Hadithe über Reue
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Sahih Al-Buchari : 41
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهَا أَخْبَرَتْهُ أَنَّهَا اشْتَرَتْ نُمْرُقَةً فِيهَا تَصَاوِيرُ، فَلَمَّا رَآهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَامَ عَلَى الْبَابِ فَلَمْ يَدْخُلْ، فَعَرَفَتْ فِي وَجْهِهِ الْكَرَاهِيَةَ قَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَتُوبُ إِلَى اللَّهِ وَإِلَى رَسُولِهِ، مَاذَا أَذْنَبْتُ قَالَ " مَا بَالُ هَذِهِ النُّمْرُقَةِ ". فَقَالَتِ اشْتَرَيْتُهَا لِتَقْعُدَ عَلَيْهَا وَتَوَسَّدَهَا. فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " إِنَّ أَصْحَابَ هَذِهِ الصُّوَرِ يُعَذَّبُونَ يَوْمَ الْقِيَامَةِ، وَيُقَالُ لَهُمْ أَحْيُوا مَا خَلَقْتُمْ ـ وَقَالَ ـ إِنَّ الْبَيْتَ الَّذِي فِيهِ الصُّوَرُ لاَ تَدْخُلُهُ الْمَلاَئِكَةُ ".
(Die Frau des Propheten) Ich kaufte ein Kissen mit Bildern darauf. Als der Gesandte Allahs (ﷺ) es sah, blieb er am Tor stehen und trat nicht ein. Ich bemerkte den Hass in seinem Gesicht! Ich sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Ich wende mich Allah und Seinem Gesandten in Reue zu! Welche Sünde habe ich begangen?“ Er sagte: „Was ist mit diesem Kissen?“ Ich sagte: „Ich habe es für dich gekauft, damit du darauf sitzen und dich ausruhen kannst.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Diejenigen, die diese Bilder gemacht haben, werden am Tag der Auferstehung streng bestraft werden, und es wird zu ihnen gesagt werden: ‚Erweckt zum Leben, was ihr erschaffen habt.‘“ Er fügte hinzu: „Engel betreten kein Haus, in dem sich Bilder befinden.“
Sahih Al-Buchari : 42
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ حَدَّثَنِي عَوْفُ بْنُ مَالِكِ بْنِ الطُّفَيْلِ ـ هُوَ ابْنُ الْحَارِثِ وَهْوَ ابْنُ أَخِي عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لأُمِّهَا ـ أَنَّ عَائِشَةَ حُدِّثَتْ أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ الزُّبَيْرِ قَالَ فِي بَيْعٍ أَوْ عَطَاءٍ أَعْطَتْهُ عَائِشَةُ وَاللَّهِ لَتَنْتَهِيَنَّ عَائِشَةُ، أَوْ لأَحْجُرَنَّ عَلَيْهَا. فَقَالَتْ أَهُوَ قَالَ هَذَا قَالُوا نَعَمْ. قَالَتْ هُوَ لِلَّهِ عَلَىَّ نَذْرٌ، أَنْ لاَ أُكَلِّمَ ابْنَ الزُّبَيْرِ أَبَدًا. فَاسْتَشْفَعَ ابْنُ الزُّبَيْرِ إِلَيْهَا، حِينَ طَالَتِ الْهِجْرَةُ فَقَالَتْ لاَ وَاللَّهِ لاَ أُشَفِّعُ فِيهِ أَبَدًا، وَلاَ أَتَحَنَّثُ إِلَى نَذْرِي. فَلَمَّا طَالَ ذَلِكَ عَلَى ابْنِ الزُّبَيْرِ كَلَّمَ الْمِسْوَرَ بْنَ مَخْرَمَةَ وَعَبْدَ الرَّحْمَنِ بْنَ الأَسْوَدِ بْنِ عَبْدِ يَغُوثَ، وَهُمَا مِنْ بَنِي زُهْرَةَ، وَقَالَ لَهُمَا أَنْشُدُكُمَا بِاللَّهِ لَمَّا أَدْخَلْتُمَانِي عَلَى عَائِشَةَ، فَإِنَّهَا لاَ يَحِلُّ لَهَا أَنْ تَنْذُرَ قَطِيعَتِي. فَأَقْبَلَ بِهِ الْمِسْوَرُ وَعَبْدُ الرَّحْمَنِ مُشْتَمِلَيْنِ بِأَرْدِيَتِهِمَا حَتَّى اسْتَأْذَنَا عَلَى عَائِشَةَ فَقَالاَ السَّلاَمُ عَلَيْكِ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ، أَنَدْخُلُ قَالَتْ عَائِشَةُ ادْخُلُوا. قَالُوا كُلُّنَا قَالَتْ نَعَمِ ادْخُلُوا كُلُّكُمْ. وَلاَ تَعْلَمُ أَنَّ مَعَهُمَا ابْنَ الزُّبَيْرِ، فَلَمَّا دَخَلُوا دَخَلَ ابْنُ الزُّبَيْرِ الْحِجَابَ، فَاعْتَنَقَ عَائِشَةَ وَطَفِقَ يُنَاشِدُهَا وَيَبْكِي، وَطَفِقَ الْمِسْوَرُ وَعَبْدُ الرَّحْمَنِ يُنَاشِدَانِهَا إِلاَّ مَا كَلَّمَتْهُ وَقَبِلَتْ مِنْهُ، وَيَقُولاَنِ إِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَمَّا قَدْ عَلِمْتِ مِنَ الْهِجْرَةِ، فَإِنَّهُ لاَ يَحِلُّ لِمُسْلِمٍ أَنْ يَهْجُرَ أَخَاهُ فَوْقَ ثَلاَثِ لَيَالٍ. فَلَمَّا أَكْثَرُوا عَلَى عَائِشَةَ مِنَ التَّذْكِرَةِ وَالتَّحْرِيجِ طَفِقَتْ تُذَكِّرُهُمَا نَذْرَهَا وَتَبْكِي وَتَقُولُ إِنِّي نَذَرْتُ، وَالنَّذْرُ شَدِيدٌ. فَلَمْ يَزَالاَ بِهَا حَتَّى كَلَّمَتِ ابْنَ الزُّبَيْرِ، وَأَعْتَقَتْ فِي نَذْرِهَا ذَلِكَ أَرْبَعِينَ رَقَبَةً. وَكَانَتْ تَذْكُرُ نَذْرَهَا بَعْدَ ذَلِكَ فَتَبْكِي، حَتَّى تَبُلَّ دُمُوعُهَا خِمَارَهَا.
Aischa (die Frau des Propheten) berichtete, dass ihr gesagt wurde, Abdullah ibn al-Zubair habe, nachdem er gehört hatte, dass sie etwas verkaufte oder verschenkte, gesagt: „Bei Allah, wenn Aischa dies nicht aufgibt, werde ich sie für unfähig erklären, über ihr Vermögen zu verfügen.“ Sie fragte: „Hat er das wirklich gesagt?“ Die Leute antworteten: „Ja.“ Aischa sagte: „Ich schwöre bei Allah, dass ich nie wieder mit Ibn al-Zubair sprechen werde.“ Als diese Abkehr lange andauerte, bat Abdullah ibn al-Zubair sie um Fürsprache, doch sie sagte: „Bei Allah, ich werde die Fürsprache niemandes für ihn annehmen und keine Sünde begehen, indem ich mein Gelübde breche.“ Als dieser Zustand für Ibn Az-Zubair länger anhielt (und er ihn sehr belastete), sagte er zu Al-Miswar bin Makhrama und ʿAbdur-Rahman bin Al-Aswad bin ʿAbd Yaghuth, die dem Stamm der Bani Zahra angehörten: „Ich bitte euch inständig bei Allah, mich zu ʿAischa zu lassen, denn es ist ihr nicht erlaubt, zu schwören, die Beziehung zu mir abzubrechen.“ So hüllten sich Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman in ihre Laken und baten ʿAischa um Erlaubnis: „Friede und Allahs Barmherzigkeit und Segen seien mit euch! Dürfen wir hereinkommen?“ ʿAischa sagte: „Kommt herein.“ Sie fragten: „Wir alle?“ Sie sagte: „Ja, kommt alle herein“, ohne zu wissen, dass Ibn Az-Zubair ebenfalls bei ihnen war. Als sie eintraten, betrat Ibn Az-Zubair den abgeschirmten Raum, ergriff Aischa und bat sie weinend um Verzeihung. Auch Al-Miswar und Abdur Rahman baten sie, mit ihm zu sprechen und seine Reue anzunehmen. Sie sagten zu ihr: „Der Prophet (Friede sei mit ihm) hat das verboten, was du über das Verlassen der Gemeinschaft weißt (das Nicht-Sprechen mit deinen muslimischen Brüdern), denn es ist keinem Muslim erlaubt, länger als drei Nächte (Tage) nicht mit seinem Bruder zu sprechen.“ Als sie sie immer wieder daran erinnerten (wie wichtig es ist, gute Beziehungen zu Verwandten zu pflegen und die Sünden anderer zu verzeihen) und sie in eine verzweifelte Lage brachten, erwiderte sie weinend: „Ich habe ein Gelübde abgelegt, und Gelübde sind eine schwierige Angelegenheit.“ Sie (Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman) beharrten so lange auf ihrer Bitte, bis sie mit ʿAbdullah ibn al-Zubair sprach und vierzig Sklaven als Sühne für ihr Gelübde freiließ. Später, wann immer sie sich an ihr Gelübde erinnerte, weinte sie so heftig, dass ihr Schleier von ihren Tränen durchnässt wurde.
Sahih Al-Buchari : 43
Sahih
روت عائشة رضي الله عنها (زوجة النبي صلى الله عليه وسلم): رُوي لها أن عبد الله بن الزبير رضي الله عنه، لما علم أنها تبيع أو تُهدي شيئًا، قال: والله، إن لم تكف عائشة عن ذلك، لأعلنتها عاجزة عن تدبير شؤونها. فسألت: حقًا قال ذلك؟ قالوا: نعم. فقالت عائشة رضي الله عنها: والله، ما أكلم ابن الزبير رضي الله عنه أبدًا. فلما طال هذا القطيعة، استشفع لها عبد الله بن الزبير رضي الله عنه، فقالت: والله، ما أقبل شفاعة أحد له، وما أرتكب إثمًا بنقض نذري. لما اشتدّت وطأة الموقف على ابن الزبير، استأذن من المسور بن مخرمة وعبد الرحمن بن الأسود بن أبي يغوث، وهما من بني الزهراء، قائلاً: "أرجوكم بالله أن تسمحوا لي بالدخول على عائشة، فليس لها أن تنذرني بالقطيعة". فدخل المسور وعبد الرحمن، وهما يرتديان عباءاتهما، مستأذنين، قائلين: "السلام عليكم ورحمة الله وبركاته! هل ندخل؟" فأجابت عائشة: "ادخلوا". فسألاها: "كلكم؟" فقالت: "نعم، ادخلوا جميعاً"، ولما لم تكن تعلم أن ابن الزبير معهما. فلما دخلا، دخل ابن الزبير الغرفة المنفصلة، وأخذ بيدها، وبدأ يبكي طالباً منها المغفرة. طلب منها المسور وعبد الرحمن أن تكلمه وتقبل توبته، وقالا لها: "لقد نهى النبي صلى الله عليه وسلم عما تعلمينه من قطع صلة الرحم، لأنه لا يجوز للمسلم أن يقاطع أخاه أكثر من ثلاث ليالٍ". ولما ألحّا عليها بتذكيرها بأهمية الحفاظ على صلة الرحم الطيبة والعفو عن زلات الآخرين، ووضعاها في موقف صعب، بدأت تذكرهما هي الأخرى، وبكت قائلة: "لقد نذرت نذرًا، والنذر صعب". واستمرّا في إلحاحهما حتى كلمت عبد الله بن الزبير، فأعتقت أربعين رقبة كفارة لنذرها. وبعد ذلك، كلما تذكرت نذرها، بكت بكاءً شديدًا حتى ابتل نقابها.
Überliefert von Aischa (der Frau des Propheten): Ihr wurde berichtet, dass Abdullah ibn al-Zubair, nachdem er erfahren hatte, dass sie etwas verkaufte oder verschenkte, gesagt hatte: „Bei Allah, wenn Aischa damit nicht aufhört, werde ich sie für geschäftsunfähig erklären.“ Ich fragte: „Hat er (Abdullah ibn al-Zubair) das wirklich gesagt?“ Die Leute antworteten: „Ja.“ Daraufhin sagte Aischa: „Ich schwöre bei Allah, dass ich nie wieder mit Ibn al-Zubair sprechen werde.“ Als diese Entfremdung lange Zeit andauerte, bat Abdullah ibn al-Zubair sie um Fürsprache, doch sie antwortete: „Bei Allah, ich werde keine Fürsprache für ihn annehmen und keine Sünde begehen, indem ich mein Gelübde breche.“ Als die Lage für Ibn Az-Zubair schwierig wurde, bat er Al-Miswar bin Makhrama und ʿAbdur-Rahman bin Al-Aswad bin ʿAbu Yaghuth, die dem Stamm der Bani Zahra angehörten: „Ich bitte euch bei Allah, mir zu erlauben, zu ʿAischa zu gehen, denn es ist ihr nicht erlaubt, zu schwören, die Verbindung zu mir abzubrechen.“ So baten Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman, in ihre Mäntel gehüllt, um Einlass und sprachen: „Friede, Barmherzigkeit und Segen Allahs seien mit euch! Dürfen wir eintreten?“ ʿAischa antwortete: „Tretet ein.“ Sie fragten: „Alle zusammen?“ Sie sagte: „Ja, tretet alle ein“, ohne zu ahnen, dass Ibn Az-Zubair bei ihnen war. Als sie eingetreten waren, ging Ibn Az-Zubair in den separaten Raum, nahm sie an der Hand und begann zu weinen, um sie um Vergebung zu bitten. Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman baten sie ebenfalls, mit ihm zu sprechen und seine Reue anzunehmen. Sie sagten zu ihr: „Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) hat das verboten, was du über das Abbrechen der Bande weißt (nicht mit seinen muslimischen Brüdern zu sprechen), denn es ist einem Muslim nicht erlaubt, länger als drei Nächte (Tage) nicht mit seinem Bruder zu sprechen.“ Als sie sie immer wieder an die Wichtigkeit guter Familienbeziehungen und der Vergebung der Fehler anderer erinnerten und sie in eine schwierige Lage brachten, begann auch sie sie daran zu erinnern und weinte: „Ich habe ein Gelübde abgelegt, und die Erfüllung dieses Gelübdes ist schwierig.“ Sie (Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman) ließen nicht locker, bis sie mit ʿAbdullah ibn al-Zubair sprach. Daraufhin ließ sie vierzig Sklaven als Sühne für ihr Gelübde frei. Später, wann immer sie sich an ihr Gelübde erinnerte, weinte sie so sehr, dass ihr Schleier von Tränen durchnässt war.
Sahih Al-Buchari : 44
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ حَدَّثَنِي عَوْفُ بْنُ مَالِكِ بْنِ الطُّفَيْلِ ـ هُوَ ابْنُ الْحَارِثِ وَهْوَ ابْنُ أَخِي عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لأُمِّهَا ـ أَنَّ عَائِشَةَ حُدِّثَتْ أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ الزُّبَيْرِ قَالَ فِي بَيْعٍ أَوْ عَطَاءٍ أَعْطَتْهُ عَائِشَةُ وَاللَّهِ لَتَنْتَهِيَنَّ عَائِشَةُ، أَوْ لأَحْجُرَنَّ عَلَيْهَا. فَقَالَتْ أَهُوَ قَالَ هَذَا قَالُوا نَعَمْ. قَالَتْ هُوَ لِلَّهِ عَلَىَّ نَذْرٌ، أَنْ لاَ أُكَلِّمَ ابْنَ الزُّبَيْرِ أَبَدًا. فَاسْتَشْفَعَ ابْنُ الزُّبَيْرِ إِلَيْهَا، حِينَ طَالَتِ الْهِجْرَةُ فَقَالَتْ لاَ وَاللَّهِ لاَ أُشَفِّعُ فِيهِ أَبَدًا، وَلاَ أَتَحَنَّثُ إِلَى نَذْرِي. فَلَمَّا طَالَ ذَلِكَ عَلَى ابْنِ الزُّبَيْرِ كَلَّمَ الْمِسْوَرَ بْنَ مَخْرَمَةَ وَعَبْدَ الرَّحْمَنِ بْنَ الأَسْوَدِ بْنِ عَبْدِ يَغُوثَ، وَهُمَا مِنْ بَنِي زُهْرَةَ، وَقَالَ لَهُمَا أَنْشُدُكُمَا بِاللَّهِ لَمَّا أَدْخَلْتُمَانِي عَلَى عَائِشَةَ، فَإِنَّهَا لاَ يَحِلُّ لَهَا أَنْ تَنْذُرَ قَطِيعَتِي. فَأَقْبَلَ بِهِ الْمِسْوَرُ وَعَبْدُ الرَّحْمَنِ مُشْتَمِلَيْنِ بِأَرْدِيَتِهِمَا حَتَّى اسْتَأْذَنَا عَلَى عَائِشَةَ فَقَالاَ السَّلاَمُ عَلَيْكِ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ، أَنَدْخُلُ قَالَتْ عَائِشَةُ ادْخُلُوا. قَالُوا كُلُّنَا قَالَتْ نَعَمِ ادْخُلُوا كُلُّكُمْ. وَلاَ تَعْلَمُ أَنَّ مَعَهُمَا ابْنَ الزُّبَيْرِ، فَلَمَّا دَخَلُوا دَخَلَ ابْنُ الزُّبَيْرِ الْحِجَابَ، فَاعْتَنَقَ عَائِشَةَ وَطَفِقَ يُنَاشِدُهَا وَيَبْكِي، وَطَفِقَ الْمِسْوَرُ وَعَبْدُ الرَّحْمَنِ يُنَاشِدَانِهَا إِلاَّ مَا كَلَّمَتْهُ وَقَبِلَتْ مِنْهُ، وَيَقُولاَنِ إِنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَمَّا قَدْ عَلِمْتِ مِنَ الْهِجْرَةِ، فَإِنَّهُ لاَ يَحِلُّ لِمُسْلِمٍ أَنْ يَهْجُرَ أَخَاهُ فَوْقَ ثَلاَثِ لَيَالٍ. فَلَمَّا أَكْثَرُوا عَلَى عَائِشَةَ مِنَ التَّذْكِرَةِ وَالتَّحْرِيجِ طَفِقَتْ تُذَكِّرُهُمَا نَذْرَهَا وَتَبْكِي وَتَقُولُ إِنِّي نَذَرْتُ، وَالنَّذْرُ شَدِيدٌ. فَلَمْ يَزَالاَ بِهَا حَتَّى كَلَّمَتِ ابْنَ الزُّبَيْرِ، وَأَعْتَقَتْ فِي نَذْرِهَا ذَلِكَ أَرْبَعِينَ رَقَبَةً. وَكَانَتْ تَذْكُرُ نَذْرَهَا بَعْدَ ذَلِكَ فَتَبْكِي، حَتَّى تَبُلَّ دُمُوعُهَا خِمَارَهَا.
(Die Frau des Propheten) berichtete, dass ihr gesagt wurde, Abdullah ibn al-Zubair habe (als er hörte, dass sie etwas verkaufte oder verschenkte) gesagt: „Bei Allah, wenn Aischa dies nicht aufgibt, werde ich sie für unfähig erklären, über ihr Vermögen zu verfügen.“ Ich fragte: „Hat er (Abdullah ibn al-Zubair) das gesagt?“ Die Leute antworteten: „Ja.“ Aischa sagte: „Ich schwöre bei Allah, dass ich nie wieder mit Ibn al-Zubair sprechen werde.“ Als diese Abkehr lange andauerte, bat Abdullah ibn al-Zubair sie um Fürsprache, doch sie sagte: „Bei Allah, ich werde die Fürsprache niemandes für ihn annehmen und keine Sünde begehen, indem ich mein Gelübde breche.“
Als dieser Zustand für Ibn Az-Zubair länger anhielt (und er ihn als sehr belastend empfand), sagte er zu Al-Miswar bin Makhrama und ʿAbdur-Rahman bin Al-Aswad bin ʿAbu Yaghuth, die dem Stamm der Bani Zahra angehörten: „Ich bitte euch inständig bei Allah, mich zu ʿAischa zu lassen, denn es ist ihr nicht erlaubt, zu schwören, die Beziehung zu mir abzubrechen.“ So hüllten sich Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman in ihre Laken und baten ʿAischa um Erlaubnis: „Friede und Allahs Barmherzigkeit und Segen seien mit euch! Dürfen wir hereinkommen?“ ʿAischa sagte: „Kommt herein.“ Sie fragten: „Wir alle?“ Sie sagte: „Ja, kommt alle herein“, ohne zu wissen, dass Ibn Az-Zubair ebenfalls bei ihnen war. Als sie eintraten, betrat Ibn Az-Zubair den abgeschirmten Raum, ergriff Aischa und bat sie weinend um Verzeihung. Al-Miswar und Abdur Rahman baten sie ebenfalls, mit ihm zu sprechen und seine Reue anzunehmen. Sie sagten zu ihr: „Der Prophet (Friede sei mit ihm) hat das verboten, was du über das Verlassen der Glaubensbrüder weißt, denn es ist keinem Muslim erlaubt, länger als drei Nächte (Tage) nicht mit seinem Bruder zu sprechen.“ Als sie sie immer wieder daran erinnerten, wie wichtig es sei, gute Beziehungen zu Verwandten zu pflegen und die Sünden anderer zu verzeihen, und sie in eine verzweifelte Lage brachten, erwiderte sie weinend: „Ich habe ein Gelübde abgelegt, und Gelübde sind eine schwierige Angelegenheit.“ Sie (Al-Miswar und ʿAbdur-Rahman) beharrten so lange auf ihrer Bitte, bis sie mit ʿAbdullah ibn al-Zubair sprach und vierzig Sklaven als Sühne für ihr Gelübde freiließ. Später, wann immer sie sich an ihr Gelübde erinnerte, weinte sie so heftig, dass ihr Schleier von ihren Tränen durchnässt wurde.
Sahih Al-Buchari : 45
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا بِشْرُ بْنُ الْمُفَضَّلِ، حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ أَبِي إِسْحَاقَ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ، أَنَّهُ أَقْبَلَ هُوَ وَأَبُو طَلْحَةَ مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَمَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم صَفِيَّةُ، مُرْدِفَهَا عَلَى رَاحِلَتِهِ، فَلَمَّا كَانُوا بِبَعْضِ الطَّرِيقِ عَثَرَتِ النَّاقَةُ، فَصُرِعَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَالْمَرْأَةُ، وَأَنَّ أَبَا طَلْحَةَ ـ قَالَ أَحْسِبُ ـ اقْتَحَمَ عَنْ بَعِيرِهِ، فَأَتَى رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا نَبِيَّ اللَّهِ جَعَلَنِي اللَّهُ فِدَاكَ، هَلْ أَصَابَكَ مِنْ شَىْءٍ. قَالَ " لاَ وَلَكِنْ عَلَيْكَ بِالْمَرْأَةِ ". فَأَلْقَى أَبُو طَلْحَةَ ثَوْبَهُ عَلَى وَجْهِهِ فَقَصَدَ قَصْدَهَا، فَأَلْقَى ثَوْبَهُ عَلَيْهَا فَقَامَتِ الْمَرْأَةُ، فَشَدَّ لَهُمَا عَلَى رَاحِلَتِهِمَا فَرَكِبَا، فَسَارُوا حَتَّى إِذَا كَانُوا بِظَهْرِ الْمَدِينَةِ ـ أَوْ قَالَ أَشْرَفُوا عَلَى الْمَدِينَةِ ـ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " آيِبُونَ تَائِبُونَ، عَابِدُونَ لِرَبِّنَا حَامِدُونَ ". فَلَمْ يَزَلْ يَقُولُهَا حَتَّى دَخَلَ الْمَدِينَةَ.
Er und Abu Talha befanden sich in Begleitung des Propheten (Richtung Medina), während Safiya (die Frau des Propheten) hinter ihm auf seiner Kamelstute ritt. Nachdem sie ein Stück des Weges zurückgelegt hatten, rutschte plötzlich der Huf der Kamelstute aus, und sowohl der Prophet (ﷺ) als auch die Frau (d. h. seine Frau Safiya) stürzten. Abu Talha sprang schnell von seinem Kamel und ging zum Propheten und sagte: „O Gesandter Allahs (ﷺ)! Möge Allah mich für dich opfern! Hast du dich verletzt?“ Der Prophet (ﷺ) sagte: „Nein, aber kümmere dich um die Frau (meine Frau).“ Abu Talha verhüllte sein Gesicht mit seinem Gewand, ging zu ihr und legte ihr sein Gewand über. Dann stand die Frau auf, und Abu Talha machte ihre Kamelstute sattelfest, und beide (der Prophet (ﷺ) und Safiya) bestiegen sie. Dann zogen alle weiter, und als sie sich Medina näherten oder Medina erblickten, sagte der Prophet (ﷺ): „Ayibun, taibun, ʿabidun, liRabbina hamidun (Wir kehren reumütig (nach Medina) zurück, um unseren Herrn anzubeten und Ihn zu preisen).“ Der Prophet (ﷺ) wiederholte diese Worte so lange, bis er die Stadt Medina betrat.
Sahih Al-Buchari : 46
Abdullah bin Ka'b (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ابْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ كَعْبٍ، قَالَ سَمِعْتُ كَعْبَ بْنَ مَالِكٍ، يُحَدِّثُ حِينَ تَخَلَّفَ عَنْ تَبُوكَ، وَنَهَى، رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنْ كَلاَمِنَا، وَآتِي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأُسَلِّمُ عَلَيْهِ، فَأَقُولُ فِي نَفْسِي هَلْ حَرَّكَ شَفَتَيْهِ بِرَدِّ السَّلاَمِ أَمْ لاَ حَتَّى كَمَلَتْ خَمْسُونَ لَيْلَةً، وَآذَنَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِتَوْبَةِ اللَّهِ عَلَيْنَا حِينَ صَلَّى الْفَجْرَ.
Ich hörte Ka'b bin Malik berichten (als er nicht an der Schlacht von Tabuk teilnahm): Der Gesandte Allahs (ﷺ) verbot allen Muslimen, mit uns zu sprechen. Ich ging zum Gesandten Allahs (ﷺ) und grüßte ihn, und ich fragte mich fünfzig Nächte lang, ob der Prophet (ﷺ) meine Grüße erwiderte. Der Prophet (ﷺ) verkündete dann (den Menschen) Allahs Vergebung für uns (die Annahme unserer Reue), nachdem er das Fajr-Gebet (Morgengebet) verrichtet hatte.
Sahih Al-Buchari : 47
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبُو سَلَمَةَ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، قَالَ قَالَ أَبُو هُرَيْرَةَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ
" وَاللَّهِ إِنِّي لأَسْتَغْفِرُ اللَّهَ وَأَتُوبُ إِلَيْهِ فِي الْيَوْمِ أَكْثَرَ مِنْ سَبْعِينَ مَرَّةً ".
Ich hörte den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen: „Bei Allah! Ich bitte Allah um Vergebung und kehre Ihm in Reue mehr als siebzig Mal am Tag zu.“
Sahih Al-Buchari : 48
al-Harith bin Suwaid (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ، حَدَّثَنَا أَبُو شِهَابٍ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ عُمَارَةَ بْنِ عُمَيْرٍ، عَنِ الْحَارِثِ بْنِ سُوَيْدٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ، حَدِيثَيْنِ أَحَدُهُمَا عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَالآخَرُ عَنْ نَفْسِهِ، قَالَ " إِنَّ الْمُؤْمِنَ يَرَى ذُنُوبَهُ كَأَنَّهُ قَاعِدٌ تَحْتَ جَبَلٍ يَخَافُ أَنْ يَقَعَ عَلَيْهِ، وَإِنَّ الْفَاجِرَ يَرَى ذُنُوبَهُ كَذُبَابٍ مَرَّ عَلَى أَنْفِهِ ". فَقَالَ بِهِ هَكَذَا قَالَ أَبُو شِهَابٍ بِيَدِهِ فَوْقَ أَنْفِهِ. ثُمَّ قَالَ " لَلَّهُ أَفْرَحُ بِتَوْبَةِ عَبْدِهِ مِنْ رَجُلٍ نَزَلَ مَنْزِلاً، وَبِهِ مَهْلَكَةٌ، وَمَعَهُ رَاحِلَتُهُ عَلَيْهَا طَعَامُهُ وَشَرَابُهُ، فَوَضَعَ رَأْسَهُ فَنَامَ نَوْمَةً، فَاسْتَيْقَظَ وَقَدْ ذَهَبَتْ رَاحِلَتُهُ، حَتَّى اشْتَدَّ عَلَيْهِ الْحَرُّ وَالْعَطَشُ أَوْ مَا شَاءَ اللَّهُ، قَالَ أَرْجِعُ إِلَى مَكَانِي. فَرَجَعَ فَنَامَ نَوْمَةً، ثُمَّ رَفَعَ رَأْسَهُ، فَإِذَا رَاحِلَتُهُ عِنْدَهُ ". تَابَعَهُ أَبُو عَوَانَةَ وَجَرِيرٌ عَنِ الأَعْمَشِ. وَقَالَ أَبُو أُسَامَةَ حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ حَدَّثَنَا عُمَارَةُ سَمِعْتُ الْحَارِثَ. وَقَالَ شُعْبَةُ وَأَبُو مُسْلِمٍ عَنِ الأَعْمَشِ عَنْ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيِّ عَنِ الْحَارِثِ بْنِ سُوَيْدٍ. وَقَالَ أَبُو مُعَاوِيَةَ حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ عَنْ عُمَارَةَ عَنِ الأَسْوَدِ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ وَعَنْ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيِّ عَنِ الْحَارِثِ بْنِ سُوَيْدٍ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ.
Abdullah ibn Mas'ud überlieferte uns zwei Überlieferungen: eine vom Propheten (Friede sei mit ihm) und die andere von sich selbst.
Ein Gläubiger sieht seine Sünden, als säße er unter einem Berg, der, so fürchtet er, auf ihn fallen könnte.
Der Frevler hingegen betrachtet seine Sünden als Fliegen, die über seine Nase huschen, und verscheucht sie einfach.
Abu Shihab (der Unterüberlieferer) fuhr sich zur Veranschaulichung mit der Hand über die Nase. (Ibn Mas'ud fügte hinzu): Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Allah freut sich mehr über die Reue Seines Dieners als über einen Mann, der an einem Ort lagert, wo sein Leben in Gefahr ist, und dessen Reittier sein Essen und Wasser trägt. Er legt dann seinen Kopf hin und schläft kurz ein und wacht auf und stellt fest, dass sein Reittier verschwunden ist.
(Er beginnt, es zu suchen) und leidet unter großer Hitze und Durst oder dem, was Allah ihm auferlegt hat.“ Dann sagt er: „Ich gehe zurück an meinen Platz.“ Er kehrt zurück und schläft wieder ein, und dann (steht er auf) hebt er den Kopf und sieht sein Reittier neben sich stehen.
Sahih Al-Buchari : 49
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ، أَخْبَرَنَا حَبَّانُ، حَدَّثَنَا هَمَّامٌ، حَدَّثَنَا قَتَادَةُ، حَدَّثَنَا أَنَسُ بْنُ مَالِكٍ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم. وَحَدَّثَنَا هُدْبَةُ، حَدَّثَنَا هَمَّامٌ، حَدَّثَنَا قَتَادَةُ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" اللَّهُ أَفْرَحُ بِتَوْبَةِ عَبْدِهِ مِنْ أَحَدِكُمْ سَقَطَ عَلَى بَعِيرِهِ، وَقَدْ أَضَلَّهُ فِي أَرْضِ فَلاَةٍ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Allah freut sich mehr über die Reue Seines Dieners, als sich einer von euch darüber freut, sein Kamel wiederzufinden, das er in der Wüste verloren hatte.“
Sahih Al-Buchari : 50
Kab Bin Malik
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ صَالِحٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ وَهْبٍ، أَخْبَرَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَخْبَرَنِي عَبْدُ الرَّحْمَنِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ كَعْبِ بْنِ مَالِكٍ، وَكَانَ، قَائِدَ كَعْبٍ مِنْ بَنِيهِ حِينَ عَمِيَ ـ قَالَ سَمِعْتُ كَعْبَ بْنَ مَالِكٍ، فِي حَدِيثِهِ {َعَلَى الثَّلاَثَةِ الَّذِينَ خُلِّفُوا} َقَالَ فِي آخِرِ حَدِيثِهِ إِنَّ مِنْ تَوْبَتِي أَنِّي أَنْخَلِعُ مِنْ مَالِي صَدَقَةً إِلَى اللَّهِ وَرَسُولِهِ. فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " أَمْسِكْ عَلَيْكَ بَعْضَ مَالِكَ فَهْوَ خَيْرٌ لَكَ ".
Im letzten Teil seiner Erzählung über die drei, die (von der Schlacht von Tabuk) zurückblieben, sagte ich: „Als Beweis meiner wahren Reue (weil ich nicht an der heiligen Schlacht von Tabuk teilgenommen habe), werde ich all meinen Besitz um Allahs und Seines Gesandten willen aufgeben (als Sühne für diese Sünde).“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte zu mir: „Behalte einen Teil deines Vermögens, denn das ist besser für dich.“
Sahih Al-Buchari : 51
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا الْحَجَّاجُ، عَنِ ابْنِ جُرَيْجٍ، قَالَ زَعَمَ عَطَاءٌ أَنَّهُ سَمِعَ عُبَيْدَ بْنَ عُمَيْرٍ، يَقُولُ سَمِعْتُ عَائِشَةَ، تَزْعُمُ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم كَانَ يَمْكُثُ عِنْدَ زَيْنَبَ بِنْتِ جَحْشٍ، وَيَشْرَبُ عِنْدَهَا عَسَلاً، فَتَوَاصَيْتُ أَنَا وَحَفْصَةُ أَنَّ أَيَّتَنَا دَخَلَ عَلَيْهَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَلْتَقُلْ إِنِّي أَجِدُ مِنْكَ رِيحَ مَغَافِيرَ، أَكَلْتَ مَغَافِيرَ فَدَخَلَ عَلَى إِحْدَاهُمَا فَقَالَتْ ذَلِكَ لَهُ. فَقَالَ " لاَ بَلْ شَرِبْتُ عَسَلاً عِنْدَ زَيْنَبَ بِنْتِ جَحْشٍ، وَلَنْ أَعُودَ لَهُ ". فَنَزَلَتْ {يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ لِمَ تُحَرِّمُ مَا أَحَلَّ اللَّهُ لَكَ}، {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ}، لِعَائِشَةَ وَحَفْصَةَ، {وَإِذْ أَسَرَّ النَّبِيُّ إِلَى بَعْضِ أَزْوَاجِهِ حَدِيثًا} لِقَوْلِهِ " بَلْ شَرِبْتُ عَسَلاً ".
وَقَالَ لِي إِبْرَاهِيمُ بْنُ مُوسَى عَنْ هِشَامٍ، " وَلَنْ أَعُودَ لَهُ، وَقَدْ حَلَفْتُ، فَلاَ تُخْبِرِي بِذَلِكَ أَحَدًا ".
Der Prophet (ﷺ) pflegte sich eine Zeit lang im Haus von Zainab bint Jahsh (einer der Frauen des Propheten) aufzuhalten und trank dort Honig. Hafsa und ich beschlossen, dass der Prophet (ﷺ) immer, wenn er auf eine von uns zukam, sagen sollte: „Ich rieche den schlechten Geruch von Maghafir (einer schlecht riechenden Rosine) an dir. Hast du Maghafir gegessen?“ Wenn er auf eine von uns zukam, sagte sie das zu ihm. Er antwortete ihr: „Nein, aber ich habe im Haus von Zainab bint Jahsh Honig getrunken, und ich werde ihn nie wieder trinken.“ Dann wurde folgender Vers offenbart: „O Prophet! Warum verbietest du dir, was Allah dir erlaubt hat?“ …(bis zu) Wenn ihr zwei (Frauen des Propheten (ﷺ)) euch in Reue Allah zuwendet.“ (66.1-4) Die beiden waren Aischa und Hafsa. Und auch die Aussage Allahs: „Und (gedenkt), als der Prophet (ﷺ) einer seiner Frauen etwas im Vertrauen mitteilte!“ (66.3) d. h. als er sagte: „Aber ich habe Honig getrunken.“ Hischam sagte: Es bedeutete auch, dass er sagte: „Ich werde nicht mehr trinken, und ich habe einen Eid geschworen, also erzähle niemandem davon.“
Sahih Al-Buchari : 52
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنِي ابْنُ وَهْبٍ، عَنْ يُونُسَ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَطَعَ يَدَ امْرَأَةٍ. قَالَتْ عَائِشَةُ وَكَانَتْ تَأْتِي بَعْدَ ذَلِكَ، فَأَرْفَعُ حَاجَتَهَا إِلَى النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَتَابَتْ وَحَسُنَتْ تَوْبَتُهَا.
Der Prophet (ﷺ) hieb einer Frau die Hand ab, und diese Frau pflegte zu mir zu kommen, und ich pflegte ihre Botschaft dem Propheten (ﷺ) zu überbringen, und sie bereute, und ihre Reue war aufrichtig.
Sahih Al-Buchari : 53
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ ذَكْوَانَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم
" لاَ يَزْنِي الزَّانِي حِينَ يَزْنِي وَهْوَ مُؤْمِنٌ، وَلاَ يَسْرِقُ حِينَ يَسْرِقُ وَهْوَ مُؤْمِنٌ، وَلاَ يَشْرَبُ حِينَ يَشْرَبُهَا وَهْوَ مُؤْمِنٌ، وَالتَّوْبَةُ مَعْرُوضَةٌ بَعْدُ ".
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Wer unerlaubten Geschlechtsverkehr begeht, ist zum Zeitpunkt des unerlaubten Geschlechtsverkehrs kein Gläubiger, und ein Dieb ist zum Zeitpunkt des Diebstahls kein Gläubiger, und ein Trinker ist zum Zeitpunkt des Trinkens kein Gläubiger. Doch die Möglichkeit zur Reue steht danach offen.“
Sahih Al-Buchari : 54
Abdullah bin Ka'b bin Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنِي يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ كَعْبِ بْنِ مَالِكٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ كَعْبِ بْنِ مَالِكٍ ـ وَكَانَ قَائِدَ كَعْبٍ مِنْ بَنِيهِ حِينَ عَمِيَ ـ قَالَ سَمِعْتُ كَعْبَ بْنَ مَالِكٍ، قَالَ لَمَّا تَخَلَّفَ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي غَزْوَةِ تَبُوكَ ـ فَذَكَرَ حَدِيثَهُ ـ وَنَهَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الْمُسْلِمِينَ عَنْ كَلاَمِنَا، فَلَبِثْنَا عَلَى ذَلِكَ خَمْسِينَ لَيْلَةً، وَآذَنَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِتَوْبَةِ اللَّهِ عَلَيْنَا.
Wer von Ka'bs Söhnen war sein Führer, als Ka'b erblindete? Ich hörte Ka'b ibn Malik sagen:
„Als einige Leute zurückblieben und sich dem Gesandten Allahs (ﷺ) in der Schlacht von Tabuk nicht anschlossen …“ und dann erzählte er die ganze Geschichte und sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) verbot den Muslimen, mit uns zu sprechen,
und so verharrten wir (ich und meine Gefährten) fünfzig Nächte in diesem Zustand, und dann verkündete der Gesandte Allahs (ﷺ)
die Annahme unserer Reue durch Allah.“
Sahih Muslim : 55
Sahih
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا ابْنُ أَبِي عَدِيٍّ، عَنْ شُعْبَةَ، عَنْ سُلَيْمَانَ، عَنْ ذَكْوَانَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ " لاَ يَزْنِي الزَّانِي حِينَ يَزْنِي وَهُوَ مُؤْمِنٌ وَلاَ يَسْرِقُ حِينَ يَسْرِقُ وَهُوَ مُؤْمِنٌ وَلاَ يَشْرَبُ الْخَمْرَ حِينَ يَشْرَبُهَا وَهُوَ مُؤْمِنٌ وَالتَّوْبَةُ مَعْرُوضَةٌ بَعْدُ " .
Es wird von Abu Huraira überliefert: Ein Unzüchtiger, der Unzucht treibt, ist kein Gläubiger, solange er Unzucht begeht; ebenso wenig, wer stiehlt, ist ein Gläubiger, solange er stiehlt; und niemand, der Wein trinkt, ist ein Gläubiger, solange er ihn trinkt. Die Reue kann jedoch auch danach noch angenommen werden.
Sahih Muslim : 56
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، وَأَبُو كُرَيْبٍ جَمِيعًا عَنْ أَبِي مُعَاوِيَةَ، - قَالَ أَبُو كُرَيْبٍ حَدَّثَنَا أَبُو مُعَاوِيَةَ، - عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " صَلاَةُ الرَّجُلِ فِي جَمَاعَةٍ تَزِيدُ عَلَى صَلاَتِهِ فِي بَيْتِهِ وَصَلاَتِهِ فِي سُوقِهِ بِضْعًا وَعِشْرِينَ دَرَجَةً وَذَلِكَ أَنَّ أَحَدَهُمْ إِذَا تَوَضَّأَ فَأَحْسَنَ الْوُضُوءَ ثُمَّ أَتَى الْمَسْجِدَ لاَ يَنْهَزُهُ إِلاَّ الصَّلاَةُ لاَ يُرِيدُ إِلاَّ الصَّلاَةَ فَلَمْ يَخْطُ خَطْوَةً إِلاَّ رُفِعَ لَهُ بِهَا دَرَجَةٌ وَحُطَّ عَنْهُ بِهَا خَطِيئَةٌ حَتَّى يَدْخُلَ الْمَسْجِدَ فَإِذَا دَخَلَ الْمَسْجِدَ كَانَ فِي الصَّلاَةِ مَا كَانَتِ الصَّلاَةُ هِيَ تَحْبِسُهُ وَالْمَلاَئِكَةُ يُصَلُّونَ عَلَى أَحَدِكُمْ مَا دَامَ فِي مَجْلِسِهِ الَّذِي صَلَّى فِيهِ يَقُولُونَ اللَّهُمَّ ارْحَمْهُ اللَّهُمَّ اغْفِرْ لَهُ اللَّهُمَّ تُبْ عَلَيْهِ مَا لَمْ يُؤْذِ فِيهِ مَا لَمْ يُحْدِثْ فِيهِ " .
Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gebet eines Mannes in der Gemeinschaft ist wertvoller als zwanzig Stufen und noch mehr, verglichen mit seinem Gebet zu Hause oder auf dem Markt. Denn wenn er die rituelle Waschung (Wudu) ordnungsgemäß vollzieht und dann zur Moschee geht – allein aus Liebe zum Gemeinschaftsgebet –, hat er kein anderes Ziel vor Augen als das Gebet. Er tut keinen Schritt, ohne dafür eine Stufe erhöht und eine Sünde vergeben zu bekommen, bis er die Moschee betritt. Und während er nach dem Betreten der Moschee im Gebet versunken ist, sprechen die Engel unaufhörlich Segenswünsche für ihn aus, solange er sich an seinem Gebetsort befindet. Sie sprechen: ‚O Allah, erbarme dich seiner und vergib ihm! Nimm seine Reue an!‘ (Und die Engel sprechen dieses Bittgebet weiterhin für ihn aus), solange er dabei keinen Schaden anrichtet oder seine rituelle Waschung nicht gebrochen ist.“
Sahih Muslim : 57
Sahih
حَدَّثَنِي عَمْرُو بْنُ مُحَمَّدٍ النَّاقِدُ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ هَارُونَ، أَخْبَرَنَا حَمَّادُ بْنُ سَلَمَةَ، عَنْ ثَابِتٍ، عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ، أَنَّ ثَمَانِينَ، رَجُلاً مِنْ أَهْلِ مَكَّةَ هَبَطُوا عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْ جَبَلِ التَّنْعِيمِ مُتَسَلِّحِينَ يُرِيدُونَ غِرَّةَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَأَصْحَابِهِ فَأَخَذَهُمْ سَلَمًا فَاسْتَحْيَاهُمْ فَأَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ { وَهُوَ الَّذِي كَفَّ أَيْدِيَهُمْ عَنْكُمْ وَأَيْدِيَكُمْ عَنْهُمْ بِبَطْنِ مَكَّةَ مِنْ بَعْدِ أَنْ أَظْفَرَكُمْ عَلَيْهِمْ}
Ibn Abbas berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) nachts beim Gebet zu sprechen pflegte: „O Allah, Dir gebührt das Lob. Du bist das Licht der Himmel und der Erde. Dir gebührt das Lob; Du bist der Erhalter der Himmel und der Erde. Dir gebührt das Lob; Du bist der Herr der Himmel und der Erde und alles, was darin ist. Du bist die Wahrheit; Dein Versprechen ist wahr, die Begegnung mit Dir ist wahr. Das Paradies ist wahr, die Hölle ist wahr, der Tag ist wahr. O Allah, ich ergebe mich Dir; ich bekräftige meinen Glauben an Dich; ich vertraue auf Dich und kehre zu Dir zurück, um zu bereuen; mit Deiner Hilfe habe ich gestritten; und zu Dir bin ich gekommen, um eine Entscheidung zu treffen. So vergib mir meine früheren und späteren Sünden, die Sünden, die ich im Verborgenen und in aller Öffentlichkeit begangen habe. Du bist mein Gott. Es gibt keinen Gott außer Dir.“
Sahih Muslim : 58
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ أَبِي بَكْرٍ الْمُقَدَّمِيُّ، حَدَّثَنَا يُوسُفُ الْمَاجِشُونُ، حَدَّثَنِي أَبِي، عَنْ عَبْدِ، الرَّحْمَنِ الأَعْرَجِ عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي رَافِعٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ، عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ كَانَ إِذَا قَامَ إِلَى الصَّلاَةِ قَالَ " وَجَّهْتُ وَجْهِيَ لِلَّذِي فَطَرَ السَّمَوَاتِ وَالأَرْضَ حَنِيفًا وَمَا أَنَا مِنَ الْمُشْرِكِينَ إِنَّ صَلاَتِي وَنُسُكِي وَمَحْيَاىَ وَمَمَاتِي لِلَّهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ لاَ شَرِيكَ لَهُ وَبِذَلِكَ أُمِرْتُ وَأَنَا مِنَ الْمُسْلِمِينَ اللَّهُمَّ أَنْتَ الْمَلِكُ لاَ إِلَهَ إِلاَّ أَنْتَ . أَنْتَ رَبِّي وَأَنَا عَبْدُكَ ظَلَمْتُ نَفْسِي وَاعْتَرَفْتُ بِذَنْبِي فَاغْفِرْ لِي ذُنُوبِي جَمِيعًا إِنَّهُ لاَ يَغْفِرُ الذُّنُوبَ إِلاَّ أَنْتَ وَاهْدِنِي لأَحْسَنِ الأَخْلاَقِ لاَ يَهْدِي لأَحْسَنِهَا إِلاَّ أَنْتَ وَاصْرِفْ عَنِّي سَيِّئَهَا لاَ يَصْرِفُ عَنِّي سَيِّئَهَا إِلاَّ أَنْتَ لَبَّيْكَ وَسَعْدَيْكَ وَالْخَيْرُ كُلُّهُ فِي يَدَيْكَ وَالشَّرُّ لَيْسَ إِلَيْكَ أَنَا بِكَ وَإِلَيْكَ تَبَارَكْتَ وَتَعَالَيْتَ أَسْتَغْفِرُكَ وَأَتُوبُ إِلَيْكَ " . وَإِذَا رَكَعَ قَالَ " اللَّهُمَّ لَكَ رَكَعْتُ وَبِكَ آمَنْتُ وَلَكَ أَسْلَمْتُ خَشَعَ لَكَ سَمْعِي وَبَصَرِي وَمُخِّي وَعَظْمِي وَعَصَبِي " . وَإِذَا رَفَعَ قَالَ " اللَّهُمَّ رَبَّنَا لَكَ الْحَمْدُ مِلْءَ السَّمَوَاتِ وَمِلْءَ الأَرْضِ وَمِلْءَ مَا بَيْنَهُمَا وَمِلْءَ مَا شِئْتَ مِنْ شَىْءٍ بَعْدُ " . وَإِذَا سَجَدَ قَالَ " اللَّهُمَّ لَكَ سَجَدْتُ وَبِكَ آمَنْتُ وَلَكَ أَسْلَمْتُ سَجَدَ وَجْهِي لِلَّذِي خَلَقَهُ وَصَوَّرَهُ وَشَقَّ سَمْعَهُ وَبَصَرَهُ تَبَارَكَ اللَّهُ أَحْسَنُ الْخَالِقِينَ " . ثُمَّ يَكُونُ مِنْ آخِرِ مَا يَقُولُ بَيْنَ التَّشَهُّدِ وَالتَّسْلِيمِ " اللَّهُمَّ اغْفِرْ لِي مَا قَدَّمْتُ وَمَا أَخَّرْتُ وَمَا أَسْرَرْتُ وَمَا أَعْلَنْتُ وَمَا أَسْرَفْتُ وَمَا أَنْتَ أَعْلَمُ بِهِ مِنِّي أَنْتَ الْمُقَدِّمُ وَأَنْتَ الْمُؤَخِّرُ لاَ إِلَهَ إِلاَّ أَنْتَ " .
Ali ibn Abu Talib berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) abends beim Gebet zu sprechen pflegte: „Ich wende mein Angesicht in vollkommener Hingabe demjenigen zu, der der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern. Wahrlich, mein Gebet, mein Opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Welten. Es gibt keinen Partner neben Ihm, und dies ist es, was mir geboten wurde (zu bekennen und zu glauben), und ich gehöre zu den Gläubigen. O Allah, Du bist der König, es gibt keinen Gott außer Dir, Du bist mein Herr, und ich bin Dein Diener. Ich habe mir selbst Unrecht getan und bekenne meine Sünde. Vergib mir all meine Sünden, denn niemand außer Dir vergibt die Sünden, und leite mich auf den rechten Weg, denn niemand außer Dir leitet jemanden auf den rechten Weg. Tilge meine Sünden, denn niemand außer Dir kann meine Sünden tilgen.“ Hier stehe ich zu Deinem Dienst, und Deine Gnade gebührt Dir, und alles Gute liegt in Deiner Hand, und niemand kann Dir durch das Böse nahekommen. Meine Kraft und mein Dasein verdanke ich Deiner Gnade, und ich wende mich Dir zu. Du bist gesegnet und Du bist erhaben. Ich bitte Dich um Vergebung und wende mich Dir in Reue zu. Und wenn er sich verneigte, sprach er: O Allah, ich verneige mich vor Dir. Ich bekräftige meinen Glauben an Dich und unterwerfe mich Dir und lege demütig mein Gehör, mein Augenlicht, mein Mark, meine Knochen und meine Sehnen vor Dir nieder. Und wenn er sein Haupt erhob, sprach er: O Allah, unser Herr, Dir gebührt das Lob, mit dem die Himmel und die Erde erfüllt sind und mit dem der Raum zwischen ihnen erfüllt ist und mit allem, was Du danach begehrst. Und wenn er sich niederwarf, sprach er (der Heilige Prophet): „O Allah, Dir allein werfe ich mich nieder, Dir allein bekenne ich meinen Glauben, und Dir allein unterwerfe ich mich. Mein Antlitz ist demjenigen unterworfen, der es erschaffen, geformt und ihm das Hören und Sehen gegeben hat. Gepriesen sei Allah, der beste Schöpfer.“ Und dann sprach er zwischen dem Taschahhud und dem Gruß: „Vergib mir meine früheren und späteren, offenen und verborgenen Sünden und meine Übertretungen, denn Du weißt es besser als ich. Du bist der Erste und der Letzte. Es gibt keinen Gott außer Dir.“
Sahih Muslim : 59
Sahih
وَحَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، وَمُحَمَّدُ بْنُ أَبِي عُمَرَ، - وَتَقَارَبَا فِي لَفْظِ الْحَدِيثِ - قَالَ ابْنُ أَبِي عُمَرَ حَدَّثَنَا وَقَالَ، إِسْحَاقُ أَخْبَرَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي ثَوْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ لَمْ أَزَلْ حَرِيصًا أَنْأَسْأَلَ عُمَرَ عَنِ الْمَرْأَتَيْنِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَيْنِ قَالَ اللَّهُ تَعَالَى {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} حَتَّى حَجَّ عُمَرُ وَحَجَجْتُ مَعَهُ فَلَمَّا كُنَّا بِبَعْضِ الطَّرِيقِ عَدَلَ عُمَرُ وَعَدَلْتُ مَعَهُ بِالإِدَاوَةِ فَتَبَرَّزَ ثُمَّ أَتَانِي فَسَكَبْتُ عَلَى يَدَيْهِ فَتَوَضَّأَ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَنِ الْمَرْأَتَانِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَانِ قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ لَهُمَا { إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} قَالَ عُمَرُ وَاعَجَبًا لَكَ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ - قَالَ الزُّهْرِيُّ كَرِهَ وَاللَّهِ مَا سَأَلَهُ عَنْهُ وَلَمْ يَكْتُمْهُ - قَالَ هِيَ حَفْصَةُ وَعَائِشَةُ . ثُمَّ أَخَذَ يَسُوقُ الْحَدِيثَ قَالَ كُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ قَوْمًا نَغْلِبُ النِّسَاءَ فَلَمَّا قَدِمْنَا الْمَدِينَةَ وَجَدْنَا قَوْمًا تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَتَعَلَّمْنَ مِنْ نِسَائِهِمْ - قَالَ - وَكَانَ مَنْزِلِي فِي بَنِي أُمَيَّةَ بْنِ زَيْدٍ بِالْعَوَالِي فَتَغَضَّبْتُ يَوْمًا عَلَى امْرَأَتِي فَإِذَا هِيَ تُرَاجِعُنِي فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي . فَقَالَتْ مَا تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ وَتَهْجُرُهُ إِحْدَاهُنَّ الْيَوْمَ إِلَى اللَّيْلِ . فَانْطَلَقْتُ فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ أَتُرَاجِعِينَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ نَعَمْ . فَقُلْتُ أَتَهْجُرُهُ إِحْدَاكُنَّ الْيَوْمَ إِلَى اللَّيْلِ قَالَتْ نَعَمْ . قُلْتُ قَدْ خَابَ مَنْ فَعَلَ ذَلِكَ مِنْكُنَّ وَخَسِرَ أَفَتَأْمَنُ إِحْدَاكُنَّ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ عَلَيْهَا لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هِيَ قَدْ هَلَكَتْ لاَ تُرَاجِعِي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ تَسْأَلِيهِ شَيْئًا وَسَلِينِي مَا بَدَا لَكِ وَلاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْسَمَ وَأَحَبَّ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْكِ - يُرِيدُ عَائِشَةَ - قَالَ وَكَانَ لِي جَارٌ مِنَ الأَنْصَارِ فَكُنَّا نَتَنَاوَبُ النُّزُولَ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَيَنْزِلُ يَوْمًا وَأَنْزِلُ يَوْمًا فَيَأْتِينِي بِخَبَرِ الْوَحْىِ وَغَيْرِهِ وَآتِيهِ بِمِثْلِ ذَلِكَ وَكُنَّا نَتَحَدَّثُ أَنَّ غَسَّانَ تُنْعِلُ الْخَيْلَ لِتَغْزُوَنَا فَنَزَلَ صَاحِبِي ثُمَّ أَتَانِي عِشَاءً فَضَرَبَ بَابِي ثُمَّ نَادَانِي فَخَرَجْتُ إِلَيْهِ فَقَالَ حَدَثَ أَمْرٌ عَظِيمٌ . قُلْتُ مَاذَا أَجَاءَتْ غَسَّانُ قَالَ لاَ بَلْ أَعْظَمُ مِنْ ذَلِكَ وَأَطْوَلُ طَلَّقَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم نِسَاءَهُ . فَقُلْتُ قَدْ خَابَتْ حَفْصَةُ وَخَسِرَتْ قَدْ كُنْتُ أَظُنُّ هَذَا كَائِنًا حَتَّى إِذَا صَلَّيْتُ الصُّبْحَ شَدَدْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي ثُمَّ نَزَلْتُ فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ وَهْىَ تَبْكِي فَقُلْتُ أَطَلَّقَكُنَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ لاَ أَدْرِي هَا هُوَ ذَا مُعْتَزِلٌ فِي هَذِهِ الْمَشْرُبَةِ . فَأَتَيْتُ غُلاَمًا لَهُ أَسْوَدَ فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ . فَدَخَلَ ثُمَّ خَرَجَ إِلَىَّ فَقَالَ قَدْ ذَكَرْتُكَ لَهُ فَصَمَتَ فَانْطَلَقْتُ حَتَّى انْتَهَيْتُ إِلَى الْمِنْبَرِ فَجَلَسْتُ فَإِذَا عِنْدَهُ رَهْطٌ جُلُوسٌ يَبْكِي بَعْضُهُمْ فَجَلَسْتُ قَلِيلاً ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ ثُمَّ أَتَيْتُ الْغُلاَمَ فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ . فَدَخَلَ ثُمَّ خَرَجَ إِلَىَّ . فَقَالَ قَدْ ذَكَرْتُكَ لَهُ فَصَمَتَ . فَوَلَّيْتُ مُدْبِرًا فَإِذَا الْغُلاَمُ يَدْعُونِي فَقَالَ ادْخُلْ فَقَدْ أَذِنَ لَكَ فَدَخَلْتُ فَسَلَّمْتُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هُوَ مُتَّكِئٌ عَلَى رَمْلِ حَصِيرٍ قَدْ أَثَّرَ فِي جَنْبِهِ فَقُلْتُ أَطَلَّقْتَ يَا رَسُولَ اللَّهِ نِسَاءَكَ فَرَفَعَ رَأْسَهُ إِلَىَّ وَقَالَ " لاَ " . فَقُلْتُ اللَّهُ أَكْبَرُ لَوْ رَأَيْتَنَا يَا رَسُولَ اللَّهِ وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ قَوْمًا نَغْلِبُ النِّسَاءَ فَلَمَّا قَدِمْنَا الْمَدِينَةَ وَجَدْنَا قَوْمًا تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَتَعَلَّمْنَ مِنْ نِسَائِهِمْ فَتَغَضَّبْتُ عَلَى امْرَأَتِي يَوْمًا فَإِذَا هِيَ تُرَاجِعُنِي فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي . فَقَالَتْ مَا تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ وَتَهْجُرُهُ إِحْدَاهُنَّ الْيَوْمَ إِلَى اللَّيْلِ . فَقُلْتُ قَدْ خَابَ مَنْ فَعَلَ ذَلِكَ مِنْهُنَّ وَخَسِرَ أَفَتَأْمَنُ إِحْدَاهُنَّ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ عَلَيْهَا لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هِيَ قَدْ هَلَكَتْ فَتَبَسَّمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَدْ دَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ لاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْسَمُ مِنْكِ وَأَحَبُّ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْكِ . فَتَبَسَّمَ أُخْرَى فَقُلْتُ أَسْتَأْنِسُ يَا رَسُولَ اللَّهِ . قَالَ " نَعَمْ " . فَجَلَسْتُ فَرَفَعْتُ رَأْسِي فِي الْبَيْتِ فَوَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ فِيهِ شَيْئًا يَرُدُّ الْبَصَرَ إِلاَّ أُهُبًا ثَلاَثَةً فَقُلْتُ ادْعُ اللَّهَ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَنْ يُوَسِّعَ عَلَى أُمَّتِكَ فَقَدْ وَسَّعَ عَلَى فَارِسَ وَالرُّومِ وَهُمْ لاَ يَعْبُدُونَ اللَّهَ فَاسْتَوَى جَالِسًا ثُمَّ قَالَ " أَفِي شَكٍّ أَنْتَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ أُولَئِكَ قَوْمٌ عُجِّلَتْ لَهُمْ طَيِّبَاتُهُمْ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا " . فَقُلْتُ اسْتَغْفِرْ لِي يَا رَسُولَ اللَّهِ . وَكَانَ أَقْسَمَ أَنْ لاَ يَدْخُلَ عَلَيْهِنَّ شَهْرًا مِنْ شِدَّةِ مَوْجِدَتِهِ عَلَيْهِنَّ . حَتَّى عَاتَبَهُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ . قَالَ الزُّهْرِيُّ فَأَخْبَرَنِي عُرْوَةُ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ لَمَّا مَضَى تِسْعٌ وَعِشْرُونَ لَيْلَةً دَخَلَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَدَأَ بِي فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّكَ أَقْسَمْتَ أَنْ لاَ تَدْخُلَ عَلَيْنَا شَهْرًا وَإِنَّكَ دَخَلْتَ مِنْ تِسْعٍ وَعِشْرِينَ أَعُدُّهُنَّ . فَقَالَ " إِنَّ الشَّهْرَ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ - ثُمَّ قَالَ - يَا عَائِشَةُ إِنِّي ذَاكِرٌ لَكِ أَمْرًا فَلاَ عَلَيْكِ أَنْ لاَ تَعْجَلِي فِيهِ حَتَّى تَسْتَأْمِرِي أَبَوَيْكِ " . ثُمَّ قَرَأَ عَلَىَّ الآيَةَ { يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ قُلْ لأَزْوَاجِكَ} حَتَّى بَلَغَ { أَجْرًا عَظِيمًا} قَالَتْ عَائِشَةُ قَدْ عَلِمَ وَاللَّهِ أَنَّ أَبَوَىَّ لَمْ يَكُونَا لِيَأْمُرَانِي بِفِرَاقِهِ قَالَتْ فَقُلْتُ أَوَفِي هَذَا أَسْتَأْمِرُ أَبَوَىَّ فَإِنِّي أُرِيدُ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَالدَّارَ الآخِرَةَ . قَالَ مَعْمَرٌ فَأَخْبَرَنِي أَيُّوبُ أَنَّ عَائِشَةَ قَالَتْ لاَ تُخْبِرْ نِسَاءَكَ أَنِّي اخْتَرْتُكَ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " إِنَّ اللَّهَ أَرْسَلَنِي مُبَلِّغًا وَلَمْ يُرْسِلْنِي مُتَعَنِّتًا " . قَالَ قَتَادَةُ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا مَالَتْ قُلُوبُكُمَا.
Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) berichtete: Ich hatte immer den Wunsch, Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) nach den beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten Allahs (Friede sei mit ihm) zu fragen, über die Allah, der Erhabene, sagte: „Wenn ihr beide euch in Reue Allah zuwendet, dann sind eure Herzen wahrlich geneigt (dazu)“ (196,4). Bis Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) zur Pilgerfahrt aufbrach und ich ihn begleitete. Und als wir einen Weg entlanggingen, ging Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) beiseite, und ich ging mit einem Krug Wasser zu ihm. Er verrichtete seine Notdurft, kam dann zu mir, und ich goss Wasser über seine Hände, woraufhin er die rituelle Waschung vollzog. Ich fragte: „Befehlshaber der Gläubigen, wer sind die beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten Allahs (Friede sei mit ihm), über die Allah, der Erhabene und Majestätische, sagte: ‚Wenn ihr beide euch in Reue Allah zuwendet, so ist euer Herz wahrlich dazu geneigt‘?“ Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) sagte: „Wie seltsam ist das für dich, Ibn Abbas!“ (Zuhri sagte: „Bei Allah, ihm missfiel, wonach er fragte, doch er behielt es nicht für sich.“) Er (Umar) sagte: „Es sind Hafsa und Aischa.“ Dann begann er, den Hadith zu erzählen: „Wir waren unter den Quraisch solche, die die Frauen beherrschten, und als wir Medina erreichten, fanden wir dort Leute vor, die von ihren Frauen beherrscht wurden, und unsere Frauen begannen, sich die Gewohnheiten ihrer Frauen anzueignen.“ Er fuhr fort: „Und mein Haus befand sich in der Vorstadt von Aledina im Gebiet des Stammes der Banu.“ Umayya ibn Zaid. Eines Tages geriet ich in Zorn auf meine Frau, und sie gab mir Widerworte. Mir missfiel ihr Widerwort. Sie sagte: „Du missbilligst mein Widerwort? Bei Allah, selbst die Frauen des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) widersprechen ihm, und eine von ihnen trennt sich tagsüber bis zur Nacht von ihm.“ Da ging ich (Umar) hinaus und besuchte Hafsa und fragte: „Widersprichst du dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm)?“ Sie antwortete: „Ja.“ Ich fragte: „Entfernt sich eine von euch tagsüber bis zur Nacht von ihm?“ Sie sagte: „Ja.“ Er sagte: „Diejenige unter euch, die es tat, scheiterte und erlitt Schaden. Fürchtet denn keiner von euch den Zorn Allahs über sie aufgrund des Zorns Seines Gesandten (Friede sei mit ihm), und dass sie dadurch umkommen könnte? Widerspricht also nicht dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und bittet ihn um nichts, sondern bittet mich um das, was ihr begehrt.“ Und das offene Verhalten deiner Gefährtin darf dich nicht irreführen, wenn sie anmutiger und dem Gesandten Allahs (ﷺ) lieber ist als du (gemeint ist 'A'ischa) (Allahs Wohlgefallen sei mit ihr). Er (Hadrat 'Umar) sagte weiter: Ich hatte einen Gefährten von den Ansar, und wir pflegten uns abwechselnd in der Gesellschaft des Gesandten (ﷺ) aufzuhalten. Er blieb einen Tag dort, während ich am nächsten Tag dort blieb, und er brachte mir die Nachricht von der Offenbarung und anderen Dingen, und ich brachte ihm (die Nachricht) folgendermaßen. Und wir besprachen, dass die Ghassaniden die Pferde beschlagen ließen, um uns anzugreifen. Einmal begleitete mein Gefährte (den Gesandten) und kam dann nachts zu mir, klopfte an meine Tür und rief mich, und ich ging zu ihm hinaus, und er sagte: Es ist etwas sehr Wichtiges geschehen. Ich fragte: Was ist los? Sind die Ghassaniden gekommen? Er sagte: Nein, aber noch viel Ernsteres und Bedeutenderes: Der Prophet (ﷺ) hat sich von seinen Frauen scheiden lassen. Ich sagte: Hafsa ist gescheitert und hat Schaden erlitten. Und ich fürchtete, dass es so kommen würde. Als es dämmerte, verrichtete ich das Morgengebet, kleidete mich an und ging dann dorthin (ins Haus des Heiligen Propheten) und besuchte Hafsa. Sie weinte. Ich fragte: Hat der Gesandte Allahs (ﷺ) euch (alle) geschieden? Sie antwortete: Ich weiß es nicht. Er hat sich jedoch auf seinem Dachboden zurückgezogen. Ich ging zu einem schwarzen Diener und sagte zu ihm: Bitte um Erlaubnis für Umar. Er ging hinein, kam dann zu mir und sagte: Ich habe ihm von dir erzählt, aber er schwieg. Dann ging ich zur Kanzel und setzte mich dort hin. Eine Gruppe von Menschen saß daneben, und einige von ihnen weinten. Ich saß eine Weile dort, bis mich der Gedanke, der mir im Kopf herumging, überwältigte. Dann ging ich zurück zu dem Jungen und sagte zu ihm: Bitte um Erlaubnis für Umar. Er ging hinein, kam zu mir und sagte: Ich habe ihm von dir erzählt Er schwieg. Ich wollte mich gerade umdrehen, als der Junge mich rief: „Geh hinein, du darfst.“ Ich ging hinein und begrüßte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm). Er lehnte auf einer Matte, die Abdrücke an seiner Seite hinterlassen hatte. Ich fragte: „Gesandter Allahs, habt ihr euch von euren Frauen scheiden lassen?“ Er hob den Kopf und sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Allah ist der Größte. Gesandter Allahs, ich wünschte, du hättest gesehen, wie wir, das Volk der Quraisch, die Frauen beherrschten. Doch als wir nach Medina kamen, trafen wir auf ein Volk, dessen Frauen beherrschten. So begannen unsere Frauen, von deren Frauen zu lernen. Eines Tages wurde ich wütend auf meine Frau, und sie begann, mir zu widersprechen. Ich missbilligte ihren Widerspruch. Sie sagte: „Du magst es nicht, dass ich dir widerspreche? Aber bei Allah, wenn die Frauen des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) ihm widersprechen, trennt sich eine von ihnen für einen Tag bis zum Abend von ihm.“ Ich sagte: „Wer das tut …“ Unter ihnen scheiterten tatsächlich einige und erlitten Verluste. Verspürt eine von ihnen Genugtuung vor dem Zorn Allahs, der auf ihr lastet, aufgrund des Zorns des Gesandten Allahs (ﷺ)? Sie ist gewiss zugrunde gegangen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) lächelte. Ich sagte: Gesandter Allahs, ich besuchte Hafsa und sagte: Das Verhalten deiner Gefährtin (Aischa) soll dich nicht irreführen, wenn sie anmutiger ist als du und dem Gesandten Allahs (ﷺ) lieber ist als du. Der Gesandte Allahs (ﷺ) lächelte zum zweiten Mal. Ich sagte: Gesandter Allahs, warum spreche ich mit dir über angenehme Dinge? Er sagte: Ja. Ich setzte mich hin und hob meinen Kopf im Haus, und bei Allah, ich sah nichts Bedeutendes außer drei Tierhäuten. Ich sagte: Gesandter Allahs, bitte den Herrn, dass Er deiner Umma Wohlstand schenke, so wie Er es dem Volk von Persien und Rom reichlich geschenkt hat (trotz der Da sie Allah, den Erhabenen und Majestätischen, nicht anbeten, richtete er sich (Allahs Gesandter) auf. Ich sagte: „Ibn Khattab, zweifelst du daran, dass sie ein Volk sind, dem ihre schönen Dinge sofort im Diesseits zuteilwurden?“ Ich sagte: „Allahs Gesandter! Bitte um Vergebung für mich.“ Und er (Allahs Gesandter) hatte geschworen, sie einen Monat lang nicht zu besuchen, da er sehr verärgert über sie war, bis Allah ihm (Allahs Gesandtem) Seinen Unmut zeigte. Zuhri sagte: „Urwa berichtete mir, dass Aischa (Allahs Wohlgefallen sei mit ihr) sagte: ‚Als neunundzwanzig Nächte vergangen waren, besuchte mich Allahs Gesandter (ﷺ) und begann seinen Besuch bei mir.‘ Ich sagte: ‚Gesandter Allahs, du hattest geschworen, uns einen Monat lang nicht zu besuchen, und doch bist du schon nach nur neunundzwanzig Nächten bei uns gewesen.‘ Daraufhin sagte er: ‚Der Monat mag auch …‘“ Neunundzwanzig (Tage). Dann sagte er: „Aischa, ich werde mit dir über eine Angelegenheit sprechen, und du solltest nicht voreilig handeln (und keine endgültige Entscheidung treffen), bevor du deine Eltern konsultiert hast.“ Dann rezitierte er mir diesen Vers: „O Prophet, sprich zu deinen Frauen“, bis er „mächtigen Lohn“ erreicht hat (33,28). Aischa (Allahs Wohlgefallen sei mit ihr) sagte: „Bei Allah, er wusste, dass meine Eltern mir nicht erlauben würden, mich von ihm zu trennen.“ Ich sagte: „Ist es denn nötig, meine Eltern in dieser Angelegenheit zu konsultieren? Ich wähle Allah und Seinen Gesandten (ﷺ) und die Wohnstätte im Jenseits.“ Ma'mar sagte: „Ayyub berichtete mir, dass Aischa sagte: ‚Informiert eure Frauen nicht darüber, dass ich euch erwählt habe.‘ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): ‚Wahrlich, Allah hat mich als Überbringer einer Botschaft gesandt und nicht als Quelle von Schwierigkeiten (für andere).‘“ Qatada sagte: „Saghat „qulubukum“ bedeutet „Eure Herzen haben sich geneigt“.
Sahih Muslim : 60
Sahih
وَحَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْحَنْظَلِيُّ، وَمُحَمَّدُ بْنُ أَبِي عُمَرَ، - وَتَقَارَبَا فِي لَفْظِ الْحَدِيثِ - قَالَ ابْنُ أَبِي عُمَرَ حَدَّثَنَا وَقَالَ، إِسْحَاقُ أَخْبَرَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي ثَوْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ لَمْ أَزَلْ حَرِيصًا أَنْأَسْأَلَ عُمَرَ عَنِ الْمَرْأَتَيْنِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَيْنِ قَالَ اللَّهُ تَعَالَى {إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} حَتَّى حَجَّ عُمَرُ وَحَجَجْتُ مَعَهُ فَلَمَّا كُنَّا بِبَعْضِ الطَّرِيقِ عَدَلَ عُمَرُ وَعَدَلْتُ مَعَهُ بِالإِدَاوَةِ فَتَبَرَّزَ ثُمَّ أَتَانِي فَسَكَبْتُ عَلَى يَدَيْهِ فَتَوَضَّأَ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَنِ الْمَرْأَتَانِ مِنْ أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم اللَّتَانِ قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ لَهُمَا { إِنْ تَتُوبَا إِلَى اللَّهِ فَقَدْ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا} قَالَ عُمَرُ وَاعَجَبًا لَكَ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ - قَالَ الزُّهْرِيُّ كَرِهَ وَاللَّهِ مَا سَأَلَهُ عَنْهُ وَلَمْ يَكْتُمْهُ - قَالَ هِيَ حَفْصَةُ وَعَائِشَةُ . ثُمَّ أَخَذَ يَسُوقُ الْحَدِيثَ قَالَ كُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ قَوْمًا نَغْلِبُ النِّسَاءَ فَلَمَّا قَدِمْنَا الْمَدِينَةَ وَجَدْنَا قَوْمًا تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَتَعَلَّمْنَ مِنْ نِسَائِهِمْ - قَالَ - وَكَانَ مَنْزِلِي فِي بَنِي أُمَيَّةَ بْنِ زَيْدٍ بِالْعَوَالِي فَتَغَضَّبْتُ يَوْمًا عَلَى امْرَأَتِي فَإِذَا هِيَ تُرَاجِعُنِي فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي . فَقَالَتْ مَا تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ وَتَهْجُرُهُ إِحْدَاهُنَّ الْيَوْمَ إِلَى اللَّيْلِ . فَانْطَلَقْتُ فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ أَتُرَاجِعِينَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ نَعَمْ . فَقُلْتُ أَتَهْجُرُهُ إِحْدَاكُنَّ الْيَوْمَ إِلَى اللَّيْلِ قَالَتْ نَعَمْ . قُلْتُ قَدْ خَابَ مَنْ فَعَلَ ذَلِكَ مِنْكُنَّ وَخَسِرَ أَفَتَأْمَنُ إِحْدَاكُنَّ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ عَلَيْهَا لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هِيَ قَدْ هَلَكَتْ لاَ تُرَاجِعِي رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَلاَ تَسْأَلِيهِ شَيْئًا وَسَلِينِي مَا بَدَا لَكِ وَلاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْسَمَ وَأَحَبَّ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْكِ - يُرِيدُ عَائِشَةَ - قَالَ وَكَانَ لِي جَارٌ مِنَ الأَنْصَارِ فَكُنَّا نَتَنَاوَبُ النُّزُولَ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَيَنْزِلُ يَوْمًا وَأَنْزِلُ يَوْمًا فَيَأْتِينِي بِخَبَرِ الْوَحْىِ وَغَيْرِهِ وَآتِيهِ بِمِثْلِ ذَلِكَ وَكُنَّا نَتَحَدَّثُ أَنَّ غَسَّانَ تُنْعِلُ الْخَيْلَ لِتَغْزُوَنَا فَنَزَلَ صَاحِبِي ثُمَّ أَتَانِي عِشَاءً فَضَرَبَ بَابِي ثُمَّ نَادَانِي فَخَرَجْتُ إِلَيْهِ فَقَالَ حَدَثَ أَمْرٌ عَظِيمٌ . قُلْتُ مَاذَا أَجَاءَتْ غَسَّانُ قَالَ لاَ بَلْ أَعْظَمُ مِنْ ذَلِكَ وَأَطْوَلُ طَلَّقَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم نِسَاءَهُ . فَقُلْتُ قَدْ خَابَتْ حَفْصَةُ وَخَسِرَتْ قَدْ كُنْتُ أَظُنُّ هَذَا كَائِنًا حَتَّى إِذَا صَلَّيْتُ الصُّبْحَ شَدَدْتُ عَلَىَّ ثِيَابِي ثُمَّ نَزَلْتُ فَدَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ وَهْىَ تَبْكِي فَقُلْتُ أَطَلَّقَكُنَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ لاَ أَدْرِي هَا هُوَ ذَا مُعْتَزِلٌ فِي هَذِهِ الْمَشْرُبَةِ . فَأَتَيْتُ غُلاَمًا لَهُ أَسْوَدَ فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ . فَدَخَلَ ثُمَّ خَرَجَ إِلَىَّ فَقَالَ قَدْ ذَكَرْتُكَ لَهُ فَصَمَتَ فَانْطَلَقْتُ حَتَّى انْتَهَيْتُ إِلَى الْمِنْبَرِ فَجَلَسْتُ فَإِذَا عِنْدَهُ رَهْطٌ جُلُوسٌ يَبْكِي بَعْضُهُمْ فَجَلَسْتُ قَلِيلاً ثُمَّ غَلَبَنِي مَا أَجِدُ ثُمَّ أَتَيْتُ الْغُلاَمَ فَقُلْتُ اسْتَأْذِنْ لِعُمَرَ . فَدَخَلَ ثُمَّ خَرَجَ إِلَىَّ . فَقَالَ قَدْ ذَكَرْتُكَ لَهُ فَصَمَتَ . فَوَلَّيْتُ مُدْبِرًا فَإِذَا الْغُلاَمُ يَدْعُونِي فَقَالَ ادْخُلْ فَقَدْ أَذِنَ لَكَ فَدَخَلْتُ فَسَلَّمْتُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هُوَ مُتَّكِئٌ عَلَى رَمْلِ حَصِيرٍ قَدْ أَثَّرَ فِي جَنْبِهِ فَقُلْتُ أَطَلَّقْتَ يَا رَسُولَ اللَّهِ نِسَاءَكَ فَرَفَعَ رَأْسَهُ إِلَىَّ وَقَالَ " لاَ " . فَقُلْتُ اللَّهُ أَكْبَرُ لَوْ رَأَيْتَنَا يَا رَسُولَ اللَّهِ وَكُنَّا مَعْشَرَ قُرَيْشٍ قَوْمًا نَغْلِبُ النِّسَاءَ فَلَمَّا قَدِمْنَا الْمَدِينَةَ وَجَدْنَا قَوْمًا تَغْلِبُهُمْ نِسَاؤُهُمْ فَطَفِقَ نِسَاؤُنَا يَتَعَلَّمْنَ مِنْ نِسَائِهِمْ فَتَغَضَّبْتُ عَلَى امْرَأَتِي يَوْمًا فَإِذَا هِيَ تُرَاجِعُنِي فَأَنْكَرْتُ أَنْ تُرَاجِعَنِي . فَقَالَتْ مَا تُنْكِرُ أَنْ أُرَاجِعَكَ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَزْوَاجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم لَيُرَاجِعْنَهُ وَتَهْجُرُهُ إِحْدَاهُنَّ الْيَوْمَ إِلَى اللَّيْلِ . فَقُلْتُ قَدْ خَابَ مَنْ فَعَلَ ذَلِكَ مِنْهُنَّ وَخَسِرَ أَفَتَأْمَنُ إِحْدَاهُنَّ أَنْ يَغْضَبَ اللَّهُ عَلَيْهَا لِغَضَبِ رَسُولِهِ صلى الله عليه وسلم فَإِذَا هِيَ قَدْ هَلَكَتْ فَتَبَسَّمَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَدْ دَخَلْتُ عَلَى حَفْصَةَ فَقُلْتُ لاَ يَغُرَّنَّكِ أَنْ كَانَتْ جَارَتُكِ هِيَ أَوْسَمُ مِنْكِ وَأَحَبُّ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مِنْكِ . فَتَبَسَّمَ أُخْرَى فَقُلْتُ أَسْتَأْنِسُ يَا رَسُولَ اللَّهِ . قَالَ " نَعَمْ " . فَجَلَسْتُ فَرَفَعْتُ رَأْسِي فِي الْبَيْتِ فَوَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ فِيهِ شَيْئًا يَرُدُّ الْبَصَرَ إِلاَّ أُهُبًا ثَلاَثَةً فَقُلْتُ ادْعُ اللَّهَ يَا رَسُولَ اللَّهِ أَنْ يُوَسِّعَ عَلَى أُمَّتِكَ فَقَدْ وَسَّعَ عَلَى فَارِسَ وَالرُّومِ وَهُمْ لاَ يَعْبُدُونَ اللَّهَ فَاسْتَوَى جَالِسًا ثُمَّ قَالَ " أَفِي شَكٍّ أَنْتَ يَا ابْنَ الْخَطَّابِ أُولَئِكَ قَوْمٌ عُجِّلَتْ لَهُمْ طَيِّبَاتُهُمْ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا " . فَقُلْتُ اسْتَغْفِرْ لِي يَا رَسُولَ اللَّهِ . وَكَانَ أَقْسَمَ أَنْ لاَ يَدْخُلَ عَلَيْهِنَّ شَهْرًا مِنْ شِدَّةِ مَوْجِدَتِهِ عَلَيْهِنَّ . حَتَّى عَاتَبَهُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ . قَالَ الزُّهْرِيُّ فَأَخْبَرَنِي عُرْوَةُ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ لَمَّا مَضَى تِسْعٌ وَعِشْرُونَ لَيْلَةً دَخَلَ عَلَىَّ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بَدَأَ بِي فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّكَ أَقْسَمْتَ أَنْ لاَ تَدْخُلَ عَلَيْنَا شَهْرًا وَإِنَّكَ دَخَلْتَ مِنْ تِسْعٍ وَعِشْرِينَ أَعُدُّهُنَّ . فَقَالَ " إِنَّ الشَّهْرَ تِسْعٌ وَعِشْرُونَ - ثُمَّ قَالَ - يَا عَائِشَةُ إِنِّي ذَاكِرٌ لَكِ أَمْرًا فَلاَ عَلَيْكِ أَنْ لاَ تَعْجَلِي فِيهِ حَتَّى تَسْتَأْمِرِي أَبَوَيْكِ " . ثُمَّ قَرَأَ عَلَىَّ الآيَةَ { يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ قُلْ لأَزْوَاجِكَ} حَتَّى بَلَغَ { أَجْرًا عَظِيمًا} قَالَتْ عَائِشَةُ قَدْ عَلِمَ وَاللَّهِ أَنَّ أَبَوَىَّ لَمْ يَكُونَا لِيَأْمُرَانِي بِفِرَاقِهِ قَالَتْ فَقُلْتُ أَوَفِي هَذَا أَسْتَأْمِرُ أَبَوَىَّ فَإِنِّي أُرِيدُ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَالدَّارَ الآخِرَةَ . قَالَ مَعْمَرٌ فَأَخْبَرَنِي أَيُّوبُ أَنَّ عَائِشَةَ قَالَتْ لاَ تُخْبِرْ نِسَاءَكَ أَنِّي اخْتَرْتُكَ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " إِنَّ اللَّهَ أَرْسَلَنِي مُبَلِّغًا وَلَمْ يُرْسِلْنِي مُتَعَنِّتًا " . قَالَ قَتَادَةُ صَغَتْ قُلُوبُكُمَا مَالَتْ قُلُوبُكُمَا.
Ibn Abbas (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) berichtete: Ich hatte immer den Wunsch, Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) nach den beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten Allahs (Friede sei mit ihm) zu fragen, über die Allah, der Erhabene, sagte: „Wenn ihr beide euch in Reue Allah zuwendet, dann sind eure Herzen wahrlich geneigt (dazu)“ (196,4). Bis Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) zur Pilgerfahrt aufbrach und ich ihn begleitete. Und als wir einen Weg entlanggingen, ging Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) beiseite, und ich ging mit einem Krug Wasser zu ihm. Er verrichtete seine Notdurft, kam dann zu mir, und ich goss Wasser über seine Hände, woraufhin er die rituelle Waschung vollzog. Ich fragte: „Befehlshaber der Gläubigen, wer sind die beiden Frauen unter den Gemahlinnen des Propheten Allahs (Friede sei mit ihm), über die Allah, der Erhabene und Majestätische, sagte: ‚Wenn ihr beide euch in Reue Allah zuwendet, so ist euer Herz wahrlich dazu geneigt‘?“ Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) sagte: „Wie seltsam ist das für dich, Ibn Abbas!“ (Zuhri sagte: „Bei Allah, ihm missfiel, wonach er fragte, doch er behielt es nicht für sich.“) Er (Umar) sagte: „Es sind Hafsa und Aischa.“ Dann begann er, den Hadith zu erzählen: „Wir waren unter den Quraisch solche, die die Frauen beherrschten, und als wir Medina erreichten, fanden wir dort Leute vor, die von ihren Frauen beherrscht wurden, und unsere Frauen begannen, sich die Gewohnheiten ihrer Frauen anzueignen.“ Er fuhr fort: „Und mein Haus befand sich in der Vorstadt von Aledina im Gebiet des Stammes der Banu.“ Umayya ibn Zaid. Eines Tages geriet ich in Zorn auf meine Frau, und sie gab mir Widerworte. Mir missfiel ihr Widerwort. Sie sagte: „Du missbilligst mein Widerwort? Bei Allah, selbst die Frauen des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) widersprechen ihm, und eine von ihnen trennt sich tagsüber bis zur Nacht von ihm.“ Da ging ich (Umar) hinaus und besuchte Hafsa und fragte: „Widersprichst du dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm)?“ Sie antwortete: „Ja.“ Ich fragte: „Entfernt sich eine von euch tagsüber bis zur Nacht von ihm?“ Sie sagte: „Ja.“ Er sagte: „Diejenige unter euch, die es tat, scheiterte und erlitt Schaden. Fürchtet denn keiner von euch den Zorn Allahs über sie aufgrund des Zorns Seines Gesandten (Friede sei mit ihm), und dass sie dadurch umkommen könnte? Widerspricht also nicht dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und bittet ihn um nichts, sondern bittet mich um das, was ihr begehrt.“ Und das offene Verhalten deiner Gefährtin darf dich nicht irreführen, wenn sie anmutiger und dem Gesandten Allahs (ﷺ) lieber ist als du (gemeint ist 'A'ischa) (Allahs Wohlgefallen sei mit ihr). Er (Hadrat 'Umar) sagte weiter: Ich hatte einen Gefährten von den Ansar, und wir pflegten uns abwechselnd in der Gesellschaft des Gesandten (ﷺ) aufzuhalten. Er blieb einen Tag dort, während ich am nächsten Tag dort blieb, und er brachte mir die Nachricht von der Offenbarung und anderen Dingen, und ich brachte ihm (die Nachricht) folgendermaßen. Und wir besprachen, dass die Ghassaniden die Pferde beschlagen ließen, um uns anzugreifen. Einmal begleitete mein Gefährte (den Gesandten) und kam dann nachts zu mir, klopfte an meine Tür und rief mich, und ich ging zu ihm hinaus, und er sagte: Es ist etwas sehr Wichtiges geschehen. Ich fragte: Was ist los? Sind die Ghassaniden gekommen? Er sagte: Nein, aber noch viel Ernsteres und Bedeutenderes: Der Prophet (ﷺ) hat sich von seinen Frauen scheiden lassen. Ich sagte: Hafsa ist gescheitert und hat Schaden erlitten. Und ich fürchtete, dass es so kommen würde. Als es dämmerte, verrichtete ich das Morgengebet, kleidete mich an und ging dann dorthin (ins Haus des Heiligen Propheten) und besuchte Hafsa. Sie weinte. Ich fragte: Hat der Gesandte Allahs (ﷺ) euch (alle) geschieden? Sie antwortete: Ich weiß es nicht. Er hat sich jedoch auf seinem Dachboden zurückgezogen. Ich ging zu einem schwarzen Diener und sagte zu ihm: Bitte um Erlaubnis für Umar. Er ging hinein, kam dann zu mir und sagte: Ich habe ihm von dir erzählt, aber er schwieg. Dann ging ich zur Kanzel und setzte mich dort hin. Eine Gruppe von Menschen saß daneben, und einige von ihnen weinten. Ich saß eine Weile dort, bis mich der Gedanke, der mir im Kopf herumging, überwältigte. Dann ging ich zurück zu dem Jungen und sagte zu ihm: Bitte um Erlaubnis für Umar. Er ging hinein, kam zu mir und sagte: Ich habe ihm von dir erzählt Er schwieg. Ich wollte mich gerade umdrehen, als der Junge mich rief: „Geh hinein, du darfst.“ Ich ging hinein und begrüßte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm). Er lehnte auf einer Matte, die Abdrücke an seiner Seite hinterlassen hatte. Ich fragte: „Gesandter Allahs, habt ihr euch von euren Frauen scheiden lassen?“ Er hob den Kopf und sagte: „Nein.“ Ich sagte: „Allah ist der Größte. Gesandter Allahs, ich wünschte, du hättest gesehen, wie wir, das Volk der Quraisch, die Frauen beherrschten. Doch als wir nach Medina kamen, trafen wir auf ein Volk, dessen Frauen beherrschten. So begannen unsere Frauen, von deren Frauen zu lernen. Eines Tages wurde ich wütend auf meine Frau, und sie begann, mir zu widersprechen. Ich missbilligte ihren Widerspruch. Sie sagte: „Du magst es nicht, dass ich dir widerspreche? Aber bei Allah, wenn die Frauen des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) ihm widersprechen, trennt sich eine von ihnen für einen Tag bis zum Abend von ihm.“ Ich sagte: „Wer das tut …“ Unter ihnen scheiterten tatsächlich einige und erlitten Verluste. Verspürt eine von ihnen Genugtuung vor dem Zorn Allahs, der auf ihr lastet, aufgrund des Zorns des Gesandten Allahs (ﷺ)? Sie ist gewiss zugrunde gegangen. Der Gesandte Allahs (ﷺ) lächelte. Ich sagte: Gesandter Allahs, ich besuchte Hafsa und sagte: Das Verhalten deiner Gefährtin (Aischa) soll dich nicht irreführen, wenn sie anmutiger ist als du und dem Gesandten Allahs (ﷺ) lieber ist als du. Der Gesandte Allahs (ﷺ) lächelte zum zweiten Mal. Ich sagte: Gesandter Allahs, warum spreche ich mit dir über angenehme Dinge? Er sagte: Ja. Ich setzte mich hin und hob meinen Kopf im Haus, und bei Allah, ich sah nichts Bedeutendes außer drei Tierhäuten. Ich sagte: Gesandter Allahs, bitte den Herrn, dass Er deiner Umma Wohlstand schenke, so wie Er es dem Volk von Persien und Rom reichlich geschenkt hat (trotz der Da sie Allah, den Erhabenen und Majestätischen, nicht anbeten, richtete er sich (Allahs Gesandter) auf. Ich sagte: „Ibn Khattab, zweifelst du daran, dass sie ein Volk sind, dem ihre schönen Dinge sofort im Diesseits zuteilwurden?“ Ich sagte: „Allahs Gesandter! Bitte um Vergebung für mich.“ Und er (Allahs Gesandter) hatte geschworen, sie einen Monat lang nicht zu besuchen, da er sehr verärgert über sie war, bis Allah ihm (Allahs Gesandtem) Seinen Unmut zeigte. Zuhri sagte: „Urwa berichtete mir, dass Aischa (Allahs Wohlgefallen sei mit ihr) sagte: ‚Als neunundzwanzig Nächte vergangen waren, besuchte mich Allahs Gesandter (ﷺ) und begann seinen Besuch bei mir.‘ Ich sagte: ‚Gesandter Allahs, du hattest geschworen, uns einen Monat lang nicht zu besuchen, und doch bist du schon nach nur neunundzwanzig Nächten bei uns gewesen.‘ Daraufhin sagte er: ‚Der Monat mag auch …‘“ Neunundzwanzig (Tage). Dann sagte er: „Aischa, ich werde mit dir über eine Angelegenheit sprechen, und du solltest nicht voreilig handeln (und keine endgültige Entscheidung treffen), bevor du deine Eltern konsultiert hast.“ Dann rezitierte er mir diesen Vers: „O Prophet, sprich zu deinen Frauen“, bis er „mächtigen Lohn“ erreicht hat (33,28). Aischa (Allahs Wohlgefallen sei mit ihr) sagte: „Bei Allah, er wusste, dass meine Eltern mir nicht erlauben würden, mich von ihm zu trennen.“ Ich sagte: „Ist es denn nötig, meine Eltern in dieser Angelegenheit zu konsultieren? Ich wähle Allah und Seinen Gesandten (ﷺ) und die Wohnstätte im Jenseits.“ Ma'mar sagte: „Ayyub berichtete mir, dass Aischa sagte: ‚Informiert eure Frauen nicht darüber, dass ich euch erwählt habe.‘ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (ﷺ): ‚Wahrlich, Allah hat mich als Überbringer einer Botschaft gesandt und nicht als Quelle von Schwierigkeiten (für andere).‘“ Qatada sagte: „Saghat „qulubukum“ bedeutet „Eure Herzen haben sich geneigt“.