Hadithe ueber Marriage
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Sahih Muslim : 181
Sahih
حَدَّثَنَا زُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، وَمُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، - وَاللَّفْظُ لِزُهَيْرٍ - قَالاَ حَدَّثَنَا يَحْيَى، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ، أَخْبَرَنِي نَافِعٌ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ " لاَ يَبِعِ الرَّجُلُ عَلَى بَيْعِ أَخِيهِ وَلاَ يَخْطُبْ عَلَى خِطْبَةِ أَخِيهِ إِلاَّ أَنْ يَأْذَنَ لَهُ " .
Ibn Umar (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) überlieferte, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Man sollte kein Geschäft abschließen, wenn der Bruder bereits ein Geschäft abschließt, und man sollte keinen Heiratsantrag machen, wenn der Bruder bereits einen Antrag gemacht hat, es sei denn, dieser gibt seine Erlaubnis.“
Sahih Muslim : 182
Sahih
وَحَدَّثَنَا أَبُو كُرَيْبٍ، مُحَمَّدُ بْنُ الْعَلاَءِ حَدَّثَنَا ابْنُ الْمُبَارَكِ، عَنْ مَعْمَرٍ، ح وَحَدَّثَنَا مُحَمَّدُ، بْنُ رَافِعٍ - وَاللَّفْظُ لَهُ - حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنْ هَمَّامِ بْنِ مُنَبِّهٍ، قَالَ هَذَا مَا حَدَّثَنَا أَبُو هُرَيْرَةَ، عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَذَكَرَ أَحَادِيثَ مِنْهَا وَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " غَزَا نَبِيٌّ مِنَ الأَنْبِيَاءِ فَقَالَ لِقَوْمِهِ لاَ يَتْبَعْنِي رَجُلٌ قَدْ مَلَكَ بُضْعَ امْرَأَةٍ وَهُوَ يُرِيدُ أَنْ يَبْنِيَ بِهَا وَلَمَّا يَبْنِ وَلاَ آخَرُ قَدْ بَنَى بُنْيَانًا وَلَمَّا يَرْفَعْ سُقُفَهَا وَلاَ آخَرُ قَدِ اشْتَرَى غَنَمًا أَوْ خَلِفَاتٍ وَهُوَ مُنْتَظِرٌ وِلاَدَهَا . قَالَ فَغَزَا فَأَدْنَى لِلْقَرْيَةِ حِينَ صَلاَةِ الْعَصْرِ أَوْ قَرِيبًا مِنْ ذَلِكَ فَقَالَ لِلشَّمْسِ أَنْتِ مَأْمُورَةٌ وَأَنَا مَأْمُورٌ اللَّهُمَّ احْبِسْهَا عَلَىَّ شَيْئًا . فَحُبِسَتْ عَلَيْهِ حَتَّى فَتَحَ اللَّهُ عَلَيْهِ - قَالَ - فَجَمَعُوا مَا غَنِمُوا فَأَقْبَلَتِ النَّارُ لِتَأْكُلَهُ فَأَبَتْ أَنْ تَطْعَمَهُ فَقَالَ فِيكُمْ غُلُولٌ فَلْيُبَايِعْنِي مِنْ كُلِّ قَبِيلَةٍ رَجُلٌ . فَبَايَعُوهُ فَلَصِقَتْ يَدُ رَجُلٍ بِيَدِهِ فَقَالَ فِيكُمُ الْغُلُولُ فَلْتُبَايِعْنِي قَبِيلَتُكَ . فَبَايَعَتْهُ - قَالَ - فَلَصِقَتْ بِيَدِ رَجُلَيْنِ أَوْ ثَلاَثَةٍ فَقَالَ فِيكُمُ الْغُلُولُ أَنْتُمْ غَلَلْتُمْ - قَالَ - فَأَخْرَجُوا لَهُ مِثْلَ رَأْسِ بَقَرَةٍ مِنْ ذَهَبٍ - قَالَ - فَوَضَعُوهُ فِي الْمَالِ وَهُوَ بِالصَّعِيدِ فَأَقْبَلَتِ النَّارُ فَأَكَلَتْهُ . فَلَمْ تَحِلَّ الْغَنَائِمُ لأَحَدٍ مِنْ قَبْلِنَا ذَلِكَ بِأَنَّ اللَّهَ تَبَارَكَ وَتَعَالَى رَأَى ضَعْفَنَا وَعَجْزَنَا فَطَيَّبَهَا لَنَا " .
Abu Huraira überlieferte, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: Einer der Propheten führte einen heiligen Krieg. Er sagte zu seinen Anhängern: „Wer eine Frau geheiratet hat und die Ehe vollziehen möchte, es aber noch nicht getan hat; wer ein Haus gebaut, aber noch kein Dach errichtet hat; und wer Ziegen und trächtige Kamele gekauft hat und auf ihren Nachwuchs wartet – der soll mich nicht begleiten.“ So zog er los und erreichte ein Dorf etwa zur Zeit des Nachmittagsgebets. Er sprach zur Sonne: „Du bist Allah untertan, und ich bin es auch. O Allah, halte sie für mich ein wenig an.“ Sie hielt für ihn an, bis Allah ihm den Sieg gewährte. Die Leute sammelten die Kriegsbeute an einem Ort. Ein Feuer näherte sich der Beute, um sie zu verzehren, aber es verzehrte sie nicht. Er (der Heilige Prophet) sagte: „Einige von euch haben sich der Veruntreuung schuldig gemacht. Daher soll mir je ein Mann aus jedem Stamm Treue schwören.“ Sie taten es (und legten ihre Hände in seine). Die Hand eines Mannes blieb an seiner Hand kleben, und der Prophet (Friede sei mit ihm) sprach: „Euer Stamm hat sich der Veruntreuung schuldig gemacht. Alle Mitglieder eures Stammes sollen mir einzeln Treue schwören.“ Sie taten es, und als die Hände von zwei oder drei Personen an seiner Hand kleben blieben, sprach er: „Ihr habt euch veruntreut.“ Da nahmen sie Gold hervor, dessen Volumen dem eines Kuhkopfes entsprach. Sie legten es unter die Kriegsbeute auf die Erde. Dann näherte sich das Feuer der Beute und verzehrte sie. Kriegsbeute war keinem Volk vor uns erlaubt. Dies geschieht, weil Allah unsere Schwäche und Demut sah und sie uns erlaubte.
Sahih Muslim : 183
Sahih
حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، أَخْبَرَنَا وَهْبُ بْنُ جَرِيرِ بْنِ حَازِمٍ، حَدَّثَنِي أَبِي قَالَ، سَمِعْتُ قَيْسًا، يُحَدِّثُ عَنْ يَزِيدَ بْنِ هُرْمُزَ، ح وَحَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ حَاتِمٍ، - وَاللَّفْظُ لَهُ - قَالَ حَدَّثَنَا بَهْزٌ، حَدَّثَنَا جَرِيرُ بْنُ حَازِمٍ، حَدَّثَنِي قَيْسُ بْنُ سَعْدٍ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ هُرْمُزَ، قَالَ كَتَبَ نَجْدَةُ بْنُ عَامِرٍ إِلَى ابْنِ عَبَّاسٍ قَالَ فَشَهِدْتُ ابْنَ عَبَّاسٍ حِينَ قَرَأَ كِتَابَهُ وَحِينَ كَتَبَ جَوَابَهُ وَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ وَاللَّهِ لَوْلاَ أَنْ أَرُدَّهُ عَنْ نَتْنٍ يَقَعُ فِيهِ مَا كَتَبْتُ إِلَيْهِ وَلاَ نُعْمَةَ عَيْنٍ قَالَ فَكَتَبَ إِلَيْهِ إِنَّكَ سَأَلْتَ عَنْ سَهْمِ ذِي الْقُرْبَى الَّذِي ذَكَرَ اللَّهُ مَنْ هُمْ وَإِنَّا كُنَّا نَرَى أَنَّ قَرَابَةَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم هُمْ نَحْنُ فَأَبَى ذَلِكَ عَلَيْنَا قَوْمُنَا وَسَأَلْتَ عَنِ الْيَتِيمِ مَتَى يَنْقَضِي يُتْمُهُ وَإِنَّهُ إِذَا بَلَغَ النِّكَاحَ وَأُونِسَ مِنْهُ رُشْدٌ وَدُفِعَ إِلَيْهِ مَالُهُ فَقَدِ انْقَضَى يُتْمُهُ وَسَأَلْتَ هَلْ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقْتُلُ مِنْ صِبْيَانِ الْمُشْرِكِينَ أَحَدًا فَإِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لَمْ يَكُنْ يَقْتُلُ مِنْهُمْ أَحَدًا وَأَنْتَ فَلاَ تَقْتُلْ مِنْهُمْ أَحَدًا إِلاَّ أَنْ تَكُونَ تَعْلَمُ مِنْهُمْ مَا عَلِمَ الْخَضِرُ مِنَ الْغُلاَمِ حِينَ قَتَلَهُ وَسَأَلْتَ عَنِ الْمَرْأَةِ وَالْعَبْدِ هَلْ كَانَ لَهُمَا سَهْمٌ مَعْلُومٌ إِذَا حَضَرُوا الْبَأْسَ فَإِنَّهُمْ لَمْ يَكُنْ لَهُمْ سَهْمٌ مَعْلُومٌ إِلاَّ أَنْ يُحْذَيَا مِنْ غَنَائِمِ الْقَوْمِ
Es wird in der Anthologie von Yazid ibn Hurmuz überliefert, der sagte: Najda schrieb an Ibn Abbas. Ich saß in der Gesellschaft von Ibn Abbas, als er seinen Brief las und antwortete. Ibn Abbas sagte: „Wäre es nicht gewesen, ihn vor dem Verfall in Sünde zu bewahren, hätte ich ihm nicht geantwortet. Möge er niemals Freude empfinden.“ Najda antwortete ihm und bezog sich dabei auf den Anteil der nahen Verwandten (des Heiligen Propheten) (an der Beute), die Gott erwähnt hatte. „Ich muss dir sagen, dass wir dachten, wir seien die nahen Verwandten des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm), aber unser Volk weigert sich, uns als solche anzuerkennen.“ Du hast nach dem Waisenkind gefragt und wann seine Waisenzeit endet. „Ich muss sagen, dass es kein Waisenkind mehr ist, wenn es das heiratsfähige Alter erreicht, geistig reif ist und sein Besitz ihm zurückgegeben wird.“ Du hast gefragt, ob der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) im Krieg Kinder der Götzendiener getötet hat. (Du solltest wissen, dass) der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) keines ihrer Kinder tötete, und auch du solltest keines von ihnen töten, außer wenn du über sie dasselbe weißt wie Khadir über den Jungen, den er getötet hat. Und du hast gefragt, ob es einen festen Anteil an der Kriegsbeute für Frauen und Sklaven gibt, wenn sie an einer Schlacht teilnehmen. (Ich muss dir sagen, dass) es keinen festen Anteil für sie gibt, außer dass ihnen ein Teil der Kriegsbeute als Belohnung zusteht.
Sahih Muslim : 184
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ يَحْيَى، قَالَ قَرَأْتُ عَلَى مَالِكِ بْنِ أَنَسٍ عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَبْدِ، اللَّهِ وَالْحَسَنِ ابْنَىْ مُحَمَّدِ بْنِ عَلِيٍّ عَنْ أَبِيهِمَا، عَنْ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم نَهَى عَنْ مُتْعَةِ النِّسَاءِ يَوْمَ خَيْبَرَ وَعَنْ لُحُومِ الْحُمُرِ الإِنْسِيَّةِ .
Ali ibn Abi Talib berichtete, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) am Tag von Chaibar die Zeitehe (Muta') mit Frauen und den Verzehr des Fleisches von Hauseseln verboten hat.
Sahih Muslim : 185
Sahih
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ يَحْيَى التَّمِيمِيُّ، أَخْبَرَنَا حَجَّاجُ بْنُ مُحَمَّدٍ، عَنِ ابْنِ جُرَيْجٍ، حَدَّثَنِي ابْنُ شِهَابٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنِ بْنِ عَلِيٍّ، عَنْ أَبِيهِ، حُسَيْنِ بْنِ عَلِيٍّ عَنْ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ، قَالَ أَصَبْتُ شَارِفًا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي مَغْنَمٍ يَوْمَ بَدْرٍ وَأَعْطَانِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم شَارِفًا أُخْرَى فَأَنَخْتُهُمَا يَوْمًا عِنْدَ بَابِ رَجُلٍ مِنَ الأَنْصَارِ وَأَنَا أُرِيدُ أَنْ أَحْمِلَ عَلَيْهِمَا إِذْخِرًا لأَبِيعَهُ وَمَعِيَ صَائِغٌ مِنْ بَنِي قَيْنُقَاعَ فَأَسْتَعِينَ بِهِ عَلَى وَلِيمَةِ فَاطِمَةَ وَحَمْزَةُ بْنُ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ يَشْرَبُ فِي ذَلِكَ الْبَيْتِ مَعَهُ قَيْنَةٌ تُغَنِّيهِ فَقَالَتْ أَلاَ يَا حَمْزَ لِلشُّرُفِ النِّوَاءِ فَثَارَ إِلَيْهِمَا حَمْزَةُ بِالسَّيْفِ فَجَبَّ أَسْنِمَتَهُمَا وَبَقَرَ خَوَاصِرَهُمَا ثُمَّ أَخَذَ مِنْ أَكْبَادِهِمَا . قُلْتُ لاِبْنِ شِهَابٍ وَمِنَ السَّنَامِ قَالَ قَدْ جَبَّ أَسْنِمَتَهُمَا فَذَهَبَ بِهَا . قَالَ ابْنُ شِهَابٍ قَالَ عَلِيٌّ فَنَظَرْتُ إِلَى مَنْظَرٍ أَفْظَعَنِي فَأَتَيْتُ نَبِيَّ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَعِنْدَهُ زَيْدُ بْنُ حَارِثَةَ فَأَخْبَرْتُهُ الْخَبَرَ فَخَرَجَ وَمَعَهُ زَيْدٌ وَانْطَلَقْتُ مَعَهُ فَدَخَلَ عَلَى حَمْزَةَ فَتَغَيَّظَ عَلَيْهِ فَرَفَعَ حَمْزَةُ بَصَرَهُ فَقَالَ هَلْ أَنْتُمْ إِلاَّ عَبِيدٌ لآبَائِي فَرَجَعَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُقَهْقِرُ حَتَّى خَرَجَ عَنْهُمْ .
Ali ibn Abu Talib berichtete: „Ich erhielt zusammen mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) eine alte Kamelstute aus der Schlacht von Badr. Der Gesandte Allahs (ﷺ) schenkte mir ein weiteres Kamel. Eines Tages ließ ich sie vor der Tür eines Ansari niederknien und wollte ihnen Idhkhir (eine Grasart) zum Verkauf anbieten. Ein Goldschmied vom Stamm der Qainuqa' war bei mir. Ich wollte mit dem Erlös aus dem Verkauf des Grases ein Hochzeitsfest für Fatima ausrichten. Hamza ibn 'Abd al-Muttalib trank gerade in dem Haus in Begleitung einer Sängerin, die ihm ein Lied vorsang. Sie sagte: ‚Hamza, steh auf, um die fetten Kamelstuten zu schlachten.‘ Hamza griff sie mit dem Schwert an, schnitt ihnen die Höcker ab, riss ihnen die Hinterläufe auf und entfernte ihnen die Leber.“ Ich fragte Ibn Shihab: „Hat er etwas von dem Höcker entfernt?“ Er antwortete: „Er hat die Höcker vollständig abgeschnitten.“ Ibn Shihab berichtete, dass Ali gesagt habe: „Ich sah diesen schrecklichen Anblick und war zutiefst erschüttert. Ich ging zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm), und Zaid ibn Haritha war bei ihm. Ich berichtete ihm davon.“ Er kam in Begleitung von Zaid, und ich ging mit ihm. Dann ging er zu Hamza und äußerte seinen Zorn. Hamza blickte ihn erschrocken an und fragte: „Seid ihr etwa Diener meines Vaters?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) kehrte daraufhin um und entfernte sich von ihnen.
Sahih Muslim : 186
Sahih
وَحَدَّثَنِي أَبُو بَكْرِ بْنُ إِسْحَاقَ، أَخْبَرَنَا سَعِيدُ بْنُ كَثِيرِ بْنِ عُفَيْرٍ أَبُو عُثْمَانَ الْمِصْرِيُّ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، حَدَّثَنِي يُونُسُ بْنُ يَزِيدَ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَخْبَرَنِي عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنِ، بْنِ عَلِيٍّ أَنَّ حُسَيْنَ بْنَ عَلِيٍّ، أَخْبَرَهُ أَنَّ عَلِيًّا قَالَ كَانَتْ لِي شَارِفٌ مِنْ نَصِيبِي مِنَ الْمَغْنَمِ يَوْمَ بَدْرٍ وَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَعْطَانِي شَارِفًا مِنَ الْخُمُسِ يَوْمَئِذٍ فَلَمَّا أَرَدْتُ أَنْ أَبْتَنِيَ بِفَاطِمَةَ بِنْتِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَاعَدْتُ رَجُلاً صَوَّاغًا مِنْ بَنِي قَيْنُقَاعَ يَرْتَحِلُ مَعِيَ فَنَأْتِي بِإِذْخِرٍ أَرَدْتُ أَنْ أَبِيعَهُ مِنَ الصَّوَّاغِينَ فَأَسْتَعِينَ بِهِ فِي وَلِيمَةِ عُرْسِي فَبَيْنَا أَنَا أَجْمَعُ لِشَارِفَىَّ مَتَاعًا مِنَ الأَقْتَابِ وَالْغَرَائِرِ وَالْحِبَالِ وَشَارِفَاىَ مُنَاخَانِ إِلَى جَنْبِ حُجْرَةِ رَجُلٍ مِنَ الأَنْصَارِ وَجَمَعْتُ حِينَ جَمَعْتُ مَا جَمَعْتُ فَإِذَا شَارِفَاىَ قَدِ اجْتُبَّتْ أَسْنِمَتُهُمَا وَبُقِرَتْ خَوَاصِرُهُمَا وَأُخِذَ مِنْ أَكْبَادِهِمَا فَلَمْ أَمْلِكْ عَيْنَىَّ حِينَ رَأَيْتُ ذَلِكَ الْمَنْظَرَ مِنْهُمَا قُلْتُ مَنْ فَعَلَ هَذَا قَالُوا فَعَلَهُ حَمْزَةُ بْنُ عَبْدِ الْمُطَّلِبِ وَهُوَ فِي هَذَا الْبَيْتِ فِي شَرْبٍ مِنَ الأَنْصَارِ غَنَّتْهُ قَيْنَةٌ وَأَصْحَابَهُ فَقَالَتْ فِي غِنَائِهَا أَلاَ يَا حَمْزَ لِلشُّرُفِ النِّوَاءِ فَقَامَ حَمْزَةُ بِالسَّيْفِ فَاجْتَبَّ أَسْنِمَتَهُمَا وَبَقَرَ خَوَاصِرَهُمَا فَأَخَذَ مِنْ أَكْبَادِهِمَا قَالَ عَلِيٌّ فَانْطَلَقْتُ حَتَّى أَدْخُلَ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَعِنْدَهُ زَيْدُ بْنُ حَارِثَةَ - قَالَ - فَعَرَفَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِي وَجْهِيَ الَّذِي لَقِيتُ . فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " مَا لَكَ " قُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ وَاللَّهِ مَا رَأَيْتُ كَالْيَوْمِ قَطُّ عَدَا حَمْزَةُ عَلَى نَاقَتَىَّ فَاجْتَبَّ أَسْنِمَتَهُمَا وَبَقَرَ خَوَاصِرَهُمَا وَهَا هُوَ ذَا فِي بَيْتٍ مَعَهُ شَرْبٌ - قَالَ - فَدَعَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم بِرِدَائِهِ فَارْتَدَاهُ ثُمَّ انْطَلَقَ يَمْشِي وَاتَّبَعْتُهُ أَنَا وَزَيْدُ بْنُ حَارِثَةَ حَتَّى جَاءَ الْبَابَ الَّذِي فِيهِ حَمْزَةُ فَاسْتَأْذَنَ فَأَذِنُوا لَهُ فَإِذَا هُمْ شَرْبٌ فَطَفِقَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَلُومُ حَمْزَةَ فِيمَا فَعَلَ فَإِذَا حَمْزَةُ مُحْمَرَّةٌ عَيْنَاهُ فَنَظَرَ حَمْزَةُ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ثُمَّ صَعَّدَ النَّظَرَ إِلَى رُكْبَتَيْهِ ثُمَّ صَعَّدَ النَّظَرَ فَنَظَرَ إِلَى سُرَّتِهِ ثُمَّ صَعَّدَ النَّظَرَ فَنَظَرَ إِلَى وَجْهِهِ فَقَالَ حَمْزَةُ وَهَلْ أَنْتُمْ إِلاَّ عَبِيدٌ لأَبِي فَعَرَفَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ ثَمِلٌ فَنَكَصَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى عَقِبَيْهِ الْقَهْقَرَى وَخَرَجَ وَخَرَجْنَا مَعَهُ .
Husain ibn ʿAli berichtete, dass ʿAli gesagt habe: „Am Tag von Badr fiel mir eine Kamelstute aus der Kriegsbeute zu, und der Gesandte Allahs (ﷺ) gab mir an diesem Tag eine weitere Kamelstute aus dem Khums (einem Fünftel, das für Allah und Seinen Gesandten bestimmt war). Als ich mich entschlossen hatte, meine Ehe mit Fatima, der Tochter des Gesandten Allahs (ﷺ), zu vollziehen, überredete ich einen Goldschmied vom Stamm der Qainuqaʿ, mich zu begleiten, damit wir Idhkhir, das er den Goldschmieden verkaufen wollte, mitbringen konnten und ich so mein Hochzeitsfest ausrichten konnte. Während ich die Ausrüstung – Sänften, Säcke und Seile – vorbereitete, saßen meine beiden Kamelstuten neben der Wohnung eines Ansar.“ Ich sammelte die Ausrüstung ein und stellte zu meinem Entsetzen fest, dass ihnen die Höcker und Hinterläufe abgetrennt und die Lebern entfernt worden waren. Ich konnte die Tränen nicht zurückhalten, als ich ihr Elend sah. Ich fragte: „Wer hat das getan?“ Sie antworteten: „Hamza ibn Abd al-Muttalib hat es getan. Er befindet sich in diesem Haus stockbesoffen in Gesellschaft einiger Ansair, während ein Mädchen vor ihm und seinen Gefährten singt. Sie sang: ‚O Hamza, steh auf und greif diese schwächlichen Kamelstuten an!‘ Daraufhin stand Hamza mit einem Schwert auf, schnitt ihnen die Höcker ab, riss ihnen die Hinterläufe auf und riss ihnen die Lebern heraus.“ Ali sagte: „Ich ging fort, bis ich zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) kam, und Zaid ibn Haritha war bei ihm.“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) erkannte an meinem Gesicht, was ich durchgemacht hatte, und fragte: „Was ist mit dir geschehen?“ Ich antwortete: „Gesandter Allahs, bei Allah, ich habe noch nie einen so schlimmen Tag erlebt wie diesen. Hamza hat meine Kamelstuten angegriffen, ihnen die Höcker abgeschnitten und die Hinterläufe aufgerissen. Er befindet sich in einem Haus in Gesellschaft einiger Betrunkener.“ Daraufhin ließ der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) seinen Mantel holen, legte ihn an und ging los. Zaid ibn Haritha und ich folgten ihm, bis er zur Tür des Hauses kam, in dem Hamza war. Er bat um Erlaubnis, die ihm gewährt wurde. Alle waren betrunken. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) begann, Hamza für seine Tat zu tadeln. Hamzas Augen waren rot. Er warf dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) einen Blick zu und senkte dann den Blick. Dann hob er den Blick, blickte auf seine Taille und dann wieder auf sein Gesicht. Da sagte Hamza: „Seid ihr etwa die Diener meines Vaters?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) erkannte, dass er betrunken war, und drehte sich um, ging hinaus, und wir folgten ihm.
Sahih Muslim : 187
Sahih
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ سَهْلٍ التَّمِيمِيُّ، وَأَبُو بَكْرِ بْنُ إِسْحَاقَ - قَالَ أَبُو بَكْرٍ أَخْبَرَنَا وَقَالَ ابْنُ سَهْلٍ، حَدَّثَنَا - ابْنُ أَبِي مَرْيَمَ، أَخْبَرَنَا مُحَمَّدٌ، - وَهُوَ ابْنُ مُطَرِّفٍ أَبُو غَسَّانَ - أَخْبَرَنِي أَبُو حَازِمٍ، عَنْ سَهْلِ بْنِ سَعْدٍ، قَالَ ذُكِرَ لِرَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم امْرَأَةٌ مِنَ الْعَرَبِ فَأَمَرَ أَبَا أُسَيْدٍ أَنْ يُرْسِلَ إِلَيْهَا فَأَرْسَلَ إِلَيْهَا فَقَدِمَتْ فَنَزَلَتْ فِي أُجُمِ بَنِي سَاعِدَةَ فَخَرَجَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم حَتَّى جَاءَهَا فَدَخَلَ عَلَيْهَا فَإِذَا امْرَأَةٌ مُنَكِّسَةٌ رَأْسَهَا فَلَمَّا كَلَّمَهَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَتْ أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنْكَ قَالَ " قَدْ أَعَذْتُكِ مِنِّي " . فَقَالُوا لَهَا أَتَدْرِينَ مَنْ هَذَا فَقَالَتْ لاَ . فَقَالُوا هَذَا رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم جَاءَكِ لِيَخْطُبَكِ قَالَتْ أَنَا كُنْتُ أَشْقَى مِنْ ذَلِكَ . قَالَ سَهْلٌ فَأَقْبَلَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمَئِذٍ حَتَّى جَلَسَ فِي سَقِيفَةِ بَنِي سَاعِدَةَ هُوَ وَأَصْحَابُهُ ثُمَّ قَالَ " اسْقِنَا " . لِسَهْلٍ قَالَ فَأَخْرَجْتُ لَهُمْ هَذَا الْقَدَحَ فَأَسْقَيْتُهُمْ فِيهِ . قَالَ أَبُو حَازِمٍ فَأَخْرَجَ لَنَا سَهْلٌ ذَلِكَ الْقَدَحَ فَشَرِبْنَا فِيهِ قَالَ ثُمَّ اسْتَوْهَبَهُ بَعْدَ ذَلِكَ عُمَرُ بْنُ عَبْدِ الْعَزِيزِ فَوَهَبَهُ لَهُ . وَفِي رِوَايَةِ أَبِي بَكْرِ بْنِ إِسْحَاقَ قَالَ " اسْقِنَا يَا سَهْلُ " .
Sahl ibn Sa'd berichtete: Eine arabische Frau wurde vor dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) erwähnt. Er befahl Abu Usaid, ihr eine Nachricht zu schicken, und dieser schickte ihr daraufhin eine Nachricht. Sie kam und hielt sich in den Festungen der Banu Sa'ida auf. Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) ging fort und kam zu ihr zurück, als sie mit gesenktem Haupt dasaß. Als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) mit ihr sprach, sagte sie: „Ich suche Zuflucht bei Allah vor dir.“ Daraufhin sagte er: „Ich habe beschlossen, dich von mir fernzuhalten.“ Die Umstehenden fragten: „Weißt du, wer er ist?“ Sie antwortete: „Nein.“ Sie sagten: „Er ist der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm). Er kam zu dir, um dir einen Heiratsantrag zu machen.“ Sie sagte: „Dann bin ich die unglücklichste Frau wegen dieses Ungehorsams.“ Sahl sagte: „Allahs.“ Der Gesandte (Friede sei mit ihm) begab sich an diesem Tag in die Saqifa der Banu Sa'idah, wo er sich mit seinen Gefährten niederließ. Dort sagte er zu Sahl: „Gib uns zu trinken.“ Sahl antwortete: „Ich habe ihnen diese Schale (mit Getränk) gebracht und ihnen daraus gereicht.“ Abu Hazim berichtete: „Sahl brachte uns auch diesen Becher, und wir tranken daraus.“ Daraufhin bat ihn Umar ibn Abd al-Aziz, ihm diesen Becher zu schenken, und er gab ihn ihm. In der Überlieferung von Abu Bakr ibn Ishaq lauten die Worte: „Sahl, gib uns zu trinken.“
Sahih Muslim : 188
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ يُونُسَ، وَقُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، كِلاَهُمَا عَنِ اللَّيْثِ بْنِ سَعْدٍ، قَالَ ابْنُ يُونُسَ حَدَّثَنَا لَيْثٌ، حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي مُلَيْكَةَ الْقُرَشِيُّ التَّيْمِيُّ، أَنَّحَدَّثَهُ أَنَّهُ، سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى الْمِنْبَرِ وَهُوَ يَقُولُ " إِنَّ بَنِي هِشَامِ بْنِ الْمُغِيرَةِ اسْتَأْذَنُونِي أَنْ يُنْكِحُوا ابْنَتَهُمْ عَلِيَّ بْنَ أَبِي طَالِبٍ فَلاَ آذَنُ لَهُمْ ثُمَّ لاَ آذَنُ لَهُمْ ثُمَّ لاَ آذَنُ لَهُمْ إِلاَّ أَنْ يُحِبَّ ابْنُ أَبِي طَالِبٍ أَنْ يُطَلِّقَ ابْنَتِي وَيَنْكِحَ ابْنَتَهُمْ فَإِنَّمَا ابْنَتِي بَضْعَةٌ مِنِّي يَرِيبُنِي مَا رَابَهَا وَيُؤْذِينِي مَا آذَاهَا " .
Miswar ibn Makhramali berichtete, er habe den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) auf der Kanzel sagen hören: „Die Söhne von Hischam ibn Mughira haben mich um Erlaubnis gebeten, ihre Tochter mit ʿAlī ibn Abī Talib zu verheiraten (gemeint ist die Tochter von Abu Jahl, für die ʿAlī einen Heiratsantrag gemacht hatte). Doch ich werde es ihnen nicht erlauben, ich werde es ihnen nicht erlauben, ich werde es ihnen nicht erlauben (und die einzige Alternative ist), dass ʿAlī sich von meiner Tochter scheiden lässt (und dann ihre Tochter heiratet), denn meine Tochter ist ein Teil von mir. Wer sie belästigt, belästigt mich, und wer sie beleidigt, beleidigt mich.“
Sahih Muslim : 189
Sahih
حَدَّثَنِي أَحْمَدُ بْنُ حَنْبَلٍ، أَخْبَرَنَا يَعْقُوبُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، حَدَّثَنَا أَبِي، عَنِ الْوَلِيدِ بْنِ كَثِيرٍ، حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ عَمْرِو بْنِ حَلْحَلَةَ الدُّؤَلِيُّ، أَنَّ ابْنَ شِهَابٍ، حَدَّثَهُ أَنَّ عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ حَدَّثَهُ أَنَّهُمْ، حِينَ قَدِمُوا الْمَدِينَةَ مِنْ عِنْدِ يَزِيدَ بْنِ مُعَاوِيَةَ مَقْتَلَ الْحُسَيْنِ بْنِ عَلِيٍّ رضى الله عنهما لَقِيَهُ الْمِسْوَرُ بْنُ مَخْرَمَةَ فَقَالَ لَهُ هَلْ لَكَ إِلَىَّ مِنْ حَاجَةٍ تَأْمُرُنِي بِهَا قَالَ فَقُلْتُ لَهُ لاَ . قَالَ لَهُ هَلْ أَنْتَ مُعْطِيَّ سَيْفَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَإِنِّي أَخَافُ أَنْ يَغْلِبَكَ الْقَوْمُ عَلَيْهِ وَايْمُ اللَّهِ لَئِنْ أَعْطَيْتَنِيهِ لاَ يُخْلَصُ إِلَيْهِ أَبَدًا حَتَّى تَبْلُغَ نَفْسِي إِنَّ عَلِيَّ بْنَ أَبِي طَالِبٍ خَطَبَ بِنْتَ أَبِي جَهْلٍ عَلَى فَاطِمَةَ فَسَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَهُوَ يَخْطُبُ النَّاسَ فِي ذَلِكَ عَلَى مِنْبَرِهِ هَذَا وَأَنَا يَوْمَئِذٍ مُحْتَلِمٌ فَقَالَ " إِنَّ فَاطِمَةَ مِنِّي وَإِنِّي أَتَخَوَّفُ أَنْ تُفْتَنَ فِي دِينِهَا " . قَالَ ثُمَّ ذَكَرَ صِهْرًا لَهُ مِنْ بَنِي عَبْدِ شَمْسٍ فَأَثْنَى عَلَيْهِ فِي مُصَاهَرَتِهِ إِيَّاهُ فَأَحْسَنَ قَالَ " حَدَّثَنِي فَصَدَقَنِي وَوَعَدَنِي فَأَوْفَى لِي وَإِنِّي لَسْتُ أُحَرِّمُ حَلاَلاً وَلاَ أُحِلُّ حَرَامًا وَلَكِنْ وَاللَّهِ لاَ تَجْتَمِعُ بِنْتُ رَسُولِ اللَّهِ وَبِنْتُ عَدُوِّ اللَّهِ مَكَانًا وَاحِدًا أَبَدًا " .
(Imam Zain-ul-'Abidin) 'Ali ibn Husain berichtete, dass, als sie nach dem Märtyrertod von Husain ibn 'Ali (Allahs Wohlgefallen sei mit ihm) von Yazid ibn Mu'awiya nach Medina kamen, Miswar ibn Makhramah ihm begegnete und ihn fragte: „Gibt es eine Aufgabe für mich, die du mir aufgetragen hast?“ Ich antwortete: „Nein.“ Daraufhin fragte er mich: „Würdest du mir nicht das Schwert des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) geben? Ich fürchte nämlich, die Leute könnten es dir entreißen.“ Bei Allah, wenn du es mir gibst, kann es mir niemand mehr nehmen, solange ich lebe. Wahrlich, 'Ali ibn Abi Talib sandte einen Heiratsantrag an die Tochter von Abu Jahl, obwohl seine Frau Fatima (in seinem Haus lebte). Daraufhin hörte ich den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) auf der Kanzel zu den Menschen sprechen. Ich war damals noch ein Jugendlicher. Er sagte: „Fatima ist ein Teil von mir, und ich fürchte, dass sie in religiösen Angelegenheiten vor Gericht gestellt werden könnte.“ Dann erwähnte er seinen Schwiegersohn, der dem Stamm der Abd Schams angehörte, und lobte dessen Verhalten als Schwiegersohn: „Was immer er mir sagte, er sagte die Wahrheit, und was immer er mir versprach, er hielt sein Wort. Ich werde nicht das Erlaubte für verboten und das Verbotene für erlaubt erklären, aber bei Allah, die Tochter des Gesandten Allahs und die Tochter des Feindes Allahs können niemals an einem Ort vereint sein.“
Sahih Muslim : 190
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ الدَّارِمِيُّ، أَخْبَرَنَا أَبُو الْيَمَانِ، أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، أَخْبَرَنِي عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ، أَنَّ الْمِسْوَرَ بْنَ مَخْرَمَةَ، أَخْبَرَهُ أَنَّ عَلِيَّ بْنَ أَبِي طَالِبٍ خَطَبَ بِنْتَ أَبِي جَهْلٍ وَعِنْدَهُ فَاطِمَةُ بِنْتُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَلَمَّا سَمِعَتْ بِذَلِكَ فَاطِمَةُ أَتَتِ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم فَقَالَتْ لَهُ إِنَّ قَوْمَكَ يَتَحَدَّثُونَ أَنَّكَ لاَ تَغْضَبُ لِبَنَاتِكَ وَهَذَا عَلِيٌّ نَاكِحًا ابْنَةَ أَبِي جَهْلٍ . قَالَ الْمِسْوَرُ فَقَامَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَسَمِعْتُهُ حِينَ تَشَهَّدَ ثُمَّ قَالَ " أَمَّا بَعْدُ فَإِنِّي أَنْكَحْتُ أَبَا الْعَاصِ بْنَ الرَّبِيعِ فَحَدَّثَنِي فَصَدَقَنِي وَإِنَّ فَاطِمَةَ بِنْتَ مُحَمَّدٍ مُضْغَةٌ مِنِّي وَإِنَّمَا أَكْرَهُ أَنْ يَفْتِنُوهَا وَإِنَّهَا وَاللَّهِ لاَ تَجْتَمِعُ بِنْتُ رَسُولِ اللَّهِ وَبِنْتُ عَدُوِّ اللَّهِ عِنْدَ رَجُلٍ وَاحِدٍ أَبَدًا " . قَالَ فَتَرَكَ عَلِيٌّ الْخِطْبَةَ .
Ali ibn Husain berichtete, dass Miswar ibn Makhramah ihm mitteilte, dass 'Ali ibn Abi Talib der Tochter von Abu Jahl einen Heiratsantrag gemacht habe, da er mit Fatima, der Tochter des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm), verheiratet war. Als Fatima davon erfuhr, ging sie zum Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) und sagte: „Man sagt, du seist niemals zornig auf deine Töchter, und nun will 'Ali die Tochter von Abu Jahl heiraten.“ Makhramah sagte: „Daraufhin stand der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) auf, und ich hörte ihn das Taschahhud rezitieren und sagen: ‚Nun zur Sache. Ich gab meine Tochter Zainab Abu'l-'As ibn Rabi zur Frau, und er sprach mit mir und sprach die Wahrheit.‘“ Wahrlich, Fatima, die Tochter Mohammeds, ist ein Teil von mir, und ich billige es nicht, dass sie irgendeiner Prüfung unterzogen wird. Bei Allah, die Tochter des Gesandten Allahs kann nicht mit der Tochter eines Feindes Gottes (als Mitfrauen) eines Mannes vereint werden. Daraufhin gab Ali seine geplante Hochzeit auf.
Sahih Muslim : 191
Sahih
حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ رَافٍِ، وَعَبْدُ بْنُ حُمَيْدٍ، قَالَ عَبْدٌ أَخْبَرَنَا وَقَالَ ابْنُ رَافِعٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، أَخْبَرَنَا مَعْمَرٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، عَنِ ابْنِ الْمُسَيَّبِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم خَطَبَ أُمَّ هَانِئٍ بِنْتَ أَبِي طَالِبٍ فَقَالَتْ يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنِّي قَدْ كَبِرْتُ وَلِيَ عِيَالٌ . فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " خَيْرُ نِسَاءٍ رَكِبْنَ " . ثُمَّ ذَكَرَ بِمِثْلِ حَدِيثِ يُونُسَ غَيْرَ أَنَّهُ قَالَ " أَحْنَاهُ عَلَى وَلَدٍ فِي صِغَرِهِ " .
Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) Umm Hani, der Tochter von Abu Talib, einen Heiratsantrag machte. Daraufhin sagte sie: „Gesandter Allahs, ich bin im fortgeschrittenen Alter und habe eine große Familie.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte daraufhin: „Die besten Frauen sind diejenigen, die (Kamele) reiten.“ Der Rest des Hadith ist gleich, nur dass anstelle des Wortes „Ar'a“ das Wort „Ahna“ verwendet wird (und der vollständige Satz lautet wie folgt): „Dass sie Kinder in ihrer Kindheit mit Zuneigung behandeln.“
Sahih Muslim : 192
Sahih
حَدَّثَنِي زُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، وَعُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ سَعِيدٍ، قَالاَ حَدَّثَنَا وَهْبُ بْنُ جَرِيرٍ، حَدَّثَنَا أَبِي، سَمِعْتُ حَرْمَلَةَ الْمِصْرِيَّ، يُحَدِّثُ عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ شُمَاسَةَ، عَنْ أَبِي بَصْرَةَ، عَنْ أَبِي، ذَرٍّ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " إِنَّكُمْ سَتَفْتَحُونَ مِصْرَ وَهِيَ أَرْضٌ يُسَمَّى فِيهَا الْقِيرَاطُ فَإِذَا فَتَحْتُمُوهَا فَأَحْسِنُوا إِلَى أَهْلِهَا فَإِنَّ لَهُمْ ذِمَّةً وَرَحِمًا " . أَوْ قَالَ " ذِمَّةً وَصِهْرًا فَإِذَا رَأَيْتَ رَجُلَيْنِ يَخْتَصِمَانِ فِيهَا فِي مَوْضِعِ لَبِنَةٍ فَاخْرُجْ مِنْهَا " . قَالَ فَرَأَيْتُ عَبْدَ الرَّحْمَنِ بْنَ شُرَحْبِيلَ بْنِ حَسَنَةَ وَأَخَاهُ رَبِيعَةَ يَخْتَصِمَانِ فِي مَوْضِعِ لَبِنَةٍ فَخَرَجْتُ مِنْهَا .
Abu Dharr berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Ihr werdet bald Ägypten erobern, ein Land, das als al-Qirat bekannt ist. Wenn ihr es erobert habt, behandelt seine Bewohner gut. Denn ihr tragt aufgrund eurer Bluts- oder Eheverwandtschaft die Verantwortung für sie. Und wenn ihr seht, dass zwei Personen wegen eines Ziegelsteins streiten, dann mischt euch ein.“ Abu Dharr sagte weiter: „Ich sah Abd al-Rahman ibn Shurahbil ibn Hasana und seinen Bruder Rabi'a wegen eines Ziegelsteins streiten. Daraufhin verließ ich das Land.“
Sahih Muslim : 193
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَارِثِ بْنُ عَبْدِ الصَّمَدِ بْنِ عَبْدِ الْوَارِثِ، وَحَجَّاجُ بْنُ الشَّاعِرِ، كِلاَهُمَا عَنْ عَبْدِ الصَّمَدِ، - وَاللَّفْظُ لِعَبْدِ الْوَارِثِ بْنِ عَبْدِ الصَّمَدِ - حَدَّثَنَا أَبِي، عَنْ جَدِّي، عَنِ الْحُسَيْنِ، بْنِ ذَكْوَانَ حَدَّثَنَا ابْنُ بُرَيْدَةَ، حَدَّثَنِي عَامِرُ بْنُ شَرَاحِيلَ الشَّعْبِيُّ، شَعْبُ هَمْدَانَ أَنَّهُ سَأَلَ فَاطِمَةَ بِنْتَ قَيْسٍ أُخْتَ الضَّحَّاكِ بْنِ قَيْسٍ وَكَانَتْ مِنَ الْمُهَاجِرَاتِ الأُوَلِ فَقَالَ حَدِّثِينِي حَدِيثًا سَمِعْتِيهِ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم لاَ تُسْنِدِيهِ إِلَى أَحَدٍ غَيْرِهِ فَقَالَتْ لَئِنْ شِئْتَ لأَفْعَلَنَّ فَقَالَ لَهَا أَجَلْ حَدِّثِينِي . فَقَالَتْ نَكَحْتُ ابْنَ الْمُغِيرَةِ وَهُوَ مِنْ خِيَارِ شَبَابِ قُرَيْشٍ يَوْمَئِذٍ فَأُصِيبَ فِي أَوَّلِ الْجِهَادِ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَلَمَّا تَأَيَّمْتُ خَطَبَنِي عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ فِي نَفَرٍ مِنْ أَصْحَابِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَخَطَبَنِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَلَى مَوْلاَهُ أُسَامَةَ بْنِ زَيْدٍ وَكُنْتُ قَدْ حُدِّثْتُ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " مَنْ أَحَبَّنِي فَلْيُحِبَّ أُسَامَةَ " . فَلَمَّا كَلَّمَنِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قُلْتُ أَمْرِي بِيَدِكَ فَأَنْكِحْنِي مَنْ شِئْتَ فَقَالَ " انْتَقِلِي إِلَى أُمِّ شَرِيكٍ " . وَأُمُّ شَرِيكٍ امْرَأَةٌ غَنِيَّةٌ مِنَ الأَنْصَارِ عَظِيمَةُ النَّفَقَةِ فِي سَبِيلِ اللَّهِ يَنْزِلُ عَلَيْهَا الضِّيفَانُ فَقُلْتُ سَأَفْعَلُ فَقَالَ " لاَ تَفْعَلِي إِنَّ أُمَّ شَرِيكٍ امْرَأَةٌ كَثِيرَةُ الضِّيفَانِ فَإِنِّي أَكْرَهُ أَنْ يَسْقُطَ عَنْكِ خِمَارُكِ أَوْ يَنْكَشِفَ الثَّوْبُ عَنْ سَاقَيْكِ فَيَرَى الْقَوْمُ مِنْكِ بَعْضَ مَا تَكْرَهِينَ وَلَكِنِ انْتَقِلِي إِلَى ابْنِ عَمِّكِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو ابْنِ أُمِّ مَكْتُومٍ " . - وَهُوَ رَجُلٌ مِنْ بَنِي فِهْرٍ فِهْرِ قُرَيْشٍ وَهُوَ مِنَ الْبَطْنِ الَّذِي هِيَ مِنْهُ - فَانْتَقَلْتُ إِلَيْهِ فَلَمَّا انْقَضَتْ عِدَّتِي سَمِعْتُ نِدَاءَ الْمُنَادِي مُنَادِي رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يُنَادِي الصَّلاَةَ جَامِعَةً . فَخَرَجْتُ إِلَى الْمَسْجِدِ فَصَلَّيْتُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَكُنْتُ فِي صَفِّ النِّسَاءِ الَّتِي تَلِي ظُهُورَ الْقَوْمِ فَلَمَّا قَضَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم صَلاَتَهُ جَلَسَ عَلَى الْمِنْبَرِ وَهُوَ يَضْحَكُ فَقَالَ " لِيَلْزَمْ كُلُّ إِنْسَانٍ مُصَلاَّهُ " . ثُمَّ قَالَ " أَتَدْرُونَ لِمَ جَمَعْتُكُمْ " . قَالُوا اللَّهُ وَرَسُولُهُ أَعْلَمُ . قَالَ " إِنِّي وَاللَّهِ مَا جَمَعْتُكُمْ لِرَغْبَةٍ وَلاَ لِرَهْبَةٍ وَلَكِنْ جَمَعْتُكُمْ لأَنَّ تَمِيمًا الدَّارِيَّ كَانَ رَجُلاً نَصْرَانِيًّا فَجَاءَ فَبَايَعَ وَأَسْلَمَ وَحَدَّثَنِي حَدِيثًا وَافَقَ الَّذِي كُنْتُ أُحَدِّثُكُمْ عَنْ مَسِيحِ الدَّجَّالِ حَدَّثَنِي أَنَّهُ رَكِبَ فِي سَفِينَةٍ بَحْرِيَّةٍ مَعَ ثَلاَثِينَ رَجُلاً مِنْ لَخْمٍ وَجُذَامَ فَلَعِبَ بِهِمُ الْمَوْجُ شَهْرًا فِي الْبَحْرِ ثُمَّ أَرْفَئُوا إِلَى جَزِيرَةٍ فِي الْبَحْرِ حَتَّى مَغْرِبِ الشَّمْسِ فَجَلَسُوا فِي أَقْرُبِ السَّفِينَةِ فَدَخَلُوا الْجَزِيرَةَ فَلَقِيَتْهُمْ دَابَّةٌ أَهْلَبُ كَثِيرُ الشَّعَرِ لاَ يَدْرُونَ مَا قُبُلُهُ مِنْ دُبُرِهِ مِنْ كَثْرَةِ الشَّعَرِ فَقَالُوا وَيْلَكِ مَا أَنْتِ فَقَالَتْ أَنَا الْجَسَّاسَةُ . قَالُوا وَمَا الْجَسَّاسَةُ قَالَتْ أَيُّهَا الْقَوْمُ انْطَلِقُوا إِلَى هَذَا الرَّجُلِ فِي الدَّيْرِ فَإِنَّهُ إِلَى خَبَرِكُمْ بِالأَشْوَاقِ . قَالَ لَمَّا سَمَّتْ لَنَا رَجُلاً فَرِقْنَا مِنْهَا أَنْ تَكُونَ شَيْطَانَةً - قَالَ - فَانْطَلَقْنَا سِرَاعًا حَتَّى دَخَلْنَا الدَّيْرَ فَإِذَا فِيهِ أَعْظَمُ إِنْسَانٍ رَأَيْنَاهُ قَطُّ خَلْقًا وَأَشَدُّهُ وِثَاقًا مَجْمُوعَةٌ يَدَاهُ إِلَى عُنُقِهِ مَا بَيْنَ رُكْبَتَيْهِ إِلَى كَعْبَيْهِ بِالْحَدِيدِ قُلْنَا وَيْلَكَ مَا أَنْتَ قَالَ قَدْ قَدَرْتُمْ عَلَى خَبَرِي فَأَخْبِرُونِي مَا أَنْتُمْ قَالُوا نَحْنُ أُنَاسٌ مِنَ الْعَرَبِ رَكِبْنَا فِي سَفِينَةٍ بَحْرِيَّةٍ فَصَادَفْنَا الْبَحْرَ حِينَ اغْتَلَمَ فَلَعِبَ بِنَا الْمَوْجُ شَهْرًا ثُمَّ أَرْفَأْنَا إِلَى جَزِيرَتِكَ هَذِهِ فَجَلَسْنَا فِي أَقْرُبِهَا فَدَخَلْنَا الْجَزِيرَةَ فَلَقِيَتْنَا دَابَّةٌ أَهْلَبُ كَثِيرُ الشَّعَرِ لاَ يُدْرَى مَا قُبُلُهُ مِنْ دُبُرِهِ مِنْ كَثْرَةِ الشَّعَرِ فَقُلْنَا وَيْلَكِ مَا أَنْتِ فَقَالَتْ أَنَا الْجَسَّاسَةُ . قُلْنَا وَمَا الْجَسَّاسَةُ قَالَتِ اعْمِدُوا إِلَى هَذَا الرَّجُلِ فِي الدَّيْرِ فَإِنَّهُ إِلَى خَبَرِكُمْ بِالأَشْوَاقِ فَأَقْبَلْنَا إِلَيْكَ سِرَاعًا وَفَزِعْنَا مِنْهَا وَلَمْ نَأْمَنْ أَنْ تَكُونَ شَيْطَانَةً فَقَالَ أَخْبِرُونِي عَنْ نَخْلِ بَيْسَانَ قُلْنَا عَنْ أَىِّ شَأْنِهَا تَسْتَخْبِرُ قَالَ أَسْأَلُكُمْ عَنْ نَخْلِهَا هَلْ يُثْمِرُ قُلْنَا لَهُ نَعَمْ . قَالَ أَمَا إِنَّهُ يُوشِكُ أَنْ لاَ تُثْمِرَ قَالَ أَخْبِرُونِي عَنْ بُحَيْرَةِ الطَّبَرِيَّةِ . قُلْنَا عَنْ أَىِّ شَأْنِهَا تَسْتَخْبِرُ قَالَ هَلْ فِيهَا مَاءٌ قَالُوا هِيَ كَثِيرَةُ الْمَاءِ . قَالَ أَمَا إِنَّ مَاءَهَا يُوشِكُ أَنْ يَذْهَبَ . قَالَ أَخْبِرُونِي عَنْ عَيْنِ زُغَرَ . قَالُوا عَنْ أَىِّ شَأْنِهَا تَسْتَخْبِرُ قَالَ هَلْ فِي الْعَيْنِ مَاءٌ وَهَلْ يَزْرَعُ أَهْلُهَا بِمَاءِ الْعَيْنِ قُلْنَا لَهُ نَعَمْ هِيَ كَثِيرَةُ الْمَاءِ وَأَهْلُهَا يَزْرَعُونَ مِنْ مَائِهَا . قَالَ أَخْبِرُونِي عَنْ نَبِيِّ الأُمِّيِّينَ مَا فَعَلَ قَالُوا قَدْ خَرَجَ مِنْ مَكَّةَ وَنَزَلَ يَثْرِبَ . قَالَ أَقَاتَلَهُ الْعَرَبُ قُلْنَا نَعَمْ . قَالَ كَيْفَ صَنَعَ بِهِمْ فَأَخْبَرْنَاهُ أَنَّهُ قَدْ ظَهَرَ عَلَى مَنْ يَلِيهِ مِنَ الْعَرَبِ وَأَطَاعُوهُ قَالَ لَهُمْ قَدْ كَانَ ذَلِكَ قُلْنَا نَعَمْ . قَالَ أَمَا إِنَّ ذَاكَ خَيْرٌ لَهُمْ أَنْ يُطِيعُوهُ وَإِنِّي مُخْبِرُكُمْ عَنِّي إِنِّي أَنَا الْمَسِيحُ وَإِنِّي أُوشِكُ أَنْ يُؤْذَنَ لِي فِي الْخُرُوجِ فَأَخْرُجَ فَأَسِيرَ فِي الأَرْضِ فَلاَ أَدَعَ قَرْيَةً إِلاَّ هَبَطْتُهَا فِي أَرْبَعِينَ لَيْلَةً غَيْرَ مَكَّةَ وَطَيْبَةَ فَهُمَا مُحَرَّمَتَانِ عَلَىَّ كِلْتَاهُمَا كُلَّمَا أَرَدْتُ أَنْ أَدْخُلَ وَاحِدَةً أَوْ وَاحِدًا مِنْهُمَا اسْتَقْبَلَنِي مَلَكٌ بِيَدِهِ السَّيْفُ صَلْتًا يَصُدُّنِي عَنْهَا وَإِنَّ عَلَى كُلِّ نَقْبٍ مِنْهَا مَلاَئِكَةً يَحْرُسُونَهَا قَالَتْ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَطَعَنَ بِمِخْصَرَتِهِ فِي الْمِنْبَرِ " هَذِهِ طَيْبَةُ هَذِهِ طَيْبَةُ هَذِهِ طَيْبَةُ " . يَعْنِي الْمَدِينَةَ " أَلاَ هَلْ كُنْتُ حَدَّثْتُكُمْ ذَلِكَ " . فَقَالَ النَّاسُ نَعَمْ " فَإِنَّهُ أَعْجَبَنِي حَدِيثُ تَمِيمٍ أَنَّهُ وَافَقَ الَّذِي كُنْتُ أُحَدِّثُكُمْ عَنْهُ وَعَنِ الْمَدِينَةِ وَمَكَّةَ أَلاَ إِنَّهُ فِي بَحْرِ الشَّامِ أَوْ بَحْرِ الْيَمَنِ لاَ بَلْ مِنْ قِبَلِ الْمَشْرِقِ ما هُوَ مِنْ قِبَلِ الْمَشْرِقِ مَا هُوَ مِنْ قِبَلِ الْمَشْرِقِ مَا هُوَ " . وَأَوْمَأَ بِيَدِهِ إِلَى الْمَشْرِقِ . قَالَتْ فَحَفِظْتُ هَذَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم .
Amir ibn Sharahil Sha'bi Sha'b Hamdan berichtete, dass er Fatima, die Tochter von Qais und Schwester von ad-Dahhak ibn Qais, fragte. Sie war die erste der ausgewanderten Frauen: „Erzähle mir einen Hadith, den du direkt vom Gesandten Allahs (ﷺ) gehört hast, ohne dass es eine zusätzliche Verbindung zwischen ihnen gibt.“ Sie antwortete: „Gut, wenn du möchtest, bin ich dazu bereit.“ Er sagte zu ihr: „Nun, tu es und erzähle es mir.“ Sie sagte: „Ich heiratete den Sohn von Mughira. Er war damals ein auserwählter junger Mann der Quraisch, fiel aber im ersten Dschihad an der Seite des Gesandten Allahs (ﷺ) als Märtyrer. Als ich Witwe wurde, schickte mir Abd ar-Rahman ibn Auf, einer der Gefährten des Gesandten Allahs (ﷺ), einen Heiratsantrag.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) sandte mir auch eine solche Botschaft für seinen freigelassenen Sklaven Usama ibn Zaid. Mir wurde überliefert, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) (über Usama) gesagt hatte: „Wer mich liebt, soll auch Usama lieben.“ Als der Gesandte Allahs (ﷺ) mit mir (über diese Angelegenheit) sprach, sagte ich: „Meine Angelegenheiten liegen in deiner Hand. Du kannst mich verheiraten, wen du willst.“ Er sagte: „Du solltest besser jetzt in das Haus von Umm Scharik ziehen.“ Umm Scharik war eine reiche Frau aus dem Volk der Ansar. Sie spendete großzügig für Allahs Sache und bewirtete Gäste sehr gastfreundlich. Ich sagte: „Gut, ich werde tun, was du willst.“ Er sagte: „Tu das nicht, denn Umm Scharik ist eine Frau, die sehr oft Besuch empfängt, und ich mag es nicht, wenn dein Kopf unbedeckt ist oder das Tuch von deinen Beinen entfernt wird und Fremde dies sehen könnten, was du verabscheust. Du solltest besser in das Haus deines Cousins Abdullah ibn Amr ibn … ziehen.“ Umm Maktum gehörte zum Stamm der Bani Fihr, einem Zweig der Quraisch, und war somit auch Fatimas Angehöriger. Ich ging also in dieses Haus, und als meine Wartezeit vorüber war, hörte ich die Stimme eines Ausrufers, der verkündete, dass das Gebet in der Moschee stattfinden würde, wo das Gemeinschaftsgebet abgehalten wird. Ich machte mich auf den Weg dorthin und betete zusammen mit dem Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm). Ich stand in der Reihe der Frauen, die sich in der Nähe der Männerreihe befand. Als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sein Gebet beendet hatte, setzte er sich lächelnd auf die Kanzel und sagte: „Jeder Gläubige soll an seinem Platz sitzen bleiben.“ Dann fragte er: „Wisst ihr, warum ich euch gebeten habe, euch zu versammeln?“ Sie antworteten: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.“ Er sagte: „Bei Allah.“ Ich habe euch nicht zur Ermahnung oder Warnung zusammengerufen, sondern weil Tamim Dari, ein Christ, der zum Islam konvertierte, mir etwas über den Dajjal berichtete, was mit meinen Aussagen übereinstimmt. Er erzählte mir, er sei mit dreißig Männern der Stämme Bani Lakhm und Bani Judham auf einem Schiff gesegelt und einen Monat lang von den Wellen des Ozeans hin und her geworfen worden. Dann, bei Sonnenuntergang, trieben sie die Wellen nahe an ein Land im Ozean (eine Insel). Sie stiegen in ein kleines Beiboot und fuhren auf die Insel. Dort lebte ein Tier mit langem, dichtem Fell, sodass sie sein Gesicht nicht von seinem Rücken unterscheiden konnten. Sie riefen: „Wehe dir! Wer bist du?“ Es antwortete: „Ich bin al-Jassasa.“ Sie fragten: „Wer ist al-Jassasa?“ Und es sagte: „O ihr Menschen, geht zu diesem Mann im Kloster, denn er möchte unbedingt etwas über euch erfahren.“ Er (der Erzähler) sagte: Als es uns einen Namen nannte, fürchteten wir uns, es könnte ein Teufel sein. Wir eilten weiter, bis wir zu jenem Kloster kamen und dort einen kräftig gebauten Mann vorfanden, dessen Hände an den Hals gefesselt waren und dessen Beine bis zu den Knöcheln mit eisernen Fesseln verbunden waren. Wir fragten: „Wehe dir, wer bist du?“ Er antwortete: „Ihr werdet es bald erfahren. Aber sagt mir, wer ihr seid.“ Wir sagten: „Wir sind Leute aus Arabien und bestiegen ein Boot. Doch die Wellen des Meeres trieben uns einen Monat lang ab und brachten uns nahe an diese Insel. Wir stiegen in die Beiboote und fuhren auf die Insel. Dort begegnete uns ein Ungeheuer mit üppigem Fell. Wegen des dichten Fells konnte man sein Gesicht nicht von seinem Rücken unterscheiden. Wir fragten: „Wehe dir, wer bist du?“ Es antwortete: „Ich bin al-Jassasa.“ Wir fragten: „Was ist al-Jassasa?“ Und es hieß: Geht zu diesem Mann im Kloster, denn er wartet sehnsüchtig darauf, dass ihr etwas über euch erfahrt. So kamen wir in großer Eile zu euch, aus Furcht, es könnte der Teufel sein. Er (der Gefesselte) sagte: Erzählt mir von den Dattelpalmen von Baisan. Wir fragten: Worüber wollt ihr denn Bescheid wissen? Er sagte: Tragen diese Bäume Früchte oder nicht? Wir sagten: Ja. Daraufhin sagte er: Ich glaube nicht, dass sie Früchte tragen werden. Er sagte: Erzählt mir etwas über den See von Tabariyya. Wir fragten: Was wollt ihr denn darüber wissen? Er sagte: Ist er mit Wasser gefüllt? Sie sagten: Er ist voller Wasser. Daraufhin sagte er: Ich glaube, er wird bald austrocknen. Er sagte weiter: Erzählt mir etwas über die Quelle von Zughar. Sie fragten: Was wollt ihr denn darüber wissen? Er (der Gefesselte) sagte: Ist sie mit Wasser gefüllt und bewässert sie das Land? Wir sagten zu ihm: „Ja, es gibt dort reichlich Wasser, und die Einwohner (von Medina) bewässern damit ihr Land.“ Er fragte: „Berichtet mir über den ungebildeten Propheten; was hat er getan?“ Wir antworteten: „Er ist aus Mekka gekommen und hat sich in Yathrib (Medina) niedergelassen.“ Er fragte: „Kämpfen die Araber gegen ihn?“ Wir antworteten: „Ja.“ Er fragte weiter: „Wie ist er mit ihnen umgegangen?“ Wir berichteten ihm, dass er die Bewohner seiner Nachbarschaft besiegt hatte und sie sich ihm unterworfen hatten. Daraufhin fragte er uns: „Ist das wirklich geschehen?“ Wir antworteten: „Ja.“ Er sagte: „Wenn es so ist, ist es besser für sie, ihm zu gehorchen.“ Ich werde euch von mir erzählen. Ich bin der Dajjal und werde bald die Erlaubnis erhalten, das Land zu verlassen. Ich werde also das Land bereisen und keine Stadt verschonen, in der ich nicht vierzig Nächte verweilen werde, außer Mekka und Medina, da diese beiden Orte für mich verboten sind und ich keinen Versuch unternehmen werde, einen von ihnen zu betreten. Ein Engel mit einem Schwert in der Hand wird mir entgegentreten und mir den Weg versperren, und Engel werden jeden Weg dorthin bewachen. Dann schlug der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) mit dem Ende seines Stabes auf die Kanzel und sagte: „Dies deutet auf Taiba hin, also Medina. Habe ich euch nicht schon einmal eine ähnliche Geschichte (über den Dajjal) erzählt?“ Die Leute antworteten: „Ja, und diese von Tamim Dari überlieferte Geschichte gefiel mir, denn sie bestätigt meine Erzählung über ihn (den Dajjal) in Medina und Mekka.“ Siehe, er (Dajjal) ist im syrischen Meer (Mittelmeer) oder im jemenitischen Meer (Arabischen Meer). Nein, im Gegenteil, er ist im Osten, er ist im Osten, er ist im Osten, und er zeigte mit seiner Hand nach Osten. Ich (Fatima bint Qais) sagte: Ich habe diese Überlieferung vom Gesandten Allahs (ﷺ) in meinem Gedächtnis bewahrt.
Sahih Muslim : 194
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ، وَأَبُو كُرَيْبٍ قَالاَ حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، حَدَّثَنَا هِشَامٌ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، فِي قَوْلِهِ { وَإِنْ خِفْتُمْ أَنْ لاَ تُقْسِطُوا فِي الْيَتَامَى} قَالَتْ أُنْزِلَتْ فِي الرَّجُلِ تَكُونُ لَهُ الْيَتِيمَةُ وَهُوَ وَلِيُّهَا وَوَارِثُهَا وَلَهَا مَالٌ وَلَيْسَ لَهَا أَحَدٌ يُخَاصِمُ دُونَهَا فَلاَ يُنْكِحُهَا لِمَالِهَا فَيَضُرُّ بِهَا وَيُسِيءُ صُحْبَتَهَا فَقَالَ { إِنْ خِفْتُمْ أَنْ لاَ تُقْسِطُوا فِي الْيَتَامَى فَانْكِحُوا مَا طَابَ لَكُمْ مِنَ النِّسَاءِ} يَقُولُ مَا أَحْلَلْتُ لَكُمْ وَدَعْ هَذِهِ الَّتِي تَضُرُّ بِهَا .
(Aischa sagte, dass die Worte Allahs: „Wenn ihr befürchtet, gegenüber Waisenmädchen nicht gerecht handeln zu können“, offenbart wurden in Bezug auf einen Mann, der ein Waisenmädchen als Mündel hatte. Er war ihr Vormund und Erbe, und sie besaß Vermögen, doch niemand außer ihr selbst konnte für sie eintreten. Er (ihr Vormund) verheiratete sie aufgrund ihres Vermögens nicht, sondern quälte und misshandelte sie. In Bezug auf sie sagte Allah: „Wenn ihr befürchtet, gegenüber Waisenmädchen nicht gerecht handeln zu können, dann verheiratet mit der Frau eurer Wahl“, d. h. mit derjenigen, die Ich euch erlaubt habe, und lasst diejenige, die ihr quält.
Sahih Muslim : 195
Sahih
حَدَّثَنَا أَبُو كُرَيْبٍ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، أَخْبَرَنَا هِشَامٌ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، فِي قَوْلِهِ { ويَسْتَفْتُونَكَ فِي النِّسَاءِ قُلِ اللَّهُ يُفْتِيكُمْ فِيهِنَّ} الآيَةَ قَالَتْ هِيَ الْيَتِيمَةُ الَّتِي تَكُونُ عِنْدَ الرَّجُلِ لَعَلَّهَا أَنْ تَكُونَ قَدْ شَرِكَتْهُ فِي مَالِهِ حَتَّى فِي الْعَذْقِ فَيَرْغَبُ يَعْنِي أَنْ يَنْكِحَهَا وَيَكْرَهُ أَنْ يُنْكِحَهَا رَجُلاً فَيَشْرَكُهُ فِي مَالِهِ فَيَعْضِلُهَا .
Hisham berichtete, dass Aischa in Bezug auf die Worte Allahs sagte: „Sie fragen dich nach dem religiösen Urteil über die Frauen, sprich: Allah gibt dir das Urteil über sie“ (4.126). Dies beziehe sich auf ein Waisenmädchen, das für einen Mann verantwortlich ist und mit ihm an seinem Besitz (als Erbin), selbst an den Dattelpalmen, Anteil hat. Er zögert, sie einem anderen Mann zur Ehe zu geben, aus Angst, dass er (ihr Ehemann) an seinem Besitz teilhaben und sie so in einem Zustand der Bedürftigkeit halten könnte.
Sunan Abu Dawud : 196
Sahih
حَدَّثَنَا الْقَعْنَبِيُّ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ نُبَيْهِ بْنِ وَهْبٍ، أَخِي بَنِي عَبْدِ الدَّارِ أَنَّ عُمَرَ بْنَ عُبَيْدِ اللَّهِ، أَرْسَلَ إِلَى أَبَانَ بْنِ عُثْمَانَ بْنِ عَفَّانَ يَسْأَلُهُ وَأَبَانُ يَوْمَئِذٍ أَمِيرُ الْحَاجِّ وَهُمَا مُحْرِمَانِ إِنِّي أَرَدْتُ أَنْ أُنْكِحَ طَلْحَةَ بْنَ عُمَرَ ابْنَةَ شَيْبَةَ بْنِ جُبَيْرٍ فَأَرَدْتُ أَنْ تَحْضُرَ ذَلِكَ . فَأَنْكَرَ ذَلِكَ عَلَيْهِ أَبَانُ وَقَالَ إِنِّي سَمِعْتُ أَبِي عُثْمَانَ بْنَ عَفَّانَ يَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" لاَ يَنْكِحُ الْمُحْرِمُ وَلاَ يُنْكَحُ " .
Nubaih bin Wahb, der Bruder von Banu Abd Al Dar, berichtete: „Umar bin Ubaid Allah schickte jemanden zu Aban bin Uthman bin Affan und bat ihn, an der Hochzeitszeremonie teilzunehmen. Aban war damals der Anführer der Pilger, und beide befanden sich im heiligen Zustand (im Ihram-Gewand). Ich möchte die Tochter von Shaibah bin Jubair mit Talhah bin Umar verheiraten. Ich wünsche mir, dass du der Zeremonie beiwohnst.“ Aban lehnte ab und sagte: „Ich hörte meinen Vater Uthman bin Affan eine Überlieferung des Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) überliefern, die besagt, dass ein Pilger im heiligen Zustand (im Ihram-Gewand) weder heiraten noch jemanden verheiraten darf.“
Sunan Abu Dawud : 197
Sahih Maqtu
حَدَّثَنَا ابْنُ بَشَّارٍ، حَدَّثَنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ مَهْدِيٍّ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ إِسْمَاعِيلَ بْنِ أُمَيَّةَ، عَنْ رَجُلٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيَّبِ، قَالَ وَهِمَ ابْنُ عَبَّاسٍ فِي تَزْوِيجِ مَيْمُونَةَ وَهُوَ مُحْرِمٌ .
Sa’id bin Al Musayyib sagte: „Es gibt ein Missverständnis seitens Ibn ‘Abbas bezüglich der Heirat (des Propheten) mit Maimunah während seines heiligen Zustands.“
Sunan Abu Dawud : 198
Sahih
حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ مَسْلَمَةَ الْقَعْنَبِيُّ، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي بَكْرِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عَمْرِو بْنِ حَزْمٍ، عَنْ عَمْرَةَ بِنْتِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّهَا قَالَتْ كَانَ فِيمَا أَنْزَلَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ مِنَ الْقُرْآنِ عَشْرُ رَضَعَاتٍ يُحَرِّمْنَ ثُمَّ نُسِخْنَ بِخَمْسٍ مَعْلُومَاتٍ يُحَرِّمْنَ فَتُوُفِّيَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَهُنَّ مِمَّا يُقْرَأُ مِنَ الْقُرْآنِ .
Aischa sagte: „In dem, was im Koran herabgesandt wurde, erklärten zehn Gründe die Ehe für unzulässig, aber diese wurden durch fünf bekannte Gründe aufgehoben, und als der Prophet (ﷺ) starb, gehörten diese Worte zu dem, was im Koran rezitiert wurde.“
Sunan Abu Dawud : 199
Sahih
حَدَّثَنَا مُسَدَّدُ بْنُ مُسَرْهَدٍ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ، عَنْ أَيُّوبَ، عَنِ ابْنِ أَبِي مُلَيْكَةَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ، - رضى الله عنها - قَالَتْ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم
" لاَ تُحَرِّمُ الْمَصَّةُ وَلاَ الْمَصَّتَانِ " .
Aischa berichtete: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Ein oder zwei Saugversuche machen die Ehe nicht unzulässig.‘“
Sunan Abu Dawud : 200
Sahih
حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ صَالِحٍ، حَدَّثَنَا عَنْبَسَةُ، أَخْبَرَنِي يُونُسُ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَخْبَرَنِي قَبِيصَةُ بْنُ ذُؤَيْبٍ، أَنَّهُ سَمِعَ أَبَا هُرَيْرَةَ، يَقُولُ نَهَى رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنْ يُجْمَعَ بَيْنَ الْمَرْأَةِ وَخَالَتِهَا وَبَيْنَ الْمَرْأَةِ وَعَمَّتِهَا .
Abu Hurairah sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) verbot, dass eine Frau und ihre Tante mütterlicherseits und eine Frau und ihre Tante väterlicherseits (denselben Mann) verheiratet werden.“