Hadithe ueber Forgiveness
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Sahih Al-Buchari : 1
Ziyad Bin'ilaqa (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو النُّعْمَانِ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو عَوَانَةَ، عَنْ زِيَادِ بْنِ عِلاَقَةَ، قَالَ سَمِعْتُ جَرِيرَ بْنَ عَبْدِ اللَّهِ، يَقُولُ يَوْمَ مَاتَ الْمُغِيرَةُ بْنُ شُعْبَةَ قَامَ فَحَمِدَ اللَّهَ وَأَثْنَى عَلَيْهِ وَقَالَ عَلَيْكُمْ بِاتِّقَاءِ اللَّهِ وَحْدَهُ لاَ شَرِيكَ لَهُ، وَالْوَقَارِ وَالسَّكِينَةِ حَتَّى يَأْتِيَكُمْ أَمِيرٌ، فَإِنَّمَا يَأْتِيكُمُ الآنَ، ثُمَّ قَالَ اسْتَعْفُوا لأَمِيرِكُمْ، فَإِنَّهُ كَانَ يُحِبُّ الْعَفْوَ. ثُمَّ قَالَ أَمَّا بَعْدُ، فَإِنِّي أَتَيْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قُلْتُ أُبَايِعُكَ عَلَى الإِسْلاَمِ. فَشَرَطَ عَلَىَّ وَالنُّصْحِ لِكُلِّ مُسْلِمٍ. فَبَايَعْتُهُ عَلَى هَذَا، وَرَبِّ هَذَا الْمَسْجِدِ إِنِّي لَنَاصِحٌ لَكُمْ. ثُمَّ اسْتَغْفَرَ وَنَزَلَ.
Ziyad bin'Ilaqa berichtete: Ich hörte Jarir bin 'Abdullah (Allah loben). Am Tag, als Al-Mughira bin Shu'ba starb, stand er (Jarir) auf der Kanzel, dankte und lobte Allah und sagte: „Fürchtet nur Allah, dem es keinen Gott neben Ihm gibt. Seid ruhig und still, bis der (neue) Oberhaupt zu euch kommt, und er wird bald kommen. Bittet Allah um Vergebung für euren (verstorbenen) Oberhaupt, denn er selbst liebte es, anderen zu vergeben.“ Jarir fügte hinzu: „Nun, ich ging zum Propheten und sagte: ‚Ich schwöre dir im Namen des Islam Treue.‘ Der Prophet (Friede sei mit ihm) knüpfte meinen Schwur an die Bedingung, dass ich jedem Muslim gegenüber aufrichtig und treu sein müsse, und so leistete ich ihm meinen Schwur. Beim Herrn dieser Moschee! Ich bin euch (Muslimen) gegenüber aufrichtig und treu.“ Dann bat Jarir Allah um Vergebung und stieg (von der Kanzel) herab.
Sahih Al-Buchari : 2
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، قَالَ أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ هِشَامٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" إِذَا نَعَسَ أَحَدُكُمْ وَهُوَ يُصَلِّي فَلْيَرْقُدْ حَتَّى يَذْهَبَ عَنْهُ النَّوْمُ، فَإِنَّ أَحَدَكُمْ إِذَا صَلَّى وَهُوَ نَاعِسٌ لاَ يَدْرِي لَعَلَّهُ يَسْتَغْفِرُ فَيَسُبَّ نَفْسَهُ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wenn jemand von euch beim Beten schläfrig wird, soll er sich hinlegen und schlafen, bis er eingeschlafen ist, denn wer schläfrig betet, weiß nicht, ob er um Vergebung bittet oder um etwas Schlechtes für sich selbst.“
Sahih Al-Buchari : 3
Abu Ayyub Al-Ansari (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، قَالَ حَدَّثَنَا الزُّهْرِيُّ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ يَزِيدَ، عَنْ أَبِي أَيُّوبَ الأَنْصَارِيِّ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" إِذَا أَتَيْتُمُ الْغَائِطَ فَلاَ تَسْتَقْبِلُوا الْقِبْلَةَ وَلاَ تَسْتَدْبِرُوهَا، وَلَكِنْ شَرِّقُوا أَوْ غَرِّبُوا ". قَالَ أَبُو أَيُّوبَ فَقَدِمْنَا الشَّأْمَ فَوَجَدْنَا مَرَاحِيضَ بُنِيَتْ قِبَلَ الْقِبْلَةِ، فَنَنْحَرِفُ وَنَسْتَغْفِرُ اللَّهَ تَعَالَى. وَعَنِ الزُّهْرِيِّ عَنْ عَطَاءٍ قَالَ سَمِعْتُ أَبَا أَيُّوبَ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم مِثْلَهُ.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Während des Stuhlgangs sollt ihr euch weder der Qibla zuwenden noch ihr ihr den Rücken zukehren, sondern entweder nach Osten oder nach Westen.“ Abu Aiyub fügte hinzu: „Als wir in Scham ankamen, stießen wir auf einige Toiletten, die zur Qibla ausgerichtet waren; deshalb drehten wir uns beim Benutzen zur Qibla und baten Allah um Vergebung.“
Sahih Al-Buchari : 4
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، قَالَ أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ أَبِي الزِّنَادِ، عَنِ الأَعْرَجِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" الْمَلاَئِكَةُ تُصَلِّي عَلَى أَحَدِكُمْ مَا دَامَ فِي مُصَلاَّهُ الَّذِي صَلَّى فِيهِ، مَا لَمْ يُحْدِثْ، تَقُولُ اللَّهُمَّ اغْفِرْ لَهُ اللَّهُمَّ ارْحَمْهُ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Die Engel bitten Allah unablässig für jeden von euch um Vergebung, solange er sich an seinem Gebetsplatz befindet und keinen Darmwind ablässt (Hadath). Sie sagen: ‚O Allah! Vergib ihm, o Allah! Sei ihm gnädig.‘“
Sahih Al-Buchari : 5
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" صَلاَةُ الْجَمِيعِ تَزِيدُ عَلَى صَلاَتِهِ فِي بَيْتِهِ، وَصَلاَتِهِ فِي سُوقِهِ خَمْسًا وَعِشْرِينَ دَرَجَةً، فَإِنَّ أَحَدَكُمْ إِذَا تَوَضَّأَ فَأَحْسَنَ وَأَتَى الْمَسْجِدَ، لاَ يُرِيدُ إِلاَّ الصَّلاَةَ، لَمْ يَخْطُ خُطْوَةً إِلاَّ رَفَعَهُ اللَّهُ بِهَا دَرَجَةً، وَحَطَّ عَنْهُ خَطِيئَةً، حَتَّى يَدْخُلَ الْمَسْجِدَ، وَإِذَا دَخَلَ الْمَسْجِدَ كَانَ فِي صَلاَةٍ مَا كَانَتْ تَحْبِسُهُ، وَتُصَلِّي ـ يَعْنِي عَلَيْهِ ـ الْمَلاَئِكَةُ مَا دَامَ فِي مَجْلِسِهِ الَّذِي يُصَلِّي فِيهِ اللَّهُمَّ اغْفِرْ لَهُ، اللَّهُمَّ ارْحَمْهُ، مَا لَمْ يُحْدِثْ فِيهِ ".
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gebet in der Gemeinschaft ist fünfundzwanzigmal wertvoller (im Lohn) als das Gebet, das man allein zu Hause oder in einem Geschäftszentrum verrichtet. Denn wenn man die rituelle Waschung (Wudu) vollzieht und sie vollständig ausführt und sich dann mit der einzigen Absicht zu beten zur Moschee begibt, so erhöht Allah für jeden Schritt, den er zur Moschee geht, seinen Lohn um eine Stufe und vergibt ihm eine Sünde, bis er die Moschee betritt. Sobald er die Moschee betritt, gilt er als im Gebet, solange er auf das Gebet wartet, und die Engel bitten Allah unaufhörlich für ihn um Vergebung und sprechen: ‚O Allah! Sei ihm gnädig! O Allah! Vergib ihm!‘, solange er an seinem Gebetsplatz sitzt und keinen Darmwind ablässt.“ (Siehe Hadith Nr. 620)
Sahih Al-Buchari : 6
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُوسَى بْنُ إِسْمَاعِيلَ، قَالَ حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، قَالَ حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، قَالَ سَمِعْتُ أَبَا صَالِحٍ، يَقُولُ سَمِعْتُ أَبَا هُرَيْرَةَ، يَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" صَلاَةُ الرَّجُلِ فِي الْجَمَاعَةِ تُضَعَّفُ عَلَى صَلاَتِهِ فِي بَيْتِهِ وَفِي سُوقِهِ خَمْسًا وَعِشْرِينَ ضِعْفًا، وَذَلِكَ أَنَّهُ إِذَا تَوَضَّأَ فَأَحْسَنَ الْوُضُوءَ، ثُمَّ خَرَجَ إِلَى الْمَسْجِدِ لاَ يُخْرِجُهُ إِلاَّ الصَّلاَةُ، لَمْ يَخْطُ خَطْوَةً إِلاَّ رُفِعَتْ لَهُ بِهَا دَرَجَةٌ، وَحُطَّ عَنْهُ بِهَا خَطِيئَةٌ، فَإِذَا صَلَّى لَمْ تَزَلِ الْمَلاَئِكَةُ تُصَلِّي عَلَيْهِ مَا دَامَ فِي مُصَلاَّهُ اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَيْهِ، اللَّهُمَّ ارْحَمْهُ. وَلاَ يَزَالُ أَحَدُكُمْ فِي صَلاَةٍ مَا انْتَظَرَ الصَّلاَةَ ".
Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Der Lohn für das Gebet in der Gemeinschaft ist fünfundzwanzigmal größer als der Lohn für das Gebet zu Hause oder auf dem Markt (allein). Denn wenn er die rituelle Waschung (Wudu) vollzieht und sie vollständig ausführt und sich dann mit der einzigen Absicht zum Gebet zur Moschee begibt, wird ihm für jeden Schritt, den er zur Moschee geht, eine Stufe im Lohn hinzugefügt und eine seiner Sünden wird ihm vergeben. Während er sein Gebet verrichtet, bitten die Engel unaufhörlich Allah um Segen und Vergebung für ihn, solange er sich in seinem Gebetsraum befindet. Sie sagen: ‚O Allah! Segne ihn, sei ihm gnädig und barmherzig.‘ Und man wird im Gebet betrachtet, solange man auf das Gebet wartet.“
Sahih Al-Buchari : 7
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ أَبِي الزِّنَادِ، عَنِ الأَعْرَجِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" الْمَلاَئِكَةُ تُصَلِّي عَلَى أَحَدِكُمْ مَا دَامَ فِي مُصَلاَّهُ مَا لَمْ يُحْدِثْ اللَّهُمَّ اغْفِرْ لَهُ، اللَّهُمَّ ارْحَمْهُ. لاَ يَزَالُ أَحَدُكُمْ فِي صَلاَةٍ مَا دَامَتِ الصَّلاَةُ تَحْبِسُهُ، لاَ يَمْنَعُهُ أَنْ يَنْقَلِبَ إِلَى أَهْلِهِ إِلاَّ الصَّلاَةُ ".
Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Die Engel bitten unaufhörlich Allah um Segen und Vergebung für jeden von euch, solange er sich an seinem Gebetsplatz befindet und keinen Darmwind ablässt. Die Engel sagen: ‚O Allah! Vergib ihm und sei ihm barmherzig.‘ Jeder von euch befindet sich im Gebet, solange er auf das Gebet wartet und nichts außer dem Gebet ihn daran hindert, zu seiner Familie zu gehen.“
Sahih Al-Buchari : 8
Abu Salama (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُعَاذُ بْنُ فَضَالَةَ، قَالَ حَدَّثَنَا هِشَامٌ، عَنْ يَحْيَى، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ لأُقَرِّبَنَّ صَلاَةَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم. فَكَانَ أَبُو هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ يَقْنُتُ فِي الرَّكْعَةِ الآخِرَةِ مِنْ صَلاَةِ الظُّهْرِ وَصَلاَةِ الْعِشَاءِ، وَصَلاَةِ الصُّبْحِ، بَعْدَ مَا يَقُولُ سَمِعَ اللَّهُ لِمَنْ حَمِدَهُ. فَيَدْعُو لِلْمُؤْمِنِينَ وَيَلْعَنُ الْكُفَّارَ.
Abu Salama berichtete: Abu Hurairah sagte: „Zweifellos ähnelt mein Gebet dem des Propheten (Friede sei mit ihm).“ Abu Hurairah pflegte nach dem Rezitieren von „Sami' Allahu liman hamida“ in der letzten Rak'a des Zuhr-, Isha- und Fajr-Gebets das Qunut zu rezitieren. Er bat Allah um Vergebung für die wahren Gläubigen und verfluchte die Ungläubigen.
Sahih Al-Buchari : 9
Abu Bakr al-Siddiq (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، قَالَ حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي حَبِيبٍ، عَنْ أَبِي الْخَيْرِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو، عَنْ أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ ـ رضى الله عنه ـ. أَنَّهُ قَالَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلِّمْنِي دُعَاءً أَدْعُو بِهِ فِي صَلاَتِي. قَالَ
" قُلِ اللَّهُمَّ إِنِّي ظَلَمْتُ نَفْسِي ظُلْمًا كَثِيرًا وَلاَ يَغْفِرُ الذُّنُوبَ إِلاَّ أَنْتَ، فَاغْفِرْ لِي مَغْفِرَةً مِنْ عِنْدِكَ، وَارْحَمْنِي إِنَّكَ أَنْتَ الْغَفُورُ الرَّحِيمُ ".
Ich bat den Gesandten Allahs (ﷺ), mir ein Bittgebet zu lehren, damit ich Allah damit in meinem Gebet anrufen kann. Er sagte mir: „Allahumma inni zalumtu nafsi zulman kathiran, Wala yaghfiru dh-dhunuba illa anta, fa ghfir li maghfiratan min `indika, wa r-hamni, innaka anta l-ghafuru r-rahim (O Allah! Ich habe mir selbst großes Unrecht getan, und niemand außer Dir vergibt Sünden. So gewähre mir Vergebung von Dir und erbarme Dich meiner. Du bist der Vergebende, der Barmherzige).“
Sahih Al-Buchari : 10
Abu Musa Al-Aschari (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْعَلاَءِ، قَالَ حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، عَنْ بُرَيْدِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ أَبِي بُرْدَةَ، عَنْ أَبِي مُوسَى، قَالَ خَسَفَتِ الشَّمْسُ، فَقَامَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَزِعًا، يَخْشَى أَنْ تَكُونَ السَّاعَةُ، فَأَتَى الْمَسْجِدَ، فَصَلَّى بِأَطْوَلِ قِيَامٍ وَرُكُوعٍ وَسُجُودٍ رَأَيْتُهُ قَطُّ يَفْعَلُهُ وَقَالَ
" هَذِهِ الآيَاتُ الَّتِي يُرْسِلُ اللَّهُ لاَ تَكُونُ لِمَوْتِ أَحَدٍ وَلاَ لِحَيَاتِهِ، وَلَكِنْ يُخَوِّفُ اللَّهُ بِهِ عِبَادَهُ، فَإِذَا رَأَيْتُمْ شَيْئًا مِنْ ذَلِكَ فَافْزَعُوا إِلَى ذِكْرِهِ وَدُعَائِهِ وَاسْتِغْفَارِهِ ".
Die Sonne verfinsterte sich, und der Prophet (Friede sei mit ihm) stand auf, aus Furcht, es könnte die Stunde (d. h. der Tag des Gerichts) sein.
Er ging zur Moschee und verrichtete das Gebet mit dem längsten Qiyam, der längsten Verbeugung und Niederwerfung, die ich je bei ihm gesehen hatte. Dann sagte er: „Diese Zeichen, die Allah sendet, geschehen nicht aufgrund von Leben oder Tod eines Menschen, sondern Allah lässt Seine Diener durch sie erschrecken. Wenn ihr also etwas davon seht, gedenkt Allahs, ruft Ihn an und bittet Ihn um Vergebung.“
Sahih Al-Buchari : 11
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، وَأَبِي عَبْدِ اللَّهِ الأَغَرِّ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" يَنْزِلُ رَبُّنَا تَبَارَكَ وَتَعَالَى كُلَّ لَيْلَةٍ إِلَى السَّمَاءِ الدُّنْيَا حِينَ يَبْقَى ثُلُثُ اللَّيْلِ الآخِرُ يَقُولُ مَنْ يَدْعُونِي فَأَسْتَجِيبَ لَهُ مَنْ يَسْأَلُنِي فَأُعْطِيَهُ مَنْ يَسْتَغْفِرُنِي فَأَغْفِرَ لَهُ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) (Friede sei mit ihm) sagte: „Unser Herr, der Gesegnete, der Erhabene, steigt jede Nacht im letzten Drittel der Nacht auf den uns nächstgelegenen Himmel herab und spricht: ‚Gibt es jemanden, der Mich anruft, damit Ich auf sein Gebet antworte? Gibt es jemanden, der Mich bittet, damit Ich ihm seine Bitte gewähre? Gibt es jemanden, der Meine Vergebung sucht, damit Ich ihm vergebe?‘“
Sahih Al-Buchari : 12
Abdullah ibn Umar (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، قَالَ حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سَعِيدٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنِي نَافِعٌ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ ـ رضى الله عنهما ـ أَنَّ عَبْدَ، اللَّهِ بْنَ أُبَىٍّ لَمَّا تُوُفِّيَ جَاءَ ابْنُهُ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَعْطِنِي قَمِيصَكَ أُكَفِّنْهُ فِيهِ، وَصَلِّ عَلَيْهِ وَاسْتَغْفِرْ لَهُ، فَأَعْطَاهُ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم قَمِيصَهُ فَقَالَ " آذِنِّي أُصَلِّي عَلَيْهِ ". فَآذَنَهُ، فَلَمَّا أَرَادَ أَنْ يُصَلِّيَ عَلَيْهِ جَذَبَهُ عُمَرُ ـ رضى الله عنه ـ فَقَالَ أَلَيْسَ اللَّهُ نَهَاكَ أَنْ تُصَلِّيَ عَلَى الْمُنَافِقِينَ فَقَالَ " أَنَا بَيْنَ خِيرَتَيْنِ قَالَ {اسْتَغْفِرْ لَهُمْ أَوْ لاَ تَسْتَغْفِرْ لَهُمْ إِنْ تَسْتَغْفِرْ لَهُمْ سَبْعِينَ مَرَّةً فَلَنْ يَغْفِرَ اللَّهُ لَهُمْ} ". فَصَلَّى عَلَيْهِ فَنَزَلَتْ {وَلاَ تُصَلِّ عَلَى أَحَدٍ مِنْهُمْ مَاتَ أَبَدًا}
Als Abdullah ibn Ubai (der Anführer der Heuchler) starb, kam sein Sohn zum Propheten (Friede sei mit ihm) und sagte: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Gib mir bitte dein Hemd, um ihn darin einzuhüllen, das Totengebet zu verrichten und Allah um Vergebung für ihn zu bitten.“ Da gab ihm der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sein Hemd und sagte: „Informiere mich, wenn die Beerdigung bereit ist, damit ich das Totengebet verrichten kann.“ So informierte er ihn, und als der Prophet das Totengebet verrichten wollte, ergriff Umar seine Hand und sagte: „Hat Allah dir nicht verboten, das Totengebet für die Heuchler zu verrichten?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Mir wurde die Wahl gelassen, denn Allah sagt: ‚Es nützt nichts, ob du (o Muhammad) für sie (die Heuchler) um Vergebung bittest oder nicht.‘“ Selbst wenn du siebzigmal um Vergebung bittest, wird Allah ihnen nicht vergeben. (9.80)“ So verrichtete der Prophet (ﷺ) das Totengebet, und daraufhin erging die Offenbarung: „Und bete niemals (o Muhammad) (das Totengebet) für einen von ihnen (d. h. die Heuchler), der stirbt.“ (9.84)
Sahih Al-Buchari : 13
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيَّبِ، وَأَبِي، سَلَمَةَ أَنَّهُمَا حَدَّثَاهُ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ نَعَى لَنَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم النَّجَاشِيَّ صَاحِبَ الْحَبَشَةِ، يَوْمَ الَّذِي مَاتَ فِيهِ فَقَالَ " اسْتَغْفِرُوا لأَخِيكُمْ ". وَعَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ حَدَّثَنِي سَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ، أَنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ إِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم صَفَّ بِهِمْ بِالْمُصَلَّى فَكَبَّرَ عَلَيْهِ أَرْبَعًا.
Abu Huraira berichtete: Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) verkündete am Todestag von An-Najash (König von Äthiopien) dessen Tod. Er sagte: „Bittet Allah um Vergebung für euren Bruder.“ Abu Huraira berichtete weiter: Der Prophet (Friede sei mit ihm) ließ sie sich im Gebetsraum in Reihen aufstellen und sprach vier Takbir.
Sahih Al-Buchari : 14
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيَّبِ، وَأَبِي، سَلَمَةَ أَنَّهُمَا حَدَّثَاهُ عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ نَعَى لَنَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم النَّجَاشِيَّ صَاحِبَ الْحَبَشَةِ، يَوْمَ الَّذِي مَاتَ فِيهِ فَقَالَ
" اسْتَغْفِرُوا لأَخِيكُمْ ". وَعَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ حَدَّثَنِي سَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ، أَنَّ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ إِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم صَفَّ بِهِمْ بِالْمُصَلَّى فَكَبَّرَ عَلَيْهِ أَرْبَعًا.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) verkündete am Tag seines Todes die Nachricht vom Tod des Königs von Äthiopien, An-Najash. Er sagte: „Bittet Allah um Vergebung für euren Bruder.“ Abu Huraira berichtete: Der Prophet (ﷺ) ließ sie sich im Gebetsraum in Reihen aufstellen und sprach vier Takbir.
Sahih Al-Buchari : 15
Sa'id bin al-Musaiyab (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ، أَخْبَرَنَا يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي، عَنْ صَالِحٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدُ بْنُ الْمُسَيَّبِ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّهُ أَخْبَرَهُ أَنَّهُ، لَمَّا حَضَرَتْ أَبَا طَالِبٍ الْوَفَاةُ جَاءَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَوَجَدَ عِنْدَهُ أَبَا جَهْلِ بْنَ هِشَامٍ، وَعَبْدَ اللَّهِ بْنَ أَبِي أُمَيَّةَ بْنِ الْمُغِيرَةِ، قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لأَبِي طَالِبٍ " يَا عَمِّ، قُلْ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ، كَلِمَةً أَشْهَدُ لَكَ بِهَا عِنْدَ اللَّهِ ". فَقَالَ أَبُو جَهْلٍ وَعَبْدُ اللَّهِ بْنُ أَبِي أُمَيَّةَ يَا أَبَا طَالِبٍ، أَتَرْغَبُ عَنْ مِلَّةِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ فَلَمْ يَزَلْ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَعْرِضُهَا عَلَيْهِ، وَيَعُودَانِ بِتِلْكَ الْمَقَالَةِ، حَتَّى قَالَ أَبُو طَالِبٍ آخِرَ مَا كَلَّمَهُمْ هُوَ عَلَى مِلَّةِ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ، وَأَبَى أَنْ يَقُولَ لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " أَمَا وَاللَّهِ لأَسْتَغْفِرَنَّ لَكَ، مَا لَمْ أُنْهَ عَنْكَ ". فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى فِيهِ {مَا كَانَ لِلنَّبِيِّ} الآيَةَ.
Als sich der Tod von Abu Talib näherte, ging der Gesandte Allahs (ﷺ) zu ihm und fand Abu Jahl ibn Hisham und ʿAbdullah ibn Abi Umaiya ibn al-Mughira an seiner Seite. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte zu Abu Talib: „O Onkel! Sprich: Es gibt keinen Gott außer Allah. Ich werde für dich vor Allah Zeugnis ablegen.“ Abu Jahl und ʿAbdullah ibn Abi Umaiya sagten: „O Abu Talib! „Willst du die Religion von ʿAbdul Muttalib verleugnen?“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) forderte Abu Talib immer wieder auf, dies zu sagen (d. h. „Es gibt keinen Gott außer Allah“), während Abu Jahl und ʿAbdullah ihre Aussage immer wiederholten, bis Abu Talib schließlich erklärte, er gehöre der Religion von ʿAbdul Muttalib an und weigere sich, „Es gibt keinen Gott außer Allah“ zu sagen. Dann sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): „Ich werde Allah weiterhin um Vergebung für euch bitten, es sei denn, Allah verbietet es mir.“ Daraufhin offenbarte Allah (den Vers) über ihn (d. h.: Es ziemt sich nicht für den Propheten (ﷺ) und diejenigen, die glauben, Allah um Vergebung für Götzendiener zu bitten, selbst wenn diese mit ihm verwandt sind, nachdem ihnen klar geworden ist, dass sie Gefährten des Feuers sind). (9:113)
Sahih Al-Buchari : 16
Umar ibn al-Chattab (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنِي اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، عَنْ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ ـ رضى الله عنهم ـ أَنَّهُ قَالَ لَمَّا مَاتَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ أُبَىٍّ ابْنُ سَلُولَ دُعِيَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لِيُصَلِّيَ عَلَيْهِ، فَلَمَّا قَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَثَبْتُ إِلَيْهِ فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَتُصَلِّي عَلَى ابْنِ أُبَىٍّ وَقَدْ قَالَ يَوْمَ كَذَا وَكَذَا كَذَا وَكَذَا ـ أُعَدِّدُ عَلَيْهِ قَوْلَهُ ـ فَتَبَسَّمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَقَالَ " أَخِّرْ عَنِّي يَا عُمَرُ ". فَلَمَّا أَكْثَرْتُ عَلَيْهِ قَالَ " إِنِّي خُيِّرْتُ فَاخْتَرْتُ، لَوْ أَعْلَمُ أَنِّي إِنْ زِدْتُ عَلَى السَّبْعِينَ فَغُفِرَ لَهُ لَزِدْتُ عَلَيْهَا ". قَالَ فَصَلَّى عَلَيْهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ انْصَرَفَ، فَلَمْ يَمْكُثْ إِلاَّ يَسِيرًا حَتَّى نَزَلَتِ الآيَتَانِ مِنْ {بَرَاءَةٌ} {وَلاَ تُصَلِّ عَلَى أَحَدٍ مِنْهُمْ مَاتَ أَبَدًا} إِلَى {وَهُمْ فَاسِقُونَ} قَالَ فَعَجِبْتُ بَعْدُ مِنْ جُرْأَتِي عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمَئِذٍ، وَاللَّهُ وَرَسُولُهُ أَعْلَمُ.
Als Abdullah ibn Ubai ibn Salul starb, wurde der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) gerufen, um das Totengebet zu sprechen. Als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) aufstand, um das Gebet zu verrichten, sprang ich auf und sagte: „O Gesandter Allahs! Wirst du für Ibn Ubai beten und für das, was er bei solchen Anlässen gesagt hat?“ Und begann, alles aufzuzählen, was er gesagt hatte. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) lächelte und sagte: „O Umar! Geh weg von mir.“ Als ich zu viel redete, sagte er: „Ich hatte die Wahl und habe mich dafür entschieden (das Gebet zu sprechen). Hätte ich gewusst, dass ihm vergeben würde, wenn er Allah mehr als siebzig Mal um Vergebung bittet, hätte ich es gewiss getan.“ (ʿUmar fügte hinzu): Der Gesandte Allahs (ﷺ) verrichtete das Totengebet und kehrte zurück. Kurze Zeit später wurden die beiden Verse der Sure Bara' offenbart: „Und bete niemals (o Muhammad) für einen von ihnen, der stirbt … (bis zum Ende des Verses) Rebellion (9:84)“ – (ʿUmar fügte hinzu): „Später war ich erstaunt über meinen Wagemut vor dem Gesandten Allahs (ﷺ) an jenem Tag. Und Allah und Sein Gesandter wissen es besser.“
Sahih Al-Buchari : 17
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " صَلاَةُ أَحَدِكُمْ فِي جَمَاعَةٍ تَزِيدُ عَلَى صَلاَتِهِ فِي سُوقِهِ وَبَيْتِهِ بِضْعًا وَعِشْرِينَ دَرَجَةً، وَذَلِكَ بِأَنَّهُ إِذَا تَوَضَّأَ فَأَحْسَنَ الْوُضُوءَ، ثُمَّ أَتَى الْمَسْجِدَ، لاَ يُرِيدُ إِلاَّ الصَّلاَةَ، لاَ يَنْهَزُهُ إِلاَّ الصَّلاَةُ، لَمْ يَخْطُ خَطْوَةً إِلاَّ رُفِعَ بِهَا دَرَجَةً، أَوْ حُطَّتْ عَنْهُ بِهَا خَطِيئَةٌ، وَالْمَلاَئِكَةُ تُصَلِّي عَلَى أَحَدِكُمْ مَا دَامَ فِي مُصَلاَّهُ الَّذِي يُصَلِّي فِيهِ اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَيْهِ، اللَّهُمَّ ارْحَمْهُ، مَا لَمْ يُحْدِثْ فِيهِ، مَا لَمْ يُؤْذِ فِيهِ ". وَقَالَ " أَحَدُكُمْ فِي صَلاَةٍ مَا كَانَتِ الصَّلاَةُ تَحْبِسُهُ ".
Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gemeinschaftsgebet eines jeden von euch ist mehr als zwanzig (fünf- oder siebenundzwanzigmal) so lohnend wie sein Gebet auf dem Markt oder zu Hause. Denn wenn er die rituelle Waschung vollständig vollzieht und dann mit der einzigen Absicht, das Gebet zu verrichten, zur Moschee geht und ihn nichts anderes als das Gebet dazu drängt, wird ihm mit jedem Schritt, den er zur Moschee tut, eine Stufe erhöht oder eine seiner Sünden vergeben. Die Engel werden Allahs Vergebung und Segen für jeden von euch erbitten, solange er an seinem Gebetsplatz sitzt. Die Engel werden sagen: ‚O Allah, segne ihn! O Allah, sei ihm gnädig!‘, solange er keine Hadath begeht oder etwas tut, was anderen Schwierigkeiten bereitet.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte weiter: „Man gilt als im Gebet, solange man auf das Gebet wartet.“
Sahih Al-Buchari : 18
Ata ibn Abi Rabah / Ata ibn Yasar (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ سِنَانٍ، حَدَّثَنَا فُلَيْحٌ، حَدَّثَنَا هِلاَلٌ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ يَسَارٍ، قَالَ لَقِيتُ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَمْرِو بْنِ الْعَاصِ ـ رضى الله عنهما ـ قُلْتُ أَخْبِرْنِي عَنْ صِفَةِ، رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي التَّوْرَاةِ. قَالَ أَجَلْ، وَاللَّهِ إِنَّهُ لَمَوْصُوفٌ فِي التَّوْرَاةِ بِبَعْضِ صِفَتِهِ فِي الْقُرْآنِ يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ إِنَّا أَرْسَلْنَاكَ شَاهِدًا وَمُبَشِّرًا وَنَذِيرًا، وَحِرْزًا لِلأُمِّيِّينَ، أَنْتَ عَبْدِي وَرَسُولِي سَمَّيْتُكَ الْمُتَوَكِّلَ، لَيْسَ بِفَظٍّ وَلاَ غَلِيظٍ وَلاَ سَخَّابٍ فِي الأَسْوَاقِ، وَلاَ يَدْفَعُ بِالسَّيِّئَةِ السَّيِّئَةَ وَلَكِنْ يَعْفُو وَيَغْفِرُ، وَلَنْ يَقْبِضَهُ اللَّهُ حَتَّى يُقِيمَ بِهِ الْمِلَّةَ الْعَوْجَاءَ بِأَنْ يَقُولُوا لاَ إِلَهَ إِلاَّ اللَّهُ. وَيَفْتَحُ بِهَا أَعْيُنًا عُمْيًا، وَآذَانًا صُمًّا، وَقُلُوبًا غُلْفًا. تَابَعَهُ عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ أَبِي سَلَمَةَ عَنْ هِلاَلٍ. وَقَالَ سَعِيدٌ عَنْ هِلاَلٍ عَنْ عَطَاءٍ عَنِ ابْنِ سَلاَمٍ. غُلْفٌ كُلُّ شَىْءٍ فِي غِلاَفٍ، سَيْفٌ أَغْلَفُ، وَقَوْسٌ غَلْفَاءُ، وَرَجُلٌ أَغْلَفُ إِذَا لَمْ يَكُنْ مَخْتُونًا.
Ich traf Abdullah ibn Amr ibn al-As und fragte ihn: „Erzähle mir von der Beschreibung des Gesandten Allahs (ﷺ), die in der Tora (d. h. der Offenbarung an Musa (as)) erwähnt wird.“ Er antwortete: „Ja.“ Bei Allah, in der Tora werden ihm einige der im Koran zugeschriebenen Eigenschaften wie folgt beschrieben:
„O Prophet! Wir haben dich als Zeugen (für Allahs wahre Religion) und als Überbringer froher Botschaft (an die Gläubigen) und als Warner (an die Ungläubigen) und als Beschützer der Ungebildeten gesandt. Du bist Mein Diener und Mein Gesandter (d. h. Apostel). Ich habe dich „Al-Mutawakkil“ (der sich auf Allah verlässt) genannt. Du bist weder unhöflich noch hart noch ein Lärmmacher auf den Märkten. Und du tust denen, die dir Böses tun, kein Leid an, sondern du behandelst sie mit Vergebung und Güte. Allah wird ihn (den Propheten) nicht sterben lassen, bis er die Irrenden gerade macht, indem er sie sagen lässt: „Es gibt keinen Gott außer Allah.“ Dadurch werden blinde Augen, taube Ohren und verhärtete Herzen geöffnet.“
Sahih Al-Buchari : 19
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي ثَوْرٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ لَمْ أَزَلْ حَرِيصًا عَلَى أَنْ أَسْأَلَ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ عَنِ الْمَرْأَتَيْنِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَيْنِ قَالَ اللَّهُ لَهُمَا {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} فَحَجَجْتُ مَعَهُ فَعَدَلَ وَعَدَلْتُ مَعَهُ بِالإِدَاوَةِ، فَتَبَرَّزَ حَتَّى جَاءَ، فَسَكَبْتُ عَلَى يَدَيْهِ مِنَ الإِدَاوَةِ، فَتَوَضَّأَ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَنِ الْمَرْأَتَانِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَانِ قَالَ لَهُمَا {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ} فَقَالَ وَاعَجَبِي لَكَ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ عَائِشَةُ وَحَفْصَةُ، ثُمَّ اسْتَقْبَلَ عُمَرُ الْحَدِيثَ يَسُوقُهُ، فَقَالَ إِنِّي كُنْتُ وَجَارٌ لِي مِنَ الأَنْصَارِ فِي بَنِي أُمَيَّةَ بْنِ زَيْدٍ، وَهْىَ مِنْ عَوَالِي الْمَدِينَةِ، وَكُنَّا نَتَنَاوَبُ النُّزُولَ عَلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَيَنْزِلُ يَوْمًا وَأَنْزِلُ يَوْمًا، فَإِذَا نَزَلْتُ جِئْتُهُ مِنْ خَبَرِ ذَلِكَ الْيَوْمِ مِنَ الأَمْرِ وَغَيْرِهِ، وَإِذَا نَزَلَ فَعَلَ مِثْلَهُ، وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ نَغْلِبُ النِّسَاءَ، فَلَمَّا قَدِمْنَا عَلَى الأَنْصَارِ إِذَا هُمْ قَوْمٌ تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ، فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَأْخُذْنَ مِنْ أَدَبِ نِسَاءِ الأَنْصَارِ، فَصِحْتُ عَلَى امْرَأَتِي، فَرَاجَعَتْنِي، فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي، فَقَالَتْ وَلِمَ تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ، وَإِنَّ إِحْدَاهُنَّ لَتَهْجُرُهُ الْيَوْمَ حَتَّى اللَّيْلِ. فَأَفْزَعَنِي، فَقُلْتُ خَابَتْ مَنْ فَعَلَ مِنْهُنَّ بِعَظِيمٍ. ثُمَّ جَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي، فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ أَىْ حَفْصَةُ، أَتُغَاضِبُ إِحْدَاكُنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْيَوْمَ حَتَّى اللَّيْلِ فَقَالَتْ نَعَمْ. فَقُلْتُ خَابَتْ وَخَسِرَتْ، أَفَتَأْمَنُ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَتَهْلِكِينَ لاَ تَسْتَكْثِرِي عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ تُرَاجِعِيهِ فِي شَىْءٍ وَلاَ تَهْجُرِيهِ، وَاسْأَلِينِي مَا بَدَا لَكِ، وَلاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْضَأَ مِنْكِ وَأَحَبَّ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ـ يُرِيدُ عَائِشَةَ ـ وَكُنَّا تَحَدَّثْنَا أَنَّ غَسَّانَ تُنْعِلُ النِّعَالَ لِغَزْوِنَا، فَنَزَلَ صَاحِبِي يَوْمَ نَوْبَتِهِ فَرَجَعَ عِشَاءً، فَضَرَبَ بَابِي ضَرْبًا شَدِيدًا، وَقَالَ أَنَائِمٌ هُوَ فَفَزِعْتُ فَخَرَجْتُ إِلَيْهِ. وَقَالَ حَدَثَ أَمْرٌ عَظِيمٌ. قُلْتُ مَا هُوَ أَجَاءَتْ غَسَّانُ قَالَ لاَ، بَلْ أَعْظَمُ مِنْهُ وَأَطْوَلُ، طَلَّقَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نِسَاءَهُ. قَالَ قَدْ خَابَتْ حَفْصَةُ وَخَسِرَتْ، كُنْتُ أَظُنُّ أَنَّ هَذَا يُوشِكُ أَنْ يَكُونَ، فَجَمَعْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي، فَصَلَّيْتُ صَلاَةَ الْفَجْرِ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَدَخَلَ مَشْرُبَةً لَهُ فَاعْتَزَلَ فِيهَا، فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ، فَإِذَا هِيَ تَبْكِي. قُلْتُ مَا يُبْكِيكِ أَوَلَمْ أَكُنْ حَذَّرْتُكِ أَطَلَّقَكُنَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ لاَ أَدْرِي هُوَ ذَا فِي الْمَشْرُبَةِ. فَخَرَجْتُ، فَجِئْتُ الْمِنْبَرَ، فَإِذَا حَوْلَهُ رَهْطٌ يَبْكِي بَعْضُهُمْ، فَجَلَسْتُ مَعَهُمْ قَلِيلاً ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ، فَجِئْتُ الْمَشْرُبَةَ الَّتِي هُوَ فِيهَا فَقُلْتُ لِغُلاَمٍ لَهُ أَسْوَدَ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَدَخَلَ، فَكَلَّمَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ خَرَجَ، فَقَالَ ذَكَرْتُكَ لَهُ، فَصَمَتَ، فَانْصَرَفْتُ حَتَّى جَلَسْتُ مَعَ الرَّهْطِ الَّذِينَ عِنْدَ الْمِنْبَرِ، ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ فَجِئْتُ، فَذَكَرَ مِثْلَهُ، فَجَلَسْتُ مَعَ الرَّهْطِ الَّذِينَ عِنْدَ الْمِنْبَرِ، ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ فَجِئْتُ الْغُلاَمَ. فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ. فَذَكَرَ مِثْلَهُ، فَلَمَّا وَلَّيْتُ مُنْصَرِفًا، فَإِذَا الْغُلاَمُ يَدْعُونِي قَالَ أَذِنَ لَكَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَدَخَلْتُ عَلَيْهِ، فَإِذَا هُوَ مُضْطَجِعٌ عَلَى رِمَالِ حَصِيرٍ لَيْسَ بَيْنَهُ وَبَيْنَهُ فِرَاشٌ، قَدْ أَثَّرَ الرِّمَالُ بِجَنْبِهِ، مُتَّكِئٌ عَلَى وِسَادَةٍ مِنْ أَدَمٍ حَشْوُهَا لِيفٌ، فَسَلَّمْتُ عَلَيْهِ، ثُمَّ قُلْتُ وَأَنَا قَائِمٌ طَلَّقْتَ نِسَاءَكَ فَرَفَعَ بَصَرَهُ إِلَىَّ، فَقَالَ " لاَ ". ثُمَّ قُلْتُ ـ وَأَنَا قَائِمٌ أَسْتَأْنِسُ يَا رَسُولَ اللَّهِ، لَوْ رَأَيْتَنِي، وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ نَغْلِبُ النِّسَاءَ، فَلَمَّا قَدِمْنَا عَلَى قَوْمٍ تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ، فَذَكَرَهُ، فَتَبَسَّمَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم، ثُمَّ قُلْتُ لَوْ رَأَيْتَنِي، وَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ، فَقُلْتُ لاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْضَأَ مِنْكِ وَأَحَبَّ إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ـ يُرِيدُ عَائِشَةَ ـ فَتَبَسَّمَ أُخْرَى، فَجَلَسْتُ حِينَ رَأَيْتُهُ تَبَسَّمَ، ثُمَّ رَفَعْتُ بَصَرِي فِي بَيْتِهِ، فَوَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ فِيهِ شَيْئًا يَرُدُّ الْبَصَرَ غَيْرَ أَهَبَةٍ ثَلاَثَةٍ. فَقُلْتُ ادْعُ اللَّهَ فَلْيُوَسِّعْ عَلَى أُمَّتِكَ، فَإِنَّ فَارِسَ وَالرُّومَ وُسِّعَ عَلَيْهِمْ وَأُعْطُوا الدُّنْيَا، وَهُمْ لاَ يَعْبُدُونَ اللَّهَ، وَكَانَ مُتَّكِئًا. فَقَالَ " أَوَفِي شَكٍّ أَنْتَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ أُولَئِكَ قَوْمٌ عُجِّلَتْ لَهُمْ طَيِّبَاتُهُمْ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا ". فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ اسْتَغْفِرْ لِي. فَاعْتَزَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم مِنْ أَجْلِ ذَلِكَ الْحَدِيثِ حِينَ أَفْشَتْهُ حَفْصَةُ إِلَى عَائِشَةَ، وَكَانَ قَدْ قَالَ " مَا أَنَا بِدَاخِلٍ عَلَيْهِنَّ شَهْرًا ". مِنْ شِدَّةِ مَوْجَدَتِهِ عَلَيْهِنَّ حِينَ عَاتَبَهُ اللَّهُ. فَلَمَّا مَضَتْ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ دَخَلَ عَلَى عَائِشَةَ فَبَدَأَ بِهَا، فَقَالَتْ لَهُ عَائِشَةُ إِنَّكَ أَقْسَمْتَ أَنْ لاَ تَدْخُلَ عَلَيْنَا شَهْرًا، وَإِنَّا أَصْبَحْنَا لِتِسْعٍ وَعِشْرِينَ لَيْلَةً، أَعُدُّهَا عَدًّا. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " الشَّهْرُ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ ". وَكَانَ ذَلِكَ الشَّهْرُ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ. قَالَتْ عَائِشَةُ فَأُنْزِلَتْ آيَةُ التَّخْيِيرِ فَبَدَأَ بِي أَوَّلَ امْرَأَةٍ، فَقَالَ " إِنِّي ذَاكِرٌ لَكِ أَمْرًا، وَلاَ عَلَيْكِ أَنْ لاَ تَعْجَلِي حَتَّى تَسْتَأْمِرِي أَبَوَيْكِ ". قَالَتْ قَدْ أَعْلَمُ أَنَّ أَبَوَىَّ لَمْ يَكُونَا يَأْمُرَانِي بِفِرَاقِكَ. ثُمَّ قَالَ " إِنَّ اللَّهَ قَالَ {يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ قُلْ لأَزْوَاجِكَ} إِلَى قَوْلِهِ { عَظِيمًا} ". قُلْتُ أَفِي هَذَا أَسْتَأْمِرُ أَبَوَىَّ فَإِنِّي أُرِيدُ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَالدَّارَ الآخِرَةَ. ثُمَّ خَيَّرَ نِسَاءَهُ، فَقُلْنَ مِثْلَ مَا قَالَتْ عَائِشَةُ.
Ich hatte Umar unbedingt nach den beiden Frauen unter den Frauen des Propheten (ﷺ) fragen wollen, über die Allah (im Koran) sagte: „Wenn ihr zwei (die Frauen des Propheten (ﷺ), nämlich Aischa und Hafsa) sich in Reue Allah zuwendet, so sind eure Herzen doch geneigt (dem zu widerstehen, was dem Propheten (ﷺ) gefällt)“ (66:4). Ich vollzog die Pilgerfahrt zusammen mit Umar, und auf dem Rückweg ging er beiseite, um seine Notdurft zu verrichten. Ich folgte ihm mit einem Wasserkrug. Als er seine Notdurft verrichtet hatte und zurückkam, goss ich ihm Wasser aus dem Krug über die Hände, und er vollzog die rituelle Waschung. Ich fragte: „O Oberhaupt der Gläubigen! Wer waren die beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten (ﷺ), zu denen Allah sagte: ‚Wenn ihr beide in Reue zurückkehrt (66:4)?‘“ Er antwortete: „Ich bin erstaunt über deine Frage, o Ibn Abbas. Es waren Aischa und Hafsa.“ Dann fuhr Umar mit der Erzählung fort und sagte: „Ich und ein Nachbar von mir aus dem Stamm der Ansari, Umaiya ibn Zaid, der in Awali al-Medina lebte, besuchten den Propheten (ﷺ) abwechselnd. Er ging einen Tag, ich den anderen. Wenn ich ging, berichtete ich ihm von den Ereignissen des Tages bezüglich der Anweisungen und Gebote, und wenn er ging, tat er dasselbe für mich.“ Wir, das Volk der Quraisch, hatten einst Autorität über die Frauen, doch als wir zu den Ansar kamen, bemerkten wir, dass die Ansar-Frauen die Oberhand über ihre Männer hatten. So begannen unsere Frauen, die Gewohnheiten der Ansar-Frauen anzunehmen. Einmal schrie ich meine Frau an, und sie gab mir mit meiner eigenen Münze zurück. Ich missbilligte ihre Widerrede. Sie sagte: „Warum nimmst du es mir übel, dass ich dir widerspreche? Bei Allah, die Frauen des Propheten (ﷺ) widersprechen ihm, und manche von ihnen sprechen den ganzen Tag bis in die Nacht kein Wort mit ihm.“ Was sie sagte, erschreckte mich, und ich sagte zu ihr: „Wer von ihnen das tut, wird ein großer Verlierer sein.“ Dann zog ich mich an, ging zu Hafsa und fragte sie: „Hält eine von euch den Gesandten Allahs (ﷺ) den ganzen Tag bis in die Nacht zum Zorn?“ Sie bejahte. Ich sagte: „Sie ist eine verlorene Person (und wird niemals Erfolg haben)! Fürchtet sie nicht, dass Allah wegen des Zorns des Gesandten Allahs (ﷺ) zürnen und sie dadurch zugrunde gehen könnte? Frag den Gesandten Allahs (ﷺ) nicht zu viel, widersprich ihm auf keinen Fall und verlass ihn nicht. Fordere von mir, was immer du willst, und lass dich nicht dazu verleiten, deine Nachbarin (d. h. Aischa) in ihrem Verhalten gegenüber dem Propheten nachzuahmen, denn sie (d. h. Aischa) ist schöner als du und dem Gesandten Allahs (ﷺ) lieber.“ Damals ging das Gerücht um, dass die Ghassan (ein Stamm aus Scham) ihre Pferde für einen Angriff auf uns rüsteten. Mein Begleiter ging am Tag seiner Ankunft zum Propheten (ﷺ) und kehrte nachts zu uns zurück. Er klopfte heftig an meine Tür und fragte, ob ich schliefe. Ich erschrak (durch das laute Klopfen) und ging hinaus. Er sagte, etwas Schlimmes sei geschehen. Ich fragte ihn: Was ist los? Ist Ghassan gekommen? Er antwortete, es sei schlimmer und ernster, und fügte hinzu, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) sich von all seinen Frauen scheiden ließ. Ich sagte: Hafsa ist eine verlorene Verliererin! Ich hatte erwartet, dass das eines Tages passieren würde. Also kleidete ich mich an und verrichtete das Fajr-Gebet mit dem Propheten. Dann ging der Prophet (ﷺ) in einen oberen Raum und blieb dort allein. Ich ging zu Hafsa und fand sie weinend vor. Ich fragte sie: Warum weinst du? Habe ich dich nicht gewarnt? Hat der Gesandte Allahs (ﷺ) euch alle scheiden lassen? Sie antwortete: Ich weiß es nicht. Er ist „Dort im oberen Raum.“ Dann ging ich hinaus und kam zur Kanzel. Dort fand ich eine Gruppe von Menschen, einige von ihnen weinten. Ich saß eine Weile bei ihnen, konnte die Situation aber nicht ertragen. So ging ich in den oberen Raum, wo der Prophet (ﷺ) war, und fragte einen seiner schwarzen Sklaven: „Kannst du die Erlaubnis des Gesandten Allahs für Umar einholen?“ Der Sklave ging hinein, sprach mit dem Propheten (ﷺ) darüber und kam heraus mit den Worten: „Ich habe dich ihm erwähnt, aber er hat nicht geantwortet.“ So ging ich zurück und setzte mich zu den Leuten, die an der Kanzel saßen, aber ich konnte die Situation nicht ertragen. Deshalb ging ich wieder zu dem Sklaven und sagte: „Kannst du die Erlaubnis für Umar einholen?“ Er ging hinein und brachte dieselbe Antwort wie zuvor. Als ich gehen wollte, rief mich der Sklave: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) hat dir die Erlaubnis erteilt.“ So betrat ich den Ort des Propheten und sah ihn auf einer Matte liegen, die keine Hochzeitskleidung trug. Die Matte hatte ihre Spuren auf dem Körper des Propheten hinterlassen. Er lehnte sich an ein mit Palmwedeln gefülltes Lederkissen. Ich grüßte ihn und fragte ihn, während ich noch stand: „Habt ihr euch von euren Frauen scheiden lassen?“ Er hob den Blick zu mir und verneinte. Dann sagte ich, immer noch stehend, beiläufig: „Willst du mir zuhören, o Gesandter Allahs (ﷺ)! Wir, das Volk der Quraisch, hatten einst die Oberhand über unsere Frauen, und als wir zu dem Volk kamen, dessen Frauen die Oberhand über sie hatten …“ Umar erzählte die ganze Geschichte (über seine Frau). Daraufhin lächelte der Prophet (ﷺ). Umar fuhr fort: „Ich sagte dann zu Hafsa: ‚Lass dich nicht dazu verleiten, deine Gefährtin (Aischa) nachzuahmen, denn sie ist …‘“ „Schöner als du und dem Propheten lieber.“ Der Prophet (ﷺ) lächelte erneut. Als ich ihn lächeln sah, setzte ich mich und warf einen Blick in den Raum. Bei Allah, ich konnte nichts Wichtiges erkennen außer drei Tierhäuten. Ich sagte (zum Gesandten Allahs (ﷺ)): „Bitte Allah, deine Anhänger wohlhabend zu machen, denn die Perser und die Byzantiner wurden wohlhabend gemacht und mit weltlichem Luxus beschenkt, obwohl sie Allah nicht anbeten.“ Der Prophet (ﷺ) lehnte sich gerade vor (und richtete sich auf, als er meine Worte hörte) und sagte: „O Ibn Al-Khattab! Zweifelst du daran, dass das Jenseits besser ist als diese Welt? Diese Leute wurden nur in dieser Welt für ihre guten Taten belohnt.“ Ich bat den Propheten (ﷺ): „Bitte bitte Allah um Vergebung für mich.“ Der Prophet (ﷺ) ging nicht zu seinen Frauen, weil von dem Geheimnis, das Hafsa Aischa anvertraut hatte, und er sagte, er würde einen Monat lang nicht zu seinen Frauen gehen, da er zornig auf sie war, als Allah ihn ermahnte (wegen seines Eides, sich Maria nicht zu nähern). Als neunundzwanzig Tage vergangen waren, ging der Prophet (Friede sei mit ihm) zuerst zu Aischa. Sie sagte zu ihm: „Du hast geschworen, einen Monat lang nicht zu uns zu kommen, und heute sind erst neunundzwanzig Tage vergangen, da ich sie Tag für Tag gezählt habe.“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Der Monat hat auch neunundzwanzig Tage.“ Dieser Monat bestand aus neunundzwanzig Tagen. Aischa sagte: „Als die göttliche Offenbarung der Wahl offenbart wurde, begann der Prophet (Friede sei mit ihm) mit mir und sagte: ‚Ich sage dir etwas, aber du brauchst dich mit der Antwort nicht zu beeilen, bis du deine Eltern konsultieren kannst.‘“ Aischa wusste, dass ihre Eltern ihr nicht raten würden, sich vom Propheten zu trennen. (ﷺ) .
Der Prophet (ﷺ) berichtete, dass Allah gesagt hatte: „O Prophet! Sprich zu deinen Frauen: Wenn ihr das Leben dieser Welt und ihren Glanz begehrt, dann kommt! Ich werde euch versorgen und euch auf schöne Weise freilassen. Doch wenn ihr Allah und Seinen Gesandten und die Wohnstätte des Jenseits sucht, dann hat Allah wahrlich für die Rechtschaffenen unter euch einen großen Lohn bereitet.“ (33:28) Aischa sagte: „Soll ich meine Eltern darüber befragen? Ich ziehe Allah, Seinen Gesandten und die Wohnstätte des Jenseits vor.“ Danach überließ der Prophet (ﷺ) seinen anderen Frauen die Wahl, und auch sie gaben dieselbe Antwort wie Aischa.
Sahih Al-Buchari : 20
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الرَّبِيعِ، سُلَيْمَانُ بْنُ دَاوُدَ وَأَفْهَمَنِي بَعْضَهُ أَحْمَدُ حَدَّثَنَا فُلَيْحُ بْنُ سُلَيْمَانَ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، وَسَعِيدِ بْنِ الْمُسَيَّبِ، وَعَلْقَمَةَ بْنِ وَقَّاصٍ اللَّيْثِيِّ، وَعُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم حِينَ قَالَ لَهَا أَهْلُ الإِفْكِ مَا قَالُوا، فَبَرَّأَهَا اللَّهُ مِنْهُ، قَالَ الزُّهْرِيُّ، وَكُلُّهُمْ حَدَّثَنِي طَائِفَةً مِنْ حَدِيثِهَا وَبَعْضُهُمْ أَوْعَى مِنْ بَعْضٍ، وَأَثْبَتُ لَهُ اقْتِصَاصًا، وَقَدْ وَعَيْتُ عَنْ كُلِّ وَاحِدٍ مِنْهُمُ الْحَدِيثَ الَّذِي حَدَّثَنِي عَنْ عَائِشَةَ، وَبَعْضُ حَدِيثِهِمْ يُصَدِّقُ بَعْضًا. زَعَمُوا أَنَّ عَائِشَةَ قَالَتْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِذَا أَرَادَ أَنْ يَخْرُجَ سَفَرًا أَقْرَعَ بَيْنَ أَزْوَاجِهِ، فَأَيَّتُهُنَّ خَرَجَ سَهْمُهَا خَرَجَ بِهَا مَعَهُ، فَأَقْرَعَ بَيْنَنَا فِي غَزَاةٍ غَزَاهَا فَخَرَجَ سَهْمِي، فَخَرَجْتُ مَعَهُ بَعْدَ مَا أُنْزِلَ الْحِجَابُ، فَأَنَا أُحْمَلُ فِي هَوْدَجٍ وَأُنْزَلُ فِيهِ، فَسِرْنَا حَتَّى إِذَا فَرَغَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ غَزْوَتِهِ تِلْكَ، وَقَفَلَ وَدَنَوْنَا مِنَ الْمَدِينَةِ، آذَنَ لَيْلَةً بِالرَّحِيلِ، فَقُمْتُ حِينَ آذَنُوا بِالرَّحِيلِ، فَمَشَيْتُ حَتَّى جَاوَزْتُ الْجَيْشَ، فَلَمَّا قَضَيْتُ شَأْنِي أَقْبَلْتُ إِلَى الرَّحْلِ، فَلَمَسْتُ صَدْرِي، فَإِذَا عِقْدٌ لِي مِنْ جَزْعِ أَظْفَارٍ قَدِ انْقَطَعَ، فَرَجَعْتُ فَالْتَمَسْتُ عِقْدِي، فَحَبَسَنِي ابْتِغَاؤُهُ، فَأَقْبَلَ الَّذِينَ يَرْحَلُونَ لِي، فَاحْتَمَلُوا هَوْدَجِي فَرَحَلُوهُ عَلَى بَعِيرِي الَّذِي كُنْتُ أَرْكَبُ، وَهُمْ يَحْسِبُونَ أَنِّي فِيهِ، وَكَانَ النِّسَاءُ إِذْ ذَاكَ خِفَافًا لَمْ يَثْقُلْنَ وَلَمْ يَغْشَهُنَّ اللَّحْمُ، وَإِنَّمَا يَأْكُلْنَ الْعُلْقَةَ مِنَ الطَّعَامِ، فَلَمْ يَسْتَنْكِرِ الْقَوْمُ حِينَ رَفَعُوهُ ثِقَلَ الْهَوْدَجِ فَاحْتَمَلُوهُ وَكُنْتُ جَارِيَةً حَدِيثَةَ السِّنِّ، فَبَعَثُوا الْجَمَلَ وَسَارُوا، فَوَجَدْتُ عِقْدِي بَعْدَ مَا اسْتَمَرَّ الْجَيْشُ، فَجِئْتُ مَنْزِلَهُمْ وَلَيْسَ فِيهِ أَحَدٌ، فَأَمَمْتُ مَنْزِلِي الَّذِي كُنْتُ بِهِ فَظَنَنْتُ أَنَّهُمْ سَيَفْقِدُونِي فَيَرْجِعُونَ إِلَىَّ، فَبَيْنَا أَنَا جَالِسَةٌ غَلَبَتْنِي عَيْنَاىَ فَنِمْتُ، وَكَانَ صَفْوَانُ بْنُ الْمُعَطَّلِ السُّلَمِيُّ ثُمَّ الذَّكْوَانِيُّ مِنْ وَرَاءِ الْجَيْشِ، فَأَصْبَحَ عِنْدَ مَنْزِلِي فَرَأَى سَوَادَ إِنْسَانٍ نَائِمٍ فَأَتَانِي، وَكَانَ يَرَانِي قَبْلَ الْحِجَابِ فَاسْتَيْقَظْتُ بِاسْتِرْجَاعِهِ حِينَ أَنَاخَ رَاحِلَتَهُ، فَوَطِئَ يَدَهَا فَرَكِبْتُهَا فَانْطَلَقَ يَقُودُ بِي الرَّاحِلَةَ، حَتَّى أَتَيْنَا الْجَيْشَ بَعْدَ مَا نَزَلُوا مُعَرِّسِينَ فِي نَحْرِ الظَّهِيرَةِ، فَهَلَكَ مَنْ هَلَكَ، وَكَانَ الَّذِي تَوَلَّى الإِفْكَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ أُبَىٍّ ابْنُ سَلُولَ، فَقَدِمْنَا الْمَدِينَةَ فَاشْتَكَيْتُ بِهَا شَهْرًا، يُفِيضُونَ مِنْ قَوْلِ أَصْحَابِ الإِفْكِ، وَيَرِيبُنِي فِي وَجَعِي أَنِّي لاَ أَرَى مِنَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللُّطْفَ الَّذِي كُنْتُ أَرَى مِنْهُ حِينَ أَمْرَضُ، إِنَّمَا يَدْخُلُ فَيُسَلِّمُ ثُمَّ يَقُولُ " كَيْفَ تِيكُمْ ". لاَ أَشْعُرُ بِشَىْءٍ مِنْ ذَلِكَ حَتَّى نَقَهْتُ، فَخَرَجْتُ أَنَا وَأُمُّ مِسْطَحٍ قِبَلَ الْمَنَاصِعِ مُتَبَرَّزُنَا، لاَ نَخْرُجُ إِلاَّ لَيْلاً إِلَى لَيْلٍ، وَذَلِكَ قَبْلَ أَنْ نَتَّخِذَ الْكُنُفَ قَرِيبًا مِنْ بُيُوتِنَا، وَأَمْرُنَا أَمْرُ الْعَرَبِ الأُوَلِ فِي الْبَرِّيَّةِ أَوْ فِي التَّنَزُّهِ، فَأَقْبَلْتُ أَنَا وَأُمُّ مِسْطَحٍ بِنْتُ أَبِي رُهْمٍ نَمْشِي، فَعَثُرَتْ فِي مِرْطِهَا فَقَالَتْ تَعِسَ مِسْطَحٌ، فَقُلْتُ لَهَا بِئْسَ مَا قُلْتِ، أَتَسُبِّينَ رَجُلاً شَهِدَ بَدْرًا فَقَالَتْ يَا هَنْتَاهْ أَلَمْ تَسْمَعِي مَا قَالُوا فَأَخْبَرَتْنِي بِقَوْلِ أَهْلِ الإِفْكِ، فَازْدَدْتُ مَرَضًا إِلَى مَرَضِي، فَلَمَّا رَجَعْتُ إِلَى بَيْتِي دَخَلَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَسَلَّمَ فَقَالَ " كَيْفَ تِيكُمْ ". فَقُلْتُ ائْذَنْ لِي إِلَى أَبَوَىَّ. قَالَتْ وَأَنَا حِينَئِذٍ أُرِيدُ أَنْ أَسْتَيْقِنَ الْخَبَرَ مِنْ قِبَلِهِمَا، فَأَذِنَ لِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَتَيْتُ أَبَوَىَّ فَقُلْتُ لأُمِّي مَا يَتَحَدَّثُ بِهِ النَّاسُ فَقَالَتْ يَا بُنَيَّةُ هَوِّنِي عَلَى نَفْسِكِ الشَّأْنَ، فَوَاللَّهِ لَقَلَّمَا كَانَتِ امْرَأَةٌ قَطُّ وَضِيئَةٌ عِنْدَ رَجُلٍ يُحِبُّهَا وَلَهَا ضَرَائِرُ إِلاَّ أَكْثَرْنَ عَلَيْهَا. فَقُلْتُ سُبْحَانَ اللَّهِ وَلَقَدْ يَتَحَدَّثُ النَّاسُ بِهَذَا قَالَتْ فَبِتُّ تِلْكَ اللَّيْلَةَ حَتَّى أَصْبَحْتُ لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ، ثُمَّ أَصْبَحْتُ فَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلِيَّ بْنَ أَبِي طَالِبٍ وَأُسَامَةَ بْنَ زَيْدٍ حِينَ اسْتَلْبَثَ الْوَحْىُ، يَسْتَشِيرُهُمَا فِي فِرَاقِ أَهْلِهِ، فَأَمَّا أُسَامَةُ فَأَشَارَ عَلَيْهِ بِالَّذِي يَعْلَمُ فِي نَفْسِهِ مِنَ الْوُدِّ لَهُمْ، فَقَالَ أُسَامَةُ أَهْلُكَ يَا رَسُولَ اللَّهِ وَلاَ نَعْلَمُ وَاللَّهِ إِلاَّ خَيْرًا، وَأَمَّا عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ لَمْ يُضَيِّقِ اللَّهُ عَلَيْكَ وَالنِّسَاءُ سِوَاهَا كَثِيرٌ، وَسَلِ الْجَارِيَةَ تَصْدُقْكَ. فَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَرِيرَةَ فَقَالَ " يَا بَرِيرَةُ هَلْ رَأَيْتِ فِيهَا شَيْئًا يَرِيبُكِ ". فَقَالَتْ بَرِيرَةُ لاَ وَالَّذِي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ، إِنْ رَأَيْتُ مِنْهَا أَمْرًا أَغْمِصُهُ عَلَيْهَا أَكْثَرَ مِنْ أَنَّهَا جَارِيَةٌ حَدِيثَةُ السِّنِّ تَنَامُ عَنِ الْعَجِينَ فَتَأْتِي الدَّاجِنُ فَتَأْكُلُهُ. فَقَامَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ يَوْمِهِ، فَاسْتَعْذَرَ مِنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أُبَىٍّ ابْنِ سَلُولَ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " مَنْ يَعْذِرُنِي مِنْ رَجُلٍ بَلَغَنِي أَذَاهُ فِي أَهْلِي، فَوَاللَّهِ مَا عَلِمْتُ عَلَى أَهْلِي إِلاَّ خَيْرًا، وَقَدْ ذَكَرُوا رَجُلاً مَا عَلِمْتُ عَلَيْهِ إِلاَّ خَيْرًا، وَمَا كَانَ يَدْخُلُ عَلَى أَهْلِي إِلاَّ مَعِي ". فَقَامَ سَعْدُ بْنُ مُعَاذٍ فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَنَا وَاللَّهِ أَعْذِرُكَ مِنْهُ، إِنْ كَانَ مِنَ الأَوْسِ ضَرَبْنَا عُنُقَهُ، وَإِنْ كَانَ مِنْ إِخْوَانِنَا مِنَ الْخَزْرَجِ أَمَرْتَنَا فَفَعَلْنَا فِيهِ أَمْرَكَ. فَقَامَ سَعْدُ بْنُ عُبَادَةَ وَهُوَ سَيِّدُ الْخَزْرَجِ، وَكَانَ قَبْلَ ذَلِكَ رَجُلاً صَالِحًا وَلَكِنِ احْتَمَلَتْهُ الْحَمِيَّةُ فَقَالَ كَذَبْتَ لَعَمْرُ اللَّهِ، لاَ تَقْتُلُهُ وَلاَ تَقْدِرُ عَلَى ذَلِكَ، فَقَامَ أُسَيْدُ بْنُ الْحُضَيْرِ فَقَالَ كَذَبْتَ لَعَمْرُ اللَّهِ، وَاللَّهِ لَنَقْتُلَنَّهُ، فَإِنَّكَ مُنَافِقٌ تُجَادِلُ عَنِ الْمُنَافِقِينَ. فَثَارَ الْحَيَّانِ الأَوْسُ وَالْخَزْرَجُ حَتَّى هَمُّوا، وَرَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى الْمِنْبَرِ فَنَزَلَ فَخَفَّضَهُمْ حَتَّى سَكَتُوا وَسَكَتَ، وَبَكَيْتُ يَوْمِي لاَ يَرْقَأُ لِي دَمْعٌ وَلاَ أَكْتَحِلُ بِنَوْمٍ، فَأَصْبَحَ عِنْدِي أَبَوَاىَ، قَدْ بَكَيْتُ لَيْلَتَيْنِ وَيَوْمًا حَتَّى أَظُنُّ أَنَّ الْبُكَاءَ فَالِقٌ كَبِدِي ـ قَالَتْ ـ فَبَيْنَا هُمَا جَالِسَانِ عِنْدِي وَأَنَا أَبْكِي إِذِ اسْتَأْذَنَتِ امْرَأَةٌ مِنَ الأَنْصَارِ فَأَذِنْتُ لَهَا، فَجَلَسَتْ تَبْكِي مَعِي، فَبَيْنَا نَحْنُ كَذَلِكَ إِذْ دَخَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَجَلَسَ، وَلَمْ يَجْلِسْ عِنْدِي مِنْ يَوْمِ قِيلَ فِيَّ مَا قِيلَ قَبْلَهَا، وَقَدْ مَكُثَ شَهْرًا لاَ يُوحَى إِلَيْهِ فِي شَأْنِي شَىْءٌ ـ قَالَتْ ـ فَتَشَهَّدَ ثُمَّ قَالَ " يَا عَائِشَةُ فَإِنَّهُ بَلَغَنِي عَنْكِ كَذَا وَكَذَا، فَإِنْ كُنْتِ بَرِيئَةً فَسَيُبَرِّئُكِ اللَّهُ، وَإِنْ كُنْتِ أَلْمَمْتِ فَاسْتَغْفِرِي اللَّهَ وَتُوبِي إِلَيْهِ، فَإِنَّ الْعَبْدَ إِذَا اعْتَرَفَ بِذَنْبِهِ ثُمَّ تَابَ تَابَ اللَّهُ عَلَيْهِ ". فَلَمَّا قَضَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَقَالَتَهُ قَلَصَ دَمْعِي حَتَّى مَا أُحِسُّ مِنْهُ قَطْرَةً وَقُلْتُ لأَبِي أَجِبْ عَنِّي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. قَالَ وَاللَّهِ مَا أَدْرِي مَا أَقُولُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَقُلْتُ لأُمِّي أَجِيبِي عَنِّي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِيمَا قَالَ. قَالَتْ وَاللَّهِ مَا أَدْرِي مَا أَقُولُ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. قَالَتْ وَأَنَا جَارِيَةٌ حَدِيثَةُ السِّنِّ لاَ أَقْرَأُ كَثِيرًا مِنَ الْقُرْآنِ فَقُلْتُ إِنِّي وَاللَّهِ لَقَدْ عَلِمْتُ أَنَّكُمْ سَمِعْتُمْ مَا يَتَحَدَّثُ بِهِ النَّاسُ، وَوَقَرَ فِي أَنْفُسِكُمْ وَصَدَّقْتُمْ بِهِ، وَلَئِنْ قُلْتُ لَكُمْ إِنِّي بَرِيئَةٌ. وَاللَّهُ يَعْلَمُ إِنِّي لَبَرِيئَةٌ لاَ تُصَدِّقُونِي بِذَلِكَ، وَلَئِنِ اعْتَرَفْتُ لَكُمْ بِأَمْرٍ، وَاللَّهُ يَعْلَمُ أَنِّي بَرِيئَةٌ لَتُصَدِّقُنِّي وَاللَّهِ مَا أَجِدُ لِي وَلَكُمْ مَثَلاً إِلاَّ أَبَا يُوسُفَ إِذْ قَالَ {فَصَبْرٌ جَمِيلٌ وَاللَّهُ الْمُسْتَعَانُ عَلَى مَا تَصِفُونَ} ثُمَّ تَحَوَّلْتُ عَلَى فِرَاشِي، وَأَنَا أَرْجُو أَنْ يُبَرِّئَنِي اللَّهُ، وَلَكِنْ وَاللَّهِ مَا ظَنَنْتُ أَنْ يُنْزِلَ فِي شَأْنِي وَحْيًا، وَلأَنَا أَحْقَرُ فِي نَفْسِي مِنْ أَنْ يُتَكَلَّمَ بِالْقُرْآنِ فِي أَمْرِي، وَلَكِنِّي كُنْتُ أَرْجُو أَنْ يَرَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي النَّوْمِ رُؤْيَا يُبَرِّئُنِي اللَّهُ، فَوَاللَّهِ مَا رَامَ مَجْلِسَهُ وَلاَ خَرَجَ أَحَدٌ مِنْ أَهْلِ الْبَيْتِ حَتَّى أُنْزِلَ عَلَيْهِ، فَأَخَذَهُ مَا كَانَ يَأْخُذُهُ مِنَ الْبُرَحَاءِ، حَتَّى إِنَّهُ لَيَتَحَدَّرُ مِنْهُ مِثْلُ الْجُمَانِ مِنَ الْعَرَقِ فِي يَوْمٍ شَاتٍ، فَلَمَّا سُرِّيَ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهُوَ يَضْحَكُ، فَكَانَ أَوَّلَ كَلِمَةٍ تَكَلَّمَ بِهَا أَنْ قَالَ لِي " يَا عَائِشَةُ، احْمَدِي اللَّهَ فَقَدْ بَرَّأَكِ اللَّهُ ". فَقَالَتْ لِي أُمِّي قُومِي إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم. فَقُلْتُ لاَ وَاللَّهِ، لاَ أَقُومُ إِلَيْهِ، وَلاَ أَحْمَدُ إِلاَّ اللَّهَ فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى {إِنَّ الَّذِينَ جَاءُوا بِالإِفْكِ عُصْبَةٌ مِنْكُمْ} الآيَاتِ، فَلَمَّا أَنْزَلَ اللَّهُ هَذَا فِي بَرَاءَتِي قَالَ أَبُو بَكْرٍ الصِّدِّيقُ ـ رضى الله عنه ـ وَكَانَ يُنْفِقُ عَلَى مِسْطَحِ بْنِ أُثَاثَةَ لِقَرَابَتِهِ مِنْهُ وَاللَّهِ لاَ أُنْفِقُ عَلَى مِسْطَحٍ شَيْئًا أَبَدًا بَعْدَ مَا قَالَ لِعَائِشَةَ. فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى {وَلاَ يَأْتَلِ أُولُو الْفَضْلِ مِنْكُمْ وَالسَّعَةِ} إِلَى قَوْلِهِ {غَفُورٌ رَحِيمٌ} فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ بَلَى، وَاللَّهِ إِنِّي لأُحِبُّ أَنْ يَغْفِرَ اللَّهُ لِي، فَرَجَعَ إِلَى مِسْطَحٍ الَّذِي كَانَ يُجْرِي عَلَيْهِ. وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَسْأَلُ زَيْنَبَ بِنْتَ جَحْشٍ عَنْ أَمْرِي، فَقَالَ " يَا زَيْنَبُ، مَا عَلِمْتِ مَا رَأَيْتِ ". فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ، أَحْمِي سَمْعِي وَبَصَرِي، وَاللَّهِ مَا عَلِمْتُ عَلَيْهَا إِلاَّ خَيْرًا، قَالَتْ وَهْىَ الَّتِي كَانَتْ تُسَامِينِي، فَعَصَمَهَا اللَّهُ بِالْوَرَعِ. قَالَ وَحَدَّثَنَا فُلَيْحٌ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ، وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِ الزُّبَيْرِ، مِثْلَهُ. قَالَ وَحَدَّثَنَا فُلَيْحٌ، عَنْ رَبِيعَةَ بْنِ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ، وَيَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي بَكْرٍ، مِثْلَهُ.
(Die Frau des Propheten) „Immer wenn der Gesandte Allahs (ﷺ) eine Reise antreten wollte, loste er unter seinen Frauen aus und nahm diejenige mit, auf die das Los fiel. Während eines seiner Feldzüge loste er unter uns aus, und das Los fiel auf mich. Ich reiste mit ihm, nachdem Allah den Schleier für Frauen vorgeschrieben hatte. Ich wurde in einer Sänfte (auf einem Kamel) getragen und stieg noch darauf ab. Als der Gesandte Allahs (ﷺ) seinen Feldzug beendet hatte und nach Hause zurückkehrte und wir uns der Stadt Medina näherten, befahl er uns, nachts aufzubrechen. Als der Befehl zum Aufbruch gegeben wurde, ging ich, bis ich am Heer vorbei war, um meine Notdurft zu verrichten. Danach kehrte ich ins Lager zurück, um mit den anderen aufzubrechen, und bemerkte plötzlich, dass meine Halskette fehlte. Also kehrte ich zurück, um sie zu suchen.“ Es verzögerte sich deshalb. Die Leute, die mich sonst auf dem Kamel trugen, kamen zu meiner Sänfte und legten sie auf den Rücken des Kamels, weil sie dachten, ich säße darin. Denn damals waren Frauen leichtgewichtig, dünn und mager und aßen nicht viel. Deshalb spürten sie beim Anheben der Sänfte keinen Unterschied im Gewicht und legten sie auf das Kamel. Damals war ich eine junge Frau. Sie setzten das Kamel in Bewegung und zogen weiter. Ich fand meine Halskette, nachdem das Heer abgezogen war, und kam zu ihrem Lager, fand aber niemanden vor. Also ging ich zu meinem gewohnten Aufenthaltsort, in der Hoffnung, dass sie meine Abwesenheit bemerken und mich suchen würden. In diesem Zustand wurde ich schläfrig und schlief ein. Safwan bin Mu'attal As-Sulami Adh-Dhakwani war hinter dem Heer und erreichte meine Unterkunft am Morgen. Er sah einen Schlafenden, der zu mir kam und mich schon vor meiner Verschleierung gesehen hatte. So stand ich auf, als ich ihn sagen hörte: „Inna lil-lah-wa inn a ilaihi rajiun (Wir gehören Allah und wir kehren zu Ihm zurück).“ Er ließ sein Kamel niederknien. Er stieg ab, stellte seinen Fuß auf die Vorderbeine des Kamels, und ich setzte mich darauf. Safwan ging zu Fuß weiter und führte das Kamel am Seil, bis wir die Armee erreichten, die mittags Rast machte. Dann fielen alle, die dem Untergang geweiht waren, in den Untergang (einige beschuldigten mich fälschlicherweise), und der Anführer der falschen Ankläger war Abdullah ibn Ubai ibn Salul. Danach kehrten wir nach Medina zurück, und ich wurde einen Monat lang krank, während die Leute die gefälschten Aussagen der falschen Ankläger verbreiteten. Während meiner Krankheit fühlte ich mich, als ob Ich erfuhr nicht die gewohnte Freundlichkeit des Propheten (ﷺ), die ich sonst von ihm erhielt, wenn ich krank war. Aber er kam, grüßte und fragte: „Wie geht es dir (dem Mädchen)?“ Ich wusste nichts von dem, was vor sich ging, bis ich wieder gesund war und mit Um Mistah zum Manasi ging, wo wir unsere Notdurft verrichteten. Wir gingen nur nachts dorthin, bevor wir Toiletten in der Nähe unserer Häuser hatten. Diese Gewohnheit ähnelte der der alten Araber auf dem Land (oder fernab von Häusern). So gingen Um Mistah bint Ruhm und ich spazieren. Um Mistah stolperte wegen ihres langen Kleides und sagte daraufhin: „Möge Mistah ruiniert werden.“ Ich sagte: „Du sprichst ein böses Wort. Warum beschimpfst du einen Mann, der an der Schlacht von Badr teilgenommen hat?“ Sie sagte: „O Hanata, hast du nicht gehört, was sie gesagt haben?“ Dann erzählte sie mir die Gerüchte der falschen Ankläger. Meine Krankheit verschlimmerte sich, und als ich nach Hause zurückkehrte, kam der Gesandte Allahs (ﷺ) zu mir und sagte nach der Begrüßung: „Wie geht es dem Mädchen?“ Ich bat ihn, mich zu meinen Eltern gehen zu lassen. Ich wollte mich durch sie vergewissern, ob es Neuigkeiten gab. Der Gesandte Allahs (ﷺ) erlaubte es mir, und ich ging zu meinen Eltern und fragte meine Mutter: „Worüber reden die Leute?“ Sie sagte: „O meine Tochter! Mach dir keine Sorgen darüber. Bei Allah, es gibt keine anmutige Frau, die von ihrem Mann geliebt wird und andere Frauen hat, über die die Frauen keine falschen Gerüchte verbreiten würden.“ Ich sagte: „Gepriesen sei Allah! Reden die Leute wirklich darüber?“ In jener Nacht weinte ich unaufhörlich und konnte bis zum Morgen nicht schlafen. Am Morgen rief der Gesandte Allahs (ﷺ) Ali ibn Abu Talib und Usama ibn Zaid zu sich, als er sah, dass die göttliche Offenbarung sich verzögerte, um sie bezüglich der Scheidung von seiner Frau (d. h. Aischa) zu beraten. Usama ibn Zaid sagte, was er über den guten Ruf seiner Frauen wusste, und fügte hinzu: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Behalte deine Frau, denn bei Allah, wir wissen nichts Gutes über sie.“ Ali ibn Abu Talib sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Allah hat dir keine Einschränkungen auferlegt, und es gibt viele andere Frauen außer ihr. Du kannst die Dienerin fragen, die dir die Wahrheit sagen wird.“ Daraufhin rief der Gesandte Allahs (ﷺ) Barira und sagte: „O Barira! Hast du jemals etwas gesehen, das deinen Verdacht gegen sie geweckt hat?“ Barirah sagte: „Nein, bei Allah, der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich habe nie etwas Schlechtes an ihr gesehen, außer dass sie ein junges Mädchen ist, das manchmal schläft und den Teig den Ziegen zum Fressen überlässt.“ An diesem Tag bestieg der Gesandte Allahs (ﷺ) die Kanzel und bat um Unterstützung bei der Bestrafung von Abdullah ibn Ubai ibn Salul. Der Gesandte Allahs sagte: „Wer wird mich unterstützen, jene Person (Abdullah ibn Ubai ibn Salul) zu bestrafen, die mich durch Verleumdung meiner Familie verletzt hat? Bei Allah, ich weiß nichts als Gutes über meine Familie, und sie haben jemanden beschuldigt, über den ich nichts als Gutes weiß, und er hat mein Haus nie betreten, außer in meiner Begleitung.“ Sa'd ibn Mu'adh stand auf und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Bei Allah, ich werde euch von ihm befreien. Wenn dieser Mann vom Stamm der Aus ist, dann werden wir ihm den Kopf abschlagen, und wenn er von unseren Brüdern, den Khazraj, ist, dann gebt uns den Befehl, und wir werden ihn ausführen.“ Daraufhin stand Sa'd ibn 'Ubada, der Anführer der Khazraj, der vor diesem Vorfall ein frommer Mann gewesen war, auf, angetrieben von seinem Eifer für seinen Stamm, und sagte: „Bei Allah, du hast gelogen; du kannst ihn nicht töten, und du wirst ihn niemals töten können.“ Daraufhin stand Usaid ibn al-Hadir auf und sagte (zu Sa'd ibn 'Ubada): „Bei Allah! Du bist ein Lügner. Bei Allah, wir werden ihn töten; und du bist ein Heuchler, der die Heuchler verteidigt.“ Daraufhin gerieten die beiden Stämme der Aus und der Khazraj in Aufregung und wollten sich bekämpfen, während der Gesandte Allahs (ﷺ) auf der Kanzel stand. Er stieg herab und beruhigte sie, bis sie still waren, und schwieg selbst. An diesem Tag weinte ich so sehr, dass meine Tränen nicht aufhörten und ich nicht schlafen konnte. Am Morgen waren meine Eltern bei mir, und ich hatte zwei Nächte und einen Tag lang geweint, bis ich dachte, meine Leber würde vom Weinen platzen. Während sie bei mir saßen und ich weinte, bat mich eine Ansari-Frau um Erlaubnis, einzutreten, und ich erlaubte es ihr. Sie setzte sich und weinte mit mir. Während wir so dastanden, kam der Gesandte Allahs (ﷺ) und setzte sich zu mir. Er hatte seit dem Tag, an dem sie die Anschuldigung erfunden hatten, nie wieder bei mir gesessen. Einen Monat lang hatte er keine Offenbarung bezüglich meines Falles erhalten. Er rezitierte Tashah-hud (d. h. Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist Sein Gesandter) und sagte dann: „O Aischa! Mir wurde dies und jenes über dich berichtet; wenn du unschuldig bist, wird Allah deine Unschuld bald offenbaren, und wenn du eine Sünde begangen hast, dann bereue zu Allah und bitte Ihn um Vergebung, denn wenn jemand seine Sünde bekennt und Allah um Vergebung bittet, nimmt Allah seine Reue an.“ Als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) seine Rede beendet hatte, versiegten meine Tränen vollständig, und es blieb nicht ein einziger Tropfen übrig. Ich bat meinen Vater, dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in meinem Namen zu antworten. Mein Vater sagte: „Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen soll.“ Ich sagte zu meiner Mutter: „Sprich mit dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) in meinem Namen.“ Sie sagte: „Bei Allah, ich weiß nicht, was ich dem Gesandten Allahs sagen soll. Ich war ein junges Mädchen und kannte den Koran nicht gut. Ich sagte: ‚Ich weiß, bei Allah, dass ihr auf das gehört habt, was die Leute sagen, und dass sich das in eure Köpfe eingepflanzt hat und ihr es für wahr haltet. Wenn ich euch nun sagen würde, dass ich unschuldig bin und Allah weiß, dass ich unschuldig bin, würdet ihr mir nicht glauben. Und wenn ich euch fälschlicherweise meine Schuld gestehen würde und Allah weiß, dass ich unschuldig bin, würdet ihr mir glauben. Bei Allah, ich vergleiche meine Situation nur mit der von Josefs Vater (d. h. Jakob), der sagte: „So ist Geduld das Angemessenste gegenüber dem, was ihr behauptet, und Allah allein ist derjenige, dessen Hilfe man suchen kann.“‘“ Dann drehte ich mich auf die andere Seite meines Bettes, in der Hoffnung, dass Allah meine Unschuld beweisen würde. Bei Allah, ich hätte nie gedacht, dass Allah mir in meinem Fall göttliche Eingebung schenken würde, da ich mich selbst für zu unbedeutend hielt, um im Heiligen Koran erwähnt zu werden. Ich hatte gehofft, dass Allahs Gesandter (ﷺ) einen Traum haben würde, in dem Allah meine Unschuld beweisen würde. Bei Allah, Allahs Gesandter war noch nicht aufgestanden und niemand hatte das Haus verlassen, als die göttliche Eingebung zu Allahs Gesandtem kam. So ergriff ihn derselbe Zustand, der ihn sonst immer überkam, wenn er göttlich inspiriert wurde. Er schwitzte so stark, dass die Schweißtropfen wie Perlen herabfielen, obwohl es ein kalter Wintertag war. Als dieser Zustand des Gesandten Allahs (ﷺ) vorüber war, lächelte er und sagte als erstes: „Aischa! Danke Allah, denn Allah hat deine Unschuld bewiesen.“ Unschuld.“ Meine Mutter
sagte mir, ich solle zum Gesandten Allahs (ﷺ) gehen. Ich antwortete: „Bei Allah, ich werde nicht zu ihm gehen und werde niemandem außer Allah danken.“
Da offenbarte Allah: „Wahrlich! Diejenigen, die die Verleumdung verbreiten, sind eine Bande unter euch …“ (24:11)
Als Allah meine Unschuld erklärte, sagte Abu Bakr, der Mistah bin Uthatha versorgte, da dieser sein Verwandter war: „Bei Allah, ich werde Mistah nie wieder etwas geben wegen dem, was er über Aischa gesagt hat.“ Doch Allah offenbarte später: –
„Und diejenigen unter euch, die rechtschaffen und wohlhabend sind, sollen nicht schwören, ihren Verwandten, den Bedürftigen und denen, die ihre Heimat für Allahs Sache verlassen haben, nicht zu helfen. Sie sollen vergeben und nachsichtig sein. Wünscht ihr euch nicht, dass Allah euch vergibt? Wahrlich!“ Allah ist allvergebend und barmherzig.“ (24:22) Danach sagte Abu Bakr: „Ja! Bei Allah! Ich wünsche mir, dass Allah mir vergibt“, und half Mistah weiter, dem er zuvor geholfen hatte. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) fragte auch Zainab bint Jahsh (die Frau des Propheten) nach mir: „Was weißt du und was hast du gesehen?“ Sie antwortete: „O Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)! Ich behaupte nicht, etwas gehört oder gesehen zu haben, was ich nicht gehört oder gesehen habe. Bei Allah, ich weiß nichts als Gutes über Aischa.“ Aischa fügte hinzu: „Zainab wetteiferte mit mir (um ihre Schönheit und die Liebe des Propheten), doch Allah beschützte sie (vor Bosheit), denn sie war fromm.“