Hadithe ueber Charity
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Sahih Al-Buchari : 41
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ يَحْيَى، أَخْبَرَنَا جَرِيرٌ، عَنْ مَنْصُورٍ، عَنْ شَقِيقٍ، عَنْ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" إِذَا أَنْفَقَتِ الْمَرْأَةُ مِنْ طَعَامِ بَيْتِهَا غَيْرَ مُفْسِدَةٍ فَلَهَا أَجْرُهَا، وَلِلزَّوْجِ بِمَا اكْتَسَبَ، وَلِلْخَازِنِ مِثْلُ ذَلِكَ ".
Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wenn eine Frau von den Mahlzeiten ihres Hauses für Allahs Sache Almosen gibt, ohne dabei das Eigentum ihres Mannes zu schmälern, wird sie dafür belohnt, und auch ihr Mann wird für seine Einkünfte belohnt, und der Vorratsbesitzer wird in gleicher Weise belohnt.“
Sahih Al-Buchari : 42
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُوسَى، حَدَّثَنَا وُهَيْبٌ، حَدَّثَنَا ابْنُ طَاوُسٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " مَثَلُ الْبَخِيلِ وَالْمُتَصَدِّقِ كَمَثَلِ رَجُلَيْنِ، عَلَيْهِمَا جُبَّتَانِ مِنْ حَدِيدٍ ". وَحَدَّثَنَا أَبُو الْيَمَانِ أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ حَدَّثَنَا أَبُو الزِّنَادِ أَنَّ عَبْدَ الرَّحْمَنِ حَدَّثَهُ أَنَّهُ سَمِعَ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّهُ سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " مَثَلُ الْبَخِيلِ وَالْمُنْفِقِ كَمَثَلِ رَجُلَيْنِ، عَلَيْهِمَا جُبَّتَانِ مِنْ حَدِيدٍ، مِنْ ثُدِيِّهِمَا إِلَى تَرَاقِيهِمَا، فَأَمَّا الْمُنْفِقُ فَلاَ يُنْفِقُ إِلاَّ سَبَغَتْ ـ أَوْ وَفَرَتْ ـ عَلَى جِلْدِهِ حَتَّى تُخْفِيَ بَنَانَهُ وَتَعْفُوَ أَثَرَهُ، وَأَمَّا الْبَخِيلُ فَلاَ يُرِيدُ أَنْ يُنْفِقَ شَيْئًا إِلاَّ لَزِقَتْ كُلُّ حَلْقَةٍ مَكَانَهَا، فَهُوَ يُوَسِّعُهَا وَلاَ تَتَّسِعُ ". تَابَعَهُ الْحَسَنُ بْنُ مُسْلِمٍ عَنْ طَاوُسٍ فِي الْجُبَّتَيْنِ.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gleichnis eines Geizigen und eines Almosengebers ist wie das Gleichnis zweier Personen, die eiserne Gewänder tragen.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte auch: „Das Gleichnis eines Geizigen und eines Almosengebers ist wie das Gleichnis zweier Personen, die eiserne Gewänder von der Brust bis zum Schlüsselbein tragen. Wenn der Almosengeber Almosen geben will, dehnt sich der Gewand aus, bis er seinen ganzen Körper bedeckt, sodass er seine Fingerspitzen verbirgt und seine Fußspuren verwischt. (1) Wenn der Geizige aber ausgeben will, spannt sich der Gewand, und jeder Ring bleibt an seinem Platz hängen. Er versucht, ihn zu weiten, aber er wird nicht weiter.“
Sahih Al-Buchari : 43
Abu Burda (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسْلِمُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ أَبِي بُرْدَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ جَدِّهِ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ " عَلَى كُلِّ مُسْلِمٍ صَدَقَةٌ ". فَقَالُوا يَا نَبِيَّ اللَّهِ فَمَنْ لَمْ يَجِدْ قَالَ " يَعْمَلُ بِيَدِهِ فَيَنْفَعُ نَفْسَهُ وَيَتَصَدَّقُ ". قَالُوا فَإِنْ لَمْ يَجِدْ قَالَ " يُعِينُ ذَا الْحَاجَةِ الْمَلْهُوفَ ". قَالُوا فَإِنْ لَمْ يَجِدْ. قَالَ " فَلْيَعْمَلْ بِالْمَعْرُوفِ، وَلْيُمْسِكْ عَنِ الشَّرِّ فَإِنَّهَا لَهُ صَدَقَةٌ ".
Von seinem Vater, von seinem Großvater, wurde überliefert, dass der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Jeder Muslim muss Almosen geben.“ Die Leute fragten: „O Prophet Allahs! Was soll jemand tun, der nichts zu geben hat?“ Er sagte: „Er soll mit seinen Händen arbeiten und sich selbst etwas Gutes tun und außerdem Almosen geben (von dem, was er verdient).“ Die Leute fragten weiter: „Und wenn er auch das nicht kann?“ Er antwortete: „Dann soll er den Bedürftigen helfen, die um Hilfe bitten.“ Dann fragten die Leute: „Und wenn er auch das nicht kann?“ Er antwortete: „Dann soll er Gutes tun und sich von Bösem fernhalten, und dies wird als Wohltätigkeit gelten.“
Sahih Al-Buchari : 44
Um Atiyya
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ، حَدَّثَنَا أَبُو شِهَابٍ، عَنْ خَالِدٍ الْحَذَّاءِ، عَنْ حَفْصَةَ بِنْتِ سِيرِينَ، عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ بُعِثَ إِلَى نُسَيْبَةَ الأَنْصَارِيَّةِ بِشَاةٍ فَأَرْسَلَتْ إِلَى عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ مِنْهَا فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " عِنْدَكُمْ شَىْءٌ ". فَقُلْتُ لاَ إِلاَّ مَا أَرْسَلَتْ بِهِ نُسَيْبَةُ مِنْ تِلْكَ الشَّاةِ فَقَالَ " هَاتِ فَقَدْ بَلَغَتْ مَحِلَّهَا ".
Mir (Nusaiba al-Ansariya) wurde ein Schaf (als Spende) zugesandt, und ich gab etwas davon an Aischa weiter. Der Prophet bat Aischa um etwas zu essen. Aischa erwiderte, dass es nichts außer dem gäbe, was Nusaiba al-Ansariya von dem Schaf geschickt hatte. Der Prophet (ﷺ) sagte zu ihr: „Bring es, sobald es seinen Bestimmungsort erreicht hat.“
Sahih Al-Buchari : 45
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُؤَمَّلٌ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ أَبِي رَبَاحٍ، قَالَ قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ أَشْهَدُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لَصَلَّى قَبْلَ الْخُطْبَةِ، فَرَأَى أَنَّهُ لَمْ يُسْمِعِ النِّسَاءَ، فَأَتَاهُنَّ وَمَعَهُ بِلاَلٌ نَاشِرَ ثَوْبِهِ فَوَعَظَهُنَّ، وَأَمَرَهُنَّ أَنْ يَتَصَدَّقْنَ، فَجَعَلَتِ الْمَرْأَةُ تُلْقِي، وَأَشَارَ أَيُّوبُ إِلَى أُذُنِهِ وَإِلَى حَلْقِهِ.
Ich bezeuge, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) vor seiner Predigt das Eid-Gebet verrichtete und dann, da er befürchtete, die Frauen könnten ihn aufgrund der Entfernung nicht hören, zu ihnen ging, begleitet von Bilal, der sein Gewand ausbreitete. Der Prophet (ﷺ) riet ihnen, Almosen zu geben. Daraufhin begannen die Frauen, ihren Schmuck zu spenden. (Der Unterberichterstatter Aiyub deutete auf seine Ohren und seinen Hals und meinte damit, dass sie Schmuck von diesen Stellen, wie Ohrringe und Halsketten, gaben.)
Sahih Al-Buchari : 46
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْمُثَنَّى الأَنْصَارِيُّ، قَالَ حَدَّثَنِي أَبِي قَالَ، حَدَّثَنِي ثُمَامَةُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَنَسٍ، أَنَّ أَنَسًا، حَدَّثَهُ أَنَّ أَبَا بَكْرٍ ـ رضى الله عنه ـ كَتَبَ لَهُ هَذَا الْكِتَابَ لَمَّا وَجَّهَهُ إِلَى الْبَحْرَيْنِ بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ
" هَذِهِ فَرِيضَةُ الصَّدَقَةِ الَّتِي فَرَضَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى الْمُسْلِمِينَ، وَالَّتِي أَمَرَ اللَّهُ بِهَا رَسُولَهُ، فَمَنْ سُئِلَهَا مِنَ الْمُسْلِمِينَ عَلَى وَجْهِهَا فَلْيُعْطِهَا، وَمَنْ سُئِلَ فَوْقَهَا فَلاَ يُعْطِ فِي أَرْبَعٍ وَعِشْرِينَ مِنَ الإِبِلِ فَمَا دُونَهَا مِنَ الْغَنَمِ مِنْ كُلِّ خَمْسٍ شَاةٌ، إِذَا بَلَغَتْ خَمْسًا وَعِشْرِينَ إِلَى خَمْسٍ وَثَلاَثِينَ فَفِيهَا بِنْتُ مَخَاضٍ أُنْثَى، فَإِذَا بَلَغَتْ سِتًّا وَثَلاَثِينَ إِلَى خَمْسٍ وَأَرْبَعِينَ فَفِيهَا بِنْتُ لَبُونٍ أُنْثَى، فَإِذَا بَلَغَتْ سِتًّا وَأَرْبَعِينَ إِلَى سِتِّينَ فَفِيهَا حِقَّةٌ طَرُوقَةُ الْجَمَلِ، فَإِذَا بَلَغَتْ وَاحِدَةً وَسِتِّينَ إِلَى خَمْسٍ وَسَبْعِينَ فَفِيهَا جَذَعَةٌ، فَإِذَا بَلَغَتْ ـ يَعْنِي ـ سِتًّا وَسَبْعِينَ إِلَى تِسْعِينَ فَفِيهَا بِنْتَا لَبُونٍ، فَإِذَا بَلَغَتْ إِحْدَى وَتِسْعِينَ إِلَى عِشْرِينَ وَمِائَةٍ فَفِيهَا حِقَّتَانِ طَرُوقَتَا الْجَمَلِ، فَإِذَا زَادَتْ عَلَى عِشْرِينَ وَمِائَةٍ فَفِي كُلِّ أَرْبَعِينَ بِنْتُ لَبُونٍ، وَفِي كُلِّ خَمْسِينَ حِقَّةٌ، وَمَنْ لَمْ يَكُنْ مَعَهُ إِلاَّ أَرْبَعٌ مِنَ الإِبِلِ فَلَيْسَ فِيهَا صَدَقَةٌ، إِلاَّ أَنْ يَشَاءَ رَبُّهَا، فَإِذَا بَلَغَتْ خَمْسًا مِنَ الإِبِلِ فَفِيهَا شَاةٌ، وَفِي صَدَقَةِ الْغَنَمِ فِي سَائِمَتِهَا إِذَا كَانَتْ أَرْبَعِينَ إِلَى عِشْرِينَ وَمِائَةٍ شَاةٌ، فَإِذَا زَادَتْ عَلَى عِشْرِينَ وَمِائَةٍ إِلَى مِائَتَيْنِ شَاتَانِ، فَإِذَا زَادَتْ عَلَى مِائَتَيْنِ إِلَى ثَلاَثِمِائَةٍ فَفِيهَا ثَلاَثٌ، فَإِذَا زَادَتْ عَلَى ثَلاَثِمِائَةٍ فَفِي كُلِّ مِائَةٍ شَاةٌ، فَإِذَا كَانَتْ سَائِمَةُ الرَّجُلِ نَاقِصَةً مِنْ أَرْبَعِينَ شَاةً وَاحِدَةً فَلَيْسَ فِيهَا صَدَقَةٌ، إِلاَّ أَنْ يَشَاءَ رَبُّهَا، وَفِي الرِّقَةِ رُبْعُ الْعُشْرِ، فَإِنْ لَمْ تَكُنْ إِلاَّ تِسْعِينَ وَمِائَةً فَلَيْسَ فِيهَا شَىْءٌ، إِلاَّ أَنْ يَشَاءَ رَبُّهَا ".
Als Abu Bakr mich nach Bahrain schickte, um dort die Zakat einzutreiben, schrieb er mir Folgendes: – (Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen). Dies sind die Vorschriften für die obligatorische Almosenabgabe (Zakat), die der Gesandte Allahs (ﷺ) für jeden Muslim verpflichtend gemacht und die Allah Seinem Gesandten zu befolgen geboten hat: Wer unter den Muslimen aufgefordert wird, die Zakat entsprechend zu entrichten, soll sie (an den Zakat-Einnehmer) entrichten. Wer aufgefordert wird, mehr als die in diesem Schreiben angegebene Menge zu entrichten, soll sie nicht entrichten. Für 24 Kamele oder weniger sind Schafe als Zakat zu entrichten; für je fünf Kamele ist ein Schaf zu entrichten; bei 25 bis 35 Kamelen ist ein Bint Makhad zu entrichten; und bei 36 bis 45 Kamelen ist ein Bint Labun zu entrichten. Und wenn es
zwischen 46 und 60 Kamele sind, ist eine Hiqqa zu entrichten; und wenn die Anzahl zwischen 61 und 75 Kamelen liegt, ist eine Jadha zu entrichten; und wenn die Anzahl zwischen 76 und 90 Kamelen liegt, sind zwei Bint Labuns zu entrichten; und wenn es 91 bis 120 Kamele sind, sind zwei Hiqqas zu entrichten; und wenn es 120 Kamele sind, ist für je 40 (über 120) eine Bint Labun zu entrichten und für je 50 Kamele (über 120) eine Hiqqa zu entrichten; und wer nur 4 Kamele besitzt, muss keine Zakat entrichten, aber wenn der Besitzer dieser vier Kamele etwas geben möchte, kann er dies tun. Wenn die Anzahl der Kamele auf fünf steigt, muss der Besitzer ein Schaf als Zakat entrichten.
Was die Zakat für die Schafherde betrifft: Bei 40 bis 120 Schafen ist ein Schaf zu entrichten; bei 120 bis 200 Schafen zwei; bei 200 bis 300 Schafen drei; und bei über 300 Schafen für je weitere 100 Schafe ein Schaf als Zakat. Besitzt jemand weniger als 40 Schafe, ist keine Zakat erforderlich, kann aber freiwillig entrichten. Für Silber beträgt die Zakat ein Vierzigstel des Wertes (2,5 %). Liegt der Wert unter 200 Dirham, ist keine Zakat erforderlich, der Besitzer kann aber freiwillig entrichten.
Sahih Al-Buchari : 47
Is-haq bin Abdullah bin Abi Talha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكٌ، عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ، أَنَّهُ سَمِعَ أَنَسَ بْنَ مَالِكٍ ـ رضى الله عنه ـ يَقُولُ كَانَ أَبُو طَلْحَةَ أَكْثَرَ الأَنْصَارِ بِالْمَدِينَةِ مَالاً مِنْ نَخْلٍ، وَكَانَ أَحَبَّ أَمْوَالِهِ إِلَيْهِ بَيْرُحَاءَ وَكَانَتْ مُسْتَقْبِلَةَ الْمَسْجِدِ، وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَدْخُلُهَا وَيَشْرَبُ مِنْ مَاءٍ فِيهَا طَيِّبٍ قَالَ أَنَسٌ فَلَمَّا أُنْزِلَتْ هَذِهِ الآيَةُ {لَنْ تَنَالُوا الْبِرَّ حَتَّى تُنْفِقُوا مِمَّا تُحِبُّونَ} قَامَ أَبُو طَلْحَةَ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ. إِنَّ اللَّهَ تَبَارَكَ وَتَعَالَى يَقُولُ {لَنْ تَنَالُوا الْبِرَّ حَتَّى تُنْفِقُوا مِمَّا تُحِبُّونَ} وَإِنَّ أَحَبَّ أَمْوَالِي إِلَىَّ بَيْرُحَاءَ، وَإِنَّهَا صَدَقَةٌ لِلَّهِ أَرْجُو بِرَّهَا وَذُخْرَهَا عِنْدَ اللَّهِ، فَضَعْهَا يَا رَسُولَ اللَّهِ حَيْثُ أَرَاكَ اللَّهُ. قَالَ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " بَخْ، ذَلِكَ مَالٌ رَابِحٌ، ذَلِكَ مَالٌ رَابِحٌ، وَقَدْ سَمِعْتُ مَا قُلْتَ وَإِنِّي أَرَى أَنْ تَجْعَلَهَا فِي الأَقْرَبِينَ ". فَقَالَ أَبُو طَلْحَةَ أَفْعَلُ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَقَسَمَهَا أَبُو طَلْحَةَ فِي أَقَارِبِهِ وَبَنِي عَمِّهِ. تَابَعَهُ رَوْحٌ. وَقَالَ يَحْيَى بْنُ يَحْيَى وَإِسْمَاعِيلُ عَنْ مَالِكٍ رَايِحٌ.
Ich hörte Anas bin Malik sagen: „Abu Talha besaß mehr Dattelpalmengärten als jeder andere der Ansar in Medina, und sein liebster Garten war der Bairuha-Garten, der sich vor der Moschee des Propheten (ﷺ) befand. Der Gesandte Allahs (ﷺ) pflegte dorthin zu gehen und sein köstliches Wasser zu trinken.“ Anas fügte hinzu: „Als diese Verse offenbart wurden: ‚Ihr werdet keinesfalls Rechtschaffenheit erlangen, es sei denn, ihr spendet von dem, was ihr liebt.‘ (3.92) sagte Abu Talha zum Gesandten Allahs (ﷺ): ‚O Gesandter Allahs (ﷺ)! Allah, der Gesegnete, der Erhabene, sagt: Ihr werdet keinesfalls Rechtschaffenheit erlangen, es sei denn, ihr spendet von dem, was ihr liebt. Und zweifellos ist der Garten von Bairuha der mir liebste Besitz. Daher möchte ich ihn für Allahs Sache spenden. Ich erwarte seinen Lohn von Allah. O Gesandter Allahs (ﷺ)! Spende ihn dort, wo Allah es dir für möglich hält.‘ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs: ‚Bravo! Es ist ein nützlicher Besitz. Ich habe gehört, was du gesagt hast (o Abu Talha), und ich denke, es wäre richtig, wenn du ihn deinen Verwandten gibst.‘“ Abu Talha sagte: „Ich werde es tun, o Gesandter Allahs.“ Dann verteilte Abu Talha den Garten unter seinen Verwandten und Cousins.
Sahih Al-Buchari : 48
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنْ أَبِي الزِّنَادِ، عَنِ الأَعْرَجِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ
" لَيْسَ الْمِسْكِينُ الَّذِي يَطُوفُ عَلَى النَّاسِ تَرُدُّهُ اللُّقْمَةُ وَاللُّقْمَتَانِ وَالتَّمْرَةُ وَالتَّمْرَتَانِ، وَلَكِنِ الْمِسْكِينُ الَّذِي لاَ يَجِدُ غِنًى يُغْنِيهِ، وَلاَ يُفْطَنُ بِهِ فَيُتَصَدَّقُ عَلَيْهِ، وَلاَ يَقُومُ فَيَسْأَلُ النَّاسَ ".
Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Der Arme ist nicht derjenige, der von Leuten zu Leuten geht und sie um einen oder zwei Bissen (von Mahlzeiten) oder ein oder zwei Datteln bittet, sondern der Arme ist derjenige, der nicht genug (Geld) hat, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, und dessen Lage anderen nicht bekannt ist, damit andere ihm etwas Almosen geben, und der nicht von Leuten bettelt.“
Sahih Al-Buchari : 49
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ الْحَسَنِ الأَسَدِيُّ، حَدَّثَنَا أَبِي، حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ طَهْمَانَ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ زِيَادٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُؤْتَى بِالتَّمْرِ عِنْدَ صِرَامِ النَّخْلِ فَيَجِيءُ هَذَا بِتَمْرِهِ وَهَذَا مِنْ تَمْرِهِ حَتَّى يَصِيرَ عِنْدَهُ كَوْمًا مِنْ تَمْرٍ، فَجَعَلَ الْحَسَنُ وَالْحُسَيْنُ ـ رضى الله عنهما ـ يَلْعَبَانِ بِذَلِكَ التَّمْرِ، فَأَخَذَ أَحَدُهُمَا تَمْرَةً، فَجَعَلَهَا فِي فِيهِ، فَنَظَرَ إِلَيْهِ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَخْرَجَهَا مِنْ فِيهِ فَقَالَ
" أَمَا عَلِمْتَ أَنَّ آلَ مُحَمَّدٍ صلى الله عليه وسلم لاَ يَأْكُلُونَ الصَّدَقَةَ ".
Früher wurden Datteln dem Gesandten Allahs (ﷺ) unmittelbar nach dem Pflücken gebracht. Verschiedene Leute brachten ihre Datteln, bis sich ein großer Haufen (vor dem Propheten) angesammelt hatte. Einst spielten Al-Hasan und Al-Husain mit diesen Datteln. Einer von ihnen nahm eine Dattel und steckte sie sich in den Mund. Der Gesandte Allahs (ﷺ) sah ihn an, nahm sie ihm wieder aus dem Mund und sagte: „Weißt du denn nicht, dass die Nachkommen Mohammeds nicht essen, was ihnen als Almosen gegeben wird?“
Sahih Al-Buchari : 50
Umar ibn al-Chattab (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ يُوسُفَ، أَخْبَرَنَا مَالِكُ بْنُ أَنَسٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ سَمِعْتُ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ يَقُولُ حَمَلْتُ عَلَى فَرَسٍ فِي سَبِيلِ اللَّهِ، فَأَضَاعَهُ الَّذِي كَانَ عِنْدَهُ، فَأَرَدْتُ أَنْ أَشْتَرِيَهُ، وَظَنَنْتُ أَنَّهُ يَبِيعُهُ بِرُخْصٍ، فَسَأَلْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ
" لاَ تَشْتَرِ وَلاَ تَعُدْ فِي صَدَقَتِكَ، وَإِنْ أَعْطَاكَهُ بِدِرْهَمٍ، فَإِنَّ الْعَائِدَ فِي صَدَقَتِهِ كَالْعَائِدِ فِي قَيْئِهِ ".
Einst gab ich im Namen Allahs (als Almosen) ein Pferd, doch der Spender kümmerte sich nicht darum. Ich beabsichtigte, es zu kaufen, da ich annahm, er würde es günstig verkaufen. Deshalb fragte ich den Propheten (Friede sei mit ihm) danach. Er sagte: „Kaufe es nicht und nimm deine Almosen nicht zurück, selbst wenn der Verkäufer es dir für einen Dirham verkaufen wollte. Denn wer seine Almosen zurücknimmt, ist wie jemand, der sein eigenes Erbrochenes verschluckt.“
Sahih Al-Buchari : 51
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ زِيَادٍ، قَالَ سَمِعْتُ أَبَا هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ أَخَذَ الْحَسَنُ بْنُ عَلِيٍّ ـ رضى الله عنهما ـ تَمْرَةً مِنْ تَمْرِ الصَّدَقَةِ، فَجَعَلَهَا فِي فِيهِ، فَقَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم
" كِخٍ كِخٍ ـ لِيَطْرَحَهَا ثُمَّ قَالَ ـ أَمَا شَعَرْتَ أَنَّا لاَ نَأْكُلُ الصَّدَقَةَ ".
Al-Hasan ibn ʿAlī nahm eine Dattel von den Almosen und steckte sie sich in den Mund. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Spuck sie aus! Weißt du denn nicht, dass wir nichts essen, was uns als Almosen gegeben wurde?“
Sahih Al-Buchari : 52
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا سَعِيدُ بْنُ عُفَيْرٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ وَهْبٍ، عَنْ يُونُسَ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، حَدَّثَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، عَنِ ابْنِ عَبِّاسٍ ـ رضى الله عنهما ـ قَالَ وَجَدَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم شَاةً مَيِّتَةً أُعْطِيَتْهَا مَوْلاَةٌ لِمَيْمُونَةَ مِنَ الصَّدَقَةِ، قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " هَلاَّ انْتَفَعْتُمْ بِجِلْدِهَا ". قَالُوا إِنَّهَا مَيْتَةٌ. قَالَ " إِنَّمَا حَرُمَ أَكْلُهَا ".
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sah ein totes Schaf, das einer freigelassenen Sklavin von Maimuna, der Frau des Propheten (Friede sei mit ihm), als Almosen gegeben worden war. Der Prophet (Friede sei mit ihm) fragte: „Warum nutzt ihr nicht das Fell?“ Sie antworteten: „Es ist tot.“ Er erwiderte: „Nur das Fleisch zu essen ist verboten.“
Sahih Al-Buchari : 53
al-Aswad (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا آدَمُ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، حَدَّثَنَا الْحَكَمُ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنِ الأَسْوَدِ، عَنْ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ أَنَّهَا أَرَادَتْ أَنْ تَشْتَرِيَ بَرِيرَةَ لِلْعِتْقِ، وَأَرَادَ مَوَالِيهَا أَنْ يَشْتَرِطُوا وَلاَءَهَا، فَذَكَرَتْ عَائِشَةُ لِلنَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم " اشْتَرِيهَا، فَإِنَّمَا الْوَلاَءُ لِمَنْ أَعْتَقَ ". قَالَتْ وَأُتِيَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بِلَحْمٍ فَقُلْتُ هَذَا مَا تُصُدِّقَ بِهِ عَلَى بَرِيرَةَ فَقَالَ " هُوَ لَهَا صَدَقَةٌ، وَلَنَا هَدِيَّةٌ ".
Aischa beabsichtigte, Barira (eine Sklavin) zu kaufen, um sie freizulassen. Ihre Herren wollten jedoch die Bedingung stellen, dass ihr Vermögen (Al-Wala) ihnen gehören sollte. Aischa erzählte dies dem Propheten (Friede sei mit ihm), der zu ihr sagte: „Kauf sie, denn das Vermögen (Al-Wala) ist für die Freigelassenen bestimmt.“ Einmal wurde dem Propheten (Friede sei mit ihm) Fleisch vorgelegt, und Aischa sagte zu ihm: „Dies (das Fleisch) war eine Almosengabe für Barira.“ Er sagte: „Es ist eine Almosengabe für Barira, aber ein Geschenk für uns.“
Sahih Al-Buchari : 54
Um 'Atiyya al-Ansariya (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ زُرَيْعٍ، حَدَّثَنَا خَالِدٌ، عَنْ حَفْصَةَ بِنْتِ سِيرِينَ، عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ الأَنْصَارِيَّةِ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ دَخَلَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم عَلَى عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ فَقَالَ " هَلْ عِنْدَكُمْ شَىْءٌ ". فَقَالَتْ لاَ. إِلاَّ شَىْءٌ بَعَثَتْ بِهِ إِلَيْنَا نُسَيْبَةُ مِنَ الشَّاةِ الَّتِي بَعَثْتَ بِهَا مِنَ الصَّدَقَةِ. فَقَالَ " إِنَّهَا قَدْ بَلَغَتْ مَحِلَّهَا ".
Der Prophet (Friede sei mit ihm) ging zu Aischa und fragte sie, ob sie etwas zu essen habe. Sie antwortete, dass sie nichts außer dem Hammelfleischstück habe, das Nusaiba (Um Atiyya) uns (Barira) als Almosen geschickt habe. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Es ist nun angekommen und ist keine Almosengabe mehr, sondern ein Geschenk für uns.“
Sahih Al-Buchari : 55
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ مُوسَى، حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أُتِيَ بِلَحْمٍ تُصُدِّقَ بِهِ عَلَى بَرِيرَةَ فَقَالَ
" هُوَ عَلَيْهَا صَدَقَةٌ، وَهُوَ لَنَا هَدِيَّةٌ ". وَقَالَ أَبُو دَاوُدَ أَنْبَأَنَا شُعْبَةُ، عَنْ قَتَادَةَ، سَمِعَ أَنَسًا، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم.
Dem Propheten (Friede sei mit ihm) wurde Fleisch überreicht, das Barira (der freigelassenen Sklavin von Aischa) als Almosen gegeben worden war. Er sagte: „Dieses Fleisch ist eine Almosengabe für Barira, aber es ist ein Geschenk für uns.“
Sahih Al-Buchari : 56
Ali ibn Abi Talib (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا قَبِيصَةُ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنِ ابْنِ أَبِي نَجِيحٍ، عَنْ مُجَاهِدٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ أَبِي لَيْلَى، عَنْ عَلِيٍّ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ أَمَرَنِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنْ أَتَصَدَّقَ بِجِلاَلِ الْبُدْنِ الَّتِي نَحَرْتُ وَبِجُلُودِهَا.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) befahl mir, die Haut und die Bedeckung des Budn, den ich geschlachtet hatte, als Almosen zu spenden.
Sahih Al-Buchari : 57
Ali ibn Abi Talib (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدٌ، حَدَّثَنَا يَحْيَى، عَنِ ابْنِ جُرَيْجٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي الْحَسَنُ بْنُ مُسْلِمٍ، وَعَبْدُ الْكَرِيمِ الْجَزَرِيُّ، أَنَّ مُجَاهِدًا، أَخْبَرَهُمَا أَنَّ عَبْدَ الرَّحْمَنِ بْنَ أَبِي لَيْلَى أَخْبَرَهُ أَنَّ عَلِيًّا ـ رضى الله عنه ـ أَخْبَرَهُ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم أَمَرَهُ أَنْ يَقُومَ عَلَى بُدْنِهِ، وَأَنْ يَقْسِمَ بُدْنَهُ كُلَّهَا، لُحُومَهَا وَجُلُودَهَا وَجِلاَلَهَا، وَلاَ يُعْطِيَ فِي جِزَارَتِهَا شَيْئًا.
Der Prophet (ﷺ) befahl mir, die Schlachtung der Budn (Hadi-Kamele) zu überwachen und ihr Fleisch, ihre Felle und Decken als Almosen zu verteilen und dem Metzger nichts (von ihren Körpern) als Lohn für die Schlachtung zu geben.
Sahih Al-Buchari : 58
Ali ibn Abi Talib (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، حَدَّثَنَا سَيْفُ بْنُ أَبِي سُلَيْمَانَ، قَالَ سَمِعْتُ مُجَاهِدًا، يَقُولُ حَدَّثَنِي ابْنُ أَبِي لَيْلَى، أَنَّ عَلِيًّا ـ رضى الله عنه ـ حَدَّثَهُ قَالَ أَهْدَى النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم مِائَةَ بَدَنَةٍ، فَأَمَرَنِي بِلُحُومِهَا فَقَسَمْتُهَا، ثُمَّ أَمَرَنِي بِجِلاَلِهَا فَقَسَمْتُهَا، ثُمَّ بِجُلُودِهَا فَقَسَمْتُهَا.
Der Prophet (ﷺ) opferte hundert Budn als Hadi und befahl mir, ihr Fleisch (als Almosen) zu verteilen.
Und ich tat es. Dann befahl er mir, ihre Decken als Almosen zu verteilen, und ich tat es. Dann befahl er mir, ihre Felle als Almosen zu verteilen, und ich tat es.
Sahih Al-Buchari : 59
Aisha (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا يَحْيَى، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، قَالَ أَخْبَرَنِي أَبِي قَالَ، أَخْبَرَتْنِي عَائِشَةُ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ خَرَجْنَا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مُوَافِينَ لِهِلاَلِ ذِي الْحَجَّةِ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " مَنْ أَحَبَّ أَنْ يُهِلَّ بِعُمْرَةٍ فَلْيُهِلَّ، وَمَنْ أَحَبَّ أَنْ يُهِلَّ بِحَجَّةِ فَلْيُهِلَّ، وَلَوْلاَ أَنِّي أَهْدَيْتُ لأَهْلَلْتُ بِعُمْرَةٍ ". فَمِنْهُمْ مَنْ أَهَلَّ بِعُمْرَةٍ، وَمِنْهُمْ مِنْ أَهَلَّ بِحَجَّةٍ، وَكُنْتُ مِمَّنْ أَهَلَّ بِعُمْرَةٍ، فَحِضْتُ قَبْلَ أَنْ أَدْخُلَ مَكَّةَ، فَأَدْرَكَنِي يَوْمُ عَرَفَةَ، وَأَنَا حَائِضٌ، فَشَكَوْتُ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ " دَعِي عُمْرَتَكِ، وَانْقُضِي رَأْسَكِ وَامْتَشِطِي، وَأَهِلِّي بِالْحَجِّ ". فَفَعَلْتُ، فَلَمَّا كَانَتْ لَيْلَةُ الْحَصْبَةِ أَرْسَلَ مَعِي عَبْدَ الرَّحْمَنِ إِلَى التَّنْعِيمِ، فَأَرْدَفَهَا، فَأَهَلَّتْ بِعُمْرَةٍ مَكَانَ عُمْرَتِهَا، فَقَضَى اللَّهُ حَجَّهَا وَعُمْرَتَهَا، وَلَمْ يَكُنْ فِي شَىْءٍ مِنْ ذَلِكَ هَدْىٌ، وَلاَ صَدَقَةٌ، وَلاَ صَوْمٌ.
Wir brachen kurz vor dem Erscheinen des Neumondes im Monat Dhi-l-Hijja mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) auf, und er sagte: „Wer den Ihram für die Umra anlegen möchte, kann dies tun, und wer den Ihram für den Hadsch anlegen möchte, kann dies tun. Hätte ich den Hadi nicht mitgebracht, hätte ich den Ihram für die Umra angelegt.“ Einige der Pilger legten den Ihram für die Umra an, andere für den Hadsch. Ich gehörte zu denen, die den Ihram für die Umra angelegt hatten. Ich bekam meine Menstruation vor dem Betreten Mekkas und menstruierte bis zum Tag von Arafat. Ich beklagte mich darüber beim Gesandten Allahs (ﷺ), und er sagte: „Verzichte auf deine Umra, öffne und kämme dein Haar und lege den Ihram für den Hadsch an.“ So tat ich es. In der Nacht von Hasba (dem Tag der Abreise aus Mina) sandte der Prophet (ﷺ) ʿAbdur-Rahman mit mir nach at-Tanʿim.
Der Unterberichterstatter fügt hinzu: Er (ʿAbdur-Rahman) ließ sie hinter sich herreiten. Und sie nahm den Ihram für die ʿUmra anstelle der abgebrochenen an. Aischa vollendete ihren Hajj und ihre ʿUmra, und weder Hadi noch Sadaqa (Wohltätigkeit) oder Fasten waren für sie verpflichtend.
Sahih Al-Buchari : 60
Abu Wail aus Hudhaifa (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا جَامِعٌ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنْ حُذَيْفَةَ، قَالَ قَالَ عُمَرُ ـ رضى الله عنه ـ مَنْ يَحْفَظُ حَدِيثًا عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي الْفِتْنَةِ قَالَ حُذَيْفَةُ أَنَا سَمِعْتُهُ يَقُولُ
" فِتْنَةُ الرَّجُلِ فِي أَهْلِهِ وَمَالِهِ وَجَارِهِ تُكَفِّرُهَا الصَّلاَةُ وَالصِّيَامُ وَالصَّدَقَةُ ". قَالَ لَيْسَ أَسْأَلُ عَنْ ذِهِ، إِنَّمَا أَسْأَلُ عَنِ الَّتِي تَمُوجُ كَمَا يَمُوجُ الْبَحْرُ. قَالَ وَإِنَّ دُونَ ذَلِكَ بَابًا مُغْلَقًا. قَالَ فَيُفْتَحُ أَوْ يُكْسَرُ قَالَ يُكْسَرُ. قَالَ ذَاكَ أَجْدَرُ أَنْ لاَ يُغْلَقَ إِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ. فَقُلْنَا لِمَسْرُوقٍ سَلْهُ أَكَانَ عُمَرُ يَعْلَمُ مَنِ الْبَابُ فَسَأَلَهُ فَقَالَ نَعَمْ، كَمَا يَعْلَمُ أَنَّ دُونَ غَدٍ اللَّيْلَةَ.
Umar fragte die Anwesenden: „Wer erinnert sich an die Überlieferung des Propheten (ﷺ) über das Leid?“ Hudhaifa sagte: „Ich hörte den Propheten (ﷺ) sagen: ‚Das Leid eines Menschen in seinem Besitz, seiner Familie und seinen Nachbarn wird durch seine Gebete, sein Fasten und seine Almosen gesühnt.‘“ Umar sagte: „Ich frage nicht danach, sondern nach jenen Leiden, die sich wie die Wellen des Meeres ausbreiten werden.“ Hudhaifa erwiderte: „Vor diesen Leiden befindet sich ein verschlossenes Tor.“ Umar fragte: „Wird dieses Tor geöffnet oder zerbrochen werden?“ Er antwortete: „Es wird zerbrochen werden.“ Umar sagte: „Dann wird das Tor bis zum Tag der Auferstehung nicht wieder geschlossen werden.“ Wir sagten zu Masruq: „Würdest du Hudhaifa fragen, ob Umar wusste, was dieses Tor symbolisierte?“ Er fragte ihn, und er antwortete: „Er (ʿUmar) wusste es, wie man weiß, dass es eine Nacht geben wird, bevor morgen der Morgen kommt.“