Sahih Al-Buchari — Hadith #6755
Hadith #6755
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ بْنُ سَعِيدٍ، حَدَّثَنَا جَرِيرٌ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيِّ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ قَالَ عَلِيٌّ ـ رضى الله عنه مَا عِنْدَنَا كِتَابٌ نَقْرَؤُهُ إِلاَّ كِتَابُ اللَّهِ، غَيْرَ هَذِهِ الصَّحِيفَةِ. قَالَ فَأَخْرَجَهَا فَإِذَا فِيهَا أَشْيَاءُ مِنَ الْجِرَاحَاتِ وَأَسْنَانِ الإِبِلِ. قَالَ وَفِيهَا الْمَدِينَةُ حَرَمٌ مَا بَيْنَ عَيْرٍ إِلَى ثَوْرٍ، فَمَنْ أَحْدَثَ فِيهَا حَدَثًا، أَوْ آوَى مُحْدِثًا، فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ، وَمَنْ وَالَى قَوْمًا بِغَيْرِ إِذْنِ مَوَالِيهِ، فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ، وَذِمَّةُ الْمُسْلِمِينَ وَاحِدَةٌ، يَسْعَى بِهَا أَدْنَاهُمْ فَمَنْ أَخْفَرَ مُسْلِمًا فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ وَالْمَلاَئِكَةِ وَالنَّاسِ أَجْمَعِينَ، لاَ يُقْبَلُ مِنْهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ صَرْفٌ وَلاَ عَدْلٌ.
Wir haben kein anderes Buch zum Rezitieren als das Buch Allahs (den Koran) und dieses Papier. Dann nahm Ali das Papier heraus, und siehe da! Darauf standen Rechtsgutachten über die Vergeltung für Wunden, das Alter der Kamele (das als Zakat oder Blutgeld zu entrichten ist). Darauf stand auch: „Medina ist ein Heiligtum von Air (Berg) bis Thaur (Berg). Wer also dort eine Ketzerei (etwas Neues in der Religion) einführt oder ein Verbrechen begeht oder einem solchen Neuerer Unterschlupf gewährt, zieht sich den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen zu, und keine seiner obligatorischen oder freiwilligen guten Taten wird am Tag der Auferstehung angenommen werden.“ Und wer (ein freigelassener Sklave) sich ohne die Erlaubnis seiner wahren Herren andere als seine Herren nimmt (d. h. Freunde gewinnt), zieht sich den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen zu, und keine seiner Pflicht- oder freiwilligen guten Taten wird am Tag der Auferstehung angenommen werden. Und das Asyl, das ein Muslim gewährt, muss von allen Muslimen gesichert werden, selbst wenn es von einem der niedrigsten sozialen Schichten unter ihnen gewährt wird; und wer einen Muslim in dieser Hinsicht verrät, zieht sich den Fluch Allahs, der Engel und aller Menschen zu, und keine seiner Pflicht- oder freiwilligen guten Taten wird am Tag der Auferstehung angenommen werden.
Erzählt von
Ali ibn Abi Talib (RA)
Quelle
Sahih Al-Buchari # 85/6755
Grad
Sahih
Kategorie
Kapitel 85: Erbschaft