلَ إِذْ جَاءَهُ رَجُلٌ فَقَالَ لَهُ هَلْ تَعْلَمُ أَحَدًا أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ مُوسَى لاَ ‏.‏ فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَى مُوسَى بَلْ عَبْدُنَا الْخَضِرُ - قَالَ - فَسَأَلَ مُوسَى السَّبِيلَ إِلَى لُقِيِّهِ فَجَعَلَ اللَّهُ لَهُ الْحُوتَ آيَةً وَقِيلَ لَهُ إِذَا افْتَقَدْتَ الْحُوتَ فَارْجِعْ فَإِنَّكَ سَتَلْقَاهُ فَسَارَ مُوسَى مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ يَسِيرَ ثُمَّ قَالَ لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا ‏.‏ فَقَالَ فَتَى مُوسَى حِينَ سَأَلَهُ الْغَدَاءَ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ وَمَا أَنْسَانِيهُ إِلاَّ الشَّيْطَانُ أَنْ أَذْكُرَهُ ‏.‏ فَقَالَ مُوسَى لِفَتَاهُ ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي ‏.‏ فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا فَوَجَدَا خَضِرًا ‏.‏ فَكَانَ مِنْ شَأْنِهِمَا مَا قَصَّ اللَّهُ فِي كِتَابِهِ ‏"‏ ‏.‏ إِلاَّ أَنَّ يُونُسَ قَالَ فَكَانَ يَتَّبِعُ أَثَرَ الْحُوتِ فِي الْبَحْرِ ‏.‏
Utba ‌ibn ‌Mas ​berichtete, ​dass Abdullah ibn Abbas mit Hurr ibn Qais ibn Hisn al-Fazari über den Gefährten von Moses (Friede sei mit ihm) stritt. Ibn Abbas behauptete, es handle sich um einen Khadir. Zufällig kam Ubayy ibn Ka'b Ansari vorbei. Ibn Abbas rief ihn zu sich und sagte: „Abu Tufail, komm zu uns. Es gab eine Meinungsverschiedenheit zwischen mir und meinem Freund bezüglich des Gefährten von Moses, den er unterwegs treffen wollte. Hast du etwas vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) darüber gehört?“ Ubayy sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: Als Moses sich unter den Kindern Israels befand, kam ein Mann zu ihm und fragte ihn: ‚Kennst du jemanden, der mehr Wissen besitzt als du?‘“ Moses sagte: „Nein.“ Daraufhin offenbarte Allah Moses: „Gewiss, es gibt unter Unseren Dienern einen Khadir (der mehr Wissen besitzt als du).“ Moses fragte, wie er ihn treffen könne. Allah machte den Fisch zu einem Zeichen und sprach zu ihm: „Kehre dorthin zurück, wo du den Fisch vermisst, und du wirst ihn bald finden.“ So ging Moses weiter, wie Allah es ihm geboten hatte. Dann sagte er zu seinem jungen Gefährten: „Bring uns das Frühstück.“ Da sagte dieser junge Mann zu Moses, als er ihn nach dem Frühstück fragte: „Siehst du nicht, dass ich, als wir Sakhra erreichten, den Fisch vergessen hatte und niemand außer dem Satan ihn in unseren Gedanken vergessen ließ, dass ich dich daran erinnern sollte?“ Moses sagte zu dem jungen Mann: „Das war es, was wir wollten.“ So kehrten sie um und trafen Khadir, und die darauffolgenden Ereignisse sind in Seinem Buch beschrieben, außer dass Yunus (der Erzähler) sagte, er sei den Spuren des Fisches im Ozean gefolgt.
Sahih Muslim #6168 Sahih
Sahih Muslim : 156
Sahih
حَدَّثَنِي ​حَرْمَلَةُ ‌بْنُ ‌يَحْيَى، ​أَخْبَرَنَا ابْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي يُونُسُ، أَنَّ ابْنَ شِهَابٍ، أَخْبَرَهُ عَنْ حَمْزَةَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ بَيْنَا أَنَا نَائِمٌ إِذْ رَأَيْتُ قَدَحًا أُتِيتُ بِهِ فِيهِ لَبَنٌ فَشَرِبْتُ مِنْهُ حَتَّى إِنِّي لأَرَى الرِّيَّ يَجْرِي فِي أَظْفَارِي ثُمَّ أَعْطَيْتُ فَضْلِي عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ ‏"‏ ‏.‏ قَالُوا فَمَا أَوَّلْتَ ذَلِكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَالَ ‏"‏ الْعِلْمَ ‏"‏ ‏.‏
Hamza ​ibn ‌Abdullah ‌ibn ​'Umar ibn Khattab berichtete im Namen seines Vaters, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Im Traum sah ich, wie mir ein Becher mit Milch gereicht wurde. Ich trank daraus, bis ich den frischen Geschmack zwischen meinen Fingernägeln spürte. Dann gab ich den Rest 'Umar ibn Khattab.“ Sie fragten den Gesandten Allahs: „Wie deutest du das?“ Er antwortete: „Das zeugt von Wissen.“
Sahih Muslim #6190 Sahih
Sahih Muslim : 157
Sahih
حَدَّثَنَا ​أَبُو ‌بَكْرِ ‌بْنُ ​أَبِي شَيْبَةَ، وَزُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، قَالاَ حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ مُوسَى، حَدَّثَنَا زُهَيْرٌ، حَدَّثَنَا سِمَاكُ بْنُ حَرْبٍ، حَدَّثَنِي مُصْعَبُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّهُ نَزَلَتْ فِيهِ آيَاتٌ مِنَ الْقُرْآنِ - قَالَ - حَلَفَتْ أُمُّ سَعْدٍ أَنْ لاَ تُكَلِّمَهُ أَبَدًا حَتَّى يَكْفُرَ بِدِينِهِ وَلاَ تَأْكُلَ وَلاَ تَشْرَبَ ‏.‏ قَالَتْ زَعَمْتَ أَنَّ اللَّهَ وَصَّاكَ بِوَالِدَيْكَ وَأَنَا أُمُّكَ وَأَنَا آمُرُكَ بِهَذَا ‏.‏ قَالَ مَكَثَتْ ثَلاَثًا حَتَّى غُشِيَ عَلَيْهَا مِنَ الْجَهْدِ فَقَامَ ابْنٌ لَهَا يُقَالُ لَهُ عُمَارَةُ فَسَقَاهَا فَجَعَلَتْ تَدْعُو عَلَى سَعْدٍ فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ فِي الْقُرْآنِ هَذِهِ الآيَةَ ‏{‏ وَوَصَّيْنَا الإِنْسَانَ بِوَالِدَيْهِ حُسْنًا‏}‏ ‏{‏ وَإِنْ جَاهَدَاكَ عَلَى أَنْ تُشْرِكَ بِي‏}‏ وَفِيهَا ‏{‏ وَصَاحِبْهُمَا فِي الدُّنْيَا مَعْرُوفًا‏}‏ قَالَ وَأَصَابَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم غَنِيمَةً عَظِيمَةً فَإِذَا فِيهَا سَيْفٌ فَأَخَذْتُهُ فَأَتَيْتُ بِهِ الرَّسُولَ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ نَفِّلْنِي هَذَا السَّيْفَ فَأَنَا مَنْ قَدْ عَلِمْتَ حَالَهُ ‏.‏ فَقَالَ ‏"‏ رُدُّهُ مِنْ حَيْثُ أَخَذْتَهُ ‏"‏ ‏.‏ فَانْطَلَقْتُ حَتَّى إِذَا أَرَدْتُ أَنْ أُلْقِيَهُ فِي الْقَبَضِ لاَمَتْنِي نَفْسِي فَرَجَعْتُ إِلَيْهِ فَقُلْتُ أَعْطِنِيهِ ‏.‏ قَالَ فَشَدَّ لِي صَوْتَهُ ‏"‏ رُدُّهُ مِنْ حَيْثُ أَخَذْتَهُ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ ‏{‏ يَسْأَلُونَكَ عَنِ الأَنْفَالِ‏}‏ قَالَ وَمَرِضْتُ فَأَرْسَلْتُ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَأَتَانِي فَقُلْتُ دَعْنِي أَقْسِمْ مَالِي حَيْثُ شِئْتُ ‏.‏ قَالَ فَأَبَى ‏.‏ قُلْتُ فَالنِّصْفَ ‏.‏ قَالَ فَأَبَى ‏.‏ قُلْتُ فَالثُّلُثَ ‏.‏ قَالَ فَسَكَتَ فَكَانَ بَعْدُ الثُّلُثُ جَائِزًا ‏.‏ قَالَ وَأَتَيْتُ عَلَى نَفَرٍ مِنَ الأَنْصَارِ وَالْمُهَاجِرِينَ فَقَالُوا تَعَالَ نُطْعِمْكَ وَنَسْقِيكَ خَمْرًا ‏.‏ وَذَلِكَ قَبْلَ أَنْ تُحَرَّمَ الْخَمْرُ - قَالَ - فَأَتَيْتُهُمْ فِي حَشٍّ - وَالْحَشُّ الْبُسْتَانُ - فَإِذَا رَأْسُ جَزُورٍ مَشْوِيٌّ عِنْدَهُمْ وَزِقٌّ مِنْ خَمْرٍ - قَالَ - فَأَكَلْتُ وَشَرِبْتُ مَعَهُمْ - قَالَ - فَذُكِرَتِ الأَنْصَارُ وَالْمُهَاجِرُونَ عِنْدَهُمْ فَقُلْتُ الْمُهَاجِرُونَ خَيْرٌ مِنَ الأَنْصَارِ - قَالَ - فَأَخَذَ رَجُلٌ أَحَدَ لَحْيَىِ الرَّأْسِ فَضَرَبَنِي بِهِ فَجَرَحَ بِأَنْفِي فَأَتَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَخْبَرْتُهُ فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ فِيَّ - يَعْنِي نَفْسَهُ - شَأْنَ الْخَمْرِ ‏{‏ إِنَّمَا الْخَمْرُ وَالْمَيْسِرُ وَالأَنْصَابُ وَالأَزْلاَمُ رِجْسٌ مِنْ عَمَلِ الشَّيْطَانِ‏}‏
Mus'ab ​ibn ‌Sa'd ‌berichtete ​im Namen seines Vaters, dass viele Verse des Korans in Bezug auf ihn offenbart worden seien. Seine Mutter Umm Sa'd hatte geschworen, niemals mit ihm zu sprechen, bis er seinen Glauben aufgäbe. Sie aß und trank nichts und sagte: „Allah hat dir geboten, deine Eltern gut zu behandeln, und ich bin deine Mutter und befehle dir dies.“ Drei Tage lang verharrte sie in diesem Zustand, bis sie vor lauter Hunger ohnmächtig wurde. Da stand ihr Sohn Umara auf, reichte ihr etwas zu trinken, und sie begann, Sa'd zu verfluchen. Allah, der Erhabene und Gepriesene, offenbarte daraufhin folgende Verse des Heiligen Korans: „Und Wir haben einem Menschen die Güte gegenüber seinen Eltern geboten. Wenn sie aber mit dir streiten, Mir etwas beizugesellen, wovon du keine Kenntnis hast, so gehorche ihnen nicht.“ (29,8) Behandelt sie mit dem üblichen Guten in dieser Welt“ (31,15). Er berichtete auch, dass dem Gesandten Allahs (ﷺ) eine große Kriegsbeute zufiel, darunter auch ein Schwert. Ich hob es auf, ging zum Gesandten Allahs (ﷺ) und sagte: „Gib mir dieses Schwert (als meinen Anteil an der Kriegsbeute), und du wirst meinen Zustand erkennen.“ Daraufhin sagte er: „Bring es dorthin zurück, wo du es aufgehoben hast.“ Ich ging zurück und wollte es schon in ein Lager werfen, doch meine Seele wehrte mich, sodass ich zurückkam und ihn bat, mir das Schwert zu geben. Er sagte laut: „Bring es dorthin zurück, wo du es aufgehoben hast.“ Bei dieser Gelegenheit wurde folgender Vers offenbart: „Sie fragten nach der Kriegsbeute“ (8,1). Er sagte weiter: „Ich wurde einmal krank und sandte eine Nachricht an den Gesandten Allahs (ﷺ). Er besuchte mich, und ich sagte zu ihm: ‚Erlaube mir, mein Vermögen nach Belieben zu verteilen.‘ Er tat es.“ Er war nicht einverstanden. Ich sagte: (Erlaube mir,) die Hälfte davon zu verteilen. Er war nicht einverstanden. Ich sagte: (Erlaube mir,) das Drittel zu verteilen, woraufhin er schwieg. Erst danach wurde die Verteilung eines Drittels seines Vermögens als wohltätig anerkannt. Er sagte weiter: Ich kam zu einer Gruppe von Ansar und Muhajirin, und sie sagten: Komm, damit wir dir Wein servieren können. Dies geschah, bevor der Weinkonsum verboten wurde. Ich ging zu ihnen in einen Garten, und dort befand sich ein gebratener Kamelkopf und ein kleiner Wasserschlauch mit Wein. Ich aß und trank mit ihnen, und es kam zu einer Diskussion zwischen den Ansar (Helfern) und den Muhajirin (Auswanderern). Ich sagte: Die Auswanderer sind besser als die Ansar. Da hob jemand ein Stück vom Kamelkopf auf und schlug mich damit, sodass meine Nase verletzt wurde. Ich ging zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und berichtete ihm von der Situation, dass Aliah, der Erhabene, und Herrliche, offenbarte Verse über den Wein: „Rauschmittel, Glücksspiele, aufgestellte Steine und Pfeile sind nur Unreinheit, ein Werk des Teufels.“ (v)
Sahih Muslim #6238 Sahih
Sahih Muslim : 158
Sahih
حَدَّثَنَا ‌أَبُو ​كُرَيْبٍ، ‌مُحَمَّدُ ​بْنُ الْعَلاَءِ حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ آدَمَ، حَدَّثَنَا قُطْبَةُ، هُوَ ابْنُ عَبْدِ الْعَزِيزِ عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ مَالِكِ بْنِ الْحَارِثِ، عَنْ أَبِي الأَحْوَصِ، قَالَ كُنَّا فِي دَارِ أَبِي مُوسَى مَعَ نَفَرٍ مِنْ أَصْحَابِ عَبْدِ اللَّهِ وَهُمْ يَنْظُرُونَ فِي مُصْحَفٍ فَقَامَ عَبْدُ اللَّهِ فَقَالَ أَبُو مَسْعُودٍ مَا أَعْلَمُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم تَرَكَ بَعْدَهُ أَعْلَمَ بِمَا أَنْزَلَ اللَّهُ مِنْ هَذَا الْقَائِمِ ‏.‏ فَقَالَ أَبُو مُوسَى أَمَا لَئِنْ قُلْتَ ذَاكَ لَقَدْ كَانَ يَشْهَدُ إِذَا غِبْنَا وَيُؤْذَنُ لَهُ إِذَا حُجِبْنَا ‏.‏
Abu ‌Ahwas ​berichtete: ‌Wir ​befanden uns im Haus von Abu Musa zusammen mit einigen Gefährten von Abdullah, und sie betrachteten den Koran. Abdullah stand auf, woraufhin Abu Mas'ud sagte: „Ich weiß nicht, ob der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) nach ihm jemanden hinterlassen hat, der mehr über den Islam weiß als der Mann, der da steht.“ Abu Musa sagte: „Wenn du das sagst, ist es richtig, denn er war anwesend, als wir abwesend waren, und es war ihm erlaubt, als wir festgehalten wurden.“
Sahih Muslim #6330 Sahih
Sahih Muslim : 159
Sahih
حَدَّثَنَا ​مُحَمَّدُ ‌بْنُ ‌عَمْرِو ​بْنِ عَبَّادِ بْنِ جَبَلَةَ بْنِ أَبِي رَوَّادٍ، حَدَّثَنَا حَرَمِيُّ بْنُ عُمَارَةَ، حَدَّثَنَا قُرَّةُ بْنُ خَالِدٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ سِيرِينَ، قَالَ قَالَ قَيْسُ بْنُ عُبَادٍ كُنْتُ فِي حَلْقَةٍ فِيهَا سَعْدُ بْنُ مَالِكٍ وَابْنُ عُمَرَ فَمَرَّ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ سَلاَمٍ فَقَالُوا هَذَا رَجُلٌ مِنْ أَهْلِ الْجَنَّةِ ‏.‏ فَقُمْتُ فَقُلْتُ لَهُ إِنَّهُمْ قَالُوا كَذَا وَكَذَا ‏.‏ قَالَ سُبْحَانَ اللَّهِ مَا كَانَ يَنْبَغِي لَهُمْ أَنْ يَقُولُوا مَا لَيْسَ لَهُمْ بِهِ عِلْمٌ إِنَّمَا رَأَيْتُ كَأَنَّ عَمُودًا وُضِعَ فِي رَوْضَةٍ خَضْرَاءَ فَنُصِبَ فِيهَا وَفِي رَأْسِهَا عُرْوَةٌ وَفِي أَسْفَلِهَا مِنْصَفٌ - وَالْمِنْصَفُ الْوَصِيفُ - فَقِيلَ لِيَ ارْقَهْ ‏.‏ فَرَقِيتُ حَتَّى أَخَذْتُ بِالْعُرْوَةِ فَقَصَصْتُهَا عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏ "‏ يَمُوتُ عَبْدُ اللَّهِ وَهُوَ آخِذٌ بِالْعُرْوَةِ الْوُثْقَى ‏"‏ ‏.‏
Qais ​ibn ‌'Ubaida ‌berichtete: ​Ich befand mich in einer Gesellschaft, in der unter anderem Sa'd ibn Malik und Ibn 'Umar waren, als 'Abdullah ibn Salim vorbeikam. Die Anwesenden sagten: „Er ist ein Bewohner des Paradieses.“ Ich stand auf und sagte zu ihm: „Man sagt dies und jenes über dich.“ Daraufhin sagte er: „Gepriesen sei Allah, es ziemt sich nicht für sie, etwas zu sagen, wovon sie kein Wissen haben.“ Ich sah, wie in einem grünen Garten eine Säule errichtet wurde, an deren oberem Ende ein Griff angebracht war und an deren Fuß ein Helfer stand. Mir wurde gesagt: „Steig hinauf.“ So kletterte ich hinauf und ergriff den Griff. Ich erzählte dem Gesandten Allahs (ﷺ) (den Inhalt dieses Traums), woraufhin er sagte: 'Abdullah würde in einem Zustand sterben, in dem er sich an den festesten Halt klammert (er würde im Glauben festhaltend sterben).'
Sahih Muslim #6382 Sahih
Sahih Muslim : 160
Sahih
حَدَّثَنَا ‌يَحْيَى ​بْنُ ‌يَحْيَى ‌التَّمِيمِيُّ، أَخْبَرَنَا الْمُغِيرَةُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ أَبِي الزِّنَادِ، قَالَ شَهِدَ أَبُو سَلَمَةَ لَسَمِعَ أَبَا أُسَيْدٍ الأَنْصَارِيَّ يَشْهَدُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ خَيْرُ دُورِ الأَنْصَارِ بَنُو النَّجَّارِ ثُمَّ بَنُو عَبْدِ الأَشْهَلِ ثُمَّ بَنُو الْحَارِثِ بْنِ الْخَزْرَجِ ثُمَّ بَنُو سَاعِدَةَ وَفِي كُلِّ دُورِ الأَنْصَارِ خَيْرٌ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ أَبُو سَلَمَةَ قَالَ أَبُو أُسَيْدٍ أُتَّهَمُ أَنَا عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لَوْ كُنْتُ كَاذِبًا لَبَدَأْتُ بِقَوْمِي بَنِي سَاعِدَةَ ‏.‏ وَبَلَغَ ذَلِكَ سَعْدَ بْنَ عُبَادَةَ فَوَجَدَ فِي نَفْسِهِ وَقَالَ خُلِّفْنَا فَكُنَّا آخِرَ الأَرْبَعِ أَسْرِجُوا لِي حِمَارِي آتِي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏.‏ وَكَلَّمَهُ ابْنُ أَخِيهِ سَهْلٌ فَقَالَ أَتَذْهَبُ لِتَرُدَّ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَعْلَمُ أَوَلَيْسَ حَسْبُكَ أَنْ تَكُونَ رَابِعَ أَرْبَعٍ ‏.‏ فَرَجَعَ وَقَالَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَعْلَمُ وَأَمَرَ بِحِمَارِهِ فَحُلَّ عَنْهُ ‏.‏
Abu ‌Usaid ​Ansar ‌berichtete: ‌Ich bezeuge, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: Die besten Siedlungen der Ansar sind die der Banu Najjar, dann die der Banu 'Abu al-Aslihal, dann die der Banu Harith ibn Khazraj und schließlich die der Banu Sa'ida. In jeder Siedlung der Ansar gibt es Gutes. Abu Salama berichtete, dass Abu Usaid sagte: Darf ich eine Geschichte über den Gesandten Allahs (ﷺ) erzählen? Und wenn ich ein Lügner wäre, hätte ich mit meinem Stamm, den Banu Sa'ida, begonnen. Dies wurde Sa'd ibn 'Ubida überbracht, und er war verärgert und sagte: Wir wurden zurückgelassen, da wir als Letzte der vier erwähnt wurden. Er (Sa'd) sagte: Sattelt mein Pony, damit ich zum Gesandten Allahs (ﷺ) reiten kann. Sein Neffe sah ihn und sagte: „Willst du etwa die Rangordnung, die der Gesandte Allahs (ﷺ) festgelegt hat, missachten, wo doch der Gesandte Allahs (ﷺ) sie am besten kennt? Genügt es dir nicht, dass du der vierte der vier (besten Stämme der Ansar) bist?“ Da kehrte er zurück und sagte: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten“, und befahl, sein Pony abzusatteln.
Sahih Muslim #6425 Sahih