Kapitel 12
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01
Mischkat Al-Masabih # 12/3041
عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ عَنِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «أَنَا أَوْلَى بِالْمُؤْمِنِينَ مِنْ أَنْفُسِهِمْ فَمَنْ مَاتَ وَعَلَيْهِ دَيْنٌ وَلَمْ يَتْرُكْ وَفَاءً فَعَلَيَّ قَضَاؤُهُ. وَمَنْ تَرَكَ مَالًا فَلِوَرَثَتِهِ» . وَفِي رِوَايَة: «من ترك دينا أَو ضيَاعًا فَلْيَأْتِنِي فَأَنَا مَوْلَاهُ» . وَفِي رِوَايَةٍ: «مَنْ تَرَكَ مَالًا فَلِوَرَثَتِهِ وَمَنْ تَرَكَ كَلًّا فَإِلَيْنَا»
Auf die Autorität von Abu Hurairah, auf die Autorität des Propheten, Gottes Gebete und Friede seien auf ihm, sagte er: „Ich habe mehr Recht auf die Gläubigen als auf sie selbst. Wer also wegen einer Schuld stirbt und keine Rückzahlung hinterlässt ... Also muss ich sie wiedergutmachen. Und wer Reichtum hinterlässt, der gehört seinen Erben.“ Und in einer Erzählung: „Wer eine Schuld oder einen Verlust hinterlässt, der komme zu mir, denn ich bin sein Herr.“ Und in einer Erzählung:
02
Mischkat Al-Masabih # 12/3042
وَعَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «أَلْحِقُوا الْفَرَائِضَ بِأَهْلِهَا فَمَا بَقِيَ فَهُوَ لِأَوْلَى رَجُلٍ ذكر»
Auf die Autorität von Ibn Abbas hin sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Übertrage die Pflichten denen, die sie verdienen, und was übrig bleibt, geht an den würdigsten Mann.“
03
Mischkat Al-Masabih # 12/3043
وَعَنْ أُسَامَةَ بْنِ زَيْدٍ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «لَا يَرِثُ الْمُسْلِمُ الْكَافِرَ وَلَا الْكَافِرُ الْمُسْلِمَ»
Unter Berufung auf Osama bin Zaid sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Ein Muslim erbt nicht von einem Ungläubigen, noch erbt ein Ungläubiger von einem Muslim.“
04
Mischkat Al-Masabih # 12/3044
وَعَنْ أَنَسٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ عَنِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «مَوْلَى الْقَوْمِ مِنْ أَنْفُسِهِمْ» . رَوَاهُ البُخَارِيّ
Mit der Autorität von Anas, möge Gott mit ihm zufrieden sein, mit der Autorität des Propheten, Gottes Gebete und Friede seien mit ihm, sagte er: „Er ist der Herr der Menschen über sich selbst.“ Überliefert von Al-Bukhari
05
Mischkat Al-Masabih # 12/3045
وَعَنْهُ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «ابْنُ أُخْتِ الْقَوْمِ مِنْهُم».
Auf seine Autorität hin sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Der Neffe eines der Leute.“
06
Mischkat Al-Masabih # 12/3047
عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «لَا يَتَوَارَثُ أَهْلُ مِلَّتَيْنِ شَتَّى» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ وَابْن مَاجَه
وَرَوَاهُ التِّرْمِذِيّ عَن جَابر
وَرَوَاهُ التِّرْمِذِيّ عَن جَابر
Unter Berufung auf Abdullah bin Amr sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Menschen zweier verschiedener Sekten erben kein Erbe.“ Überliefert von Abu Dawud und Ibn Majah
Es wurde von Al-Tirmidhi im Auftrag von Jabir überliefert
07
Mischkat Al-Masabih # 12/3048
وَعَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «الْقَاتِلُ لَا يَرِثُ» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيّ وَابْن مَاجَه
Unter Berufung auf Abu Hurairah sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Der Mörder erbt nicht.“ Überliefert von Al-Tirmidhi und Ibn Majah
08
Mischkat Al-Masabih # 12/3049
وَعَنْ بُرَيْدَةَ: أَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ جَعَلَ لِلْجَدَّةِ السُّدُسَ إِذَا لَمْ تَكُنْ دونهَا أم. رَوَاهُ أَبُو دَاوُد
Aus der Autorität von Buraidah: Der Prophet, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, gewährte der Großmutter ein Sechstel, wenn es außer ihr keine Mutter gab. Erzählt von Abu Dawood
09
Mischkat Al-Masabih # 12/3050
وَعَنْ جَابِرٍ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «إِذَا اسْتَهَلَّ الصَّبِيُّ صُلِّيَ عَلَيْهِ وَورث» . رَوَاهُ ابْن مَاجَه والدارمي
Mit der Autorität von Jabir sagte er: Der Gesandte Gottes, Gottes Gebete und Friede seien mit ihm, sagte: „Wenn ein Junge initiiert, sollte das Totengebet für ihn und seine Erben gebetet werden.“ Überliefert von Ibn Majah und Al-Darimi
10
Mischkat Al-Masabih # 12/3051
وَعَنْ كَثِيرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «مَوْلَى الْقَوْمِ مِنْهُمْ وَحَلِيفُ الْقَوْمِ مِنْهُمْ وَابْنُ أُخْتِ الْقَوْمِ مِنْهُمْ» . رَوَاهُ الدَّارمِيّ
Auf die Autorität von Kathir ibn Abdullah, auf die Autorität seines Vaters, auf die Autorität seines Großvaters sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Der Herr des Volkes unter ihnen und der Verbündete des Volkes.“ Einer von ihnen und der Neffe des Volkes von einem von ihnen.“ Erzählt von Al-Darimi
11
Mischkat Al-Masabih # 12/3052
وَعَن الْمِقْدَام قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «أَنَا أَوْلَى بِكُلِّ مُؤْمِنٍ مِنْ نَفْسِهِ فَمَنْ تَرَكَ دَيْنًا أَوْ ضَيْعَةً فَإِلَيْنَا وَمَنْ تَرَكَ مَالًا فَلِوَرَثَتِهِ وَأَنَا مَوْلَى مَنْ لَا مَوْلَى لَهُ أَرِثُ مَالَهُ وَأَفُكُّ عَانَهُ وَالْخَالُ وَارِثُ مَنْ لَا وَارِثَ لَهُ يَرِثُ مَالَهُ وَيَفُكُّ عَانَهُ» . وَفِي رِوَايَةٍ: «وَأَنَا وَارِثُ مَنْ لَا وَارِثَ لَهُ أَعْقِلُ عَنْهُ وَأَرِثُهُ وَالْخَالُ وَارِثُ مَنْ لَا وَارِثَ لَهُ يَعْقِلُ عَنْهُ ويرثه» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُد
Mit der Autorität von Al-Miqdam sagte er: Der Gesandte Gottes, Gottes Gebete und Friede seien auf ihm, sagte: „Ich habe mehr Recht über jeden Gläubigen als über ihn selbst. Wer also Schulden oder Eigentum zurücklässt, der kommt zu uns.“ Und wer Reichtum hinterlässt, der ist sein Erbe, und ich bin der Vormund dessen, der keinen Vormund hat. Ich erbe seinen Reichtum und leiste Wiedergutmachung für ihn, und der Onkel mütterlicherseits ist der Erbe. Wer keinen Erben hat, erbt. seinen Reichtum und erlöse seine Last.“ Und in einer Erzählung: „Ich bin der Erbe dessen, der keinen Erben hat. Ich erbe von ihm und erbe von ihm, und der Onkel mütterlicherseits ist der Erbe von jemandem, der keinen Erben hat. Er erbt von ihm und erbt von ihm.“ Erzählt von Abu Dawood
12
Mischkat Al-Masabih # 12/3053
وَعَن وائلة بْنِ الْأَسْقَعِ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «تَحُوزُ الْمَرْأَةُ ثَلَاثَ مَوَارِيثَ عَتِيقَهَا وَلَقِيطَهَا وَوَلَدَهَا الَّذِي لَاعَنَتْ عَنْهُ» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيّ وَأَبُو دَاوُد وَابْن مَاجَه
Auf die Autorität von Wa’ila bin Al-Asqa‘ hin sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Eine Frau besitzt drei Erbschaften: ihren befreiten Mann, ihr Findelkind und ihr Kind, das sie verfluchte.“ Überliefert von Al-Tirmidhi, Abu Dawud und Ibn Majah
13
Mischkat Al-Masabih # 12/3054
وَعَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِ: أَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «أَيُّمَا رَجُلٍ عَاهَرَ بِحُرَّةٍ أَوْ أَمَةٍ فَالْوَلَد ولد زنى لَا يَرث وَلَا يُورث» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيّ
Auf die Autorität von Amr bin Shuaib, auf die Autorität seines Vaters, auf die Autorität seines Großvaters: Der Prophet, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Jeder Mann, der Ehebruch mit einer freien Frau oder einer Sklavin begeht, dessen Kind ist das Kind des Ehebruchs, nicht er erbt oder erbt nicht.“ Erzählt von Al-Tirmidhi
14
Mischkat Al-Masabih # 12/3055
وَعَنْ عَائِشَةَ: أَنَّ مَوْلًى لِرَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مَاتَ وَتَرَكَ شَيْئًا وَلَمْ يَدَعْ حَمِيمًا وَلَا وَلَدًا فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «أَعْطُوا مِيرَاثَهُ رَجُلًا مِنْ أَهْلِ قَرْيَتِهِ» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ وَالتِّرْمِذِيُّ
Aus der Autorität von Aisha: Ein Diener des Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, starb und hinterließ nichts, aber er hinterließ weder einen Intimpartner noch ein Kind. Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Er sagte: „Gebt sein Erbe einem Mann aus seinem Dorf.“ Erzählt von Abu Dawood und Al-Tirmidhi
15
Mischkat Al-Masabih # 12/3056
وَعَنْ بُرَيْدَةَ قَالَ: مَاتَ رَجُلٌ مِنْ خُزَاعَةَ فَأُتِيَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ بِمِيرَاثِهِ فَقَالَ: «الْتَمِسُوا لَهُ وَارِثًا أَوْ ذَا رَحِمٍ» فَلَمْ يَجِدُوا لَهُ وَارِثًا وَلَا ذَا رَحِمٍ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «أعْطوا الْكُبْرَ مِنْ خُزَاعَةَ» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ وَفِي رِوَايَةٍ لَهُ: قَالَ: «انْظُرُوا أَكْبَرَ رَجُلٍ مِنْ خُزَاعَة»
Auf die Autorität von Buraydah hin sagte er: „Ein Mann aus Khuza’a starb, und sein Erbe wurde dem Propheten übergeben, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, und er sagte: „Suchen Sie für ihn einen Erben oder einen Verwandten.“ Er tat es nicht. Sie fanden für ihn einen Erben und keinen Verwandten. Dann sagte der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken: „Gebt dem Ältesten von Khuza’ah.“ Überliefert von Abu Dawud In seiner Überlieferung sagte er: „Schau dir einen Mann an, der älter als Khuza’ah ist.“
16
Mischkat Al-Masabih # 12/3057
وَعَنْ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ: إِنَّكُمْ تقرؤون هَذِهِ الْآيَةَ: (مِنْ بَعْدِ وَصِيَّةٍ تُوصُونَ بِهَا أَو دين)
وَإِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَضَى بِالدّينِ قبل الْوَصِيَّةِ وَأَنَّ أَعْيَانَ بَنِي الْأُمِّ يَتَوَارَثُونَ دُونَ بَنِي الْعَلَّاتِ الرَّجُلُ يَرِثُ أَخَاهُ لِأَبِيهِ وَأُمِّهِ دُونَ أَخِيهِ لِأَبِيهِ ". رَوَاهُ التِّرْمِذِيُّ وَابْنُ مَاجَهْ وَفِي رِوَايَةِ الدَّارِمِيِّ: قَالَ: «الْإِخْوَةُ مِنَ الْأُمِّ يَتَوَارَثُونَ دُونَ بَنِي الْعَلَّاتِ. . .» إِلَى آخِره
وَإِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَضَى بِالدّينِ قبل الْوَصِيَّةِ وَأَنَّ أَعْيَانَ بَنِي الْأُمِّ يَتَوَارَثُونَ دُونَ بَنِي الْعَلَّاتِ الرَّجُلُ يَرِثُ أَخَاهُ لِأَبِيهِ وَأُمِّهِ دُونَ أَخِيهِ لِأَبِيهِ ". رَوَاهُ التِّرْمِذِيُّ وَابْنُ مَاجَهْ وَفِي رِوَايَةِ الدَّارِمِيِّ: قَالَ: «الْإِخْوَةُ مِنَ الْأُمِّ يَتَوَارَثُونَ دُونَ بَنِي الْعَلَّاتِ. . .» إِلَى آخِره
Anstelle seines Bruders zu seinem Vater.“ Überliefert von Al-Tirmidhi und Ibn Majah und in Al-Darimis Überlieferung: Er sagte: „Brüder mütterlicherseits erben das Erbe ohne die Nachkommen der Clans.“ . usw
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Mischkat Al-Masabih # 12/3058
وَعَنْ جَابِرٍ قَالَ: جَاءَتِ امْرَأَةُ سَعْدِ بْنِ الرَّبِيعِ بِابْنَتَيْهَا مِنْ سَعْدِ بْنِ الرَّبِيعِ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَتْ: يَا رَسُولَ اللَّهِ هَاتَانِ ابْنَتَا سَعْدِ بْنِ الرَّبِيعِ قُتِلَ أَبُوهُمَا مَعَكَ يَوْمَ أُحُدٍ شَهِيدًا وَإِنَّ عَمَّهُمَا أَخَذَ مَالَهُمَا وَلَمْ يَدَعْ لَهُمَا مَالًا وَلَا تُنْكَحَانِ إِلَّا وَلَهُمَا مَالٌ قَالَ: «يَقْضِي اللَّهُ فِي ذَلِكَ» فَنَزَلَتْ آيَةُ الْمِيرَاثِ فَبَعَثَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِلَى عَمِّهِمَا فَقَالَ: «أَعْطِ لِابْنَتَيْ سَعْدٍ الثُّلُثَيْنِ وَأَعْطِ أُمَّهُمَا الثُّمُنَ وَمَا بَقِيَ فَهُوَ لَكَ» . رَوَاهُ أَحْمَدُ وَالتِّرْمِذِيُّ وَأَبُو دَاوُدَ وَابْنُ مَاجَهْ وَقَالَ التِّرْمِذِيُّ: هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ غريبٌ
Auf die Autorität von Jabir hin sagte er: „Die Frau von Saad bin Al-Rabi‘ brachte ihre beiden Töchter von Saad bin Al-Rabi‘ zum Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden gewähren, und sagte: Oh Gesandter Gottes, das sind die Töchter von Saad ibn al-Rabi‘.“ Ihr Vater wurde mit dir als Märtyrer am Tag von Uhud getötet, und ihr Onkel nahm ihr Geld und ging nicht weg. Sie haben Reichtum, und sie sollten nicht heiraten, es sei denn, sie haben Reichtum. Er sagte: „Gott wird darüber entscheiden.“ Dann wurde der Vers über das Erbe offenbart, und der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, wurde zu ihrem Onkel geschickt und sagte: „Gebt Sa’ds Töchtern zwei Drittel und ein Achtel ihrer Mutter, und was übrig bleibt, gehört euch.“ Überliefert von Ahmed Al-Tirmidhi, Abu Dawud und Ibn Majah, und Al-Tirmidhi sagte: „Dies ist ein Hasan-Ghareeb-Hadith.“
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Mischkat Al-Masabih # 12/3059
وَعَنْ هُزَيْلِ بْنِ شُرَحْبِيلَ قَالَ: سُئِلَ أَبُو مُوسَى عَنِ ابْنَةٍ وَبِنْتِ ابْنٍ وَأُخْتٍ فَقَالَ: للْبِنْت النّصْف وَللْأُخْت النّصْف وائت ابْنَ مَسْعُودٍ فَسَيُتَابِعُنِي فَسُئِلَ ابْنُ مَسْعُودٍ وَأُخْبِرَ بقول أبي مُوسَى فَقَالَ: لقد ضللت إِذن وَمَا أَنَا مِنَ الْمُهْتَدِينَ أَقْضِي فِيهَا بِمَا قَضَى النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «لِلْبِنْتِ النِّصْفُ وَلِابْنَةِ الِابْنِ السُّدُسُ تَكْمِلَةَ الثُّلُثَيْنِ وَمَا بَقِيَ فَلِلْأُخْتِ» فَأَتَيْنَا أَبَا مُوسَى فَأَخْبَرْنَاهُ بِقَوْلِ ابْنِ مَسْعُودٍ فَقَالَ: لَا تَسْأَلُونِي مَا دَامَ هَذَا الحبر فِيكُم. رَوَاهُ البُخَارِيّ
Möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken: „Die Tochter bekommt die Hälfte, und die Tochter des Sohnes bekommt ein Sechstel, um die zwei Drittel zu vervollständigen, und was übrig bleibt, geht an die Schwester.“ Also gingen wir zu Abu Musa und informierten ihn. Laut Ibn Masoud sagte er: „Fragen Sie mich nicht, solange dieser Gelehrte unter Ihnen ist.“ Überliefert von Al-Bukhari
19
Mischkat Al-Masabih # 12/3060
وَعَنْ عِمْرَانَ بْنِ حُصَيْنٍ قَالَ: جَاءَ رَجُلٌ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ: إِن ابْنِي مَاتَ فَمَا لِي مِنْ مِيرَاثِهِ؟ قَالَ: «لَكَ السُّدُسُ» فَلَمَّا وَلَّى دَعَاهُ قَالَ: «لَكَ سُدُسٌ آخَرُ» فَلَمَّا وَلَّى دَعَاهُ قَالَ: «إِنَّ السُّدُسَ الْآخَرَ طُعْمَةٌ» . رَوَاهُ أَحْمَدُ وَالتِّرْمِذِيُّ وَأَبُو دَاوُدَ وَقَالَ التِّرْمِذِيُّ: هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ
Auf die Autorität von Imran bin Husayn hin sagte er: „Ein Mann kam zum Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, und sagte: Wenn mein Sohn starb, was habe ich dann von seinem Erbe?“ Er sagte: „Du hast ein Sechstel.“ Als er fertig war, rief er ihn an. Er sagte: „Du hast noch ein Sechstel.“ Als er ging, rief er ihn an und sagte: „Das andere Sechstel ist ein Stück Essen.“ Überliefert von Ahmad und Al-Tirmidhi Abu Dawud und Al-Tirmidhi sagten: Dies ist ein hasanischer und authentischer Hadith.
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Mischkat Al-Masabih # 12/3061
وَعَنْ قَبِيصَةَ بْنِ ذُؤَيْبٍ قَالَ: جَاءَتِ الْجَدَّةُ إِلَى أَبِي بَكْرٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا فَقَالَ لَهَا: مَا لَكِ فِي كِتَابِ اللَّهِ شَيْءٌ وَمَا لَكِ فِي سُنَّةِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ شَيْءٌ فَارْجِعِي حَتَّى أَسْأَلَ النَّاسَ فَسَأَلَ فَقَالَ الْمُغِيرَةُ بْنُ شُعْبَةَ: حَضَرْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَعْطَاهَا السُّدُسَ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ رَضِيَ الله عَنهُ هَل مَعَك غَيره؟ فَقَالَ مُحَمَّدُ بْنُ مَسْلَمَةَ مِثْلَ مَا قَالَ الْمُغيرَة فأنفذه لَهَا أَبُو بَكْرٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ثُمَّ جَاءَتِ الْجدّة الْأُخْرَى إِلَى عُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا فَقَالَ: هُوَ ذَلِك السُّدس فَإِن اجْتمعَا فَهُوَ بَيْنَكُمَا وَأَيَّتُكُمَا خَلَتْ بِهِ فَهُوَ لَهَا. رَوَاهُ مَالِكٌ وَأَحْمَدُ وَالتِّرْمِذِيُّ وَأَبُو دَاوُدَ وَالدَّارِمِيُّ وَابْن مَاجَه
Ich war mit dem Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, anwesend, und er gab ihr ein Sechstel. Abu Bakr, möge Gott mit ihm zufrieden sein, sagte: Hast du sonst noch jemanden? Dann sagte Muhammad bin Maslamah dasselbe, was Al-Mughirah gesagt hatte, und Abu Bakr, möge Gott mit ihm zufrieden sein, tat es für sie. Dann kam die andere Großmutter zu Omar, möge Gott mit ihm zufrieden sein. Sie fragte ihn nach ihrem Erbe, und er sagte: „Es ist das Sechste. Wenn sie also zusammenkommen, liegt es zwischen euch, und wer von euch allein damit ist, dem gehört es.“ Erzählt von Malik, Ahmad, Al-Tirmidhi, Abu Dawud, Al-Darimi und Ibn Majah
21
Mischkat Al-Masabih # 12/3062
وَعَنِ ابْنِ مَسْعُودٍ قَالَ فِي الْجَدَّةِ مَعَ ابْنِهَا: أَنَّهَا أَوَّلُ جَدَّةٍ أَطْعَمَهَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ سُدُسًا مَعَ ابْنِهَا وَابْنُهَا حَيٌّ. رَوَاهُ التِّرْمِذِيُّ وَالدَّارِمِيُّ وَالتِّرْمِذِيُّ ضَعَّفَهُ
Auf die Autorität von Ibn Masoud hin sagte er über die Großmutter mit ihrem Sohn: Sie war die erste Großmutter, die der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, mit ihrem Sohn ein Sechstel der Nahrung fütterte. Und ihr Sohn lebt. Es wurde von Al-Tirmidhi und Al-Darimi überliefert und Al-Tirmidhi erklärte es für schwach.
22
Mischkat Al-Masabih # 12/3063
وَعَنِ الضَّحَّاكِ بْنِ سُفْيَانَ: أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ كَتَبَ إِلَيْهِ: «أَنْ ورث امْرَأَة أَشْيَم الضبابِي مِنْ دِيَةِ زَوْجِهَا» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيُّ وَأَبُو دَاوُدَ وَقَالَ التِّرْمِذِيُّ: هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيح
Auf die Autorität von Al-Dahhak bin Sufyan: Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, schrieb ihm: „Die Frau von Ashim Al-Dhabi hat vom Blutgeld ihres Mannes geerbt.“ Es wurde von Al-Tirmidhi und Abu Dawud überliefert, und Al-Tirmidhi sagte: „Dies ist ein hasanischer und authentischer Hadith.“
23
Mischkat Al-Masabih # 12/3064
وَعَنْ تَمِيمٍ الدَّارِيِّ قَالَ: سَأَلَتْ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: مَا السُّنَةُ فِي الرَّجُلِ مِنْ أَهْلِ الشِّرْكِ يُسْلِمُ عَلَى يَدَيْ رَجُلٍ مِنَ الْمُسْلِمِينَ؟ فَقَالَ: «هُوَ أَوْلَى النَّاسِ بِمَحْيَاهُ وَمَمَاتِهِ» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيُّ وَابْنُ مَاجَهْ وَالدَّارِمِيُّ
Auf die Autorität von Tamim al-Dari hin sagte er: „Ich fragte den Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken: Was ist die Sunna bezüglich eines Mannes unter den Polytheisten, der einen Mann unter den Muslimen begrüßt?“ Er sagte: „Er hat es in seinem Leben und Sterben am meisten verdient.“ Überliefert von Al-Tirmidhi, Ibn Majah und Al-Darimi
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Mischkat Al-Masabih # 12/3065
وَعَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ: أَنَّ رَجُلًا مَاتَ وَلَمْ يَدَعْ وَارِثًا إِلَّا غُلَامًا كَانَ أَعْتَقَهُ فَقَالَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «هَلْ لَهُ أَحَدٌ؟» قَالُوا: لَا إِلَّا غُلَامٌ لَهُ كَانَ أَعْتَقَهُ فَجَعَلَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مِيرَاثَهُ لَهُ. رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ وَالتِّرْمِذِيُّ وَابْنُ مَاجَه
Nach Aussage von Ibn Abbas: Ein Mann starb und hinterließ keinen Erben außer einem Jungen, den er befreit hatte. Der Prophet, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Hat er jemanden?“ Sie sagten: Nein, außer einem seiner Jungen, den er befreit hatte, und der Prophet, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, übertrug ihm sein Erbe. Überliefert von Abu Dawud, Al-Tirmidhi und Ibn Majah
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Mischkat Al-Masabih # 12/3066
وَعَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِ أَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «يَرِثُ الْوَلَاءَ مَنْ يَرِثُ الْمَالَ» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيُّ وَقَالَ: هَذَا حَدِيثٌ إِسْنَادُهُ لَيْسَ بِالْقَوِيِّ
Auf die Autorität von Amr bin Shuaib, auf die Autorität seines Vaters, auf die Autorität seines Großvaters, dass der Prophet, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Loyalität wird von dem geerbt, der Reichtum erbt.“ Al-Tirmidhi erzählte es und sagte: Dies ist ein Hadith, dessen Überlieferungskette nicht stark ist.
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Mischkat Al-Masabih # 12/3067
عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ: أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «مَا كَانَ مِنْ مِيرَاثٍ قُسِّمَ فِي الْجَاهِلِيَّةِ فَهُوَ عَلَى قِسْمَةِ الْجَاهِلِيَّةِ وَمَا كَانَ مِنْ مِيرَاثٍ أَدْرَكَهُ الْإِسْلَامُ فَهُوَ عَلَى قِسْمَةِ الْإِسْلَامِ» . رَوَاهُ ابْن مَاجَه
Mit der Autorität von Abdullah bin Omar: Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Was auch immer das Erbe in vorislamischen Zeiten aufgeteilt wurde, entspricht dem Anteil der vorislamischen Zeiten.“ Und welches Erbe auch immer der Islam erworben hat, es entspricht dem Anteil des Islam.“ Überliefert von Ibn Majah
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Mischkat Al-Masabih # 12/3068
وَعَنْ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي بَكْرِ بْنِ حَزْمٍ أَنَّهُ سَمِعَ أَبَاهُ كَثِيرًا يَقُولُ: كَانَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ يَقُولُ: عَجَبًا لِلْعَمَّةِ تُورَثُ وَلَا تَرث. رَوَاهُ مَالك
Nach Angaben von Muhammad bin Abi Bakr bin Hazm hörte er seinen Vater viele Male sagen: „Omar bin Al-Khattab pflegte zu sagen: Es ist seltsam, dass eine Tante väterlicherseits erbt, aber nicht erbt.“ Erzählt von Malik
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Mischkat Al-Masabih # 12/3069
وَعَنْ عُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ: تَعَلَّمُوا الْفَرَائِضَ وَزَادَ ابْنُ مَسْعُودٍ: وَالطَّلَاقَ وَالْحَجَّ قَالَا: فَإِنَّهُ من دينكُمْ. رَوَاهُ الدَّارمِيّ
Auf die Autorität von Omar, möge Gott mit ihm zufrieden sein, sagte er: „Lerne die religiösen Pflichten“, und Ibn Masoud fügte hinzu: „Und Scheidung und Haddsch.“ Sie sagten: Denn es ist Teil deiner Religion. Erzählt von Al-Darimi
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Mischkat Al-Masabih # 12/3070
عَنِ ابْنِ عُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «مَا حَقُّ امْرِئٍ مُسْلِمٍ لَهُ شَيْءٌ يُوصَى فِيهِ يَبِيتُ لَيْلَتَيْنِ إِلَّا وَوَصِيَّة مَكْتُوبَة عِنْده»
Auf die Autorität von Ibn Umar, möge Gott mit ihm zufrieden sein, sagte er: Der Gesandte Gottes, Gottes Gebete und Friede seien auf ihm, sagte: „Ein Muslim hat kein Recht darauf, dass ihm etwas hinterlassen wird, damit er zwei Nächte bleiben kann.“ „Es sei denn, es liegt ein Testament mit ihm vor.“
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Mischkat Al-Masabih # 12/3071
وَعَنْ سَعْدِ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ قَالَ: مَرِضْتُ عَامَ الْفَتْحِ مَرَضًا أَشْفَيْتُ عَلَى الْمَوْتِ فَأَتَانِي رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَعُودُنِي فَقُلْتُ: يَا رَسُولَ اللَّهِ: إِنَّ لِي مَالًا كَثِيرًا وَلَيْسَ يَرِثُنِي إِلَّا ابْنَتِي أَفَأُوصِي بِمَالِي كُلِّهِ؟ قَالَ: «لَا» قُلْتُ: فَثُلُثَيْ مَالِي؟ قَالَ: «لَا» قُلْتُ: فَالشَّطْرِ؟ قَالَ: «لَا» قُلْتُ: فَالثُّلُثِ؟ قَالَ: «الثُّلُثُ وَالثُّلُثُ كَثِيرٌ إِنَّكَ إِنْ تَذَرْ وَرَثَتَكَ أَغْنِيَاءَ خَيْرٌ مِنْ أَنْ تَذَرَهُمْ عَالَةً يَتَكَفَّفُونَ النَّاسَ وَإِنَّكَ لَنْ تُنْفِقَ نَفَقَةً تَبْتَغِي بِهَا وَجْهَ اللَّهِ إِلَّا أُجِرْتَ بِهَا حَتَّى اللُّقْمَةَ تَرْفَعُهَا إِلَى فِي امْرَأَتِكَ»
Auf die Autorität von Saad bin Abi Waqqas hin sagte er: „Ich wurde im Jahr der Eroberung krank und wurde vollständig geheilt, also besuchte mich der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, und ich sagte: „O Gesandter Gottes, ich habe viel Vermögen und niemand ist mein Erbe außer meiner Tochter.“ Soll ich mein gesamtes Vermögen vererben? Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: Zwei Drittel meines Geldes? Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: Also die Hälfte? Er sagte: „Nein.“ Ich sagte: Ein Drittel? Er sagte: „Ein Drittel, und ein Drittel ist viel. Wenn Sie Ihre Erben reich hinterlassen, ist es besser, als wenn Sie sie arm und bettelnd hinterlassen, und Sie werden nichts ausgeben.“ Eine Ausgabe, für die Sie das Wohlgefallen Gottes suchen, es sei denn, Sie werden dafür bis zu dem Bissen belohnt, das Sie Ihrer Frau bringen
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Mischkat Al-Masabih # 12/3072
عَن سَعْدِ بْنِ أَبِي وَقَّاصٍ قَالَ: عَادَنِي رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَأَنَا مَرِيضٌ فَقَالَ: «أَوْصَيْتَ؟» قُلْتُ: نَعَمْ قَالَ: «بِكَمْ؟» قُلْتُ: بِمَالِي كُلِّهِ فِي سَبِيلِ اللَّهِ. قَالَ: «فَمَا تَرَكْتَ لِوَلَدِكَ؟» قُلْتُ: هُمْ أَغْنِيَاءُ بِخَيْرٍ. فَقَالَ: «أوص بالعشر» فَمَا زَالَت أُنَاقِصُهُ حَتَّى قَالَ: «أَوْصِ بِالثُّلُثِ وَالثُّلُثُ كَثِيرٌ» . رَوَاهُ التِّرْمِذِيّ
Auf Veranlassung von Saad bin Abi Waqqas sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, besuchte mich, als ich krank war, und sagte: „Haben Sie ein Testament gegeben?“ Ich sagte: Ja. Er sagte: „Für wie viel?“ Ich sagte: Mit meinem ganzen Geld für Gott. Er sagte: „Was hast du deinem Sohn hinterlassen?“ Ich sagte: Sie sind reich und wohlhabend. Er sagte: „Ich vermachte den Zehnten“, und ich vermisste ihn weiterhin, bis ... Er sagte: „Ich vermachte ein Drittel, und ein Drittel ist viel.“ Erzählt von Al-Tirmidhi
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Mischkat Al-Masabih # 12/3074
وَيُرْوَى عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا عَنِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «لَا وَصِيَّةَ لِوَارِثٍ إِلَّا أَنْ يَشَاءَ الْوَرَثَةُ» مُنْقَطِعٌ هَذَا لَفْظُ الْمَصَابِيحِ. وَفِي رِوَايَةِ الدَّارَقُطْنِيِّ: قَالَ: «لَا تَجُوزُ وَصِيَّةٌ لِوَارِثٍ إِلَّا أَنْ يَشَاء الْوَرَثَة»
Es wird mit der Autorität von Ibn Abbas (möge Gott mit beiden zufrieden sein) erzählt, mit der Autorität des Propheten (möge Gottes Gebete und Friede auf ihm sein), der sagte: „Es gibt keinen Willen für einen Erben, es sei denn, die Erben wünschen es.“ Das ist das Wort für Lampen. Und in der Überlieferung von Al-Daraqutni: Er sagte: „Es ist nicht zulässig, einem Erben ein Testament zu machen, es sei denn, die Erben wünschen dies.“
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Mischkat Al-Masabih # 12/3075
وَعَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: «إِنَّ الرَّجُلَ لَيَعْمَلُ وَالْمَرْأَةَ بِطَاعَةِ اللَّهِ سِتِّينَ سَنَةً ثُمَّ يَحْضُرُهُمَا الْمَوْتُ فَيُضَارَّانِ فِي الْوَصِيَّةِ فَتَجِبُ لَهُمَا النَّارُ» ثُمَّ قَرَأَ أَبُو هُرَيْرَةَ (مِنْ بَعْدِ وَصِيَّةٍ يُوصَى بِهَا أَوْ دَيْنٍ غير مضار)
إِلَى قَوْله (وَذَلِكَ الْفَوْز الْعَظِيم)
رَوَاهُ أَحْمَدُ وَالتِّرْمِذِيُّ وَأَبُو دَاوُدَ وَابْنُ مَاجَهْ
إِلَى قَوْله (وَذَلِكَ الْفَوْز الْعَظِيم)
رَوَاهُ أَحْمَدُ وَالتِّرْمِذِيُّ وَأَبُو دَاوُدَ وَابْنُ مَاجَهْ
Auf die Autorität von Abu Hurairah, auf die Autorität des Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte er: „Der Mann und die Frau mögen sechzig Jahre lang im Gehorsam gegenüber Gott arbeiten, dann wird der Tod über sie kommen, und ihnen wird durch das Vermächtnis Schaden zugefügt, sodass das Feuer für sie notwendig wird.“ Dann las Abu Hurairah: „Nach einem gemachten Vermächtnis oder einer anderen Schuld als Mudar) zu seinem Ausspruch (und das ist der große Sieg), überliefert von Ahmad, Al-Tirmidhi, Abu Dawud und Ibn Majah.“
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Mischkat Al-Masabih # 12/3076
عَنْ جَابِرٍ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «مَنْ مَاتَ عَلَى وَصِيَّةٍ مَاتَ عَلَى سَبِيلٍ وَسُنَّةٍ وَمَاتَ عَلَى تُقًى وَشَهَادَةٍ وَمَاتَ مَغْفُورًا لَهُ» . رَوَاهُ ابْنُ مَاجَهْ
Mit der Autorität von Jabir sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Wer aufgrund eines Willens stirbt, der stirbt, indem er dem Weg und der Sunnah folgt, und stirbt aufgrund der Frömmigkeit und des Zeugnisses, und stirbt, dem wird vergeben.“ Überliefert von Ibn Majah
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Mischkat Al-Masabih # 12/3077
وَعَنْ عَمْرِو بْنِ شُعَيْبٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِ أَنَّ الْعَاصَ بْنَ وَائِلٍ أَوْصَى أَنْ يُعْتَقَ عَنْهُ مِائَةُ رَقَبَةٍ فَأَعْتَقَ ابْنُهُ هِشَامٌ خَمْسِينَ رَقَبَةً فَأَرَادَ ابْنُهُ عَمْرٌو أَنْ يُعْتِقَ عَنهُ الْخمسين الْبَاقِيَة فَقَالَ: حَتَّى أَسْأَلَ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَأَتَى النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ: يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّ أَبِي أَوْصَى أَنْ يُعْتَقَ عَنْهُ مِائَةُ رَقَبَةٍ وَإِنَّ هِشَامًا أَعْتَقَ عَنْهُ خَمْسِينَ وَبَقِيَتْ عَلَيْهِ خَمْسُونَ رَقَبَةً أَفَأَعْتِقُ عَنْهُ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «إِنَّه لَو كَانَ مُسلما فأعتقتم عَنْهُ أَوْ تَصَدَّقْتَمْ عَنْهُ أَوْ حَجَجْتَمْ عَنْهُ بلغه ذَلِك» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُد
Der Prophet, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „O Gesandter Gottes, mein Vater wollte, dass in seinem Namen hundert Sklaven freigelassen werden, und Hisham ließ fünfzig in seinem Namen frei.“ Und fünfzig Sklaven blieben bei ihm. Soll ich ihn in seinem Namen befreien? Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Wenn er ein Muslim wäre und du ihn in seinem Namen freilassen würdest.“ Oder Sie haben in seinem Namen Almosen gegeben oder in seinem Namen den Hajj durchgeführt, bis er diesen Punkt erreicht hat.“ Erzählt von Abu Dawood
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Mischkat Al-Masabih # 12/3079
وَعَنْ أَنَسٍ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «مَنْ قَطَعَ مِيرَاثَ وَارِثِهِ قَطَعَ اللَّهُ مِيرَاثَهُ مِنَ الْجَنَّةِ يَوْمَ الْقِيَامَةِ» . رَوَاهُ ابْنُ مَاجَهْ
وَرَوَاهُ الْبَيْهَقِيُّ فِي شُعَبِ الْإِيمَانِ عَنْ أَبِي هُرَيْرَة رَضِي الله عَنهُ
وَرَوَاهُ الْبَيْهَقِيُّ فِي شُعَبِ الْإِيمَانِ عَنْ أَبِي هُرَيْرَة رَضِي الله عَنهُ
Mit der Autorität von Anas sagte er: Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Wer auch immer das Erbe seines Erben abschneidet, dessen Erbe wird Gott am Tag der Auferstehung aus dem Paradies abschneiden.“ Überliefert von Ibn Majah
Es wurde von Al-Bayhaqi in Shu’ab Al-Iman im Auftrag von Abu Hurairah, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überliefert.
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Mischkat Al-Masabih # 12/3046
عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «لَا يَتَوَارَثُ أَهْلُ مِلَّتَيْنِ شَتَّى» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ وَابْن مَاجَه
وَرَوَاهُ التِّرْمِذِيّ عَن جَابر
وَرَوَاهُ التِّرْمِذِيّ عَن جَابر
Unter Berufung auf Abdullah bin Amr sagte er: „Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Menschen zweier verschiedener Sekten erben kein Erbe.“ Überliefert von Abu Dawud und Ibn Majah
Es wurde von Al-Tirmidhi im Auftrag von Jabir überliefert
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Mischkat Al-Masabih # 12/3078
وَعَنْ أَنَسٍ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «مَنْ قَطَعَ مِيرَاثَ وَارِثِهِ قَطَعَ اللَّهُ مِيرَاثَهُ مِنَ الْجَنَّةِ يَوْمَ الْقِيَامَةِ» . رَوَاهُ ابْنُ مَاجَهْ
وَرَوَاهُ الْبَيْهَقِيُّ فِي شُعَبِ الْإِيمَانِ عَنْ أَبِي هُرَيْرَة رَضِي الله عَنهُ
وَرَوَاهُ الْبَيْهَقِيُّ فِي شُعَبِ الْإِيمَانِ عَنْ أَبِي هُرَيْرَة رَضِي الله عَنهُ
Mit der Autorität von Anas sagte er: Der Gesandte Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte: „Wer auch immer das Erbe seines Erben abschneidet, dessen Erbe wird Gott am Tag der Auferstehung aus dem Paradies abschneiden.“ Überliefert von Ibn Majah
Es wurde von Al-Bayhaqi in Shu’ab Al-Iman im Auftrag von Abu Hurairah, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überliefert.
01
Mischkat Al-Masabih # 12/3073
وَعَنْ أَبِي أُمَامَةَ قَالَ: سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَقُولُ فِي خُطْبَتِهِ عَامَ حَجَّةِ الْوَدَاعِ: «إِنِ اللَّهَ قَدْ أَعْطَى كُلَّ ذِي حَقٍّ حَقَّهُ فَلَا وَصِيَّةَ لِوَارِثٍ» . رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ وَابْنُ مَاجَهْ وَزَادَ التِّرْمِذِيُّ: «الْوَلَدُ لِلْفَرَاشِ وَلِلْعَاهِرِ الْحَجَرُ وَحِسَابُهُمْ عَلَى اللَّهِ»
Auf die Autorität von Abu Umamah hin sagte er: „Ich hörte den Gesandten Gottes, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken, in seiner Predigt im Jahr des Abschieds-Hajj sagen: „In der Tat hat Gott jedem Menschen sein Recht gegeben.“ Sein Recht, es gibt also kein Vermächtnis an einen Erben.“ Überliefert von Abu Dawud und Ibn Majah, und Al-Tirmidhi fügte hinzu: „Das Kind ist für das Bett und der Stein ist für die Prostituierte.“ Und ihre Abrechnung liegt bei Gott.“